Der Weg zum Landesfinale: Wettbewerbe strategisch nutzen

Hannover · Stufe für Stufe

Der Weg zum Landesfinale: Wettbewerbe strategisch nutzen

Ganz oben brennt Licht. Unten steht eine Liste. Dazwischen liegen zwei Jahre.

Ich habe das Landesfinale verpasst, weil ich einen Termin nicht kannte.

Nicht weil ich zu schlecht war.

Nicht weil ich verloren hätte.

Sondern weil die Qualifikation an einem Dienstag im März stattfand und ich davon erst im Mai erfahren habe.

Poetry Slam Wettbewerb Strategie beginnt unten: der Waschbär steht vor einer großen Treppe, oben brennt goldenes Licht
Ganz oben brennt Licht. Der Weg dahin ist eine Treppe und keine Rampe.

Das ist die unromantische Wahrheit über den Weg nach oben.

Er scheitert selten am Können. Er scheitert an Kalendern.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie eine Poetry Slam Wettbewerb Strategie tatsächlich aussieht.

Am Ende bekommst du wieder genau einen Griff. Er dauert zwanzig Minuten und besteht aus einem Kalender.

Denn eine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie ist zuerst ein Kalender und erst danach ein Textordner.

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Die Treppe: der Rahmen jeder Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie

Von außen sieht der Weg nach oben aus wie eine Frage der Qualität.

Von innen ist er eine Abfolge von Terminen.

Diese fünf Stufen findest du in fast jedem Bundesland, auch wenn sie unterschiedlich heißen.

Zuerst also die Landkarte, auf der jede Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie spielt.

Die zwei Stufen, auf denen alles anfängt

1Der lokale Slam
Wie oftmonatlich, in vielen Städten
Anmeldungoffen, oft am Abend selbst
Was du brauchsteinen Text
Wozu er dientÜbung, Kontakte, Routine
Deine Grundlage. Hier lernst du das Handwerk, hier entstehen die Kontakte, und hier erfährst du überhaupt erst, wann die nächsten Stufen stattfinden. Wer diese Stufe überspringt, hat später niemanden, der ihn informiert.
2Der Stadt- oder Regionalentscheid
Wie oftein- bis zweimal im Jahr
Anmeldungmeist im Voraus, oft begrenzt
Was du brauchstzwei sichere Texte
Wozu er dientdie erste echte Qualifikation
Ab hier wird es ein Wettbewerb im engeren Sinn. Die Plätze sind begrenzt, die Anmeldung läuft vorher, und wer den Termin verpasst, wartet ein Jahr. Genau hier ist mir Hannover durch die Lappen gegangen.

Und die drei Stufen darüber

3Das Landesfinale
Wie ofteinmal jährlich
Anmeldungnur über Qualifikation
Was du brauchstdrei starke Texte
Wozu es dientSichtbarkeit über die Stadt hinaus
Größere Bühne, größerer Saal, oft ein Theater. Die Texte müssen auch in der zwanzigsten Reihe funktionieren. Und du brauchst zum ersten Mal ein Programm statt einzelner Nummern.
4Die deutschsprachige Meisterschaft
Wie ofteinmal jährlich, wechselnde Stadt
Anmeldungüber die jeweiligen Landeswege
Was du brauchstvier bis fünf Texte über mehrere Tage
Wozu sie dientdie Szene an einem Ort
Ein mehrtägiges Festival mit über hundert Auftretenden. Der eigentliche Wert liegt weniger im Wettbewerb als darin, dass du an einem Wochenende mehr Menschen aus der Szene triffst als sonst in einem Jahr.
5Die Einladungen danach
Wie oftlaufend
Anmeldungentfällt, du wirst gefragt
Was du brauchstVerlässlichkeit
Wozu sie dienendas eigentliche Ziel
Die Stufe, über die niemand spricht, weil sie kein Wettbewerb ist. Wer auf Stufe drei oder vier sichtbar wird, bekommt Anfragen. Und Anfragen sind mehr wert als jeder Titel.
Nach oben führt keine Rampe. Es führt eine Treppe, und jede Stufe hat einen eigenen Türsteher: das Datum.
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Dick Fosbury sprang rückwärts, weil er vorwärts schlecht war

Am 20. Oktober 1968 stand ein einundzwanzigjähriger Student aus Oregon im Olympiastadion von Mexiko-Stadt.

