SEV – Satire-Ersatzverkehr

Bahn Pünktlichkeit Satire: Waschbär steht abends neben einem Mülleimer am Bahnsteig, im Hintergrund ein roter Fernzug

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

SEV – Satire-Ersatzverkehr

Hier meldet die Waschbär-Presseagentur (wpa). Alles frei erfunden. Fast alles: Die Verspätungen sind echt.

Unser Chefredakteur wohnt am Bahnhof. Er ist jeden Abend um 21:47 Uhr am Mülleimer von Gleis 3 – pünktlicher als jeder Fernzug.

Nachts wühlt er im Altpapier der Konzernzentrale. Wir nennen es Recherche.

DURCHSAGE DER WOCHE

„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug endet hier. Warum? Das fragen wir uns auch.“

Aktuelle Meldungen

448 Meldungen, neueste zuerst. Ältere weiter unten – wie im Bordbistro, nur mit Auswahl.

Klinik ohne Bahnanschluss: Stirb bitte wohnortnahwpaKlinik ohne Bahnanschluss: Stirb bitte wohnortnahDie Zentralklinik ist eröffnet, der geplante Haltepunkt gestrichen. Zwei Busse am Tag, der letzte um 15:10. Wer danach einen Herzinfarkt kriegt, hat schlecht geplant. Weiterlesen →1.830 Laster statt 610 Züge: Danke, Verkehrswendewpa1.830 Laster statt 610 Züge: Danke, VerkehrswendeDie Güter gehen auf die Straße, die Straße ist auch gesperrt. Den Tempo-30-Antrag prüft die Behörde nach der Zählung von 2022, die nächste Zählung ist 2028. Bis dahin zählt der Ort seine Toten selbst. Weiterlesen →Schienen-Orchester Satire: Waschbär hält einen Taktstock neben Bahngleisen wie ein DirigentwpaEin Orchester spielt jetzt die Geräusche der maroden SchienenWeil die Gleise ohnehin klappern, macht die Bahn Musik daraus. Das Quietschen wird zum Konzert. Gespielt wird, solange nichts fährt. Weiterlesen →Bahn-Zeitkapsel Satire: Waschbär steht neben einem sehr alten, staubigen Bahnwaggon am BahnsteigwpaEin Zug gilt jetzt als Zeitkapsel, er fährt seit 2019Ein Regionalzug ist so lange unterwegs, dass die Bahn ihn zum Denkmal erklärt. Innen ist die Zeit stehen geblieben. Ankommen soll er, wenn es so weit ist. Weiterlesen →Konzern-Yoga Satire: Waschbär macht auf einem Bahnsteig eine Yoga-HaltungwpaStatt Pünktlichkeit bietet der Konzern Yoga gegen den ÄrgerDer Vorstand ändert nicht den Fahrplan, sondern die Atmung. Auf dem Bahnsteig wird jetzt geatmet. Ruhig bleibt, wer den Zug nicht braucht. Weiterlesen →Verspätungs-Tattoo Satire: Waschbär auf dem Bahnsteig zeigt am Vorderbein eine kleine Tätowierung in ZugformwpaFahrgäste lassen ihre Verspätung jetzt als Tattoo stechenWeil die Minuten unvergesslich sind, gehen sie unter die Haut. Die Bahn wirbt für das Verspätungs-Tattoo. Nachstechen ist nötig, die Zahl wächst. Weiterlesen →Bahn-Testament Satire: Waschbär sitzt an einem Zugtisch und füllt mit einem Stift ein Formular auswpaBei langer Fahrt verteilt die Bahn jetzt Testament-FormulareWeil manche Fahrt kein Ende nimmt, legt die Bahn Formulare aus. Man soll vorsorgen, nur für alle Fälle. Ausgefüllt hat es keiner, der Zug kam vorher an. Weiterlesen →Zug-Quiz Satire: Waschbär hält in einem Regionalzug eine Antwortkarte hochwpaFahrgäste raten im neuen Zug-Quiz die eigene AnkunftDie Bahn macht aus der Ankunft ein Ratespiel. Wer die Verspätung errät, gewinnt nichts. Recht hat am Ende immer der Zug. Weiterlesen →Bahnsteig-Galerie Satire: Waschbär geht an gerahmten Bildern entlang, die an einer Bahnsteigwand hängenwpaDer verfallene Bahnsteig wird zur Kunstgalerie erklärtWeil das Geld zum Sanieren fehlt, wird der Verfall zur Kunst erklärt. Risse gelten als Werke, Rost als Handschrift. Eintritt ist frei, der Zug fällt aus. Weiterlesen →Schaffner-Trinkgeld Satire: Waschbär im Zuggang neben einem kleinen Glas mit Münzen auf einem KlapptischwpaStatt mehr Lohn führt der Konzern Trinkgeld für Schaffner einDer Vorstand erhöht nicht die Gehälter, sondern stellt ein Sparschwein auf. Zahlen sollen jetzt die Fahrgäste. Der Schaffner steht daneben und schämt sich. Weiterlesen →Bahn-Dating Satire: zwei Waschbären sitzen sich in einem Zugabteil an einem Tisch gegenüber wie bei einem DatewpaBahn führt einen Dating-Waggon ein, Zeit ist ja genug daWeil man ohnehin lange sitzt, führt die Bahn einen Dating-Waggon ein. Verkuppelt wird bei jeder Verspätung. Getrennt wird beim Ersatzverkehr. Weiterlesen →Ansage-Poesie Satire: Waschbär blickt auf einem Bahnsteig zu einem Lautsprecher an einem Mast hinaufwpaBahnhofsansagen kommen jetzt als Gedicht statt WahrheitWeil die Wahrheit zu hart klingt, reimt die Bahn sie. Der ausgefallene Zug wird zum Vers. Verstanden hat ihn niemand, das ist Absicht. Weiterlesen →Gleisbett-Camping Satire: Waschbär sitzt in einem kleinen Zelt zwischen Bahngleisen auf dem SchotterwpaBahn bietet Camping im gesperrten Gleisbett anWeil auf der Strecke nichts fährt, wird sie zum Zeltplatz. Übernachtet wird zwischen den Schienen. Gebucht ist schnell, gesperrt ist sie ohnehin. Weiterlesen →Pendler-Pass Satire: Waschbär hält an einem Bahnhofsautomaten eine Stempelkarte in der HandwpaDer neue Pendler-Pass wird bei jeder Verspätung entwertetTreue Kunden bekommen jetzt einen Pass. Bei jeder Verspätung bekommt er einen Stempel. Voll ist er nach einer Woche Pendeln. Weiterlesen →BahnCoin Satire: Waschbär hält eine große goldene Münze mit Zug-Symbol auf einem BahnsteigwpaDie Bahn bringt eine eigene Währung, den BahnCoinBezahlt wird künftig in BahnCoin, sein Kurs richtet sich nach der Pünktlichkeit. Er fällt seit Jahren. Ausgezahlt wird in Gutscheinen, einlösbar im Bordbistro. Weiterlesen →Fahrgastbeirat Satire: Waschbär steht an einem kleinen Rednerpult im Gang eines leeren ZugwagenswpaDer Fahrgastbeirat tagt jetzt im ausgefallenen ZugDamit alle Betroffenen dabei sind, findet die Sitzung im Zug statt. Weil der ausfällt, sind stets genug versammelt. Beschlossen wird nichts, aber es sind alle da. Weiterlesen →Bordbistro-Diät Satire: Waschbär an einem leeren Bistrotresen mit einem einzelnen Salatblatt auf einem TellerwpaDas Bordbistro führt ein Diät-Menü ein, es ist leerWeil die Regale ohnehin leer sind, verkauft die Bahn das jetzt als Diät. Angeboten werden Luft, Wasser und ein Salatblatt. Geöffnet ist das Bistro auf jeder zweiten Fahrt. Weiterlesen →Schienen-Gold Satire: Waschbär hält einen glänzenden Goldbarren neben BahngleisenwpaBahn verkauft ihre alten Schienen jetzt als GeldanlageWer investiert, bekommt ein Stück Schiene und eine Urkunde. Der Wert soll steigen, wie das Netz altert. Herausgegeben wird nur, was ohnehin ausgebaut wird. Weiterlesen →Warteraum-Event Satire: Waschbär in einem mit Lichterketten geschmückten BahnhofswarteraumwpaBahn vermietet den Warteraum jetzt als EventlocationWeil er ohnehin voll ist, wird der Warteraum zur Location. Gefeiert wird zwischen den Reisenden, gebucht per Formular. Verlässlich ist nur, dass niemand pünktlich geht. Weiterlesen →Bahn-Horoskop Satire: Waschbär auf dem Bahnsteig betrachtet ein Plakat mit einem Tierkreis-HoroskopwpaDas Bahn-Horoskop sagt jetzt die Verspätung vorausWeil die Prognose ohnehin nicht stimmt, gibt es sie jetzt in Sternzeichen. Waage bedeutet Ersatzverkehr, Krebs rät zum Auto. Recht hat es an jedem Tag, an dem etwas ausfällt. Weiterlesen →Erste-Hilfe Satire: Waschbär sitzt auf einer Bahnsteigbank neben einem geöffneten roten Erste-Hilfe-KastenwpaBahn bietet jetzt Erste Hilfe für Wartende anWeil das Warten zusetzt, gibt es am Bahnsteig einen Erste-Hilfe-Kasten. Darin liegen ein Pflaster, ein Merkblatt und viel Verständnis. Der Notruf steht dabei, er braucht Netz. Weiterlesen →Lieferdienst Satire: Waschbär hält ein Paket auf einem BahnsteigwpaDie Bahn liefert jetzt Pakete, sie kommen wie die ZügeMit dem eigenen Lieferdienst will die Bahn den Handel erobern. Das Paket reist auf der Schiene und teilt ihr Schicksal. Zugestellt wird binnen zwei Tagen bis zwei Monaten. Weiterlesen →Casting Satire: Waschbär sitzt in einem nachgebauten Führerstand auf einer hell beleuchteten Castingshow-BühnewpaBahn sucht Lokführer jetzt per Casting-ShowWeil die Not groß ist, castet die Bahn Nachwuchs im Fernsehen. Bewertet werden Ruhe, Blick und Geduld, gefahren wird nicht. Der Gewinner darf ein Jahr zusehen, unbezahlt. Weiterlesen →Fahrplan-Gedicht Satire: Waschbär auf dem Bahnsteig liest ein Plakat mit gedichtartig gesetztem Text im SchaukastenwpaDie Bahn schreibt den Fahrplan jetzt als GedichtWeil die Zeiten ohnehin nicht stimmen, gibt es sie jetzt in Reimen. Das klingt schön und bindet niemanden. Verbindlich ist nur die letzte Zeile: Es kommt, wie es kommt. Weiterlesen →App-Abo Satire: Waschbär auf dem Bahnsteig hält ein Smartphone mit einer Abo-BezahlseitewpaDas App-Abo zeigt die Verspätung jetzt schneller anFür 4,90 im Monat gibt es die Bahn-App ohne Werbung und mit früherer Meldung. Früher heißt: kurz nach dem Eintritt statt lange danach. Wer nicht zahlt, erfährt es am Gleis. Weiterlesen →Verspätungsmuseum Satire: Waschbär betrachtet in einer Museumshalle gerahmte alte Anzeigetafeln an der WandwpaDas Museum der Verspätung eröffnet mit VerspätungDie Bahn zeigt ihre Geschichte des Wartens in einer Ausstellung. Die Eröffnung verschob sich um zwei Jahre, passend zum Thema. Das Herzstück ist eine Anzeigetafel, die nie stimmte. Weiterlesen →Bahnhofscafé Satire: Waschbär vor einem geschlossenen, verrammelten Bahnhofscafé mit einem Automaten danebenwpaDas letzte Bahnhofscafé schließt, der Automat bleibtWo früher Kaffee ausgeschenkt wurde, steht jetzt ein Automat. Er nimmt nur Karte und ist meist leer. Verweildauer erwünscht war gestern, heute soll man weiter. Weiterlesen →Selbst-Check-in Satire: Waschbär an einem Self-Service-Terminal auf dem BahnsteigwpaBahn führt Selbst-Check-in ein, der Zug fährt trotzdemAm Bahnsteig gibt es jetzt ein Terminal, an dem man sich selbst eincheckt. Wer eincheckt, gilt als angekommen, auch ohne Zug. Das Personal wurde eingespart, das Terminal ist oft gestört. Weiterlesen →E-Scooter Satire: Waschbär steht neben mehreren E-Scootern, die im Gleisbett liegenwpaBahn verbietet E-Scooter, jetzt liegen sie im GleisbettWeil E-Scooter am Bahnsteig störten, sind sie verboten. Abgestellt werden sie jetzt im Gleisbett, das gehört keinem. Herausgeholt werden sie in einer Sperrpause, die nächste ist 2029. Weiterlesen →Beschwerde-KI Satire: Waschbär vor einem Touchscreen-Terminal mit Chatbot-SprechblasenwpaDie Beschwerde-KI der Bahn beschwert sich jetzt zurückWer sich beschwert, bekommt eine Antwort in Echtzeit. Die KI erklärt, wie schwer sie es hat, und bittet um Verständnis. Gelöst wird nichts, aber beide fühlen sich gehört. Weiterlesen →Crowdfunding Satire: Waschbär hält eine Spendendose auf einem BahnsteigwpaFahrgäste sollen ihre Schienen jetzt selbst crowdfundenWeil das Geld fehlt, bittet die Bahn um Spenden für die Sanierung. Wer 50 Euro gibt, bekommt seinen Namen auf eine Schwelle. Zusammengekommen sind 4.100 Euro, gebraucht werden 53 Milliarden. Weiterlesen →Gleisbegrünung Satire: Waschbär steht zwischen Wildblumen, die auf den Bahngleisen wachsenwpaBahn begrünt die Gleise, jetzt hält der Zug für BienenZwischen den Schienen wachsen jetzt Blumen, gut fürs Klima. Bei Bienenflug wird langsamer gefahren, gut für die Biene. Gemäht wird nicht, das spart Personal, das ohnehin fehlt. Weiterlesen →Podcast Satire: Waschbär mit großen Kopfhörern sitzt an einem Podcast-Mikrofon auf dem BahnsteigwpaDer Pünktlichkeits-Podcast der Bahn fällt ausIn der neuen Folge wollte der Vorstand über Fortschritte sprechen. Die Aufnahme verspätete sich, dann fiel sie aus. Als Grund nennt der Konzern einen Dienstag. Weiterlesen →Fahrkarten-Lotterie Satire: Waschbär steht an einem Fahrkartenautomaten mit einem bunten GlücksradwpaDer Fahrkartenpreis wird jetzt an der Kasse ausgelostEin Glücksrad am Automaten bestimmt, was die Fahrt kostet. Zwischen 3 und 300 Euro ist alles möglich, den Hauptgewinn hat noch niemand gezogen. Der Konzern nennt es dynamisch. Weiterlesen →Saisonfahrplan Satire: Waschbär hält einen Papierfahrplan, um ihn herum liegt Herbstlaub auf dem BahnsteigwpaDer neue Fahrplan der Bahn gilt nur im SommerWeil der Winter zu unsicher ist, hat die Bahn einen reinen Sommerfahrplan aufgelegt. Ab Oktober gilt er als Empfehlung. Verbindlich ist dann nur, dass etwas fährt. Weiterlesen →Bahn-Uni Satire: Waschbär mit Doktorhut steht auf einem BahnsteigwpaDie Bahn gründet eine Hochschule für GeduldDer Studiengang dauert, solange der Zug braucht. Gelehrt wird Warten, Umsteigen und das Deuten von Ansagen. Das erste Semester fällt aus, wegen einer Signalstörung im Lehrplan. Weiterlesen →Begleitservice Satire: Waschbär in roter Serviceweste steht neben einem leeren Rollator auf dem BahnsteigwpaDer Begleitservice der Bahn kommt selbst zu spätWer Hilfe beim Umsteigen braucht, meldet sich einen Tag vorher an. Die Begleitung erscheint pünktlich, nur nicht am selben Zug. Angemeldet werden 200 Fahrten, geschafft werden 40. Weiterlesen →Influencer Satire: Waschbär auf dem Bahnsteig filmt sich mit Smartphone am Selfie-Stick und RinglichtwpaBahn bucht einen Influencer, er ist pünktlich woandersFür 90.000 Euro soll ein Reise-Influencer die Bahn bewerben. Seine Videos entstehen im Ausland, gefahren wird dort mit anderen Zügen. Pünktlich ist er auf jedem, nur nicht auf einem deutschen. Weiterlesen →Zug-Yoga Satire: Waschbär in einer Yoga-Dehnpose im Gang eines ZugwagenswpaBahn bietet jetzt Yoga im stehenden Zug anWeil der Zug ohnehin steht, gibt es Kurse im Gang. Die Übung heißt Der wartende Baum und dauert, bis es weitergeht. Angeleitet wird sie über Lautsprecher, unverständlich. Weiterlesen →Autonomer Zug Satire: Waschbär sitzt in einem leeren Führerstand ohne menschlichen LokführerwpaDer autonome Zug macht jetzt selbstständig PauseOhne Lokführer fährt der Zug, und ohne Lokführer bleibt er auch stehen. Die KI hat gelernt, wann Pause ist, aus echten Dienstplänen. Weiterfahren tut sie, wenn ihr danach ist. Weiterlesen →Namensrecht Satire: Waschbär neben einem großen Bahnhofsschild, das teils von einem leeren Werbebanner verdeckt istwpaBahnhof heißt jetzt nach dem, der am meisten zahltWer bietet, gibt dem Bahnhof seinen Namen. Der letzte Käufer ging insolvent, das Schild hängt noch. Reisende sollen den neuen Namen sagen, die Ansage nennt den alten. Weiterlesen →BahnBank Satire: Waschbär steht an einem Glas-Bankschalter in einer BahnhofshallewpaBahn gründet eine Bank, die Überweisung kommt zu spätDie BahnBank verspricht Geld in Echtzeit, es dauert nur bis zu 94 Minuten. Gebucht wird am Schalter, der Schalter ist unbesetzt. Wer zu spät zahlt, bekommt eine Entschädigung, auf Antrag. Weiterlesen →Abstandsmarkierung Satire: Waschbär steht in einem kleinen aufgemalten Kreis auf einem vollen BahnsteigwpaNeue Abstandsmarkierung am Gleis, keiner passt hineinDamit es sicherer wird, hat die Bahn Kreise auf den Bahnsteig gemalt. Sie fassen eine Person, es stehen aber vierzig da. Wer außerhalb steht, gilt als undiszipliniert. Weiterlesen →Parfum Satire: Waschbär im Zugwagen beschnuppert einen Chrom-Duftspender im GangwpaICE bekommt jetzt ein Parfum gegen den eigenen GeruchWeil die Toiletten oft zu sind, versprüht die Bahn jetzt einen Duft. Er heißt Frische Fahrt und deckt zu, was der Betrieb hinterlässt. Der Sensor sprüht bei vollem Wagen, also fast immer. Weiterlesen →Metaverse Satire: Waschbär mit klobiger VR-Brille steht auf einem BahnsteigwpaBahn eröffnet virtuellen Bahnhof, auch dort kommt nichtsIm Metaverse gibt es jetzt einen digitalen Bahnhof mit digitalen Zügen. Die sind ebenfalls verspätet, denn trainiert wurde die Simulation mit echten Daten. Der Avatar wartet, nur schöner. Weiterlesen →Seilbahn Satire: Waschbär sitzt in einer kleinen Seilbahngondel über BahngleisenwpaSchienenersatz jetzt per Seilbahn, sie steht auchStatt Bussen gondelt der Ersatzverkehr über die gesperrte Strecke. Die Kabine fasst acht Personen und hält bei Wind. Verkauft ist die Anlage schon, an ein Skigebiet. Weiterlesen →Gepäckdrohne Satire: Waschbär auf dem Bahnsteig schaut einer kleinen Drohne nach, die einen Koffer über die Gleise trägtwpaBahn liefert Gepäck per Drohne, es landet woandersDer Koffer fliegt jetzt, der Fahrgast fährt. Beide kommen an, nur nicht am selben Ort. Zugestellt wird nach Wagenreihung, und die ändert sich kurzfristig. Weiterlesen →Wetterdienst Satire: Waschbär auf dem Bahnsteig blickt hoch zu einer Anzeigetafel mit dunklen GewitterwolkenwpaBahn gründet eigenen Wetterdienst, er meldet nur schlechtesDer neue Dienst erklärt jede Verspätung mit dem Wetter, auch bei Sonne. Gemeldet werden Hitze, Laub, Wind und ein neuer Posten: Wetterlage. Recht hatte er bisher an jedem Tag. Weiterlesen →Treuepunkte Satire: Waschbär hält auf dem Bahnsteig eine Stempelkarte in den Pfoten, dahinter eine große UhrwpaBahn vergibt jetzt Treuepunkte fürs WartenJe länger der Zug ausfällt, desto mehr Punkte. Eingelöst werden sie gegen ein Heißgetränk, wenn das Bordbistro offen ist. Der treueste Kunde hat 40.000 Punkte und nie einen Zug erwischt. Weiterlesen →Ruheabteil Satire: Waschbär sitzt allein in einem leeren Zugabteil und hält die Pfote an den MundwpaIm Ruheabteil kommen jetzt die meisten DurchsagenDas Ruheabteil ist der leiseste Ort im Zug, außer bei Durchsagen. Weil dort niemand redet, hört man sie am besten, also kommen sie am liebsten dorthin. Ruhe gibt es zwischen zwei Ansagen, sie dauert vier Minuten. Weiterlesen →Notfall-App Satire: Waschbär hält im dunklen Bahntunnel ein Smartphone ohne Empfang hochwpaDie Notfall-App der Bahn braucht Netz, das im Notfall fehltBei einer Störung soll die App helfen. Sie lädt nur mit Empfang, und der endet 400 Meter vor dem Tunnel. Wer im Tunnel steht, findet zu sich, nicht zur Hilfe. Weiterlesen →Streckenpatenschaft Satire: Waschbär schneidet mit einer Gartenschere hohes Gras zwischen BahngleisenwpaBürger sollen Gleise adoptieren und selbst mähenDie Bahn sucht Streckenpaten, die ihren Gleisabschnitt pflegen. Schere und Warnweste bringt man selbst mit, versichert ist man nicht. 4.100 Kilometer sind zu haben, gemeldet haben sich neun. Weiterlesen →Verspätungsabo Satire: Waschbär hält eine goldene Fahrkarte auf leerem Bahnsteig unter einer großen BahnhofsuhrwpaPremium-Abo garantiert die Verspätung, sonst Geld zurückFür 14,90 im Monat verspricht die Bahn mindestens 30 Minuten Verspätung, sonst gibt es den Beitrag zurück. Ausgezahlt wurde noch nie. Storniert hat trotzdem niemand. Weiterlesen →Gleisversteigerung Satire: Waschbär hält ein Auktionsschild auf einem leeren BahnsteigwpaBahn versteigert jetzt den Zugang zum BahnsteigWer zuerst am Gleis stehen will, bietet. Das Höchstgebot lag zuletzt bei 40 Euro für einen Zug, der danach ausfiel. Erstattet wird nichts, ersteigert wurde der Zugang, nicht die Fahrt. Weiterlesen →Sitzheizung Satire: Waschbär sitzt auf einem Zugsitz am Fenster und fächelt sich Luft zuwpaDie Sitzheizung im ICE läuft nur im SommerDer Sensor sitzt am Fenster: im Sommer misst er die Sonne und heizt gegen, im Winter meldet er Wärme und bleibt aus. Ein zweiter Sensor kostet 1.400 Euro je Wagen, vorgesehen ist er für 2032. Weiterlesen →Gesichtserkennung Satire: Waschbär steht an der Bahnhofssperre und blickt hoch zu einer ÜberwachungskamerawpaBahn kontrolliert jetzt Gesichter statt Fahrkarten41 Millionen Euro, und die Bahn erkennt jedes Gesicht, nur keine Fahrkarte. Das eigene Personal gilt als unbefugt, der müde Pendler als Schwarzfahrer. Kontrolliert wird nichts, gelächelt wird trotzdem. Weiterlesen →Rechnungshof rügt, Etat heftet es als Anlage 7 abwpaRechnungshof rügt, Etat heftet es als Anlage 7 abDer Bericht steht ab Seite 488 der Vorlage, die er zerlegt. Beraten wurde vier Stunden, bis Anlage 7 kam niemand. Der Rechnungshof kann seine Prüfer einsparen, gelesen wird ohnehin nichts. Weiterlesen →Zehn Milliarden weg, welche Strecke stirbt, verrät keinerwpaZehn Milliarden weg, welche Strecke stirbt, verrät keinerZehn Milliarden fehlen im Verkehrsetat, welche Strecken sterben, verrät das Ministerium nicht. Gestrichen wird nichts, es wird nur nicht mehr bezahlt, dann hat keiner schuld. Erfahren wirst du es am toten Bahnsteig. Weiterlesen →90 Bahnprojekte tot, teuer geplant, nie gebautwpa90 Bahnprojekte tot, teuer geplant, nie gebautAcht bis zwölf Prozent der Bausumme gehen für Planung drauf, für alle 90 Vorhaben ist sie durch. Das Geld ist weg, die Strecken sind Papier. Das Papier liegt in einem Archiv, das mit der Bahn nicht erreichbar ist. Weiterlesen →Baustopp: Jetzt wird der Stillstand bezahlt, ewigwpa61 Millionen verbaut, dann Baustopp, der Stillstand zahlt ewigNach 61 verbauten Millionen ist Schluss, fertig wurde alles außer der Strecke. Abreißen zu teuer, weiterbauen auch, also kostet der Stillstand 41.000 Euro im Monat, unbefristet. Der Ersatzbus fährt bis 2029 für die Vertragsstrafe. Weiterlesen →Frühzug gestrichen, Rente mit 63, 61.000 Euro AbschlagwpaFrühzug gestrichen, Rente mit 63, 61.000 Euro AbschlagDer Konzern strich den Frühzug, weil an einem Zähltag 19 statt 20 Leute kamen. Herr Lehnhardt kam seither zu spät und ging mit 63 in Rente. Der Abschlag kostet ihn 61.000 Euro, für das Pünktlichkeitsziel eines Vorstands. Weiterlesen →Bericht zur Barrierefreiheit: für Blinde unlesbarwpaDer Bericht zur Barrierefreiheit ist für Blinde unlesbar340 glänzende Seiten über Barrierefreiheit, als Bild-PDF, für Blinde unlesbar. Barrierefrei heißt im Kleingedruckten: ein Bahnsteig reicht, der Rest ist egal. Der blinde Herr Delfs bekam 1,4 Kilo Schwarzschrift, kein Wort kam an. Weiterlesen →Vier Kilometer zu nah für die Erstattung: DialysewpaVier Kilometer zu nah für die Erstattung: DialyseErstattungsschwelle 50 Kilometer, das verlagerte Zentrum liegt bei 46. Die Schwelle stammt von 2019, überprüft wird sie 2029. Wer die zehn Jahre nicht durchhält, entlastet die Kasse. Weiterlesen →Sozialticket gibt's nur im Amt, kein Bus fährt hinwpaSozialticket gibt’s nur im Amt, kein Bus fährt hin210 Anträge bei 2.400 Berechtigten, Quote 8,75 Prozent, der Haushaltsansatz wird entsprechend gekürzt. Wer arm ist und kein Auto hat, gilt ab jetzt als versorgt, weil er nicht mehr auftaucht. Weiterlesen →Bahn ehrt treuesten Kunden, sein Zug fiel auswpaBahn ehrt treuesten Kunden, sein Zug fiel ausAbo seit 1979, rund 34.000 Euro gezahlt. Die Urkunde geht per Post, die Post kommt per Lkw. Die Bahn wertet den Abend als Erfolg, es gab Häppchen. Weiterlesen →Sozialrabatt beantragt, 192 Tage später abgelehntwpaSozialrabatt beantragt, 192 Tage später abgelehntDer Antrag wurde bearbeitet, der Härtefall nicht. Drei Monate Bearbeitung, drei Monate ohne Ermäßigung. Das Amt hat damit exakt die Härte hergestellt, die es prüfen sollte. Weiterlesen →610-mal am Tag „Wir bitten um Verständnis“wpaVerständnis ist jetzt ein Konzernprodukt, ihr liefert den RohstoffDie Bahn hat ein neues Produkt: euer Verständnis, 610-mal am Tag gefördert per Durchsage. Der Rohstoff seid ihr, der Konzern verkauft ihn, bezahlt wird in verpassten Schichten. Die Kampagne dazu kostet so viel wie elf Haltepunkte. Weiterlesen →Rente plus 4, Fahrpreis plus 6, Vorstand plus 14wpaRente plus 4, Fahrpreis plus 6, Vorstand plus 14Frau Ostermann bekommt 41 Euro mehr Rente und zahlt 62 Euro mehr für die Monatskarte. Die Differenz fließt anteilig in die Vorstandsvergütung. So funktioniert Umverteilung, wenn man sie den Richtigen überlässt. Weiterlesen →Aufsichtsrat streicht Bahnhöfe, kam mit dem AutowpaAufsichtsrat streicht Bahnhöfe, kam mit dem AutoVierzehn Dienstwagen, vier Flüge, zwei Zugtickets. Beraten wurde die Verkehrswende, beschlossen die nächste Preiserhöhung. Die zwei Zugfahrer werden beim nächsten Mal eingesammelt, damit die Sitzung pünktlich beginnt. Weiterlesen →„Früher losfahren!“, sagt das Amt. Es fuhr kein Zugwpa„Früher losfahren!