Walt Disney – 302 Absagen. Der Rest ist Poetry Slam.



Kansas City.

Walt Disney sitzt in einem Büro.

Wieder mal.

Zum 302. Mal, um genau zu sein.

Walt Disney Skizze

Der Typ gegenüber blättert gelangweilt durch Walts Zeichnungen.


Walt Disney - 302 Absagen. Der Rest ist Poetry Slam.


Der Typ gegenüber blättert gelangweilt durch Walts Zeichnungen.

"Nein."

Ein Wort.

Mehr nicht.

Walt nickt.

Steht auf.



Walt Disney Gespräch


Packt seine Mappen zusammen.

Draußen ist es kalt.

Sein Mantel zu dünn.

Seine Taschen leer.

302 Absagen.

Dreihundertzwei verdammte Male hat jemand gesagt:

 

  • "Das reicht nicht."
  • "Das will keiner sehen."
  • "Geh nach Hause."

Weißt du, was Walt gemacht hat?

Er ging nach Hause.

Und zeichnete weiter.

  • Nicht weil er ein Genie war.
  • Nicht weil er an sich geglaubt hat.

Sondern weil er keine andere Wahl hatte.

Weil das Einzige, was schlimmer war als Ablehnung, Schweigen war.

Das Nicht-Tun.

Das Aufgeben.

Und genau das ist Poetry Slam.


2 weitere Beispiele


Stephen King – 60 Absagen für "Carrie"


Stephen King.

Horrorautor.

350 Millionen verkaufte Bücher.

Sein erstes Buch "Carrie" wurde 60 Mal abgelehnt.

Sechzig.

Mal.

King hat das Manuskript irgendwann in den Müll geworfen.

"Scheiße. Keiner will es. Also ist es Müll."

Seine Frau hat es aus dem Müll gefischt.

"Versuch's nochmal."

Absage 61?

Nein.

Verlagsvertrag.

Bestseller.

Millionen.




Was wäre passiert, wenn King nach Absage 59 aufgegeben hätte?

Keine Carrie.

Kein Shining.

Kein Es.

Keine 350 Millionen verkaufte Bücher.

Nur ein frustrierter Englischlehrer, der sich sein Leben lang fragt: "Was wäre gewesen?"


Harry Potter Walt Disney

J.K. Rowling – 12 Verlage sagten Nein zu Harry Potter


Harry Potter.

Acht Filme.

Eine Milliarde Dollar.

Eine ganze Generation, die mit Zauberei aufgewachsen ist.

Bevor das alles passierte, sagte ein Verlag nach dem anderen: "Nein danke."

Zwölf Absagen.

Für eine alleinerziehende Mutter, die von Sozialhilfe lebte.

Die in Cafés schrieb, weil sie ihre Wohnung nicht heizen konnte.

Die jeden Tag dachte: "Vielleicht ist das alles sinnlos."

Absage 12 war nicht die letzte.

Absage 13 auch nicht.

Erst beim 13. Verlag: Ja.

Ein winziger Vorschuss.

1500 Pfund.

Der Verleger sagte ihr: "Schreib lieber nebenbei was für Erwachsene. Mit Kinderbüchern verdienst du kein Geld."

Heute ist J.K. Rowling Milliardärin.

Weil sie nach Absage 12 nicht aufgegeben hat.


Dein Link-Kompass
Wonach brennt’s heute?

Hier liegen 343 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen.

🎤Bühne & Performance37

Präsenz, Körper, Ausstrahlung – alles, was passiert, sobald du oben stehst.

