Genosse Waschbär · Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär
Band 25 · Genosse Waschbär

Der sozialdemokratische Waschbär.

Kowalski hat im Rangierbahnhof Hamm Wagen mit der Stange geschoben, im Regen, nachts. Er kam nach oben — und sah das Gleis nicht mehr, auf dem die Kollegen noch standen.

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Buchcover: Genosse Waschbär – Der sozialdemokratische Waschbär (Band 25)

Im Grundsatz richtig. In der Umsetzung verraten.

Der Vorsitzende der SEP ist Kowalski, und „Genosse“ ist bei ihm kein Schimpf, sondern die Anrede seines Lebens: einer, der die Last teilt. Vom Rangierer zum Betriebsrat zum Vorsitzenden — und mit jeder Stufe ein Stück weiter weg vom Gleis, auf dem er anfing.

Eine warme, wehmütige Satire über Arbeit und den Verrat der eigenen Ideale — für die, die den Zug am Laufen halten und im Fahrplan nicht vorkommen. Und für Christa, die die Suppe kochte, während die Männer die Reden hielten.

„Ich kam oben an und stellte fest: Von oben sah ich das Gleis nicht mehr. Auf dem die Kollegen noch standen.“ — Kowalski

Für wen ist das?

Lies das, wenn du …

  • die alte Arbeiterbewegung mit Respekt und Ironie liest
  • Wehmut über verratene Ideale zulässt
  • „Kollege“ und „Genosse“ als warme Wörter hörst
  • Satire mit Herz und Klassenblick magst
  • an die denkst, die im Fahrplan nie vorkommen

Lass es liegen, wenn …

  • dir Gewerkschafts-Pathos grundsätzlich fremd ist
  • du Sozialdemokratie nur belächeln willst
  • dir das zu nah an der eigenen Biografie ist
  • du Satire ohne Trauer suchst

Was zwischen den Zeilen liegt. Auszug.

01Rangierbahnhof Hamm, mit der Stange
02Genosse heißt: die Last teilen
03Vom Rangierer zum Vorsitzenden
04Die im Fahrplan nicht vorkommen
05Im Grundsatz richtig, in der Umsetzung verraten
und Christa, die die Suppe kochte

Steig ein. Solidarisch, Kollege.

Der Zug läuft, weil jemand ihn schiebt. Dieses Buch nennt endlich seinen Namen.

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