Veranstalter anschreiben: Die Mail, die dir Auftritte bringt

Veranstalter anschreiben am Abend: der Waschbär schreibt konzentriert am Laptop
Die Mail

Veranstalter anschreiben: Die Mail, die dir Auftritte bringt

Eine echte Mail, mit Randnotizen
Anfrage Auftritt
Kein Datum, kein Ort. Landet in einem Stapel mit dreißig gleich betitelten Mails und wird nach hinten geschoben.
Hallo, ich bin Slam-Poet aus Erfurt und würde gern mal bei euch auftreten.
Kein Termin, keine konkrete Bitte, kein Grund. Der Empfänger müsste jetzt selbst überlegen, was du willst.
Ich mache seit drei Jahren Slam und war schon auf einigen Bühnen.
Für dich wichtig, für ihn irrelevant. Er entscheidet nicht über deinen Werdegang, sondern über einen Abend.
Anbei findet ihr mein Video. Meldet euch gern bei Interesse!
Verlagert die ganze Arbeit auf den Empfänger: schauen, entscheiden, einen Termin suchen, antworten.
Liebe Grüße
Keine Anrede mit Namen am Anfang, kein voller Name am Ende. Wirkt wie ein Serienbrief, und das ist es meistens auch.
Diese Mail ist nicht schlecht geschrieben. Sie ist nur so gebaut, dass eine Antwort mehr Arbeit macht als keine.
1
Griff
6
Bausteine
6
Mailbögen
4 deutsche
Videos

Du schreibst zwanzig Mails und bekommst zwei Antworten. Beide sind Absagen.

Danach denkst du, dein Text sei das Problem.

Meistens ist er es nicht.

Denn eine Anfrage wird nicht nach Qualität beantwortet.

Sondern nach Aufwand.

Veranstalter anschreiben ist Massengeschäft: ein Stapel gleicher Umschläge
Deine Mail liegt in einem Stapel, in dem alle gleich aussehen.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du Veranstalter anschreiben kannst, sodass eine Antwort schneller geht als keine.

Denn zwei Untersuchungen erklären ziemlich genau, woran es liegt.

Und eine davon handelt ausgerechnet davon, warum E-Mail der schwächste Kanal ist.

Zum Mitmachen gibt es sechs Bausteine, sechs Mailbögen und vier deutsche Videos.

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[ 01 ]

Warum die meisten Anfragen an Veranstalter untergehen

Es gibt drei Gründe, und keiner davon ist mangelndes Interesse.

Die Sängerin, die ein Konzerthaus rettete

Um 1960 stand das Pariser Olympia vor dem Aus. Der Leiter Bruno Coquatrix hatte Schulden und mehrere Absagen hintereinander.

Er bat eine befreundete Sängerin um eine Konzertreihe.

Édith Piaf sagte zu, obwohl sie damals schwer krank war und kaum noch auftreten wollte.

Die Auftritte ab Ende 1960 wurden ein großer Erfolg und sollen das Haus vor dem Ruin bewahrt haben.

Interessant ist der Anlass. Es war keine Anfrage an eine Unbekannte, sondern eine Bitte unter Leuten, die sich kannten.

So funktionieren Auftritte bis heute am zuverlässigsten.

Deine Mail ist der Anfang einer Bekanntschaft. Der zweite Auftritt kommt dann meistens ohne Mail zustande.

Erstens: Antworten kostet mehr als Ignorieren

Auf eine offene Anfrage kann man nicht in zehn Sekunden antworten.

Man müsste den Kalender aufmachen, einen Termin suchen, das Video ansehen und dann eine Entscheidung formulieren.

Das dauert zehn Minuten.

Und die hat niemand für dreißig Mails.

Deshalb bleibt die Mail liegen, und liegengebliebene Mails werden nie beantwortet.

Zweitens: Es fehlt ein Aufhänger

Eine Mail ohne Datum, ohne Anlass und ohne Bezug ist ein Vorgang ohne Ablage.

Sie passt in keine Liste und in keinen Kalender.

Kapitel vier zeigt, wie stark schon ein banaler Grund die Zustimmung verändert.

Und banal heißt hier wirklich banal.