Dick Fosbury sprang Hoch. Und zwar rückwärts, mit dem Rücken zur Latte.

Die Zuschauer lachten zuerst. Danach jubelten sie.

Er gewann Gold mit olympischem Rekord, 2,24 Meter.

Damit lieferte er nebenbei die beste Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie, die es gibt: das Format wechseln statt sich abzumühen.

Warum er überhaupt so sprang

Weil er im klassischen Stil schlecht war.

Als Schüler hatte er es nicht einmal in die Hochsprungmannschaft seines Vereins geschafft.

Also begann er 1963, eine eigene Technik zu entwickeln, die ihm lag. Trainer sagten ihm über Jahre, damit werde er nie erfolgreich sein.

Ich glaube, der Flop war ein natürlicher Stil. Ich war nur der Erste, der ihn gefunden hat.
Dick Fosbury · sinngemäß übersetzt

Was daraus wurde

Vier Jahre später, bei den Spielen in München, sprangen achtundzwanzig von vierzig Teilnehmern seinen Stil.

Der letzte klassische Straddle-Springer bei Olympischen Spielen trat 1988 in Seoul an.

Der ehrliche Haken

Fosbury hat sich für die Spiele 1972 nicht qualifiziert.

Der Mann, der eine Sportart verändert hat, war vier Jahre später nicht mehr dabei.

Außerdem war er nicht der Einzige mit dieser Idee. Auch andere experimentierten damals mit dem Sprung über den Rücken, und moderne Schaumstoffmatten machten das erst möglich.

Trotzdem bleibt der Kern gültig. Eine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie beginnt bei deiner Eigenart und nicht beim Ideal.

Was das für deine Wettbewerbsstrategie heißt
Werde nicht besser in einer Disziplin, die dir nicht liegt.

Such stattdessen das Format, den Abend und die Textsorte, in denen deine Art zu schreiben ein Vorteil ist. Das ist keine Ausrede, sondern die wirksamste Strategie, die es gibt.
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Der eine Griff: plane rückwärts vom Finale

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Sache, die zuverlässig funktioniert. Und sie ist wieder enttäuschend simpel.

Der Griff
Nimm den Termin des Landesfinales und rechne rückwärts.

Trag zuerst das Finale in den Kalender ein. Dann die Qualifikation davor. Dann die Anmeldefrist für diese Qualifikation. Und dann den Tag, an dem du dich erinnerst.

Vier Einträge. Zwanzig Minuten.

Das war es. Ein Kalender statt einer Hoffnung.

Damit wird aus einem Wunsch eine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie.

Poetry Slam Wettbewerb Strategie in einem Bild: der Waschbär zieht rückwärts eine Linie über einen leeren Wandplaner
Von rechts nach links. Genau andersherum, als man es normalerweise macht.

Warum vorwärts nicht funktioniert

Wer vorwärts plant, fängt bei sich an: erst besser werden, dann irgendwann antreten.

Das Problem ist, dass Termine nicht warten.

Die Qualifikation findet statt, ob du bereit bist oder nicht. Und wenn du sie verpasst, hilft dir dein Fortschritt genau gar nichts.

Wer rückwärts plant, dreht die Reihenfolge um: erst der Termin, dann die Vorbereitung.

Genau deshalb steht dieser Griff im Zentrum jeder Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie.

Wo du die Termine findest

Fast nie zentral, und das ist der eigentliche Grund für dieses Kapitel.

Frag die Moderation deines lokalen Slams. Diese Menschen wissen es fast immer, und fast niemand fragt sie.

