Vergleiche schärfen: Das kleine Wort „wie“ richtig einsetzen
Der Vergleich ist das ehrlichste Stilmittel, das es gibt. Er sagt offen, dass er ein Bild benutzt.
Genau deshalb wird er unterschätzt.
Und genau deshalb ist er so schwer.
Denn eine Metapher darf ungenau sein.
Ein Vergleich nicht.
Deshalb ist Vergleiche schreiben handwerklich anspruchsvoller, als es aussieht.
Wer „wie“ sagt, verspricht dem Publikum eine Erklärung.
Kommt danach nichts, das die Sache klarer macht, hast du das Versprechen gebrochen.
Dieser Beitrag zeigt dir, wie du Vergleiche schreiben kannst, die tatsächlich etwas leisten.
Und er zeigt dir, wann du das „wie“ besser streichst.
Zum Mitmachen gibt es sechs Messbögen, drei Maßproben und zwei deutsche Videos.
Denn Vergleiche schreiben scheitert fast nie am Bild.
Es scheitert an der Richtung.
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Jetzt Kanal folgenVergleiche schreiben oder Metapher: der Unterschied
Der Unterschied ist winzig und entscheidet alles.
Die Metapher verschweigt, der Vergleich benennt
Er ist ein Fuchs.
Das ist eine Metapher.
Er ist so geschickt wie ein Fuchs.
Das ist ein Vergleich.
Zunächst klingt der Unterschied nach Haarspalterei.
Danach merkt man, dass alles daran hängt.
Beim Vergleich steht die gemeinsame Eigenschaft ausdrücklich da: geschickt.
Bei der Metapher fehlt sie, und das Publikum muss selbst darauf kommen.
Deshalb nennt man die Metapher auch einen verkürzten Vergleich.
Genau darin liegt beim Vergleiche Schreiben die Chance und die Gefahr zugleich.
Was daraus folgt
Ein Vergleich ist präziser.
Eine Metapher ist stärker.
Denn Genauigkeit und Wucht schließen sich hier gegenseitig aus.
Denn wer die Eigenschaft ausspricht, schließt alle anderen aus.
Das ist ein Gewinn, wenn du genau sein willst.
Und ein Verlust, wenn du willst, dass jeder etwas Eigenes einsetzt.
Nimm die Metapher, wenn du wirken willst.
Und nimm nie beides für dieselbe Sache im selben Text. Dann hebt sich die Wirkung auf.
Die Signalwörter
Ein Vergleich erkennt sich an „wie“ oder „als“.
Außerdem gibt es die längere Form mit „so wie“ und die vergleichende Steigerung mit „als ob“.
Alle drei versprechen dasselbe: Gleich kommt etwas, das die Sache klarer macht.
Deshalb wiegt ein missglückter Vergleich schwerer als eine missglückte Metapher.
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Der Griff beim Vergleiche Schreiben: immer nach unten
Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.
Es gibt genau eine Regel, und sie ist eine Richtungsangabe.
Von groß nach klein. Von abstrakt nach greifbar. Von unbekannt nach vertraut.
Sobald du etwas Konkretes mit etwas Abstraktem vergleichst, hast du die Richtung umgedreht. Und dann erklärt der Vergleich nichts, sondern verdunkelt.
Das war es.
Ein Gefälle, mehr nicht.
Damit wird Vergleiche schreiben von einer Geschmacksfrage zu einer Prüfung.
Warum die Richtung so oft falsch ist
Weil abstrakte Wörter beim Schreiben edler klingen.
Ewigkeit, Abgrund, Ozean, Unendlichkeit.
Das fühlt sich groß an.
Nur weiß niemand, wie lang eine Ewigkeit ist.
Eine Zahnarztspülung dagegen kennt jeder.
Trotzdem greifen fast alle zuerst zur Ewigkeit.
Kurz gesagt: Das Bild muss vertrauter sein als die Sache.
Sonst arbeitet es nicht.
Der Test dafür
Frag dich, welche der beiden Seiten du jemandem leichter erklären könntest.