“, sagt das Amt. Es fuhr kein ZugVier Institutionen, ein Satz, keine Frage nach dem Fahrplan. Der Ersatzbus fährt um 4:20 Uhr, die Kita öffnet um sieben. Wer beides schaffen will, muss das Kind auf der Straße abstellen. Das Jobcenter hat dafür ein Formular. Weiterlesen →Neun Anträge, neun Ablehnungen, ein toter OrtwpaNeun Anträge, neun Ablehnungen, ein toter OrtDer Aufzug ist seit 2011 defekt, das Förderprogramm gibt es seit 2011. Achtmal fehlte ein Anhang, einmal war die Frist um einen Tag überschritten. Das Ministerium hat vierzehn Jahre lang alles richtig gemacht, außer den Aufzug. Weiterlesen →4,1 Millionen Bonus, der Zugausfall kostet 40 Centwpa4,1 Millionen Bonus, der Zugausfall kostet 40 CentVariable Vergütung 4,1 Millionen für sechs Personen, der Abzug für verfehlte Pünktlichkeit beträgt 0,4 Prozent davon. Der Bonus kam pünktlich, die Züge nicht. Beides war so vereinbart. Weiterlesen →Bahn filmt die Strecke, die sie selbst beerdigt hatwpaBahn filmt die Strecke, die sie selbst beerdigt hatZuletzt nutzten 61 Menschen am Tag die Strecke, für den Konzern eine Rundungsgröße. Die Stilllegung wurde mit sinkender Nachfrage begründet, die Nachfrage sank, weil die Züge ausfielen. Der Kreis schließt sich, der Bahnhof auch. Weiterlesen →Elf Briefe, elf Bestätigungen, ein totes GleiswpaElf Briefe, elf Bestätigungen, ein totes GleisDie Frist für Eingangsbestätigungen beträgt vierzehn Tage und wurde elfmal eingehalten. Eine Frist für Antworten gibt es nicht. Der Konzern erfüllt hundert Prozent seiner Zusagen, weil er keine macht. Weiterlesen →Dialyse dreimal die Woche, der Zug ist gestrichenwpaDialyse dreimal die Woche, der Zug ist gestrichenDie Entfernung zum Dialysezentrum stieg von elf auf 46 Kilometer, drei Termine die Woche bleiben Pflicht. Der Krankentransport wird ab 50 Kilometern erstattet. Vier Kilometer zu wenig zum Überleben auf Kassenkosten. Weiterlesen →Behinderte geben auf, die Bahn feiert die ZahlenwpaBehinderte geben auf, die Bahn feiert die ZahlenEingaben von Behindertenverbänden minus 34 Prozent, der Konzern feiert Servicequalität. Repariert wurde nichts. Wer den Bahnhof nicht betreten kann, beschwert sich auch nicht über den Bahnhof. Die Statistik ist barrierefrei. Weiterlesen →Zug fiel aus, sie zahlt 177 Euro, kriegt 12,80wpaZug fiel aus, sie zahlt 177 Euro, kriegt 12,8055 Euro Verwarnungsgeld plus 28,50 Verwaltungskosten, die Fahrgastrechte erstatten den halben Fahrpreis. Das Ordnungsamt gehört derselben Stadt, die den Bahnhof betreibt. Die Stadt hat sich einmal selbst bezahlt, auf Kosten des Fahrgasts. Weiterlesen →Vier Stunden Stillstand, elf leere DurchsagenwpaVier Stunden Stillstand, elf leere DurchsagenElf Durchsagen in vier Stunden und sieben Minuten, alle begannen mit „Wir bitten um Verständnis“. Was passiert war, erfuhr niemand. Das Bordbistro meldete um 22:40 Uhr als Einziges den Stand der Dinge. Es hatte nichts mehr. Weiterlesen →Zufriedenheit steigt, weil die Unzufriedenen gehenwpaZufriedenheit steigt, weil die Unzufriedenen gehenDie Kundenzufriedenheit steigt auf 3,5, gemessen wurde bei denen, die einen fahrenden Zug erreicht haben. Die Unzufriedenen standen am Bahnsteig und wurden nicht gezählt. Der Selektionseffekt steht auf Seite 61, im Vorwort steht er nicht. Weiterlesen →Schulbus gestrichen, Taxi kostet das VierfachewpaSchulbus gestrichen, Taxi kostet das VierfacheDer Schulbus ist gestrichen, das Taxi kostet das Vierfache, bezahlt wird es aus dem Topf für Sozialarbeiter. Der Kreis hat ein Problem gelöst, indem er ein anderes verkauft hat. Die Sozialarbeiter fahren jetzt Taxi. Weiterlesen →Praktikant sieht den Doppelvorgang, fliegt rauswpaPraktikant sieht den Doppelvorgang, fliegt rausDie Zeugnisformel lautet „auch über den übertragenen Aufgabenbereich hinaus“. Der Aufgabenbereich war die Prüfung, die Prüfung fand nicht statt. Der Konzern bewertet nach dem, was er selbst leistet: nichts, aber mit Formular. Weiterlesen →Klimageld pro Kopf, wer ohne Zug lebt, zahlt draufwpaKlimageld pro Kopf, wer ohne Zug lebt, zahlt draufDas Klimageld gibt es pro Kopf, gleich viel für den mit der U-Bahn und den ohne letzten Bus. Auf dem Land kostet die CO2-Abgabe mehr, als das Klimageld bringt. Das Ministerium nennt das sozial ausgewogen, den Bahnhof nennt es gar nicht. Weiterlesen →Todesanzeige: Bahnstrecke, 1932 bis 2026wpaTodesanzeige: Bahnstrecke, 1932 bis 2026Zuletzt 61 Fahrgäste am Tag, für den Konzern eine Zahl, für die 61 ein Leben. Um Blumen wird gebeten, um Züge wurde jahrelang gebeten. Die Blumen kommen wenigstens an. Weiterlesen →4,1 Millionen fürs Gutachten, gratis gab's das 2019wpa4,1 Millionen fürs Gutachten, gratis gab’s das 2019340 Seiten für 4,1 Millionen, Ergebnis: Personalmangel. Der Betriebsrat hatte das 2019 auf zwei Seiten geschrieben, kostenlos, unbeachtet. Der Konzern zahlt nur für Erkenntnisse, die er nicht umsetzen muss. Weiterlesen →Modellprojekt statt Zug, die Lösung steht auf Seite 190wpaModellprojekt statt Zug, die Lösung steht auf Seite 1902,4 Millionen Fördervolumen, null neue Verbindungen, ein Bericht mit 90 Seiten. Die Empfehlung lautet Wiederholung. Das Land hat ein Verfahren gefunden, das sich selbst finanziert, solange nichts fährt. Weiterlesen →Zug gestrichen, Wahllokal 6 km weg, Bus fährt nichtwpaZug gestrichen, Wahllokal 6 km weg, Bus fährt nichtWer nicht hinkam, konnte nicht abwählen, wer abbestellt hatte, blieb im Amt. Der Rat nennt das Bürgerwille. Die Demokratie im Ortsteil fährt jetzt im Stundentakt, sonntags gar nicht. Weiterlesen →Bürgerbeteiligung, der Beschluss war vom VormonatwpaBürgerbeteiligung, der Beschluss war vom VormonatAnwesend elf Bürgerinnen und Bürger, davon vier von der Verwaltung. Das Protokoll vermerkt „reger Austausch“. Die Strecke war zu dem Zeitpunkt bereits entwidmet, die Beteiligung war der Nachruf. Weiterlesen →328 Pendlerfahrten weg, damit der Fußball rolltwpa328 Pendlerfahrten weg, damit der Fußball rolltDie Bahn hat bewiesen, dass sie pünktlich kann, wenn Kameras dabei sind. Die 41 gestrichenen Züge hatten keine Kameras, nur Pflegekräfte und Schichtarbeiter. Die kommen auch ohne Applaus zu spät. Weiterlesen →Lokführer angeworben, jetzt wischt er BödenwpaLokführer angeworben, jetzt wischt er BödenMan wirbt Lokführer aus dem Ausland an und lässt sie erst mal Böden wischen. Die Anerkennung dauert vierzehn Monate, sein Zug fährt ohne ihn nicht, beide warten. Schuld ist am Ende nicht die lahme Behörde, sondern der böse Wettbewerb. Weiterlesen →Panzer über eine Brücke von 1953, bald gesperrtwpaPanzer über eine Brücke von 1953, bald gesperrtDie Umleitung um marode Brücken verlängert den Militärtransport von acht Stunden auf drei Tage. Die NATO nennt das Bündnisfall, die Bahn nennt es Langsamfahrstelle. Verteidigt wird Deutschland notfalls per Ersatzbus. Weiterlesen →104 Prozent Zielerfüllung, 41.000 Züge fielen auswpa104 Prozent Zielerfüllung, 41.000 Züge fielen ausDas Ziel „Bearbeitungsdauer unverändert“ wurde zu 100 Prozent erreicht, weil sich nichts änderte. Die übrigen vier Prozent kamen vom Formular. Der Vorstand hat bewiesen, dass man Ziele erreicht, wenn man sie selbst schreibt. Weiterlesen →Grabrede für die Strecke, die man selbst beerdigtwpaGrabrede für die Strecke, die man selbst beerdigtDie Strecke war die pünktlichste im Netz und wurde geschlossen, weil sie zu wenig einbrachte. Die unpünktlichen bleiben, sie bringen Entschädigungsanträge. Der Bereichsleiter hielt die Rede aus dem Dienstwagen. Weiterlesen →Gekündigt wegen Verspätung, der Zug fuhr nichtwpaGekündigt wegen Verspätung, der Zug fuhr nichtAlle drei Abmahnungen fallen auf Tage mit Streckensperrung, alle drei sind rechtskräftig. Die Bahn hat den Ersatzverkehr organisiert, das Arbeitsgericht nicht. Wer mit der Bahn zur Arbeit fährt, hat ab jetzt einen Kündigungsgrund im Abo. Weiterlesen →Deutschlandticket: Nebenwirkung Zugausfall, JobverlustwpaDeutschlandticket: Nebenwirkung Zugausfall, JobverlustNicht geeignet bei Schichtbeginn vor sechs, Pflegeverantwortung, Meldeterminen oder Vorstellungsgesprächen. Bei Nebenwirkungen wie Jobverlust wenden Sie sich an Ihr Jobcenter. Das erreichen Sie mit dem Ticket nicht. Weiterlesen →Zug weg, Pflegegrad runter, 226 Euro wenigerwpaZug weg, Pflegegrad runter, 226 Euro wenigerDie dokumentierte Pflegezeit sank, weil die Pflegekraft den Ort ohne Bahn nicht mehr erreicht. Weniger Pflege heißt weniger Bedarf, heißt weniger Geld. Das System hat sich selbst geheilt, die Patientin nicht. Weiterlesen →Schranke zu, 25 Minuten für 4 Kilometer, er stirbtwpaSchranke zu, 25 Minuten für 4 Kilometer, er stirbtDer Bahnübergang ist seit 2023 gesperrt, die Hilfsfrist beträgt zwölf Minuten, die Umfahrung 25. Die Bahn verweist auf die Kommune, die Kommune auf die Bahn. Der Notarzt verweist auf die Uhr. Weiterlesen →Stammkunde tot, im System: zur Konkurrenz gewechseltwpaStammkunde tot, im System: zur Konkurrenz gewechseltDer Konzern erfasst Kündigungsgründe in sieben Kategorien, von „Umzug“ bis „Todesfall“. Der Kunde lebt noch und ist nicht umgezogen, nur der Bahnhof. Er wurde unter „Sonstiges“ verbucht, wie der Rest des Netzes. Weiterlesen →Blind am Bauzaun, der Chatbot will fünf SternewpaBlind am Bauzaun, der Chatbot will fünf SterneDer Zug fiel spontan aus, die Hilfe ist nur mit Vorlauf buchbar, der Chat schließt automatisch mit der Bewertungsanfrage. Der Konzern misst Barrierefreiheit an der Chatzufriedenheit. Der Fahrgast steht noch am Bahnsteig, mit vier Sternen. Weiterlesen →47 Grad am Steuer, gemessen wird, wo es kühl istwpa47 Grad am Steuer, gemessen wird, wo es kühl istDie Auslösung des Hitzeplans erfordert eine Messung im Fahrgastraum, Messgeräte sind nicht vorgesehen. Ohne Messung keine Hitze, ohne Hitze kein Wasser. Der Plan hat den Sommer statistisch abgeschafft, die Kreislaufzusammenbrüche nicht. Weiterlesen →Schienenneubau auf null, einstimmig in vier MinutenwpaSchienenneubau auf null, einstimmig in vier MinutenDie Kürzung stand auf Seite 214, Tagesordnungspunkt 31, um 23:40 Uhr. Widerspruch: kein Eintrag. Der Ausschuss hat in vier Minuten mehr Schiene abgeschafft, als die Bahn in vier Jahren gebaut hat. Weiterlesen →Rentnerin arbeitet, Zug weg, Taxi frisst den LohnwpaRentnerin arbeitet, Zug weg, Taxi frisst den LohnDer Zug ist gestrichen, das Auto kostet 340 Euro im Monat, der Zuverdienst bringt 480. Das Ministerium nennt das einen Anreiz. Der Rentner nennt es Schicht mit 71, er hat keine Wahl, und das Ministerium weiß das. Weiterlesen →Drei Wochen Kürzung, neun Monate auf den BeweiswpaDrei Wochen Kürzung, neun Monate auf den BeweisZwei korrekte Gesetze krachen aufeinander, zahlen muss eine Frau mit 168 Euro im Monat. Den Termin um acht schafft nur, wer das Kind um vier weckt und irgendwo abstellt. Das Jobcenter kennt den Fahrplan nicht und muss ihn nicht kennen. Weiterlesen →Zug tot, Modellregion geboren, im selben MonatwpaZug tot, Modellregion geboren, im selben MonatDie Nebenstrecke ist tot, im selben Monat feiert der Landkreis sich als Retter der Region. Untersucht werden drei Angebote, die es alle schon gab und die man abbestellt hat. Die Erkenntnis kostet 2,4 Millionen, der Zug hätte 1,9 gekostet. Weiterlesen →Bus endet 900 Meter und einen Berg vorm BahnhofwpaBus endet 900 Meter und einen Berg vorm BahnhofDer Bus dreht nicht im Ort, weil er dort nicht wenden kann. Die Wendemöglichkeit wäre eine Baustelle von drei Tagen. Seit vier Jahren laufen die Alten mit Rollator die 900 Meter. Die Liste wird jährlich fortgeschrieben, die Alten nicht. Weiterlesen →Neun neue Züge gekauft, fünf stehen ohne FahrerwpaNeun neue Züge gekauft, fünf stehen ohne FahrerEin Landkreis kauft neun funkelnde Züge für 41 Millionen, die halbe Flotte steht ab Tag eins. Bestellt wurde das Fahrzeug, nicht das Personal. So entsteht die teuerste Abstellfläche Deutschlands, mit Klimaanlage. Weiterlesen →Schranke bleibt zu, weil ein Drittel von 1963 fehltwpaSchranke bleibt zu, weil ein Drittel von 1963 fehltDie Schranke bleibt zu, die Beseitigung ist beschlossen, aber keiner zahlt sein Drittel. Ein Gesetz von 1963 teilt die Kosten durch drei. Die Bahn fährt drüber, die Gemeinde kann nicht zahlen, das Kind läuft 25 Minuten. Weiterlesen →Gemeinsames Ticket, das kaum jemand kaufen kannwpaGemeinsames Ticket, das kaum jemand kaufen kannZwei Verbünde, ein gemeinsames Ticket, gültig überall, kaufbar fast nirgends. Die Schnittstelle kostet 610.000 Euro, die Teilung ist besprochen, nie unterschrieben. Auf der einen Seite gekauft, auf der anderen ein Bußgeld. Weiterlesen →Neuer Bahnhof, 3 Kilometer vom Ort, vier BussewpaNeuer Bahnhof, 3 Kilometer vom Ort, vier BusseDer neue Haltepunkt liegt 3,1 Kilometer vom Ort, gebaut wurde, wo der Acker billig war. Gerechnet wurde mit 610 Fahrgästen, gezählt werden 40. Der Bahnsteig kostete 4,1 Millionen, der Bus dorthin wurde nach der Eröffnung gekürzt. Weiterlesen →1.900 statt 2.000: Dorf bleibt für immer ohne Zugwpa1.900 statt 2.000: Dorf bleibt für immer ohne ZugHundert Menschen fehlen für die Reaktivierung, der Schulbus auf derselben Strecke kostet mehr als der Zug. Die Rechnung kennt nur Fahrgäste, keine Kosten für die Alternative. Wer die Formel geschrieben hat, wohnt in einer Stadt mit U-Bahn. Weiterlesen →Bus gestrichen wegen leerer Fahrten in der SperrungwpaBus gestrichen wegen leerer Fahrten in der SperrungDer letzte Bus zum Bahnhof ist gestrichen, wegen zu geringer Auslastung. Gezählt wurde in den sechs Wochen, in denen die Strecke gesperrt war. 14 Prozent statt 61, der Verbund nennt es Momentaufnahme und streicht dauerhaft. Weiterlesen →Rufbus statt Linie: Fahrt bitte einen Tag vorherwpaRufbus statt Linie, aber bitte einen Tag vorher anrufenAus fahren, wann man will, wurde anrufen, einen Tag vorher. Wer morgen zum Arzt muss, muss heute wissen, wann der Arzt fertig ist. Der Verbund nennt das bedarfsgerecht, wer den Bedarf nicht anmeldet, hat keinen. Weiterlesen →Weißer Strich am Bahnsteig: 2,40 Euro für null MeterwpaEin weißer Strich am Bahnsteig kostet 2,40 Euro für null MeterQuer über den Bahnsteig läuft eine Verbundgrenze, ein Strich entscheidet, ob dein Ticket gilt. Der Übergangstarif ist pro Meter die teuerste Strecke Deutschlands. Kontrolliert wird beidseitig, das Einzige, was beide zahlen. Weiterlesen →610 Millionen Klimaschaden, im Etat eine Nullwpa610 Millionen Klimaschaden, im Etat eine NullHitze verbiegt die Gleise, Starkregen frisst die Dämme, alles ist auf den Euro berechnet. Der Haushaltstitel dafür ist eine Null. Der Konzern kennt den Preis des Klimawandels genau und lässt ihn die Fahrgäste in Stunden zahlen. Weiterlesen →LED spart Millionen, nur zwei Jahre zu spätwpaLED spart Millionen, nur zwei Jahre zu spät1,4 Millionen Ersparnis, 14 Millionen Investition, gerechnet nach einer Tabelle, in der LED gar nicht vorkommt. Also gilt die Glühbirne. Der Konzern schreibt moderne Technik ab wie 1901, das Ministerium reicht Anlage 4 von 2001. Weiterlesen →Diesel-Aus 2035, der Vertrag läuft bis 2039wpaDiesel-Aus 2035, der Vertrag läuft bis 2039Das Diesel-Aus wurde beschlossen, nachdem die Ausschreibung schon unterschrieben war. Jetzt zahlt das Land für Züge, die nicht mehr fahren dürfen. Das Ministerium nennt das Planungssicherheit, und für den Betreiber stimmt das sogar. Weiterlesen →Solardach am Bahnhof, der Zug fährt nicht damitwpaSolardach am Bahnhof, der Zug fährt nicht damitDie Anlage wurde eingeweiht, der Umrichter nicht bestellt, die Pressemitteilung spricht von grüner Mobilität. Grün ist die Lampe, die nachts den leeren Bahnsteig beleuchtet. Der Strom für den Zug kommt aus dem Tank, der Tank aus Rotterdam. Weiterlesen →41.000 Bäume gepflanzt, 44.000 gefälltwpa41.000 Bäume gepflanzt, 44.000 gefälltVon 41.000 Setzlingen überleben 29.000, nachgepflanzt wird nicht. Die gefällten Bäume standen 80 Jahre, die neuen sind 40 Zentimeter. Netto hat der Konzern 15.000 Bäume vernichtet und einen Umweltpreis beantragt. Weiterlesen →99 Prozent bremsen grün, 34 kommen anwpa99 Prozent bremsen Strom zurück, ein Drittel wird genutztFast die ganze Flotte kann Bremsstrom zurückspeisen, genutzt wird ein Drittel. Vier Anlagen sind beschlossen, gebraucht werden Hunderte. Die Energie verpufft im Widerstand, nur die Pressemitteilung nicht. Weiterlesen →Neun Prozent gespart, elf Prozent weniger gefahrenwpaNeun Prozent gespart, elf Prozent weniger gefahrenDer Konzern hat den Energieverbrauch um neun Prozent gesenkt, indem er schlicht weniger fährt. Der Bericht feiert es auf Seite drei, die Ursache steht auf Seite 118. Das ist keine Effizienz, das ist Stillstand, verbucht als Klimaschutz. Weiterlesen →Akkuzug ohne Ladepunkt fährt mit DieselwpaAkkuzug ohne Ladepunkt fährt mit DieselVierzehn Kilometer fehlen, sechs Jahre fehlt die Ladestation. Bis dahin fahren die Batteriezüge mit Diesel, den ein Dieselzug hinter ihnen herzieht. Das Land nennt das Übergangslösung. Der Übergang dauert länger als die Batterie. Weiterlesen →100 Prozent Ökostrom, alles nur auf Papierwpa100 Prozent Ökostrom, alles nur auf PapierZertifikate machen aus Kohlestrom auf dem Papier Wasserkraft, durch die Leitung fließt der übliche Dreck. Der Konzern wirbt mit 100 Prozent Ökostrom, die 100 Prozent sind ein PDF. Das PDF hat keinen CO2-Ausstoß, das stimmt sogar. Weiterlesen →Lärm um fünf Dezibel kleingerechnet, kein SchutzwpaLärm um fünf Dezibel kleingerechnet, kein SchutzFünf Dezibel Rabatt auf den Lärm, weil das Verfahren vor 2015 begann, gebaut wird zwanzig Jahre später. Die Anwohner hören den Zug, das Gesetz hört ihn leiser. Wer sich beschwert, wird auf das Datum verwiesen, die Fenster bleiben zu. Weiterlesen →Zwei Wochen mehr für dich, drei Monate für die BahnwpaZwei Wochen mehr für dich, neun Monate Zeit für die BahnDie Beschwerdefrist wächst von vier auf sechs Wochen, das feiert die Novelle. Verschwiegen wird: die Behörde hat keine Antwortfrist, neun Monate sind normal. Du zahlst erst, dein Widerspruch bringt das Geld viel später zurück, ohne Zinsen. Weiterlesen →610 Weichen, für die keine Wartungsnorm giltwpa610 Weichen ohne Norm, entgleist wird nach VorschriftDie häufigste Weiche im Netz hat keine Wartungsnorm, 610-mal liegt sie da und gilt seit 2009 als auslaufend. Geprüft wird sie alle zwölf Monate, nötig wären sechs. Entgleist der Zug, war die Vorschrift eingehalten, es stand ja nichts drin. Weiterlesen →Vorschrift auf zwölf Seiten gekürzt, Anhang 900wpaBürokratie abgebaut, sagt der Vorstand, und heftet 900 Seiten umDer Konzern kürzt eine Vorschrift von 210 auf zwölf Seiten und feiert 94 Prozent weniger. Der Inhalt ist nicht weg, er steckt in 900 Seiten Anhang, umgeheftet von Beratern für 1,2 Millionen. Wer Seite 4 befolgt, verstößt gegen Anlage 17. Weiterlesen →Zug zugelassen, Software schon ohne Updateswpa47 Monate geprüft, der Zug fährt mit toter SoftwareDie Zulassung dauerte 47 Monate, geprüft wurde der Stand von 2022. Die Software-Pflege endete elf Monate vor der Zulassung. Der Zug fährt neu lackiert und ungewartet, das Jahrzehnt ist schon vorbei. Weiterlesen →Sechs-Monats-Frist, die erst nach drei Jahren startetwpaSechs-Monats-Frist, die erst nach drei Jahren zu ticken beginntDie Sechs-Monats-Frist startet erst, wenn die Behörde die Unterlagen für vollständig erklärt. Dafür gibt es keine Frist, im Schnitt dauert das drei Jahre. Gemeldet werden sechs Monate, verschwiegen die 34 davor. Weiterlesen →Einheitliche Bahnsteighöhe, fertig 2075wpaEinheitliche Bahnsteighöhe kommt 2075, der Rollstuhl wartetDie neue Norm schreibt 76 Zentimeter vor, aber nur für Neubau, nicht für den Bestand. Der kennt sechs Höhen, die niedrigste 38, dort kippt der Rollstuhl in die Lücke. Umgebaut wird ein Prozent im Jahr, fertig 2075. Weiterlesen →Übergangsregel seit 2011, zum fünften Mal verlängertwpaDas Provisorium von 2011 feiert bald SilberhochzeitEine Übergangsregel von 2011 wurde zum fünften Mal verlängert, gedacht für 24 Monate. Vier endgültige Fassungen scheiterten, jedes Mal fehlte ein anderes Land. Das Provisorium ist älter als die Regel, die es ersetzen sollte. Weiterlesen →400 Radplätze am Bahnhof, Zugang über 22 Stufenwpa1,2 Millionen für Radplätze, die kein Rad erreicht400 neue Fahrradstellplätze am Bahnhof, für 1,2 Millionen, erreichbar nur über 22 Stufen. Eine Rampe hat keiner verlangt, also gibt es keine, belegt sind vier Prozent. Der Bund meldet trotzdem 400 Plätze für die Verkehrswende. Weiterlesen →Trinkbrunnen viermal eingeweiht, halbes Jahr auswpaTrinkbrunnen viermal eingeweiht, halbes Jahr ausSieben Monate im Jahr steht ein Schild am Brunnen, in den fünf anderen läuft er, wenn niemand Durst hat. Der Austausch ist für 2029 vorgesehen. Bis dahin gibt es Wasser im Kiosk, für 3,50. Der Kiosk hat im Winter zu. Weiterlesen →Bahnhof zu ab 23 Uhr, letzter Zug kommt 0:40wpaBahnhof zu ab 23 Uhr, der letzte Zug kommt erst 0:40Der Bahnhof schließt um 23 Uhr, der letzte Zug kommt um 0:40, hundert Minuten dazwischen. Personal gibt es nachts keins mehr, also sperrt die Versicherung die warme Halle ab. Der Bahnsteig bleibt offen, im Januar bei minus acht. Weiterlesen →Leerer Zug fährt weiter, nur wegen der FörderfristwpaLeerer Zug hält weiter, nur wegen der FörderfristEin Haltepunkt bleibt offen, nicht für Fahrgäste, sondern wegen einer Förderfrist bis 2041. Aufgeben würde 2,4 Millionen Rückzahlung kosten, also verbrennt der Konzern lieber 3,2 im Betrieb. Der Zug hält pünktlich und leer, für die Frist. Weiterlesen →Klimaziel 2030 bleibt, gemessen wird niewpaBahn erreicht das Klimaziel, indem sie das Nachmessen abschafftDie Bahn erreicht ihr Klimaziel 2030, indem sie das Nachmessen abschafft: Messpunkt 2028 gestrichen, nächste Prüfung 2031, ein Jahr zu spät. Den Klimabonus gibt es trotzdem heute. Wer nie nachprüft, verfehlt nie ein Ziel. Weiterlesen →Neue Aufsicht prüft, was die Firmen selbst meldenwpaNeue Aufsicht prüft, was die Firmen selbst meldenDie Ermächtigung zu eigenen Messungen fiel im Verfahren weg, auf Antrag des Geprüften. Die Aufsicht hat jetzt 40 Beschäftigte, die lesen, was der Konzern schreibt. Sie finden nichts. Das ist ihr Auftrag, und sie erfüllen ihn vollständig. Weiterlesen →610 Millionen für Bahnhöfe verfallen an der Fristwpa610 Millionen für Bahnhöfe bereitgestellt, damit sie verfallenDer Bund stellt 610 Millionen für Bahnhöfe bereit, abrufen darf sie niemand: Die Frist endet nach zwölf Monaten, bewilligt wird nach 15. Das Geld verfällt und steht als Erfolg im Bericht. Der Aufzug fehlt weiter. Weiterlesen →Milliarde für die Bahn, die im Kreis fließtwpaMilliarde für die Bahn, einmal im Kreis, vier Prozent für BeraterDer Bund kauft für 1,4 Milliarden Anteile an der Bahn, die ihm schon ganz gehört. Das Geld fließt von der linken in die rechte Tasche, die Berater dazwischen kassieren vier Prozent. Gebaut wird nichts, das Ministerium nennt es Stärkung. Weiterlesen →197 Tage gesperrt, keine Strafe, voll bezahltwpa197 Tage kein Zug, voll bezahlt, der Bus zählt als ZugDer Konzern lässt sich den Ersatzbus wie den Zug bezahlen, 9,40 Euro pro Kilometer. 197 Tage gesperrt, voll kassiert, die Strafe ist so gebaut, dass sie nie greift. Für den Fahrgast dauert dieselbe Strecke 28 Minuten länger. Weiterlesen →Unverzügliche Sondersitzung, Termin in 14 MonatenwpaSondersitzung gegen die Verspätung, Termin in 14 MonatenDer Verkehrsausschuss beschließt einstimmig eine Sondersitzung zur Verspätung, unverzüglich, sagt der Antrag dreimal. Der Termin liegt in 14 Monaten, die sieben Sitzungen davor lassen das Thema aus. Chefsache, mit 14 Monaten Verspätung. Weiterlesen →Geld nach Einwohnern, das Land geht leer auswpaNahverkehrsgeld nach Köpfen, die leere Strecke geht leer ausDas Nahverkehrsgeld wird nach Einwohnern verteilt, die Fläche zählt null. Zwei Drittel der Schiene liegen auf dem Land, dorthin fließt ein Fünftel. Die leere Strecke bekommt nichts, weil sie leer ist. Weiterlesen →Elektro-Programm nur für schon elektrische StreckenwpaBahn elektrifiziert nur Strecken, die längst Strom habenDer Bund legt 1,8 Milliarden für Elektrifizierung auf — gefördert wird nur, wo schon ein Fahrdraht hängt. Das sind exakt die 61 Prozent, die längst Strom haben. Die Dieselstrecken bekommen eine Absage, das Ministerium nennt es Bestandsförderung. Weiterlesen →Zusage bis 2040, gebunden für 31 MonatewpaVerlässlichkeit bis 2040, verlässlich für 31 MonateDer Bund verspricht der Schiene Geld bis 2040 — gebunden für 31 Monate. Der Titel sagt sechzehn Jahre, Seite vier zweieinhalb, im selben Papier. Eine Absichtserklärung, nicht einklagbar, gefeiert als Planungssicherheit. Weiterlesen →Reise in vier Teile, damit keine Verspätung zähltwpaReise in vier Teile, damit keine Verspätung zähltDie Bahn zerlegt eine Reise in bis zu vier Fahrkarten, jede ein eigener Vertrag. Entschädigung gibt es ab 60 Minuten je Vertrag, also nie. Du kommst drei Stunden zu spät und hast laut Konzern vier pünktliche Züge erlebt. Weiterlesen →Ausnahme gilt für 96 Prozent, Regel für vierwpaDie Ausnahme gilt für 96 Prozent, die Regel für vierDas Bundesamt verlängert eine Ausnahme für Bahnsteighöhen bis 2034, sie gilt für 96 Prozent. Die Regel von 1999 gilt für vier Prozent, heißt aber amtlich Regelfall. Das Ministerium meldet volle Regelkonformität und hat die Regel abgeschafft. Weiterlesen →Bahnhof verkauft, dreimal teurer zurückgemietetwpaBahn verkauft den Bahnhof und mietet ihn dreimal teurer zurückDie Bahn verkauft ein Bahnhofsgebäude für 340.000 Euro und mietet die Wartehalle zurück, 25 Jahre zu 41.000 im Jahr. Am Ende zahlt sie über eine Million für das eigene Haus. Gefeiert wurde der Verkaufsgewinn, die Fahrgäste frieren gegen Miete. Weiterlesen →Jubilarfeier abgesagt, keiner war entbehrlichwpa40 Jahre Treue, die Feier fällt aus, es fehlt das PersonalDie Bahn wollte 41 Beschäftigte für 40 Dienstjahre ehren, dann sagte sie die Feier ab: zu wenig Personal. 