Drittens: E-Mail ist der schwächste Kanal

Das ist der Punkt, den fast niemand kennt.

Menschen unterschätzen normalerweise deutlich, wie oft andere zusagen.

Bei E-Mails dreht sich das jedoch um, wie Kapitel fünf zeigt.

Kurz gesagt: Ausgerechnet in dem Kanal, den alle benutzen, wirkt eine Bitte am schwächsten.

Deshalb muss man Veranstalter anschreiben anders, als man ein Gespräch führen würde.

Mailprobe
Warum bleiben Anfragen an Veranstalter meistens unbeantwortet?
Auflösung anzeigen
Wegen des Aufwands. Eine offene Anfrage verlangt Kalender aufmachen, Video sichten, Termin suchen und formulieren. Das dauert zehn Minuten — und liegengebliebene Mails werden nie beantwortet.
Beantwortet
Deine Mail konkurriert nicht mit anderen Texten. Sie konkurriert mit dem Feierabend des Empfängers.
Video 1
Kaltakquise per E-Mail: drei Schritte für die erste Nachricht
Der Aufbau einer Mail an jemanden, der dich nicht kennt. Genau deine Lage.
[ 02 ]

Der Griff: mach die Zusage billiger als das Ignorieren

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Regel.

Und sie verschiebt die Arbeit von ihm zu dir.

Der Griff
Schreib die Mail so, dass ein Ja aus einem einzigen Wort besteht.

Also: ein konkretes Datum, eine konkrete Länge, ein konkreter Anlass. Und eine Frage, auf die man mit Ja oder Nein antworten kann.

Denn du bittest nicht um Aufmerksamkeit, sondern um eine Entscheidung. Und Entscheidungen trifft man in dem Moment, in dem sie billiger sind als das Verschieben.

Das war es.

Eine Frage, ein Wort Antwort.

Veranstalter anschreiben mit Wirkung: ein geöffneter Umschlag mit leerem Blatt
Die geöffnete Mail ist erst die halbe Miete. Beantwortet werden will sie auch.

Was das konkret bedeutet

Statt hättet ihr mal was frei schreibst du: Habt ihr am zweiten Freitag im März noch fünf Minuten?

Denn auf die erste Frage kann man nur mit Arbeit antworten, auf die zweite mit Ja oder Nein.

Außerdem hast du damit die Terminsuche übernommen, die sonst der Empfänger machen müsste.

Das ist der ganze Unterschied zwischen einer Anfrage und einem Angebot.

Der Zusatz, der noch mehr bringt

Nimm dem Empfänger auch das Absagen ab.

Ein Satz wie: Wenn es nicht passt, musst du nicht antworten, senkt die Kosten einer Absage auf null.

Das klingt paradox, erhöht aber die Zahl der Antworten, weil niemand mehr ein schlechtes Gewissen umgehen muss.

Kurz gesagt: Wer nicht antworten muss, antwortet öfter.

Damit wird aus einer Anfrage ein Angebot, und Angebote werden beantwortet.

Mailbogen 01
Deine Frage
Formulier deine Bitte einmal offen und einmal geschlossen. Der Unterschied ist die halbe Antwortquote.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil du dreißig Mails schreiben wirst und nicht drei.

Was du dabei durchhältst, ist eine einzige Prüffrage. Und die lautet: Kann er mit einem Wort antworten?

Alles andere in diesem Beitrag ist Ausgestaltung. Diese Frage ist der Kern.
[ 03 ]

Sechs Bausteine der Mail, mit der du Veranstalter anschreibst

Jetzt wird es konkret.

Denn eine gute Anfrage hat immer dieselben sechs Teile.

Und keiner davon ist ein Werbetext.

