Deine Bühnen-Community: Wie du dein Publikum treu machst

Erfurt · Reihe fünf · elf Jahre

Deine Bühnen-Community: Wie du dein Publikum treu machst

Sie saß in Reihe fünf. Wieder. Und ich hatte sie nie angesprochen.

Erfurt, meine eigene Stadt, ein Abend wie viele andere.

Beim Aufbauen habe ich sie zum vierten Mal in diesem Jahr gesehen, immer ungefähr auf demselben Platz, immer allein.

Ich hielt sie für einen Fan.

Das war der Denkfehler, um den es in diesem ganzen Beitrag geht.

Denn ein Publikum aufbauen und Fans sammeln sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Publikum aufbauen beginnt im Saal: der Waschbär spricht von der Bühne, in Reihe fünf sitzt eine einzelne Zuhörerin
Reihe fünf, viermal im Jahr. Und ich habe nie gefragt, warum.

Ein einzelner guter Abend ist leicht. Ein Publikum, das wiederkommt, ist etwas völlig anderes.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du ein Publikum aufbauen kannst, das nicht nur zuschaut, sondern zurückkommt.

Am Ende bekommst du wieder genau einen Griff. Er besteht aus einem Satz von der Bühne.

Außerdem kostet dieser Satz dich nichts. Genau deshalb ist es so bitter, dass ihn kaum jemand sagt.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →
Kapitel 01 Ring 1 · der Kern

Publikum aufbauen heißt nicht Reichweite sammeln

Reichweite ist, wie viele Menschen dich einmal sehen.

Publikum ist, wie viele Menschen dich wieder sehen wollen.

Diese beiden Zahlen haben erstaunlich wenig miteinander zu tun.

Erstens klingt das nach Wortklauberei. Zweitens ist es der Kern des ganzen Themas.

Die vier Ringe

Denk dein Publikum nicht als Menge, sondern als vier Ringe, von innen nach außen.

Im innersten Ring stehen die Menschen, die wegen dir kommen. Es sind meistens weniger als zehn.

Zuerst klingt das ernüchternd. Tatsächlich sind zehn Menschen bereits eine Menge.

Im zweiten Ring sind die Stammgäste der Reihe. Sie kommen wegen des Abends und nehmen dich dabei mit.

Im dritten Ring sitzen die Gelegenheitsbesucher. Sie waren zufällig da, und manche von ihnen wandern nach innen.

Danach kommen sie entweder wieder oder eben nicht.

Und im äußersten Ring stehen alle, die dich noch nie gesehen haben.

Publikum aufbauen bedeutet also nicht Zuwachs von außen, sondern Bewegung nach innen.

Und diese Bewegung passiert langsam. Zwischen dem dritten und dem zweiten Ring liegen oft Jahre.

Der Satz, um den es hier geht
Ein Publikum aufbauen heißt nicht, den äußersten Ring zu vergrößern.

Es heißt, Menschen einen Ring nach innen zu bewegen. Und das passiert fast immer durch eine einzige Sache: einen zweiten Termin.
Kapitel 02 Ring 1 · der Kern

Kevin Kelly und die tausend echten Fans

2008 veröffentlichte Kevin Kelly, Gründungsredakteur der Zeitschrift Wired, einen Aufsatz.

Er hieß 1.000 True Fans und wurde zu einem der einflussreichsten Texte über Kunst und Geld.

Seine These ist einfach. Wer von seiner Arbeit leben will, braucht keine Millionen.

Zuerst wirkt das nach Zweckoptimismus. Tatsächlich steckt eine ordentliche Rechnung dahinter.

Er braucht ungefähr tausend echte Fans, die pro Jahr etwa hundert Dollar bei ihm lassen.

Ein echter Fan ist jemand, der alles kauft, was du machst. Diese Leute fahren zweihundert Meilen, um dich zu sehen.
Kevin Kelly · sinngemäß übersetzt

Wichtig an seiner Rechnung ist eine Bedingung, die oft überlesen wird.

Du brauchst eine direkte Beziehung zu diesen Menschen, ohne jemanden dazwischen.

