Der schwule Waschbär.
Vierzig Jahre hat er gebraucht, um sichtbar zu werden — da lässt er sich jetzt nicht zusammenstreichen. Ein Beutel auf dem Schoß, den er nicht aus der Hand gibt, und drei Sätze, an denen alles hängt.
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Jeder soll fahren dürfen, wie er ist. Keiner soll im Zug Angst haben müssen.
Der Vorsitzende der Rosa Schiene nimmt „Genosse“ gern — es ist links, es riecht nach den Leuten, die ihn nicht haben verrecken lassen, als die feine Gesellschaft wegschaute. Nur ob der Waschbär aus dem Schrank ist, das entscheidet der Waschbär ganz allein.
Eine zärtliche, unerbittliche Satire über Sichtbarkeit und Angst — für die, die nicht alt werden durften. Und für den Jungen in Gera, der nachts den Zug nimmt, nur um zu wissen, dass derselbe Zug ihn eines Tages auch wieder zurückbringt.
Für wen ist das?
Lies das, wenn du …
- queere Geschichte mit Wärme und Witz lesen willst
- an die denkst, die die Szene zu früh verlor
- Sichtbarkeit und Sicherheit ernst nimmst
- Satire magst, die zärtlich und unbeugsam zugleich ist
- den Jungen in Gera nicht vergessen willst
Lass es liegen, wenn …
- dir queere Perspektiven grundsätzlich zuwider sind
- du Politik lieber aus dem Zug hältst
- dir das Thema zu nah oder zu laut ist
- du die Pointe ohne Haltung suchst
Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.
Steig ein. Sichtbar, endlich.
Der Beutel bleibt auf dem Schoß. Und die Geschichte darin endlich erzählt.
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Genosse Waschbär und meine anderen Bücher – jedes ein eigener Schlag.