Der sozialdemokratische Waschbär.
Kowalski hat im Rangierbahnhof Hamm Wagen mit der Stange geschoben, im Regen, nachts. Er kam nach oben — und sah das Gleis nicht mehr, auf dem die Kollegen noch standen.
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Im Grundsatz richtig. In der Umsetzung verraten.
Der Vorsitzende der SEP ist Kowalski, und „Genosse“ ist bei ihm kein Schimpf, sondern die Anrede seines Lebens: einer, der die Last teilt. Vom Rangierer zum Betriebsrat zum Vorsitzenden — und mit jeder Stufe ein Stück weiter weg vom Gleis, auf dem er anfing.
Eine warme, wehmütige Satire über Arbeit und den Verrat der eigenen Ideale — für die, die den Zug am Laufen halten und im Fahrplan nicht vorkommen. Und für Christa, die die Suppe kochte, während die Männer die Reden hielten.
Für wen ist das?
Lies das, wenn du …
- die alte Arbeiterbewegung mit Respekt und Ironie liest
- Wehmut über verratene Ideale zulässt
- „Kollege“ und „Genosse“ als warme Wörter hörst
- Satire mit Herz und Klassenblick magst
- an die denkst, die im Fahrplan nie vorkommen
Lass es liegen, wenn …
- dir Gewerkschafts-Pathos grundsätzlich fremd ist
- du Sozialdemokratie nur belächeln willst
- dir das zu nah an der eigenen Biografie ist
- du Satire ohne Trauer suchst
Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.
Steig ein. Solidarisch, Kollege.
Der Zug läuft, weil jemand ihn schiebt. Dieses Buch nennt endlich seinen Namen.
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Genosse Waschbär und meine anderen Bücher – jedes ein eigener Schlag.