Genau daran hängt beim Publikum aufbauen praktisch alles.

Und jetzt der ehrliche Haken

Der Text wird seit Jahren auch scharf kritisiert, und zwar zu Recht.

Denn eine Rechnung ist noch kein Plan.

Denn die Rechnung stimmt, die Beschaffung dieser tausend Menschen aber steht nicht darin.

Der Politikwissenschaftler Dave Karpf nennt den Aufsatz deshalb ein Pflaster, das sich als Wunderheilung ausgibt.

Andere haben die Zahl nach unten korrigiert. Die Investorin Li Jin schlug 2019 vor, hundert echte Fans reichten, wenn man pro Person mehr erwirtschaftet.

Für die Bühne heißt das trotzdem: Publikum aufbauen ist Kleinarbeit und keine Formel.

Was davon für dich übrig bleibt
Die Zahl ist Nebensache und für Slam ohnehin unrealistisch.

Der brauchbare Kern ist die Bedingung: eine direkte Verbindung ohne Vermittler. Übersetzt heißt das, du brauchst einen Weg, Menschen zu erreichen, der dir gehört und nicht einer Plattform.
Kapitel 03 Ring 2 · die Stammgäste

Der eine Griff: sag, wo du das nächste Mal bist

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Sache, die zuverlässig funktioniert. Und sie ist wieder enttäuschend simpel.

Der Griff
Sag am Ende deines Auftritts, wo man dich das nächste Mal sehen kann.

Einen Satz. Ort und Datum.

Nicht am Merch-Tisch, nicht auf einem Zettel, sondern von der Bühne, solange dir alle zuhören.

Das war es. Ein Satz, sechs Sekunden.

Damit wird Publikum aufbauen von einer Hoffnung zu einer Handlung.

Warum das fast niemand macht

Weil es sich nach Werbung anfühlt.

Tut es aber nicht, und das ist der Punkt. Für das Publikum ist es eine Information, keine Aufdringlichkeit.

Menschen, die einen Abend mochten, haben ein echtes Problem: Sie wissen nicht, wie sie das wiederholen sollen.

Denn ohne Termin bleibt ihnen nur der Zufall.

Du löst dieses Problem mit einem Satz.

Warum von der Bühne und nicht danach

Nach dem Auftritt erreichst du die fünf Menschen, die sich trauen, zu dir zu kommen.

Von der Bühne erreichst du alle.

Und genau die Menschen, die sich nicht trauen, sind der zweite Ring. Also die Gruppe, aus der Stammpublikum entsteht.

Publikum aufbauen nach dem Auftritt: der Waschbär hört einer Person am Rand des Saals zu
Nach dem Auftritt sprichst du mit fünf Leuten. Von der Bühne mit allen.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil dieser eine Satz die Lücke schließt, an der fast alles andere scheitert.

Ein Newsletter nützt nichts, wenn niemand weiß, dass es ihn gibt. Und ein Stammpublikum entsteht nicht aus Sympathie, sondern aus Terminen. Alles Weitere hier ist Zubehör. Das hier ist das Werkzeug.
Kapitel 04 Ring 2 · die Stammgäste

Die Grateful Dead legten eine Postkarte ins Album

Das beste Beispiel für Community ist über fünfzig Jahre alt.

Im Oktober 1971 legte die amerikanische Band Grateful Dead ihrem Album eine Postkarte bei.

Darauf stand sinngemäß, die Fans mögen sich zusammentun und ihre Adresse schicken.

Daraus entstand die erste Mailingliste der Band.

Sie wuchs auf zehntausende Menschen, bekam einen eigenen Rundbrief und lieferte Tourdaten direkt an die Leute, die sie sehen wollten.

Danach war die Band nie wieder auf fremde Verteiler angewiesen.

Was sie sonst noch anders machten

Erstens spielten sie an jedem Abend eine andere Songfolge. Wer den Abend erlebt hatte, hatte damit einen Grund, auch zum nächsten zu fahren.

