Poetry Slam heilt deine Seele

Ein Strandgut-Fundbuch · Poetry Slam und die Seele

Poetry Slam heilt deine Seele

Worte für die Seele: Waschbär untersucht eine angespülte Flaschenpost am Strand neben der Küstenbahn
Flaschenpost am Flutsaum, dahinter die Küstenbahn · bahn-slam.de

Dienstag, 2:10 Uhr, ein Badezimmerboden in einer kleinen Stadt an der Küstenbahn.

Wibke sitzt mit dem Rücken an der Badewanne und tippt in ihr Handy, was sie keinem Menschen sagen würde.

Die Notiz-App ist voll davon, Sätze wie Flaschenpost, die nie ins Wasser kommt, und irgendwo dazwischen liegt ihre Seele und wartet.

Morgens löscht sie die Hälfte.

Zu viel, denkt sie.

Zu persönlich.

Zu peinlich.

Am Wochenende hilft sie im Bahnhofscafé am Deich aus, wo es einmal im Monat eine offene Bühne gibt.

Folke organisiert sie.

Er sammelt Strandgut, seit er denken kann, und führt ein Fundbuch über jede Flaschenpost, die er am Flutsaum findet.

Die meisten Zettel darin sind verblichen und halb unleserlich.

Weggeworfen hat er keinen.

„Weißt du, was seltsam ist?“, sagt er eines Abends beim Stühlestellen.

„Die Leute schreiben in diese Flaschen Sachen, die sie niemandem sagen.“

„Und dann geben sie sie ausgerechnet dem Meer.“

Wibke antwortet nicht.

Sie denkt an ihre Notiz-App.

Wibke und Folke sind erfunden. Aber die Notizen um zwei Uhr nachts, die morgens wieder verschwinden, kennen viele, die schreiben.

Kennst du das?

Du schreibst nachts Sätze, die tagsüber keiner hören soll.

Du löschst sie, bevor jemand sie liest, am liebsten auch vor dir selbst.

Und irgendwann fragst du dich: Wohin eigentlich damit?

Manche gehen in eine Therapie.

Manche reden mit einer Freundin.

Manche schreiben.

Und manche lesen irgendwann vor Menschen vor, was sie geschrieben haben.

Aber hier kommt der Haken, und der ist wichtig.

Heilen ist ein großes Wort.

Ein Slam ist keine Therapie, und ein Text ersetzt keine Behandlung.

Was ein Text kann, ist trotzdem erstaunlich viel.

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Was ein Text für die Seele tun kann, und was nicht

Küstenbahn · Haltepunkt am Deich

Strandgut-Fundbuch

Flaschenpost, entkorkt und abgeschrieben

geführt von F. · Fundort, Zustand, Inhalt
Nichts wird weggeworfen, was jemand ins Wasser gegeben hat

Ein Text kann ordnen, was im Kopf durcheinanderliegt.

Er kann einem Gefühl eine Form geben, damit es nicht mehr überall gleichzeitig ist.

Und wenn du ihn vorliest, kann etwas passieren, das viele vorher unterschätzen: Du wirst gehört.

Das ist nicht wenig.

Aber es ist auch nicht alles.

Eine Therapie fragt, woher etwas kommt.

Ein Text fragt, wie es klingt.

Eine Therapie hat einen geschützten Raum und eine Fachperson, die dich begleitet.

Eine Bühne hat Scheinwerfer, ein Mikrofon und fremde Menschen.

Beides kann guttun, aber es ist nicht dasselbe.

Was Schreiben kann, und was nicht

Der Psychologe James Pennebaker hat ab den 1980er-Jahren untersucht, was passiert, wenn Menschen an mehreren Tagen kurz über belastende Erlebnisse schreiben.

In vielen Studien ging es den Schreibenden danach im Schnitt etwas besser, direkt nach dem Schreiben oft aber erst einmal schlechter. Die Effekte sind eher klein und nicht bei allen gleich.

Es gibt ausgebildete Fachleute für Poesie- und Bibliotherapie, die Schreiben gezielt in Beratung und Therapie einsetzen. Ein Slam ist das nicht.

Mehr dazu, wann ein Text noch nicht auf die Bühne gehört: Poetry Slam ist keine Therapie.

Wenn es dir gerade nicht gut geht, rede mit Menschen, denen du vertraust, oder hol dir Hilfe.

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos unter 0800 111 0 111.

Wie Fachleute mit Poesie arbeiten, erklärt dieses Video.

Achte darauf, wie dort der Unterschied zwischen kreativem Schreiben und therapeutischer Begleitung beschrieben wird.