Achtung: Gift für deinen Auftritt!Bewegung auf der Bühne: Stehen, gehen oder erstarren?Bühnenpräsenz Übungen: Dein Weg zur unwiderstehlichen Ausstrahlung
Charisma ist keine Gabe. Es ist Kontrolle über deine Wirkung.Dein erster Slam: Die 8 Dinge, die NIEMAND dir sagtDein Flow beim Poetry Slam- So kannst unendlich sprechenEine felsenfeste Präsenz während deines Poetry-SlamsHände hoch – und keiner hört zu: Die Gestik-Falle auf der BühneImprovisieren, wenn’s schiefgeht: Souverän aus dem ChaosJim Carrey und die Sprache der Gesichter – ein Slam ohne WorteKörperspannung: Der unsichtbare Muskel, der deinen Poetry Slam rettetMimik einsetzen: Dein Gesicht erzählt mitOlaf Schubert ist eine Kunstfigur & warum du auch einen Olaf Schubert brauchstOnline-Slams: Poetry Slam im PixelkäfigPerformance Poetry – Hör mit dem Herz, nicht mit den AugenPoetry Slam für Anfänger: Der Moment, in dem dich die Bühne verschlingtPoetry Slam in Zeitlupe – Wie Gelassenheit deine Bühne rettetPoetry Slam Persona entwickeln: Warum du nicht länger warten darfst, bis weißer Rauch steigt – erschaffe deine Bühnenfigur, die stärker ist als deine Zweifel.Publikum aktivieren, ohne Fremdscham auszulösenPublikumsansprache im Poetry Slam: Der Moment, in dem dein Text plötzlich lebtRequisiten im Slam: Erlaubt, verboten, überflüssig?Selbstsicher auftreten: Wie du die Bühne betrittst und der Raum dir gehörtSlam Poetry lernen: Von der stillen Maus zum Bühnen-MonsterVom Gedanken zur Bühne: Meisterhafter Fokus beim Poetry SlamWie du stehst, bevor du sprichst: Haltung als erste Botschaft20 Fallen, die dir dein Bühnen-Genick brechen11 Bewegungen, die dich nervös aussehen lassen13 Dinge, die Profis auf der Bühne anders machen12 Sätze, die du auf der Bühne nie sagen solltest15 Gründe, warum dein Publikum nichts für dich tut30 Fehler, die dich auf der Bühne als Anfänger entlarven17 Wege, ein langweiliger Slammer zu sein, den keiner bucht5 Minuten Text, 50 Entscheidungen: Ein Auftritt in Zeitlupe21 kleine Gesten, die dein Publikum sofort auf deine Seite ziehenDie 27 Gesetze der BühnenwirkungDie 10 Gebote für Slam-Anfänger, die keiner aufschreibtDie einzige Strategie, die auf der Bühne immer funktioniert
✍️Schreiben & Textaufbau48