Drei Bausteine, die über das Öffnen entscheiden

1Der Betreff
Wozu es da ist
Er entscheidet, ob die Mail überhaupt geöffnet wird. Und er entscheidet, in welchen Stapel sie kommt.
So sieht es aus
14. März – Anfrage Slam, 5 Minuten
Der häufige Fehler
Wörter wie Anfrage oder Bewerbung ohne Datum. Damit sieht die Mail aus wie dreißig andere und wird nach hinten sortiert.
2Die Anrede mit Namen
Wozu es da ist
Sie zeigt in einer halben Sekunde, dass die Mail nicht an dreißig Adressen gleichzeitig ging.
So sieht es aus
Hallo Miriam,
Der häufige Fehler
Ein allgemeines Hallo zusammen oder Sehr geehrte Damen und Herren. Beides ist ein Serienbrief-Signal.
3Der erste Satz mit Bezug
Wozu es da ist
Er beantwortet die einzige Frage, die der Empfänger beim Öffnen hat: Warum schreibt mir diese Person?
So sieht es aus
ich war im November bei euch im Publikum, als der Abend wegen des Stromausfalls im Dunkeln weiterging.
Der häufige Fehler
Mit sich selbst anfangen. Der Empfänger kennt dich nicht und hat noch keinen Grund, sich für dich zu interessieren.
Vor dem Veranstalter anschreiben: der Waschbär sitzt als Gast im Publikum
Der beste erste Satz entsteht, bevor du die Mail schreibst.

Drei Bausteine, die über die Antwort entscheiden

4Die konkrete Bitte
Wozu es da ist
Sie ist der Kern. Alles davor dient nur dazu, dass sie gelesen wird.
So sieht es aus
Hättet ihr am 14. März fünf Minuten für mich frei?
Der häufige Fehler
Offene Formulierungen wie irgendwann mal. Sie verlagern die Terminsuche auf den Empfänger und werden deshalb verschoben.
5Der Grund
Wozu es da ist
Ein Grund erhöht die Zustimmung erheblich, und er darf erstaunlich banal sein. Kapitel vier zeigt, wie banal.
So sieht es aus
weil ich an dem Wochenende ohnehin in Kassel bin.
Der häufige Fehler
Gar keinen Grund nennen. Ohne Grund wirkt eine Bitte beliebig, auch wenn sie inhaltlich einleuchtet.
6Der Ausstieg
Wozu es da ist
Er senkt die Kosten einer Absage auf null und erhöht damit paradoxerweise die Zahl der Antworten.
So sieht es aus
Wenn es nicht passt, brauchst du nicht zu antworten.
Der häufige Fehler
Auf eine Antwort drängen. Sätze wie ich freue mich auf eure Rückmeldung erzeugen Druck und damit Vermeidung.
Was diese sechs zusammen ergeben
Eine Mail von etwa achtzig Wörtern.

Das klingt nach wenig und ist Absicht. Alles, was darüber hinausgeht, senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Ende gelesen wird.

Und eine Mail, die nicht zu Ende gelesen wird, kann auch nicht beantwortet werden.
Mailbogen 02
Deine sechs Bausteine
Schreib deine nächste Anfrage einmal mit allen sechs Teilen. Achtzig Wörter sind die Obergrenze.
[ 04 ]

Warum schon ein banaler Grund die Zusage verdoppelt

Es gibt ein Experiment am Kopierer, das genau diesen Punkt zeigt.

Und sein Ergebnis ist so absurd, dass man es zweimal lesen muss.

Ellen Langer, Arthur Blank und Benzion Chanowitz veröffentlichten 1978 im Journal of Personality and Social Psychology die Arbeit The Mindlessness of Ostensibly Thoughtful Action.

Bekannt ist sie heute als Kopierer-Studie.

Der Aufbau

Eine eingeweihte Person stellte sich an eine Warteschlange am Kopierer und bat darum, vorgelassen zu werden.

Dabei gab es drei Varianten der Bitte.

Ohne Grund, mit echtem Grund und mit einem Grund, der gar keiner war.

Die dritte Variante lautete sinngemäß: Darf ich das Kopiergerät benutzen, weil ich Kopien machen muss?

Das Ergebnis

Ohne Grund stimmten sechzig Prozent zu.

Mit echtem Grund waren es vierundneunzig Prozent.

Und mit dem inhaltsleeren Grund immer noch dreiundneunzig Prozent.

Der Unterschied zwischen echtem und leerem Grund war also kaum messbar.

Das Wort weil erledigt einen großen Teil der Arbeit. Der Inhalt des Grundes tat bei einer kleinen Bitte fast nichts dazu.
Kern der Kopierer-Studie 1978 · sinngemäß zusammengefasst
Veranstalter anschreiben braucht ein Datum: ein Kalender mit leeren Feldern
Ein Grund und ein Datum verwandeln eine Bitte in einen Vorgang.