Schreib den Veranstaltern der Landesmeisterschaft im Herbst eine kurze Mail und bitte darum, auf den Verteiler gesetzt zu werden.

Und trag dir im Kalender einen jährlichen Erinnerungstermin ein, an dem du beides erneut prüfst.

Außerdem lohnt sich der Blick auf die Websites benachbarter Städte. Termine wandern dort oft früher auf.

Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil dieser eine Schritt den häufigsten Grund fürs Scheitern beseitigt.

Nicht mangelndes Talent hält Leute vom Landesfinale fern, sondern eine verpasste Frist. Alles Weitere in diesem Beitrag ist Zubehör. Das hier ist das Werkzeug.
Die meisten verpassen ihr Finale nicht auf der Bühne. Sie verpassen es an einem Dienstag, an dem sie nichts davon wussten.
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Wie viele Texte deine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie braucht

Die häufigste Fehleinschätzung überhaupt.

Wer mit einem Text zu einer Meisterschaft fährt, ist nach der ersten Runde erledigt.

Deshalb gehört die Textzahl in jede Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie, und zwar früh.

StufeRundenTexte nötigWas das bedeutet
Lokaler Slam1 bis 22Vorrunde plus mögliches Finale.
Stadtentscheid22 bis 3Ein Reservetext für den Fall der Fälle.
Landesfinale2 bis 33Alle drei müssen im großen Saal tragen.
Meisterschaft3 bis 54 bis 5Über mehrere Tage, teils an einem Wochenende.

Die letzte Spalte ist die eigentliche Information.

Auf einer Meisterschaft brauchst du nicht fünf gute Texte. Du brauchst fünf Texte, die an unterschiedlichen Tagen, in unterschiedlichen Räumen und vor unterschiedlichem Publikum funktionieren.

Die praktische Rechnung
Rechne mit einem Jahr Vorlauf pro Stufe.

Zwei sichere Texte hat man nach etwa zehn Auftritten. Drei nach zwanzig. Fünf, die auch müde noch sitzen, nach ungefähr vierzig.

Mehr dazu steht in Geduld mit dir selbst.
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Roger Bannister und die Grenze, die keine war

Am 6. Mai 1954 lief ein fünfundzwanzigjähriger Medizinstudent in Oxford eine Meile in 3 Minuten und 59,4 Sekunden.

Vorher galt die Vier-Minuten-Grenze als körperlich unmöglich.

Roger Bannister hatte an diesem Morgen Prüfungen geschrieben und ging danach zurück in den Krankenhausdienst.

Was danach passierte

Sechsundvierzig Tage später lief der Australier John Landy 3:57,9.

Im August 1954 traten beide in Vancouver gegeneinander an. Es war das erste Mal, dass zwei Menschen im selben Rennen unter vier Minuten blieben.

Und jetzt die Korrektur, die fast überall fehlt

Die beliebte Erzählung lautet, danach hätten scharenweise Läufer die Grenze geknackt, weil die Blockade im Kopf gefallen war.

Das stimmt so nicht.

Im Rest der Saison 1954 schaffte es außer Landy niemand. 1955 kamen drei dazu, alle im selben Rennen. Nach zweieinhalb Jahren waren es insgesamt zehn.

Erst über die Jahre wurden es viele. Von einer Lawine unmittelbar nach Bannister kann keine Rede sein.

Zuerst ernüchtert das. Danach entlastet es ungemein.

Es ist erstaunlich, dass mehr Menschen den Mount Everest bestiegen haben, als die Vier-Minuten-Meile gelaufen sind.
Roger Bannister, 2012 · sinngemäß übersetzt
Warum diese Korrektur wichtig ist
Weil die Motivationsversion dir eine falsche Erwartung einpflanzt.