Zweitens erlaubten sie ihrem Publikum, die Konzerte mitzuschneiden. Am 27. Oktober 1984 richteten sie dafür sogar einen eigenen Bereich im Saal ein, die Tapers Section.

Und drittens verkauften sie ab 1983 Tickets im eigenen Versand zum Nennwert, an den Zwischenhändlern vorbei.

Alle drei Maßnahmen zusammen ergeben eine Anleitung zum Publikum aufbauen, die über zwanzig Jahre funktioniert hat.

Unsere Stärke ist das, was wir tun, und unser Publikum.
Jerry Garcia · sinngemäß übersetzt

Der ehrliche Haken

Diese Community war keine reine Idylle.

Als die Band Ende der Achtziger plötzlich sehr erfolgreich wurde, kippte die Stimmung. Langjährige Fans beklagten, dass die neuen Besucher das fragile Gefüge störten, und verteilten Flugblätter mit der Bitte, sich zu benehmen.

Eine Community wächst also nicht beliebig, ohne sich zu verändern.

Auch das gehört zur Wahrheit: Publikum aufbauen hat eine Obergrenze, jenseits derer etwas anderes entsteht.

Was du daraus mitnimmst
Drei Dinge, und alle drei kannst du kopieren.

Erstens: Gib Menschen einen Grund, wiederzukommen, statt dasselbe zu wiederholen. Zweitens: Lass zu, dass sie etwas mitnehmen und weitergeben. Und drittens: Halte den direkten Draht selbst in der Hand.
Kapitel 05 Ring 2 · die Stammgäste

Publikum aufbauen über einen Kanal, der dir gehört

Kellys Bedingung und die Postkarte der Grateful Dead meinen dasselbe.

Du brauchst einen Kanal, der dir gehört.

KanalGehört dirErreicht wirklichAufwand
Ansage von der BühneJaAlle im SaalSechs Sekunden
Newsletter per E-MailJaSehr vieleMittel
Messenger-KanalTeilweiseVieleGering
Eigene WebsiteJaNur wer aktiv suchtMittel
Soziales NetzwerkNeinBruchteil deiner FollowerHoch
Plakat im LadenNeinZufällige MenschenGering

Die zweite Spalte ist die wichtigste.

Ein Netzwerk kann morgen entscheiden, dass deine Beiträge weniger Menschen sehen. Eine Liste mit Adressen kann das nicht.

Erstens ist das ein Machtgefälle. Zweitens merkt man es immer erst, wenn es zu spät ist.

Deshalb beginnt Publikum aufbauen mit der Frage, wem der Weg zu deinen Leuten eigentlich gehört.

Der praktische Einstieg
Fang nicht mit einem Newsletter an, sondern mit einer Liste.

Ein Blatt Papier am Merch-Tisch, auf dem Menschen ihre Adresse eintragen können, reicht für die ersten zwei Jahre völlig. Alles andere kommt später und nur dann, wenn die Liste tatsächlich wächst.
Dein Link-Kompass

Du willst mehr von diesen Ideen?

Hier liegen 280 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen. Such dir raus, was heute weh tut.

🔍

✍️
Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

Kapitel 06 Ring 2 · die Stammgäste

Der Rundbrief: die Regeln, die du kennen musst

Sobald du E-Mail-Adressen sammelst, gilt Datenschutzrecht.

Das klingt abschreckend und ist beherrschbar, wenn du vier Dinge einhältst.

Denn Publikum aufbauen darf nicht auf Kosten der Menschen gehen, die dir ihre Adresse geben.

Publikum aufbauen mit eigenem Draht: der Waschbär beschriftet abends am Küchentisch einen Stapel Postkarten
Die unspektakulärste Arbeit im ganzen Beitrag. Und die einzige, die dir gehört.