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Alte Texte retten: Von der Schublade zurück auf die BühneAuthentisch schreiben – So wirst du zum Poetry SlamerDas Gepäck, das du nicht brauchst: 7 Sorten Ballast, die jeder Text mitschleppt
Dein Repertoire: Welche Texte du immer dabeihaben solltestDein Text ist zu klug – und genau deshalb langweiligDer Perspektivtext: Schreib aus der Sicht von jemand anderemDer rote Faden mit Twist: Wenn dein Ende alles umdrehtDialog im Slam-Text: Zwei Stimmen, ein AuftrittDie 7 Todsünden des Slam-TextsDie ersten 10 Sekunden: Pack sie, bevor sie blinzelnDie geilste Struktur im Poetry Slam, die jeden Zuschauer weiche Knie machen wird.Die Koala-Methode: Warum dein Poetry Slam authentisch stinken mussDie letzte Zeile: Der Satz, der über alles entscheidetDu vs. Ich: Welche Perspektive trifft härter? – Die Macht der Erzählstimme im Poetry SlamEin Bahnsteig, drei Texte [wie ein Stoff drei Formate trägt]Freestyle Poesie: Techniken und Bühnentipps 2025Freestyle Poetry Slam: Wenn dein Kopf schneller brennt als dein Blatt PapierGeschichten schreiben: Wie du aus einem Gedanken einen Text machst, der niemanden kaltlässtHandschrift oder Laptop: Womit du wirklich besser schreibstKill your Darlings: Streich dich zum KillertextLaut lesen: Der einzige Test, der die Wahrheit sagtLyrik schreiben ist kein Gefühl. Es ist ein Schlag ins Gesicht.Poetry Slam Texte Beispiele: 7 Bühnenstücke, die dein Publikum sofort packenRecherche für Slam-Texte: Wenn Fakten deine Zeilen schärfenRoter Faden oder Chaos? Warum dein bester Poetry Slam beides brauchtSchreiben lernen mit Poetry SlamSchreibretreat: Ein Wochenende nur du und der TextSchreibroutinen: Disziplin schlägt Inspiration – auch auf der BühneStrophenaufbau im Poetry Slam: So bekommt dein Text Rhythmus statt ChaosTestpublikum: Wem du deinen Text zuerst vorlesen solltestTextarchiv anlegen: Ordnung im kreativen ChaosTitel finden, die neugierig machen statt zu erklärenÜberarbeiten: Warum die zweite Fassung über alles entscheidetWarum dein Text nicht zündet – und keiner es dir sagtWie aus einer Verspätung mein bester Text wurde [Werkstattbericht in 4 Fassungen]Wie du wunderschöne Poetry Texte schreibst, um andere zu begeistern43 Schreibtricks für Slam-Texte – ernsthaft18 Übergänge, die deinen Text zusammenhalten10 Gebote für erste Sätze, die keiner überhört7 Textformate, die auf jeder Bühne funktionieren12 Wege, einen Text in 20 Minuten fertig zu kriegen11 Hacks von Helmut Schmidt zum Stehgreif Poetry Meister60 Wörter, die deinen Slam-Text vergiften – mit Gegengift14 Fragen, die deinen Text besser machen als jedes Feedback111 Zeilenanfänge für Tage, an denen dir nichts einfällt [+ Vorlage]Die 15 Gebote des Erzählens auf der BühneDie einzigen 5 Regeln, die ein Slam-Text wirklich brauchtDie 1435 Millimeter: Die Spurweite, auf der jeder gute Text fährt
🧠Mindset & mentale Stärke40

Der Kopf entscheidet, bevor das Mikro angeht.

Alleine denken lernen – oder du denkst gar nichtComeback: Zurück auf die Bühne nach langer PauseDas ist es, was ich will.
Dein inneres Publikum: Die Stimme im Kopf, die dich klein machtDer Tag danach: Warum das Hoch nach dem Auftritt so tief fälltDie magische Kraft des mentalen Trainings im Poetry Slam!Ein Manifest fürs LebenEs ist alles in dir – Warum du aufhören musst zu suchenFehler machen ist Pflicht – warum dein Poetry Slam sonst nur ein Staubkorn bleibtGeduld mit dir selbst: Warum dein zehnter Text besser istKomfortzone verlassen – Warum dein Poetry Slam erst brennt, wenn du dich verbrennstKommentare, Kritik und Hate: Was du liest und was nichtLeben genießen? Dann schreib, als gäb’s kein PublikumMeine 5 dümmsten Slam-FehlerMut statt Talent: Warum sich trauen mehr zählt als BegabungNach der Bühne bist du du: Rollen ablegen statt verschmelzenPause vom Slam: Wenn du eine Weile nicht mehr willstPerfektionismus loslassen: Gut genug schlägt nie fertigPersönlichkeitsentwicklung auf 180Resilienz trainieren: Werde unkaputtbarSchlechte Wertung einstecken: 4,5 sind kein Urteil über dichSelbstbewusstsein für Mutige: Dieser Beitrag ist nichts für WeicheierSelbstbild zerlegt: Wie du auf der Slam-Bühne endlich echt wirstSelbstwert im Poetry Slam: Warum deine Haltung lauter ist als jeder ApplausSelbstzweifel? Das ist kein Hindernis – das ist der Rohstoff deines Texts.Späteinsteiger: Mit vierzig zum ersten Mal ans MikroUmgang mit Applaus-Sucht: Wenn Bestätigung zur Droge wirdVergangenheit loslassen – dein Poetry Slam verdient GegenwartVergleich mit anderen Slammern: Das schnellste GiftVerletzlichkeit zeigen: Warum echte Schwäche deine Stärke istWarum die meisten Slammer nie über den dritten Platz hinauskommenWarum ich mich als Poetry Slamer nicht schämeWarum Poetry Slam dein bequemes Leben sprengt – und genau das brauchstWarum Poetry Slam deine Persönlichkeit zerstörtWas du von „Man lernt nie aus“ lernen kannst fürs Poetry SlamZiele setzen fürs Slam-Jahr: Zwölf Monate, ein PlanDas Gesetz der 100 AuftritteDie 3 Phasen vom Zittern zur SouveränitätDas Manifest des BühnenmenschenBist du bereit, den Preis zu zahlen? Ein Text für Bühnenträumer
🏆Wettbewerb, Regeln & Szene33

