Der linke Waschbär.
Analytisch korrekt, praktisch folgenlos — sie hält das für ein Kompliment. Zwischen Cottbus und Spremberg diktiert sie keine Punkte, sondern eine Analyse. Für die, die immer recht hatten und nie regierten.
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Immer recht gehabt. Und nie regiert.
Die Vorsitzende der Sozialistischen Schiene nimmt das umkämpfteste Wort der Reihe zurück: „Genosse“ — von den einen verdorben, von den anderen nur noch verschämt geflüstert. Sie ist der dritte Fall. Die Ungebrochene. Ein bisschen lächerlich, gibt sie zu. Aber ungebrochen.
Eine scharfe, melancholische Satire über Systemkritik und uneingelöste Hoffnung — für alle, die in einer Stadt aufwuchsen, die als Utopie gebaut und als Restposten verkauft wurde. Analyse statt Programm.
Für wen ist das?
Lies das, wenn du …
- Systemkritik mit Selbstironie erträgst und genießt
- den Unterschied zwischen Analyse und Programm kennst
- ostdeutsche Utopie und ihren Ausverkauf mitfühlst
- „ungebrochen“ als tragikomische Haltung verstehst
- Recht haben ohne Macht als Thema dich packt
Lass es liegen, wenn …
- dir jede Kapitalismuskritik zu viel ist
- du auf konkrete Punkte statt Analyse bestehst
- dir Ost-Utopien nichts sagen
- du die Pointe ohne Politik willst
Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.
Steig ein. Analytisch korrekt, versteht sich.
Du hattest ja recht. Dieses Buch fragt, warum das nie gereicht hat.
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Genosse Waschbär und meine anderen Bücher – jedes ein eigener Schlag.