Vier Regeln für deinen Verteiler

Ohne Einwilligung geht nichts
Werbliche E-Mails brauchen eine vorherige Einwilligung der Empfängerin oder des Empfängers. Wer eine Adresse auf einem Zettel hinterlässt, weiß im Zweifel nicht, worauf er sich einlässt. Schreib deshalb über die Liste, wofür du die Adresse verwendest, und zwar in einem Satz.
Das Doppelte Opt-in ist der etablierte Standard
Nach der Eintragung bekommt die Person eine E-Mail und muss den Eintrag darin bestätigen. Erst danach ist sie in der Liste. Das ist in Deutschland der übliche Weg, weil du damit im Streitfall belegen kannst, dass die Einwilligung tatsächlich vorlag.
Abmeldelink und Impressum in jede Mail
In jeder Aussendung braucht es einen funktionierenden Abmeldelink und deine Anbieterkennung. Das ist kein Beiwerk, sondern Pflicht.
Verarbeite so wenig wie möglich
Du brauchst eine E-Mail-Adresse. Du brauchst keinen Nachnamen, kein Geburtsdatum und keine Postanschrift. Je weniger du speicherst, desto weniger kann schiefgehen.
Wichtiger Hinweis
Das ist eine Übersicht und keine Rechtsberatung.

Bevor du deine erste Mail verschickst, lies dir die Hinweise deines Newsletter-Anbieters durch und schau bei Unsicherheit auf die Seiten der Datenschutzaufsicht deines Bundeslandes. Das dauert einen Nachmittag und ist deutlich billiger als eine Abmahnung.

Und ein Wort zu Fotos

Fotos vom Publikum sind kein Selbstläufer. Menschen haben ein Recht am eigenen Bild.

Bei erkennbaren Einzelpersonen fragst du vorher. Bei Bühnenfotos von dir selbst gibt es dieses Problem nicht.

Kurz gesagt: Publikum aufbauen heißt auch, das Publikum zu schützen.

Kapitel 07 Ring 3 · die Gelegenheitsgäste

Fünf Karteikarten: wer da eigentlich sitzt

Ein Publikum ist keine Masse, sondern eine Handvoll wiederkehrender Typen.

Diese fünf triffst du in jeder Stadt.

Wer sie kennt, kann sein Publikum aufbauen, statt auf Zufall zu hoffen.

Karteikarte
Die Stammgästin der Reihe
Kommt: fast immer
Wegen: des Abends, nicht wegen dir
Kennt: die Moderation, sonst niemanden
Der wichtigste Mensch im Raum und der am häufigsten übersehene. Sie hat schon hundert Auftretende gesehen und wird noch hundert sehen. Wenn du sie erreichst, erreichst du jemanden, der jeden Monat wiederkommt.
Karteikarte
Der Mitgebrachte
Kommt: einmal, weil jemand ihn mitnahm
Wegen: seiner Begleitung
Kennt: eine Person im Saal
Er war nicht überzeugt, hierherzukommen, und ist deshalb offen und unvoreingenommen. Aus dieser Gruppe entstehen überraschend viele Stammgäste, weil der Abend für sie eine echte Entdeckung ist.
Karteikarte
Die Schreiberin ohne Bühne
Kommt: regelmäßig
Wegen: der Frage, ob sie das auch könnte
Kennt: niemanden, traut sich nicht
Sie sitzt seit Monaten im Publikum und überlegt. Ein einziger Satz von dir kann sie auf die Liste bringen. Mehr dazu steht in Mut statt Talent.
Karteikarte
Der Zufallsgast
Kommt: weil er sowieso in der Kneipe war
Wegen: nichts
Kennt: den Wirt
Er wollte eigentlich nur etwas trinken und bleibt hängen. Wenn dein Einstieg trägt, hast du ihn. Wenn nicht, geht er, und das ist in Ordnung.
Karteikarte
Die Person, die dich schon kennt
Kommt: wegen dir
Wegen: eines Textes von letztem Mal
Kennt: dich, aber nur von der Bühne
Der innerste Ring. Diese Menschen sind selten und wertvoll, und sie brauchen am wenigsten Überzeugung und am meisten Neues. Wer ihnen dreimal denselben Text vorträgt, verliert sie.
Kapitel 08 Ring 3 · die Gelegenheitsgäste

Zehn Dinge, mit denen sich ein Publikum aufbauen lässt

Alles hier ist nachprüfbar an einem einzigen Abend.

