24 ungewöhnliche Regeln für Auftritte [Der No-Bullshit-Guide]

Betriebsbuch · Ausgabe 24

24 ungewöhnliche Regeln für Auftritte [Der No-Bullshit-Guide]

Jede Regel im Betriebsbuch der Bahn steht dort, weil einmal etwas passiert ist. Bei diesen vierundzwanzig ist es genauso.

Ein Regelwerk ist keine Sammlung von Meinungen. Es ist eine Sammlung von Schäden, die niemand noch einmal haben will.

In einem Betriebswerk in Thüringen habe ich einmal ein altes Buch in der Hand gehabt.

Es war eine Vorschriftensammlung. Leinen, abgegriffen, ein Vierteljahrhundert alt.

Auf einer Seite war eine Regel mit Bleistift durchgestrichen. Daneben stand eine Handschrift.

Drei Wörter, mehr nicht. Ich habe sie mir abgeschrieben.

Diese drei Wörter sind heute meine Regel Nummer vierundzwanzig. Sie steht ganz unten in diesem Text.

Und sie hebt alle anderen dreiundzwanzig auf.

Vorher aber ein Wort zu dem Wort „Regel“. Es klingt nach Schule und nach Verbot.

Im Betrieb ist es anders gemeint. Eine Vorschrift nimmt dir Entscheidungen ab, damit du an anderer Stelle denken kannst.

Ein Fahrer, der jedes Mal neu über das Bremsen nachdenkt, schaut nie aus dem Fenster. Und draußen liegt die ganze Strecke.

Genauso ist es hier. Diese Regeln sollen dir den Kopf freimachen für deinen Text.

Nicht mehr und nicht weniger. Keine einzige sagt dir, was du schreiben sollst.

Waschbär schreibt im Betriebswerk bei Lampenlicht in ein dickes Betriebsbuch – Bild zu den regeln für auftritte
Ein Betriebsbuch wird nicht am Schreibtisch geschrieben. Es wird auf der Strecke geschrieben.

Kurz vorweg

Diese Regeln sind meine. Nicht die der Szene und nicht die Wahrheit.

Jede einzelne hat mich etwas gekostet. Deshalb stehen sie hier.

Nimm dir drei davon mit. Vierundzwanzig auf einmal schafft niemand, und das ist auch nicht der Zweck.

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Abschnitt I · vor der Abfahrt
Regel 1 bis 6

Alles, was vor deinem ersten Wort passiert

Regel 1: Geh eine Stunde früher hin, als nötig wäre.

Nicht damit du vorbereitet bist. Damit du nicht mehr ankommen musst.

Ankommen kostet Energie. Wer fünf Minuten vor Beginn hereinstürzt, ist beim Auftritt noch draußen.

Regel 2: Iss vorher.

Klingt banal und ist eine der wirksamsten Regeln von allen.

Slam-Abende dauern lange. Wer mit leerem Magen anfängt, ist in Runde zwei nicht mehr da.

Zwei Stunden vorher, nicht direkt davor. Ein voller Bauch macht die Stimme flach.

Regel 3: Trink nichts, bevor du dran warst.

Gemeint ist Alkohol. Nicht aus Moral, sondern aus Handwerk.

Ein Bier nimmt dir nicht die Nervosität. Es nimmt dir das Timing.

Und Timing ist auf einer Slam-Bühne fast alles.

Regel 4: Bring nur einen Text mit.

Wer die Wahl hat, entscheidet bis zur letzten Sekunde. Und trägt dann unentschlossen vor.

Die einzige Ausnahme ist ein Abend mit mehreren Runden. Dann ist Regel vier ausgesetzt.

Regel 5: Sag deinen Namen, bevor ihn jemand falsch sagt.

Geh vorher kurz zur Moderation. Zehn Sekunden reichen.

Wer falsch angesagt wird, muss oben zuerst korrigieren. Das kostet dich deine erste Sekunde.

Regel 6: Schau dir den Raum leer an.

Stell dich einmal dorthin, wo du später stehst. Bevor die Leute kommen.

Dein Körper merkt sich den Ort. Später ist der Weg dann kein neuer Weg mehr.

