Genosse Waschbär · Band 29 – Die lesbische Waschbärin
Band 29 · Genosse Waschbär

Die lesbische Waschbärin.

Jo diktiert Forderung für Forderung, den grauen Karteikasten auf dem Schoß. Eine Forderung ohne Gesicht ist tot, sagt sie. Drei Wörter tragen alles: Sichtbarkeit, Sicherheit, eigener Raum.

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Buchcover: Genosse Waschbär – Die lesbische Waschbärin (Band 29)

Eine Forderung ohne Gesicht ist tot.

Die Vorsitzende der Violetten Schiene erzählt keine Geschichten mit angehängter Forderung. Sie stellt Forderungen und hängt nur so viel Geschichte dran, dass man versteht, warum. Aus dem grauen Karteikasten zieht sie ab und zu eine Karte — nicht aus Sentimentalität, als Begründung.

Eine klare, kompromisslose Satire über doppelte Unsichtbarkeit und Sicherheit — von zwei Bewegungen mitgemeint und von keiner genannt. Für die, die man als „Freundin“ beerdigt hat, obwohl sie die Ehefrau waren.

„Sichtbarkeit, Sicherheit, eigener Raum. Drei Wörter, an denen alles hängt.“ — Jo, die Vorsitzende

Für wen ist das?

Lies das, wenn du …

  • Politik lieber als Forderung denn als Gefühl liest
  • doppelte Unsichtbarkeit als Thema erkennst
  • verstehst, warum eine Frau nachts das Gelände einschätzt
  • klare Kante mit Herz magst
  • an die denkst, die als „Freundin“ beerdigt wurden

Lass es liegen, wenn …

  • du lieber Geschichte ohne Forderung willst
  • dir das Thema Sicherheit übertrieben scheint
  • dir lesbische Perspektiven fremd bleiben sollen
  • du die Pointe ohne Politik suchst

Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.

01Der graue Karteikasten
02Forderung für Forderung, mit Gesicht
03Doppelt unsichtbar, von keiner genannt
04Warum eine Frau nachts das Gelände liest
05Sichtbarkeit, Sicherheit, eigener Raum
und die als „Freundin“ beerdigt wurde, obwohl sie die Ehefrau war

Steig ein. Sichtbar. Sicher. Im eigenen Raum.

Man hat euch mitgemeint. Dieses Buch nennt euch endlich.

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