Genosse Waschbär · Band 11 – Der konservative Waschbär
Band 11 · Genosse Waschbär

Der konservative Waschbär.

Dr. Konrad Hauser, einundsiebzig, fährt seit fünfzig Jahren die Schwarzwaldbahn. Eine Strecke, zweimal. Vierundzwanzig Halte. Drei Mahlzeiten. Und ein Mann, der ordnet, statt auszusprechen.

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Buchcover: Genosse Waschbär – Der konservative Waschbär (Band 11)

Bewahren ist nicht dasselbe wie festhalten.

Ein Spätsommer-Dienstag 2026. Villingen — Karlsruhe — Konstanz, hin und zurück. Stephan Pinkwart sitzt daneben und beobachtet, wie das Bewahren in einem einzelnen Leben mit dem bloß Vertrauten verwechselt wird.

Sie begegnen einer Tochter in München, einem Sohn in Berlin, einem Brief, der nicht abgeschickt wird — und dem Klarinettisten Wolfgang Hechtel, dem die schönste Musik nach dem Tod seiner Frau gehört.

„Verzeihen Sie der Bahn nichts. Verzeihen Sie sich selbst nichts. Verzeihen Sie mir alles.“ — Der Waschbär

Für wen ist das?

Lies das, wenn du …

  • leise Geschichten über große Themen magst
  • verstehen willst, was „konservativ“ im Kleinen heißt
  • Figuren liebst, die mehr verschweigen als sagen
  • die Schwarzwaldbahn schon mal mit Wehmut gefahren bist
  • Satire auch zärtlich sein darf

Lass es liegen, wenn …

  • du nur laute Pointen willst
  • dir alte Männer mit Fahrplänen nichts sagen
  • du Politik nur als Schlagwort liest
  • dir Melancholie zu langsam ist

Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.

01Vierundzwanzig Halte, zweimal
02Die Tochter in München
03Der Sohn in Berlin
04Der Brief, der nicht abgeht
05Wolfgang Hechtel und seine Klarinette
und drei Mahlzeiten Schweigen

Setz dich dazu. Verzeih mir alles.

Manche Männer sprechen nicht aus, was sie meinen. Sie ordnen es. Dieses Buch hört trotzdem zu.

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