Genosse Waschbär · Band 31 – Die unpolitische Waschbärin
Band 31 · Genosse Waschbär

Die unpolitische Waschbärin.

Annette Bauer, vierundfünfzig, eine Jacke, die für nichts werben will. „Ich bin unpolitisch“, sagt sie — und redet dann zwei Stunden über die Bahn, das Land, die da oben. Das politischste Gespräch der ganzen Reihe.

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Buchcover: Genosse Waschbär – Die unpolitische Waschbärin (Band 31)

„Ich bin unpolitisch.“ Und dann redete sie zwei Stunden.

Nach dreißig Vorsitzenden — Liberalen, Grünen, Konservativen, Linken, Rechten — setzt sich Annette Bauer gegenüber. Pappbecher Kaffee, die Müdigkeit der Leute, die den ganzen Tag andere durch Formulare lotsen. „Auch so einer“, sagt sie. Nicht böse. Nur müde.

Eine leise, kluge Satire über die schweigende Mehrheit — die, die „unpolitisch“ sagt und das Land dabei genauer beschreibt als jedes Programm. Sie nennt es nicht Politik. Sie nennt es Vernunft. Das Mindeste.

„Sie nannte es kein Programm. Sie nannte es Vernunft. Sie nannte es das Mindeste.“ — Der Stenograph

Für wen ist das?

Lies das, wenn du …

  • die schweigende Mehrheit endlich zu Wort kommen lassen willst
  • „ich bin unpolitisch“ als das erkennst, was es meist ist
  • das Finale der ganzen Waschbär-Reihe lesen willst
  • leise, kluge Satire dem Getöse vorziehst
  • schon mal zwei Stunden „unpolitisch“ über die Bahn geredet hast

Lass es liegen, wenn …

  • du laute Pointen dem leisen Ton vorziehst
  • dir „unpolitisch“ als Haltung genügt
  • du das große Finale überspringen willst
  • dir Alltagsmüdigkeit kein Thema ist

Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.

01„Auch so einer“
02Die Jacke, die für nichts wirbt
03Unpolitisch — und zwei Stunden am Reden
04Nicht Politik. Vernunft. Das Mindeste.
05Das politischste Gespräch der Reihe
von kurz nach acht bis dreiundzwanzig Uhr vierzig

Steig ein. Ein letztes Mal.

Dreißig hatten ein Programm. Die Einunddreißigste hatte recht.

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