„Das ist mir alles zu streng. Ich mache das lieber nach Gefühl.“

Nach Gefühl geht auch. Nur bezahlst du dafür mit Abenden. Eine Regel ist nichts anderes als eine Erfahrung, die dir jemand geschenkt hat.

Der nächste Abschnitt beginnt in dem Moment, in dem dein Name fällt.

Abschnitt II · auf der Strecke
Regel 7 bis 12

Die sechs Minuten, um die es geht

Regel 7: Steh drei Sekunden still, bevor du anfängst.

Nicht atmenüben, nicht lächeln. Einfach stehen und warten.

Der Saal braucht diese drei Sekunden, um von der Moderation zu dir zu wechseln.

Wer sofort loslegt, verschenkt seine ersten zwei Sätze. Niemand hört sie.

Regel 8: Erklär deinen Text nicht.

Kein „Der Text handelt von“. Kein „Ich habe ihn geschrieben, als“.

Eine Vorrede nimmt deinem Text die Spannung. Sie verrät die Antwort vor der Frage.

Es gibt eine Ausnahme. Eine Warnung vor schweren Inhalten gehört davor.

Regel 9: Entschuldige dich nie.

Nicht für deine Stimme, nicht für deine Nerven, nicht für deinen Text.

Eine Entschuldigung lädt den Raum ein, dich zu bewerten. Vorher hat er nur zugehört.

Das ist die Regel, die ich am häufigsten gebrochen habe. Und jedes Mal hat es mich etwas gekostet.

Regel 10: Sprich zur letzten Reihe.

Dann bist du automatisch laut genug. Und alle davor fühlen sich mitgemeint.

Wer in die erste Reihe spricht, verliert den Rest des Raums. Man hört das sofort.

Regel 11: Wenn du dich verhaspelst, sag den Satz noch einmal.

Ohne Kommentar, ohne Grinsen, ohne Blick nach oben.

Ein wiederholter Satz wirkt wie ein Stilmittel. Ein kommentierter Fehler wirkt wie ein Fehler.

Das ist derselbe Satz, dieselbe Sekunde, ein völlig anderer Abend.

Regel 12: Geh nach dem letzten Wort nicht sofort weg.

Zwei Sekunden stehen bleiben. Das ist alles.

Wer sofort geht, nimmt dem Saal die Reaktion weg. Applaus braucht einen Moment Anlauf.

Und ein Text, der sofort weggetragen wird, wirkt wie eine Flucht.

Es gibt einen einfachen Trick dafür. Zähl innerlich bis zwei, bevor du dich bewegst.

Zwei Sekunden fühlen sich oben wie zehn an. Von unten sieht es aus wie Souveränität.

Diese sechs Regeln haben übrigens etwas gemeinsam. Keine einzige betrifft deinen Text.

Sie betreffen alle den Rahmen darum. Und dieser Rahmen entscheidet mehr, als den meisten lieb ist.

Ein guter Text in einem schlechten Rahmen kommt nicht an. Ein mittlerer Text in einem guten Rahmen schon.

Waschbär steht allein auf der leeren Bühne und prüft ruhig den Raum – Bild zu den regeln für auftritte
Der leere Raum vor dem Abend gehört dir allein. Nutz ihn.

„Sei ein Sadist. Egal wie süß und unschuldig deine Hauptfiguren sind: Lass ihnen Schreckliches widerfahren.“

Kurt Vonnegut hat 1999 acht Regeln für Kurzgeschichten aufgeschrieben. Sie stehen im Vorwort eines Erzählbandes.

Die erste lautet: Nutze die Zeit eines fremden Menschen so, dass er sie nicht für verschwendet hält.

Die dritte: Jede Figur muss etwas wollen, und sei es nur ein Glas Wasser.

Die fünfte: Fang so nah am Ende an, wie es irgend geht. Diese eine Regel hat mehr Slam-Texte gerettet als jeder Workshop.

Quelle: Kurt Vonnegut, „Bagombo Snuff Box“, G. P. Putnam’s Sons 1999, Seite 9–10. Zitate sinngemäß übersetzt.

Vonnegut zeichnet hier Geschichten als Kurven an eine Tafel. Es dauert dreieinhalb Minuten und verändert, wie du deine Texte baust.

Damit sind wir beim nächsten Abschnitt. Er handelt nicht mehr vom Abend, sondern von deinem Material.