Der Zusatz, den man mitzitieren muss

Bei einer kleinen Bitte reichte der Scheingrund vollkommen aus.

Bei einer größeren Bitte tat er das nicht mehr, dort wirkte nur noch der echte Grund.

Und ein Auftritt ist eine größere Bitte als fünf Kopien.

Deshalb lautet die Übersetzung nicht: Erfinde irgendeinen Grund.

Sondern: Nenn deinen echten Grund, auch wenn er banal klingt.

Was das für deine Mail heißt

Der Satz weil ich an dem Wochenende sowieso in Kassel bin wirkt stärker als gar kein Grund.

Und er wirkt stärker als ein pathetischer Grund über deine künstlerische Entwicklung.

Denn er ist überprüfbar, praktisch und erklärt tatsächlich, warum diese Mail jetzt und an diese Bühne geht.

Kurz gesagt: Banale Gründe sind keine Schwäche.

Sie sind die glaubwürdigsten.

Deshalb gehört in jede Mail an einen Veranstalter ein Nebensatz mit weil.

Der ehrliche Haken, und er ist gemischt

Die Replikationslage ist uneinheitlich.

Valerie Folkes veröffentlichte 1985 vier Studien mit demselben Aufbau, von denen zwei die Ergebnisse ausdrücklich nicht bestätigten.

Andere Arbeiten fanden den Effekt dagegen wieder, etwa eine Untersuchung von 2008 in Personality and Individual Differences.

Für dich heißt das: Ein Grund schadet nie und hilft vermutlich.

Auf die genauen Prozentzahlen solltest du nicht wetten.

[ 05 ]

Warum Veranstalter anschreiben per Mail am schwächsten wirkt

Jetzt zu der Untersuchung, die dieses ganze Kapitel unbequem macht.

Denn sie erklärt, warum du dich beim Anschreiben systematisch verschätzt.

Francis Flynn und Vanessa Bohns veröffentlichten 2008 im Journal of Personality and Social Psychology die Arbeit If you need help, just ask.

Auf Deutsch etwa: Wenn du Hilfe brauchst, frag einfach.

Der Befund, der Mut macht

In sechs Studien unterschätzten Menschen deutlich, wie oft andere zusagen.

In den ersten drei Studien lag die Unterschätzung bei bis zu fünfzig Prozent.

Und zwar sowohl im Labor als auch im echten Leben.

Die Erklärung fanden sie in der letzten Studie.

Wer bittet, denkt an die Kosten einer Zusage.

Wer gefragt wird, denkt an die sozialen Kosten einer Absage.

Wer um etwas bittet, unterschätzt regelmäßig, wie unangenehm es für den anderen wäre, nein zu sagen.
Kern von Flynn und Bohns 2008 · sinngemäß zusammengefasst
Veranstalter anschreiben ohne Antwort: der Waschbär sitzt entmutigt am Laptop
Man überschätzt beim Mailen, wie viel eine Bitte auslöst.

Und jetzt die Wendung

Dieser Effekt hängt am Kanal.

Und zwar stark.

Bei einer Bitte von Angesicht zu Angesicht unterschätzen Menschen die Zusagen.

Bei Aushängen und bei Anfragen per E-Mail dagegen überschätzen sie die Zusagen, wie Untersuchungen aus derselben Arbeitsgruppe zeigen.

Also ausgerechnet dort, wo fast alle anfragen, wirkt eine Bitte am schwächsten.

Warum das so ist

Weil die sozialen Kosten einer Absage in einer Mail fast bei null liegen.

Niemand muss dir ins Gesicht schauen und niemand muss überhaupt reagieren.

Deshalb funktioniert das Nichtantworten als Absage.

Und zwar völlig folgenlos.

Kurz gesagt: Eine Mail nimmt der Bitte genau die Kraft, die sie im Gespräch hätte.

Was du praktisch daraus machst

Erstens: Erhöhe künstlich, was die Mail sonst nicht hat, nämlich Verbindlichkeit durch Datum, Anlass und Namen.

Zweitens: Nutze persönliche Wege, wo es geht.