Der Durchbruch war real, aber er war langsam. Zwischen der ersten Qualifikation und dem ersten Finalplatz liegen bei den meisten Menschen Jahre, nicht Wochen. Wer das weiß, hört nicht nach dem zweiten Versuch auf.
Dein Link-Kompass

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Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

Am Anfang jeder Poetry Slam Wettbewerb Strategie: der Waschbär tritt auf einer winzigen Kneipenbühne vor wenigen Gästen auf
Stufe eins sieht nie nach Strategie aus. Sie ist trotzdem die wichtigste.
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Die Reihenfolge: was du wann spielst

Auf einer Stufe mit mehreren Runden entscheidet nicht nur, was du hast.

Sondern in welcher Reihenfolge du es einsetzt.

Denn die Reihenfolge ist der taktische Teil jeder Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie.

Die drei Grundregeln

Erstens: Der sicherste Text kommt in die Vorrunde, nicht ins Finale.

Denn ins Finale kommst du nur, wenn die Vorrunde sitzt. Wer seinen besten Text aufspart, spart ihn regelmäßig für ein Finale auf, das ohne ihn stattfindet.

Zweitens: Der überraschendste Text kommt ins Finale.

Im Finale hat dich das Publikum schon einmal gehört. Wiederholung in Ton und Thema kostet dich dort mehr als jeder Textfehler.

Danach ist der Überraschungseffekt verbraucht, und zwar endgültig.

Und drittens: Behalte einen Text in Reserve, den du nicht eingeplant hast.

Wenn jemand vor dir zufällig dasselbe Thema spielt, brauchst du eine Alternative. Das passiert seltener, als man denkt, und ruiniert dann alles.

Der Klassiker unter den Fehlern
Den lustigen Text in die Vorrunde, den ernsten ins Finale.

Das klingt nach Dramaturgie und ist meistens falsch herum. Ein Publikum, das dich gerade lachend gewählt hat, will nicht anschließend belehrt werden. Der Sprung ist zu groß, und der Saal folgt nicht mit.
Der beste Text nützt dir nichts im Finale, wenn er dich nicht vorher dorthin gebracht hat.
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Was auf großen Bühnen anders ist

Zwischen einem Kellerclub und einem Theater liegt mehr als die Anzahl der Sitze.

Und genau hier scheitert manche Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie, die auf dem Papier stimmte.

Vor dem Auftritt bei der Poetry Slam Wettbewerb Strategie: der Waschbär wartet in der dunklen Gasse neben der großen Bühne
Die Gasse neben der großen Bühne. Hier merkt man den Unterschied zuerst.

Fünf Dinge, die sich verändern

Die Reaktionszeit wird länger
In einem großen Saal braucht das Lachen länger, bis es anschwillt und wieder abklingt. Wer im gewohnten Tempo weiterspricht, redet in die Reaktion hinein und verliert sie. Rechne mit ungefähr einer Sekunde mehr pro Pointe.
Du siehst niemanden mehr
Ab der fünften Reihe wird es schwarz. Die Rückmeldung, an der du dich bisher orientiert hast, fällt aus. Deshalb musst du deinen Text kennen, statt ihn zu erfühlen.
Leise Stellen tragen weiter als gedacht
Ein guter Saal ist akustisch besser als jede Kneipe. Du kannst dort leiser werden, und es wirkt stärker. Viele schreien stattdessen und verlieren genau die Wirkung.
Requisitenlose Gesten werden größer
Was im Keller wirkt, verschwindet auf einer großen Bühne. Bewegungen müssen etwas deutlicher werden, ohne theatralisch zu sein.
Die Technik ist besser und fremder
Ein Mikrofon mit Stativ, das du nicht kennst, kostet die ersten zwanzig Sekunden. Nutze den Soundcheck, wenn es einen gibt. Und wenn nicht, frag danach.
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Der Wettkampftag: die Stunden vor dem Auftritt

Auf den oberen Stufen dauert ein Abend nicht zwei Stunden, sondern acht.

Und die meiste Zeit davon stehst du herum.

Wie so ein Tag tatsächlich abläuft

Am Nachmittag ist Einlass für die Auftretenden, oft mit Technikprobe und Reihenfolgeauslosung.

Danach kommt die längste Phase des Tages: Warten. Zwei bis vier Stunden, in denen du weder proben noch abschalten kannst.

