Warum du ohne Netzwerk auf der Bühne und im Leben verlierst.


Tom Hanks. 


Zweifacher Oscar-Gewinner. Hollywood-Legende.

Talent? Klar.

Aber weißt du, warum er so erfolgreich wurde?

Weil er nett ist.

Jeder in Hollywood sagt das Gleiche über Tom Hanks: „Er ist einfach ein verdammt netter Typ."

Steven Spielberg arbeitet immer wieder mit ihm.

Regisseure lieben ihn.

Co-Stars schwärmen von ihm.


Warum?

Weil Talent allein nicht reicht, wenn du ein Arschloch bist.

Hollywood ist voll von talentierten Arschlöchern, die niemand mehr bucht.

Preis Netzwerk


Tom Hanks? Der wird bis zu seinem Tod Rollen bekommen.

Warum?

Netzwerk.

Sympathie.

Beziehungen.


Netzwerken ist kein Smalltalk!

Es ist Überleben.


Podcastfolge:


Die Tür knallte zu.

Finale. Stadtmeisterschaft Hamburg. Acht Slammer. Alle brutal gut. Ich hatte meinen besten Text dabei – vier Monate daran geschliffen, bis jedes Wort saß wie ein Faustschlag.


Publikum: 400 Leute.



400 Seelen Netzwerk

Jury: Die Elite der Szene.

Drei Runden.

Punkt-System.

Alles fair, oder?

Bullshit.

Was ich an diesem Abend lernte, haute mich härter um als jede Niederlage zuvor.

Der Gewinner?

Sein Text war okay. Nicht schlecht. Nicht brilliant. Okay.

Aber weißt du, was er hatte?

Connections.

Die Jury kannte ihn. Alle. Persönlich.

Die Moderatorin hatte vor zwei Wochen mit ihm einen Workshop geleitet.

Einer der Juroren war sein ehemaliger Mentor.

Die Organisatorin? Seine Ex.

Ich?

Ich war niemand.



Ein Name auf einer Liste. Ein Gesicht im Publikum der Hoffnungsvollen. Ein Solo-Kämpfer, der dachte, Talent reicht.

Spoiler

Reicht leider nicht...


Nach der Preisverleihung stand ich draußen. 


Ein älterer Slammer – grauer Bart, Lederjacke, der Typ, der aussah wie ein Philosophieprofessor auf Speed – trat neben mich.

„Dein Text war besser."

Ich nickte.


Sagte nichts.


„Aber du hast keine Freunde hier drin, oder?"

Wieder Nicken.



„Dann lern eins: In diesem Game geht's nicht um den besten Text. Es geht darum, wer dich pusht. Wer für dich kämpft. Wer dich weiterempfiehlt, wenn die Kamera aus ist."


Komponente Netzwerk


Warum „Talent schlägt Connections" die größte Lüge der Slam-Szene ist

Sichtbarkeit entsteht aus Regelmäßigkeit, nicht aus Glück — dieselbe Logik wie beim Netzwerken.

Kennst du diese Märchen?

  • „Gib alles, und du wirst belohnt."
  • „Die Besten setzen sich durch."
  • "Qualität spricht für sich."


Ich sage es dir gerade heraus:

Die Poetry-Slam-Szene ist wie jede andere Branche auch. Ein System aus Menschen, die Menschen mögen.


Menschen, die sich gegenseitig helfen. Menschen, die ihre Freunde bevorzugen.

 


Warum?

Weil wir alle Menschen sind.

Nicht Roboter.

Nicht objektive Bewertungsmaschinen.

Menschen.

Hast du jemals beobachtet, wie nach einem Slam die Leute in Grüppchen zusammenstehen?

Die gleichen Gesichter. Immer wieder.

Die lachen. Umarmen sich. Machen Insider-Witze.

Die kennen sich von anderen Slams. Von Workshops. Von Facebook-Gruppen. Von betrunkenen 3-Uhr-morgens-Gesprächen in irgendeiner WG in Kreuzberg.

Und du?

Du stehst daneben. Lächelst höflich. Wartest darauf, dass jemand dich anspricht.

Niemand tut es.

Nicht, weil du scheiße bist.

Sondern weil du ein Fremder bist.