Daniela Batista dos Santos · „Poesie Therapie – dem unaussprechlichen Ausdruck verhelfen“ · Daniela Batista dos Santos

Die höfliche Übersetzung

Fund Nr. 01Flutsaum bei Buhne 12 · Korken dicht

Höfliche Fassung

„Ich bin manchmal traurig, wenn ich an meine Eltern denke.“

Rohe Fassung

„Ich bin wütend, weil sie nie gefragt haben, wie es mir geht. Nicht einmal.“

Die meisten Menschen haben gelernt, ihre Wunden zu übersetzen.

In Sätze wie: Es ist okay.

War nicht so schlimm.

Ich bin darüber hinweg.

Diese Übersetzung ist höflich.

Sie verletzt niemanden.

Sie erreicht aber auch niemanden, nicht mal dich selbst.

Franz Kafka hat seinen Freund Max Brod gebeten, nach seinem Tod alles zu verbrennen, was er an Manuskripten hinterließ.

Brod hat es nicht getan.

Deshalb kann man heute „Der Process“ und „Das Schloss“ lesen.

Im Kleinen machst du oft dasselbe wie Kafka.

Du schreibst etwas, und du löschst es.

Du sagst etwas, und du nimmst es zurück.

Du fühlst etwas, und du nennst es Überempfindlichkeit.

Keanu Reeves spricht in diesem kurzen Interview über ein Thema, das die meisten lieber meiden.

Achte darauf, wie offen und zugleich ruhig er darüber redet.

Keanu Reeves · „I’m 59 so I’m thinking about death all the time“ · BBC News

Die rohe Sprache finden

Fund Nr. 02Deichfuß, zwischen Treibholz · Glas beschlagen

Höfliche Fassung

„Meine letzte Beziehung hat mich verletzt.“

Rohe Fassung

„Sie ist gegangen, weil ich zu viel war. Seitdem bin ich weniger. Weil ich dachte, weniger zu sein heißt, nicht mehr verlassen zu werden.“

Rohe Sprache ist nicht dramatischer als die höfliche.

Sie ist genauer.

Sie ist das Messer, nicht der Vorschlaghammer.

Die Übung dafür braucht ein Notizbuch, keinen Bildschirm.

Schreib oben auf die Seite: Was habe ich mir nie erlaubt zu sagen?

Dann schreib die Antwort, nicht die höfliche, sondern die, die zuerst kam.

Fund Nr. 03Priel vor dem Haltepunkt · Etikett abgelöst

Höfliche Fassung

„Ich habe Schwierigkeiten mit meinem Selbstvertrauen.“

Rohe Fassung

„Ich sage manchmal laut zum Spiegel: Du bist okay. Und ich glaube es nicht.“

Strandgut-Karte · wo die rohe Sprache angespült wird

Buhne 12 · Familie

Welche Frage wurde bei dir zu Hause nie gestellt?

Deichfuß · Liebe

Was hast du nach dem Ende nicht gelöscht?

Priel · Selbstbild

Welchen Satz sagst du zum Spiegel, ohne ihn zu glauben?

Hafenmole · Arbeit

Wer wärst du ohne deinen Beruf auf dem Namensschild?

Salzwiese · Freundschaft

Wer ist leiser geworden, ohne dass ihr gestritten habt?

Watt bei Ebbe · Angst

Woran denkst du, wenn es nachts ganz still ist?

Such dir einen Fundort aus, nicht alle. Und hör auf, wenn es zu nass wird.

Nichts wird gespeichert. Schreib darunter auf Papier die rohe Fassung, nur für dich. Wenn dich das zu sehr aufwühlt, hör auf und rede mit jemandem, dem du vertraust.

Aber Achtung: Diese Übung ist nichts für einen Abend, an dem es dir ohnehin schlecht geht.

Wenn beim Schreiben etwas hochkommt, das dich überrollt, hör auf.

Leg den Stift weg, geh raus, ruf jemanden an.

Und merk dir: Rohe Sprache heißt nicht große Worte.

Nicht „Ich passe nirgends rein“, sondern ein genauer Satz darüber, wo du nicht hineingepasst hast.

Nicht „Ich mag meinen Körper nicht“, sondern das Licht, bei dem du dich ausziehst.

Wer sich mit dem Thema Trauma beschäftigen will, findet in diesem Gespräch mit Verena König einen Einstieg.

Achte darauf, wo es um das geht, was du selbst tun kannst, und wo um Begleitung durch Fachleute.

Verena König · „Eigenes Trauma verstehen und heilen“ · argon podcast

Bild, Verdrehung, Stich: der Aufbau einer Flaschenpost

Aufbau einer Flaschenpost · drei Teile

B

Bild · die Flasche

Übersetz das Gefühl nicht in ein Wort, sondern in ein Bild, das es trägt.

„An Weihnachten hab ich meinen eigenen Namen gegoogelt. Um zu prüfen, ob ich existiere.“

V

Verdrehung · die Strömung

Dreh das Bild, nicht zur Lösung, sondern zur Überraschung.

„Es gab drei andere mit meinem Namen. Einer hält einen Rekord im Auflauf-Backen. Ich war neidisch. Nicht auf den Rekord, sondern darauf, dass er auf irgendeiner Liste stand.“

S

Stich · der Fund

Der kurze Satz, den jemand mit nach Hause nimmt.

„Wenigstens einer von uns ist angekommen. Und ich meinte nicht ihn.“

Aus roher Sprache wird noch kein Text.

Dafür braucht es drei Teile.

Erstens das Bild: Übersetz das Gefühl nicht in ein Wort, sondern in etwas, das man sehen kann.

Zweitens die Verdrehung, nicht zur Lösung, sondern zur Überraschung.

Das ist weder lustig noch traurig, sondern beides.

Und beides gleichzeitig ist oft der Moment, in dem ein Saal den Atem anhält.

Drittens der Stich: der kurze Satz, der bleibt.

Keine Moral, keine Erkenntnis.

Nur ein Satz, der nachts um drei wieder auftaucht.

Die Übung: Nimm deine rohe Fassung und bau sie in diese drei Teile um.

Jeder Teil bekommt höchstens zwei Sätze.

Tim Burton ist für düstere, verspielte Bilder bekannt.

Achte in diesem älteren Interview darauf, wie er über seine eigene Arbeit spricht, und ob er Gefühle eher erklärt oder zeigt.

Tim Burton · „1990s Interview, Part 1“ · luz verde

Probe aus dem Fundbuch

Welche Zeile ist rohe Sprache und nicht nur Etikett?

Auflösung anzeigen

B. Ein Gegenstand, eine Gewohnheit, ein verborgener Grund: Man versteht das Gefühl, ohne dass es genannt wird. A ist ein Etikett, C ein großes Bild ohne Anker.

Waschbär auf den Holzbohlen hinter den Dünen in der Dämmerung, die Lampe geht gerade an
Hinter den Dünen, die Lampe geht an · bahn-slam.de

Fundstücke: vier Flaschen, ein Prinzip

Fund Nr. 04 bis 07vier Flaschen, ein Strandabschnitt · alle lesbar

Dritte Hand

Bild

Die Mutter sagte Freunden, sie sei stolz auf ihre Tochter, nur nie ihr selbst.

Verdrehung

Stolz als Brief, der nur ankommt, wenn sie nicht dabei ist.

Stich

„Dritte Hand. Immer dritte Hand.“

Zwiebeln

Bild

Ein Mann, der als Kind hörte: Hör auf zu weinen.

Verdrehung

Er weint nie mehr, nur beim Zwiebelschneiden.

Stich

„Ich kaufe jede Woche mehr Zwiebeln, als ich brauche.“

Ausblenden

Bild

Eine Freundschaft ohne Streit, die einfach leiser wurde.

Verdrehung

Wie ein Lied, das ausgeblendet wird, nicht abgebrochen.

Stich

„Ich tippe manchmal seinen Namen an, nur um zu sehen, ob es ihn noch gibt.“

Der Reflex

Bild

Der Bruder fragt: Liebst du mich eigentlich?

Verdrehung

Das Ja kommt so schnell, dass beide wissen: Das war ein Reflex.

Stich

„Mir geht’s gut. Du fehlst mir.“

Vier Beispiele, wie das aussehen kann.

Klau das Prinzip, nicht die Zeilen.

Keine davon erklärt ein Gefühl.

Alle zeigen eins.

Fund Nr. 08 bis 10Nachlese nach dem Sturm · gut erhalten

Das Werkzeug ohne Schublade

„Ich war immer zu laut für die Leisen und zu leise für die Lauten. Irgendwann hört man auf, nach der richtigen Schublade zu suchen.“

Das Halbdunkel

„Ich zieh mich nie bei Licht aus. Immer Halbdunkel. Als wären Schatten gnädiger als Spiegel. Sie sind es. Aber sie heilen nichts.“

Das Wort „besonders“

„Er hat gesagt, ich sei besonders. Später hab ich erfahren, dass er das Wort gleichzeitig für drei andere hatte. Seitdem sage ich es zu niemandem mehr.“

Merkst du, wie wenig davon dramatisch ist?

Ein Licht, eine Schublade, ein Wort.

Genau das macht sie so schwer auszuhalten, und so leicht zu verstehen.

In dieser Podcastfolge geht es darum, schwere Themen auf die Bühne zu bringen.

Achte darauf, wo dort die Grenze zwischen Offenheit und Überforderung gezogen wird.

Bahn-Slam-Podcast · „Traumata vor Betrunkenen ins Mikrofon schreien“ · Bahn-Slam

Gehört werden

Fund Nr. 00im Saal, nach dem letzten Satz · nicht messbar

Drei Sekunden klatscht niemand.

Nicht aus Höflichkeit.