Ein Gespräch nach einem Abend schlägt zehn Mails.

Drittens: Rechne fest damit, dass viele Mails unbeantwortet bleiben, und schreib entsprechend mehr davon.

Denn das ist kein Urteil über dich, sondern eine Eigenschaft des Kanals.

Der ehrliche Haken, und er betrifft die Zahlen

Die Studien wurden überwiegend mit Studierenden in Nordamerika durchgeführt.

Außerdem ging es um kleine Gefälligkeiten wie das Ausleihen eines Telefons und nicht um Auftrittsanfragen.

Und die Angabe mit den fünfzig Prozent bezieht sich auf bestimmte Studien und ist keine allgemeine Konstante.

Die Richtung ist aber gut abgesichert, und um die geht es hier.

[ 05b ]

Dieselbe Anfrage an denselben Veranstalter, zweimal geschrieben

Genug Theorie.

Hier ist eine echte Anfrage in zwei Fassungen.

Denn beim Veranstalter anschreiben sieht man den Unterschied sofort.

Zum Umschalten

Die Anfrage
Dieselbe Person, dieselbe Bühne, derselbe Wunsch. Schalt zwischen den beiden Fassungen um.
Betreff
Anfrage Auftritt
Hallo zusammen,
ich bin Slam-Poet aus Erfurt und mache das seit drei Jahren. Ich würde sehr gern mal bei euch auftreten und war schon auf einigen Bühnen in Thüringen.
Anbei mein Video, schaut gern rein. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!
Liebe Grüße
Der Empfänger müsste den Kalender öffnen, das Video sichten, einen Termin vorschlagen und formulieren. Das sind zehn Minuten Arbeit für eine Mail, die aussieht wie dreißig andere.
Betreff
14. März – Anfrage Slam, 5 Minuten
Hallo Miriam,
ich war im November bei euch im Publikum, als der Abend wegen des Stromausfalls im Dunkeln weiterging. Seitdem wollte ich mal fragen.
Hättet ihr am 14. März fünf Minuten frei? Ich bin an dem Wochenende ohnehin in Kassel.
Wenn es nicht passt, brauchst du nicht zu antworten. Falls doch, hier ein Video: (Link)
Viele Grüße, Stephan
Der Empfänger kann mit Ja oder Nein antworten. Betreff, Datum, Anlass und Grund stehen da, das Video ist optional. Und eine Absage kostet ihn gar nichts.

Beide Mails wollen dasselbe.

Die zweite ist sogar kürzer, sie hat nur die Arbeit anders verteilt.

Außerdem enthält sie einen Satz, den man nicht erfinden kann: die Erinnerung an einen bestimmten Abend.

Kurz gesagt: Der Unterschied liegt nicht im Ton.

Sondern in der Rechnung.

Damit lässt sich jeder Veranstalter anschreiben, ohne aufdringlich zu wirken.

Mailbogen 02b
Deine zwei Fassungen
Nimm deine letzte Anfrage und schreib sie einmal neu. Nur mit Datum, Anlass, Grund und Ausstieg.
Dein Link-Kompass

Du willst mehr von diesen Ideen?

Hier liegen 280 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen. Such dir raus, was heute weh tut.

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Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

[ 06 ]

Sieben ungewöhnliche Wege, Veranstalter anzuschreiben

Jetzt kommt der Teil, den du woanders nicht findest.

Diese sieben Ideen klingen schräg und funktionieren trotzdem.

Sie sind Erfahrungswerte aus der Szene und keine Studienergebnisse.

Genau so solltest du sie behandeln.

Drei Vorschläge, die den Betreff betreffen

Erstens: Fang den Betreff mit dem Datum an
Also nicht Anfrage Auftritt, sondern 14. März – Anfrage. Denn Veranstalter denken in Terminen und nicht in Namen. Ein Betreff mit Datum landet gedanklich sofort im Kalender, einer ohne Datum in einem Stapel.
Zweitens: Schreib die Minutenzahl in den Betreff
14. März – Anfrage, 5 Minuten. Das wirkt kleinlich und ist es nicht. Es signalisiert, dass du weißt, wie ein Abend aufgebaut ist, und dass du keinen Sonderplatz willst.
Drittens: Frag nach der Warteliste statt nach einem Termin
Ein Betreff wie Warteliste März bis Mai wirkt bescheiden und ist strategisch klug. Denn auf eine Warteliste kommt man leichter als in einen Abend, und Absagen gibt es überall.