Anmeldung, Zeitlimit, Jury, Finalrunde – wie der Laden läuft.

Der eine Fehler, der dich jede Wertung kostetDer Weg zum Landesfinale: Wettbewerbe strategisch nutzenDie bittere Wahrheit über Poetry Slam, die dir keiner verrät
Die größten Veranstaltungsorte in Deutschland, Schweiz und Österreich fürs Poetry Slam.Die Slam-Szene hat ein Problem – und alle schauen wegEinen eigenen Slam veranstalten: Von der Idee zur ersten AusgabeFeedback geben, ohne zu verletzen: Der gute Umgang untereinanderGruppendynamik beim Poetry Slam: Warum die Bühne nie nur dir gehörtHör auf, Slam-Workshops zu buchen [5 Gründe]Kooperationen: Duo, Kollektiv oder Solo?Lesebühne statt Slam: Ohne Wettbewerb auf die BühneMeet5 Erfahrungen: ehrlicher Test, Kosten & TippsMeet5 erklärt: So findest du deine Slam-Crew für Bühne, Texte und unvergessene AbendeNeid in der Szene: Der Blick auf die Bühne der anderenOffene Liste Poetry Slam: So kommst du ohne Kontakte auf die BühneOpen Mic: Der Einstieg, bei dem dich niemand bewertetPoetry Slam Anmeldung 2025 – Dein Start auf die Bühne ohne UmwegePoetry-Slam-Moderator sein heißt führen, nicht labernSchreibgruppe gründen: Zusammen ist der Text besserScience Slam: Wissen mit PointeSlam-Formate erklärt: Von Team-Slam bis Dead-or-AliveSpoken Word vs. Poetry Slam: Wo verläuft die Grenze?Straßenpoesie: Wenn deine Bühne einfach der Gehweg istU20-Slam: Sehr jung, sehr laut, sehr gutWarum du ohne Netzwerk auf der Bühne und im Leben verlierst.Was du auf die zweite Bühne mitnimmstWie eine Slam-Jury tickt: Die Punkte hinter den PunktenWie funktioniert ein Poetry Slam Wettbewerb?Zukunft im Poetry Slam: Sieben Entwicklungen, die unsere Texte härter treffen1 oder 8? Wie deine Auftrittsreihenfolge zählt9 Dinge, die Slammer 2027 nicht mehr machen sollten6 Minuten, kein Wort zu viel: Dein Text gegen die Uhr7 Arten von Slammern – welcher bist du?
🚀Sichtbarkeit, Business & Karriere26

Aus Auftritten wird ein Name. Und irgendwann ein Einkommen.

Auf Tour gehen: Wie du über deine Stadt hinauswächstDein Text ist tot – bis Social Media ihn wiederbelebt.Deine Bühnen-Community: Wie du dein Publikum treu machst

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der hier fehlt.