Erst am Abend beginnt die Vorrunde. Und wenn es gut läuft, stehst du gegen halb zwölf noch einmal auf der Bühne.

Vier Dinge, die diesen Tag entscheiden

Iss am frühen Nachmittag, nicht um sieben
Wer erst kurz vor der Vorrunde isst, steht mit vollem Magen auf der Bühne. Und wer gar nicht isst, wird im Finale schneller und leiser. Zwei Mahlzeiten, die zweite gegen fünfzehn Uhr.
Sprich deinen Text einmal komplett laut
Irgendwo im Treppenhaus oder draußen. Nicht murmelnd, sondern in Bühnenlautstärke. Der Körper braucht diesen Durchgang, sonst ist der erste Auftritt der Aufwärmer.
Bleib nicht die ganze Zeit backstage
Geh einmal in den Saal, während er sich füllt. Du siehst dann, wie weit hinten die letzte Reihe wirklich ist. Das verändert deinen Vortrag mehr als jede Probe.
Plane die Rückfahrt vor dem Auftritt
Wenn du ins Finale kommst, ist es danach spät. Wer dann erst nach Verbindungen sucht, steht mit dem Kopf schon am Bahnhof, während er noch auf der Bühne ist.
Die unterschätzte Größe
Müdigkeit.

Auf einer Meisterschaft trittst du an drei Tagen auf. Am dritten Tag entscheidet nicht mehr, wer die besten Texte hat, sondern wer noch stehen kann. Deshalb gehört Schlaf in jede Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie.
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Der Wettbewerb als Werkzeug, nicht als Ziel

Hier kommt der Teil, der diesen Beitrag von einem Ratgeber unterscheidet.

Ein Wettbewerb ist kein Ziel, sondern ein Termin mit Folgen.

Deshalb lohnt sich eine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie auch dann, wenn du nie gewinnst.

Was ein Wettbewerb dir tatsächlich bringt

Erstens einen Abgabetermin. Nichts bringt Texte so zuverlässig zu Ende wie ein Datum.

Zweitens eine Messung unter erschwerten Bedingungen. Fremder Saal, fremdes Publikum, fremde Reihenfolge.

Drittens Sichtbarkeit gegenüber Veranstaltenden aus anderen Städten. Das ist der eigentliche Ertrag und steht auf keinem Wertungszettel.

Und viertens einen Raum voller Menschen, die dasselbe machen wie du. Mehr dazu steht in Auf Tour gehen.

Zusammengenommen ist das deutlich mehr wert als jede Platzierung.

Was ein Wettbewerb dir nicht bringt
Eine Aussage darüber, wie gut du bist.

Eine Wertung misst einen Abend, ein Publikum und eine Reihenfolge. Wer sie als Urteil über sich liest, verliert nach jedem zweiten Wettbewerb die Lust. Mehr dazu steht in Umgang mit Applaus-Sucht.
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Stufe 4 von 5

Zwölf Fragen zu deiner Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie

Klapp auf und beantworte ehrlich.

Zusammen ergeben sie eine Bestandsaufnahme deiner Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie.

Sechs Fragen zur Planung

Kenne ich den Termin meines Landesfinales?
Die erste und wichtigste Frage. Wenn die Antwort nein lautet, ist alles Weitere Theorie.
Weiß ich, wann und wie man sich qualifiziert?
Die Wege unterscheiden sich je nach Bundesland erheblich. Manche laufen über Stadtentscheide, andere über Punktesysteme über die Saison.
Kenne ich jemanden, der es weiß?
Die Moderation deines lokalen Slams ist fast immer die richtige Adresse, und fast niemand fragt sie.
Steht der Erinnerungstermin im Kalender?
Ein jährlicher Eintrag im Herbst reicht. Ohne ihn verpasst du es beim nächsten Mal wieder.
Habe ich genug Texte für die nächste Stufe?
Siehe die Tabelle aus Kapitel vier. Zwei für lokal, drei fürs Landesfinale.
Habe ich einen Reservetext?
Für den Fall, dass jemand vor dir dasselbe Thema spielt oder du kurzfristig umdisponieren musst.