Außerdem ist die dritte Idee die einzige, bei der ein Ja fast nichts kostet.

Veranstalter anschreiben heißt auffallen: ein Stapel identischer Umschläge
Alles, was den Stapel unterbricht, wird zuerst gelesen.

Vier Vorschläge, die den Inhalt betreffen

Viertens: Biete an, das Opferlamm zu machen
Bei vielen Slams tritt vor dem Wettbewerb jemand außer Konkurrenz auf, um die Jury einzustimmen. Diesen Slot will kaum jemand. Wer ihn anbietet, löst ein echtes Problem und steht trotzdem auf der Bühne. Und beim nächsten Mal kennt man dich.
Fünftens: Melde dich als kurzfristiger Ersatz
Ein Satz wie: Falls jemand kurzfristig absagt, ich bin zwanzig Minuten entfernt und habe immer zwei Texte dabei. Das ist keine Bitte, sondern ein Angebot — und es kommt in genau dem Moment zum Tragen, in dem jemand ratlos ist.
Sechstens: Frag nach der Technik statt nach dem Slot
Habt ihr ein Handmikrofon oder ein Stativ? Diese Frage beantwortet fast jeder, weil sie leicht ist. Damit ist aus einer Bewerbung ein Gespräch geworden, und Gespräche laufen anders als Anfragen.
Siebtens: Schreib nach einem Abend, an dem du Gast warst
Eine Mail am Tag danach mit einer konkreten Beobachtung über den Abend wirkt völlig anders als eine Bewerbung aus dem Nichts. Sie beweist nämlich, dass du wirklich da warst.
Was diese sieben verbindet
Keiner davon bittet um einen Gefallen.

Alle sieben bieten stattdessen etwas an: eine Lösung, eine Reserve, eine leichte Frage oder eine echte Beobachtung.

Und genau das ist der Unterschied zwischen einer Bewerbung und einem Kontakt. Bewerbungen werden sortiert, Kontakte beantwortet.
Mailbogen 03
Dein ungewöhnlicher Zug
Such dir einen der sieben aus und probier ihn beim nächsten Mal. Am besten den, der dir am unangenehmsten ist.
Video 2
Kaltakquise: Leitfaden und Beispiele
Wie man Fremde anspricht, ohne aufdringlich zu wirken.
[ 07 ]

Was in eine Anfrage nicht hineingehört

Fast alle Anfragen sind zu lang.

Und zwar an denselben Stellen.

Denn beim Veranstalter anschreiben schreibt man aus Unsicherheit mehr statt weniger.

Das schreiben vieleWarum es schadetWas stattdessen
Den kompletten WerdegangEr entscheidet über einen Abend, nicht über eine Laufbahn.Ein Halbsatz, wenn überhaupt.
Drei VideolinksDrei Links heißen null angesehene Videos.Ein Link, und zwar optional.
Alle Themen deiner TexteDas liest niemand und beantwortet niemand.Gar nichts. Er hört es dann selbst.
Eine lange BegründungLange Gründe wirken wie Rechtfertigung.Ein Nebensatz mit weil.
Preisvorstellungen ungefragtDas verschiebt das Gespräch, bevor es begonnen hat.Nachfragen, wenn zugesagt wurde.

Die zweite Zeile ist die wichtigste und die schwerste.

Denn drei Links wirken wie Auswahl und erzeugen tatsächlich Entscheidungsdruck.

Und Entscheidungsdruck ist genau das, was die Mail liegen lässt.

Deshalb gilt: ein Link, und lieber hinter einem Wenn-Satz versteckt.

Die Sache mit dem Anhang

Häng nichts an, auch kein PDF und kein Foto.

Denn Anhänge landen in Spamfiltern, blähen die Mail auf und werden selten geöffnet.

Ein Link ist harmloser, kürzer und lässt sich später ansehen.

Kurz gesagt: Deine Mail soll auf ein Handydisplay passen.