Warum die meisten Poetry Slammer scheitern – bevor sie überhaupt anfangen

Weiter unten steht die Methode, mit der aus dreihundertzwei Absagen etwas wird, das trägt.

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Menschen, die nach dem Scheitern weitergemacht haben — dieselbe Rechnung wie bei Disneys 302 Absagen.

Lass mich dir was sagen.

Poetry Slam ist nicht kompliziert.

Du brauchst:

  • Einen Text
  • Eine Bühne
  • Fünf Minuten Mut

Das war's.

Kein Studium.

Keine Ausbildung.

Keine Lizenz.

Trotzdem scheitern 95% aller Leute, die mit Poetry Slam anfangen wollen.

Warum?

Weil sie vor der ersten Absage aufgeben.

Vor dem ersten schlechten Feedback.

Vor dem ersten Moment, wo sie merken: "Scheiße, das ist schwerer als gedacht."

Walt Disney hatte 302 Absagen.

Du gibst nach zwei auf.

Oder nach null.


Warum dein erster Text scheiße sein MUSS – und warum das die beste Nachricht überhaupt ist



Hör mir zu:

Dein erster Poetry Slam Text wird Müll sein.

  • Nicht vielleicht.
  • Nicht wahrscheinlich.
  • Sondern: garantiert.
  • Und weißt du was?

Das ist perfekt.


Fortschritt Walt Disney



Weil jeder erste Text scheiße ist.

Meiner war es. Walt Disneys erste Zeichnungen waren es.

Stephen Kings erste Kurzgeschichten waren es. Picassos erste Gemälde sahen aus wie von einem betrunkenen Viertklässler.

Warum ist das eine gute Nachricht?

Weil es bedeutet, dass du nicht scheitern kannst. Du kannst nur lernen.

Jeder schlechte Text bringt dich näher an einen guten. Jeder mittelmäßige Auftritt zeigt dir, was funktioniert und was nicht.

Das Problem ist nicht, dass dein erster Text scheiße ist.

Das Problem ist, dass du denkst, er müsste perfekt sein.





Die "Walt Disney Methode" für Poetry Slam – oder: Wie du aus Ablehnung Gold machst

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Jetzt wird's praktisch.

Ich zeige dir jetzt die Methode, mit der Walt Disney aus 302 Absagen einen Weltkonzern gebaut hat.

Und wie du dieselbe Methode nutzen kannst, um beim Poetry Slam unschlagbar zu werden.

Die Walt Disney Methode besteht aus vier Phasen:

  1. Produzieren ohne Perfektionismus
  2. Präsentieren ohne Schutzwall
  3. Feedback sammeln ohne Ego
  4. Iterieren ohne Pause

Lass uns das auseinandernehmen.



Phase 1: Produzieren ohne Perfektionismus

Walt Disney hat nicht gewartet, bis er perfekt zeichnen konnte.

  • Er hat einfach gezeichnet.
  • Jeden Tag.
  • Stunde um Stunde.
  • Skizze um Skizze.

Die meisten davon waren Schrott.

Hat ihn nicht interessiert.

Er hat weitergemacht.

Beim Poetry Slam gilt dasselbe:

Schreib.

Jeden Tag.

Auch wenn es scheiße ist.

Gerade wenn es scheiße ist.

Weil jeder schlechte Text dich näher an einen guten bringt.



Das tägliche Versprechen - 15 Minuten
JEDEN TAG
15
Keine Ausnahmen. Punkt.


Konkret:

Setze dir ein Minimum.

Jeden Tag 15 Minuten schreiben.

Keine Ausnahmen.

Kein "Ich hab keine Inspiration".

Kein "Heute hab ich keine Lust".

15 Minuten. Jeden Tag. Punkt.

Was du schreibst, ist egal.

Ob es gut ist, ist egal.

Hauptsache, du schreibst.







Phase 2: Präsentieren ohne Schutzwall


Walt Disney hat seine Zeichnungen nicht für sich behalten.