Erste Fahrten
Die verkürzte Vorschrift

Wenn du bei Auftritt eins bis zehn bist

Ein Lokführer lernt nicht am ersten Tag das ganze Regelwerk. Er lernt zuerst das, was den Zug hält.

Genauso ist es hier. Für deine ersten zehn Abende gelten vier Regeln, mehr nicht.

Erstens: Melde dich an, auch wenn du dich nicht bereit fühlst.

Bereit fühlt sich niemand. Auch nach zwölf Jahren nicht.

Der Unterschied zwischen Menschen mit einem Auftritt und Menschen mit hundert ist keine Begabung. Es ist eine Anmeldung.

Zweitens: Nimm einen kürzeren Text, als du darfst.

Bei fünf Minuten Limit nimm einen von dreieinhalb. Das ist der beste Rat für den Anfang.

Ein kurzer Text, der sitzt, schlägt jeden langen. Vor allem einen, bei dem du am Ende hetzt.

Und Nervosität macht schneller. Dein Text wird oben ohnehin kürzer, als du geprobt hast.

Drittens: Nimm das Blatt mit.

Auch wenn du den Text kannst. Es geht nicht ums Ablesen.

Es geht darum, dass dein Kopf weiß: Es kann nichts passieren.

Diese Sicherheit hört man in der Stimme. Sie ist mehr wert als jeder Auswendiglern-Vorteil.

Viertens: Trag denselben Text mindestens dreimal vor.

Beim ersten Mal überlebst du. Beim zweiten Mal hörst du zu.

Beim dritten Mal spielst du. Erst dann weißt du, was dein Text kann.

Wer nach jedem Abend einen neuen Text schreibt, kommt nie zum dritten Mal. Und lernt deshalb sehr langsam.

„Und die anderen zwanzig Regeln?“

Die kommen von allein. Jede einzelne bekommt irgendwann einen Abend, an dem du merkst, warum sie existiert. Vorher sind sie nur Text auf einer Seite.

Es gibt übrigens eine Regel, die im ersten Jahr nicht gilt. Regel 22, das Absagen.

Am Anfang sagst du alles zu. Jeden Abend, jede Bühne, jede Uhrzeit.

Du brauchst nämlich zuerst Menge. Qualität kommt aus Wiederholung und nicht aus Auswahl.

Ab dem zweiten Jahr dreht es sich um. Dann kostet ein schlechter Abend mehr, als er bringt.

Abschnitt III · das Material
Regel 13 bis 18

Sechs Regeln für deine Texte

Regel 13: Ein Text ist fertig, wenn du ihn dreimal laut gelesen hast.

Nicht wenn er sich gut liest. Wenn er sich gut sprechen lässt.

Das sind zwei verschiedene Dinge. Ein Satz kann auf Papier schön sein und im Mund unmöglich.

Beim dritten lauten Lesen hörst du jede Stelle, an der du stolperst. Genau die muss weg.

Regel 14: Streich den ersten Absatz.

Fast immer richtig. Der erste Absatz ist meistens ein Anlauf.

Du brauchst ihn beim Schreiben, damit du in den Text kommst. Der Saal braucht ihn nicht.

Das ist Vonneguts fünfte Regel in klein. Fang so nah am Ende an, wie es geht.

Regel 15: Trag keinen Text vor, den du selbst langweilig findest.

Das klingt selbstverständlich und passiert ständig.

Meistens aus einem falschen Grund: Der Text funktioniert. Er bringt Punkte.

Man hört es trotzdem. Ein Publikum spürt Langeweile beim Sprecher schneller als bei sich selbst.

Regel 16: Schreib nichts über Menschen, die nicht gefragt wurden.

Das ist die einzige Regel hier, die keine Technik ist. Sie ist eine Haltung.

Deine Geschichte gehört dir. Die Geschichte deiner Schwester gehört deiner Schwester.

Wo genau die Grenze liegt, steht in Grenzen setzen.

Regel 17: Behalte deinen schlechtesten Text.

Nicht um ihn vorzutragen. Um den Abstand zu sehen.

Fortschritt beim Schreiben ist unsichtbar. Man merkt ihn erst, wenn man zurückschaut.