Wenn die zweite Seite die schwierigere ist, dreh den Vergleich um oder wirf ihn weg.
Außerdem hilft eine zweite Frage: Könnte man die zweite Seite fotografieren?
Damit hast du zwei Prüfungen, die zusammen keine zehn Sekunden dauern.
Bei Ewigkeit geht das nicht.
Bei einem Schrank, den niemand abholt, schon.
Kurz gesagt: Vergleiche schreiben heißt, immer die vertrautere Seite zuletzt zu nennen.
Er ist entweder verbraucht oder er zeigt nach oben. Das Erste merkst du beim Lesen, das Zweite fällt dir ohne diese Regel nie auf.
Vier Sachen, dreimal verglichen
So sieht der Griff angewendet aus.
Jedes Mal dieselbe Sache, dreimal verglichen.
Erst verbraucht, dann rückwärts, dann richtig.
Denn beim Vergleiche Schreiben lernt man am Nebeneinander mehr als an jeder Regel.
Zwei Sachen aus dem Alltag
Zwei Sachen aus dem Körper
Drucker, Zählerstand, dritter Umzug, Aufzug. Das sind alles Dinge, die man anfassen oder erledigen kann.
Und genau deshalb funktionieren sie: Wer vergleicht, schuldet dem Publikum etwas, das es besser kennt als die Sache selbst.
Homer: Vergleiche schreiben in epischer Breite
Die älteste Form des Vergleichs ist zugleich die ausführlichste.
In der Ilias unterbricht Homer regelmäßig die Schlacht, um ein Bild auszubauen.
Krieger fallen über den Feind her wie Löwen, die vor Hunger über frisches Fleisch geraten.
Und dann geht es nicht sofort weiter.
Das Bild bekommt eigenen Raum.
Denn ein Gleichnis war bei Homer keine Verzierung, sondern ein eigener Abschnitt.
Was diese Gleichnisse tun
Sie schmücken nicht.
Sie kalibrieren die Wahrnehmung neu.
Erstens halten sie den Kampf an und machen aus Handlung einen Vorgang, den man in Ruhe ansehen kann.
Zweitens verankern sie das Heldenhafte im gewöhnlichen Leben: in Arbeit, Wetter, Feld und Ernte.
Und drittens legen sie Bedeutungsebenen übereinander.
Wut wie ein Feuer, das verwüstet und dabei den Boden düngt.
Der Punkt, der für uns zählt
Homer vergleicht das Außergewöhnliche mit dem Alltäglichen.
Die Schlacht ist das Fremde.
Der Löwe, das Feuer, die Ernte sind das Vertraute.
Damit steht der Griff aus Kapitel zwei bereits in der ältesten Dichtung Europas.
Vergleiche schreiben funktioniert also seit dreitausend Jahren nach derselben Regel.
Außerdem war die Ilias mündlich.
Die Gleichnisse dienten den Rhapsoden als Rhythmusregler beim Vortrag.
Der Fachbegriff, der hilft
Lessing hat für diese Struktur zwei Wörter geprägt: Sachteil und Bildteil.
Der Sachteil ist der Gedanke oder die Abstraktion.
Der Bildteil ist das konkrete Bild, in das man ihn überträgt.
Und der Zweck ist ausdrücklich die Enthüllung, also das Fördern von Verständnis.
Damit ist auch nach zweihundertfünfzig Jahren nichts hinzuzufügen.
Der ehrliche Haken
Homerische Gleichnisse sind lang.
Manche laufen über zehn Verse.
Auf einer Slam-Bühne hast du dafür keine Zeit, und ein ausgebautes Gleichnis kostet dich den Faden.
Trotzdem lohnt sich die Technik in kleiner Dosis: ein Vergleich, der einen Satz länger bleibt als nötig, wirkt oft stärker als drei kurze.
Chandler machte den Vergleich zur Visitenkarte
Der Gegenpol ist knapp dreitausend Jahre jünger und wesentlich kürzer.