Er hat sie gezeigt.

Jedem, der bereit war zu schauen.

302 Mal wurde er abgelehnt.

302 Mal hat er trotzdem weitergemacht.

Warum?

  • Weil er wusste: Feedback ist Gold.
  • Auch wenn es wehtut.
  • Gerade wenn es wehtut.

Beim Poetry Slam gilt dasselbe:

Dein Text muss auf die Bühne.

Nicht irgendwann.

Jetzt.

Auch wenn er noch nicht perfekt ist.

Gerade wenn er noch nicht perfekt ist.

Konkret:

Melde dich für einen Open Mic an.

Nächste Woche.

Nicht nächsten Monat.

Nicht "wenn mein Text fertig ist".

Nächste Woche.

Und trage vor, was du hast.

Auch wenn es erst drei Minuten lang ist.

Auch wenn du zwischendrin vom Blatt ablesen musst.

Auch wenn deine Stimme zittert.

Hauptsache, du gehst auf die Bühne.








Phase 3: Feedback sammeln ohne Ego


Feedback


Walt Disney hat zugehört.

Nach jeder Absage fragte er: "Warum?"

"Was gefällt Ihnen nicht?"
"Was fehlt?"

Er nahm das Feedback.

Auch wenn es wehtat.

Gerade wenn es wehtat.

Und er nutzte es, um besser zu werden.


Beim Poetry Slam gilt dasselbe:

Nach deinem Auftritt: Frag nach Feedback.

Nicht: "Fandest du's gut?"
Sondern: "Was hat nicht funktioniert?"
"Wo bin ich zu schnell gewesen?"
"Welche Stelle war langweilig?"

Konkret:

Sprich nach deinem Auftritt mit drei Menschen.

Nicht mit deinen Freunden.

Die lügen dich an.

Sondern mit:

  • Anderen Slammern
  • Dem Moderator
  • Jemandem aus dem Publikum, der ehrlich wirkt

Und frag sie:

"Was war scheiße?"

Nicht "Was war gut?".

Die Lobhudelei interessiert dich nicht.

Du willst wissen, wo du versagt hast.

Weil nur da kannst du wachsen.







Phase 4: Iterieren ohne Pause


Walt Disney hat nicht nach der ersten Absage aufgehört.

Nicht nach der zehnten.

Nicht nach der hundertsten.

Er hat iteriert.

Wieder und wieder.

Jede Zeichnung ein bisschen besser.

Jede Geschichte ein bisschen stärker.

Bis es funktionierte.

Beim Poetry Slam gilt dasselbe:

Schreib.

Tritt auf.

Hol dir Feedback.

Verbessere.

Repeat.

Ohne Pause.

Nicht: "Ich mach mal eine Pause, bis ich wieder Inspiration habe."

Sondern: Weiter. Immer weiter.

Konkret:

Setze dir ein Ziel:

12 Auftritte in den nächsten 12 Monaten.

Mindestens. Einen pro Monat. Keine Ausreden.

Kein "Ich hab grad viel zu tun".

Ein Auftritt. Jeden Monat. Punkt.


Iterieren ohne Pause.

Immer weiter.

Auch wenn du scheiterst.

Gerade wenn du scheiterst.





Walt Disney Methode



Walt Disney war nicht talentiert.

Stephen King war nicht talentiert.

J.K. Rowling war nicht talentiert.

Sie waren hartnäckig.


Das ist der Unterschied.

Beim Poetry Slam gilt dasselbe:

Die besten Slammer sind nicht die talentiertesten.

Sondern die, die am längsten durchgehalten haben.

  • Die nach 10 schlechten Auftritten weitermachen.
  • Die nach 20 Absagen nicht aufgeben.
  • Die nach 50 Texten immer noch schreiben.

Das ist der einzige Trick.

Weitermachen.

Immer.




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Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch, das du lesen solltest
— Stephan Pinkwart —

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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