Was du tustWas es bewirkt
Du sagst den nächsten Termin anAus einem Abend wird eine Reihe.
Du bringst neue Texte mitWiederkommen lohnt sich inhaltlich.
Du erinnerst dich an NamenAus Publikum werden Menschen.
Du bleibst nach dem Auftritt daGespräche brauchen Anwesenheit.
Du erwähnst andere AuftretendeDu wirst Teil einer Szene, nicht Konkurrenz.
Du bedankst dich bei der ReiheVeranstalter laden dich wieder ein.
Du hast etwas zum MitnehmenEin Andenken erinnert später an dich.
Du bist erreichbarOhne Kanal endet jeder Kontakt am Ausgang.
Du bist verlässlichWer zusagt und kommt, wird gebucht.
Du sprichst mit Leuten, die niemand kenntGenau dort sitzt dein zweiter Ring.

Die erste Zeile ist der Griff aus Kapitel drei.

Die letzte Zeile ist der, den fast alle vergessen.

Zusammen ergeben diese zehn Zeilen die vollständige Anleitung zum Publikum aufbauen. Der Rest dieses Beitrags erklärt nur, warum sie funktionieren.

Kapitel 09 Ring 3 · die Gelegenheitsgäste

Was ein Publikum zuverlässig vertreibt

Manches wirkt harmlos und kostet dich trotzdem Menschen.

Deshalb gehört zum Publikum aufbauen auch die Liste dessen, was man besser lässt.

Fünf Dinge, die Distanz schaffen

Nur mit den Auftretenden reden
Der häufigste Fehler überhaupt. Nach dem Slam steht die Szene beisammen und das Publikum daneben. Wer den Abend über nur mit Kolleginnen spricht, baut eine Wand, ohne es zu merken.
Sofort nach dem eigenen Auftritt gehen
Verständlich, gerade bei Anreise. Es signalisiert aber, dass dich nur die eigene Nummer interessiert.
Über das Publikum reden statt mit ihm
Insiderwitze über Zuschauer, Wertungen oder das Niveau des Abends wirken von der Bühne herablassend, auch wenn sie liebevoll gemeint sind.
Immer denselben Text spielen
Für den äußeren Ring ist das egal. Für den inneren ist es der Grund, nicht mehr zu kommen.
Nur auftreten, wenn es sich lohnt
Wer nur bei großen Abenden erscheint, ist kein Teil einer Szene, sondern ein Gast. Gäste bekommen kein Stammpublikum.
Publikum aufbauen heißt hinschauen: ein leerer Stuhl in Reihe fünf mit zurückgelassener Jacke nach der Veranstaltung
Der Platz in Reihe fünf. Ein Jahr lang besetzt, und ich habe nie gefragt.
Kapitel 09b Ring 3 · die Gelegenheitsgäste

Der zweite Abend: worauf es dann ankommt

Der erste Abend entscheidet, ob jemand wiederkommt.

Der zweite entscheidet, ob daraus etwas Dauerhaftes wird.

Und die beiden Abende funktionieren völlig unterschiedlich.

Was sich beim zweiten Mal ändert

Erstens kennt dein Publikum deinen stärksten Text bereits.

Zweitens weiß es, wie du auf der Bühne bist. Der Überraschungseffekt ist weg, und zwar dauerhaft.

Und drittens vergleicht es dich ab jetzt mit dir selbst.

Danach wird es schwieriger, nicht leichter.

Deshalb ist der zweite Abend der schwierigere von beiden, obwohl er sich leichter anfühlt.

Drei Dinge, die beim zweiten Mal helfen

Bring etwas mit, das es beim ersten Mal nicht gab
Ein neuer Text reicht völlig. Wer zweimal dasselbe Programm spielt, wird beim dritten Mal nicht mehr gesucht. Das ist der häufigste Grund, warum ein Publikum wieder abwandert.
Erkenne wieder, wen du schon gesehen hast
Ein Nicken reicht. Menschen merken sofort, ob sie wahrgenommen werden, und dieser Unterschied entscheidet mehr als jeder Text.
Sag wieder den nächsten Termin an
Der Griff aus Kapitel drei gilt bei jedem Auftritt, nicht nur beim ersten. Genau in dieser Wiederholung entsteht aus einem Publikum eine Gewohnheit.
Die Faustregel für den zweiten Abend
Ein bekannter Text, ein neuer Text, ein Termin.

