Genosse Waschbär · Band 24 – Der konservative Waschbär
Band 24 · Genosse Waschbär

Der konservative Waschbär.

Ein Zug ohne Speisewagen ist ihm ein Sinnbild des Niedergangs. Der Vorsitzende trat aus seiner Partei aus und am selben Abend wieder ein — er werde den Verein nicht den Falschen überlassen.

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Buchcover: Genosse Waschbär – Der konservative Waschbär (Band 24)

Pünktlich. Natürlich mit vier Minuten Verspätung.

Der Vorsitzende der KSU hält die Rechtschreibreform für einen Anschlag und den fehlenden Speisewagen für ein Sinnbild des Niedergangs — dreimal unterstrichen. Er steht noch auf, wenn ein Älterer den Wagen betritt. Und fragt sich, mit einem gewissen Recht, warum das keiner mehr tut.

Eine trockene, hintergründige Satire über Ordnung und Wehmut — über einen Mann, der bewahren will, was er selbst kaum noch benennen kann. Streng, komisch, und heimlich verletzlich.

„Ein Zug ohne Speisewagen. Ein Sinnbild des Niedergangs — und ich möchte das dreimal unterstrichen wissen.“ — Der Vorsitzende

Für wen ist das?

Lies das, wenn du …

  • trockenen, konservativen Grantel-Humor liebst
  • die Wehmut über den Speisewagen ernst nimmst
  • Satire ohne Nachtreten schätzt
  • die Verletzlichkeit hinter der Strenge siehst
  • über „so sagt man das nicht“ lachen kannst

Lass es liegen, wenn …

  • dir jeder Konservative von vornherein suspekt ist
  • du Nostalgie grundsätzlich für Kitsch hältst
  • dir Ordnung und Anstand nichts sagen
  • du die Pointe ohne Zwischentöne willst

Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.

01„Genosse“ auf meinem Buch
02Der Speisewagen als Sinnbild
03Aufstehen, wenn ein Älterer kommt
04Die Rechtschreibreform, ein Anschlag
05Austritt und Wiedereintritt am selben Abend
und die leise Wut über den Niedergang

Steig ein. Erste Klasse, wenn ich bitten darf.

Manches war früher besser. Dieses Buch weiß auch: vieles nur in der Erinnerung.

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