Raymond Chandler schrieb zwischen 1939 und 1958 sieben Romane um den Detektiv Philip Marlowe.
Auf der ersten Seite von Farewell, My Lovely begegnet Marlowe einem Ex-Häftling namens Moose Malloy.
Und Chandler beschreibt ihn mit einem Vergleich, der bis heute zitiert wird.
Denn Vergleiche schreiben kann auch heißen, eine ganze Figur in einem Satz zu zeigen.
as inconspicuous as a tarantula on a slice of angel foodRaymond Chandler · Farewell, My Lovely, 1940
Auf Deutsch etwa: so unauffällig wie eine Vogelspinne auf einem Stück Biskuittorte.
Warum das so gut ist
Erstens läuft es nach unten.
Unauffälligkeit ist abstrakt, eine Spinne auf Kuchen ist ein Bild.
Zweitens ist es überprüfbar.
Man sieht es sofort und man sieht auch die Farben.
Drittens arbeitet es mit einem Widerspruch.
Etwas Dunkles auf etwas sehr Hellem.
Und viertens sagt es nebenbei etwas über Marlowe.
Nur jemand mit diesem Blick denkt in solchen Bildern.
Außerdem ist es kurz.
Ein Satz, kein Absatz.
Wie Chandler gearbeitet hat
Seine Kollegen bei den Pulp-Magazinen schrieben im Akkord.
Chandler dagegen arbeitete langsam und feilte an der Mechanik jeder einzelnen Zeile.
Damit ist er der beste Beleg dafür, dass gute Vergleiche nicht einfallen, sondern gebaut werden.
Der ehrliche Haken, und er ist wichtig
Chandlers Stil ist so oft kopiert worden, dass die Parodien einem beim Lesen der Originale dazwischenkommen.
Außerdem gilt eine Warnung, die in fast jeder Anleitung zu ihm steht: Zu viele Vergleiche oder zu viel sprachliche Verspieltheit verwandeln einen ernsten Text sofort in Satire.
Das ist die eigentliche Lehre aus Chandler.
Nicht: Bau viele Vergleiche.
Sondern: Bau einen, und der muss sitzen.
Damit ist beim Vergleiche Schreiben die Menge wichtiger als die Qualität des einzelnen Bildes.
Vier Vorräte für die rechte Seite
Die zweite Seite eines Vergleichs kommt nicht aus der Fantasie.
Denn sie muss vertraut sein, und Vertrautes findet man nur da, wo man sich auskennt.
| Vorrat | Warum er trägt | Beispiel für ein Bild |
|---|---|---|
| Handgriffe aus dem Beruf | Überprüfbar und selten benutzt. | Wie ein Drucker, dem niemand den Auftrag abbricht. |
| Haushalt und Wohnung | Kennt jeder, benennt kaum jemand. | Wie ein Zettel für den Zählerstand in einer leeren Wohnung. |
| Wartesituationen | Alle haben dieselben Erfahrungen. | Wie das Ende einer Zahnarztspülung. |
| Geräte und Technik | Sehr konkret, aber schnell veraltet. | Wie ein Handy, das man lädt, statt es zu halten. |
Die erste Zeile ist die ergiebigste und die am wenigsten genutzte.
Denn dein Beruf liefert Vorgänge, die außer dir kaum jemand als Bild benutzt.
Die vierte hat einen eingebauten Nachteil.
Technikbilder altern schneller als alles andere.
Der Vorrat, den ich am meisten empfehle
Wartesituationen.
Denn dort ist die Erfahrung fast identisch, egal wer zuhört.
Außerdem geht es beim Vergleiche Schreiben oft um Dauer, und Dauer lässt sich nur mit Dauer vergleichen.
Kurz gesagt: Für Zeit brauchst du Zeit, für Enge brauchst du Enge, für Leere brauchst du Leere.
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Wann du beim Vergleiche Schreiben aufs Signalwort verzichtest
Nicht jede Stelle verträgt einen ausgesprochenen Vergleich.