Der bekannte holt die Leute ab, die wegen ihm gekommen sind. Der neue gibt ihnen einen Grund für ein drittes Mal. Und der Termin sagt ihnen, wann das ist.
Kapitel 10 Ring 4 · die Fremden

Sechs Übungen, um dein Publikum aufzubauen

Diese sechs kosten dich zusammen kaum eine Stunde.

Fang mit einer an, nicht mit allen.

Denn Publikum aufbauen lernt man wie jedes Handwerk, nämlich in kleinen Schritten.

Drei Übungen am Abend selbst

Übung 1 – Der Terminsatz
Der Griff aus Kapitel drei, ab dem nächsten Auftritt. Schreib dir Ort und Datum auf die Rückseite deines Textblattes, damit du ihn nicht vergisst.
Übung 2 – Die eine fremde Person
Sprich an jedem Abend mit genau einer Person, die du noch nie gesehen hast. Nicht mit den Auftretenden. Eine Frage reicht: ob sie öfter herkommt.
Übung 3 – Der Namenszettel
Notier dir nach dem Abend zwei Namen und ein Detail dazu. Beim nächsten Mal erkennst du die Person wieder, und das verändert alles.

Drei Übungen dazwischen

Übung 4 – Die Liste anlegen
Ein Blatt Papier mit zwei Spalten: Name und E-Mail. Leg es beim nächsten Auftritt auf den Tisch, mit einem Satz darüber, wofür du es benutzt.
Übung 5 – Der Vierteljahresbrief
Viermal im Jahr eine kurze Mail. Was du gemacht hast, wo du als Nächstes bist, ein Text. Mehr braucht es nicht, und weniger ist zu selten, um erinnert zu werden.
Übung 6 – Die eigene Reihe besuchen
Geh zu einem Abend in deiner Stadt, ohne aufzutreten. Du siehst die Reihe dann zum ersten Mal so, wie dein Publikum sie sieht.
Kapitel 11 Ring 4 · die Fremden

Wenn Nähe zu viel wird

Dieses Kapitel gehört hierher, weil Community auch eine Schattenseite hat.

Wer Menschen an sich bindet, bekommt irgendwann mehr Nähe, als er sich ausgesucht hat.

Erstens ist das selten, und zweitens sollte man trotzdem darauf vorbereitet sein.

Der Unterschied in einem Satz
Ein Publikum ist Menschen, die deine Arbeit mögen.

Wenn jemand anfängt, dich zu vereinnahmen, dir außerhalb von Veranstaltungen nachstellt oder dich für den Menschen hält, den er auf der Bühne gesehen hat, dann ist eine Grenze überschritten.

Was dabei hilft

Erstens ein klarer Kontaktweg. Eine Adresse für Anfragen, und die private bleibt privat.

Zweitens feste Zeiten. Nach dem Auftritt eine Stunde, danach ist Feierabend.

Damit schützt du dich und enttäuschst trotzdem niemanden.

Und drittens die Trennung zwischen Bühnenfigur und Person, über die Nach der Bühne bist du du ausführlich schreibt.

Wenn dir jemand tatsächlich nachstellt, ist das kein Bühnenthema mehr. Sprich mit der Veranstaltung, dokumentier die Vorfälle und hol dir Hilfe. Der Weiße Ring berät Betroffene bundesweit unter der 116 006, kostenfrei und vertraulich.

Und wenn dich die Situation über längere Zeit belastet, ist die Hausarztpraxis ein völlig normaler erster Schritt. Termine für die psychotherapeutische Sprechstunde vermittelt in Deutschland die Terminservicestelle unter der 116117.