1986 gab es 2.400 Stellen, heute 610, den Rest hat man wegrationalisiert. Geehrt wird die Treue nicht, weil man sie ausgepresst hat. Weiterlesen →Ehrliche Kampagne gestoppt, Wahrheit durchgefallenwpaNachwuchskampagne gestoppt, sie zeigte den Job wie er istDie Bahn stoppt ihre Nachwuchskampagne nach zwei Wochen, geplant waren drei. Sie zeigte den Job ehrlich: Beginn 3:40, 61 Nächte im Jahr, und schreckte ab. Statt den Alltag zu ändern, kommt der Hochglanz zurück, der Wecker bleibt. Weiterlesen →Lokführer gesucht: 17 Jahre alt, fünf Jahre ErfahrungwpaLokführer gesucht, 17 Jahre alt mit fünf Jahren ErfahrungDie Bahn sucht Lokführer, senkt das Mindestalter auf 17 und verlangt zugleich fünf Jahre Erfahrung — beides aus derselben Sitzung. Gesucht wird ein Mensch, den es nicht gibt. Eine leere Stelle kostet kein Gehalt. Weiterlesen →Orden für Doppelschichten, Stellen bleiben leerwpaOrden für Doppelschichten, die Stellen bleiben leerDie Bahn verleiht eine Ehrennadel für Doppelschichten, ab 41 im Jahr die höchste Stufe. Dazu 25 Euro fürs Bordbistro, das auf 34 Prozent der Fahrten offen hat. Ausgezeichnet wird der Mangel, eine Nadel ist billiger als eine Kollegin. Weiterlesen →84 Prozent zufrieden, den Fahrdienst fragte keinerwpa84 Prozent zufrieden, den Fahrdienst fragte keinerDie Bahn meldet 84 Prozent zufriedene Mitarbeiter, befragt wurde online, werktags 9 bis 16 Uhr. Der Fahrdienst fährt da Zug, danach war der Link gesperrt, aus technischen Gründen. Der Rücklauf sank auf 31 Prozent, die Zufriedenheit stieg. Weiterlesen →Ein Chef für 41 Leute an zwölf StandortenwpaEin Chef für 41 Leute an zwölf StandortenDie Bahn stellt eine Führungskraft für 41 Leute an zwölf Standorten ab, der weiteste 190 Kilometer weg. Ein Gespräch im Jahr, 45 Minuten, macht 22 Minuten pro Kopf und Monat. Dazu 240 Stunden im Auto, der Chef führt sein Lenkrad. Weiterlesen →Stabsstelle gegen Lokführermangel, aus dem Fahrdienstwpa14 Lokführer bekämpfen den Lokführermangel, vom SchreibtischDie Bahn bekämpft den Lokführermangel mit einer Stabsstelle und besetzt sie mit 14 Lokführern aus dem Fahrdienst. Dort fehlen sie jetzt, als vakant im Plan. Man schafft den Mangel, den man bekämpft. Weiterlesen →IT-Sicherheit für alles außer die alten StellwerkewpaIT-Sicherheit für alles außer die 1.100 alten StellwerkeDie Bahn führt strengere IT-Sicherheit ein — außer für die 1.100 Stellwerke, die man nicht updaten kann, Baujahr 1960 bis 1985. Geschützt wird, was ohnehin sicher ist. Bis 2038 gilt Bestandsschutz für die Steinzeit. Weiterlesen →Auf die Sekunde gemessen, zum Bonus gerundetwpaAuf die Sekunde gemessen, zum Bonus gerundetDie Bahn misst auf die Sekunde und rundet in vollen Minuten betrieblich vertretbar, also nach unten. Ein Zug mit 5:58 gilt als pünktlich, Schwelle sechs Minuten. Der Bonus hängt an der Rundung, nicht an einem schnelleren Zug. Weiterlesen →Fahrerloser Zug auf toter Strecke, ohne FahrgästewpaFahrerloser Zug auf toter Strecke, ohne FahrgästeDie Bahn testet den fahrerlosen Zug auf 14 Kilometern toter Strecke, seit 2019 ohne Verkehr. Ideal seien die Bedingungen: keine Züge, keine Übergänge, keine Fahrgäste. Fahrplan zu 100 Prozent eingehalten, ganz ohne Betrieb. Weiterlesen →Handy leer, Fahrkarte weg, 60 Euro trotz KaufwpaHandy leer, Fahrkarte weg, 60 Euro trotz KaufDie Bahn schafft die Papierfahrkarte ab, ohne Ersatz. Wer sein Ticket nicht zeigen kann, zahlt 60 Euro, auch bei leerem Akku, der ist Verantwortungsbereich des Reisenden. Strom im Zug fanden Tester an zwei von 84 Plätzen. Weiterlesen →Kein Netz? Ticket gilt als geprüftwpaKein Netz, Ticket gilt als geprüft, Quote bei 98 ProzentDie Bahn kontrolliert per Handscanner, der braucht Netz — entlang der Strecken gibt es das zu 61 Prozent. Fehlt es, gilt die Karte als geprüft und zählt als Erfolg. So stieg die Quote auf 98 Prozent, ausgebaut wurde das Netz nie. Weiterlesen →Jede Verspätung ist schuld an der nächstenwpaSchuld ist immer der Zug davor, den ersten gibt es nichtDie Bahn ordnet Verspätungen automatisch zu, in 71 Prozent ist der Zug davor schuld. Verfolgt wird nur eine Stufe zurück, zwei führten zur Bahn. So ist jeder Zug Opfer und keiner Täter, den ersten schuldigen gibt es nicht. Weiterlesen →Modell zeigt 99 Prozent pünktlich, echt sind es 52wpaModell zeigt 99 Prozent pünktlich, echt sind es 52Die Bahn baut einen digitalen Zwilling ihres Netzes, fünf Jahre Entwicklung, 33.000 Kilometer. Im Modell liegt die Pünktlichkeit bei 98,6 Prozent, in echt bei 52. Es rechnet mit Sollzeiten, dem Fahrplan, den es nie gibt. Weiterlesen →Offene Daten der Bahn: 39 PDFs, nur auf AntragwpaOffene Bahndaten, 39 PDFs mit abfotografierten TabellenDie Bahn öffnet ihre Daten für die Wissenschaft: 41 Datensätze, 39 als abfotografierte Tabellen zum Abtippen. Die zwei lesbaren enthalten nur, was es überall gibt. Offen ist alles, auswerten kann man nichts. Weiterlesen →Schaden 61 Tage vorher erkannt, Werkstatt 2029wpaSchaden 61 Tage vorher erkannt, Werkstatt frei ab 2029Die Bahn erkennt Schäden 61 Tage im Voraus, Trefferquote 94 Prozent. Repariert wird ab 2029, so lange ist die Werkstatt voll, 610 Meldungen offen. Man weiß genau, welcher Zug ausfällt, und schaut zu. Weiterlesen →App misst leere Türen, meldet leeren ZugwpaApp misst leere Türen, meldet leeren ZugDie App misst die Auslastung nur an zwei Türen und rechnet hoch. Die volle Wagenmitte zählt nicht, gemessen wird erst nach Türschluss, wenn der Einstieg leer ist. So erscheint der volle Zug als leer. Weiterlesen →Pflichtfeld für Vorschläge, das keiner liestwpaPflichtfeld für Vorschläge, die keiner liestDie Bahn zwingt im Beschwerdeformular zu einem Vorschlag, 120 Zeichen, ohne den geht nichts ab. Ausgewertet wird nur, ob das Feld voll ist, gelesen wird der Inhalt nie. 100 Prozent Beteiligung, null Wirkung. Weiterlesen →Konservenansage für jede Störung: ungeklärtwpaKonservenansage für jede Störung, meistens heißt sie ungeklärtDie Bahn spielt ihre Ansagen jetzt vom Band, 240 Textbausteine in 34 Fallgruppen. Fallgruppe 17 heißt ungeklärt und läuft am häufigsten, 44 Prozent und steigend. Ruhig vorgelesen, weiß der Fahrgast weiter nichts. Weiterlesen →Wort Ausfall verboten, die Statistik sieht besser auswpaDas Wort Ausfall ist verboten, jetzt gibt es keine mehrDie Bahn verbietet 41 Wörter, darunter Ausfall, Schaden, bedauerlich. Erlaubt bleibt aktuell, es steht in 34 Bausteinen und sagt nichts. Negative Wörter verstärkten das Problem, sagt der Konzern, belegt durch Studien, die er nicht nennt. Weiterlesen →Ein zweiter Aushang erklärt den veralteten erstenwpaEin zweiter Aushang erklärt den veralteten erstenDer Text steht in der Fußzeile und lautet „Stand: siehe Aushang“. Er verweist auf sich selbst, wie der Konzern. Der Erklär-Aushang hängt seit April und ist inzwischen selbst nicht mehr aktuell. Ein dritter Aushang ist beantragt. Weiterlesen →Vier Erledigungen für eine Anfrage, 96 Prozent QuotewpaAnfrage beantwortet mit der Vorgangsnummer, sofort erledigtDie Bahn beantwortet Anfragen jetzt in zwei Stunden statt 41 Tagen. Die Antwort ist die Vorgangsnummer, der Stand springt sofort auf abgeschlossen. Vier Nummern für ein Anliegen, 96 Prozent erledigt, null beantwortet. Weiterlesen →Leichte Sprache zeigt, was vorher niemand verstandwpaLeichte Sprache übersetzt die Bahn, plötzlich ist sie ehrlichDie Bahn übersetzt ihre Info in Leichte Sprache, korrekt, mit Prüfgruppe. Dabei fällt der Nebel weg: aus aktuell eine Änderung wird der Zug fällt aus. Die Wahrheit steht plötzlich da, kurz und hart, und das ist dem Konzern zu viel. Weiterlesen →Neue Schilder erklären die alten SchilderwpaNeue Schilder erklären die alten Schilder61 Prozent der Reisenden deuten mindestens ein Bahnschild falsch. Statt die Zeichen zu ersetzen, hängt die Bahn 14 neue daneben, die die alten erklären. Zwei Schilder, wo eines unverständlich war, kein bisschen klarer. Weiterlesen →Höflich reden lernen, statt Infos zu liefernwpaPersonal lernt höflich reden, statt Fahrgäste zu informierenDie Bahn gibt dem Personal eine Handreichung, 46 höfliche Bausteine. Ausfall kommt in keinem vor, Störung heißt Aufenthalt. Der Zugbegleiter kennt die Wahrheit, sagen darf er nur den Baustein, und fängt den Ärger des Vorstands. Weiterlesen →Nur Belegbares sagen — also gar nichtswpaNur Belegbares durchsagen, also lieber gar nichtsDie Bahn darf nur noch durchsagen, was belegbar ist. Weil bei ihr fast nichts gesichert ist, sank die Ansagedauer bei Störungen von 34 auf null Sekunden. Schweigen kann man nicht widerlegen: null Fehler, null Information. Weiterlesen →Neuer Ton sagt: Wir wissen auch nichtswpaEin neuer Ton meldet alle acht Minuten: nichts NeuesDie Bahn erfüllt ihre Info-Pflicht bei Störungen jetzt mit einem Ton, alle acht Minuten. Einen Mindestinhalt verlangt die Richtlinie nicht, also meldet der Ton nur, dass nichts vorliegt. Pünktlich piept die Ratlosigkeit, informiert wird niemand. Weiterlesen →5,9 Prozent teurer, für die Strecke, wo man wartetwpa5,9 Prozent teurer für ein Netz, an dem man nur wartetDie Bahn erhöht die Fernpreise um 5,9 Prozent, angeblich fürs Netz. In der Bilanz steht das als Kundenbeitrag Netz, unter dem Eigenkapital der Eigentümer. Der Fahrgast zahlt wie ein Besitzer, bekommt keine Anteile, nur teurere Wartezeit. Weiterlesen →Preis nach Luftlinie, Takt zur Deckung halbiertwpaPreis nach Luftlinie, dafür fährt nur noch der halbe TaktEin Verbund rechnet Preise nach Luftlinie statt Streckenlänge, 38 statt 79 Kilometer, der Preis fällt um 4,20 Euro. Zur Deckung wird der Takt halbiert: billiger, aber seltener. Am Berg hilft die Luftlinie nicht. Weiterlesen →Entschädigung als Guthaben, das meist verfälltwpaEntschädigung nur als Guthaben für den Zug, der dich versetzt hatDie Bahn entschädigt in Guthaben statt Geld, gültig 36 Monate und nur für den Zug, der einen versetzt hat. Wer die Verbindung danach meidet, verliert es, das tun die meisten. So behält der Konzern sein Geld. Weiterlesen →Familienrabatt nur, wenn der Anschluss hältwpaFamilienrabatt nur, wenn alle gemeinsam ankommen30 Prozent Familienrabatt gibt es nur, wenn alle gemeinsam ankommen, nachgewiesen per Stempel an nur 41 Bahnhöfen. Ein verpasster Anschluss trennt Familie und Rabatt. Bei der Bahn ist das die teuerste Bedingung überhaupt. Weiterlesen →Deutschlandticket: Aufpreis für jede VerbundgrenzewpaDeutschlandticket für alle, plus 3,90 Euro je VerbundgrenzeDas Deutschlandticket sollte eines für alles sein, jetzt kostet jede Verbundgrenze 3,90 Euro extra. Nord-Süd sind das 41 Grenzen, 159,90 obendrauf. Das eine Ticket zerfällt an jeder unsichtbaren Linie. Weiterlesen →Erstattung nur mit Original, das es nur digital gibtwpaErstattung nur mit dem Papier-Original, das es nicht mehr gibtDie Bahn erstattet nur gegen das Papier-Original, verlangt in Formular F-114. Papierfahrkarten hat sie 2024 abgeschafft. Der Anspruch besteht fort, der Beleg ist unmöglich, und in dieser Lücke wohnt die Ersparnis. Weiterlesen →94 Seiten Regeln, 59 Prozent der Ansprüche verjährenwpa94 Seiten Bedingungen, 59 Prozent der Ansprüche verjährenDie Beförderungsbedingungen wachsen auf 94 Seiten, 2011 waren es 28. Ziffer 1.1 verweist auf Anhang C, der zurück auf 1.1, ein Kreis. Wer sein Recht sucht, dreht sich, bis es verjährt, 59 Prozent tun das. Weiterlesen →Direktzug gestrichen, Zuschlag für den UmstiegwpaDirektzug gestrichen, dann Zuschlag fürs UmsteigenDie Bahn kassiert 2,40 Euro Zuschlag pro Umstieg, das Wegeentgelt. Begründung ist der Aufwand, das stimmt sogar. Verschwiegen wird: umsteigen muss man, weil die Bahn die Direktzüge abbaute. Sie verkauft das Loch, das sie selbst riss. Weiterlesen →Später buchen wird billiger, Planer zahlen draufwpaFrühbucher zahlen drauf, die Bahn kennt ihren Fahrplan nichtDie Bahn dreht die Sparpreise um: Wer früh bucht, zahlt mehr, das Buchungsfenster schrumpft auf sieben Tage. Ein Fahrplan drei Monate im Voraus sei keine belastbare Grundlage, sagt der Konzern über sich. Bestraft wird, wer plant. Weiterlesen →Pünktlichkeits-Kampagne, Creator kommen mit dem AutowpaPünktlichkeits-Kampagne, die Creator müssen mit dem Auto kommenDie Bahn sucht Creator für eine Pünktlichkeits-Kampagne, 4.100 Euro je Beitrag. Punkt 6.2 verlangt: Eigenanreise motorisiert, aus Produktionssicherheit. Die Pünktlichkeit bewerben also Leute, die mit dem Auto kommen müssen. Weiterlesen →Zu oft nach dem Preis gefragt? Das kostet extrawpaZu oft nach dem Preis gefragt? Das kostet 20 Cent extraDie Bahn verlangt ab der elften Preisabfrage am Tag 20 Cent. Wer den dynamischen Preis vergleicht, muss oft schauen, genau das wird jetzt bestraft. So verdient der Konzern am hohen Preis und am Nachfragen zugleich. Weiterlesen →Bordmagazin ohne Ablage, 41 Prozent im MüllwpaBordmagazin für 610.000, die Ablage dafür ist abgebautDie Bahn druckt 610.000 Bordmagazine, für die sie 2019 die Ablage abbaute, zugunsten von vier Sitzplätzen je Wagen. Jetzt gibt es keinen Ort fürs Heft, 41 Prozent landen ungelesen im Müll. Markenbindung, direkt in die Tonne. Weiterlesen →Werbung für den schnellen Zug von 2034wpaWerbung für den schnellen Zug, der ab 2034 fahren sollDie Bahn wirbt auf 41 Großflächen mit 2 Stunden 10, aktuell dauert die Strecke 3 Stunden 40. Dass die schnelle Verbindung erst 2034 fährt, steht nur im Impressum. Infrastruktur bewerbe man immer im Präsens, sagt der Konzern. Weiterlesen →Pünktlichkeits-Spot, gedreht in ÖsterreichwpaDer Pünktlichkeits-Spot der Bahn, gedreht in ÖsterreichDer Weihnachtsspot der Bahn zeigt eine Familie, die pünktlich ankommt, gedreht in Österreich für 2,1 Millionen. Der Drehort sei eine Frage der Planbarkeit. Auf die eigene Bahn wollte man sich für den Pünktlichkeits-Spot nicht verlassen. Weiterlesen →Bestseller im Fanshop: die Modell-BaustellewpaIm Fanshop verkauft sich die Modell-Baustelle besser als der ZugIm Fanshop der Bahn verkauft sich die Modell-Baustelle besser als der Modellzug, 34,90 Euro. Der kleine Bagger bewegt sich nicht, das entspreche dem Vorbild. Am besten läuft, was am wenigsten fährt. Weiterlesen →Werbung teurer, je länger die Leute wartenwpaWerbung wird teurer, je länger die Fahrgäste warten müssenDie Bahn verkauft Werbeflächen nach Wartezeit: ab 20 Minuten steigt der Quadratmeterpreis von 189 auf 340 Euro. Je unpünktlicher der Bahnhof, desto teurer die Wand. Der Konzern verdient an der eigenen Panne, die Wartezeit ist das Produkt. Weiterlesen →340 Seiten Nachhaltigkeit, gedruckt und verschicktwpa340 Seiten Nachhaltigkeit, 9.000-mal gedruckt und verschicktDer Nachhaltigkeitsbericht der Bahn hat 340 Seiten, 9.000 Exemplare, per Kurier verschickt. Die digitale Fassung ist seit Jahren in Vorbereitung. Gezählt ist, wie viele verschickt wurden, nicht, wie viele jemand liest. Weiterlesen →Podcast über Pünktlichkeit, meist zu spätwpaPodcast über Pünktlichkeit, er erscheint meist zu spätDie Bahn macht einen Podcast über Pünktlichkeit, angekündigt 14 Folgen, erschienen drei, zwei davon zu spät. Ein Format über Pünktlichkeit müsse seinen Gegenstand ernst nehmen, sagt die Redaktion. Näher am Thema war nie eines. Weiterlesen →Neue Marke „Ankommen“, gesperrt bis 2031wpaNeue Marke Ankommen, für 6,4 Millionen, gesperrt bis 2031Die Bahn entwickelt für 6,4 Millionen die Dachmarke Ankommen und sperrt sie bis 2031, das Versprechen sei noch nicht betrieblich hinterlegt. Erlaubt sind nur Präsentationen und Kaffeebecher. Ausgerechnet Ankommen schafft die Bahn am seltensten. Weiterlesen →Bahnhofsnamen zu verkaufen, am liebsten totewpaBahnhofsnamen zu verkaufen, am liebsten die toter StationenDie Bahn verkauft Bahnhofsnamen an Firmen, am liebsten die toter Stationen. Wo keine Erfahrung stattfinde, bleibe die Marke unbeschädigt, erklärt der Konzern. An lebendigen Bahnhöfen zogen Sponsoren nach Blick auf die Pünktlichkeit zurück. Weiterlesen →Kältehilfe bis 1. März, danach friert man draußenwpaKältehilfe bis 1. März, dann friert man wieder draußenDer Bahnhof öffnet im Winter eine Stunde länger, Kältehilfe Schiene, bis 1. März. Im März friert es bei minus zwei Grad, doch der Zeitraum ist mit den Haushaltsjahren abgestimmt, das Wetter nicht. Dann schließt die warme Halle, planmäßig. Weiterlesen →Pflegeantrag 23 Monate, dann gilt er als erledigtwpaPflegeantrag dauert 23 Monate, dann gilt er als erledigtDie Pflegereform vereinfacht den Antrag: die Bearbeitung sinkt von 16 auf 14 Monate. Dahinter neun Monate auf den Heimplatz, nacheinander, macht 23. Vereinfacht wurde die Zahl im Titel, nicht das Warten der Pflegebedürftigen. Weiterlesen →68 Euro Ticket, 1,4 Millionen fallen rauswpa68 Euro Ticket, 1,4 Millionen Abonnenten fallen rausDas Deutschlandticket steigt auf 68 Euro, 1,4 Millionen fallen deshalb raus. Im Beschluss heißt das Entlastungseffekt, die Bilanzposition Nachfragedämpfung. Ausgestiegen sind die, die es am nötigsten hatten. Weiterlesen →Marode Brücken werden fotografiert, nicht saniertwpa1.100 marode Brücken werden fotografiert, nicht saniertDie Bahn erfasst 1.100 marode Brücken der Note 4, das älteste von 1888. Vorgesehen ist eine jährliche Fotokontrolle, eine Sanierung nicht. Das Foto kostet 2,4 Millionen, die Sanierung 14 Milliarden. Man wählt das Hinschauen. Weiterlesen →Klimageld 41 Euro, direkt auf null verrechnetwpaKlimageld 41 Euro, sofort auf null verrechnetDas Klimageld kommt 2029, 41 Euro im Jahr, sofort verrechnet mit den seit 2027 gestiegenen Kosten. Netto bleibt null, aufkommensneutral, sagt das Amt. Wer keine Bahn vor der Tür hat, zahlt zuerst und bekommt eine Null zurück. Weiterlesen →Notarzt 34 Minuten weg, Versorgung gilt gesichertwpaNotarzt 34 Minuten entfernt, die Versorgung gilt als gesichertDer Notarztstandort im Kreis ist geschlossen, die Versorgung gilt weiter als gesichert. Die Hilfsfrist sind zwölf Minuten, die Fahrzeit vom neuen Standort 34. Gesichert ist nur die Formulierung, nicht die Frist. Weiterlesen →Rentenlücke schließt sich, wenn Arme früher sterbenwpaRentenlücke schließt sich, wenn Arme früher sterbenDer Bericht hat 340 Seiten, die Rechnung eine Zeile: Weniger Rentner, weniger Rente. Die Kommission empfiehlt, den Trend zu beobachten. Beobachtet wird er auf dem Land, wo der Zug zum Arzt gestrichen ist. Dort läuft das Programm schon, ohne Beschluss. Weiterlesen →Termin verpasst, Bus fuhr nicht, 30 Prozent wenigerwpaTermin verpasst, der Bus fuhr nicht, 30 Prozent gestrichenDie neue Grundsicherung kürzt 30 Prozent, wer einen Termin versäumt. Der Bus zum Amt fährt zweimal am Tag, davor und danach, der Termin liegt dazwischen. Der Bund straft, der Kreis fährt nicht, zuständig ist keiner. Weiterlesen →Musterung am Bahnhof, an dem kein Zug hältwpaMusterung am Bahnhof, an dem kein Zug hältDie Musterung zieht an Bahnhöfe, meist an Strecken mit Ersatzverkehr. Wer den Termin nach 94 Kilometern mit Umstieg erreicht, gilt als tauglich, das Laufband entfällt. Die Anreise sei der Test, das Bahnchaos wird zum Fitnessgerät. Weiterlesen →500 Milliarden verplant, gebaut wurde nichtswpa500 Milliarden verplant, gebaut wurde noch nichtsDas Sondervermögen ist voll verplant, 500 Milliarden bis 2041, gebaut nichts. 61 Prozent gehen für Planung und Begleitung. Jeder Euro sei zugeordnet, der Zweck werde noch ermittelt. 900 Verwaltungsstellen, 41 besetzt. Weiterlesen →300 Meldungen, keine Zahl war erfundenwpa300 Meldungen, keine Zahl war erfundenDie dreihundertste Meldung der Waschbär-Presseagentur. Erfunden sind nur die Namen und Zitate, die Zahlen nicht: 6.200 gestrichene Güter-Stellen, eine Sanierung von 500 Millionen, die 1,5 Milliarden kostete. Die Satire beginnt erst hinter dem Komma. Weiterlesen →Ein Manager, 80 Bahnhöfe, ein DienstfahrradwpaEin Manager, 80 Bahnhöfe, ein Dienstfahrrad mit sieben GängenDer Bahnhofsmanager betreut ab September 80 statt 40 Standorte über 700 Kilometer. Für die Erweiterung gab es ein Dienstfahrrad, sieben Gänge, 1.900 Euro. Gestärkt wurde die Zahl der Orte, nicht die Betreuung. Weiterlesen →Leerer Bahnhof denkmalgerecht zugenageltwpaLeerer Bahnhof denkmalgerecht zugenagelt, für 41.000 EuroDas leere Bahnhofsgebäude in Northeim kam unter Denkmalschutz und wurde zugenagelt, mit Lärche für 94 Euro den Quadratmeter statt 14. Macht bei 440 Quadratmetern 41.000 Euro. Renoviert wird nichts, gesichert wird der Verfall. Weiterlesen →Diesel-Ersatzbus zählt jetzt als FußverkehrwpaDer Diesel-Ersatzbus zählt jetzt als FußverkehrDie Bahn führt ihre Diesel-Ersatzbusse rückwirkend als Fußverkehr, sie seien nur ein Zugang zur Schiene. So sinkt die Klimabilanz, ohne dass ein Gramm CO2 verschwindet. Je mehr Diesel, desto grüner die Tabelle. Weiterlesen →Umstieg Seoul 90 Sekunden, Köln sieben MinutenwpaUmstieg in Seoul 90 Sekunden, in Köln sieben MinutenEine deutsche Delegation vermisst den Umstieg in Seoul: 90 Sekunden, alles beim Bau verzahnt. In Köln dauert dasselbe sieben Minuten, über Treppen und einen defekten Aufzug. Man reist hin, staunt und ändert zu Hause nichts. Weiterlesen →Indien bietet Beratung an, Deutschland winkt abwpaIndien bietet Beratung an, Deutschland winkt höflich abIndiens Eisenbahn, 24 Millionen Fahrgäste am Tag, bietet Deutschland Beratung zu überfüllten Bahnsteigen an. Antwort nach elf Wochen: Dank fürs Interesse, höflich abgelehnt. Dank ist die deutsche Form der Ablehnung. Weiterlesen →Weichenheizungen bestellt, Einbau erst im AprilwpaWeichenheizungen geliefert im Januar, eingebaut ab AprilDie Bahn hat 900 Weichenheizungen bestellt, geliefert im Januar, eingebaut ab April, wenn es nicht mehr friert. Im Winter fehlen die Sperrpausen. So liegt die Wärme im Lager, während draußen die Weiche klemmt. Weiterlesen →Studienreise zum Bau, neun Jahre nach EröffnungwpaStudienreise zum Bau, neun Jahre nach der EröffnungEine deutsche Delegation besichtigt die marokkanische Schnellstrecke, neun Jahre nach der Eröffnung. Der Reiseantrag von 2017 wurde erst 2026 umgesetzt, länger als der Bau. Besichtigt wurde Vergangenheit, gebaut hat Deutschland nichts. Weiterlesen →Gratis in Luxemburg, 8,40 Euro elf Kilometer weiterwpaGratis in Luxemburg, 8,40 Euro elf Kilometer weiterIn Luxemburg ist der Nahverkehr seit 2020 gratis. Elf Kilometer weiter, hinter der deutschen Grenze, kostet er 8,40 Euro, Zone 3. Man zahlt sogar für Zonen, durch die man nie fährt. Dazwischen liegt nur ein Grenzstein. Weiterlesen →Gutschein gilt als eingelöst, das Bistro war zuwpaGutschein gilt als eingelöst, auch wenn das Bistro zu istVerpflegungsgutscheine werden per QR-Code an der Bistrotheke entwertet, auch wenn das Bistro zu ist. So stieg die Einlösequote von 61 auf 96 Prozent. Gegessen hat man nichts, gezählt ist man als versorgt. Weiterlesen →Ersatzschlüssel liegt in der verschlossenen ToilettewpaErsatzschlüssel liegt in der verschlossenen BehindertentoiletteDie Bahn hinterlegt an 1.900 Bahnhöfen Ersatzschlüssel für die Behindertentoiletten — in der jeweiligen Toilette. Die ist abgeschlossen, der Ersatz liegt drinnen, erreichbar nur, wer schon drin ist. Verbesserte Verfügbarkeit, nennt das der Konzern. Weiterlesen →Leitsystem endet an einem Schild für SehendewpaBlindenleitsystem endet an einem Schild für SehendeDas taktile Leitsystem in Dortmund wurde um vier Meter ergänzt, 11.000 Euro. Sie führen zu einem Schild, das in Schwarzschrift mitteilt, dass das Leitsystem hier endet. Blindenschrift war nicht ausgeschrieben, die Auskunft erreicht nur Sehende. Weiterlesen →Aufkleber gegen die Stufe, die 38 Zentimeter bleibtwpaAufkleber gegen die Stufe, die 38 Zentimeter bleibtStatt die 38-Zentimeter-Stufe zu beseitigen, klebt die Bahn 41.000 gelbe Warnaufkleber für 57.400 Euro. Im Bericht steht das unter Information, gebaut wird nichts. Gewarnt ist jeder, hinauf kommt der Kinderwagen trotzdem nicht. Weiterlesen →Mittelgang wird Gepäckfläche und bleibt FluchtwegwpaMittelgang wird Gepäckfläche und bleibt Fluchtweg41 Quadratmeter je Zug wurden umgewidmet, ohne Umbau, per Beschluss. Die Fahrgäste stehen jetzt in der Gepäckablage. Die Brandschutzbehörde hat zugestimmt, weil der Fluchtweg auf dem Papier frei ist. Papier brennt gut. Weiterlesen →Treppe schnell genommen, Aufzug 214 Tage kaputtwpaTreppe schnell genommen, Aufzug seit 214 Tagen kaputtDie Bahn misst den Bahnsteigwechsel in Stufen pro Minute, Wuppertal führt mit 62. Gemessen wird, wie schnell die Reisenden die Treppe nehmen, während der Aufzug seit 214 Tagen kaputt ist. Wer nicht rennen kann, taucht nirgends auf. Weiterlesen →Drei Anzeigen, drei Gleise, der Blinde hört einewpaDrei Anzeigen, drei Gleise, der Blinde hört nur eineIn Duisburg vermittelt ein drittes System zwischen Anzeigetafel und Lautsprecher, die sich beim Gleis widersprechen. Es meldet für Sehende, welche recht hat. Der Blinde hört nur den Lautsprecher, und liegt der falsch, steht er am falschen Gleis. Weiterlesen →Streit geklärt, 90 Zentimeter bleiben voll SchneewpaStreit geklärt, 90 Zentimeter bleiben voller SchneeStadt und Bahn legen ihren Streit übers Schneeräumen bei, per Vermessung für 14.000 Euro. Ein 90-Zentimeter-Streifen vor dem Eingang gehört einer dritten Stelle ohne Räumvertrag. Geklärt ist die Grenze, ungeräumt der Weg. Weiterlesen →Anschlussgarantie zu 99 Prozent erfüllt, Zug wegwpaAnschlussgarantie zu 99 Prozent erfüllt, der Zug ist wegDie Anschlussgarantie wartet drei Minuten, gezählt ab der Soll-Abfahrt des Anschlusszuges. Ist der verspätet, ist die Wartezeit weg, bevor er steht. Erfüllt gilt sie trotzdem, die Quote steht bei 99 Prozent, der Zug ist weg. Weiterlesen →Vier Minuten Umstieg, gemessen um 5:40 UhrwpaVier Minuten Umstieg, gemessen von einem Praktikanten um 5:40Die Umsteigezeit in Köln wurde auf vier Minuten gesenkt, gemessen von einem Praktikanten ohne Gepäck um 5:40 Uhr im leeren Bahnhof. Er brauchte 3:51, aufgerundet vier. Für alle mit Koffer und im Gedränge ist der Anschluss ein Zufall. Weiterlesen →Zug zufrieden bei 38 Grad, weil keine StörungwpaZug zufrieden bei 38 Grad, weil keine Störung anliegtDer Konzern misst die Zufriedenheit seiner Züge, nicht der Fahrgäste: zufrieden ist ein Zug ohne Störmeldung, Wert 94 Prozent. Auch bei 38 Grad im Wagen, solange der Sensor schweigt. Gehört wird die Diagnose, nicht der Mensch. Weiterlesen →Tempo gesenkt, schon sind alle Baustellen wegwpaTempo gesenkt, schon sind alle Langsamfahrstellen wegDie Bahn schafft auf 1.000 Abschnitten die Langsamfahrstellen ab, indem sie das erlaubte Tempo aufs Ist-Tempo senkt. Von 1.000 auf null, kein Zug fährt schneller. Die Kennzahl geht an den Bund, sie hängt am Geld. Weiterlesen →340 neue Fahrzeuge, alle warten bis 2029wpa340 neue Fahrzeuge gemeldet, alle warten bis 2029Die Bahn meldet 340 neue Fahrzeuge im Bestand, fahren kann keines, sie warten auf die Werkstatt, frei ab 2029. Im Bericht steht der Bestand, nicht die Einsatzfähigkeit. Gewachsen ist die Zahl, nicht der Fahrplan. Weiterlesen →Kaputte Lok zum planmäßigen Halt erklärtwpaKaputte Lok zum planmäßigen Halt erklärt, 90 MinutenEine bei Fulda liegengebliebene Lok wurde zum planmäßigen Halt Fulda Süd erklärt, 90 Minuten. So ist der Zug wieder pünktlich, die Linie steigt von 61 auf 96 Prozent. Verbessert wurde nichts, umbenannt der Defekt. Weiterlesen →3D-Teil in vier Stunden, Handmuster elf Monatewpa3D-Teil in vier Stunden, das Handmuster braucht elf MonateEin Ersatzteil ist im 3D-Druck in vier Stunden fertig, zugelassen wird es erst nach einem Handmuster. Das braucht elf Monate, beim einzigen Betrieb, der es noch macht. So bremst das Alte das Neue, der Zug steht so lange. Weiterlesen →Bahnsteig um 400 Meter gekürzt, halber Zug hältwpaBahnsteig um 400 Meter gekürzt, jetzt passt der halbe ZugDie Bahn kürzt Bahnsteig 7 in Hannover um 400 Meter, passend zum halben Zug: statt vierzehn Wagen halten sieben, die anderen stehen in der Werkstatt. Man baut den Bahnhof auf den Mangel. Weiterlesen →Neuer Fahrplan, alles unter VorbehaltwpaNeuer Fahrplan 2027, alles steht unter VorbehaltDie Bahn stellt den Fahrplan 2027 vor, neu ist ein Vorbehalt auf Seite eins: Er umfasst alle Angaben, auch, ob überhaupt gefahren wird. Rechtlich einwandfrei, eine Zusage enthält der Fahrplan nicht mehr. Weiterlesen →Strecke reaktiviert, auf dem Damm fährt ein BuswpaStrecke reaktiviert, auf dem Damm fährt jetzt ein BusDie Bahn reaktiviert eine stillgelegte Strecke bei Northeim, Gleise liegen seit 2013 keine. Reaktiviert wurde der begrünte Bahndamm, per Registereintrag, denn dort darf ein Bus fahren. Schiene ohne Schienen, gefeiert als Rückkehr. Weiterlesen →100 Prozent pünktlich, weil kein Zug fährtwpa100 Prozent pünktlich, weil gar kein Zug fährtDer Bezirk Hagen führt die Pünktlichkeitswertung mit 100 Prozent an, erreicht durch die Vollsperrung beider Richtungen. Wo kein Zug fährt, entsteht keine Verspätung. Dafür gab es die Silberne Weiche. Weiterlesen →InfraGO zahlt sich selbst 41 Millionen StrafewpaInfraGO zahlt sich selbst 41 Millionen StrafeDie DB InfraGO legt sich selbst 41 Millionen Euro Strafe auf, weil sie vier von neun Zielen verfehlt hat. Berechnet, festgesetzt und überwiesen hat das alles das eigene Haus. Das Geld bleibt im Konzern, wehgetan hat es niemandem. Weiterlesen →Schienengipfel schafft sich selbst abwpaSchienengipfel schafft sich selbst ab, einstimmigDer Schienengipfel hat sich einstimmig selbst abgeschafft, begründet mit fehlendem Ergebnis. In Kraft tritt das nach der nächsten Sitzung im Februar, vier Stunden über das eigene Ende. Sein erstes Ergebnis war der Rücktritt. Weiterlesen →Deutschland meldet der EU eine pünktliche FahrtwpaDeutschland meldet der EU genau eine pünktliche FahrtDeutschland meldet der EU die Erfüllung einer Pünktlichkeitsvorgabe mit einer einzigen Fahrt, dem EC 217 vom 14. März, Abweichung null. Von rund 41.000 Fahrten im Jahr wurde die pünktlichste gemeldet, die anderen nicht. Weiterlesen →Weiche geteilt, die Zunge repariert keinerwpaBund und Land teilen die Weiche, die Zunge repariert keinerBund und Land teilen eine Weiche bei Neumünster nach Fahrtrichtung: der Bund links, das Land rechts. Die Weiche hat aber nur einen Antrieb, die Zunge in der Mitte gehört beiden, also keinem. Repariert sie keiner. Weiterlesen →Warten zählt für die Rente, wenn man 9.000 Belege hatwpaWarten zählt für die Rente, 24 Euro, mit 9.000 BelegenWartezeiten am Bahnsteig zählen künftig für die Rente, 208 Tage über ein Arbeitsleben, rund 24 Euro im Monat. Anerkannt nur mit Beleg, über 40 Jahre rund 9.000 Stück. Man würdigt eine Belastung und verlangt ein Archiv dafür. Weiterlesen →Automat fragt, was du dir heute leisten kannstwpaAutomat fragt, was du dir heute leisten kannstDer Automat kennt keinen Tarif mehr, nur Kontostände. Wer wenig hat, zahlt wenig, wer nichts hat, geht zu Fuß, wer viel hat, fährt Auto. Der Konzern nennt das sozial gestaffelt. Es ist eine Enteignung mit Touchscreen, und der Touchscreen sagt Danke. Weiterlesen →Musterung 100 Prozent zugestellt, Bus fährt keinerwpaMusterung zu 100 Prozent zugestellt, hin fährt kein BusAlle 18-Jährigen haben ihren Musterungsbescheid, Zustellquote 100 Prozent. An 6.200 Adressen hält aber kein Bus mehr, hinkommen soll man selbst. Lückenlos war der Postweg, nicht der Fahrplan. Weiterlesen →Verfahren seit 2003, jetzt erbt es die TochterwpaVerfahren seit 2003, jetzt erbt es die TochterEin Planfeststellungsverfahren bei Karlsruhe läuft seit 2003, so lange, dass es die Tochter des verstorbenen Bürgermeisters weiterführt. Das Aktenzeichen blieb, geändert wurde nur die Zustelladresse, in vier Monaten. Gebaut wurde nichts. Weiterlesen →Zweites Regal für Berichte, die keiner liestwpaZweites Regal für Berichte, die niemand umsetztDer Bundesrechnungshof stellt ein zweites Regal auf, 14 Meter, 61.000 Euro, für Berichte, die der Bundestag nur zur Kenntnis nahm. 1.400 in 16 Jahren, die zur Schiene füllen zwei Fächer. Dokumentiert wird, was folgenlos blieb. Weiterlesen →40 Jahre im Bedarfsplan, Festakt auf der Wiesewpa40 Jahre im Bedarfsplan, Festakt auf der leeren WieseDie Trasse Hanau–Würzburg steht seit 1985 im Bedarfsplan, zum vierzigsten gab es einen Festakt auf der Wiese, wo sie verlaufen soll. Die 140 Gäste kamen per Bus, eine Bahn gibt es dort nicht. Gefeiert wurde Planungsphase zwei. Weiterlesen →Vier Millionen Betonschwellen liegen und wartenwpaVier Millionen Betonschwellen liegen bei WustermarkDer Bund kauft vier Millionen Betonschwellen für 620 Millionen, in einem Los, elf Prozent günstiger. Sie liegen bei Wustermark, verbaut ist ein Prozent, der Rest wartet auf einen Bautrupp. Gekauft ist die Zukunft, verbaut fast nichts. Weiterlesen →14 Wochen gesperrt, um Sperrungen zu erforschenwpa14 Wochen gesperrt, um Streckensperrungen zu erforschenDie Bahn sperrt einen Abschnitt bei Halle 14 Wochen, um die Wirkung von Sperrungen zu erforschen. Gebaut wurde nicht, das hätte den Gegenstand verändert. Institut 610.000 Euro, Ersatzverkehr 2,4 Millionen. Ergebnis: Sperren stört. Weiterlesen →DB gewinnt gegen DB, geprüft von der DBwpaDB gewinnt gegen DB, beide Angebote aus einem HausDie Deutsche Bahn gewinnt eine Ausschreibung gegen eine DB-Tochter, beide Angebote aus einem Haus, zwei Etagen, verbunden durch eine Treppe. Vertraulich sei es gewesen, durch getrennte Aktenschränke. Der Wettbewerb fand unter sich statt. Weiterlesen →340 neue Stellen, um stehende Züge zu bewachenwpa340 neue Stellen, um stehende Züge zu bewachenDie Bahn schafft 340 neue Stellen, um stehende Züge zu bewachen, vier Stunden im Schnitt. Bis Juni stand das Fahrzeug unbeaufsichtigt, es passierte nichts. Jetzt bewacht man den Stau, statt ihn aufzulösen. Weiterlesen →Sicherster Bereich abgesperrt, Maßnahme wirktwpaSicherster Bereich abgesperrt, die Maßnahme wirktDie Bundespolizei sperrt im Berliner Hbf den sichersten Bereich ab, seit 2009 kein Vorfall. Seit Mai passiert dort weiter nichts, deshalb gilt die Maßnahme als wirksam und wurde verlängert. Geschützt wird der Ort, der keinen Schutz braucht. Weiterlesen →Fahrpreis steigt mit dem Diesel des ErsatzbusseswpaFahrpreis steigt mit dem Diesel des ErsatzbussesDer Nahverkehrspreis richtet sich ab Januar nach dem Diesel des Ersatzbusses, der an 141 Tagen fährt. An den übrigen zahlen Sie ihn auch, einheitlich. So zahlt der elektrische Zug den Diesel des Busses mit. Weiterlesen →340 Fahrten gestrichen, ein Fahrgast macht 100 Prozentwpa340 Fahrten gestrichen, ein Fahrgast macht 100 ProzentSchleswig-Holstein streicht 340 von 341 Regionalfahrten, eine bleibt, dienstags 11:14. In ihr saß ein Fahrgast, Auslastung 100 Prozent, vorher 31. Man setze die Mittel ein, wo sie wirken, bei einem Menschen. Weiterlesen →Frisch saniert, dann gesperrt: Werterhalt geht vorwpaFrisch saniert für 1,5 Milliarden, dann gesperrt zum WerterhaltDie für 1,5 Milliarden sanierte Riedbahn bleibt gesperrt, zum Werterhalt. Die Zustandsnote stieg auf 2,19, den besten im Netz, jeder Zug würde ihn verschlechtern. Also fährt keiner, geschützt wird die Note. Weiterlesen →Lokführer ausgebildet für Strecken ohne ZugwpaLokführer ausgebildet für Strecken ohne ZugDie Bahn bildet 140 Lokführer aus, nur für Strecken, auf denen kein Zug mehr fährt. Neun Monate Kurs, geprüft im Stand, die Kenntnis toter Gleise. Das Wissen dürfe nicht verloren gehen, die Strecke ist es längst. Weiterlesen →40 Planstellen für einen Wagen, der nur stehtwpa40 Planstellen für einen Wagen, der nur stehtFür den letzten Einzelwagen gründet die Bahn eine Abteilung mit 40 Planstellen. Der Wagen steht seit Oktober 2023 in Maschen. Budget 3,1 Millionen im Jahr, macht 8.500 Euro am Tag für einen Wagen, der sich nicht rührt. Weiterlesen →Cargo behält die Wagen und wirft die Ladung rauswpaCargo behält die Wagen und wirft die Ladung rausDB Cargo trennt sich vom Güterverkehr und behält die Wagen, die Ladung gilt als Störfaktor. Der Wagen sei nie das Problem gewesen, sagt der Chef, sondern was man reinlegt. So rollt die Schiene leer und pünktlich, der Stahl fährt Lkw. Weiterlesen →Strecke fertig, gesperrt bis der Prüfer im Bus kommtwpaStrecke fertig, gesperrt, bis der Prüfer im Bus kommtDie Strecke Nürnberg–Regensburg war am 10. Juli fertig, gefahren wurde ab dem 31. Dazwischen fehlte die Abnahme, der Prüfer muss vor Ort sein, kommt aber nur über die gesperrte Strecke. Angereist ist er mit dem Ersatzbus. Weiterlesen →90 Pressesprecher beantworten 17 von 340 Anfragenwpa90 Pressesprecher beantworten 17 von 340 AnfragenDie Pressestelle der Bahn hat 90 Sprecher, im Juli kamen 340 Anfragen, beantwortet 17. Die anderen 323 bekamen eine automatische Eingangsbestätigung, Reaktionszeit elf Minuten. Schnell ist die Bestätigung, nicht die Antwort. Weiterlesen →250. Meldung: nichts erfunden, das ist das ProblemwpaDie 250. Meldung, nichts erfunden, das ist das ProblemDie 250. Meldung der Waschbär-Presseagentur, geplant für 14 Uhr, erschienen 14:40, aus ungeklärter Ursache. In 250 Meldungen wurde nichts erfunden, nur abgeschrieben, etwa der Aufzug in Neuss, 214 Tage defekt. Die Satire beginnt hinter der Zahl. Weiterlesen →Ein Zug fällt aus? Ab jetzt nur UnregelmäßigkeitwpaEin Zug fällt aus, das heißt jetzt nur UnregelmäßigkeitDer Konzern definiert den Zugausfall neu: Ein einzelner Ausfall ist ab jetzt nur eine Unregelmäßigkeit, gezählt wird erst der zweite in Folge. So fiel die Ausfallquote von 6,2 auf 3,1 Prozent, gefahren wurde wie im Vorjahr. Weiterlesen →Ersatztaxi fährt zum falschen Bahnhof, gilt als ErfolgwpaErsatztaxi fährt zum falschen Bahnhof, gilt als ErfolgFällt der letzte Zug aus, vermittelt eine Zentrale ein Ersatztaxi nach Ortsnamen, ohne Streckenkenntnis. 41 Bahnhöfe heißen irgendwas mit Nord, das Taxi landet oft am falschen. Bestellt und gefahren gilt als Erfolg, angekommen ist man woanders. Weiterlesen →Wartesaal wird Ferienwohnung, Fahrgäste stehen draußenwpaWartesaal wird Ferienwohnung, Fahrgäste warten draußenDer Wartesaal in Bad Salzungen ist seit Mai eine Ferienwohnung, 89 Euro die Nacht, mit Fußbodenheizung. Verkauft wurde das Gebäude 2021 für 34.000 Euro. Der Bahnhof lebe wieder, sagt der Betreiber, die Fahrgäste warten davor, im Regen. Weiterlesen →Sieben Jahre Verfahren für eine tote StreckewpaSieben Jahre Verfahren für eine tote StreckeDas Stilllegungsverfahren für eine Nebenstrecke bei Northeim dauerte sieben Jahre, seit Dezember 2019 fuhr kein Zug. Unterhalten wurde die tote Strecke durchgehend, 61.000 Euro im Jahr, zusammen 427.000. Gefahren ist keiner, gemäht durchgehend. Weiterlesen →Werkstatt zu, 61 Fahrzeuge warten 14 Monate davorwpaWerkstatt zu, Fahrzeuge fahren 240 Kilometer leer zur nächstenDie Bahn schließt die Werkstatt Cottbus, 140 Stellen, und bündelt die Kompetenz in Dessau, 240 Kilometer weg. Die Fahrzeuge fahren leer dorthin, 3.400 Euro je, rund 700-mal im Jahr. Gespart wurde die Halle, gezahlt wird die Fahrt. Weiterlesen →Umbenannt in Mobilitätsbegleiter, Jahrgang fällt auswpaLokführer umbenannt in Mobilitätsbegleiter, Jahrgang fällt ausDie Bahn benennt den Lokführer in Mobilitätsbegleiter um, 22.000 Stellen. Die Ausbildungsordnung kennt den neuen Beruf nicht, ändern muss ihn ein Ministerium, drei Jahre. So fällt ein Jahrgang aus, wegen eines Wortes. Weiterlesen →14.000 Bewerber, das Verfahren vergrault 11.900wpa14.000 Bewerber, das Verfahren vergrault 11.900Die Bahn ändert ihr Auswahlverfahren, genommen wird, wer am Ende noch da ist. 14.000 bewarben sich auf 900 Plätze, nach fünf Monaten waren 2.100 übrig, 11.900 gingen. Der Fahrermangel bleibt, die Bewerber verwartete man. Weiterlesen →5,4 Prozent in vier Stufen, die letzte wirkt drei Monatewpa5,4 Prozent in vier Stufen, die letzte wirkt drei MonateBahn und Gewerkschaft einigen sich auf 5,4 Prozent in vier Stufen. Die letzte greift im Oktober 2029, bringt 1,4 Prozent, der Vertrag läuft bis Dezember, sie wirkt also drei Monate. Solide, sagt der Verhandlungsführer, die Laufzeit stimmt. Weiterlesen →Klappsitze raus: Zugbegleiter stehen jetzt zehn StundenwpaKlappsitze raus, Zugbegleiter stehen jetzt zehn StundenDie Bahn baut die Klappsitze für Zugbegleiter aus 4.100 Wagen aus. Im Bericht steht das unter Ergonomie: Dauerndes Sitzen sei ungünstig. Die Schicht dauert weiter zehn Stunden, jetzt ohne Sitz, im Stehen. Weiterlesen →Software verlost Nachtschichten, einer zieht 41wpaSoftware verlost Nachtschichten, einer zieht 41Die Nachtschichten im Bezirk verteilt seit Januar eine Software per Zufall. Von 340 zog ein Lokführer 41. Das Verfahren sei objektiv, sagt die Bahn, objektiv heißt aber nicht gleichmäßig. Schuld ist der Zufall, tragen muss es der Mensch. Weiterlesen →Pausen-App für 2,4 Millionen, die Pause fällt wegwpaPausen-App für 2,4 Millionen, die echte Pause fällt wegDie Bahn führt eine Pausen-App für 2,4 Millionen ein, sie erinnert alle 90 Minuten an Erholung. Im selben Beschluss fällt die 20-Minuten-Pause im Wendezeitfenster weg. Erinnert wird an eine Pause, die es nicht mehr gibt. Weiterlesen →900 Schreibtische weg, die leere Etage bleibt beheiztwpa900 Schreibtische weg, die leere Etage bleibt beheiztDie Bahn räumt in Frankfurt 900 Schreibtische ab, 4.100 Quadratmeter frei. Im Bericht heißt das Flächenoptimierung, die Belegungsdichte fiel auf null, das gilt als optimal. Die leere Etage bleibt beheizt, effizient ist, wo keiner mehr sitzt. Weiterlesen →Geschlossene Schalter rausgefiltert, Service bei 4,4wpaGeschlossene Schalter rausgefiltert, Service steigt auf 4,4Die Bahn bewertet ihre Servicequalität mit 4,4 von 5, dem besten Wert seit 2015. Erreicht durch eine Filterregel: Beschwerden über geschlossene Schalter fliegen raus, wo kein Service ist, gibt es keine Note. Die häufigste Klage verschwindet. Weiterlesen →Neues Kundenversprechen ist ein leeres BlattwpaDas neue Kundenversprechen ist ein leeres BlattDie Bahn fasst ihr Kundenversprechen neu: ein leeres Blatt, Logo, Überschrift, darunter nichts. Die alte Fassung hatte sieben messbare Zusagen, alle gestrichen. Was nichts verspricht, kann nichts brechen. Weiterlesen →14.000 Werbeflächen gebucht, alle bleiben leerwpa14.000 Werbeflächen gebucht, alle bleiben leerDie Bahn bucht für ihre Imagekampagne 14.000 Werbeflächen und lässt sie alle leer, Kampagne Wir lassen Raum. Man verzichte bewusst auf Behauptungen, sagt die Markenchefin, verzichtet wurde auf Text. Bezahlt wird die Fläche, nicht die Botschaft. Weiterlesen →Bahn bringt ihre Verspätungsminuten an die BörsewpaBahn bringt ihre Verspätungsminuten an die BörseDie Bahn verbrieft ihre Verspätungsminuten und bringt sie an die Börse, 41 Millionen aus dem Vorjahr. Das Papier war dreifach überzeichnet, Erlös 610 Millionen. Je unpünktlicher der Zug, desto besser die Rendite, so wird der Mangel zur Anlage. Weiterlesen →Hauptversammlung mit einem Stimmberechtigten, einstimmigwpaHauptversammlung mit einem Stimmberechtigten, einstimmigZur Hauptversammlung der Bahn kam ein einziger Stimmberechtigter, der Vertreter des Bundes, in einen Saal für 900. Der Bund hält 100 Prozent, also stimmte einer allem einstimmig zu. 899 Stühle blieben leer. Weiterlesen →4,1 Millionen Bonus, ausgelöst von der neuen Kennzahlwpa4,1 Millionen Bonus, ausgelöst von der selbst erfundenen KennzahlDer Vorstand der Bahn bekommt 4,1 Millionen Bonus, ausgelöst von einer Kennzahl, die er selbst einführte. Zielwert 90 Prozent, erreicht 94, beschlossen vom Aufsichtsrat in 20 Minuten. Kein Zug fuhr deshalb pünktlicher. Weiterlesen →Defekter Aufzug gilt als barrierefrei, Vorgabe erfülltwpaDefekter Aufzug gilt als barrierefrei, Vorgabe erfülltDeutschland meldet der EU: Barrierefreiheit an 5.400 Bahnhöfen erfüllt. Barrierefrei heißt, ein Aufzug ist vorhanden. Ob er läuft, zählt nicht. So gilt auch der defekte Aufzug als barrierefrei. Weiterlesen →Vier Jahre Prüfung: Schotter kommt vom Konzern selbstwpaVier Jahre geprüft, der Schotter kommt vom eigenen KonzernVier Jahre prüft die Bahn die Herkunft ihres Gleisschotters, Honorar 2,4 Millionen. Das Ergebnis: Der Schotter kommt vom Konzern selbst. Man kannte sich, es kostete nur 2,4 Millionen, das herauszufinden. Weiterlesen →KI-Hinweis vor jeder Ansage, elf Sekunden extrawpaVor jeder Ansage elf Sekunden KI-Hinweis, der Urheber heißt SystemSeit August muss die Bahn maschinelle Durchsagen kennzeichnen. Sie nennt als Urheber „System“, das stimmt und sagt nichts, kostet aber elf Sekunden vor jeder Ansage. Der Zug ist weg, der Hinweis läuft noch. Weiterlesen →340 Lokführer angeworben, fahren darf keinerwpa340 Lokführer angeworben, ein Jahr da, fahren darf keinerDie Bahn hat 340 Lokführer im Ausland angeworben, seit über einem Jahr sind sie da. Fahren darf keiner, es fehlt die Anerkennung, und den Prüfer, der sie erteilt, hat der Konzern selbst weggespart. Weiterlesen →Neue Strecken ohne Weichen, weil keine geliefert werdenwpaNeue Strecken ohne Weichen, weil keine mehr geliefert werdenWeil eine Weiche 41 Monate Lieferzeit hat, plant die Bahn neue Strecken gleich ohne. Vor fünf Jahren waren es neun Monate, dann schloss der Konzern zwei Werke, mangels Bestellungen. Wer nichts bestellt, wartet eben länger. Weiterlesen →Ausschuss zur Riedbahn tagt nicht, Saal wird saniertwpaAusschuss zur Riedbahn tagt nicht, der Saal wird bis 2028 saniertDer Untersuchungsausschuss zur Riedbahn-Sanierung sagt seine Sitzungen ab, sein Saal wird bis 2028 saniert. Ein freier Ausweichraum war da, wurde aber nicht genommen. Die Aufklärung der Baustelle scheitert an einer Baustelle. Weiterlesen →Staatssekretär für Pünktlichkeit kommt zu spätwpaNeuer Staatssekretär für Pünktlichkeit kommt 40 Minuten zu spätDer neue Staatssekretär für Pünktlichkeit wird vereidigt, 40 Minuten zu spät. Er kam mit der Bahn: 44 Minuten Verspätung, Stellwerk von 1968. Er kenne das Problem aus eigener Anschauung, angeschaut hat er es heute früh. Weiterlesen →Vier Länder verpassen die Abstimmung im ZugwpaVier Länder verpassen im Zug die Abstimmung zum SchnellausbauDer Bundesrat beschließt ein Gesetz zur Beschleunigung des Schienenausbaus, vier Länder fehlen. Alle vier kamen mit der Bahn und trafen zu spät ein. Das Gesetz gegen die Verspätung wurde ohne die Verspäteten beschlossen. Weiterlesen →8.200 Ersatzteile geliefert, ganze 340 passenwpa8.200 Ersatzteile geliefert, ganze 340 passenEin Sonderbeauftragter organisiert die Ersatzteil-Beschaffung neu, wirbt mit Erfahrung aus der Krisenbeschaffung. Bestellt: 4.100 Teile. Geliefert: 8.200. Davon passen 340. Schnell war es, teuer auch, gepasst hat fast nichts. Weiterlesen →Wahlkampf per Bahn: zwei von neun Terminen erreichtwpaKandidat macht Wahlkampf per Bahn und erreicht zwei von neun TerminenEin Bundestagskandidat macht Wahlkampf mit der Bahn, neun Termine in drei Tagen geplant. Erreicht: zwei. Sieben fielen aus, verpasste Anschlüsse bei acht Minuten Umstieg. Vier Stunden strandete er in Fulda, sein bestes Format. Weiterlesen →Elf Tage Cyberangriff, keinem fällt was aufwpaElf Tage Cyberangriff, keinem fällt etwas aufUnbekannte verschlüsseln elf Tage lang das Fahrplansystem der Bahn, niemand bemerkt es. Die Anzeigen zeigten weiter die alten Daten, wie immer. Aufgefallen ist der Angriff erst, als ein Mitarbeiter eine Baustelle eintragen wollte. Weiterlesen →Strom 14 Prozent billiger, Ticket 5,9 Prozent teurerwpaStrom 14 Prozent billiger, Ticket 5,9 Prozent teurerDer Einkaufspreis für Bahnstrom fällt um 14 Prozent, am selben Tag steigt der Fahrpreis um 5,9. Beides hänge nicht zusammen, sagt der Tarifreferent. In der Bilanz hängt es sehr wohl zusammen, die Differenz bleibt im Konzern. Weiterlesen →Bahnhofshalle wird Kühlraum, 1,50 Euro für SchattenwpaBahnhofshalle wird Kühlraum, 1,50 Euro für 30 Minuten SchattenDie Bahn weist 41 Bahnhofshallen als Kühlräume aus: 1,50 Euro für 30 Minuten Schatten, kassiert am Drehkreuz für 2,4 Millionen. Klimatisiert wird ohnehin, für die Ladenmieter. Jetzt zahlt der Fahrgast für deren Abluft. Weiterlesen →Haushalt saniert, das Gleisnetz nichtwpaHaushalt saniert, das Gleisnetz nichtDer Bundeshaushalt ist ausgeglichen, dank 340 Millionen für die Gleisinstandhaltung, die nicht ausgegeben wurden. In der Rechnung heißt das Minderausgabe und schönt das Ergebnis. Auf der Strecke heißt es Langsamfahrstelle. Weiterlesen →In den Ferien gezählt, Schülerzüge gestrichenwpaIn den Sommerferien gezählt, dann die Schülerzüge gestrichenDie Bahn zählt in der zweiten Juliwoche, wie voll die Züge sind, in acht Ländern sind Ferien. Ergebnis: 41 Schülerverbindungen kaum genutzt, also gestrichen. Gezählt wurde die Leere, die man selbst in den Kalender gelegt hat. Weiterlesen →Zur Musterung kein Zug, tauglich nach AktenlagewpaZur Musterung kein Zug, tauglich nach AktenlageWer nicht zur Musterung erscheint, gilt jetzt nach Aktenlage als tauglich, in 94 Prozent der Fälle. Nicht erschienen sind 41.000, am meisten dort, wo der Nahverkehr am dünnsten ist. Wo kein Zug fährt, ist man eben tauglich. Weiterlesen →Hitzefrei nur im Stand, wo die Klimaanlage aus istwpaHitzefrei nur im Stand, wo die Klimaanlage ausfälltDie Bahn führt Hitzefrei für Lokführer ein, ab 35 Grad im Führerstand, gemessen im Stand. Im Stand fällt die Klimaanlage aber aus, sie hängt an der Fahrt. Geschützt wird genau dann, wenn der Schutz selbst nicht läuft. Weiterlesen →Zug kommt an, das Manöver ist schon vorbeiwpaZug kommt an, das Manöver ist längst vorbeiEin Militärtransport von NRW nach Frankfurt an der Oder braucht 19 Tage statt fünf, 41 Fahrzeuge auf Güterwagen. Das Manöver endete am zwölften Tag, die Ausrüstung kam am neunzehnten. Ordnungsgemäß abgewickelt, sagt der Konzern. Weiterlesen →Bremse defekt, Böschung brennt, keiner schuldwpaBremse zwei Tage gemeldet, dann brennen 41 Hektar, keiner schuldEine defekte Bremse war zwei Tage gemeldet, der Werkstatttermin lag im Folgemonat. Dann setzte ihr Funkenflug 41 Hektar Wald in Brand. Sicherheitsrelevant wird eine schleifende Bremse erst ab einem Grenzwert, den sie knapp verfehlte. Weiterlesen →Böschungspflege gespart, das Gras brenntwpaBöschungspflege gespart, das trockene Gras brennt besserDie Bahn spart 4 Millionen und stellt die Böschungspflege ein. Begründung: Trockenheit, da wachse weniger nach. Trockenes Gras brennt nur besser. 14.000 Kilometer bleiben ungepflegt, neben Gleisen, wo Bremsen Funken schlagen. Weiterlesen →Bekenntnis zur Schiene, beschlossen per VideowpaBekenntnis zur Schiene, beschlossen per Video, weil der Zug es nicht schafftDie Ministerpräsidenten beschließen ein Bekenntnis zur Schiene, per Video. Präsenz in Fulda war geplant, doch sieben von 16 kämen mit der Bahn nicht rechtzeitig an. Seite eins nennt die Schiene das Rückgrat der Mobilität. Weiterlesen →Regierungstermine nur noch „voraussichtlich“wpaRegierungstermine heißen jetzt „voraussichtlich“, der Bahn wegenDas Kanzleramt setzt vor jeden Regierungstermin den Zusatz „voraussichtlich“, auch im eigenen Haus. Grund: Im Juli verpassten Teilnehmer vier Sitzungen, alle per Bahn. Verbindlich war der Termin vorher auch nicht, jetzt steht es dabei. Weiterlesen →Vier Staatssekretäre fliegen zur BahnkonferenzwpaVier Staatssekretäre fliegen zur Bahnkonferenz, für eine StundeVier Staatssekretäre fliegen 480 Kilometer zur Bahnkonferenz. Der Flug spart gegenüber dem Zug etwa eine Stunde, alternativlos, heißt es. Für die eine Stunde wartete die Maschine elf Stunden auf dem Rollfeld, zu 410 Euro je Stunde. Weiterlesen →Koalitionsausschuss tagt laut im RuhewagenwpaKoalitionsausschuss tagt vier Stunden laut im RuhewagenDer Koalitionsausschuss tagt im ICE, der abgetrennte Wagen steht in der Werkstatt. Also vier Stunden Haushalt, Rente und Verkehr im Ruhewagen 7, für 61 Mitreisende, die zwischen Berlin und Hannover nicht aussteigen konnten. Weiterlesen →Verspätete Züge an der Grenze abgewiesenwpaVerspätete Züge an der Grenze abgewiesen, Pünktlichkeit steigt auf 100 ProzentDas Innenministerium weist verspätete Züge an der Grenze ab, 41 in einer Woche. So steigt die Pünktlichkeit der Eingereisten auf 100 Prozent. Wer zurückgeschickt wird, gilt als pünktlich, seine Rückfahrt hat ja keinen Fahrplan. Weiterlesen →Vier Abgeordnete verpassen das Bahn-Gesetz im ZugwpaVier Abgeordnete verpassen im Zug das Schienenausbau-GesetzDer Bundestag beschließt das Schienenwegeausbaugesetz, vier Abgeordnete fehlen, alle im Zug festhängend. 736 von ihnen haben eine BahnCard 100 für 3,3 Millionen im Jahr. Genutzt wird sie von 190, die anderen reisen anders. Weiterlesen →736 BahnCards für 3,3 Millionen, viermal genutztwpa736 BahnCards für 3,3 Millionen, im Schnitt viermal genutztAlle 736 Abgeordneten bekommen eine BahnCard 100, der Bund zahlt 3,3 Millionen im Jahr. Genutzt wird sie im Schnitt viermal, macht 1.137 Euro pro Fahrt, ein Flug ist billiger. 41 Prozent der Karten sahen im ersten Jahr keine Fahrt. Weiterlesen →16 Milliarden für die Schiene, in 41 Anträgenwpa16 Milliarden für die Schiene, ausgezahlt in 41 EinzelanträgenDer Bundestag bewilligt 16 Milliarden für die Schiene, ausgezahlt in 41 Raten bis 2036. Jede Rate braucht einen 61-seitigen Einzelantrag, Bearbeitung sieben Monate. Angekommen ist bisher die erste Rate, 390 Millionen. Weiterlesen →Bahn-Bilanz gelobt, die Presse steht in FuldawpaBahn-Bilanz gelobt, ein Drittel der Presse steht in FuldaDie Bundesregierung lobt in ihrer Zwischenbilanz die Schiene, geladen waren 90 Journalisten, erschienen 61. Die anderen 29 standen in Fulda, ihr Anschluss war ausgefallen. Die Schiene sei auf gutem Weg, hieß es, um 11 Uhr, vor 61 Stühlen. Weiterlesen →Pünktlichkeitsziel auf 52 Prozent gesenkt, erfülltwpaPünktlichkeitsziel auf 52 Prozent gesenkt, am Nachmittag erfülltDas Verkehrsministerium senkt das Pünktlichkeitsziel von 70 auf 52 Prozent, am Vormittag. Am Nachmittag meldet es die Zielerreichung: 52,6 Prozent, übererfüllt um 0,6 Punkte. Die alte Marke galt seit 2024, erreicht wurde sie nie. Weiterlesen →USA holt sich Rat beim deutschen PlanungsrechtwpaUSA holt sich Rat beim deutschen Planungsrecht, dem langsamsten der WeltEine US-Bahngesellschaft bittet Deutschland um Rat beim Planungsrecht. Ein deutsches Verfahren dauert neun Jahre, jede der 3.000 Einwendungen wird einzeln beantwortet. Eingebracht werden neun Jahre Erfahrung im Langsamsein. Weiterlesen →Schweden streicht deutsche Anschlüsse aus der GarantiewpaSchweden streicht deutsche Anschlüsse aus der WeiterreisegarantieEin schwedischer Nachtzugbetreiber nimmt alle Anschlüsse südlich von Hamburg aus der Garantie. Von 1.400 deutschen Weiterreisen klappten nur 44 Prozent. Bis Hamburg fährt er zu 91 Prozent pünktlich, danach beginnt der deutsche Fernverkehr. Weiterlesen →Deutschland berät Briten, was nicht funktioniertwpaDeutschland berät die Briten beim Verstaatlichen, für 1,9 MillionenGroßbritannien verstaatlicht seine Bahn und fragt deutsche Erfahrung an, 30 Jahre Staatseigentum, 1,9 Millionen Honorar. Geteilt werden drei Jahrzehnte, in denen die Pünktlichkeit auf 52,6 Prozent fiel. Beraten wird, was nicht funktioniert. Weiterlesen →China baut 3.000 km im Jahr, Deutschland 41wpaChina baut 3.000 Kilometer im Jahr, Deutschland 41Eine deutsche Delegation besichtigt 3.000 Kilometer chinesische Schnellstrecke, entstanden in einem Jahr. Deutschland schaffte im selben Zeitraum 41 Kilometer. Je Kilometer baut China vier Monate, Deutschland vier Jahre, Faktor zwölf. Weiterlesen →Prag bestellt 120 Trams beim sächsischen WerkwpaPrag bestellt 120 Trams beim sächsischen Werk, Deutschland seit 2019 nichtsEin sächsisches Werk liefert 120 Straßenbahnen nach Prag, 340 Millionen, und hält so 900 Stellen. Aus Deutschland kam seit 2019 kein Auftrag dieser Größe, hier bestellt man Lose von neun. Das treibt den Stückpreis um 22 Prozent. Weiterlesen →Tunnel fertig 2029, die Anbindung erst 2035wpaOstseetunnel fertig 2029, die deutsche Anbindung erst 2035Der Ostseetunnel nach Dänemark wird 2029 fertig, die deutsche Anbindung 2035. Sechs Jahre endet er auf deutscher Seite an einem eingleisigen Gleis von 1963, ohne Fahrdraht. Das Planverfahren dafür dauerte neun Jahre. Weiterlesen →Niederländer wenden vor der Grenze, elf Kilometer LückewpaNiederländer wenden vor der deutschen Grenze, um ihren Takt zu schützenDie Niederländische Staatsbahn lässt ihre Düsseldorf-Züge in Venlo wenden, vor der Grenze. Grund: Ein verspätet aus Deutschland zurückkommender Zug stört den ganzen Zehnminutentakt. Geschützt wird der Takt, geopfert werden elf Kilometer. Weiterlesen →7,6 Millionen für Spülmaschinen, 600 Euro Steuerwpa7,6 Millionen für Spülmaschinen, um 600 Euro Becher-Steuer zu sparenWegen einer Becher-Steuer baut die Bahn in 190 Fernzügen Spülmaschinen ein, für 7,6 Millionen. Die Steuer fällt nur bei Verkäufen im Halt in Steuerstädten an, elf Minuten am Tag, vier Becher. Macht rund 600 Euro im Jahr. Weiterlesen →Bus vier Minuten langsamer, Anschluss wegwpaTempo 30 senkt die Unfälle um 22 Prozent, der Zuganschluss fällt trotzdem wegIn Gießen senkt Tempo 30 die Unfälle mit Verletzten um 22 Prozent, unstrittig gut. Nur wird der Bus vier Minuten langsamer und verpasst den Regionalzug, dessen Anschluss drei Minuten war. Anpassen ließe er sich, zum Fahrplanwechsel. Weiterlesen →Maut hoch, Trassen teurer, die Schiene sinktwpaLkw-Maut viermal erhöht, der Schienenanteil sinkt von 19 auf 16 ProzentDie Lkw-Maut soll Güter auf die Schiene verlagern, viermal seit 2019 erhöht. Seither fiel der Schienenanteil von 19 auf 16 Prozent. Eine Alternative fehlt, und die 8 Milliarden Maut fließen überwiegend in die Straße. Weiterlesen →Fax abgeschafft, 900 gebrauchte nachgekauftwpaFax abgeschafft, 900 gebrauchte für 171.000 Euro nachgekauftDie Landesverwaltung schafft das Fax ab, aber nur die Neubeschaffung. Weil Gerichte, Kliniken und das Notfallmanagement der Bahn nichts anderes annehmen, kaufte sie 900 gebrauchte Geräte nach, für 171.000 Euro. Weiterlesen →Glasfaser bis zum Bordstein, sieben Meter fehlenwpaGlasfaser zu 94 Prozent ausgebaut, angeschlossen sind 41 ProzentRostocks Glasfaser gilt zu 94 Prozent als ausgebaut, gemessen am Bordstein. Angeschlossen sind 41 Prozent, die letzten sieben Meter zahlt der Eigentümer, rund 1.900 Euro. Ausgebaut ist die Straße, nicht das Haus. Weiterlesen →Digitale Identität, bestätigt per Brief nach neun TagenwpaDigitale Identität in vier Minuten beantragt, bestätigt per Brief nach neun TagenDie digitale Identität ist in vier Minuten online beantragt, bestätigt per Brief nach neun Tagen, mit einem Code, der acht Wochen gilt. 22 Prozent lösen ihn zu spät ein und fangen von vorn an. Der Postweg diene der Sicherheit. Weiterlesen →Steuerportal braucht drei Geräte, sie hat einswpaSteuerportal verlangt drei Geräte, der Bürger hat einsDie Anmeldung im elektronischen Steuerportal verlangt drei Geräte: Computer, Handy, Ausweisleser. Im ersten Versuch klappt sie in 41 Prozent der Fälle. Sicher ist das unstrittig, nur hat der Bürger selten drei Geräte zur Hand. Weiterlesen →Ein Viertel der Sirenen stumm, Warnung kam per PostwpaEin Viertel der Sirenen bleibt stumm, die Warnung kommt per PostAm Warntag blieben 2.100 von 8.400 Sirenen stumm, ein Viertel. Die betroffenen Kommunen wurden per Post informiert, angekommen nach vier Tagen. Der Warntag habe seinen Zweck erfüllt, nämlich die Lücken festzustellen. Weiterlesen →Stromnetz top, die Weiche fiel 41-mal auswpaStromnetz fällt zwölf Minuten aus, die Weiche 94 StundenDas deutsche Stromnetz fiel im Schnitt zwölf Minuten pro Anschluss aus, Weltspitze. Eine einzige Weiche im selben Bezirk fiel 41-mal aus, zusammen 94 Stunden. Der Vergleich eines Fahrdienstleiters: nicht vergleichbar, hieß es. Weiterlesen →96 Prozent termintreu, 19 Monate gewartetwpa96 Prozent termintreu, bis zu 19 Monate gewartetDie Baugenehmigungsbehörden melden 96 Prozent Termintreue, die Frist sind vier Monate. Sie beginnt erst nach der Vollständigkeitsprüfung, sieben Monate, die keine Frist ist. Jede Nachforderung startet sie neu, bis zu 19 Monate. Weiterlesen →Einfaches Bauen, weiterhin 40 NachweisewpaEinfaches Bauen, weiterhin 40 NachweiseDer Gebäudetyp E steht für einfach, beschlossen im Bürokratieabbaugesetz, umgesetzt in einer Verordnung mit 41 Absätzen, die den Nachweis der Einfachheit regeln. Wer einfach baut, muss nachweisen, dass er einfach baut, das kostet 28 Nachweise mehr. Das Ministerium meldet Entlastung. Die Werkstatt wird 2029 fertig, einfach. Weiterlesen →14 Vorschriften abgebaut, 984 Seiten Meldungwpa14 Vorschriften abgebaut, 984 Seiten MeldungDas Meldeformular hat 61 Felder, davon 14 Pflicht, davon vier über die Meldung selbst. Wer keine Vorschrift abgebaut hat, meldet das auf sechs Seiten. Die Vorschriften für stillgelegte Strecken wurden gestrichen, weil niemand mehr gegen sie verstoßen konnte. Das ist der Bürokratieabbau: Man räumt auf, wo nichts mehr fährt. Da stört es nicht. Weiterlesen →14 Seiten für den Roller, zwei Sätze wie 1984wpa14 Seiten für den Roller, zwei Sätze wie 1984Die alte Regel lautete: Nicht im Weg abstellen, sonst weg. Die neue definiert Weg, Abstellen, Sonst und Weg auf 14 Seiten und kennt neun Ausnahmen. Der Roller liegt vor dem Aufzug, der Rollstuhl steht dahinter, das Ordnungsamt prüft Absatz 27. Die Regel ist rechtssicher. Der Aufzug ist blockiert, seit April, das ist Absatz 33, der ist noch in Abstimmung. Weiterlesen →Rollstuhlrampe nur mit 48 Stunden VorlaufwpaRollstuhlrampe nur mit 48 Stunden VorlaufWer eine Rampe braucht, plant sein Leben zwei Tage im Voraus, der Konzern plant seine Züge zwei Minuten im Voraus, das passt nicht zusammen, und das weiß der Konzern. Frau Wieczorek hat die Rampe bestellt, der Zug fiel aus, der Ersatzzug hatte keine, der Ersatzbus auch nicht. Sie ist seit 14 Uhr am Bahnhof. Die Rampe war pünktlich, das steht im System. Weiterlesen →Notruf gedrückt, Warteschleife mit Musik von 2013wpaNotruf gedrückt, Warteschleife mit Musik von 2013Die Säule wurde 2013 installiert, die Leitstelle wurde 2019 zentralisiert, seither landen alle 5.400 Bahnhöfe in einer Warteschlange in Frankfurt. Die 90 Sekunden sind Durchschnitt, in der Spitze sind es sieben Minuten. Der Konzern nennt das Erreichbarkeit. Das Herz nennt es gar nicht, es hat keine Sprechstelle. Weiterlesen →Polizeiwache versteckt, ein Aufkleber kostet 40 CentwpaPolizeiwache versteckt, ein Aufkleber kostet 40 CentDer Bahnhof wurde 2014 umgebaut, die Wache blieb, der Zugang wurde Backstube, das Schild kam nicht, weil Beschilderung eine andere Konzerntochter ist. Wer Hilfe braucht, fragt an der Theke, die Theke weiß Bescheid, seit elf Jahren, kostenlos. Der Konzern hat jetzt ein Schild aufgestellt, 4.100 Euro, es zeigt auf die Bäckerei. Die Bäckerei schließt im Dezember. Weiterlesen →900 Kameras, einer schaut auf 14 Monitorewpa900 Kameras, einer schaut auf 14 MonitoreDie Kameras kosten 2,4 Millionen und ersetzen 14 Stellen, die es vorher gab, Menschen mit Augen, die hingeschaut haben. Jetzt schauen 900 Linsen hin und ein Server speichert, was niemand liest. Der Konzern meldet Sicherheit, die Statistik zählt Kameras, nicht Vorfälle. Die Vorfälle stehen bei 340, in der Halle, die vollständig gefilmt ist. Weiterlesen →24.000 Euro für graue Wand, Kante bleibt kaputtwpa24.000 Euro für graue Wand, Kante bleibt kaputtDas Bild zeigte einen Zug, der pünktlich ankommt, und galt als Satire, deshalb musste es weg, nach neun Jahren, in denen es niemanden störte außer der Rechtsabteilung. Die 24.000 Euro wären für den defekten Aufzug gewesen, der Aufzug ist noch defekt, aber die Wand ist sauber. Am Tag nach der Reinigung stand dort ein neues Bild. Es zeigt den Aufzug. Weiterlesen →Kaugummi seit 1998, weggespart bei der ReinigungwpaKaugummi seit 1998, weggespart bei der ReinigungDer Kaugummi wurde 2004 überpflastert und kam 2011 wieder zum Vorschein, weil das Pflaster hochkam, das Pflaster war die Sanierung. Die Reinigung kommt einmal die Woche, freitags, mit Besen, der Kaugummi ist Freitag egal. Inzwischen hat er einen Namen und eine Facebook-Seite. Der Aufzug hat einen Zettel. Weiterlesen →Vier Mülleimer, ein Sack dahinterwpaVier Mülleimer, ein Sack dahinterDie Behälter kosteten 1,4 Millionen und wurden mit Pressefotos eingeweiht, der Sack kostet 12 Cent und wird nicht fotografiert. Die Fahrgäste trennen gewissenhaft, der Sack vereint gleichgültig. Im Nachhaltigkeitsbericht steht das Foto der Eimer. Der Sack steht im Container, das ist nicht Teil der Berichtsgrenze. Weiterlesen →Beschwerde nach 41 Monaten beantwortetwpaBeschwerde nach 41 Monaten beantwortetDie Beschwerde betraf eine Verspätung von 40 Minuten, die Antwort kam nach 41 Monaten und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeit. Die Unannehmlichkeit heißt inzwischen Ersatzbus. Der Konzern hat den Vorgang abgeschlossen, mit Gutschein, 5 Euro, einlösbar im Zug, der nicht mehr fährt. Das ist kein Versehen, das ist das Erstattungsmodell. Weiterlesen →Ausfall-Push kommt elf Minuten nach der AbfahrtwpaAusfall-Push kommt elf Minuten nach der AbfahrtDie Meldung kommt, wenn das System den Ausfall bestätigt hat, und das System bestätigt, wenn der Zug nicht da ist, und dass er nicht da ist, merkt es, wenn er nicht kommt. Der Fahrgast merkt es früher, aber er ist kein System. Der Konzern nennt das Echtzeitinformation. Die Zeit ist echt, die Information ist alt, und beides kommt per Push. Weiterlesen →Servicekraft misst Wartezeit mit einem StiftwpaServicekraft misst Wartezeit mit einem StiftWer sich um 8:10 anstellt, ist um 8:52 dran, das stimmt in 94 Prozent der Fälle, für die Züge stimmt gar nichts. Der Servicepoint hat drei Schalter, besetzt ist einer, das war die Bedingung für die Planbarkeit. Die Schlange ist das einzige Produkt des Bahnhofs mit Qualitätskennzahl. Die Menschen darin sind der Rohstoff. Weiterlesen →Englische Ansage nur bei schlechten NachrichtenwpaEnglische Ansage nur bei schlechten NachrichtenDie Regel steht in der Ansagerichtlinie: Englisch bei Abweichung vom Regelbetrieb. Der Regelbetrieb ist die Abweichung, also ist alles Englisch. Touristen lernen in drei Tagen Bahnfahren mehr Entschuldigungsformeln als in drei Jahren Sprachkurs. Der Konzern nennt das internationale Kundenorientierung. Es ist ein Sprachkurs in Scheitern, kostenlos, mit Ansage. Weiterlesen →Bahnlärm zum Kulturgut erklärt statt abgestelltwpaBahnlärm zum Kulturgut erklärt statt abgestelltDer Antrag auf Schienenschmierung wurde abgelehnt, weil die Schmierung den Klang verändern würde, das steht im Bescheid, mit Bezug auf das Denkmalschutzgesetz. Die Bahn spart 41.000 Euro Schmieranlage und verweist auf die Behörde. Die Behörde verweist auf die Kunst. Die Kunst quietscht weiter, die Anwohner haben Tinnitus, das ist keine Kunst, das ist eine Diagnose. Weiterlesen →Kofferschablone passt nicht durch die ZugtürwpaKofferschablone passt nicht durch die ZugtürDie Schablone kostet 340 Euro pro Stück und wurde 4.100 Mal bestellt, nach einer Norm, die niemand mit der Türbreite verglichen hat. Wer durchpasst, darf mit, wer nicht, zahlt Gepäckzuschlag, wer die Schablone trägt, ist Personal und passt auch nicht. Der Konzern hat eine Norm für Koffer und keine für Türen. Die Türen sind von 1998, die Norm von Dienstag. Weiterlesen →Kinderabteil neben der Ruhezone, vier Zentimeter WandwpaKinderabteil neben der Ruhezone, vier Zentimeter WandDas Kinderabteil hat Malwand und Spielzeug, die Ruhezone hat Schilder mit durchgestrichenem Handy, dazwischen liegt eine Wand, die Schall nicht kennt. Die Ruhesuchenden beschweren sich über die Kinder, die Eltern über die Blicke, der Konzern über niemanden. Er hat das Konzept ausgezeichnet, für Familienfreundlichkeit. Die Jury saß in der ersten Klasse. Weiterlesen →31 Millionen für ein Muster, das keiner erkenntwpa31 Millionen für ein Muster, das keiner erkenntDas Muster heißt Horizont und soll Weite vermitteln, es ist blau mit Punkten, das alte war blau mit Strichen. Die Agentur hat 14 Monate gebraucht, die Reinigung braucht dieselbe Zeit wie vorher, Flecken sind musterunabhängig. Der Konzern meldet ein neues Reiseerlebnis. Das Erlebnis ist Warten, auf Blau, mit Punkten. Weiterlesen →12 Jahre Studie: man nimmt, was frei istwpaZwölf Jahre Studie über deinen Sitzplatz, der Zug fällt ausZwölf Jahre lang filmt der Konzern, ob du am Fenster oder am Gang sitzen willst. Das Ergebnis: Du nimmst, was frei ist. Frei ist nichts, auf beiden Plätzen steht ein Koffer, und du stehst im Gang. Weiterlesen →Klapptisch für 200 Gramm, der Laptop wiegt 1400wpaVerbrüht euch, der Konzern spart lieber am Tisch als am BonusDer Klapptisch hält 200 Gramm, euer Laptop wiegt 1400, der Konzern pfeift drauf. Für 340.000 Euro klebt er eine Warnung unter die Platte, die keiner liest. Verbrüht sich das Kind neben euch, wünscht der Vorstand gute Besserung, unter dem Tisch. Weiterlesen →Ersatzverkehr für den ErsatzverkehrwpaErsatzverkehr für den ErsatzverkehrDer erste Bus hatte keinen Fahrer, der zweite keinen Bus, der dritte fährt, aber nur bis Fulda, weil dort die Zuständigkeit endet. Der Konzern nennt das mehrstufiges Ersatzkonzept. Die Fahrgäste nennen es Freitag. Am Montag beginnt die Sperrung der Ersatzstrecke, das Ersatzkonzept dafür wird ausgeschrieben. Weiterlesen →140.000-Euro-Studie: Wem gehört die Armlehne?wpa140.000-Euro-Studie: Wem gehört die Armlehne?Untersucht wurden 4.100 Sitzpaare in 41 Zügen über 14 Monate, mit Fragebogen, den 61 Prozent nicht ausfüllten, weil sie standen. Die Empfehlung lautet: Rücksichtnahme. Sie wurde als Aufkleber umgesetzt, 340.000 Euro, am Fenster, wo ihn der Gangplatz nicht sieht. Der Konzern hat die Armlehne erforscht und den Sitzplatz weiter abgeschafft. Das war nicht Teil der Studie. Weiterlesen →Aushangfahrplan von 2019, Vitrine verschlossenwpaAushangfahrplan von 2019, Vitrine verschlossenDas Glas kostete 4.100 Euro und schützt einen Fahrplan, der drei Fahrplanwechsel überlebt hat, hinter Glas, unerreichbar, wie der Konzern. Die Fahrgäste lesen ihn, weil er da ist, und stehen dann um 7:14 auf dem Bahnsteig, weil das da steht. Der Zug fährt 7:41. Der Aushang wird 2029 ersetzt, das steht im Sanierungskonzept, hinter Glas. Weiterlesen →Nur einer versteht die Zugnummern, er geht in RentewpaNur einer versteht die Zugnummern, er geht in RenteHerr Zieger, 64, hat das System 1989 übernommen und seitdem 41 Anfragen nach einer Dokumentation mit Hinweis auf Arbeitsbelastung beantwortet. Der Konzern hat ihm 2019 einen Nachfolger zugeteilt, der 2021 ging, weil er es nicht verstand. Die Beratung hat 2,4 Millionen für ein Konzept bekommen, das Herrn Zieger als Risiko einstuft. Er ist das einzige Risiko, das der Konzern korrekt erkannt hat. Weiterlesen →Ersatzbus fährt durch den Tunnel, der Zug nichtwpaErsatzbus fährt durch den Tunnel, der Zug nichtDie Sperrung gilt für 14 Monate, die Sanierung beginnt 2027, der Bus fährt seit März, im Tunnel, 40 Mal am Tag, unter dem Gewölbe, das für Züge zu unsicher ist. Der Unterschied liegt in der Zuständigkeit, die Straße im Tunnel ist Landessache, das Gleis Bundessache, das Gewölbe gehört beiden. Der Busfahrer hat gefragt. Er wurde auf das Gutachten verwiesen. Weiterlesen →Nachts gebaut wegen Zügen, die nachts nicht fahrenwpaNachts gebaut wegen Zügen, die nachts nicht fahrenDer Lärmschutz gilt tagsüber, nachts gilt die Sperrpause, die Sperrpause ist heilig, der Schlaf nicht. Die Bauarbeiten laufen von 22 bis 6 Uhr, mit Rammen, seit 14 Monaten, die Anwohner haben Beschwerde eingelegt, die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Der Konzern hat eine Hotline eingerichtet, besetzt von 9 bis 16 Uhr. Dann schlafen die Anwohner, oder sie versuchen es. Weiterlesen →Zug steht seit 2019, das Teil kostet 11.000 EurowpaZug steht seit 2019, das Teil kostet 11.000 EuroDas Teil ist ein Türsensor, das Lager ist eine Konzerntochter, die Abholung braucht eine Bestellnummer aus einem System, das 2020 abgeschaltet wurde. Der Zug steht in Hamm, unter Dach, gewartet, geputzt, versichert. Er ist das teuerste Standmodell Deutschlands. Der Sensor liegt in Sachsen und wartet auch, kostenlos, das ist der Unterschied. Weiterlesen →90 Millionen für den Knoten, zwei Minuten zu spätwpa90 Millionen für den Knoten, zwei Minuten zu spätGeplant war ein Halt, an dem alle Züge gleichzeitig stehen, gebaut wurde ein Halt, an dem alle Züge gleichzeitig weg sind. Die zwei Minuten kommen aus dem Fahrplan, der nach dem Bau gemacht wurde, von einer anderen Abteilung. Der Konzern nennt das Feinjustierung, seit 2019. Fulda ist der einzige Ort in Deutschland, an dem man jeden Anschluss verpasst, mit Bahnhofsdach. Weiterlesen →Rangierbahnhof sortiert elf Tage nach FarbewpaRangierbahnhof sortiert elf Tage nach FarbeDas Update kam aus Bangalore, der Test lief in Frankfurt, der Fehler fiel in Maschen auf, nach drei Wochen, als ein Kunde anrief, warum sein Stahl in Hamburg im Regen steht. Der Konzern hat den Fehler behoben, das Update zurückgerollt, die Wagen bleiben, wo sie sind, der Rücktransport wäre Eigenverschulden des Kunden, sagt die Rechtsabteilung. Die Farbe stimmt. Weiterlesen →Räder mit dem Hammer geprüft, Ultraschall steht danebenwpaRäder mit dem Hammer geprüft, Ultraschall steht danebenDer Mann mit dem Hammer heißt Radsatzprüfer und wird seit 2019 abgebaut, weil das Gerät kommt, das Gerät kommt nicht, weil die Norm es nicht kennt, die Norm kennt den Hammer, den gibt es kaum noch. Die Prüfquote sank von 100 auf 61 Prozent. Der Konzern nennt das Übergang. Übergang ist das Wort für: Es prüft keiner. Weiterlesen →Bremsprobe dauert länger als die FahrtwpaBremsprobe dauert länger als die FahrtDie Vorschrift stammt von 2003 und kennt keine Kurzstrecken, sie kennt Züge mit 14 Wagen, dieser hat zwei. Die Probe prüft alle 14, auch die zwölf, die nicht da sind, das ist Vorschrift. Der Antrag auf Verkürzung liegt seit 2017 beim Eisenbahnbundesamt. Er wird geprüft, elf Minuten pro Seite, 340 Seiten. Weiterlesen →Beide Zugteile nach Bremen, Hamburg fällt auswpaBeide Zugteile nach Bremen, Hamburg fällt ausGeplant war Bremen und Oldenburg, gefahren wurde zweimal Bremen, weil das Stellwerk die Weiche nicht kannte, sie ist neu, seit 2019, das Stellwerk ist von 1962. Die Fahrgäste nach Oldenburg standen in Bremen und wurden per Bus zurückgefahren, über Hannover, wo der Zug geteilt worden war. Der Konzern nennt das Betriebsstörung. Die Weiche nennt sich seitdem Bremen. Weiterlesen →Stellwerk von 1912 digitalisiert, App im FunklochwpaStellwerk von 1912 digitalisiert, App im FunklochDie Digitalisierung kostete 4,1 Millionen und besteht aus einem Sensor am Hebel, der meldet, dass der Hebel bewegt wurde, an einen Server in Frankfurt, der es an einen Drucker in Fulda schickt. Der Fahrdienstleiter, der den Hebel bewegt, weiß es schon. Er bekommt es jetzt schriftlich. Der Konzern meldet ein digitales Stellwerk. Der Hebel meldet nichts, er ist aus Eisen. Weiterlesen →40 Enteiser für die Weichen, sie verliert den Jobwpa40 Enteiser für die Weichen, sie verliert den JobDie Weichenheizungen wurden 2019 abgeschaltet, um Strom zu sparen, 2,4 Millionen im Jahr, die Heißluftgeräte kosten 340.000 und stehen in Kassel. Der Einsatzplan sieht vor, dass die Geräte per Bahn verteilt werden. Der Konzern hat den Winter nicht eingeplant, er stand nicht im Risikobericht, dort steht Klimawandel, und der macht es wärmer. Weiterlesen →Verspätung im alten Jahr, gezählt im neuenwpaVerspätung im alten Jahr, gezählt im neuenDie Abfahrt war um 22:40 am 31., die Ankunft um 1:20 am 1., dazwischen lag ein Jahreswechsel und eine Weiche in Fulda. Die Statistik ordnet die Verspätung dem Ankunftstag zu, das ist Vorschrift, und die Vorschrift hat der Konzern geschrieben. Die Fahrgäste haben im Zug angestoßen, mit Wasser, das Bistro war zu. Sie waren die Ersten im neuen Jahr, die schon wussten, wie es wird. Weiterlesen →Nebel-Merkblatt statt Signal im FührerstandwpaNebel-Merkblatt statt Signal im FührerstandDie Handreichung empfiehlt, sich an Kilometersteinen zu orientieren, die im Nebel auch nicht zu sehen sind, und an der Erfahrung, die seit 2019 abgebaut wird. Die technische Lösung heißt ETCS und kommt 2035, die Signale sind von 1974 und kommen gar nicht mehr. Der Konzern hat das Problem dokumentiert. Dokumentiert ist es sicher. Gefahren wird auf Sicht, und die Sicht ist null. Weiterlesen →Sturmtief heißt jetzt ErsatzverkehrwpaSturmtief heißt jetzt ErsatzverkehrDie Wetterpatenschaft war die Idee der Marketingabteilung, um Präsenz zu zeigen, das Tief hat 41 Strecken gesperrt und 1.400 Züge gestrichen, Präsenz war da. Der Konzern verweist auf höhere Gewalt, die höhere Gewalt trägt seinen Namen. Die Fahrgäste standen am Bahnsteig und lasen auf der Anzeige: Ausfall wegen Ersatzverkehr. Das war korrekt, und das ist das Schlimmste. Weiterlesen →Zwei Zentimeter Schnee, Winterfahrplan bis FebruarwpaZwei Zentimeter Schnee, Winterfahrplan bis FebruarDer Winterfahrplan ist der Sommerfahrplan mit Streichungen, ausgelöst durch einen Sensor in Kassel, der eine Flocke meldet, an alle. Die Bahn nennt das Vorsorge, die Vorsorge dauert bis März, egal ob es schneit. In Hamburg war es 8 Grad und trocken, dort fielen 140 Züge aus, wegen Kassel. Die Flocke hat einen Namen bekommen, in der Betriebszentrale, sie heißt Anlass. Weiterlesen →Spanien fährt gratis, Deutschland prüft seit vier JahrenwpaSpanien fährt gratis, Deutschland prüft seit vier JahrenDie Prüfung heißt beihilferechtliche Würdigung und kostet 2,4 Millionen Beraterhonorar, das ist mehr als der spanische Rabatt für eine Kleinstadt. Spanien hat nicht geprüft, Spanien hat gemacht, das ist der Unterschied, und er steht im Prüfbericht als Risiko. Deutschland wird 2028 wissen, ob es 2022 hätte handeln dürfen. Dann ist Spanien bei der dritten Preissenkung. Weiterlesen →Vier geplante Ausfalltage für die StatistikwpaVier geplante Ausfalltage für die StatistikGestreikt wird nicht, es wird nur so getan, das reicht für die Statistik, die zwischen Ausfall und Streik unterscheidet und Streik nicht zählt. Die Gewerkschaft hat abgelehnt, der Konzern hat die Tage trotzdem eingetragen, als betriebliche Ruhetage. Die Fahrgäste merken keinen Unterschied. Der Zug kommt nicht, wie sonst, nur mit anderer Begründung. Weiterlesen →Polen baut in vier Jahren, Delegation reist drei TagewpaPolen baut in vier Jahren, Delegation reist drei TageDie Delegation sollte lernen, wie man schnell baut, und hat unterwegs gelernt, warum man es hier nicht kann: Hamm, Hannover, Frankfurt Oder, drei Sperrungen, ein Wochenende. Der Bericht empfiehlt, die polnische Methode zu prüfen. Die polnische Methode heißt: bauen. Sie wird 2028 in einer Arbeitsgruppe vorgestellt, die Anreise ist per Auto. Weiterlesen →Italien wirbt gegen „deutsche Pünktlichkeit“wpaItalien wirbt gegen „deutsche Pünktlichkeit“Die Plakate hängen in Mailand und zeigen einen leeren deutschen Bahnsteig mit der Zeile: Das könnten Sie sein. Die Rechtsabteilung in Berlin hat Unterlassung geprüft und abgelehnt, weil die Zahlen stimmen. Der Konzern hat damit einen Exportartikel: Sein Ruf, als Warnung. Die Kampagne läuft gut. Italien fährt pünktlich, aus Angst. Weiterlesen →Japan-Experte verbringt sechs Monate auf BahnsteigenwpaJapan-Experte verbringt sechs Monate auf BahnsteigenDer Experte kommt aus Tokio, wo eine Verspätung von 20 Sekunden eine Entschuldigung auslöst, und steht auf Gleis 4 in Fulda, wo 40 Minuten eine Durchsage auslösen, wenn der Lautsprecher geht. Er hat einen Bericht geschrieben, auf Japanisch, 14 Seiten, Schlusssatz: Es gibt keinen Fahrplan, es gibt eine Hoffnung. Der Konzern hat ihn übersetzen lassen und als Kompliment abgelegt. Weiterlesen →Deutschland beantragt Ausnahme von den FahrgastrechtenwpaDeutschland beantragt Ausnahme von den FahrgastrechtenDie Begründung lautet Sanierungsstau, und der Sanierungsstau ist die Folge davon, dass 30 Jahre lang niemand haften musste. Brüssel prüft den Antrag, die Prüfung dauert, in der Zeit gilt die alte Regel, das war der Plan. Der Fahrgast bekommt 25 Prozent ab 60 Minuten, wie 2009. Das Ministerium nennt das Verlässlichkeit. Es ist die einzige Zahl, die seit 2009 nicht gestiegen ist. Weiterlesen →Statistikamt übernimmt die Bahn-MessmethodewpaStatistikamt übernimmt die Bahn-MessmethodeDie Methode heißt Zielerreichung durch Definition: Wer zweimal hintereinander keinen Job hat, gilt als arbeitslos, einmal ist Unregelmäßigkeit. Wer 59 Minuten auf den Arzt wartet, hat gewartet, ab 60 wäre es ein Fall. Das Amt meldet Rekordwerte, die Regierung dankt, die Bahn hat ein Lizenzmodell. Die Wirklichkeit steht am Bahnsteig und wird nicht mehr erhoben, sie war nie signifikant. Weiterlesen →14 Monate auf den Führerschein, kein Zug dazwischenwpa14 Monate auf den Führerschein, kein Zug dazwischenDer Nahverkehr wurde um 41 Verbindungen gekürzt, weil die Leute Auto fahren, die Leute fahren Auto, weil der Nahverkehr gekürzt wurde, die Prüfer fehlen, weil sie in Rente sind, die Rente ist die einzige Verbindung, die pünktlich kommt. Die 19-Jährige wartet 14 Monate auf den Führerschein und 14 Stunden auf den Bus. Das Amt hat beide Wartelisten. Sie werden nicht abgeglichen, das wäre Datenschutz. Weiterlesen →Noten abgeschafft, übrig bleibt ein WortwpaNoten abgeschafft, übrig bleibt ein WortDie Reform hat 4,1 Millionen gekostet und ein Wort geliefert: entspricht. Der Schulbus hat null gekostet, weil er gestrichen wurde, und liefert nichts. Die Kinder sitzen um 6:40 am Bahnhof und um 8:52 in der Klasse, die erste Stunde ist Warten, unbenotet. Das Ministerium meldet weniger Leistungsdruck. Der Druck ist umgezogen, an den Bahnsteig, dort gibt es keine Reform. Weiterlesen →Mindestlohn plus 60 Cent, Ticket plus 7,40 EurowpaMindestlohn plus 60 Cent, Ticket plus 7,40 EuroDie Mindestlohnkommission tagt jährlich, prüft, wägt ab, hört an, beschließt Cent. Die Tarifkommission der Bahn beschließt Prozent, 5,9, ohne Anhörung, ohne Abwägung, ohne Frist. Die Reinigungskraft bekommt beides, den Cent und das Prozent, und am Monatsende 60 Euro, für die sie 14 Stunden mehr arbeitet. Der Konzern nennt das Anpassung an die Inflation. Die Inflation ist der Konzern. Weiterlesen →Strom zwei Cent billiger, Netzentgelt vier teurerwpaStrom zwei Cent billiger, Netzentgelt vier teurerDer Netzbetreiber gehört dem Bund, der Bahnstrom gehört dem Konzern, der Konzern gehört dem Bund, das Netzentgelt zahlt der Fahrgast, der gehört niemandem. Die Senkung stand auf Seite 1, die Erhöhung auf Seite 14, Fußnote 7. Das Ministerium hat die Senkung gefeiert. Die Erhöhung wurde nicht gefeiert, sie wurde abgebucht. Weiterlesen →Deich seit 2011 geplant, fertig 2044wpaDeich seit 2011 geplant, fertig 2044Geplant wird seit 2011, das Verfahren hat 14 Träger öffentlicher Belange, 41 Einwendungen und einen Juchtenkäfer, der 2019 gefunden wurde und seither das Verfahren führt. Die Strecke stand 2013, 2021 und 2024 unter Wasser, jedes Mal wurde der Schotter erneuert, 4,1 Millionen pro Mal. Das ist billiger als der Deich, sagt die Rechnung. Die Rechnung kennt kein viertes Hochwasser. Es kennt sie. Weiterlesen →Stadt bucht Verspätungsminuten als HaushaltspostenwpaStadt bucht Verspätungsminuten als HaushaltspostenDie Kämmerei hat gerechnet, was die Bürger auf dem Bahnsteig verlieren, und es neben die Gewerbesteuer gestellt, die die Bahn nicht zahlt, weil sie keinen Gewinn macht, weil sie den Bürgern die Zeit stiehlt. Der Posten ist symbolisch, sagt der Bürgermeister. Der Posten wächst, sagt der Kämmerer. Die Bahn hat Widerspruch eingelegt, gegen den Namen. Die Zahl hat sie nicht bestritten. Weiterlesen →Steuerschätzung bekommt einen Hinweis: ist geschätztwpaSteuerschätzung bekommt einen Hinweis: ist geschätztDie Kennzeichnung steht auf Seite 1, in Fettdruck: Diese Schätzung kann von der Wirklichkeit abweichen. Das Ministerium nennt das Transparenz. Die Bahn hat den Satz übernommen, für den Fahrplan, ohne Fettdruck. Beide Dokumente werden weiterhin als Grundlage für Beschlüsse verwendet. Die Wirklichkeit hat keine Kennzeichnung, sie kommt einfach, wie die Rechnung. Weiterlesen →Pflegeschlüssel heißt jetzt Nähequote, Zahl bleibtwpaPflegeschlüssel heißt jetzt Nähequote, Zahl bleibtDas Ministerium hat 4,1 Millionen für die Kommunikation der Reform ausgegeben und null für die Reform, die Reform ist das Wort. 14 Menschen, eine Kraft, acht Stunden, das sind 34 Minuten pro Mensch, inklusive Dokumentation der Nähe. Die Dokumentation dauert elf Minuten. Bleiben 23. Der Bus zur Einrichtung ist gestrichen, das ist ein anderes Ressort, dort heißt es Erreichbarkeitsquote. Weiterlesen →BahnCard 25 gibt jetzt Rabatt auf die WartezeitwpaBahnCard 25 gibt jetzt Rabatt auf die WartezeitZeit ist das knappere Gut, erklärte die Kundenchefin, und meinte die Zeit der Fahrgäste, die der Konzern jetzt in Tranchen zurückverkauft. Die Wartezeit wird per App gemessen und gutgeschrieben, die Gutschrift verfällt nach 30 Tagen, wie das Guthaben. Für 2,4 Millionen Anwaltshonorar hat der Konzern geprüft, ob das zulässig ist. Es ist zulässig. Der Fahrgast bekommt Rabatt aufs Warten und wartet weiter, 25 Prozent billiger. Weiterlesen →Kita-Platz 6 Kilometer weg, zwei Stunden Fahrt am TagwpaKita-Platz 6 Kilometer weg, zwei Stunden Fahrt am Tag4.100 Kinder auf der Liste, 900 Plätze im Jahr, vergeben nach Dringlichkeit, Dringlichkeit ist ein Formular. Wer einen bekommt, fährt quer durch die Stadt, wer keinen bekommt, bleibt zu Hause, wer zu Hause bleibt, kann nicht arbeiten, wer nicht arbeitet, hat keine Dringlichkeit. Das Amt nennt das Bedarfsplanung. Der Bedarf ist geplant, das Kind ist da, und der Zug ist weg. Weiterlesen →Bürgeramt verlost Termine, der Zug kommt zu spätwpaBürgeramt verlost Termine, der Zug kommt zu spätDie Verlosung ist gerecht, sagt das Amt, jeder hat dieselbe Chance, nicht hinzukommen. Wer den Termin verpasst, wird für die nächste Verlosung gesperrt, das ist Absatz 4. Wer ein Auto hat, gewinnt öfter, das ist Statistik. Das Bürgeramt hat damit die Bürger sortiert, in solche mit Auto und solche mit Los. Die mit Los stehen um 8:40 vor einer Tür, die um 8:05 zugegangen ist. Weiterlesen →App-Ticket braucht Netz, im Zug gibt es keinswpaApp-Ticket braucht Netz, im Zug gibt es keinsDie Kontrolle scheitert in 41 Prozent der Fälle am Funkloch, der Kontrolleur schreibt auf, der Fahrgast widerspricht, der Widerspruch braucht das Ticket, das Ticket braucht Netz. Der Kreis ist geschlossen, wie der Wagen. Der Konzern hat das Papierticket abgeschafft, um Kosten zu sparen. Die Kosten trägt jetzt der, der im Tunnel sitzt, das ist jeder. Weiterlesen →Jahreskarte gilt überall, nur nicht zu HausewpaJahreskarte gilt überall, nur nicht zu HauseDer Zuschnitt wurde neu berechnet, von einer Beratung, die Tarifgerechtigkeit versprach und Verwirrung lieferte, für 2,4 Millionen. Die Karte gilt in 14 Verbünden, nur nicht in dem, in dem man sie gekauft hat. Wer das versteht, arbeitet beim Verbund. Wer es nicht versteht, zahlt 60 Euro, an den Verbund. Beide Wege führen zum Verbund, das war die Beratung. Weiterlesen →Erstattet wird jetzt zuerst das PortowpaErstattet wird jetzt zuerst das PortoDas Portal hat 4,1 Millionen gekostet und die Erstattungsquote von 61 auf 4 Prozent gesenkt, das steht im Bericht als Effizienzgewinn. Die 96 Prozent, die aufgegeben haben, sind die Zielgruppe, das steht nicht im Bericht, das steht im Konzept. Der Konzern hat Fahrgastrechte in eine Briefmarke verwandelt. Die Briefmarke ist pünktlich, die Post fährt Lkw. Weiterlesen →Bei der Bahn kostet Nachdenken zwei Prozent pro MinutewpaBei der Bahn kostet Nachdenken zwei Prozent pro MinuteDer Algorithmus misst die Verweildauer auf der Seite und rechnet sie in Kaufbereitschaft um, wer liest, will es, wer will, zahlt. Die Alleinerziehende, die den Anschluss prüft, zahlt 40 Prozent mehr als der Berater, der nicht liest. Der Konzern nennt das dynamisch. Dynamisch ist der Preis, statisch ist der Zug, er steht in Fulda, für beide. Weiterlesen →Gruppenticket ab 30 Personen, der Zug hat 28 SitzewpaGruppenticket ab 30 Personen, der Zug hat 28 SitzeDer Tarif wurde ohne Blick auf den Fahrzeugpark gemacht, der Fahrzeugpark ohne Blick auf den Tarif, beide Abteilungen sitzen im selben Haus, in verschiedenen Etagen, mit einem Aufzug, der nicht fährt. Die Schulklasse, 31 Kinder, hat das Ticket gekauft und den Zug nicht bekommen, er war mit 28 voll. Der nächste kommt in zwei Stunden, mit 28 Plätzen. Das Ticket gilt bis Mitternacht. Weiterlesen →Sein Abo kündigt man jetzt dienstags in FrankfurtwpaSein Abo kündigt man jetzt dienstags in FrankfurtEinsteigen geht in zwei Minuten am Telefon, aussteigen kostet einen Tag und eine Fahrt nach Frankfurt, dienstags, in zwei Stunden, ohne Termin, mit Warteschlange. Beides gilt im Konzern als Stärke. Frau Dallmann aus Kassel hat es viermal versucht, viermal war der Zug zu spät, das Abo läuft. Der Konzern hat ihr eine Treueprämie geschickt. Per Post, pünktlich. Weiterlesen →Sparpreis gibt es nur für Züge, die eh ausfallenwpaSparpreis gibt es nur für Züge, die eh ausfallenDas Modell heißt Ausfallpreis und ist die ehrlichste Tarifreform seit 1994: Der Konzern verkauft, was er hat, Ausfälle, billig, und was er nicht hat, Ankunft, teuer. Die Erstattung entfällt, weil der Ausfall vertraglich vorgesehen ist. Der Fahrgast hat gespart, das steht auf der Fahrkarte. Er steht in Fulda, das steht nirgends. Weiterlesen →Bahn baut Schließfächer zu Büros, zum Sitzen bleibt der BodenwpaBahn baut Schließfächer zu Büros, zum Sitzen bleibt der BodenWir schaffen Rückzugsorte, sagte der Immobilienchef, und meinte Blech, mit Schlitz, für Menschen, die im Zug keinen Platz gefunden haben und jetzt auch keinen im Bahnhof. Die Belüftung ist die alte, für Koffer. Nach 30 Minuten öffnet das Fach automatisch, wer länger braucht, zahlt nach, wer ohnmächtig wird, zahlt auch. Der Konzern meldet 4.100 neue Arbeitsplätze. Das stimmt sogar. Weiterlesen →Bahn dreht die Durchsagen leiser, Blinde hören nichts mehrwpaBahn dreht die Durchsagen leiser, Blinde hören nichts mehrDie Lautstärke wurde von 84 auf 61 Dezibel gesenkt, nach einer Beschwerde eines Anwohners, der 400 Meter weiter wohnt und ein Verfahren führt. Die Fahrgäste auf dem Bahnsteig hören jetzt den Anwohner nicht und die Durchsage auch nicht. Der Konzern nennt das Interessenausgleich. Der Anwohner schläft, die Fahrgäste stehen, beide wissen nichts, und das ist der Ausgleich. Weiterlesen →Bahn baut Gepäckband statt Aufzug, teurer und langsamerwpaBahn baut Gepäckband statt Aufzug, teurer und langsamerDas Band kostete 4,1 Millionen und ist die einzige Anlage im Bahnhof, die sich bewegt, der Aufzug steht seit 2019. Die Koffer werden in Fulda umgeladen, von Hand, von zwei Leuten, die auch die Rampe bedienen, die es nicht gibt. Der Konzern nennt das Komfortangebot. Der Komfort steht in Fulda, in einem Container, mit 340 Koffern, die auf ihren Zug warten, wie alle. Weiterlesen →Zugfenster außen putzt jetzt der RegenwpaZugfenster außen putzt jetzt der RegenDie Außenreinigung kostete 2,4 Millionen im Jahr, die Innenreinigung 1,2, gestrichen wurde die teurere, das ist Logik. Die Fenster sind seit März blind, die Anzeige im Wagen zeigt die Landschaft als Animation, das kostete 4,1 Millionen. Der Konzern nennt das digitales Reiseerlebnis. Die Landschaft draußen ist echt und unsichtbar, die drinnen ist falsch und scharf. Der Fahrgast wählt die scharfe. Weiterlesen →Bordbistro wird App-Automat, ohne Netz gibt es kein WasserwpaBordbistro wird App-Automat, ohne Netz gibt es kein WasserDas Bistro hatte Personal, das kostete, der Automat hat ein Display, das kostet nicht, und er verkauft nichts, das kostet auch nicht. Der Konzern meldet Kostensenkung im Bordservice um 61 Prozent. Der Umsatz sank um 96, das steht in der Fußnote. Wer im Tunnel Durst hat, hat Pech, wer im Bahnhof Durst hat, hat den Kiosk, der hat zu. Die Bahn versorgt ihre Fahrgäste jetzt vollständig virtuell. Weiterlesen →Neigetechnik abgeschaltet, jetzt ist die Landschaft schönwpaNeigetechnik abgeschaltet, jetzt ist die Landschaft schönDie Abschaltung ist eine Übergangslösung, seit 2019, die Reaktivierung ist für 2029 vorgesehen, bis dahin sind die Züge 25 Jahre alt und werden ersetzt, durch welche ohne Neigetechnik, das ist billiger. Der Konzern hat damit eine Technik gekauft, abgeschaltet, verwaltet und entsorgt, ohne sie je richtig zu benutzen. Der Fahrplan wurde angepasst, die 20 Minuten sind jetzt planmäßig. Planmäßig ist die Verlangsamung, das ist die Modernisierung. Weiterlesen →Bahn tauft Züge nach Städten, die sie nicht anfährtwpaBahn tauft Züge nach Städten, die sie nicht anfährtDie Taufe kostete 41.000 Euro, mit Sekt, Bürgermeister und Blaskapelle, am Bahnhof, an dem der Zug einmal hielt, zur Taufe, per Sonderfahrt. Seitdem fährt er Köln–Berlin über Hamm. Die Stadt hat ein Foto, der Konzern hat einen Namen, der Fahrgast hat eine Umleitung. Beim nächsten Fahrplanwechsel wird der Zug umbenannt, in Hamm, da hält er, das ist konsequent. Weiterlesen →Bahn schafft die Wagenreihung ab, jetzt rät jeder selbstwpaBahn schafft die Wagenreihung ab, jetzt rät jeder selbstDie Anzeige war zu 61 Prozent falsch, statt sie zu korrigieren, wurde sie entfernt, das ist konsequent, das ist billiger, das ist jetzt zu 100 Prozent richtig, weil sie nichts mehr anzeigt. Die Fahrgäste rennen am Bahnsteig entlang, mit Koffer, mit Kind, mit Rollator, in beide Richtungen, der Zug fährt ab. Der Konzern meldet weniger Beschwerden über falsche Anzeigen. Das stimmt. Es gibt keine Anzeigen mehr, und die Beschwerden gehen an die Beine. Weiterlesen →Der Ruhebereich ist jetzt der lauteste Wagen im ICEwpaDer Ruhebereich ist jetzt der lauteste Wagen im ICEDie Ruhezone hat Schilder, keine Wände, und Menschen, die jedes Handy zur Rede stellen, mit Nachdruck, in Stereo. Der Konzern hat 41 Beschwerden aus der Ruhezone und vier aus dem Familienabteil. Die Lösung: Die Ruhezone wird abgeschafft, per Aufkleber, der Wagen bleibt. Er heißt jetzt Wagen 7, dort ist es genauso laut, aber niemand erwartet mehr etwas, und das ist die Ruhe, die der Konzern meint. Weiterlesen →Bahn erklärt tote Steckdosen zum GestaltungselementwpaBahn erklärt tote Steckdosen zum GestaltungselementDie Abschaltung spart 2,4 Millionen Strom im Jahr, die Steckdosen bleiben, weil der Ausbau 4,1 Millionen kosten würde. Das Ticket ist digital, die Kontrolle braucht Akku, der Akku braucht Strom, der Strom ist Atmosphäre. Der Konzern nennt das bewusstes Reisen. Wer mit leerem Handy kontrolliert wird, zahlt 60 Euro, für die Atmosphäre. Weiterlesen →Zugtüren streiken, jetzt öffnet die Bahn per ZurufwpaZugtüren streiken, jetzt öffnet die Bahn per ZurufDer Knopf war eine Schwachstelle, erklärte der Technikvorstand, und ließ ihn ausbauen, 41.000 Türen, 4,1 Millionen. Das Kennwort lautet Ankunft und wird monatlich geändert, per Aushang, im Wagen, hinter der Tür. Am ersten Tag standen 340 Menschen in Fulda vor geschlossenen Zügen und riefen Ankunft. Der Zug hat gehalten, das gilt als Erfolg. Er ist auch wieder abgefahren, mit Ankunft, ohne sie. Weiterlesen →1.400 neue Schilder führen alle zum Ausgang, keins zum Zugwpa1.400 neue Schilder führen alle zum Ausgang, keins zum ZugDie Agentur hat ein Leitsystem entworfen, das Menschen aus dem Gebäude bringt, das ist ihr Fachgebiet, sie macht sonst Einkaufszentren. Die Pfeile zeigen nach draußen, weil draußen der Bus steht, der Ersatzverkehr, das war die Vorgabe. Wer zum Zug will, fragt den Kiosk, der Kiosk hat einen Zettel, der Zettel ist von 2019. Der Konzern nennt das intuitiv. Intuitiv ist, dass man geht. Weiterlesen →Undichtes Bahnsteigdach ist jetzt ein WasserspielwpaUndichtes Bahnsteigdach ist jetzt ein WasserspielDas Schild steht unter dem Loch und heißt Kunst am Bau, Titel: Ankommen, Material: Regen, Künstler: Konzern. Die Fahrgäste stehen daneben, nass, und lesen, dass sie Kunstpublikum sind. Der Denkmalschutz hat das Wasserspiel inzwischen unter Schutz gestellt, die Reparatur wäre jetzt ein Eingriff. Das Dach bleibt offen, dauerhaft, das ist Kunstfreiheit, das steht im Grundgesetz. Weiterlesen →Bahn zählt Tauben als Personal, Bahnhof gilt als besetztwpaBahn zählt Tauben als Personal, Bahnhof gilt als besetztDie Idee kam aus der Personalabteilung, die eine Kennzahl für Präsenz erfüllen musste, Präsenz ist, wer da ist, die Tauben sind da, seit 1974, zuverlässig, mit Ausnahme der Zugzeiten. Sie bekommen keinen Lohn, keine Pause, keinen Betriebsrat, das ist die Zukunft, sagt der Vorstand, und meint es nicht als Witz. Die Tauben haben eine Gewerkschaft gegründet. Sie streikt auf dem Dach, das ist undicht. Weiterlesen →Bahnhof spielt Klassik lauter, bis keiner mehr bleibtwpaBahnhof spielt Klassik lauter, bis keiner mehr bleibtDas System misst per Kamera, wer wie lange steht, und regelt nach oben, ab 20 Minuten Vivaldi, ab 60 der Walkürenritt, ab 120 kommt die Bundespolizei, die ist hinter der Bäckerei. Die Fahrgäste, die auf den verspäteten Zug warten, stehen am längsten und kriegen die meiste Musik, das ist Kollateralschaden, sagt der Konzern. Die Anwohner haben Beschwerde eingelegt, die Tauben nicht, die sind Personal. Weiterlesen →Bahn zählt ihren Schotter, fertig im Jahr 2066wpaBahn zählt ihren Schotter, fertig im Jahr 2066Die Inventur wurde vom Rechnungshof verlangt, weil der Schotter als Anlagevermögen bilanziert wird, mit Abschreibung, und niemand weiß, wie viel es ist. Die Beratung hat 14 Millionen für die Methode bekommen, die Methode heißt Zählen. 41 Menschen zählen, mit Klicker, in Warnweste, an Strecken, die gesperrt sind, weil gezählt wird. Der Konzern nennt das Transparenz. Der Schotter liegt weiter, unbeeindruckt, er ist das Einzige hier, das nicht sinkt. Weiterlesen →Anzeigetafel nennt keine Uhrzeit mehr, nur noch ProzentewpaAnzeigetafel nennt keine Uhrzeit mehr, nur noch ProzenteDie Uhrzeit wurde abgeschafft, weil sie zu 61 Prozent falsch war, die Wahrscheinlichkeit ist immer richtig, sie behauptet nichts. Wer bei 41 Prozent auf den Bahnsteig geht, hat selbst schuld, das steht in den Beförderungsbedingungen, Ziffer 7, seit Dienstag. Der Konzern hat das Risiko an den Fahrgast übergeben, per Prozentzahl. Der Fahrgast steht bei 41 Prozent im Regen, das ist statistisch korrekt. Weiterlesen →Letzter beheizter Wartesaal zu, dafür eine Bank im RegenwpaLetzter beheizter Wartesaal zu, dafür eine Bank im RegenDer Wartesaal kostete 41.000 Euro Heizung im Jahr, die Bank kostete 4.100, die Schirmkonstruktion kostete nichts, das war ihr Fehler, sie war nicht ausgeschrieben. Die Fahrgäste stehen bei minus acht am Bahnsteig, mit Bank, ohne Dach, das Dach ist Kunst und tropft. Der Konzern nennt das Aufenthaltsqualität im Freien. Die Rentnerin mit Rollator nennt es gar nicht, sie kommt nicht mehr, das war der Plan. Weiterlesen →Der Bahnhofsaufzug fährt jetzt nur noch zweimal pro StundewpaDer Bahnhofsaufzug fährt jetzt nur noch zweimal pro StundeEin Fahrplan schafft Klarheit, erklärte die Bahnhofsmanagerin, und meinte: Wer um 8:07 nicht drin ist, wartet bis 8:37, mit Rollstuhl, am Fuß der Treppe, mit Blick auf den Zug um 8:12. Der Aufzug fährt jetzt zu 100 Prozent pünktlich, das steht in der Statistik, er ist der pünktlichste Aufzug im Netz. Er fährt auch leer, das ist egal, der Fahrplan gilt. Geprüft wird die Mitwirkung der Fahrgäste. Sie ist gering. Weiterlesen →Hundert Meldungen über die Bahn, der Stoff geht nie auswpaHundert Meldungen über die Bahn, der Stoff geht nie ausIn hundert Meldungen kam das Wort Prüfung 61 Mal vor, das Wort Ergebnis nie, das Wort Verständnis 41 Mal, das Wort Zug 340 Mal, meist mit nicht davor. Die Agentur hat keine Quelle, die nicht öffentlich wäre, keine Zahl, die nicht gemeldet wurde, keinen Vorgang, den es nicht gibt. Sie hat nur die Reihenfolge geändert: Erst die Zahl, dann die Pressemitteilung. So sieht es aus. Der Waschbär tritt nach, weil sonst niemand tritt. Weiterlesen →Bahn sucht Fahrer, die nicht fahren, für 60 Prozent LohnwpaBahn sucht Fahrer, die nicht fahren, für 60 Prozent LohnDie Idee stammt aus der Personalabteilung, die eine Besetzungsquote erfüllen muss, Besetzung ist, wer im Führerstand sitzt, nicht, wer fahren kann. Die 12.000 fehlen seit 2019, die Ausbildung dauert zwölf Monate, die Stabsstelle Personalgewinnung hat 14 Lokführer aus dem Fahrdienst. Der Konzern meldet jetzt 6.000 neue Führerstandsbesetzungen. Sie sitzen im stehenden Zug und schauen zu, wie er steht. Das ist der Beruf der Zukunft. Weiterlesen →Schulen bekommen Tablets, das Internet erst 2033wpaSchulen bekommen Tablets, das Internet erst 2033Die Tablets liegen in 61 Prozent der Schulen mit Netz und in 39 Prozent ohne, dort werden sie geladen und ausgeschaltet, das ist der Unterricht. Der Schulzug hat kein Netz, weil das Kabel 400 Meter vor dem Bahnhof endet, das ist ein anderes Programm, das läuft bis 2033. Das Ministerium meldet Vollversorgung. Die Schüler melden nichts, sie haben kein Netz. Weiterlesen →Post kommt nur noch dienstags, Werbung weiter täglichwpaPost kommt nur noch dienstags, Werbung weiter täglichDie Post begründet das mit Effizienz, die Bahn kennt das Wort, es heißt weniger, und zwar verlässlich. Wer dienstags nicht da ist, hat Pech bis nächsten Dienstag, das Amt kennt keinen Dienstag, das Amt kennt Fristen, die Frist läuft Montag ab. Der Bürger steht zwischen zwei Behörden, die sich abgesprochen haben, ohne ihn. Das nennt man Infrastruktur. Sie kommt dienstags. Weiterlesen →Klimaziel verschoben auf 2045, der Ersatzbus fährt DieselwpaKlimaziel verschoben auf 2045, der Ersatzbus fährt DieselDer Anhang, in dem die Fahrgastzahlen um 16 Prozent sinken, wurde nicht veröffentlicht, er ist auf Anfrage erhältlich, die Anfrage dauert. Die Schiene leistet ihren Beitrag, teilt das Ministerium mit, und der Beitrag ist Rückgang. Weniger Züge, weniger Fahrgäste, weniger Emissionen, weniger Ziel. Das Ministerium hat das Klima durch Abschaffung des Verkehrs gerettet. 2045 wird es das Ziel nochmal verschieben, die Bauzeiten sind dann seit 2045 bekannt. Weiterlesen →Rente mit 70 sind 525.600 VerspätungsminutenwpaRente mit 70 sind 525.600 VerspätungsminutenDie neue Größe heißt Mobilitätsbeitragsjahr und wird durch Fahrkarten nachgewiesen, 45 Jahre lang aufbewahrt, das Ministerium hat ein Formular. Wer mit 70 in Rente geht, hat 14.400 Stunden gewartet, das sind 1,6 Jahre Leben, die die Bahn genommen hat. Sie werden mit 0,6 Entgeltpunkten vergütet, 24 Euro im Monat. Das Ministerium nennt das Gerechtigkeit. Der Bahnsteig nennt es Dienstag. Weiterlesen →Klinik geschlossen, erreichbar nur mit dem AutowpaKlinik geschlossen, erreichbar nur mit dem AutoDie Reform verspricht Qualität durch Konzentration, konzentriert wird in der Kreisstadt, die Qualität fährt zweimal am Tag hin, um 6:40 und 15:10. Wer einen Termin um 10 Uhr hat, fährt um 6:40 und wartet drei Stunden im Foyer, das ist Aufenthaltsqualität, das gibt es dort umsonst. Wer den Termin um 15 Uhr hat, übernachtet. Das Ministerium hat die Erreichbarkeit geprüft, mit dem Auto. Es hat 41 Minuten gebraucht und das als gut bewertet. Weiterlesen →Pendlerpauschale nach Wartezeit, die Wartezeit zählt nichtwpaPendlerpauschale nach Wartezeit, die Wartezeit zählt nichtDas Finanzministerium hat die Pauschale an die Wirklichkeit angepasst, und die Wirklichkeit ist Warten, das ist ehrlich, das ist neu. Die Wartezeit auf dem Bahnhofsvorplatz zählt nicht, das wurde ausdrücklich geregelt, dort steht der Ersatzbus, der ist Straße. Das Ministerium rechnet mit Mehrausgaben von 4,1 Milliarden. Die Bahn hat gratuliert, sie ist jetzt Sozialpolitik. Weiterlesen →Drei Behörden, kein Schulbus, die Kinder baden es auswpaDrei Behörden, kein Schulbus, die Kinder baden es ausDas Kultusministerium hat 4,1 Millionen für die Umstellung der Stundenpläne ausgegeben, der Verbund hat null für den Bus, der Bus fährt weiter zu spät, jetzt zu einer anderen Zeit. Die Kinder stehen um 6:40 am Bahnhof, wie vorher, und um 8:52 in der Klasse, wie vorher, nur heißt es jetzt pünktlich. Das Ministerium meldet 100 Prozent Unterrichtsbeginn. Der Bus meldet nichts, er hat kein Ressort. Weiterlesen →ÖBB warnt auf dem Ticket vor deutschen AnschlüssenwpaÖBB warnt auf dem Ticket vor deutschen AnschlüssenDer Hinweis steht in Rot, unter dem Preis, über dem Gleis, in drei Sprachen, damit ihn jeder versteht, der nach München will und in Salzburg aussteigt, um nachzudenken. Österreich fährt zu 94 Prozent pünktlich und will nicht für die anderen 39 haften. Die Deutsche Bahn nennt das Rufschädigung. Der Ruf war vorher da, die ÖBB hat ihn nur ausgedruckt. Weiterlesen →Schweiz erklärt es auf 14 Seiten, Deutschland studiert 340wpaSchweiz erklärt es auf 14 Seiten, Deutschland studiert 340Der Schweizer Fahrplan passt auf eine Seite, die deutsche Studie hat 340, die erste Seite erklärt, warum die Schweiz kleiner ist, die zweite, warum sie reicher ist, die dritte, warum sie Berge hat. Auf Seite 340 steht: Übertragbarkeit eingeschränkt. Die Schweiz hat inzwischen den Fahrplan 2035 verabschiedet. Deutschland prüft noch 1982, die Anreise zur Prüfung dauerte drei Tage, über Fulda. Weiterlesen →Die Bäckerei am Bahnhof ist pünktlicher als jeder ZugwpaDie Bäckerei am Bahnhof ist pünktlicher als jeder ZugDie Bäckerin heißt Frau Kirchner und hat keinen Konzern, keinen Vorstand, keine Stabsstelle, sie hat einen Wecker und einen Ofen, beides von 1998, beides läuft. Die Bahn hat 41 Millionen für Pünktlichkeitsmanagement ausgegeben und liegt 42 Punkte hinter einem Brötchen. Die Studie empfiehlt, die Bäckerei als Benchmark zu nutzen. Der Konzern hat abgelehnt, die Vergleichbarkeit sei nicht gegeben. Das stimmt, die Bäckerei will ankommen. Weiterlesen →Zähler misst minus 14 Fahrgäste, die Bahn streicht ZügewpaZähler misst minus 14 Fahrgäste, die Bahn streicht ZügeSolche Werte kommen vor, erklärte der Datenchef, und meinte: Das System zählt, was durch die Tür geht, und wenn nichts durch die Tür geht, zählt es das Rauschen. Auf Basis dieser Zahl wurden 41 Züge gestrichen, die Züge, die er am schlechtesten sehen konnte. Die minus 14 sind jetzt Grundlage für den Fahrplan 2027. Sie stehen am Bahnsteig, alle 14, positiv, und werden nicht gezählt. Weiterlesen →Warteschleife spielt jetzt Baustellenlärm statt MusikwpaWarteschleife spielt jetzt Baustellenlärm statt MusikDie alte Warteschleife hatte Musik und ein Versprechen, das Versprechen war justiziabel, die Musik lizenzpflichtig, beides wurde ersetzt, durch Presslufthammer, gemeinfrei. Die durchschnittliche Wartezeit liegt bei 41 Minuten, in der Spitze bei zwei Stunden, dann kommt die Ansage: Alle Mitarbeiter sind im Gespräch. Das stimmt, sie sprechen miteinander, über den Personalabbau. Der Anrufer hört die Baustelle und legt auf. Das ist der Zweck. Weiterlesen →Lounge belohnt das Warten, aber nicht die längsten WarterwpaLounge belohnt das Warten, aber nicht die längsten WarterDas Konto wird per App geführt, die App braucht Netz, die Lounge hat Netz, das ist der einzige Ort im Bahnhof mit Netz, deshalb sitzen dort alle, auch ohne Ticket, das ist ein Sicherheitsproblem, sagt der Konzern. Die Lounge ist voll, der Zug ist weg, das Konto wächst. Der Vielfahrer mit 2.400 Stunden hat einen Platz mit Messingschild. Er kommt jeden Tag, er hat keine Wahl, sein Zug fällt aus. Weiterlesen →BahnCard 100 gibt es jetzt mit Wohnrecht im ZugwpaBahnCard 100 gibt es jetzt mit Wohnrecht im ZugDie Karte kostet 4.900 Euro, eine Wohnung in Frankfurt kostet mehr, der Zug steht in Frankfurt, meistens, das ist die Lage. Der Konzern hat den Wohnungsmarkt betreten, mit einem Produkt, das 61 Prozent der Zeit steht und 39 Prozent fährt, das ist mehr, als ein Wohnwagen schafft. Die Meldeadresse lautet ICE 587. Die Post kommt dienstags, nach Fulda, der Zug ist dann in Hamm. Er wohnt da schon, er kommt nur nicht an. Weiterlesen →60 Euro sofort fürs Schwarzfahren, 1,48 Euro nach elf Wochenwpa60 Euro sofort fürs Schwarzfahren, 1,48 Euro nach elf WochenDie Regelung ist dynamisch, wie der Preis, und gerecht, sagt der Konzern: Wer keine Leistung bekommt, zahlt keine Strafe für die Leistung, die er nicht bekommen hat. Die Einnahmen aus dem erhöhten Entgelt sanken um 61 Prozent, das steht in der Bilanz, unter Verspätungsfolgekosten. Die Kontrolleure kontrollieren jetzt nur noch pünktliche Züge. Die gibt es dienstags, um 11:14, dort ist es voll. Weiterlesen →Krumme Bahnsteigkante, die Bahn plant 14 Jahre BauzeitwpaKrumme Bahnsteigkante, die Bahn plant 14 Jahre BauzeitDie Bauzeit ergibt sich aus Sperrpausen, die es nur nachts gibt, an Wochenenden, im Sommer, ohne Zugverkehr, ohne Regen, ohne Frost, ohne Personalmangel, das sind 14 Tage im Jahr, und die Kante braucht 196. Der Konzern nennt das realistische Planung. Es ist die erste realistische Planung seit 1994, und sie ergibt 2040. Die Norm für Bahnsteighöhen ändert sich 2035. Dann wird neu geplant. Weiterlesen →Erfurt hat jetzt Gleis 0, gefunden hat es keinerwpaErfurt hat jetzt Gleis 0, gefunden hat es keinerGleis 0 wurde gebaut, weil Gleis 1 bis 8 voll waren, mit stehenden Zügen, und das neue Gleis braucht einen Namen, 9 war vergeben, an den Bus. Die Fahrgäste suchen, das Personal ist eingespart, die App zeigt Gleis 0 und einen Pfeil ins Nichts. Der Konzern meldet ein neues Gleis. Es ist das pünktlichste im Bahnhof, seit Eröffnung, mit null Fahrgästen, das ist der Betriebsplan. Weiterlesen →Schienen bei Hitze krumm, die Bahn rät zu NachtfahrtenwpaSchienen bei Hitze krumm, die Bahn rät zu NachtfahrtenDie Klimafolgekosten sind berechnet, 2,4 Milliarden bis 2050, eingeplant null, die Gleise verbiegen sich planmäßig, ab 35 Grad, seit 2019, jeden Sommer. Die Lösung heißt Langsamfahrstelle, 40 statt 160, damit der Zug nicht entgleist, sondern nur nicht ankommt. Der Konzern nennt das Sicherheit. Der Fahrgast sitzt bei 41 Grad im Zug ohne Klimaanlage, mit 40 Stundenkilometern, das ist Sicherheit, das steht im Aushang, wenn er nicht abgefallen ist, der Kleber hält nicht bei Hitze. Weiterlesen →Laub schneiden wäre billiger als der ErsatzverkehrwpaLaub schneiden wäre billiger als der ErsatzverkehrDer Notstand gilt von Oktober bis Dezember und erlaubt Streichungen ohne Begründung, Laub ist die Begründung, Laub ist immer. Die Böschungspflege wurde gestrichen, weil bei Dürre nichts wächst, im Herbst fällt es trotzdem, das war nicht vorhergesehen, das war Biologie. Der Konzern beantragt Bundeshilfe gegen Laub. Die Bundeswehr hat abgelehnt, sie kommt nicht hin, der Zug fällt aus, wegen Laub. Weiterlesen →Bahn hängt Windampeln auf, statt die Bäume zu schneidenwpaBahn hängt Windampeln auf, statt die Bäume zu schneidenDie Oberleitung ist von 1974 und für Winde bis 60 ausgelegt, seit 2019 gibt es 80, das ist Klimawandel, das steht im Bericht, das kostet 2,4 Milliarden, eingeplant null. Wir schaffen Transparenz, erklärte der Infrastrukturvorstand, und meinte die Ampel, nicht die Leitung. Die Fahrgäste sehen jetzt Rot und wissen Bescheid, das ist die Leistung. Der Ersatzbus fährt bei jedem Wind, er hat keine Oberleitung, er hat Diesel, er ist die Verkehrswende. Weiterlesen →Im ICE ist jetzt alles reserviert, wer sitzt hat rechtwpaIm ICE ist jetzt alles reserviert, wer sitzt hat rechtDas Display kostete 4,1 Millionen und zeigte bisher Namen, die nicht kamen, und leer, wo jemand saß, das war Datenschutz und Technik in einem. Jetzt zeigt es nur noch, was der Konzern will: freie Plätze, pünktliche Züge, zufriedene Kunden. Der Fahrgast steht im Gang, unter einer Anzeige, die frei sagt, auf einem Platz, auf dem ein Koffer sitzt. Der Koffer hat reserviert, per App, er hatte Netz. Weiterlesen →Bahnhof baut das Klavier ab, damit keiner zu lange bleibtwpaBahnhof baut das Klavier ab, damit keiner zu lange bleibtDas Klavier stand seit 2019 dort, gespendet, gestimmt, gespielt, von Pendlern, die ihren Zug verpasst hatten, es war das Einzige, was am Bahnhof funktionierte. Der Konzern hat es entfernt, weil es nicht ausgeschrieben war, und ersetzt, durch eine Werbefläche, die ist ausgeschrieben. Die Werbefläche zeigt einen Zug, der ankommt. Darunter steht ein Mann und wartet auf seinen, seit 40 Minuten, ohne Musik, mit Wagner aus dem Lautsprecher, leise gestellt. Weiterlesen →Bahn erklärt die kaputte Rolltreppe zur TreppewpaBahn erklärt die kaputte Rolltreppe zur TreppeDie Reparatur kostet 340.000 Euro und braucht ein Teil aus Sachsen, das seit 2021 auf Abholung wartet, die Umbenennung kostete ein Schild, 4.100 Euro, das Schild sagt Treppe. Wer mit Kinderwagen kommt, hat jetzt eine Treppe und einen Aufzug, der nach Fahrplan fährt, zweimal die Stunde. Der Konzern meldet den Bahnhof als barrierefrei. Barrieren gibt es nicht mehr, nur Treppen, das ist Definition. Weiterlesen →Fahrgäste steigen aus, die Bahn nennt es EntlastungwpaFahrgäste steigen aus, die Bahn nennt es EntlastungAls Hauptgrund nennen die Befragten das Angebot, gemeint sind Ausfälle und Sperrungen, das steht im Bericht auf Seite 61, auf Seite 1 steht Entlastung. Das ist ein Signal, erklärte die Verkehrsforscherin, und meinte: Wer weg ist, beschwert sich nicht mehr, das entlastet auch den Kundendienst. Der Konzern hat die Nachfrage gedämpft, ohne die Preise zu erhöhen, nur durch Nichtfahren. Das ist das Geschäftsmodell, es funktioniert, die Kurve zeigt nach unten, das ist der Rekord. Weiterlesen →Tarifeinigung bringt 4,1 Prozent, die Inflation 4,4wpaTarifeinigung bringt 4,1 Prozent, die Inflation 4,4Die Einigung bringt 5,4 Prozent in vier Stufen und Betriebsfrieden, der Betriebsfrieden bringt Regelbetrieb, der Regelbetrieb bringt 52,6 Prozent. Beim Streik lag die Pünktlichkeit bei 100 Prozent, weil null Züge zu 100 Prozent ausfielen, das ist Mathematik, das steht in der Statistik. Die Fahrgäste haben die Gewerkschaft gebeten, wieder zu streiken, wegen der Planbarkeit. Die Gewerkschaft prüft das. Der Konzern auch, er hätte dann einen Grund. Weiterlesen →Vier Minuten schneller, 18 Minuten länger unterwegswpaVier Minuten schneller, 18 Minuten länger unterwegsDer Zug hat 340 Menschen nach Bremen gebracht, die nach Minden wollten, und sie dort ausgeladen, mit Durchsage: Bitte beachten Sie die Anzeigen. Die Anzeigen sagten Minden, das stimmte, für den Zug, nicht für den Ort. Der Rücktransport erfolgte per Bus, über Hannover, wo der Fehler passiert war. Der Konzern nennt das Betriebsstörung. Bremen nennt es Tourismusförderung. Minden nennt es Dienstag. Weiterlesen →TGV jetzt auf bahn.de, die Buchung dauert 14 MinutenwpaTGV jetzt auf bahn.de, die Buchung dauert 14 MinutenDas Ticket wird gebucht, bezahlt, ausgestellt und in Straßburg nicht anerkannt, weil das Feld Zugnummer aus dem System stammt, das nur ein Mitarbeiter versteht, und der ist 2027 in Rente. Der französische Schaffner schüttelt den Kopf, der deutsche Kundendienst schickt eine Vorgangsnummer. Die SNCF hat angeboten, das Buchungssystem zu übernehmen. Die Bahn hat abgelehnt, das wäre Kontrollverlust. Die Kontrolle ist das Einzige, was sie noch hat. Weiterlesen →Doppelt so viele Züge, doppelt so viele AusfällewpaDoppelt so viele Züge, doppelt so viele AusfälleWir bieten jetzt mehr Auswahl, erklärte die Fernverkehrschefin, und meinte: Mehr Züge im Fahrplan, gleiche Züge im Depot, das Depot ist voll, die Werkstatt hat 2029 Termin. Der Takt ist ein Versprechen, das Versprechen ist eine Zahl, die Zahl ist 30, die Züge sind 340, davon fahren 190. Der Fahrgast hat doppelt so viele Abfahrtszeiten und dieselben Züge. Er wartet jetzt im Halbstundentakt, das ist die Verbesserung. Weiterlesen →Elf Baugenehmigungen mehr, das gilt schon als ErfolgwpaElf Baugenehmigungen mehr, das gilt schon als ErfolgDas Grundstück hat 14 Hektar, Innenstadtlage, Gleisanschluss, es steht im Bedarfsplan, für 2034, mit Vorbehalt, unter Vorbehalt bleibt es leer. Die Stadt hat gefragt, die Bahntochter hat verwiesen, an die andere Tochter, die hat geprüft, die Prüfung dauert. 4.100 Menschen suchen im Bezirk eine Wohnung, sie stehen auf einer Liste, die Liste ist länger als der Bahnsteig, der nicht gebaut wird. Der Konzern meldet Flächenreserve. Die Reserve wächst, zu, mit Brombeeren. Weiterlesen →94 Prozent online beantragt, 94 Prozent ausgedrucktwpa94 Prozent online beantragt, 94 Prozent ausgedrucktDie Digitalisierung hat 4,1 Milliarden gekostet und ein Portal geliefert, das Anträge annimmt und an einen Sachbearbeiter weiterleitet, der sie ausdruckt, abheftet und per Post beantwortet, das ist die Schnittstelle, sie heißt Mensch. Der Antrag fürs zweite Gleis ist digital eingegangen, 2021, ausgedruckt, 2022, bearbeitet, nie. Das Ministerium meldet 94 Prozent Digitalisierungsgrad. Das stimmt, digital ist der Eingang. Der Ausgang ist Papier, dienstags. Weiterlesen →Bundeswehr-Funkgeräte per Bahn, jetzt irgendwo bei FuldawpaBundeswehr-Funkgeräte per Bahn, jetzt irgendwo bei FuldaDie Funkgeräte sollen die Kommunikation im Ernstfall sichern, der Ernstfall ist eingetreten, am Rhein, auf einem Güterwagen, ohne Lok, seit 14 Monaten. Die Bundeswehr hat angeboten, die Wagen mit Panzern zu holen, die Panzer stehen in Hamm, die Weiche ist kaputt. Der Verteidigungsminister nennt das Zeitenwende. Der Wagen steht bei null, das ist der Pegel, der Kilometerstand und die Moral. Weiterlesen →Bord-WLAN-Passwort wechselt schneller, als es angezeigt wirdwpaBord-WLAN-Passwort wechselt schneller, als es angezeigt wirdSicherheit hat Vorrang, erklärte die Digitalvorständin, und meinte: Wer nicht reinkommt, kann nichts hacken, das gilt auch für Kunden. Das WLAN hatte vorher 61 Prozent Verfügbarkeit, jetzt hat es 33, das ist die Sicherheitsverbesserung, die andere Hälfte ist Netz, das gibt es im Tunnel nicht. Der Konzern meldet ein sicheres WLAN. Ausgeschrieben war ein funktionierendes. Es gab nur ein Angebot. Weiterlesen →Bahn schult Personal im Satz: Ich weiß es auch nichtwpaBahn schult Personal im Satz: Ich weiß es auch nichtDer Inhalt lässt sich nicht ändern, erklärt die Trainerin, und meint: Die Information kommt nicht an, weil es keine gibt, die Betriebszentrale weiß es auch nicht, sie sagt es nur nicht so schön. Die Zugbegleiter stehen zwischen 340 Fahrgästen und einem Funkloch und sind die Einzigen, die überhaupt etwas sagen. Sie werden dafür angeschrien, in zwölf Tonlagen. Der Konzern hat ihnen keine Information gegeben, nur Stimme. Die Stimme ist heiser, seit März. Weiterlesen →Zuschuss für die Schiene nur mit Trasse, die keiner hatwpaZuschuss für die Schiene nur mit Trasse, die keiner hatDer Ausgleich wird je Zug beantragt, der Antrag hat vier Seiten, bewilligt wurden im ersten Jahr 61 Prozent, der Rest galt als unvollständig, unvollständig waren die kleinen Anbieter, sie haben keine Antragsabteilung. Die großen haben eine, sie gehören dem Konzern, der die Trassen verkauft. Der Konzern zahlt sich selbst und bekommt Förderung dafür. Das ist keine Satire, das ist das Trassenpreissystem, es hat einen Namen, er steht im Gesetz. Weiterlesen →Bahnhof für 62 Millionen umgebaut, die Uhr ist wegwpaBahnhof für 62 Millionen umgebaut, die Uhr ist wegDie Agentur hat die Uhr als Stressfaktor identifiziert, Menschen, die auf Uhren schauen, sind unzufrieden, also weg damit, das war die Präsentation, Folie 14. Die Bänke sind aus Beton, ohne Lehne, damit niemand liegt, das ist Folie 22. Das Licht ist LED und flackert, das ist die Abschreibungstabelle von 2001. Der Konzern meldet einen Bahnhof der Zukunft. Die Zukunft hat keine Uhr, sie hat Beton, und sie flackert. Weiterlesen →Kind steigt ein, Jugendlicher steigt aus, 61 Euro fälligwpaKind steigt ein, Jugendlicher steigt aus, 61 Euro fälligDie Regel gilt bis zum 15. Geburtstag, 0 Uhr, der Zug von Hamburg nach München braucht bei Störung 14 Stunden, wer um 11 Uhr einsteigt, ist um 1 Uhr volljährig genug für 89 Euro. Die Mutter hat gefragt, die Vorgangsnummer ist da. Der Konzern nennt das Tarifklarheit. Das Kind nennt es den schlimmsten Geburtstag, es steht in Fulda, es regnet, es ist 15, und es zahlt. Weiterlesen →Parken am Bahnhof kostet mehr als die BahnfahrtwpaParken am Bahnhof kostet mehr als die BahnfahrtWir wollen Menschen auf die Schiene bringen, erklärte die Sprecherin, und meinte: Wer morgens um sieben keinen Parkplatz findet, fährt mit dem Auto weiter, nach Essen, direkt, das ist kein Angebot, das ist eine Entscheidung, die man ihm abgenommen hat. Die Parkfläche gehört einer Konzerntochter, die Gewinn machen muss, der Bahnsteig gehört einer anderen, die es nicht muss. Beide sind pünktlich, mit der Rechnung. Weiterlesen →Bahn verkauft ihre Baustellen jetzt als SehenswürdigkeitwpaBahn verkauft ihre Baustellen jetzt als SehenswürdigkeitDie Tour kostet 340 Euro, inklusive Ersatzbus, Bauzaun und einem Bagger, der 2019 zuletzt lief, er ist jetzt Exponat. Besichtigt werden 41 Baustellen, an denen niemand arbeitet, weil die Sperrpause fehlt, das ist Punkt 7 der Führung: Stillstand als Prozess. Die Teilnehmer bekommen eine Warnweste und eine Urkunde. Die Urkunde ist das Einzige, was fertig wird, sie ist vorgedruckt, das Datum ist offen. Weiterlesen →Digitaler Zugbegleiter kann alles, nur nicht helfenwpaDigitaler Zugbegleiter kann alles, nur nicht helfenDie KI kostete 41 Millionen und spricht in zwölf Tonlagen „Ich weiß es auch nicht“, das hat sie von den Zugbegleitern gelernt, aus 4.100 Stunden Aufnahmen, die waren der Trainingsdatensatz. Die Zugbegleiter wurden abgebaut, 2.300 Stellen, die KI kann ihre Sätze, nicht ihre Hand am Ellbogen der Rentnerin. Der Konzern nennt das Augmentierung. Die Rentnerin nennt es gar nicht, sie ist gestürzt, an der Stufe, 38 Zentimeter, unbegleitet. Weiterlesen →Bahn heizt jetzt im Sommer und kühlt im WinterwpaBahn heizt jetzt im Sommer und kühlt im WinterDer Fehler stammt aus der Steuerungssoftware, die 2019 auf Sommerzeit gestellt wurde, ohne Winterzeit, das Update kostet 340.000, es ist 2029 eingeplant. Bis dahin sitzen die Fahrgäste im Juli bei 41 Grad mit laufender Heizung und im Januar bei minus acht mit laufender Kühlung, beides ist bestätigt, beides ist Betriebszustand. Der Konzern nennt das Konsistenz. Die Fahrgäste ziehen sich im Zug aus oder an, je nach Jahreszeit, verkehrt herum, das ist die Kundenbindung. Weiterlesen →Gleiswechsel soll olympische Disziplin werdenwpaGleiswechsel soll olympische Disziplin werdenTrainiert wird täglich, unfreiwillig, mit Durchsage 90 Sekunden vor Abfahrt, das ist der Startschuss. Die Disziplin kennt keine Altersklassen, die Rentnerin läuft gegen den Berater, beide verlieren, der Zug ist weg. Das IOC hat Bedenken wegen der Verletzungsgefahr, die Bahn hat geantwortet, die Gefahr sei Betriebslage. Elf Minuten sind es auch, ohne Olympia, jeden Tag, ohne Medaille, mit Anschlussverlust. Weiterlesen →Streiktag lief besser als ein normaler DienstagwpaStreiktag lief besser als ein normaler DienstagAm Streiktag fielen 61 Prozent der Züge aus, am Tag davor 58, am Tag danach 63, der Streik war statistisch ein guter Tag. Die Gewerkschaft hat 5,4 Prozent gefordert, der Konzern hat 4,1 Millionen für Pressearbeit ausgegeben, die Fahrgäste haben 40 Minuten gewartet, wie immer. Der Streik endete um Mitternacht, das hat niemand gemerkt, der Ersatzbus fuhr weiter, der ist nicht organisiert. Weiterlesen →Güterzug seit 2019 unterwegs, steht jetzt bei FuldawpaGüterzug seit 2019 unterwegs, steht jetzt bei FuldaDie Ladung sind Waschmaschinen, Baujahr 2019, sie werden 2026 als Vintage gehandelt, das steigert den Versicherungswert, das ist der einzige Gewinn in dieser Geschichte. Der Konzern hat den Transport nicht abgebrochen, weil der Abbruch ein Verfahren ist, das Weiterfahren nicht. Der Zug wird 2027 in Passau erwartet, dann ist die Trasse frei, die Weiche ist dann 41 Monate alt, neu, und wieder kaputt. Weiterlesen →Bahn ist das sicherste Verkehrsmittel, wenn es stehtwpaBahn ist das sicherste Verkehrsmittel, wenn es stehtDie Bundespolizei hat die Gleise überprüft und nichts gefunden, keine Drohne, keinen Zug, keinen Fahrgast, die Lage ist stabil. Der Konzern nutzte den Anlass für eine Pressemitteilung über Sicherheit, die Sicherheit besteht darin, dass nichts fährt, was man treffen könnte. Das ist keine Verteidigungsstrategie, das ist der Betriebszustand. Die Drohne ist weitergeflogen, zum nächsten Flughafen, dort fliegt was. Weiterlesen →Erste Klasse, dieselbe Verspätung, nur mit mehr BeinfreiheitwpaErste Klasse, dieselbe Verspätung, nur mit mehr BeinfreiheitDie Bahn hat den Mehrwert der ersten Klasse untersucht und festgestellt: Der Zug ist derselbe, die Strecke ist dieselbe, die Weiche in Fulda ist dieselbe, nur der Sitz ist breiter. Also wird der Sitz beworben, als Wartekomfort, mit Steckdose, die Atmosphäre liefert. Der Vorstand fährt erste Klasse, wenn er fährt, er fährt nicht, er hat Dienstwagen. Die erste Klasse ist leer und pünktlich, wie alles, was leer ist. Weiterlesen →Bahn verlängert die Fahrzeit und nennt es PünktlichkeitwpaBahn verlängert die Fahrzeit und nennt es PünktlichkeitDer Fahrplan wurde 14 Monate lang erarbeitet, von 41 Menschen, mit Software, die 4,1 Millionen kostete, das Ergebnis sind Zeiten, die niemand einhält, wie vorher, nur andere. Die Fahrgäste haben die App, die App hat den neuen Fahrplan, der neue Fahrplan hat die alte Weiche. Der Konzern meldet 340 Verbesserungen. Verbessert wurde das Papier, es ist dicker, es hat einen Vorbehalt, Ziffer 1, Fettdruck. Weiterlesen →Notbremse ziehen kostet jetzt 8,50 EurowpaNotbremse ziehen kostet jetzt 8,50 EuroEin Fahrzeug ohne Notbremsgriff wäre die konsequente Lösung, solche Züge gibt es, sie fahren im Ersatzverkehr, das ist ein Bus. Die Gebühr wird per App abgebucht, die App braucht Netz, das Netz fehlt im Tunnel, im Tunnel zieht man die Notbremse, das ist die Geschäftsidee. Der Konzern meldet Einnahmen von 4,1 Millionen im ersten Quartal. Die Notfälle sind unverändert, sie sind jetzt nur Umsatz. Weiterlesen →Bahnhofsmission im Rekord, die Bahn spendet 4.000 EurowpaBahnhofsmission im Rekord, die Bahn spendet 4.000 EuroDie Mission wurde 1894 gegründet für Reisende in Not, die Not hat sich geändert, sie heißt jetzt Anschluss, und sie kommt täglich, um 7:54, wenn der Zug nicht kommt. Die Ehrenamtlichen kennen den Fahrplan besser als der Konzern, sie müssen, sonst könnten sie nicht trösten. Der Konzern hat der Mission einen Raum gekündigt, für eine Werbefläche. Die Werbefläche zeigt einen Zug, der ankommt. Darunter sitzt jemand und wartet auf Trost, die Mission ist umgezogen, hinter die Bäckerei. Weiterlesen →Stehplatz reservieren kostet jetzt 5,90 EurowpaStehplatz reservieren kostet jetzt 5,90 EuroDer halbe Quadratmeter ist markiert, mit Klebeband, am Boden, zwischen Koffer und Tür, das ist die Fläche, die der Konzern verkauft, weil er sonst nichts mehr hat. Der Fahrgast steht auf seiner Nummer und wird kontrolliert, das Ticket ist digital, das Netz ist weg, 60 Euro. Der Konzern meldet ein neues Komfortprodukt. Das Produkt ist ein Streifen Tape. Er hält, das ist mehr, als der Zug schafft. Weiterlesen →Fahrkartenautomat stellt 14 Fragen, nur nicht nach dem ZielwpaFahrkartenautomat stellt 14 Fragen, nur nicht nach dem ZielDer Automat wurde von der Marktforschung entworfen, nicht vom Vertrieb, das erklärt alles, er sammelt Daten und verkauft nebenbei. Frage 9 lautet: Wie fanden Sie den Kaufprozess? Es gibt nur die Antworten gut und sehr gut. Der Konzern meldet 94 Prozent Kundenzufriedenheit am Automaten. Die anderen 6 Prozent haben den Automaten getreten, das wurde gefilmt, von 900 Kameras, die niemand anschaut. Weiterlesen →Bahn bittet Urlauber, lieber im Urlaub zu bleibenwpaBahn bittet Urlauber, lieber im Urlaub zu bleibenDie Bitte kam per Pressemitteilung, Tonlage freundlich, Inhalt: Bleiben Sie weg. Die Familie aus Kassel hat den Zug am Sonntag gebucht, er fährt, er ist voll, er hat 340 Stehplätze, reserviert, 5,90. Der Konzern meldet Rekordauslastung, das stimmt, die Auslastung ist der Skandal. Wer im Urlaub bleibt, verliert den Job, wer zurückfährt, verliert den Sonntag, beides ist nicht Teil der Kennzahl, beides ist Fulda. Weiterlesen →Regionalzug fährt 30 Sekunden vor dem ICE abwpaRegionalzug fährt 30 Sekunden vor dem ICE abDie Anschlussgarantie gilt ab Abfahrt, gezählt wird ab dem Moment, in dem der Zug weg ist, das ist keine Lücke, das ist die Definition, und die Definition hat gehalten. Der Fahrdienstleiter hat den Anschluss gesehen, er durfte nicht warten, die Vorschrift kennt keine Sicht, sie kennt Sekunden. Der Konzern meldet zwei pünktliche Züge. Die 140 melden nichts, sie haben kein Netz, sie stehen in Fulda, das ist der Knoten, er knotet nichts. Weiterlesen →Bahnhofsuhren gehen jetzt nach, dann ist alles pünktlichwpaBahnhofsuhren gehen jetzt nach, dann ist alles pünktlichDie Idee kam von einer Beratung, 2,4 Millionen, Titel: Erwartungsmanagement durch Zeitverschiebung. Die Uhren wurden nachts umgestellt, von 41 Technikern, per Hand, weil die Funkuhr nicht mitspielte, sie ist ehrlich, sie wurde abgeklemmt. Wer nach der Bahnhofsuhr lebt, ist jetzt überall zu spät, außer am Bahnhof. Dort ist er zu früh, und der Zug ist trotzdem weg, das ist die Konstante. Weiterlesen →Bahn vermietet die Gepäckablage jetzt als WohnungwpaBahn vermietet die Gepäckablage jetzt als WohnungDer Konzern hat den Wohnungsmarkt betreten, mit 4.100 Ablagen in 41 Zügen, Meldeadresse ICE, Postzustellung dienstags in Fulda. Die Mieter dürfen liegen, nicht sitzen, nicht stehen, das ist die Bauordnung, sie gilt für Koffer. Das Bauministerium hat die Ablagen als Wohnraum