Sechs Fragen zur Haltung

Warum will ich zum Landesfinale?
Für Sichtbarkeit ist es ein hervorragender Weg. Als Beweis der eigenen Qualität ist es ein schlechter, weil zu viel Zufall mitspielt.
Was mache ich, wenn ich mich nicht qualifiziere?
Beantworte das vorher. Wer erst danach darüber nachdenkt, hört überdurchschnittlich oft auf.
Wähle ich Wettbewerbe nach Chancen oder nach Lerneffekt?
Beides ist legitim, aber du solltest wissen, was du gerade tust.
Passt mein Stil zu diesem Format?
Der Fosbury-Punkt aus Kapitel zwei. Manche Texte gewinnen im Keller und verlieren im Theater. Das ist kein Qualitätsurteil, sondern eine Passungsfrage.
Habe ich noch Spaß daran?
Wenn die Antwort über mehrere Monate nein lautet, stimmt die Strategie nicht, auch wenn die Ergebnisse stimmen.
Was passiert nach dem Finale?
Die Stufe fünf aus Kapitel eins. Wer nur bis zum Finale plant, steht danach im Leeren.
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Sechs Übungen für deine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie

Diese sechs kosten dich zusammen kaum zwei Stunden.

Fang mit einer an, nicht mit allen.

Denn eine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie baut man in kleinen Schritten, wie alles andere auch.

Drei Übungen für den Kalender

Übung 1 – Der Rückwärtskalender
Der Griff aus Kapitel drei. Finale eintragen, Qualifikation eintragen, Anmeldefrist eintragen, Erinnerung eintragen. Wenn du ein Datum nicht kennst, schreib stattdessen den Namen der Person hin, die du danach fragst.
Übung 2 – Die eine Mail
Schreib den Veranstaltenden deiner Landesmeisterschaft und bitte darum, über Termine informiert zu werden. Drei Zeilen. Das ist die günstigste Investition in diesem ganzen Beitrag.
Übung 3 – Die Jahresübersicht
Trag alle Slams in deinem Umkreis für das nächste Halbjahr ein. Danach siehst du sofort, wo Lücken sind und wo du zu viel vorhast.

Drei Übungen für die Texte

Übung 4 – Der Saaltest
Sprich deinen Text in einem großen leeren Raum, einer Turnhalle oder einer Kirche. Du hörst sofort, welche Stellen im Hall verschwinden.
Übung 5 – Die Pausenverlängerung
Sprich deinen Text einmal mit doppelt so langen Pausen. Das fühlt sich falsch an und ist ziemlich genau das, was du auf einer großen Bühne brauchst.
Übung 6 – Die Reihenfolgeprobe
Leg drei Texte in einer Reihenfolge fest und sprich sie hintereinander. Erst dann merkst du, ob sie zusammen ein Programm ergeben oder sich gegenseitig erschlagen.
Ein Wettbewerb misst nicht, wie gut du bist. Er misst, wie gut du an genau diesem Abend warst. Das ist ein Unterschied ums Ganze.
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Wenn der Ehrgeiz kippt

Dieses Kapitel gehört hierher, gerade in einem Text über Strategie.

Denn eine Treppe verführt dazu, nur noch nach oben zu schauen.

Erstens ist das menschlich. Zweitens ist es der Punkt, an dem jede Strategie kippt.

Der Unterschied in einem Satz
Ehrgeiz ist, wenn ein Ziel dich zieht.

Wenn du dagegen nur noch Abende nach Punkten bewertest, nach Niederlagen tagelang nicht schreiben kannst oder dich für weniger wert hältst, weil du eine Stufe nicht erreicht hast, dann zieht dich das Ziel nicht mehr. Dann treibt es dich.

Anzeichen, bei denen du eine Pause brauchst

Du gehst nur noch zu Abenden, die für die Qualifikation zählen.