Und wenn es dir gerade richtig schlecht geht, ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar, kostenfrei und anonym: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Kapitel 12 Ring 4 · die Fremden

Selbstcheck: Wie gut kannst du Publikum aufbauen?

Sechs Fragen. Hak ehrlich ab, es sieht ja niemand.

Auswertung in einem Satz: Wenn du beim ersten Punkt nicht zustimmen konntest, fängst du beim nächsten Auftritt damit an.

Und wenn du beim dritten gezögert hast, leg diese Woche das Blatt Papier an.

Übrigens scheitert Publikum aufbauen fast nie an den Texten. Es scheitert an fehlenden Terminen.

Kapitel 13 Ring 4 · die Fremden

Zehn Fehler beim Publikum aufbauen

Fünf Fehler in der Haltung

Fehler 1: Reichweite mit Publikum verwechseln
Zehntausend Aufrufe sind kein Publikum. Zwölf Menschen, die zum nächsten Abend kommen, sind eines.
Fehler 2: Auf Fans warten statt Termine zu geben
Menschen kommen nicht wieder, weil sie dich mögen, sondern weil sie wissen, wann und wo.
Fehler 3: Das Stammpublikum der Reihe übersehen
Diese Menschen kommen ohnehin. Sie sind die günstigste und treueste Gruppe überhaupt, und fast niemand spricht mit ihnen.
Fehler 4: Sich als Konkurrenz zu anderen verstehen
Eine Szene wächst gemeinsam. Wer andere empfiehlt, wird empfohlen.
Fehler 5: Nur bei großen Abenden erscheinen
Community entsteht bei den kleinen. Die großen sind das Ergebnis, nicht der Weg.

Fünf Fehler in der Praxis

Fehler 6: Keinen eigenen Kanal haben
Wer nur über Plattformen erreichbar ist, verliert sein Publikum, sobald sich dort etwas ändert.
Fehler 7: Adressen ohne Einwilligung sammeln
Rechtlich heikel und menschlich unangenehm. Ein Satz über der Liste löst beides.
Fehler 8: Zu selten schreiben
Wer einmal im Jahr schreibt, wird nicht wiedererkannt. Viermal ist ein guter Rhythmus.
Fehler 9: Zu viel schreiben
Wöchentliche Mails ohne Anlass führen zu Abmeldungen. Schreib, wenn du etwas hast.
Fehler 10: Die Liste nie benutzen
Der traurigste Fehler. Hunderte Adressen, gesammelt über Jahre, und nie eine Mail.
Kapitel 14 Ring 4 · die Fremden

Die Werkstatt: dein Plan für sieben Tage

Kein Programm, sondern eine Woche.

TagWas du machstDauer
MontagNächsten eigenen Auftritt heraussuchen und den Terminsatz formulieren.10 Minuten
DienstagListe anlegen: Blatt mit zwei Spalten und einem Satz Erklärung.15 Minuten
MittwochDrei Reihen in deiner Stadt notieren, die du noch nie besucht hast.15 Minuten
DonnerstagZwei Namen aus deinem Publikum aufschreiben, die du schon kennst.5 Minuten
FreitagDen ersten Vierteljahresbrief entwerfen. Vier Sätze reichen.20 Minuten
SamstagZu einem Abend gehen, ohne aufzutreten.
SonntagMit einer Person sprechen, die du nicht kennst.5 Minuten

Der Samstag ist der wichtigste Tag in dieser Tabelle.

Denn du siehst deine eigene Szene zum ersten Mal von dem Platz aus, auf dem dein Publikum sitzt.

Damit hast du die Grundlage, um in den Monaten danach ein Publikum aufbauen zu können.

Publikum aufbauen gelingt: der Waschbär steht in einem vollen Raum, in dem die Gäste miteinander reden
Der beste Moment ist der, in dem sie sich untereinander unterhalten.
Kapitel 15 Ring 1 · der Kern

Erfurt – der Rest der Geschichte

Zurück nach Erfurt.

Ich habe sie irgendwann angesprochen. Nach vier Jahren, in denen ich sie regelmäßig gesehen hatte.