anerkannt, 400.000 Wohnungen im Jahr, das Ziel ist näher. Das Grundstück in der Innenstadt bleibt leer, es gehört der anderen Tochter. Weiterlesen →Großer Hund zahlt, der Waschbär fährt umsonstwpaGroßer Hund zahlt, der Waschbär fährt umsonstDer Hund zahlt 9 Euro und wird kontrolliert, der Waschbär zahlt nichts und wird nicht gesehen, er sitzt in der Gepäckablage, die ist jetzt Wohnraum, 340 Euro, er zahlt auch die nicht. Die Tarifabteilung hat 14 Monate über eine Waschbärenkategorie beraten und sie verworfen, wegen Abgrenzungsproblemen zum Marder. Der Waschbär hat davon erfahren, aus der Zeitung, die lag im Müll, er liest alles. Er tritt nach, weil er weiß, wie es endet. Weiterlesen →Tempolimit 130 für den ICE, der Zeitgewinn ist wegwpaTempolimit 130 für den ICE, der Zeitgewinn ist wegDer ICE ist für 300 gebaut, fährt 130 und steht 61 Prozent der Zeit, das Tempolimit betrifft die 39 Prozent, in denen er fährt, die werden jetzt langsamer, das ergibt die neue Fahrzeit, sie stimmt, das ist neu. Erhalten bleibt die Abschreibung auf 300, das ist Buchhaltung. Der Konzern meldet Rekordpünktlichkeit nach Fahrplan. Der Fahrplan hat 40 Minuten eingebaut. Sie heißen jetzt Reisezeit. Weiterlesen →Zug fällt aus, weil der Lokführer im Zug davor feststecktwpaZug fällt aus, weil der Lokführer im Zug davor feststecktDer Lokführer hätte laufen können, 400 Meter, zum zweiten Zug, das ist nicht vorgesehen, die Vorschrift kennt Umläufe, keine Füße. Die Betriebszentrale hat beide Ausfälle gemeldet, als Folgeausfall, die Erstursache war ein dritter Zug, der stand in Hamm, wegen der Weiche. Die Fahrgäste warteten am Bahnsteig, sie standen wenigstens verlässlich, das ist die Leistung, die der Konzern erbringt: zuverlässiges Warten, im Kreislauf, ohne Ausgang. Weiterlesen →Verspätung endet jetzt immer bei 59 MinutenwpaVerspätung endet jetzt immer bei 59 MinutenDie Ankunft wird gemessen, wenn der Zug steht, nicht, wenn die Tür aufgeht, die Tür braucht drei Minuten, das Kennwort hängt drinnen, das reicht für 59. Die Erstattungsquote sank um 61 Prozent, das steht im Bericht als Effizienz. Der Fahrgast kommt 62 Minuten zu spät und hat laut Konzern 59 gewartet, das Formular sagt Nein. Das Formular ist das Einzige, was hier rundet, und es rundet ab. Weiterlesen →Bundestag vertagt den Haushalt wegen einer SignalstörungwpaBundestag vertagt den Haushalt wegen einer SignalstörungDie Signalstörung war eine Abstimmungsniederlage, das Wort dafür fehlte, die Bahn hatte eins, es passte. Seither heißt Streit im Kabinett Betriebssituation, Rücktritt Angebotsanpassung, Neuwahl Ersatzverkehr. Die Regierung hat 41 Begriffe übernommen, alle aus der Wortliste des Konzerns, sie sind geprüft, sie bedeuten nichts, das ist ihr Wert. Der Haushalt hat jetzt einen Vorbehalt, Ziffer 1, Fettdruck. Weiterlesen →Bahn plant ihre Sperrungen jetzt bis 2036wpaBahn plant ihre Sperrungen jetzt bis 2036Die Generalsanierung dauert elf Jahre, jede Strecke fünf Monate, danach ist sie sauber und wird gesperrt, damit sie sauber bleibt, das ist die Riedbahn, das ist das Modell. Die Kosten stiegen von 500 Millionen auf 1,5 Milliarden pro Strecke, der Untersuchungsausschuss dazu tagt nicht, der Saal wird saniert. Der Konzern meldet Planungssicherheit bis 2036. Sicher ist die Sperrung. Der Zug danach ist ein Vorbehalt. Weiterlesen →KI macht jetzt die Durchsagen, weiß aber auch nichtswpaKI macht jetzt die Durchsagen, weiß aber auch nichtsDie KI wurde mit den Durchsagen der letzten zehn Jahre trainiert, das sind 610.000 Mal Verständnis und null Mal Ankunft, das Ergebnis ist ein Modell, das nichts weiß und es freundlich sagt, elf Sekunden länger, wegen Kennzeichnungspflicht. Die Zugbegleiter wurden abgebaut, ihre Sätze bleiben, das ist Nachhaltigkeit, sagt der Konzern. Die Fahrgäste hören einen Menschen, der keiner ist, der nichts weiß, das ist Fortschritt, und er ist geschützt, als Klangmarke. Weiterlesen →KI plant den Fahrplan, die Verspätung ist schon drinwpaKI plant den Fahrplan, die Verspätung ist schon drinDas Modell hat 4,1 Milliarden Datenpunkte, 61 Prozent davon sind Verspätung, 33 Prozent Ausfall, 6 Prozent Ankunft, die 6 Prozent hat es als Ausreißer gelöscht, das ist Data Cleaning. Der neue Fahrplan ist ehrlich, er verspricht nichts, er hat Wahrscheinlichkeiten, er passt auf die Anzeigetafel. Der Konzern hat ihn abgelehnt, er sei nicht ambitioniert. Die KI hat geantwortet, sie sei realistisch, das war ihr letzter Satz, sie wurde abgeschaltet, Sicherheitsupdate. Weiterlesen →Prämie fürs E-Auto, nur laden kann man es nichtwpaPrämie fürs E-Auto, nur laden kann man es nichtDie Säule braucht einen Netzanschluss, der Netzanschluss braucht die Glasfaser, die endet 400 Meter vor dem Bahnhof, das ist ein anderes Programm, das läuft bis 2033. Das Ministerium meldet 41.000 geförderte Fahrzeuge im Landkreis und 14 Ladesäulen, alle in der Kreisstadt, beim Landratsamt, dort lädt der Dienstwagen. Der Bürger lädt zu Hause, wenn er ein Haus hat, wenn nicht, hat er die Prämie und einen Stellplatz, markiert, für 2031. Weiterlesen →Steuerformular auf eine Frage gekürzt: Was schätzen Sie?wpaSteuerformular auf eine Frage gekürzt: Was schätzen Sie?Das Finanzministerium hat 14 Monate mit der Bahn zusammengearbeitet, um Vereinfachung zu lernen, gelernt hat es: Wer nichts angibt, kann nichts falsch machen, und wer schätzt, haftet. Die Steuerschätzung ist jetzt als Schätzung gekennzeichnet, der Bürger auch. Das Formular passt auf einen Kassenbon. Der Kassenbon ist vom Bahnhofskiosk, der hat zu. Weiterlesen →Fracht wechselt auf die Schiene und steht jetzt dortwpaFracht wechselt auf die Schiene und steht jetzt dortDie Schiene hat Kapazität, sagt der Konzern, und meint Stellfläche, nicht Fahrt, die Fahrt braucht Lokführer, die fehlen, und Weichen, die 41 Monate Lieferzeit haben. Die Container standen auf dem Schiff im Trockenen und stehen jetzt auf dem Wagen im Trockenen, der Unterschied ist die Rechnung, sie kommt von der Bahntochter, pünktlich. Der Rhein steigt im Oktober. Die Weiche nicht. Weiterlesen →Direktzug Berlin–Paris weg, dafür Umstieg in FrankfurtwpaDirektzug Berlin–Paris weg, dafür Umstieg in FrankfurtDer ICE fällt aus, weil der Zug in Deutschland zugelassen ist und in Frankreich nicht mehr, die Zulassung lief ab, die Verlängerung dauert elf Monate, der Antrag wurde im Dezember gestellt, mit Fax. Die Fahrgäste stehen in Frankfurt, mit Ticket nach Paris, gültig, wertlos, das ist der Unterschied zwischen Recht und Zug. Der Konzern nennt das Zwischenhalt mit Mehrwert. Der Mehrwert ist eine Bäckerei, sie schließt im Dezember. Weiterlesen →Strecke saniert, am ersten Tag meldet die Brücke SchädenwpaStrecke saniert, am ersten Tag meldet die Brücke SchädenDie Brücke war bekannt, sie stand im Bericht, mit Foto, hochauflösend, jährlich, saniert wurde die Strecke, weil die im Sperrplan stand, die Brücke stand im nächsten. Die Reihenfolge hat eine Abteilung gemacht, die Brücken kennt, aber keine Strecken, und eine, die Strecken kennt, aber keine Brücken, beide im selben Haus, der Aufzug fährt nicht. Der Konzern meldet die Strecke als saniert. Das stimmt. Sie ist saniert und gesperrt, das ist die Riedbahn, das ist das Modell, es funktioniert überall. Weiterlesen →1,4 Milliarden saniert, die Pünktlichkeit sank von 61 auf 31wpa1,4 Milliarden saniert, die Pünktlichkeit sank von 61 auf 31Die Sanierung kostete 2,2 Milliarden, veranschlagt waren 1,5, die Strecke ist neu, die Züge sind alt, die Weichen sind neu und kennen den Zug nicht, das Stellwerk ist von 1962 und kennt die Weichen nicht. Die Umleitung während der Sperrung lief über Stendal, 40 Minuten länger, danach lief die Strecke über Stendal weiter, weil die neue noch nicht zugelassen war, das Fax kam nicht durch. Der Konzern meldet Erfolg. Die 31 Prozent sind das Pilotprojekt, es wird ausgerollt. Weiterlesen →Weniger Bahn-Emissionen, weil weniger Züge fahrenwpaWeniger Bahn-Emissionen, weil weniger Züge fahrenDer Zusammenhang steht im Anhang, der Anhang liegt der Mitteilung nicht bei, er wird auf Anfrage herausgegeben, die Anfrage dauert, die Antwort kommt dienstags, per Post. Die Fahrgäste sind aufs Auto umgestiegen, das Auto emittiert, das steht in einem anderen Bericht, in einem anderen Ressort, das feiert auch. Beide Ministerien haben ihre Ziele erreicht, netto ist die Luft schlechter, das ist kein Ressort, das ist Atmen. Weiterlesen →Regierung arbeitet so schnell wie ein ICE, sagt sie selbstwpaRegierung arbeitet so schnell wie ein ICE, sagt sie selbstDer Vergleich fiel in der Regierungserklärung, Minute 14, danach kam eine Signalstörung, die Sitzung wurde vertagt, das ist die Umsetzung. Das Reformtempo wird jetzt in ICE gemessen, ein ICE sind 40 Minuten Verspätung, die Rentenreform hat sieben ICE, das Klimaziel 14, die Bahnsanierung ist der ICE selbst, sie steht in Fulda. Die Regierung nennt das Bildsprache. Das Bild zeigt einen Bahnsteig, es ist scharf, es ist das Einzige, was hier ankommt. Weiterlesen →Bahn kehrt zum Papierfahrplan zurück, schon veraltetwpaBahn kehrt zum Papierfahrplan zurück, schon veraltetDer Aushang zeigt die geplanten Abfahrtszeiten, das steht drüber, in Fettdruck, geplant, das ist der Vorbehalt, er ist von 2019, hinter Glas. Die App zeigte Echtzeit, die Echtzeit war elf Minuten alt, das Papier ist elf Monate alt, der Unterschied ist die Erwartung, das Papier hat keine. Der Konzern nennt das Rückbesinnung. Rückbesinnung ist das Wort für: Wir haben aufgegeben, und wir drucken es aus. Weiterlesen →Im Fundbüro der Bahn wartet seit 2023 ein ganzer ZugwpaIm Fundbüro der Bahn wartet seit 2023 ein ganzer ZugDer Zug hat 340 Sitzplätze, eine Toilette, defekt, und ein Bistro, geschlossen, er ist vollständig, er ist die Bahn in klein, im Fundbüro, unter Regenschirmen. Die Versteigerung ist für 2027 angesetzt, der Mindestpreis liegt bei 11.000 Euro, das ist der Türsensor, der fehlt, der liegt in Sachsen. Der Konzern hat den Zug nicht abgeholt, weil die Abholung ein Verfahren ist. Das Fundbüro schließt um 16 Uhr. Der Zug bleibt, er hat Zeit. Weiterlesen →Bahn nennt ihre Funklöcher jetzt AchtsamkeitszonenwpaBahn nennt ihre Funklöcher jetzt AchtsamkeitszonenDie Zonen sind beschildert, mit einem Symbol für Ruhe, das Symbol kostete 340.000 Euro, der Mast hätte 4,1 Millionen gekostet, die Achtsamkeit war die günstigere Infrastruktur. Wer im Tunnel die Notbremse zieht, 8,50 Euro, hat keine Verbindung zur Leitstelle, die Leitstelle ist in Frankfurt, sie hört Vivaldi. Der Konzern meldet 100 Prozent Netzabdeckung, gerechnet ohne Tunnel, die Tunnel sind jetzt Zonen, keine Strecke. Der Fahrgast findet zu sich. Er ist allein. Weiterlesen →Bahn misst Pünktlichkeit jetzt in JahreszeitenwpaBahn misst Pünktlichkeit jetzt in JahreszeitenDie Messmethode wurde vom Statistischen Bundesamt übernommen, das sie von der Bahn hatte, der Kreis ist geschlossen, wie der Wagen. Der Fahrgast wartet 40 Minuten und ist im Herbst, das ist pünktlich, er wartet vier Stunden und ist im Herbst, das ist pünktlich, er wartet bis Dezember, das ist Winter, das ist Verspätung, das kommt vor, einmal im Jahr. Der Vorstand bekommt den Bonus für 99 Prozent. Der Bonus kommt im Winter, pünktlich, jahreszeitlich. Weiterlesen →Bahn schickt einen Ersatzbus für den ErsatzbuswpaBahn schickt einen Ersatzbus für den ErsatzbusDer erste Bus hatte keinen Fahrer, der Fahrer war beim Prüfer, der Prüfer fehlt, der zweite Bus hatte keinen Bus, der Bus war Ersatz für eine andere Strecke, die dritte Stufe ist die Zentrale, sie sitzt 400 Kilometer weit weg und sortiert nach Namen. Der Konzern meldet ein mehrstufiges Ersatzkonzept. Die Stufen sind 46, sie führen zum Bahnsteig, der Aufzug fährt nach Fahrplan, zweimal die Stunde, der Bus nie. Weiterlesen →Nachtzug 22 Stunden zu spät, gilt trotzdem als pünktlichwpaNachtzug 22 Stunden zu spät, gilt trotzdem als pünktlichDer Zug stand acht Stunden in Fulda, wegen einer Weiche, vier in Nürnberg, wegen eines Lokführers, der im Zug davor saß, und drei in Passau, wegen der Grenze, dort wurde er zurückgewiesen, er war verspätet. Die österreichische Bahn hat die Fahrgäste in Empfang genommen, mit Decken, mit Kaffee, mit einem Warnhinweis, der jetzt auf jeder Fahrkarte steht. Der Konzern nennt das Nachtzugrenaissance. Die Nacht war lang. Sie ist noch nicht vorbei, der Rückzug fällt aus. Weiterlesen →Zugtoilette bekommt einen Fahrplan, 38 Prozent pünktlichwpaZugtoilette bekommt einen Fahrplan, 38 Prozent pünktlichDer Fahrplan hängt an der Tür, hinter Glas, wetterfest, von 2019, er zeigt geplante Verfügbarkeiten, mit Vorbehalt, Ziffer 1. Die Toilette ist defekt, weil das Teil in Sachsen liegt, der Antrag ist vollständig, die Abholung ist ein Verfahren. Der Fahrgast steht vor einer verschlossenen Tür mit Fahrplan, wie am Bahnhof, nur enger. Der Konzern meldet Transparenz. Die Tür ist Milchglas, das ist die Transparenz, es ist die einzige. Weiterlesen →Fahrrad darf mit, wenn es zu Hause bleibtwpaFahrrad darf mit, wenn es zu Hause bleibtDie neue Regel steht in den Beförderungsbedingungen, Seite 61, Anhang C, sie verweist auf Ziffer 1.1, die verweist zurück. Wer das Rad trotzdem mitnimmt, zahlt 60 Euro, wer es zu Hause lässt, fährt Auto, das war die Zielrichtung, sie ist erreicht. Der Bund meldet 400 neue Fahrradstellplätze für die Verkehrswende. Sie sind zu 4 Prozent belegt, hinter 22 Stufen, ohne Rampe, die Rampe muss 48 Stunden vorher bestellt werden. Das Rad steht zu Hause. Es ist das Einzige, was nie zu spät kommt. Weiterlesen →Bahn-App zeigt Verspätungen in Echtzeit, aber erst hinterherwpaBahn-App zeigt Verspätungen in Echtzeit, aber erst hinterherDas Update kostete 4,1 Millionen und hat die Latenz von 14 auf elf Minuten gesenkt, das ist Fortschritt, das steht im Changelog, der Changelog ist länger als der Fahrplan. Die App braucht Netz, das Netz endet 400 Meter vor dem Bahnhof, dort ist Achtsamkeitszone, dort findet man zu sich, nicht zum Zug. Der Konzern meldet 14 Millionen Downloads. Die Downloads sind pünktlich, sie kommen an, das ist mehr, als der Zug schafft. Weiterlesen →Autobahnbaustelle wird 18 und darf sich selbst verlängernwpaAutobahnbaustelle wird 18 und darf sich selbst verlängernDie Baustelle ist älter als die Verkehrswende, älter als das Deutschlandticket, älter als die Generalsanierung, sie hat sie alle kommen sehen und steht noch, das ist Charakter. Die Bahn hat eine Patenschaft übernommen, aus Solidarität, beide bauen, beide werden nicht fertig, beide haben eine Pressestelle. So knapp fällt eine Verkehrswende aus: Die Straße steht, die Schiene steht, der Bürger steht dazwischen, mit Auto, mit Ticket, mit Regen, volljährig, wie die Baustelle. Weiterlesen →Geschlossenes Bordbistro wird zur Kunstinstallation erklärtwpaGeschlossenes Bordbistro wird zur Kunstinstallation erklärtDie Installation läuft seit März, sie ist täglich geöffnet, an 41 Prozent der Fahrten fährt sie nicht mit, dann ist sie Land Art, in Fulda, auf einem Nebengleis. Das Kulturministerium hat sie gefördert, 340.000 Euro, das ist mehr, als das Bistro je eingenommen hat, das ist die Wirtschaftlichkeit. Die Fahrgäste stehen davor und lesen den Zettel: Geschlossen. Das ist das Kunstwerk, es ist ehrlich, es ist das Ehrlichste im Zug. Weiterlesen →Im ICE ist der Platz jetzt diskussionsbereitwpaIm ICE ist der Platz jetzt diskussionsbereitDas alte Display zeigte Namen, die nicht kamen, und frei, wo jemand saß, das war Datenschutz und Technik in einem, das neue zeigt, was der Konzern misst, Stimmung, per Kamera, 900 Stück, die niemand anschaut. Über dem Gang steht: erschöpft. Über der ersten Klasse: leer. Über dem Führerstand: nicht besetzt. Der Konzern nennt das ehrlicheres System. Es ist das erste, das die Wahrheit sagt, und es kostet sechs Euro, pro Wahrheit, pro Fahrt. Weiterlesen →Belgien fürchtet die importierte deutsche VerspätungwpaBelgien fürchtet die importierte deutsche VerspätungDer ICE ist zu 52,6 Prozent pünktlich, der belgische Anschluss zu 91, die Verbindung ergibt einen deutschen Zug, der einen belgischen Bahnhof blockiert, das Gleis, den Bahnsteig, die Statistik. Belgien hat angeboten, den Zug in Aachen zu wenden, wie die Niederländer in Venlo, das ist europäische Solidarität, sie endet an der Grenze. Der Konzern nennt das Internationalisierung. Der Ruf fährt voraus, er hat keinen Fahrplan, er kommt immer an. Weiterlesen →Gegen die Rentenlücke sollen jetzt alle Beamte werdenwpaGegen die Rentenlücke sollen jetzt alle Beamte werdenDie Rentenlücke schließt sich durch die Lebenserwartung, das steht im Bericht der Kommission, 340 Seiten, eine Zeile Rechnung. Der Vorschlag, alle zu verbeamten, kam aus dem Bahnkonzern, der hat Erfahrung mit Pensionen, er zahlt 4,1 Milliarden im Jahr an ehemalige Bundesbahner, die fahren kostenlos, die Züge fahren nicht, das ist das Privileg. Der Rentner ohne Beamtenstatus hat 41 Euro mehr und 62 Euro höhere Monatskarte. Die Differenz ist das Pensionsprivileg, es ist fein verteilt. Weiterlesen →Bahn sperrt die Strecke genau in den SommerferienwpaBahn sperrt die Strecke genau in den SommerferienDie Sperrpause wurde in die Ferien gelegt, weil da weniger Pendler fahren, gezählt in der zweiten Juliwoche, da waren die Pendler im Urlaub, mit dem Auto, weil die S-Bahn gesperrt war. Die Familien mit Ticket wurden nicht gezählt, sie standen am Bahnsteig, das ist keine Nutzung, das ist Aufenthalt. Der Konzern meldet minimale Betroffenheit. Die Betroffenen sind minimal, sie sind Kinder, sie zählen bis 14 nicht, danach zahlen sie. Weiterlesen →Nach dem Zugfunk-Ausfall winkt die Bahn jetzt mit den ArmenwpaNach dem Zugfunk-Ausfall winkt die Bahn jetzt mit den ArmenDer Zugfunk fiel im Juni bundesweit aus, der Verkehr stand, die Technik war ausgefallen, die Züge blieben stehen, das war der Regelbetrieb mit anderer Begründung. Die Handzeichen wurden in der Handreichung dokumentiert, 14 Seiten, für Nebel gibt es eine zweite, sie empfiehlt Schätzen. Der Fahrdienstleiter winkt, der Lokführer winkt zurück, der Zug steht, beide wissen Bescheid, das ist Kommunikation, sie funktioniert. Der Konzern meldet Redundanz. Die Redundanz hat zwei Arme. Weiterlesen →Regierung benennt Probleme jetzt um, statt sie zu lösenwpaRegierung benennt Probleme jetzt um, statt sie zu lösenDas Verfahren stammt von der Bahn, die hat 41 Begriffe verboten und 41 neue eingeführt, die Züge fahren gleich, die Presse schreibt anders. Die Regierung hat das übernommen, mit Lizenz, 2,4 Millionen, für den Wortkatalog. Die Opposition hat den Vorwurf erhoben, das sei Kosmetik. Die Regierung wies den Vorwurf zurück. Er werde geprüft und anschließend umbenannt, in Anregung, das Referat arbeitet daran, es ist pünktlich, es hat keinen Zug. Weiterlesen →Am Bahnhof wartet man die Verspätung jetzt nüchtern abwpaAm Bahnhof wartet man die Verspätung jetzt nüchtern abDas Verbot gilt für den Bahnsteig, nicht für den Zug, im Zug ist das Bistro zu, das ist das eigentliche Verbot, es braucht kein Schild. Die Bundespolizei kontrolliert, sie ist hinter der Bäckerei, die Bäckerei verkauft Bier, das ist Backware, laut Sortiment. Der Konzern meldet mehr Sicherheit. Die Sicherheit besteht darin, dass die Fahrgäste jetzt genau sehen, was passiert: nichts, 40 Minuten lang, klar, scharf, bei Wagner, leise gestellt. Weiterlesen →Immer weniger Direktzüge, die Bahn nennt es EntdeckerroutewpaImmer weniger Direktzüge, die Bahn nennt es EntdeckerrouteDie Entdeckerroute Hamburg–München hat vier Umstiege, drei Bundesländer, zwei Verbundgrenzen und einen Bahnsteig, an dem der Anschluss 30 Sekunden vor Ankunft abfährt, das ist Teil der Entdeckung. Die Werbung zeigt eine Familie beim Ankommen, gedreht in Österreich. Die Familie aus Kassel hat die Route gebucht, sie hat drei Bahnhöfe entdeckt und den vierten nicht mehr erreicht, sie übernachtet in Fulda, im Wartesaal, der ist geschlossen, auf der Bank, im Freien, unter dem Wasserspiel. Weiterlesen →Defekte Klimaanlage heißt jetzt Sauna-KlassewpaDefekte Klimaanlage heißt jetzt Sauna-KlasseDie Klimaanlage ist von 1998 und für 28 Grad ausgelegt, der Sommer ist von 2026 und für 41, das ist Klimawandel, das steht im Bericht, das kostet 2,4 Milliarden, eingeplant null. Der Konzern hat den Defekt nicht repariert, er hat ihn benannt, das ist die Wortliste, sie funktioniert. Die Fahrgäste sitzen in der Sauna-Klasse, ohne Aufguss, ohne Ausgang, mit Ansage: Wir bitten um Verständnis. Der Kreislauf ist keine Kennzahl. Die Wortliste hat ein Wort dafür, es heißt Wohlfühlklima. Weiterlesen →Im stehenden ICE ist das WLAN schneller als der ZugwpaIm stehenden ICE ist das WLAN schneller als der ZugDas WLAN hat 61 Prozent Verfügbarkeit, jetzt 33, wegen Sicherheitsupdate, das Passwort wechselt alle vier Minuten, der Bildschirm alle sechs, im Tunnel ist Achtsamkeitszone. Der Zug hat 52,6 Prozent Pünktlichkeit, im Stand 100, das ist der Vergleich, den der Konzern gemeint hat. Die Pressemitteilung nennt es Meilenstein. Der Meilenstein steht bei Göttingen, aus Beton, mit Datum, er hat kein WLAN, er hat auch keinen Zug, beide sind da, beide stehen. Weiterlesen →Bei der Bahn ist jetzt der Dienstag schuld an StörungenwpaBei der Bahn ist jetzt der Dienstag schuld an StörungenDie Anlagenstörungen häufen sich, das steht im Bericht, die Ursachenanalyse macht eine KI, sie nennt zu 71 Prozent den Zug davor, zu 29 Prozent den Dienstag, der Dienstag ist statistisch signifikant, er hat keinen Vorgänger. Der Konzern hat den Baustein aufgenommen, in die Wortliste, als zulässig. Die Post kommt dienstags, das Bürgeramt verlost dienstags, das Abo kündigt man dienstags in Frankfurt, der Zug fällt dienstags aus. Der Dienstag ist die Infrastruktur. Er ist das Einzige, was jede Woche kommt. Weiterlesen →Deutschlandticket steigt ab 2027 automatisch, nur nach obenwpaDeutschlandticket steigt ab 2027 automatisch, nur nach obenAbgebildet werden Personal-, Energie- und Trassenkosten, alle drei belegbar, alle drei steigen, weil der Konzern sie sich selbst in Rechnung stellt, die Trasse gehört der Tochter, der Strom der anderen, das Personal fehlt, das ist teuer. Mehr Fahrgäste kommen bei niedrigerem Preis, der Preis sinkt bei mehr Fahrgästen, wer den Kreis zuerst betreten soll, steht in der Formel nicht. Das Ticket startete 2023 bei 49 Euro, es steht bei 63, es steigt am 1. Januar, das ist der pünktlichste Termin im Netz. Weiterlesen →Der Waschbär von Gleis 3 kandidiert fürs KanzleramtwpaDer Waschbär von Gleis 3 kandidiert fürs KanzleramtDie ersten Wahlplakate hängen, alle exakt auf Augenhöhe von Mülleimern, das ist die Zielgruppe, sie wartet dort, 40 Minuten, täglich. Der Waschbär hat kein Dienstauto, keinen Regierungsflieger, keine BahnCard, er hat Gleis 3, seit vier Jahren, jeden Abend um 21:47, das ist Präsenz, das schafft kein Minister. Die anderen Kandidaten haben Bürgernähe versprochen und in Fulda gestanden. Der Waschbär war schon da. Er tröstet nicht. Er hat den Mülleimer, und der ist voll, das ist sein Wahlkampfetat. Weiterlesen →Bundeswehr verlost den Einsatzort per WagenreihungwpaBundeswehr verlost den Einsatzort per WagenreihungDas System heißt Wagenreihung und ist zu 100 Prozent zufällig, es wurde von der Bahn lizenziert, für 2,4 Millionen, es zeigt den Einsatzort auf einer Tafel, die Wahrscheinlichkeiten anzeigt, 41 Prozent Munster, 12 Prozent Wilhelmshaven, 100 Prozent Fulda, seit März. Der Rekrut steht am Bahnsteig, mit Bescheid, ohne Zug, er wird erfasst, als nicht erschienen, das ist Fahnenflucht, das ist Bußgeld, das kommt per Post, dienstags. Die Bundeswehr meldet Vollzug. Der Feind liest die App. Weiterlesen →Stuttgart 21 heißt jetzt Stuttgart 27 und liegt im PlanwpaStuttgart 21 heißt jetzt Stuttgart 27 und liegt im PlanDas Projekt ist seit 1994 im Verfahren, seit 2010 im Bau, seit 2019 in der Verzögerung, seit 2026 in der Umbenennung, das ist der Fortschritt, er hat vier Phasen, alle laufen. Die Software für die Signaltechnik ist seit 2021 in der Zulassung, der Prüfstand wurde am ersten Tag eingefroren, das ist Vorschrift. Der Konzern meldet Stuttgart 27 als termingerecht. Das stimmt. Der Termin ist die Zahl, sie ist erreicht, sie steht auf dem Schild, unter dem Bahnhof, der nicht öffnet. Weiterlesen →Sogar die Sanierung gegen Verspätung ist verspätetwpaSogar die Sanierung gegen Verspätung ist verspätetDer Sperrplan bis 2036 wurde um zwei Jahre verlängert, weil die Weichen 41 Monate Lieferzeit haben und der Prüfer mit dem Ersatzbus anreist, der durch den gesperrten Tunnel fährt, unter dem Gewölbe, das für Züge zu unsicher ist. Der Untersuchungsausschuss dazu tagt nicht, der Saal wird saniert, bis 2028, die Sanierung des Saals ist verspätet. Der Konzern nennt das Systemkonsistenz. Das System ist konsistent. Es steht, überall, gleichzeitig, planmäßig, mit Schild. Weiterlesen →Bahn holt sich einen Waschbären ins ManagementwpaBahn holt sich einen Waschbären ins ManagementDer Waschbär hat in der ersten Sitzung nichts gesagt, er hat den Nachhaltigkeitsbericht durchwühlt, 340 Seiten, und die letzte behalten, die mit dem Papierkreislauf, das war sein einziger Beschluss, er wurde umgesetzt, per Zahn. Der Vorstand hat ihn für den Bonus vorgeschlagen, für Präsenz, 4,1 Millionen, er hat sie abgelehnt, er isst kein Geld. Er ist der Einzige im Management, der pünktlich ist, der da ist, der nichts verspricht und alles hält. Er tritt nach. Der Vorstand tritt zurück, voraussichtlich, dienstags. Weiterlesen →

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