Denn Veranstalter anschreiben heißt kürzen und nicht ergänzen.

Mailbogen 04
Deine Streichliste
Nimm deine letzte Anfrage und streich alles, was der Empfänger für seine Entscheidung nicht braucht.
[ 08 ]

Zehn Fehler beim Veranstalter anschreiben

Zunächst fünf in der Mail, anschließend fünf drumherum.

Fünf Fehler in der Mail

Fehler 1: Keine konkrete Bitte
Eine offene Frage verlagert die Arbeit. Und verlagerte Arbeit bleibt liegen.
Fehler 2: Kein Datum
Ohne Datum passt die Mail in keinen Kalender und damit in keinen Vorgang.
Fehler 3: Kein Grund
Ein Grund erhöht die Zustimmung erheblich, auch wenn er banal ist.
Fehler 4: Zu lang
Über hundertzwanzig Wörter wird nicht zu Ende gelesen. Achtzig sind ein guter Zielwert.
Fehler 5: Auf Antwort drängen
Ich freue mich auf eure Rückmeldung erzeugt Druck. Und Druck erzeugt Vermeidung.

Denn beim Veranstalter anschreiben verliert man fast immer durch zu viel.

Fünf Fehler drumherum

Fehler 6: Nur Mails schreiben
E-Mail ist nach allem, was man weiß, der schwächste Kanal. Ein Gespräch nach einem Abend schlägt zehn Mails.
Fehler 7: Nach einer Absage nicht wiederkommen
Eine Absage für März ist keine Absage für September. Frag beim nächsten Mal einfach wieder.
Fehler 8: Nie nachfassen
Eine einzige freundliche Nachfrage nach zwei Wochen ist normal und wird oft beantwortet. Zwei sind zu viel.
Fehler 9: Zwanzig Bühnen gleichzeitig anschreiben
Dann ist keine Mail persönlich, und man sieht es allen an.
Fehler 10: Das Nichtantworten persönlich nehmen
In diesem Kanal ist Schweigen die billigste Absage. Es sagt wenig über dich und viel über den Posteingang.
Der wichtigste Satz zum Nachfassen
Eine Nachfrage ist erlaubt, aber sie muss dem Empfänger die Absage noch leichter machen als die erste Mail.

Also nicht: Habt ihr meine Mail bekommen? Sondern: Ich frage nur kurz nach, weil ich sonst den Termin anderweitig vergebe.

Damit ist deine Nachfrage kein Vorwurf, sondern eine Information. Und sie hat einen Grund, was nach Kapitel vier den Unterschied macht.
[ 09 ]

Sechs Übungen, um Veranstalter besser anzuschreiben

Das lässt sich üben.

Und zwar bevor du die erste Mail abschickst.

Denn die meisten Fehler entstehen beim Schreiben und nicht bei der Auswahl.

Drei Übungen am Schreibtisch

Übung 1 – Die Zehn-Sekunden-Probe
Lies deine Mail und frag dich: Kann der Empfänger in zehn Sekunden entscheiden? Wenn nicht, streich so lange, bis er es kann.
Übung 2 – Die Achtzig-Wörter-Grenze
Zähl deine Mail. Über hundertzwanzig Wörter kürz sie, auch wenn jeder Satz für sich gut ist.
Übung 3 – Der Betreff zuletzt
Schreib den Betreff erst, wenn die Mail fertig ist. Dann weißt du, worum es wirklich geht.

Außerdem zeigt dir Übung eins fast immer, dass der Mittelteil zu lang ist.

Drei Übungen außerhalb der Mail

Übung 4 – Der Gastbesuch
Geh als Publikum zu einer Bühne, die du anschreiben willst. Danach hast du einen ersten Satz, den niemand erfinden kann.
Übung 5 – Die Liste
Führ eine Tabelle mit angeschriebenen Bühnen, Datum und Antwort. Nach zwanzig Zeilen siehst du, welche Formulierungen funktionieren.
Übung 6 – Das Gespräch statt der Mail
Sprich einmal jemanden nach einem Abend direkt an, statt zu schreiben. Du wirst den Unterschied deutlich merken.

Denn Übung sechs nutzt genau den Kanal, in dem eine Bitte am stärksten wirkt.