Dein Link-Kompass
Wonach brennt’s heute?

Hier liegen 343 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen.

🎤Bühne & Performance37

Präsenz, Körper, Ausstrahlung – alles, was passiert, sobald du oben stehst.

Achtung: Gift für deinen Auftritt!Bewegung auf der Bühne: Stehen, gehen oder erstarren?Bühnenpräsenz Übungen: Dein Weg zur unwiderstehlichen Ausstrahlung
Charisma ist keine Gabe. Es ist Kontrolle über deine Wirkung.Dein erster Slam: Die 8 Dinge, die NIEMAND dir sagtDein Flow beim Poetry Slam- So kannst unendlich sprechenEine felsenfeste Präsenz während deines Poetry-SlamsHände hoch – und keiner hört zu: Die Gestik-Falle auf der BühneImprovisieren, wenn’s schiefgeht: Souverän aus dem ChaosJim Carrey und die Sprache der Gesichter – ein Slam ohne WorteKörperspannung: Der unsichtbare Muskel, der deinen Poetry Slam rettetMimik einsetzen: Dein Gesicht erzählt mitOlaf Schubert ist eine Kunstfigur & warum du auch einen Olaf Schubert brauchstOnline-Slams: Poetry Slam im PixelkäfigPerformance Poetry – Hör mit dem Herz, nicht mit den AugenPoetry Slam für Anfänger: Der Moment, in dem dich die Bühne verschlingtPoetry Slam in Zeitlupe – Wie Gelassenheit deine Bühne rettetPoetry Slam Persona entwickeln: Warum du nicht länger warten darfst, bis weißer Rauch steigt – erschaffe deine Bühnenfigur, die stärker ist als deine Zweifel.Publikum aktivieren, ohne Fremdscham auszulösenPublikumsansprache im Poetry Slam: Der Moment, in dem dein Text plötzlich lebtRequisiten im Slam: Erlaubt, verboten, überflüssig?Selbstsicher auftreten: Wie du die Bühne betrittst und der Raum dir gehörtSlam Poetry lernen: Von der stillen Maus zum Bühnen-MonsterVom Gedanken zur Bühne: Meisterhafter Fokus beim Poetry SlamWie du stehst, bevor du sprichst: Haltung als erste Botschaft20 Fallen, die dir dein Bühnen-Genick brechen11 Bewegungen, die dich nervös aussehen lassen13 Dinge, die Profis auf der Bühne anders machen12 Sätze, die du auf der Bühne nie sagen solltest15 Gründe, warum dein Publikum nichts für dich tut30 Fehler, die dich auf der Bühne als Anfänger entlarven17 Wege, ein langweiliger Slammer zu sein, den keiner bucht5 Minuten Text, 50 Entscheidungen: Ein Auftritt in Zeitlupe21 kleine Gesten, die dein Publikum sofort auf deine Seite ziehenDie 27 Gesetze der BühnenwirkungDie 10 Gebote für Slam-Anfänger, die keiner aufschreibtDie einzige Strategie, die auf der Bühne immer funktioniert
✍️Schreiben & Textaufbau48