Weil alle kurz etwas festhalten.

Nach manchen Texten klatscht niemand sofort.

Nicht, weil es nicht gefallen hat.

Sondern weil der Saal einen Herzschlag braucht.

Diese Stille ist das Gegenteil von Einsamkeit.

Viele, die auftreten, beschreiben genau diesen Moment als Erleichterung: Es ist gesagt, und jemand hat es gehört.

Wenn danach jemand sagt „Bei mir war es genauso“, wird aus einem einsamen Satz ein geteilter.

Das ändert nichts an dem, was passiert ist.

Aber es ändert, wie allein du damit bist.

Achte in diesem Slam-Text darauf, wie über Heilung gesprochen wird: als Ziel, als Weg oder als Frage.

Nayo Jones · „Healing“ · SlamFind

Anthony Hopkins hat oft erzählt, wie er Ende 1975 mit dem Trinken aufgehört hat.

Achte darauf, wie er den Moment beschreibt, und wie wenig Pathos er dafür braucht.

Anthony Hopkins · „The Day Anthony Hopkins Quit Drinking“ · The Interview

Der Schriftsteller David Foster Wallace hat 2005 vor Studierenden eine Rede gehalten, die heute als „This Is Water“ bekannt ist.

Achte darauf, wie er mit Supermarktschlangen und Stau über etwas sehr Großes spricht.

David Foster Wallace · „This Is Water“ · betr Media

Wer wissen will, wie die Hirnforschung über Gefühle denkt: Der Neurowissenschaftler Antonio Damasio unterscheidet zwischen Emotionen und Gefühlen.

Achte darauf, wie er diesen Unterschied erklärt, und behalte im Kopf, dass ein Vortrag keine Gebrauchsanweisung für die eigene Seele ist.

Antonio Damasio · „How Our Brains Feel Emotion“ · Big Think

Der Korken: was privat bleiben darf

Korken-Regeln · was in der Flasche bleiben darf

Nicht alles muss ins Wasser

Was dich gerade nachts wachhält, darf erst mal im Notizbuch bleiben.

Narbe, nicht Wunde

Auf die Bühne gehört, was du schon halbwegs angeschaut hast, nicht das, was noch blutet.

Niemanden bloßstellen

Echte Menschen im Text bekommen keine echten Namen und keine erkennbaren Details.

Hilfe ist kein Scheitern

Manche Sätze brauchen mehr als ein Publikum: Menschen, denen du vertraust, oder Fachleute.

Nicht jede Flasche gehört ins Wasser.

Ehrlich zu sein heißt nicht, alles zu erzählen.

Du darfst auswählen.

Du darfst verfremden, verdichten, Figuren erfinden.

Du darfst einen Text zehn Jahre im Notizbuch lassen.

Und wenn du merkst, dass ein Thema dich nicht mehr loslässt, dass du schlecht schläfst oder dich zurückziehst, dann brauchst du mehr als eine Bühne.

Hol dir Hilfe bei Menschen, denen du vertraust, bei einer Beratungsstelle oder in einer Praxis.

Flaschenpost-Check · bevor du sie ins Wasser gibst

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Und Wibke?

Fund Nr. 01 · GegenrichtungTresen im Bahnhofscafé · handgeschrieben auf einem Bierdeckel

„Mein Vater hat auch nie gefragt. Danke, dass du es gesagt hast.“

Eingetragen von F. unter „Antwortflaschen“

Im Oktober steht Wibke zum ersten Mal auf Folkes kleiner Bühne im Bahnhofscafé.

Vierzehn Stühle, draußen rauscht die See.

Ihr Text ist aus einer Notiz von zwei Uhr nachts entstanden, aus der höflichen Fassung: „Ich bin manchmal traurig, wenn ich an meine Eltern denke.“

Auf der Bühne klingt er anders.

Er handelt von einem Vater, der am Telefon immer fragt, ob das Auto noch läuft, und nie, wie es ihr geht.

Am Ende steht ein kurzer Satz.

Drei Sekunden klatscht niemand.

Dann doch.

Nach der Lesung schiebt ihr ein älterer Mann einen Bierdeckel über den Tresen.

Folke trägt ihn später in sein Fundbuch ein, unter „Antwortflaschen“.

Geheilt ist an diesem Abend nichts.

Aber etwas ist leichter.

Wibke hat es nicht nur gedacht, sie hat es gesagt, und jemand hat es gehört.

Am Montag darauf ruft sie trotzdem bei einer Beratungsstelle an.

Weil manche Sätze mehr brauchen als einen Saal.

Und weil das eine das andere nicht ausschließt.

Und du?

Deine Notizen von zwei Uhr nachts sind keine Schande.

Sie sind Flaschenpost.

Du entscheidest, welche davon ins Wasser geht.

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Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch, das du lesen solltest
— Stephan Pinkwart —

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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