Denn das Signalwort kündigt an, dass jetzt ein Bild kommt.
Und Ankündigungen kosten Wirkung.
| Situation | Vergleich oder nicht | Warum |
|---|---|---|
| Du erklärst etwas Kompliziertes | Vergleich | Die Eigenschaft muss ausgesprochen werden, sonst rät man. |
| Du willst, dass es wehtut | Metapher | Ohne „wie“ ist der Leser mitten drin statt daneben. |
| Du beschreibst eine Person | Vergleich | Er sagt nebenbei etwas über den Erzähler, siehe Chandler. |
| Du bist mitten in einer Szene | Weder noch | Beschreib einfach genau, was passiert. |
| Du willst komisch sein | Vergleich | Die Distanz des „wie“ ist die Grundlage jeder Pointe. |
Die vierte Zeile ist die unterschätzteste.
Sehr oft ist die beste Lösung gar kein Bild, sondern eine genaue Beobachtung.
In der Wohnung stand nur noch der Zettel für den Zählerstand.
Da braucht es kein „wie“.
Die Regel dahinter
Ein Vergleich lohnt sich, wenn die Sache selbst nicht sichtbar ist.
Gefühle, Zustände, Dauer, Mengen.
Dafür brauchst du ein Bild.
Alles, was man ohnehin sehen kann, beschreibst du besser direkt.
Außerdem gilt: Vergleiche schreiben lohnt sich nur bei Dingen ohne Bild.
Auflösung anzeigen
Ansehen: Vergleich und Metapher auseinanderhalten
Zwei deutsche Videos, beide zur Abgrenzung.
Denn wer die beiden verwechselt, wählt auch das falsche Werkzeug.
Zunächst also die Systematik, anschließend zurück an den eigenen Text.
Ob ein Vergleich gut ist, kommt in keinem vor. Das ist typisch: Im Deutschunterricht wird das Stilmittel bestimmt, nicht bewertet.
Die Richtungsregel aus Kapitel zwei findest du deshalb nirgends. Sie ist aber der einzige Unterschied, der auf einer Bühne zählt.
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Wie viele Vergleiche ein Bühnentext verträgt
Ein Vergleich hält den Text kurz an.
Denn das Publikum verlässt für einen Moment die Szene und schaut sich das Bild an.
Deshalb ist beim Vergleiche Schreiben die Dosierung genauso wichtig wie das Bild selbst.
| Menge | Was passiert | Wofür es taugt |
|---|---|---|
| Einer im ganzen Text | Er wird zum Merkposten und bleibt hängen. | Der Normalfall für vier Minuten. |
| Zwei bis drei | Sie stützen sich, wenn sie aus derselben Welt kommen. | Längere Texte, wenn die Bilder verwandt sind. |
| Vier und mehr | Der Text wird zur Bildersammlung. | Chandler-Parodie, nicht Chandler. |
| Einer, dafür ausgebaut | Er wird zur eigenen kleinen Szene. | Homers Verfahren. Braucht Mut und Tempo. |
Die letzte Zeile ist die interessanteste und die seltenste.
Ein einziger Vergleich, der zwei Sätze lang bleibt, wirkt oft stärker als vier kurze.
Außerdem merkt sich das Publikum ihn, weil er Zeit bekommen hat.
Wo der eine Vergleich stehen sollte
Nicht im ersten Satz.
Da wirkt er wie eine Kostprobe.
Am besten dort, wo der Text etwas erklären muss, das man nicht sehen kann.
Und wenn du nur einen hast, dann bau ihn aus.
Ein halber Satz mehr kostet nichts.
Denn ein ausgebauter Vergleich bekommt Zeit und wird dadurch erinnert.
Zehn Fehler beim Vergleiche Schreiben
Fünf Fehler bei der Richtung
Fehler 1: Nach oben vergleichen
Fehler 2: Zwei Unbekannte verbinden
Fehler 3: Zu groß wählen
Fehler 4: Das verbrauchte Bild nehmen
Fehler 5: Die Eigenschaft weglassen
Fünf Fehler beim Einbau
Fehler 6: Zwei Vergleiche im selben Satz
Fehler 7: Den Vergleich erklären
Fehler 8: Vergleich und Metapher mischen
Fehler 9: Den Vergleich betonen
Fehler 10: Ihn wegen des Klangs behalten
Auflösung anzeigen
Sechs Übungen für schärfere Vergleiche
Diese sechs kosten dich zusammen kaum eine Stunde.
Denn Vergleiche schreiben lernt man an eigenen Texten, nicht an fremden Beispielen.
Außerdem brauchst du für alle nur Papier und deine eigenen Texte.
Drei Übungen zum Finden
Übung 1 – Die Vorratsliste
Übung 2 – Fünf Bilder für eine Sache
Übung 3 – Die Fotoprobe
Drei Übungen zum Bauen
Übung 4 – Die drei Stufen
Übung 5 – Der Ausbau
Übung 6 – Die Streichprobe
Deine Maßprüfung
Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.
Damit hast du das Vergleiche Schreiben einmal komplett durchlaufen.
Der Vergleich, den ich acht Mal umgebaut habe
Ich hatte einen Text über das Warten auf eine Diagnose.
Und ich wollte unbedingt erklären, wie sich diese Wochen anfühlen.
Die ersten sieben Versuche
Wie ein Abgrund.
Wie ein Schwebezustand.
Wie eine Ewigkeit im Wartezimmer.
Alle sieben zeigten nach oben.
Ich habe die Wochen mit etwas verglichen, das noch schwerer zu fassen war.
Und alle sieben klangen dabei ziemlich gut.
Genau das ist die Falle.
Deshalb ist der eigene Geschmack beim Vergleiche Schreiben unzuverlässig.
Der achte
Es war, wie wenn man einen Anruf erwartet und das Handy trotzdem lädt, weil man es nicht in der Hand halten will.
Das ist kein poetisches Bild.
Es ist ein Vorgang, den viele kennen.
Bei der Sache mit dem Handy musste ich schlucken. Vorher habe ich nur zugehört.Nach dem Auftritt · und das ist der ganze Unterschied
Der Teil, den ich lieber weggelassen hätte
Die sieben schlechten Versuche waren sprachlich sauberer.
Der achte hat einen Nebensatz zu viel und stolpert beim Sprechen leicht.
Trotzdem ist er der einzige, der etwas erklärt.
Und das schlägt jede Eleganz.
Genau darum geht es beim Vergleiche Schreiben: erklären schlägt schmücken.
Was ein Vergleich nicht kann
Ein guter Vergleich ist das zuverlässigste Erklärwerkzeug, das die Sprache hergibt.
Er ist trotzdem nur eine Stelle im Text.
Denn Vergleiche schreiben ersetzt weder Aufbau noch Timing.
Warum jetzt erst das Handwerk anfängt
Du brauchst eine Sache, die überhaupt erklärt werden muss.
Du brauchst einen Vorrat an konkreten Vorgängen, aus dem du schöpfen kannst.
Und du brauchst die Disziplin, sieben gute Versuche wegzuwerfen.
Außerdem braucht der Text einen Grund, warum an dieser Stelle überhaupt erklärt wird.
Kurz gesagt: Der Vergleich liefert die Klarheit.
Den Grund dafür lieferst du.
Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also alles, was um den einen Vergleich herum stehen muss, damit er überhaupt gebraucht wird.
Den Vorrat sammelst du selbst. Den Rahmen liefert das Handwerk.
Vergleich immer nach unten. Und wirf die sieben schönen weg.
Übrigens benutze ich den Handy-Vergleich bis heute.
Und jedes Mal denke ich kurz, dass ich ihn eleganter machen sollte.
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Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.
Metapher, Reim, Pointe, Rhythmus – die Werkzeuge im Detail.
Wenn das Blatt leer bleibt: Stoff, der wirklich zündet.
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Für die Tage, an denen nichts geht und alles zittert.
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