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Alte Texte retten: Von der Schublade zurück auf die BühneAuthentisch schreiben – So wirst du zum Poetry SlamerDas Gepäck, das du nicht brauchst: 7 Sorten Ballast, die jeder Text mitschleppt
Dein Repertoire: Welche Texte du immer dabeihaben solltestDein Text ist zu klug – und genau deshalb langweiligDer Perspektivtext: Schreib aus der Sicht von jemand anderemDer rote Faden mit Twist: Wenn dein Ende alles umdrehtDialog im Slam-Text: Zwei Stimmen, ein AuftrittDie 7 Todsünden des Slam-TextsDie ersten 10 Sekunden: Pack sie, bevor sie blinzelnDie geilste Struktur im Poetry Slam, die jeden Zuschauer weiche Knie machen wird.Die Koala-Methode: Warum dein Poetry Slam authentisch stinken mussDie letzte Zeile: Der Satz, der über alles entscheidetDu vs. Ich: Welche Perspektive trifft härter? – Die Macht der Erzählstimme im Poetry SlamEin Bahnsteig, drei Texte [wie ein Stoff drei Formate trägt]Freestyle Poesie: Techniken und Bühnentipps 2025Freestyle Poetry Slam: Wenn dein Kopf schneller brennt als dein Blatt PapierGeschichten schreiben: Wie du aus einem Gedanken einen Text machst, der niemanden kaltlässtHandschrift oder Laptop: Womit du wirklich besser schreibstKill your Darlings: Streich dich zum KillertextLaut lesen: Der einzige Test, der die Wahrheit sagtLyrik schreiben ist kein Gefühl. Es ist ein Schlag ins Gesicht.Poetry Slam Texte Beispiele: 7 Bühnenstücke, die dein Publikum sofort packenRecherche für Slam-Texte: Wenn Fakten deine Zeilen schärfenRoter Faden oder Chaos? Warum dein bester Poetry Slam beides brauchtSchreiben lernen mit Poetry SlamSchreibretreat: Ein Wochenende nur du und der TextSchreibroutinen: Disziplin schlägt Inspiration – auch auf der BühneStrophenaufbau im Poetry Slam: So bekommt dein Text Rhythmus statt ChaosTestpublikum: Wem du deinen Text zuerst vorlesen solltestTextarchiv anlegen: Ordnung im kreativen ChaosTitel finden, die neugierig machen statt zu erklärenÜberarbeiten: Warum die zweite Fassung über alles entscheidetWarum dein Text nicht zündet – und keiner es dir sagtWie aus einer Verspätung mein bester Text wurde [Werkstattbericht in 4 Fassungen]Wie du wunderschöne Poetry Texte schreibst, um andere zu begeistern43 Schreibtricks für Slam-Texte – ernsthaft18 Übergänge, die deinen Text zusammenhalten10 Gebote für erste Sätze, die keiner überhört7 Textformate, die auf jeder Bühne funktionieren12 Wege, einen Text in 20 Minuten fertig zu kriegen11 Hacks von Helmut Schmidt zum Stehgreif Poetry Meister60 Wörter, die deinen Slam-Text vergiften – mit Gegengift14 Fragen, die deinen Text besser machen als jedes Feedback111 Zeilenanfänge für Tage, an denen dir nichts einfällt [+ Vorlage]Die 15 Gebote des Erzählens auf der BühneDie einzigen 5 Regeln, die ein Slam-Text wirklich brauchtDie 1435 Millimeter: Die Spurweite, auf der jeder gute Text fährt
🧠Mindset & mentale Stärke40

Der Kopf entscheidet, bevor das Mikro angeht.

Alleine denken lernen – oder du denkst gar nichtComeback: Zurück auf die Bühne nach langer PauseDas ist es, was ich will.
Dein inneres Publikum: Die Stimme im Kopf, die dich klein machtDer Tag danach: Warum das Hoch nach dem Auftritt so tief fälltDie magische Kraft des mentalen Trainings im Poetry Slam!Ein Manifest fürs LebenEs ist alles in dir – Warum du aufhören musst zu suchenFehler machen ist Pflicht – warum dein Poetry Slam sonst nur ein Staubkorn bleibtGeduld mit dir selbst: Warum dein zehnter Text besser istKomfortzone verlassen – Warum dein Poetry Slam erst brennt, wenn du dich verbrennstKommentare, Kritik und Hate: Was du liest und was nichtLeben genießen? Dann schreib, als gäb’s kein PublikumMeine 5 dümmsten Slam-FehlerMut statt Talent: Warum sich trauen mehr zählt als BegabungNach der Bühne bist du du: Rollen ablegen statt verschmelzenPause vom Slam: Wenn du eine Weile nicht mehr willstPerfektionismus loslassen: Gut genug schlägt nie fertigPersönlichkeitsentwicklung auf 180Resilienz trainieren: Werde unkaputtbarSchlechte Wertung einstecken: 4,5 sind kein Urteil über dichSelbstbewusstsein für Mutige: Dieser Beitrag ist nichts für WeicheierSelbstbild zerlegt: Wie du auf der Slam-Bühne endlich echt wirstSelbstwert im Poetry Slam: Warum deine Haltung lauter ist als jeder ApplausSelbstzweifel? Das ist kein Hindernis – das ist der Rohstoff deines Texts.Späteinsteiger: Mit vierzig zum ersten Mal ans MikroUmgang mit Applaus-Sucht: Wenn Bestätigung zur Droge wirdVergangenheit loslassen – dein Poetry Slam verdient GegenwartVergleich mit anderen Slammern: Das schnellste GiftVerletzlichkeit zeigen: Warum echte Schwäche deine Stärke istWarum die meisten Slammer nie über den dritten Platz hinauskommenWarum ich mich als Poetry Slamer nicht schämeWarum Poetry Slam dein bequemes Leben sprengt – und genau das brauchstWarum Poetry Slam deine Persönlichkeit zerstörtWas du von „Man lernt nie aus“ lernen kannst fürs Poetry SlamZiele setzen fürs Slam-Jahr: Zwölf Monate, ein PlanDas Gesetz der 100 AuftritteDie 3 Phasen vom Zittern zur SouveränitätDas Manifest des BühnenmenschenBist du bereit, den Preis zu zahlen? Ein Text für Bühnenträumer
🏆Wettbewerb, Regeln & Szene33

Anmeldung, Zeitlimit, Jury, Finalrunde – wie der Laden läuft.

Der eine Fehler, der dich jede Wertung kostetDer Weg zum Landesfinale: Wettbewerbe strategisch nutzenDie bittere Wahrheit über Poetry Slam, die dir keiner verrät
Die größten Veranstaltungsorte in Deutschland, Schweiz und Österreich fürs Poetry Slam.Die Slam-Szene hat ein Problem – und alle schauen wegEinen eigenen Slam veranstalten: Von der Idee zur ersten AusgabeFeedback geben, ohne zu verletzen: Der gute Umgang untereinanderGruppendynamik beim Poetry Slam: Warum die Bühne nie nur dir gehörtHör auf, Slam-Workshops zu buchen [5 Gründe]Kooperationen: Duo, Kollektiv oder Solo?Lesebühne statt Slam: Ohne Wettbewerb auf die BühneMeet5 Erfahrungen: ehrlicher Test, Kosten & TippsMeet5 erklärt: So findest du deine Slam-Crew für Bühne, Texte und unvergessene AbendeNeid in der Szene: Der Blick auf die Bühne der anderenOffene Liste Poetry Slam: So kommst du ohne Kontakte auf die BühneOpen Mic: Der Einstieg, bei dem dich niemand bewertetPoetry Slam Anmeldung 2025 – Dein Start auf die Bühne ohne UmwegePoetry-Slam-Moderator sein heißt führen, nicht labernSchreibgruppe gründen: Zusammen ist der Text besserScience Slam: Wissen mit PointeSlam-Formate erklärt: Von Team-Slam bis Dead-or-AliveSpoken Word vs. Poetry Slam: Wo verläuft die Grenze?Straßenpoesie: Wenn deine Bühne einfach der Gehweg istU20-Slam: Sehr jung, sehr laut, sehr gutWarum du ohne Netzwerk auf der Bühne und im Leben verlierst.Was du auf die zweite Bühne mitnimmstWie eine Slam-Jury tickt: Die Punkte hinter den PunktenWie funktioniert ein Poetry Slam Wettbewerb?Zukunft im Poetry Slam: Sieben Entwicklungen, die unsere Texte härter treffen1 oder 8? Wie deine Auftrittsreihenfolge zählt9 Dinge, die Slammer 2027 nicht mehr machen sollten6 Minuten, kein Wort zu viel: Dein Text gegen die Uhr7 Arten von Slammern – welcher bist du?
🚀Sichtbarkeit, Business & Karriere26

Aus Auftritten wird ein Name. Und irgendwann ein Einkommen.

Auf Tour gehen: Wie du über deine Stadt hinauswächstDein Text ist tot – bis Social Media ihn wiederbelebt.Deine Bühnen-Community: Wie du dein Publikum treu machst

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der hier fehlt.


Der Likability-Faktor


Robert Cialdini, der Godfather des Überzeugens, nennt es den „Likability-Faktor".



Menschen kaufen von Menschen, die sie mögen.

Menschen voten für Menschen, die sie mögen.

Menschen empfehlen Menschen, die sie mögen.

Das ist keine Manipulation.

Das ist Psychologie.

Menschen sagen eher Ja zu denen, die sie sympathisch finden.

Heißt für dich:

Du kannst der beste Slammer der Welt sein – wenn dich niemand mag, wirst du nirgendwo hinkommen.

Harsh?

Ja.

Wahr?

Absolut.



Der Eine-Tür-Trick: Warum du nur EINE Person brauchst

Weiter unten stehen die drei tödlichsten Netzwerk-Fehler. Dazu die 30-Tage-Regel und die Sache mit der Raucherpause nach dem Slam, die mehr bringt als jede Visitenkarte.

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Du musst nicht 50 Leute kennen.

Du brauchst eine Person.

Eine einzige.

Die richtige.

Harte Weg Netzwerk


Malcolm Gladwell nennt sie in

„The Tipping Point":

Connectors.


Menschen, die viele andere Menschen kennen.

Diese Connectors sind deine goldenen Tickets.


Beispiel:

Ich lernte Sarah kennen. Sarah war Veranstalterin, Moderatorin und kannte JEDEN in der Slam-Szene.

Eine Freundschaft mit Sarah

= Zugang zu einem ganzen Netzwerk.



Durch Sarah wurde ich zu drei großen Slams eingeladen.

Durch Sarah lernte ich andere Veranstalter kennen.

Durch Sarah öffneten sich Türen, von denen ich nicht mal wusste, dass sie existieren.

Eine Person.

Das reicht.

Wie findest du diese „Eine Person"?


Schritt 1: Beobachten

Geh zu Slams.

Schau, wer mit wem redet.

Wer steht im Zentrum?

Wer wird von vielen angesprochen?

Das ist dein Connector


Schritt 2: Ansprechen (aber richtig)

Geh nicht hin und sag: „Hey, kannst du mich empfehlen?"

Das ist cringe.

Geh hin und sag: „Hey, dein Event war hammer. Wie organisiert man sowas?"

Zeige echtes Interesse.

Menschen lieben es, über ihre Arbeit zu reden.


Schritt 3: Mehrwert bieten

„Brauchst du Hilfe bei der nächsten Veranstaltung? Ich kann beim Aufbau helfen."

Gib, bevor du nimmst.

Das ist die Regel.


Netzwerken für Introvertierte: Ja, das geht – und zwar so


Bühne runter.

Applaus verklungen.

Jetzt kommt der Teil, den ich mehr fürchte als jede Performance.



Die After-Show.


Menschen stehen in Grüppchen. Lachen. Umarmen sich.

Ich? Ich such den schnellsten Weg zum Ausgang.

Kennst du das?

Dieses Gefühl, wenn dein Kopf schreit: „Geh heim. Jetzt. Sofort."

Aber gleichzeitig weißt du: Wenn du jetzt gehst, verpasst du alles.

  • Die Connections.
  • Die Einladungen.
  • Die Chancen.


magisch Netzwerk



Die drei tödlichsten Netzwerk-Fehler (und wie du sie vermeidest)


Fehler Nummer 1: Du nimmst nur!!!


Klassischer Anfängerfehler.

Du gehst auf Leute zu und fragst:

„Kannst du mich empfehlen?"
„Kann ich bei deinem Slam auftreten?"
„Kennst du jemanden, der mich bucht?"

Das ist, als würdest du beim ersten Date fragen: „Wollen wir heiraten?"

Cringe.



Die Regel lautet: Gib, bevor du nimmst.

Beispiel:

Nicht: „Kannst du mich empfehlen?"
Sondern: „Dein letzter Slam war hammer. Wie hast du das mit der Technik gelöst? Brauchst du beim nächsten Event Hilfe?"

Erst Mehrwert. Dann Fragen.


Fehler Nummer 2: Du bist fake.



Menschen riechen Fake.

Die Podcastfolge zu diesem Beitrag

Warum Vitamin B wichtiger als Talent ist – Die brutale Wahrheit über die Slam-Szene

Wie Hunde riechen sie Angst.

  • Wenn du Komplimente machst, die du nicht meinst – sie merken es.
  • Wenn du nett bist, nur um etwas zu bekommen – sie merken es.
  • Wenn du dich verstellst – sie merken es.

Die Lösung?

Sei echt.

Nicht nett.

Nicht höflich.

Echt.

Wenn dir ein Text nicht gefällt, sag es nicht.

Sag lieber gar nichts.

Oder finde das Eine, das dir wirklich gefallen hat.

„Deine Mimik war krass. Wie machst du das?"

Ehrlich.

Spezifisch.

Echt.


Fehler Nummer 3: Du pflegst deine Connections nicht.

Netzwerken ist keine One-Night-Stand.

Es ist eine Beziehung.

Viele Slammer machen folgenden Fehler:

Sie lernen jemanden kennen.

Tauschen Nummern.

Und dann?

Nichts.

Monate später schreiben sie:

„Hey, erinnerst du dich an mich? Kannst du mich empfehlen?"

Das ist, als würdest du deinen Exfreund nach drei Jahren anrufen und fragen:


„Können wir wieder zusammen sein?"

Netzwerke brauchen Pflege.

Goldene Regel Netzwerk



Die 30-Tage-Regel




Handy Network

Oder:

„Ich hab einen Artikel gelesen, der zu dem passt, worüber wir geredet haben. Hier der Link."


Gib.

Erinnere sie daran, dass du existierst.

Dann – irgendwann – kannst du auch nehmen.



Die Reziprozitäts-Regel


Robert Cialdini wieder.


Reziprozität bedeutet:

Menschen fühlen sich verpflichtet, etwas zurückzugeben.

Wenn du jemandem hilfst, will er dir helfen.



Das ist in unserer DNA verankert.



Beispiel:

Ich half Sarah beim Aufbau ihres Slams.

Kostete mich drei Stunden.

Zwei Monate später lud sie mich zu einem großen Event ein.

Warum?

Weil sie sich verpflichtet fühlte.

Nicht bewusst.

Aber unbewusst.

Menschen geben zurück.

Immer.



Warum du mit Arschlöchern netzwerken solltest –

aber nie für sie arbeiten

Die Geschichte von Steve Jobs



Frag jeden, der mit ihm gearbeitet hat.

  • Er schrie Leute an.
  • Er demütigte sie.
  • Er war ein Kontrollfreak.

Aber:

Er war auch ein Genie.

Und er hatte die besten Connections im Silicon Valley.

Menschen arbeiteten mit ihm – trotz allem.

Warum?

Weil sie die Vorteile sahen.

Sie nutzten sein Netzwerk.

Seine Plattform.

Seinen Einfluss.

Aber viele setzten auch Grenzen.


Jony Ive, Apples Design-Chef, arbeitete jahrelang mit Jobs.

Aber er ließ sich nicht alles gefallen.

Er widersprach.

Er setzte Grenzen.

Und Jobs respektierte ihn dafür.

Das ist die Kunst:

Mit Arschlöchern netzwerken – aber dich nicht verbiegen lassen.



Arschlöcher haben oft die besten Connections.


Warum?

Weil sie rücksichtslos sind!

??

(Ich überlege gerade ob das eine Frage oder Aussage ist)

Sie nutzen Menschen.

Sie denken nur an sich.

Und deshalb kommen sie oft weit.

Solltest du mit ihnen netzwerken?

Ja.

Solltest du für sie arbeiten?

Nein.

Lass mich das erklären.



Die Arschloch-Strategie

Es gibt Leute in der Slam-Szene, die sind... schwierig.

  • Egozentrisch.
  • Manipulativ.
  • Toxisch.

Aber sie kennen jeden.

Sie organisieren große Events.

Sie haben Einfluss.


Frage:

Ignorierst du sie?

Oder nutzt du sie?

Ich wählte Option 2.


Die Grenzen-Regel

Du kannst mit Arschlöchern netzwerken.

Aber du musst Grenzen setzen.

  • „Nein, ich arbeite nicht umsonst."
  • „Nein, ich lasse mich nicht so behandeln."
  • „Nein, das überschreitet meine Grenze."

Sei höflich.

Aber standhaft.

Arschlöcher respektieren nur Menschen, die sich wehren.




Die „Nach-dem-Slam-Raucherpausen-Regel"

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Rauchen Netzwerk

Jetzt kommt der Moment, auf den du gewartet hast.

Der eine Tipp.

Der universelle.

Der alles verändert.


Als Raucher und NICHTRAUCHER


Keine Tricks.

Keine Hacks.

Nur eine einfache Regel, die dein Netzwerk explodieren lässt.



Die Nach-dem-Slam-Raucherpausen-Regel.


Berlin. 2017.


(Da war ich noch knackige 27 Jahre...)


...


Ich stand nach einem Slam draußen.

Nichtraucher und das bleibt auch so...



Neben mir: Fünf andere Slammer.

Wir sprachen nicht.

Jeder starrte auf sein Handy.


Typisch.

Dann sagte einer: „Geile Performance heute von dir."

Ich schaute hoch.

„Danke. Deine auch."

„Ich bin Max."

„Ich bin ich."


Wir lachten.

Und dann passierte etwas Magisches:

Wir redeten.

Nicht über Poetry Slam.

  • Über alles andere.
  • Über gescheiterte Beziehungen.
  • Über beschissene Jobs.
  • Über Ängste.
  • Über Träume.

Zwanzig Minuten.

Als wir reingingen, hatte ich nicht nur einen neuen Kontakt.

Ich hatte einen Freund.

Max lud mich drei Wochen später zu seinem Slam ein.

Er stellte mich anderen vor.

Er empfahl mich weiter.

Und alles begann mit einer Raucherpause.



Warum Raucherpausen magisch sind


Raucherpausen sind wie Beichtstühle.

Menschen öffnen sich.

Sie lassen die Fassade fallen.

Sie sind echt.

Warum?

Drei Gründe:


1. Kein Publikum

Drinnen sind alle. Die Jury. Das Publikum. Die Organisatoren.

Jeder ist "on".

Draußen? Nur die Raucher.

Keine Performance.

Keine Erwartungen.

Nur Menschen.


2. Gemeinsame "Sünde"

Rauchen ist eine soziale Aktivität.

Auch wenn es ungesund ist.

Es schafft Verbindung.

  • „Hast du Feuer?"
  • „Klar."

Und schon redet ihr.

3. Pause von der Perfektion

Drinnen muss dein Text perfekt sein.

Deine Performance makellos.

Draußen?

Da kannst du sagen:

„Ich hab verkackt."

Und alle nicken.

„Ich auch."

Ehrlichkeit verbindet.


4 Schritte zum Erfolg


Die Nach-dem-Slam-Raucherpausen-Regel besteht aus vier Schritten.

Simpel.

Aber effektiv.


Schritt 1: Geh nach draußen

Auch wenn du Nichtraucher bist. Geh raus. „Frische Luft schnappen." Stell dich zu den Rauchern. Oder zu denen, die einfach nur draußen stehen.


Schritt 2: Sei präsent


Schau nicht auf dein Handy. Das ist der größte Fehler. Viele Leute stehen draußen – und starren auf ihr Display. Sie sind physisch da. Aber mental abwesend. Sei anders. Schau dich um. Mach Augenkontakt. Lächle.



Schritt 3: Starte ein Gespräch


Du musst nicht kreativ sein. Sag einfach:
„Krasser Abend, oder?" Oder: „Welcher Text hat dir am besten gefallen?" Oder: „Wie lange machst du das schon?" Simple Fragen. Sie öffnen Türen.



Schritt 4: Sei echt

Das ist der wichtigste Schritt. Rede nicht über Strategien. Oder Marketing. Oder


„Ich will Karriere machen". 


Rede über das, was dich wirklich bewegt. Über Ängste. Über Träume. Über das Leben. Menschen erinnern sich nicht an Smalltalk. Sie erinnern sich an echte Gespräche.



Bahn Slam · Edition

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— aber mit Wucht.

Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst — wie ein Sniper mit Reimwaffe:

Was drinsteckt
  • Über 200 kranke Slam-Hacks
  • Storystrukturen wie ein Fitzek-Krimi
  • Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
  • Provokations-Templates
  • Authentizitäts-Trigger
✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch, das du lesen solltest
— Stephan Pinkwart —


Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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