Vor dem Veranstalter anschreiben Gast sein: der Waschbär sitzt im Publikum
Einmal hingehen schlägt zehn Mails. Das ist der ganze Rat.
Mailbogen 05
Deine Liste
Fang eine Tabelle an. Fünf Spalten reichen: Bühne, Datum, Betreff, Antwort, Ergebnis.
Mailbogen 06
Deine nächste Mail
Zum Schluss die zwei Fragen, die den Unterschied machen.
Abnahme

Deine Mailprobe

Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.

Damit ist die nächste Anfrage vorbereitet statt geraten.

Erledigt
Nachtrag

Vierzig Mails und eine Antwort

Ich habe in meinem ersten Jahr vierzig Bühnen angeschrieben.

Ich bekam vier Antworten, davon drei Absagen.

Und ich habe daraus den völlig falschen Schluss gezogen.

Veranstalter anschreiben ohne Erfolg: der Waschbär sitzt entmutigt am Rechner
Vierzig Mails, vier Antworten. Ich dachte, es liegt an den Texten.

Was ich gedacht habe

Dass ich noch nicht gut genug bin.

Also habe ich ein halbes Jahr lang keine Mail mehr geschrieben und stattdessen geübt.

Das war nicht falsch.

Aber es war die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hatte.

Denn niemand hatte meine Texte abgelehnt.

Niemand hatte sie überhaupt gesehen.

Was ich hinterher erfahren habe

Eine Veranstalterin hat mir Jahre später erzählt, wie ihr Posteingang aussieht.

Sie bekommt ungefähr fünfzehn Anfragen im Monat und beantwortet vielleicht drei.

Nicht die drei besten, sondern die drei, bei denen sie in zehn Sekunden wusste, was zu tun ist.

Die anderen zwölf schiebt sie auf und vergisst sie.

Ich beantworte nicht die guten Mails. Ich beantworte die einfachen.
Sinngemäß, eine Veranstalterin — und der Grund für diesen ganzen Beitrag

Was ich daraus gemacht habe

Ich habe meine Standardmail auf achtzig Wörter gekürzt.

Ich habe angefangen, das Datum in den Betreff zu schreiben.

Und ich habe den Satz ergänzt, dass niemand antworten muss.

Danach kamen aus zwanzig Mails elf Antworten, davon sechs Zusagen.

Wie ich es heute mache

Ich gehe erst als Gast hin und schreibe am Tag danach.

Ich frage nach einem konkreten Datum und biete die Warteliste an.

Und wenn nichts kommt, frage ich genau einmal nach.

Weitergehen

Was eine gute Mail nicht kann

Eine gute Anfrage bringt dich auf die Bühne.

Wieder eingeladen wirst du deswegen nicht.

Denn Veranstalter anschreiben bringt dich hin und nicht zurück.

Nach dem Veranstalter anschreiben: der Waschbär betritt die gebuchte Bühne
Die Mail öffnet die Tür. Der Rest ist der Abend selbst.

Warum jetzt erst das Handwerk anfängt

Veranstalter buchen selten wegen einer Mail zum zweiten Mal.

Sie buchen wieder, weil ein Abend gut lief und weil du unkompliziert warst.

Und der erste Teil davon entscheidet sich an deinem Text.

Kurz gesagt: Die Mail bringt dich einmal hin.

Bleiben darfst du wegen des Textes.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also alles, was nach dem Ja der Veranstalterin tatsächlich zählt.

Die Mail schreibst du in zehn Minuten. Den Abend baust du vorher.

Ein Datum, ein Grund, eine Frage mit Ja oder Nein.
Beantwortet
Veranstalter beantworten nicht die besten Mails. Sie beantworten die, bei denen sie sofort wissen, was zu tun ist.

Übrigens sind zwei meiner besten Bühnen aus dem Opferlamm-Angebot entstanden.

Es wollte einfach sonst niemand machen.

Und beide Male hat mich hinterher jemand gefragt, ob ich wiederkomme.

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Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
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Schreiben & Textaufbau
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Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

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Wie eine Slam-Jury tickt
Was auf der Bühne passiert, für die du dich beworben hast.
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Damit du zusagen kannst, wenn kurzfristig jemand ausfällt.
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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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