Sie hieß, sagen wir, Ruth, und war zu diesem Zeitpunkt Ende sechzig.

Meine erste Frage war, ob sie meine Texte mag.

Ihre Antwort war freundlich und vernichtend.

Ich komme wegen des Abends. Sie treten hier ja alle nur einmal auf.
Ruth · Erfurt, Reihe fünf

Was sie mir dann erzählt hat

Sie kam seit elf Jahren zu dieser Reihe. Ungefähr zehnmal im Jahr.

Das sind über hundert Abende und mehrere hundert Auftretende.

Sie kannte den Namen der Moderation und den Namen der Frau an der Kasse.

Außerdem kannte sie jeden Stuhl in diesem Saal.

Sonst keinen einzigen.

Trotzdem kam sie weiter. Also lag es nicht an ihr.

Und der Satz, der mich erwischt hat

Ich habe gefragt, warum eigentlich nicht.

Sie hat mit den Schultern gezuckt und gesagt, es habe ihr nie jemand gesagt, wo er als Nächstes auftritt.

Elf Jahre. Über hundert Abende. Und niemand hatte je diesen einen Satz gesagt.

Danach habe ich verstanden, warum Publikum aufbauen so selten gelingt. Es ist nämlich keine Frage des Talents.

Der Teil, den ich lieber weggelassen hätte

Ich hatte in diesen vier Jahren ungefähr fünfzig Mal auf dieser Bühne gestanden.

Und ich hatte diesen Satz auch nie gesagt.

Weil ich dachte, das sei Werbung.

Dabei war es nie Werbung. Es war schlicht eine Information, die niemand hatte.

Kapitel 16 Ring 1 · der Kern

Was Menschen am Ende wiederkommen lässt

Der Terminsatz bringt Leute zurück.

Aber er sorgt nicht dafür, dass sie beim zweiten Mal bleiben.

Denn wer wiederkommt, kennt deinen besten Text schon. Und der zweite Abend entscheidet darüber, ob es einen dritten gibt.

Publikum aufbauen über Jahre: der Waschbär steht vor einem vollen kleinen Saal, in dem sich alle zu kennen scheinen
Ein voller Raum ist nie das Ergebnis eines Abends. Er ist das Ergebnis von Terminen.

Warum das eine Handwerksfrage ist

Ein Publikum, das dich zum fünften Mal sieht, verzeiht dir keine Wiederholung.

Denn es ist ja genau deshalb gekommen, weil es dich schon kennt.

Es braucht neue Texte, und die müssen so gut sein wie der, wegen dem es gekommen ist.

Genau daran scheitern die meisten, die ein Publikum aufbauen wollen.

Zuerst kommt der Termin. Danach kommt der Grund. Und beides braucht es.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also die Werkzeuge, mit denen du nicht einen guten Text hast, sondern zwanzig.

Denn Community entsteht aus zwei Dingen: aus einem Termin, den du ansagst, und aus einem Grund, ihn wahrzunehmen.

Den Termin sagst du an. Den Grund musst du schreiben.

Übrigens sitzt Ruth immer noch in Reihe fünf.

Und sie weiß inzwischen, wo ich als Nächstes auftrete. Weil ich es jedes Mal sage.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →
Bahn Slam · Edition

Werbung in eigener Sache

— aber mit Wucht.

Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst — wie ein Sniper mit Reimwaffe:

Was drinsteckt
  • Über 200 kranke Slam-Hacks
  • Storystrukturen wie ein Fitzek-Krimi
  • Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
  • Provokations-Templates
  • Authentizitäts-Trigger
✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
Dein Link-Kompass

Du willst mehr von diesen Ideen?

Hier liegen 280 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen. Such dir raus, was heute weh tut.

🔍

✍️
Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

Weiterlesen
Auf Tour gehen
Wie aus einer Stadt mehrere werden – und wer dir dabei hilft.
Merch für Slammer
Was Menschen mitnehmen können, wenn der Abend vorbei ist.
Slam-Formate erklärt
Welche Abende es überhaupt gibt und welcher zu dir passt.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →