Kooperationen: Duo, Kollektiv oder Solo?

Freiburg · neun Jahre · ein Text

Kooperationen: Duo, Kollektiv oder Solo?

Neun Jahre Freundschaft. Beendet von einer Frage, die niemand gestellt hatte.

Freiburg, ein Festivalabend, zwei Leute auf der Bühne, die ich seit Jahren bewunderte.

Sie traten als Duo auf, seit ich sie kannte. Und sie waren gut.

Vier Wochen später gab es das Duo nicht mehr.

Der Auslöser war ein Radiosender, der einen ihrer Texte senden wollte.

Und plötzlich stand die Frage im Raum, wem dieser Text eigentlich gehört.

Bevor zwei Menschen gemeinsam auftreten: der Waschbär sitzt am Tisch voller Blätter, gegenüber ein leerer Stuhl
Der leere Stuhl gegenüber. Hier fängt jede Zusammenarbeit an.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du mit anderen zusammenarbeitest, ohne dass es so endet.

Denn gemeinsam auftreten ist handwerklich anspruchsvoll und menschlich noch anspruchsvoller.

Am Ende bekommst du wieder genau einen Griff. Er besteht aus drei Fragen und einem Blatt Papier.

Denn wer gemeinsam auftreten will, muss vorher deutlich mehr klären als danach.

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Kapitel 01 Zwei Spuren

Gemeinsam auftreten: Solo, Duo oder Kollektiv?

Bevor du dich entscheidest, lohnt ein Blick auf die Unterschiede.

Denn diese drei Formen verlangen völlig verschiedene Dinge von dir.

SoloDuoKollektiv
EntscheidungenDu alleinImmer zu zweitNach Regeln
TempoSehr schnellHalb so schnellLangsam
BühnenzeitVolle Zeit für dichGeteiltStark geteilt
GageGanzHalbiertGeteilt durch alle
RisikoLiegt bei dirGeteiltVerteilt
Was du gewinnstFreiheitEine zweite PerspektiveEine Struktur
Was es kostetEinsamkeitAbsprachenSehr viele Absprachen

Die vorletzte Zeile ist die wichtigste.

Menschen suchen selten aus künstlerischen Gründen eine Zusammenarbeit. Sie suchen meistens jemanden, der mitfährt.

Deshalb lohnt vor jeder Entscheidung die Frage, warum du überhaupt gemeinsam auftreten willst.

Der Satz, um den es hier geht
Gemeinsam auftreten macht nichts leichter. Es macht anderes möglich.

Wer eine Zusammenarbeit sucht, weil das Alleinsein anstrengend ist, bekommt keine Entlastung, sondern eine zweite Baustelle.
Kapitel 02 Zwei Spuren

Lennon und McCartney regelten es vor dem Erfolg

Die berühmteste Absprache der Musikgeschichte wurde von zwei Teenagern getroffen.

John Lennon schlug vor, dass jedes Lied, das einer der beiden schreibt, unter beiden Namen erscheint.

Egal, wer wie viel beigetragen hat. Egal, ob gemeinsam oder allein geschrieben.

Diese Vereinbarung entstand, bevor die Beatles berühmt waren. Zwischen 1962 und 1970 erschienen so rund einhundertachtzig Lieder unter dem Doppelnamen.

Was das praktisch bedeutete

Yesterday wurde vollständig von Paul McCartney geschrieben.

Es steht bis heute unter Lennon und McCartney, und Lennon hat lebenslang daran mitverdient.

Umgekehrt galt dasselbe, und niemand musste bei einem neuen Lied verhandeln.

Genau das ist der Wert einer Absprache: Sie erspart dir das Gespräch im ungünstigsten Moment.

Wer gemeinsam auftreten will, spart sich damit hunderte kleiner Verhandlungen.

Der ehrliche Haken

Die Vereinbarung hat nicht alle Konflikte verhindert.

Anfangs wechselte sogar die Reihenfolge der Namen. Erst ab der Single She Loves You im August 1963 stand Lennon dauerhaft vorn.

Und in den späten Neunzigern wollte McCartney bei einigen Titeln seinen Namen zuerst sehen, was Yoko Ono ablehnte.

Der Streit kam also, aber er kam über dreißig Jahre später und drehte sich um die Reihenfolge der Namen, nicht um Geld.

Für alle, die gemeinsam auftreten, ist das eine ziemlich beruhigende Bilanz.

Was du daraus mitnimmst
Eine Absprache verhindert keinen Streit. Sie verschiebt ihn von der Substanz zur Formsache.

Und das ist ein gewaltiger Unterschied, wenn man neun Jahre befreundet ist.
Kapitel 03 Annäherung

Der eine Griff: drei Fragen vor der ersten Zeile

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Sache, die zuverlässig funktioniert. Und sie ist wieder enttäuschend simpel.

Der Griff
Beantwortet drei Fragen schriftlich, bevor ihr die erste gemeinsame Zeile schreibt.

Erstens: Wem gehört der fertige Text?
Zweitens: Darf ihn eine Person allein vortragen, wenn die andere nicht kann?
Drittens: Wie teilt ihr die Gage?

Drei Sätze auf einem Blatt. Beide unterschreiben.

Das war es. Zehn Minuten.

Damit wird gemeinsam auftreten von einem Vertrauensakt zu einer Verabredung.

Bevor zwei Menschen gemeinsam auftreten: ein Blatt mit zwei leeren Unterschriftszeilen und zwei Stiften
Zwei Linien auf einem Blatt. Der billigste Schutz für eine Freundschaft.

Warum sich das falsch anfühlt

Weil es nach Misstrauen klingt.

Man arbeitet mit jemandem zusammen, den man mag, und schiebt ihm einen Zettel hin.

Genau deshalb machen es die wenigsten. Und genau deshalb enden so viele Duos im Streit.

Die Absprache schützt nämlich nicht das Geld. Sie schützt die Beziehung.

Der beste Zeitpunkt

Vor der ersten Zeile.

Danach wird jede dieser Fragen zu einer Aussage über den bisherigen Beitrag. Und dann kann man sie nicht mehr neutral beantworten.

Vorher ist sie eine Formalie. Nachher ist sie eine Bewertung.

Deshalb steht dieser Griff so weit vorn. Wer erst gemeinsam auftreten will und danach redet, redet zu spät.

Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil diese drei Fragen fast alle späteren Konflikte abdecken.

Alles Weitere in diesem Beitrag ist Zubehör. Das hier ist das Werkzeug, und es kostet euch einen Kaffee.
Kapitel 04 Annäherung

Christo und Jeanne-Claude brauchten 33 Jahre

Manchmal ist die Frage nach dem Namen keine Formalie, sondern eine Lebensentscheidung.

Christo und Jeanne-Claude wurden am selben Tag geboren, am 13. Juni 1935, er in Bulgarien, sie in Marokko.

Sie arbeiteten ab 1961 gemeinsam an monumentalen Projekten, vom verhüllten Reichstag bis zum Running Fence in Kalifornien.

Über drei Jahrzehnte stand auf all diesen Arbeiten nur ein Name: Christo.

Warum sie es so gemacht haben

Die Begründung war strategisch.

Beide hielten es für einfacher, wenn nur ein Name als Marke steht. Und im Kunstbetrieb jener Jahre schien ein männlicher Name die bessere Wette.

Jeanne-Claude galt nach außen als Managerin. Christo selbst hat später offen gesagt, dass sie bei zentralen Projekten die treibende Kraft war.

Und dann kam ein Abend im April 1994

Bei einer Vorlesung fragte jemand aus dem Publikum nach Cyril, dem Sohn von Christo.

Jeanne-Claude, seine Mutter, kam in der Frage nicht vor.

Kurz darauf veröffentlichten die beiden eine Erklärung zur gemeinsamen Urheberschaft, rückwirkend bis 1961.

Aus den Werken von Christo wurden die Werke von Christo und Jeanne-Claude.
Über die Erklärung von 1994

Übrigens flogen die beiden getrennt, damit im Fall eines Absturzes eine Person weiterarbeiten kann.

Was das für dich heißt

Ein Name lässt sich später ändern, aber es dauert.

Dreiunddreißig Jahre lang hat eine Person Anerkennung für Arbeit bekommen, die zu zweit entstanden ist.

Wer gemeinsam auftreten will, sollte diese Frage deshalb früh klären und nicht dann, wenn ein Radiosender anruft.

Außerdem zeigt der Fall, dass auch gute Gründe für eine Regelung irgendwann veralten.

Kapitel 05 Annäherung

Bevor ihr gemeinsam auftreten könnt: vier Schreibverfahren

Es gibt nicht das eine gemeinsame Schreiben. Es gibt vier Verfahren, und sie fühlen sich völlig verschieden an.

Gemeinsam auftreten beginnt am Schreibtisch: zwei Tassen, zwei Stifte und ein Berg Papier nach einer langen Nacht
Zwei Tassen, ein Papierberg. So sieht die eigentliche Arbeit aus.
Verfahren 1 – Wechselnde Strophen
Jede Person schreibt ihre eigenen Teile, ihr legt sie abwechselnd nebeneinander. Das einfachste Verfahren und der beste Einstieg, weil beide Handschriften erhalten bleiben. Der Nachteil: Es klingt schnell wie zwei Texte hintereinander statt wie einer.
Verfahren 2 – Rollen verteilen
Eine Person ist eine Figur, die andere eine zweite. Der Text wird zum Dialog. Das trägt auf der Bühne enorm und ist gleichzeitig anspruchsvoll, weil beide Figuren gleich stark sein müssen.
Verfahren 3 – Einer schreibt, einer schärft
Eine Person liefert die Rohfassung, die andere streicht, ordnet und stellt Fragen. Sehr effizient und sehr konfliktanfällig, wenn die Rollen nicht ausdrücklich benannt sind. Genau hier braucht ihr die Absprache aus Kapitel drei.
Verfahren 4 – Wirklich gemeinsam
Ihr sitzt nebeneinander und baut Satz für Satz zusammen. Das dauert etwa dreimal so lange wie allein und ergibt Texte, die keiner von euch allein geschrieben hätte. Für einen ersten Versuch ist es zu aufwendig, für den fünften ist es das Beste.

Fangt mit Verfahren eins an und probiert Verfahren vier erst, wenn ihr euch kennt.

Denn gemeinsam auftreten lernt man über gemeinsame Texte und nicht umgekehrt.

Kapitel 06 Annäherung

Wie ihr gemeinsam auftreten könnt, ohne euch im Weg zu stehen

Zwei Menschen auf einer Bühne sind nicht doppelt so gut wie einer.

Sie sind zunächst einmal doppelt so schwer zu koordinieren.

Deshalb ist gemeinsam auftreten handwerklich anspruchsvoller als jeder Soloauftritt.

Die vier Dinge, die geübt werden müssen

Erstens die Übergaben. Wer redet wann, und woran erkennt die andere Person, dass sie dran ist?

Zweitens die Blicke. Redet ihr miteinander oder mit dem Publikum? Beides ist möglich, aber ihr müsst euch entscheiden.

Drittens die Positionen. Zwei Mikrofone, ein Mikrofon, Bewegung oder Stand? Auf kleinen Bühnen entscheidet das über sehr viel.

Und viertens die Pausen. Bei zwei Personen fällt eine Pause doppelt auf, weil das Publikum nicht weiß, ob sie beabsichtigt war.

Die Faustregel für den ersten gemeinsamen Auftritt
Probt die ersten drei Sätze und die letzten drei Sätze bis zur Langeweile.

Der Anfang entscheidet, ob das Publikum euch als Einheit wahrnimmt. Das Ende entscheidet, ob applaudiert wird oder alle unsicher schauen. Die Mitte verzeiht deutlich mehr, als ihr denkt.
Kapitel 07 Zusammen

Fünf Absprachen, die ihr braucht

Die drei Fragen aus Kapitel drei sind das Minimum.

Wer länger zusammenarbeitet, braucht diese fünf.

Denn wer über Jahre gemeinsam auftreten will, stößt garantiert auf jede einzelne davon.