Du freust dich über einen guten Abend nur, wenn er dich weiterbringt.

Du schreibst Texte danach, was gewinnt, und nicht danach, was dich beschäftigt.

Oder du vergleichst dich täglich mit Menschen, die auf einer anderen Stufe stehen.

Was dann hilft

Ein Halbjahr ohne Wettbewerbe. Nur offene Bühnen, keine Punkte.

Das klingt nach Rückschritt und ist fast immer der schnellste Weg zurück zur eigenen Stimme.

Danach kommt der Ehrgeiz meist von allein zurück, nur freundlicher.

Und wenn die Belastung darüber hinausgeht, wenn du dauerhaft erschöpft bist oder dein Selbstwert vollständig an Ergebnissen hängt, ist die Hausarztpraxis ein völlig normaler erster Schritt. Termine für die psychotherapeutische Sprechstunde vermittelt in Deutschland die Terminservicestelle unter der 116117.

Und wenn es dir gerade richtig schlecht geht, ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar, kostenfrei und anonym: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

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Selbstcheck: Wie weit trägt deine Strategie?

Sechs Fragen. Hak ehrlich ab, es sieht ja niemand.

Auswertung in einem Satz: Wenn du bei den ersten beiden Punkten nicht zustimmen konntest, ist der Rückwärtskalender aus Kapitel drei dein nächster Schritt.

Und wenn du beim letzten gezögert hast, beantworte diese Frage vor der Anmeldung und nicht danach.

Übrigens scheitert eine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie fast nie am Ehrgeiz. Sie scheitert an fehlenden Informationen.

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Stufe 5 von 5

Zehn Fehler in der Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie

Fünf Fehler in der Planung

Fehler 1: Termine nicht kennen
Der Fehler aus Hannover und der häufigste überhaupt. Er kostet dich ein ganzes Jahr.
Fehler 2: Stufen überspringen wollen
Wer ohne lokale Basis zur Meisterschaft will, hat weder die Texte noch die Kontakte. Und ohne Kontakte erfährt er die Termine nicht.
Fehler 3: Zu wenige Texte mitnehmen
Siehe Kapitel vier. Mit einem Text ist nach der Vorrunde Schluss.
Fehler 4: Nur noch Wettbewerbe spielen
Offene Bühnen sind dein Trainingsgelände. Wer nur noch Wettkampf macht, hört auf zu üben.
Fehler 5: Vorwärts statt rückwärts planen
Erst besser werden und dann antreten klingt vernünftig und führt zuverlässig dazu, dass man nie antritt.

Fünf Fehler am Abend selbst

Fehler 6: Den besten Text fürs Finale aufsparen
Ins Finale kommst du nur mit der Vorrunde. Siehe Kapitel sechs.
Fehler 7: Im gewohnten Tempo sprechen
Große Säle brauchen längere Pausen. Wer das nicht einplant, redet in die Reaktion hinein.
Fehler 8: Ohne Soundcheck auf eine fremde Anlage gehen
Frag danach. Im schlimmsten Fall sagt jemand nein, und du weißt es wenigstens vorher.
Fehler 9: Nach der Vorrunde verschwinden
Die Kontakte entstehen in der Pause und danach. Genau dafür bist du hingefahren.
Fehler 10: Die Wertung als Urteil lesen
Sie misst einen Abend. Nicht dich, nicht deinen Text und schon gar nicht dein nächstes Jahr.
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Die Werkstatt: dein Plan für sieben Tage

Kein Programm, sondern eine Woche.

TagWas du machstDauer
MontagHerausfinden, wann das nächste Landesfinale ungefähr stattfindet.20 Minuten
DienstagDie Moderation deines Slams nach dem Qualifikationsweg fragen.5 Minuten
MittwochRückwärtskalender anlegen: Finale, Quali, Frist, Erinnerung.20 Minuten
DonnerstagDrei Texte auswählen und in eine Reihenfolge bringen.30 Minuten
FreitagDen Saaltest machen. Turnhalle, Kirche, leeres Treppenhaus.20 Minuten
SamstagMail an die Veranstaltenden der Landesmeisterschaft.10 Minuten
SonntagBeantworten, was du machst, wenn es nicht klappt.10 Minuten

Der Mittwoch ist der wichtigste Tag in dieser Tabelle.