Mein erster Text liegt in einer Schublade. Er ist furchtbar und ich bin froh, dass es ihn gibt.

Regel 18: Wiederhol dich ruhig.

Ein guter Text darf zwanzigmal laufen. Er wird dabei besser, nicht schlechter.

Musiker spielen ihre Lieder jahrzehntelang. Niemand fordert von ihnen jeden Abend ein neues Album.

Diese Regel habe ich am spätesten gelernt. Ich habe jahrelang jeden Monat einen neuen Text gebraucht.

Es waren zwölf mittelmäßige Texte im Jahr. Drei gute wären besser gewesen.

Es gibt dafür eine einfache Faustzahl. Ein Text braucht sechs Auftritte, bis er sitzt.

Vorher weißt du gar nicht, was er kann. Du weißt nur, wie er sich in deiner Küche anhört.

Beim vierten oder fünften Mal findest du die Stellen, an denen du Zeit lassen musst.

Und beim sechsten kannst du zum ersten Mal mit dem Text spielen. Da fängt der Spaß an.

Wer nach zwei Abenden weiterzieht, hat den Text nie kennengelernt.

Waschbär streicht mit Rotstift eine Zeile im alten Regelbuch durch – Bild zu den regeln für auftritte
Streichen ist die häufigste Arbeit an einem Regelwerk. Und an einem Text.

„Regel 18 widerspricht doch Regel 15.“

Guter Einwand. Sie widersprechen sich nur scheinbar. Wiederhol den Text, solange du ihn noch meinst. In dem Moment, in dem er dir egal wird, gilt Regel 15 und er kommt weg.

Der letzte Abschnitt handelt nicht von der Bühne und nicht vom Text. Er handelt von dir.

Abschnitt IV · der Fahrer selbst
Regel 19 bis 24

Sechs Regeln, damit du lange bleibst

Regel 19: Vergleich dich nur mit dir vor einem Jahr.

Der Vergleich mit anderen ist sinnlos. Sie haben andere Voraussetzungen und andere Ziele.

Der Vergleich mit dir selbst ist der einzige, der etwas misst.

Mehr dazu steht in Neid in der Szene.

Regel 20: Feier keinen Sieg länger als eine Nacht.

Eine Nacht ist großartig. Zwei Wochen sind gefährlich.

Wer zu lange feiert, trägt beim nächsten Mal den Sieg mit auf die Bühne. Und das hört man.

Regel 21: Trauer keiner Niederlage länger als eine Nacht.

Dieselbe Frist, dieselbe Logik. Und viel schwerer einzuhalten.

Nachts denkt man in Katastrophen. Am nächsten Mittag ist derselbe Abend nur noch ein Abend.

Deshalb gilt: keine Auswertung vor dem Mittagessen. Nie.

Regel 22: Sag mindestens einmal im Vierteljahr ab.

Das klingt nach einer seltsamen Regel. Sie ist meine wichtigste.

Wer alles zusagt, verliert das Gefühl dafür, warum er zusagt.

Ein Nein pro Quartal hält dich wach. Und es macht deine Ja wieder wertvoll.

Regel 23: Bleib nach deinem Auftritt bis zum Ende.

Das ist die Regel, an der man Leute erkennt, die lange dabeibleiben.

Wer nach seinem Text verschwindet, war Gast. Wer bleibt, gehört dazu.

Und ganz nebenbei: Die besten Gespräche eines Abends passieren nach der letzten Wertung.

Die einzige gültige Ausnahme ist der letzte Zug. Und den hast du in Regel eins schon geprüft.

Waschbär lehnt an der Bar freundlich ein Getränk ab, bevor er auftritt – Bild zu den regeln für auftritte
Ein freundliches Nein ist eine vollständige Antwort. Es braucht keine Begründung.

„Brich lieber jede dieser Regeln, als etwas ausgesprochen Barbarisches zu sagen.“

George Orwell schrieb 1946 einen Aufsatz über Sprache und Politik. Am Ende stellte er sechs Regeln auf.

Nie ein Bild verwenden, das man ständig gedruckt sieht. Nie ein langes Wort, wenn ein kurzes reicht.

Wenn sich ein Wort streichen lässt, streich es. Nie das Passiv, wo das Aktiv geht.

Und dann kommt die sechste. Sie hebt die fünf davor auf.

Das ist die klügste Zeile, die je jemand über Regeln geschrieben hat. Ein Regelwerk, das sich selbst begrenzt.

Quelle: George Orwell, „Politics and the English Language“, 1946. Zitat sinngemäß übersetzt.

Regel 24: Brich jede dieser Regeln, bevor du etwas Unehrliches sagst.

Das sind die drei Wörter aus dem Betriebsbuch, in anderer Form.

Neben der durchgestrichenen Regel stand: „Nur mit Verstand.“

Irgendein Mensch hatte gemerkt, dass eine Vorschrift in seinem Fall Unsinn war. Und hat sie mit Bleistift außer Kraft gesetzt.

Genau das darfst du auch. Wenn eine dieser Regeln dich zwingt, unehrlich zu sein, gilt sie nicht.

Dann entschuldigst du dich eben doch. Oder erklärst deinen Text. Oder gehst nach Hause.

Eine Regel ist ein Werkzeug und kein Vorgesetzter.

Patrick Winston hat diese Vorlesung am MIT jahrzehntelang gehalten. Sie ist selbst ein Regelwerk und hält sich an keine einzige Konvention.

Anhang zum Betriebsbuch
Der Umgang mit den anderen

Sechs Regeln, die nicht dich betreffen

Kein Zug fährt allein. Es gibt Fahrdienstleiter, Zugbegleiter und die Leute auf dem Bahnsteig.

Diese sechs Regeln stehen in keinem Handbuch für Slammer. Sie entscheiden trotzdem, ob du wieder eingeladen wirst.

Bedank dich bei der Person, die den Abend macht.

Nicht auf der Bühne. Hinterher, kurz und persönlich.

Diese Menschen arbeiten meistens umsonst. Sie hängen Plakate auf und räumen um Mitternacht Stühle.

Ein einziger Satz reicht. Er wird öfter erinnert als dein Text.

Hör den anderen wirklich zu.

Nicht mit dem eigenen Text im Kopf. Wirklich zuhören.

Man sieht von der Bühne aus genau, wer zuhört und wer wartet. Es ist unangenehm deutlich.

Außerdem lernst du beim Zuhören mehr als bei jedem Workshop. Und es kostet nichts.

Sag nach dem Abend etwas Konkretes.

„War gut“ ist keine Rückmeldung. Es ist Höflichkeit.

Nenn eine Stelle. „Die Sache mit dem Wecker deines Vaters, die ist hängengeblieben.“

Ich erinnere mich an jeden Menschen, der mir so etwas gesagt hat. An die anderen nicht.

Rede nicht schlecht über andere Texte.

Nicht an der Bar, nicht im Zug, nirgends. Die Szene ist kleiner, als du denkst.

Das ist nicht nur klug. Es ist auch schlicht anständig.

Jeder Text, den du schwach findest, war für jemanden ein großer Schritt.

Beschwer dich nie über deine Wertung.

Nicht auf der Bühne und nicht danach an der Bar.

Die Jury besteht aus fünf Leuten, die vorher an der Theke gefragt wurden. Sie sind kein Gericht.

Wer sich beschwert, verliert doppelt. Erst die Punkte und dann den Respekt.

Ausführlicher steht das in Schlechte Wertung einstecken.

Hilf den Leuten, die nach dir kommen.

Irgendwann bist du der Mensch mit Erfahrung. Das passiert schneller, als du glaubst.

Nach zwei Jahren steht neben dir jemand, der zum ersten Mal auftritt.

Sag ihm einen einzigen nützlichen Satz. Zum Beispiel den mit den drei Sekunden.

Genau so ist dieses Betriebsbuch entstanden. Jede Regel darin hat mir irgendwann jemand geschenkt.

„Das klingt jetzt sehr harmonisch. Ist die Szene wirklich so nett?“

Nein. Es gibt Eitelkeit, Neid und Cliquen wie überall. Aber die Leute, die zwanzig Jahre bleiben, halten sich fast alle an diese sechs Regeln. Das ist kein Zufall.

Außer Kraft gesetzt
Sieben Ratschläge, die ich nicht mehr befolge

Die Regeln, die ich gestrichen habe

In jedem Betriebsbuch stehen Vorschriften, die niemand mehr braucht. Sie werden irgendwann gestrichen.

Diese sieben Sätze hört man in jedem Workshop. Ich halte sie für falsch oder mindestens für überbewertet.

„Stell dir das Publikum nackt vor.“

Das lenkt dich ab und hilft niemandem. Du brauchst dein Publikum als Menschen, nicht als Witz.

Der eigentliche Rat dahinter ist gut. Nimm dem Raum seine Autorität. Aber dafür gibt es bessere Wege.

„Sprich langsam.“

Falsch. Sprich unterschiedlich schnell.

Gleichmäßig langsam ist genauso einschläfernd wie gleichmäßig schnell. Der Wechsel hält wach.

„Lern deinen Text auswendig.“

Grundsätzlich richtig. Als Pflicht falsch.

Ein auswendig gelernter Text, bei dem du an den Wortlaut denkst, ist schlechter als ein abgelesener.

Das Blatt ist kein Makel. Die Angst vor dem Blatt ist einer.

„Schau allen ins Gesicht.“

Bei zwanzig Leuten geht das. Bei zweihundert wirkt es hektisch.

Nimm dir drei Punkte im Raum und wechsle zwischen ihnen. Alle anderen fühlen sich mitgemeint.

„Sei einfach du selbst.“

Der sinnloseste Ratschlag von allen. Niemand ist auf einer Bühne einfach er selbst.

Man ist eine größere und klarere Version. Das ist kein Betrug, das ist Handwerk.

„Beweg dich viel auf der Bühne.“

Bewegung ohne Grund ist Unruhe. Sie zieht Aufmerksamkeit vom Text ab.

Drei geplante Schritte an drei richtigen Stellen wirken stärker als ständiges Wandern.

„Fang mit einem Witz an.“

Wenn der Witz nicht zündet, stehst du in Sekunde acht ohne Boden da.

Fang mit einem Bild an. Ein Bild kann nicht scheitern, weil niemand darauf reagieren muss.

Diese sieben Ratschläge haben eine Gemeinsamkeit. Sie klingen alle gut und stammen fast alle aus dem Vortragswesen.

Ein Slam ist aber kein Vortrag. Du willst nicht überzeugen, sondern etwas auslösen.

Das ist ein anderer Beruf mit anderen Werkzeugen. Deshalb passen die Ratschläge nur halb.

Prüf das bei jedem Tipp, den du bekommst. Frag dich, aus welcher Welt er stammt. Und ob diese Welt deine ist.

„Woher weißt du, dass deine Regeln besser sind als die?“

Weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass die sieben oben bei mir nicht funktioniert haben. Streich meine genauso, sobald du es besser weißt. Genau dazu ist Regel 24 da.

Waschbär geht nach der Vorstellung bei Regen und Straßenlicht nach Hause – Bild zu den regeln für auftritte
Der Heimweg nach einem Abend ist der ehrlichste Moment des ganzen Tages.
Betriebsroutine
Wenn die Vorschrift ins Handgelenk wandert

Irgendwann verschwinden die Regeln

Ein Fahrer mit zwanzig Jahren Dienst denkt nicht über Vorschriften nach. Seine Hände machen sie einfach.

Das ist das Ziel dieses ganzen Textes. Nicht dass du vierundzwanzig Regeln auswendig kannst.

Sondern dass du irgendwann drei Sekunden still stehst, ohne es zu merken.

Das dauert ungefähr dreißig Auftritte pro Regel. Manchmal weniger.

Deshalb ist es sinnlos, alle gleichzeitig anzugehen. Nimm dir eine pro Monat vor.

In zwei Jahren hast du sie alle. Und dann brauchst du diesen Text nicht mehr.

Es gibt dabei eine Stufe, die kaum jemand beschreibt. Sie kommt nach dem Beherrschen.

Irgendwann brichst du eine Regel absichtlich. Und zwar genau einmal, an genau einer Stelle.

Ich habe das einmal mit Regel neun gemacht. Ich habe mich mitten im Text entschuldigt.

Nicht bei dem Publikum. Bei der Person, um die es in dem Text ging.

Der Saal war danach vollkommen still. Es war der beste Moment, den ich auf einer Bühne hatte.

Das funktioniert aber nur, wenn man die Regel vorher kannte. Sonst ist es kein Bruch, sondern nur ein Fehler.

Ein Musiker, der die Tonart kennt, darf danebengreifen. Bei jemandem, der sie nicht kennt, klingt derselbe Ton falsch.

„Das ist doch nur eine Ausrede dafür, dass man sich nicht festlegen will.“

Der Test ist einfach. Wenn du eine Regel brichst und danach genau sagen kannst, warum, war es Handwerk. Wenn du erst hinterher eine Begründung suchst, war es Bequemlichkeit.

Es gibt noch etwas, das mit den Jahren passiert. Deine Regeln werden weniger, nicht mehr.

Am Anfang sammelt man alles. Jeden Ratschlag, jeden Trick, jede Beobachtung.

Nach ein paar Jahren streicht man wieder. Nicht weil die Regeln falsch waren.

Sondern weil sie in andere hineingewandert sind. Aus fünf kleinen wird eine große.

Ich kenne einen Slammer, der seit fünfzehn Jahren auftritt. Er hat genau zwei Regeln.

Die erste lautet: Pünktlich sein. Die zweite: nichts sagen, was du nicht meinst.

In diesen zwei Sätzen stecken alle vierundzwanzig von hier drin. Er hat nur fünfzehn Jahre gebraucht, um sie so klein zu kriegen.

Das ist das eigentliche Ziel. Nicht ein dickeres Betriebsbuch, sondern ein dünneres.

Aber dünn wird es nur, wenn es vorher dick war. Diese Abkürzung gibt es leider nicht.

Ereignisberichte
Woher drei dieser Regeln stammen

Drei Abende, die im Buch stehen

Jede Vorschrift bei der Bahn hat eine Nummer und ein Datum. Dahinter steckt immer ein Vorfall.

Bei diesen drei Regeln kann ich das Datum nennen. Zumindest ungefähr.

Regel 9 stammt aus einem Wohnzimmer in Rostock

Es war eine Lesung mit vierzehn Leuten. Ich war erkältet und wollte ehrlich sein.

Also habe ich zu Beginn gesagt, dass meine Stimme heute nicht gut sei.

Danach hat jeder Mensch im Raum auf meine Stimme geachtet. Den ganzen Abend lang.

Eine Frau hat mir hinterher Tee angeboten. Sie hat kein Wort über die Texte gesagt.

Sie hatte nichts falsch gemacht. Ich hatte ihr ja gesagt, worauf sie achten soll.

Regel 12 stammt aus einem Jugendzentrum

Ich hatte einen Text mit einem sehr leisen letzten Satz. Und danach bin ich sofort losgelaufen.

Der Applaus hat gebraucht. Er kam ungefähr eine Sekunde, nachdem ich schon von der Bühne war.

Es klang dadurch wie Höflichkeitsapplaus. War es aber nicht.

Ein Moderator hat mir später erklärt, was da passiert war. Ein leiser Schluss braucht länger als ein lauter.

Die Leute müssen erst aus der Stimmung heraus. Und wer weggeht, holt sie zu früh raus.

Regel 22 stammt aus einem sehr vollen Kalender

Es gab ein Jahr, in dem ich vierzig Abende hatte. Das klang nach Erfolg.

Am Ende dieses Jahres hatte ich zwei neue Texte geschrieben. Zwei.

Im Jahr davor waren es neun gewesen, bei achtzehn Auftritten.

Ich war also viel beschäftigt und bin dabei kleiner geworden. Das hat gedauert, bis ich es verstanden habe.

Ein Zug, der ständig fährt, kommt nie in die Werkstatt. Und irgendwann fährt er trotzdem nicht mehr.

„Muss ich all diese Fehler wirklich selbst machen?“

Nein. Genau deshalb stehen sie hier. Aber du wirst andere machen, die hier nicht stehen. Und die schreibst du dann in dein eigenes Buch.

Es gibt eine Regel, die ich bis heute regelmäßig breche. Regel 21, das Trauern.

Nach einem richtig schlechten Abend liege ich nicht eine Nacht wach. Ich liege drei wach.

Ich schreibe die Regel trotzdem auf. Denn eine Regel, die man nicht immer schafft, ist immer noch eine Richtung.

Und drei Nächte sind besser als zwei Wochen. So habe ich nämlich früher gebraucht.

Eine Regel muss man nicht perfekt einhalten. Man muss sie nur kennen und in ihre Richtung gehen.

Das ist bei Vorschriften übrigens genauso. Auch dort zählt am Ende die Richtung.

Der Unterschied in einem Satz: Anfänger suchen Regeln, die ihnen das Denken abnehmen – Fortgeschrittene sammeln Regeln, damit sie beim Denken nicht bei null anfangen müssen.

Alle 24 Regeln auf einen Blick

Vor der Abfahrt

1. Eine Stunde früher hingehen
2. Vorher essen
3. Vorher nichts trinken
4. Nur einen Text mitbringen
5. Den eigenen Namen selbst ansagen lassen
6. Den Raum leer anschauen

Auf der Strecke

7. Drei Sekunden still stehen
8. Nichts erklären
9. Sich nie entschuldigen
10. Zur letzten Reihe sprechen
11. Verhaspler ohne Kommentar wiederholen
12. Nach dem letzten Wort zwei Sekunden stehen bleiben

Das Material

13. Dreimal laut lesen, dann ist er fertig
14. Ersten Absatz streichen
15. Keinen Text vortragen, der dich langweilt
16. Nichts über Ungefragte schreiben
17. Den schlechtesten Text behalten
18. Sich ruhig wiederholen

Der Fahrer selbst

19. Nur mit sich selbst vergleichen
20. Siege eine Nacht feiern
21. Niederlagen eine Nacht betrauern
22. Einmal im Quartal absagen
23. Bis zum Ende bleiben
24. Jede Regel brechen, bevor du unehrlich wirst

Häufige Fragen zu diesem Beitrag

Welche drei Regeln nehme ich mit, wenn ich neu bin?

Regel 7, Regel 9 und Regel 12. Drei Sekunden Stille am Anfang, keine Entschuldigung, zwei Sekunden Stille am Ende. Diese drei verändern deinen ganzen Auftritt und kosten dich nichts.

Sind das nicht zu viele Regeln für etwas Kreatives?

Die Regeln betreffen fast nur den Rahmen, nicht den Inhalt. Sie sollen deinen Kopf für das Eigentliche frei machen. Kein Musiker findet es unkreativ, sein Instrument vorher zu stimmen.

Was mache ich, wenn zwei Regeln sich widersprechen?

Dann gilt Regel 24. Sie steht über allen anderen und löst jeden Konflikt. Entscheide dich für die ehrlichere Variante.

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Dein Auftrag für diese Woche

Leg dir ein eigenes Betriebsbuch an. Ein Heft, eine Datei, egal.

Schreib drei Regeln hinein. Nur drei, und zwar deine eigenen.

Jede muss aus einem Abend stammen, der schiefging. Sonst ist es keine Regel, sondern eine Meinung.

Und lass hinten Platz. In zehn Jahren stehen dort dreißig, und die Hälfte davon ist durchgestrichen.

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Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —

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Warum das alles die beste Nachricht ist

Jede dieser Regeln hat jemand teuer bezahlt. Meistens ich.

Du bekommst sie geschenkt. Das ist der einzige Vorteil, den Spätere gegenüber Früheren haben.

Und irgendwann schreibst du deine eigenen dazu. Dann gibst du sie weiter, und jemand anders muss zwei Jahre weniger stolpern als du. Genau dafür gibt es Betriebsbücher. Sie sind das Gedächtnis von Leuten, die es vor dir versucht haben.

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8 Zeichen, dass dein Auftritt gerade kippt
Was du tust, wenn die Regeln nicht mehr reichen.

9 Dinge, die immer in deine Bühnentasche gehören
Regel 1 bis 6 in Gegenständen.

Laut lesen: Der einzige Test, der die Wahrheit sagt
Regel 13, ausführlich.

Alkohol vor der Bühne
Regel 3, mit allen Argumenten.

Neid in der Szene
Regel 19, wenn sie schwerfällt.

7 Arten von Slammern – welcher bist du?
Welche dieser Regeln für dich am wichtigsten ist, hängt von deinem Typ ab.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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