Absprache 01
Wem gehört der Text
Legt fest, ob der gemeinsame Text beiden gehört oder ob eine Person die Rechte hält. Beides ist möglich, aber es muss klar sein. Bei gemeinsamem Eigentum gilt: Verwertung nur gemeinsam, es sei denn, ihr regelt etwas anderes.
Person APerson B
Absprache 02
Wer darf ihn allein spielen
Der häufigste Streitpunkt überhaupt. Was passiert, wenn eine Person krank ist und die Veranstaltung trotzdem einen Auftritt will? Und was, wenn ihr euch trennt? Regelt beides jetzt, nicht dann.
Person APerson B
Absprache 03
Wie wird die Gage geteilt
In der Regel hälftig, unabhängig von der Textmenge. Alles andere wird zur Buchhaltung über Beiträge und vergiftet jede Probe. Klärt außerdem, wer die Fahrtkosten trägt, wenn nur eine Person anreisen muss.
Person APerson B
Absprache 04
Wer spricht nach außen
Anfragen, Terminabsprachen, Social Media. Eine Person macht es oder ihr wechselt euch ab. Ohne Absprache antworten entweder beide oder keiner, und beides ist unangenehm.
Person APerson B
Absprache 05
Wie ihr aufhört
Die unangenehmste und wichtigste. Legt fest, mit welcher Frist ihr aussteigen könnt und was dann mit den gemeinsamen Texten passiert. Wer das am Anfang bespricht, kann später ohne Groll auseinandergehen.
Person APerson B
Wie ihr das festhaltet
Ein Blatt Papier reicht, oder eine Nachricht, der beide zustimmen.

Es geht nicht um einen Vertrag, den ein Gericht liest. Es geht darum, dass ihr beide dasselbe im Kopf habt und es nachlesen könnt, wenn die Erinnerung auseinandergeht.
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Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

Kapitel 08 Zusammen

Woran Duos scheitern, die gemeinsam auftreten

Klapp auf, was du kennst oder befürchtest.

Sechs Gründe, die mit dem Text zu tun haben

Die Urheberfrage wurde nie gestellt
Der Fall aus Freiburg und der häufigste überhaupt. Solange niemand etwas will, ist die Frage egal. Sobald jemand etwas will, ist sie existenziell.
Eine Person schreibt deutlich mehr
Das ist völlig normal und kein Problem, solange es benannt ist. Zum Problem wird es, wenn beide so tun, als sei es halbe-halbe, und eine Person heimlich Buch führt.
Die Handschriften passen nicht zusammen
Zwei gute Schreibende ergeben nicht automatisch einen guten gemeinsamen Text. Manchmal löschen sich zwei Stile gegenseitig aus. Das ist Pech und kein Versagen.
Der gemeinsame Text ist schlechter als beide Solotexte
Passiert häufiger, als man denkt, weil man sich gegenseitig die Kanten abschleift. Prüft ehrlich, ob das Ergebnis besser ist. Wenn nicht, tretet solo auf und bleibt befreundet.
Eine Person will weiterentwickeln, die andere nicht
Nach zwei Jahren kennt das Publikum euer Programm. Wenn nur eine Person Lust auf Neues hat, entsteht ein Ungleichgewicht, das sich nicht wegdiskutieren lässt.
Der Text gehört inhaltlich nur einer Person
Bei sehr persönlichen Stoffen wird es heikel. Wer die Geschichte erlebt hat, hat ein anderes Verhältnis dazu als die Person, die daran mitgeschrieben hat.

Sechs Gründe, die mit dem Alltag zu tun haben

Unterschiedliche Verfügbarkeit
Eine Person kann jeden Abend, die andere zweimal im Monat. Das bremst die aktivere Person und setzt die andere unter Druck. Beides zermürbt.
Unterschiedliche Ambitionen
Wenn eine Person auf Meisterschaften will und die andere Spaß am Stammtisch hat, ist das kein Streit, aber ein Ende mit Ansage.
Ungleiche Anreisewege
Wer immer fährt, zahlt immer drauf. Das gehört in Absprache drei und wird trotzdem fast nie geregelt.
Die Gagenfrage bei Soloanfragen
Eine Person wird allein angefragt, die andere nicht. Ohne Absprache entsteht daraus innerhalb von Monaten ein Riss.
Unterschiedliche Vorstellungen von Verbindlichkeit
Eine Person sagt zu und kommt. Die andere sagt zu und meldet sich am Vortag ab. Das ist der schnellste Weg, eine Zusammenarbeit zu beenden.
Man ist eigentlich befreundet und nicht kollegial
Freundschaft verträgt Unschärfe. Zusammenarbeit nicht. Wer beides mischt, ohne es zu trennen, riskiert am Ende beides.
Kapitel 09 Zusammen

Das Kollektiv: was daran anders ist

Ab drei Personen ändert sich die Statik.

Ein Duo verhandelt. Ein Kollektiv braucht Regeln, weil sonst immer zwei gegen einen stehen.

Damit wird gemeinsam auftreten im Kollektiv zu einer Organisationsfrage.

Die drei Dinge, die ein Kollektiv zwingend braucht

Erstens ein Entscheidungsverfahren. Einstimmig, Mehrheit oder Zuständigkeiten. Ohne das entscheidet die lauteste Person.

Zweitens einen festen Termin. Kollektive, die sich nur bei Bedarf treffen, schlafen innerhalb eines Jahres ein.

Und drittens eine Regelung zum Ein- und Austritt. Wer darf dazukommen, und was passiert mit gemeinsamen Texten, wenn jemand geht?

Was ein Kollektiv dafür kann

Es trägt Auftritte, die eine einzelne Person nicht stemmt: eigene Reihen, Festivals, längere Programme.

Es verteilt Arbeit, die niemand gern macht, also Technik, Werbung und Absprachen.

Und es gibt Menschen Rückhalt, die sonst allein anreisen würden. Mehr dazu steht in Auf Tour gehen.

Der Preis dafür ist Tempo. Jede Entscheidung dauert in einem Kollektiv ungefähr viermal so lang.

Trotzdem ist es für viele der angenehmste Weg, überhaupt gemeinsam auftreten zu können.

Kapitel 10 Zwei Spuren

Solo bleiben ist auch eine Antwort

Dieses Kapitel fehlt in fast allen Texten über Zusammenarbeit.

Nicht jeder Mensch wird durch eine zweite Person besser.

Und niemand muss gemeinsam auftreten, nur weil es gerade alle machen.

Auch ohne gemeinsam aufzutreten sichtbar: der Waschbär steht allein am Mikrofon, an der Wand zwei Schatten
Manchmal reicht die zweite Stimme im eigenen Kopf.

Wann Solo die bessere Entscheidung ist

Wenn deine Texte von einer sehr eigenen Stimme leben, die sich schlecht teilen lässt.

Wenn du schnell arbeitest und Abstimmung dich ausbremst.

Wenn dein Material sehr persönlich ist und eine zweite Person darin fremd wirken würde.

Und wenn du merkst, dass du eine Zusammenarbeit vor allem suchst, um weniger allein zu reisen.

Dann brauchst du keine Kooperation, sondern Gesellschaft. Das ist ein Unterschied.

Die ehrliche Zwischenlösung
Es gibt einen Mittelweg, den kaum jemand nutzt.

Tretet gemeinsam an einem Abend auf, aber mit getrennten Texten. Ihr reist zusammen, moderiert euch gegenseitig an und teilt euch die Fahrt, ohne dass irgendein Text zwei Urheber bekommt.

Das ist der einfachste Weg, gemeinsam auftreten zu erleben, ohne etwas zu riskieren.
Kapitel 11 Zwei Spuren

Zwölf Fragen vor der ersten Zusammenarbeit

Klapp auf und beantworte ehrlich.

Diese zwölf Fragen sind die Vorstufe zu jeder Entscheidung, gemeinsam auftreten zu wollen.

Sechs Fragen an dich selbst

Suche ich eine Zusammenarbeit oder Gesellschaft?
Beides ist legitim, aber es sind zwei verschiedene Dinge. Für Gesellschaft reicht die gemeinsame Anreise, dafür braucht es keinen gemeinsamen Text.
Kann ich Kritik an meinen Zeilen aushalten?
Gemeinsam schreiben heißt, dass jemand deine Formulierungen streicht. Wenn dich das grundsätzlich verletzt, wird es schwierig.
Kann ich selbst streichen, ohne zu verletzen?
Die andere Richtung ist genauso wichtig und fällt vielen schwerer.
Bin ich bereit, langsamer zu werden?
Zu zweit dauert alles länger. Wer das nicht akzeptiert, wird ungeduldig und übernimmt, und dann ist es keine Zusammenarbeit mehr.
Will ich meinen Namen teilen?
Bei einem gemeinsamen Text steht ihr beide darunter. Auch wenn eine Person mehr geschrieben hat.
Habe ich genug eigenes Material?
Wer noch nach der eigenen Stimme sucht, verliert sie in einer Zusammenarbeit leicht. Mehr dazu steht in Geduld mit dir selbst.

Sechs Fragen an euch beide

Wollen wir dasselbe?
Fragt euch gegenseitig, wo ihr in zwei Jahren stehen wollt. Wenn die Antworten weit auseinanderliegen, ist das jetzt eine Information und später ein Konflikt.
Wie oft können wir wirklich?
Nicht wie oft ihr wollt, sondern wie oft ihr könnt. Die kleinere Zahl bestimmt das Tempo.
Wer macht die Absprachen nach außen?
Siehe Absprache vier. Ohne Klärung antworten entweder beide oder keiner.
Was passiert, wenn einer krank ist?
Siehe Absprache zwei. Diese Frage kommt garantiert, meistens am unpassendsten Tag.
Wie sagen wir uns, dass etwas nicht funktioniert?
Vereinbart eine Form dafür. Zum Beispiel, dass Kritik immer am Text festgemacht wird und nie an der Person.
Wie hören wir auf?
Siehe Absprache fünf. Wer den Ausgang kennt, betritt den Raum entspannter.
Kapitel 12 Annäherung

Sechs Übungen, um gemeinsam auftreten zu üben

Diese sechs kosten euch zusammen einen Nachmittag.

Fangt mit einer an, nicht mit allen.

Denn gemeinsam auftreten übt man wie jedes Handwerk, nämlich in kleinen Schritten.

Drei Übungen zum Ausprobieren

Übung 1 – Der geteilte Abend
Tretet an einem Abend nacheinander mit eigenen Texten auf und reist zusammen an. Das ist die risikofreie Vorstufe und zeigt euch schon sehr viel über die Zusammenarbeit.
Übung 2 – Die Strophenstaffel
Verfahren eins aus Kapitel fünf, mit einem klaren Thema und je vier Strophen. In zwei Stunden habt ihr einen ersten gemeinsamen Text und wisst, ob es trägt.
Übung 3 – Das fremde Streichen
Gebt euch gegenseitig einen fertigen Solotext und streicht darin zwanzig Prozent. Ihr lernt dabei mehr übereinander als in zehn Gesprächen.

Drei Übungen für die Bühne

Übung 4 – Die ersten drei Sätze
Probt nur den Anfang, dafür zwanzigmal. Übergaben, Blicke, Position. Danach steht das Fundament für jeden weiteren Text.
Übung 5 – Der Rollentausch
Sprecht einmal die Teile der jeweils anderen Person. Es klingt schrecklich und zeigt euch sofort, welche Zeilen nur wegen einer bestimmten Stimme funktionieren.
Übung 6 – Die Absprache schreiben
Setzt euch hin und beantwortet die drei Fragen aus Kapitel drei. Schriftlich. Zehn Minuten. Das ist die wichtigste Übung auf dieser Liste.
Kapitel 13 Zusammen

Wenn die Zusammenarbeit kippt

Dieses Kapitel gehört hierher, weil Zusammenarbeit Nähe erzeugt.

Und Nähe kann auch in die falsche Richtung wirken.

Erstens ist das selten, und zweitens sollte man es trotzdem erkennen können.

Der Unterschied in einem Satz
Reibung gehört dazu. Zwei Menschen, die gemeinsam schreiben, streiten über Zeilen, und das ist gesund.

Wenn dich die Zusammenarbeit dagegen dauerhaft kleiner macht, wenn du Angst vor gemeinsamen Terminen hast oder wenn deine Beiträge systematisch abgewertet werden, ist das keine Reibung mehr.

Anzeichen, bei denen du aussteigen solltest

Du traust dich nicht mehr, eigene Vorschläge zu machen.

Deine Beiträge tauchen später ohne dich auf.

Du wirst vor anderen kleingemacht, auch scherzhaft.

Oder du entschuldigst dich regelmäßig für Dinge, die du gar nicht falsch gemacht hast.

Wie du aussteigst

Klar, schriftlich und ohne lange Begründung.

Du schuldest niemandem eine Rechtfertigung dafür, dass du allein weiterarbeiten willst.

Wenn ihr Absprache fünf getroffen habt, ist das jetzt eine Formalie. Und wenn nicht, ist es der Moment, in dem du merkst, warum sie sinnvoll gewesen wäre.

Falls dich die Situation über längere Zeit belastet, ist die Hausarztpraxis ein völlig normaler erster Schritt. Termine für die psychotherapeutische Sprechstunde vermittelt in Deutschland die Terminservicestelle unter der 116117.

Und wenn es dir gerade richtig schlecht geht, ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar, kostenfrei und anonym: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Kapitel 14 Zwei Spuren

Selbstcheck: Passt eine Zusammenarbeit zu dir?

Sechs Fragen. Hak ehrlich ab, es sieht ja niemand.

Auswertung in einem Satz: Wenn du beim letzten Punkt gezögert hast, ist das kein Hinderungsgrund, sondern genau der Punkt, an dem du üben solltest.

Und wenn du beim ersten nicht zustimmen konntest, schreib erst weiter allein.

Übrigens scheitert gemeinsam auftreten fast nie am Können. Es scheitert an ungeklärten Fragen.

Kapitel 15 Zusammen

Zehn Fehler beim gemeinsam auftreten

Fünf Fehler am Anfang

Fehler 1: Keine Absprache treffen
Der Fehler aus Freiburg. Zehn Minuten am Anfang ersparen euch neun Jahre später ein Ende.
Fehler 2: Sofort gemeinsam schreiben
Fangt mit dem geteilten Abend an. Erst danach mit gemeinsamen Texten.
Fehler 3: Zusammenarbeiten, weil man sich mag
Sympathie ist eine Voraussetzung und kein Grund. Der Grund muss inhaltlich sein.
Fehler 4: Ungleiche Verfügbarkeit ignorieren
Rechnet vorher aus, wie oft ihr beide wirklich könnt. Die kleinere Zahl gilt.
Fehler 5: Über Geld nicht sprechen
Es fühlt sich unangenehm an und dauert drei Minuten. Später dauert es Monate.

Fünf Fehler unterwegs

Fehler 6: Beiträge heimlich aufrechnen
Wer im Kopf Buch führt, sollte es aussprechen. Stille Buchführung ist der Anfang vom Ende.
Fehler 7: Kritik an der Person statt am Text festmachen
Vereinbart früh, dass es immer um Zeilen geht und nie um Charakter.
Fehler 8: Nur noch gemeinsam auftreten
Behaltet beide eigene Solotexte. Sonst hängt eure gesamte Bühnenpräsenz an einer Beziehung.
Fehler 9: Zwei Jahre dasselbe Programm spielen
Das Publikum kennt euch dann auswendig. Und ihr euch auch.
Fehler 10: Nicht aufhören, obwohl es vorbei ist
Viele Duos laufen ein Jahr zu lang. Ein klares Ende ist freundlicher als ein langsames Auslaufen.
Kapitel 16 Annäherung

Die Werkstatt: euer Plan für sieben Tage

Kein Programm, sondern eine Woche.

TagWas ihr machtDauer
MontagJede Person notiert allein, was sie sich von der Zusammenarbeit erhofft.10 Minuten
DienstagBeide Notizen austauschen und vergleichen.20 Minuten
MittwochDie drei Fragen aus Kapitel drei beantworten und aufschreiben.10 Minuten
DonnerstagEin Thema festlegen und je vier Strophen schreiben.60 Minuten
FreitagDie Strophen abwechselnd zusammenlegen und laut lesen.30 Minuten
SamstagNur die ersten drei Sätze proben. Zwanzigmal.30 Minuten
SonntagEntscheiden, ob ihr weitermacht. Ehrlich.15 Minuten

Der Sonntag ist der wichtigste Tag in dieser Tabelle.

Denn eine Zusammenarbeit, die nach einer Woche nicht überzeugt, wird nach einem Jahr nicht besser, sondern nur schwerer zu beenden.

Damit habt ihr nach sieben Tagen eine belastbare Antwort auf die Frage, ob ihr gemeinsam auftreten solltet.

Kapitel 17 Getrennt

Freiburg – der Rest der Geschichte

Zurück nach Freiburg.

Ich habe später mit beiden gesprochen, getrennt, im Abstand von einigen Monaten.

Die Sachlage war unspektakulär.

Die eine Person hatte die Idee gehabt und die Struktur gebaut. Die andere hatte den größten Teil der Zeilen geschrieben.

Beide hielten sich für die Urheberin des Textes, und beide hatten recht.

Wenn zwei Menschen nicht mehr gemeinsam auftreten: der Waschbär steht allein mit Tasche in einer leeren Bahnhofshalle
Danach fährt man wieder allein. Und das ist das eigentlich Traurige.

Die Frage, die ich beiden gestellt habe

Warum sie das in neun Jahren nie besprochen hatten.

Beide gaben mir fast dieselbe Antwort.

Weil es sich angefühlt hätte, als würde ich ihr nicht vertrauen.
Beide Beteiligten · unabhängig voneinander

Genau darin liegt die Tragik.

Sie haben die Absprache vermieden, um die Freundschaft zu schützen. Und genau deshalb ist die Freundschaft zerbrochen.

Deshalb steht in diesem Beitrag ein ganzes Kapitel über zehn Minuten Papierkram.

Der Teil, den ich lieber weggelassen hätte

Ich habe danach selbst zweimal gemeinsam geschrieben.

Beim ersten Mal habe ich den Zettel vergessen, weil es sich albern anfühlte.

Dieser Text liegt bis heute irgendwo und wird von niemandem gespielt, weil wir uns nicht einigen konnten, wem er gehört.

Beim zweiten Mal habe ich es gemacht. Es hat elf Minuten gedauert.

Kapitel 18 Zusammen

Was ein gemeinsamer Text braucht

Eine Absprache verhindert den Streit.

Sie sorgt aber nicht dafür, dass der Text gut wird.

Denn zwei Menschen auf einer Bühne verzeihen sich handwerklich weniger als eine. Jede unklare Übergabe fällt doppelt auf, jede schwache Zeile hat zwei Verantwortliche.

Gemeinsam auftreten, wenn es funktioniert: der Waschbär steht an einem von zwei Mikrofonen vor vollem Saal
Zwei Mikrofone, ein Text. Das ist schwerer, als es aussieht.

Warum das eine Handwerksfrage ist

Ein Dialog braucht Timing. Ein Wechsel braucht einen sauberen Übergang. Und ein gemeinsamer Schluss braucht zwei Menschen, die exakt gleichzeitig wissen, wann Schluss ist.

Das sind alles Griffe, und Griffe kann man lernen.

Kurz gesagt: Gemeinsam auftreten verlangt mehr Handwerk, nicht weniger.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also die Werkzeuge, die ihr braucht, wenn zwei Stimmen einen Text tragen sollen.

Denn eine Zusammenarbeit macht Texte nicht automatisch besser. Sie verdoppelt nur, was ohnehin da ist.

Die Absprache regelt das Miteinander. Das Handwerk regelt den Text.

Übrigens: Die beiden aus Freiburg reden inzwischen wieder miteinander.

Aber sie treten nicht mehr zusammen auf.

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Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
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Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
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Zu zweit reist es sich günstiger. Und deutlich angenehmer.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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