Denn ab diesem Moment ist dein Weg nach oben kein Wunsch mehr, sondern ein Termin.

Damit steht deine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie nach einer Woche auf einer Grundlage.

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Stufe 3 von 5

Hannover – der Rest der Geschichte

Zurück nach Hannover.

Ich habe das Landesfinale in dem Jahr nicht von der Bühne aus gesehen, sondern von Reihe zwölf.

Und ich habe dort etwas gelernt, das mir keine Qualifikation beigebracht hätte.

Das Ziel jeder Poetry Slam Wettbewerb Strategie: der Waschbär steht im goldenen Scheinwerfer auf einer großen Theaterbühne
Von Reihe zwölf aus sieht diese Bühne größer aus als von oben.

Was ich im Publikum gesehen habe

Die Person, die gewonnen hat, war nicht die beste Schreiberin des Abends.

Sie war die mit dem besten Programm.

Ihre drei Texte hingen zusammen, ohne dasselbe zu sagen. Sie hatte den zugänglichsten in die Vorrunde gelegt und den ungewöhnlichsten ins Finale.

Erstens war das geplant. Zweitens hat es niemand gemerkt.

Und sie hatte in der Vorrunde deutlich langsamer gesprochen als alle anderen.

Kurz gesagt: Sie hatte eine Poetry-Slam-Wettbewerb-Strategie und ich hatte gute Texte.

Was sie mir später erzählt hat

Ich habe sie in der Pause gefragt, wie lange sie das geplant hatte.

Seit dem Finale im letzten Jahr. Ich saß da auch im Publikum.
Die Siegerin · Hannover, in der Pause

Der Teil, den ich lieber weggelassen hätte

Ich hatte in dem Jahr genug Texte gehabt.

Ich hatte sogar mehr Auftritte als sie.

Was mir gefehlt hat, war ein Kalendereintrag im März.

Seitdem trage ich jedes Jahr im Oktober eine Erinnerung ein. Sie heißt schlicht: nachfragen.

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Ganz oben

Und was oben auf dich wartet

Ein Kalender bringt dich zur Qualifikation.

Er bringt dich nicht durch sie hindurch.

Denn oben auf der Treppe steht nichts anderes als unten: du, ein Mikrofon und sechs Minuten, in denen ein Text tragen muss.

Nur sitzen jetzt siebenhundert Leute davor.

Und trotzdem ändert sich an der Arbeit selbst erstaunlich wenig.

Nach dem Ziel der Poetry Slam Wettbewerb Strategie: der Waschbär sitzt nachts entspannt auf den Stufen einer großen Treppe
Und danach sitzt man auf der Treppe und ist einfach nur müde.

Warum das am Ende Handwerk ist

Ein großer Saal verzeiht weniger. Jede unklare Stelle wird sichtbarer, jede zu lange Passage länger, jede schwache Pointe leiser.

Deshalb entscheidet auf den oberen Stufen nicht mehr der Mut, sondern die Technik.

Zuletzt bleibt also dasselbe übrig wie am Anfang, nämlich Handwerk.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also die Werkzeuge, mit denen ein Text auch in der zwanzigsten Reihe noch ankommt.

Der Kalender bringt dich auf die Bühne. Das Handwerk entscheidet, was danach passiert.

Plane rückwärts. Und schreib vorwärts.
Ganz oben ist es dieselbe Arbeit wie ganz unten. Nur hört sie jemand.

Übrigens war ich im Jahr darauf dabei.

Nicht wegen eines besseren Textes. Wegen eines Eintrags im Kalender.

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Bahn Slam · Edition

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— aber mit Wucht.

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Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
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Schreiben & Textaufbau
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Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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