Worte für den Abschied: Über Trauerreden und ihre Wucht

Worte für den Abschied: Über Trauerreden und ihre Wucht

Worte für den Abschied: Über Trauerreden und ihre Wucht

Du bist nicht da, um zu trösten.

Trösten kann eine Rede nicht.

Und der Versuch ist der Grund, warum die meisten Trauerreden gleich klingen.

Du bist da, um Zeuge zu sein.

Um zu bezeugen, dass es diesen Menschen gegeben hat.

Und zwar so und nicht anders.

Ein Zeuge tröstet nicht.

Er wird konkret.

Es gibt keinen Ort, an dem Sprache wichtiger ist.

Und keinen, an dem Floskeln schneller auffallen.

SATZ 01Übliche Längefünf bis zehn Minuten
SATZ 02Wichtigste Vorarbeitzuhören
SATZ 03Anzahl der Anekdotenwenige, konkret
SATZ 04Häufigster Fehlerdie Sprache weich machen
SATZ 05Erlaubte Unsicherheitjede

Dieser Beitrag ist anders als die anderen hier, und das hat einen Grund.

Vielleicht liest du ihn, weil dich jemand gebeten hat, etwas zu sagen.

Vielleicht, weil du selbst gerade jemanden verloren hast.

In beiden Fällen tut es mir leid.

Und ich versuche, hier nicht in denselben Ton zu fallen, um den es gleich geht.

Vorab, weil es wichtiger ist als alles andere
Dieser Beitrag handelt vom Schreiben einer Rede. Er handelt nicht davon, wie man trauert.

Es gibt dafür kein Richtig, keinen Zeitplan und keine Reihenfolge. Wenn dir gerade jemand fehlt und es dir schwer damit geht, gibt es Menschen, die dafür da sind: Trauerbegleitung, ambulante Hospizdienste, Seelsorge, Hausärztinnen. Auch die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar und kostenlos.

Das ist kein Pflichtsatz am Anfang eines Ratgebers. Es ist der einzige Rat in diesem Text, der wirklich zählt.
Vor der Trauerrede: leere Stühle in einem stillen Raum mit Fenster
Ein Raum, Stühle, Licht. Und dazwischen jemand, der etwas sagen muss.

Die berühmteste Trauerrede der Antike und ihr Fehler

Im Winter 431 vor Christus hielt der Athener Staatsmann Perikles eine Rede auf die Gefallenen des ersten Kriegsjahres.

Überliefert ist sie beim Geschichtsschreiber Thukydides.

Sie gilt bis heute als eines der bekanntesten Beispiele der Redekunst.

Für eine moderne Trauerrede taugt sie trotzdem als Warnung.

Denn Perikles spricht kaum über die Toten. Er lobt Athen. Die Stadt sei die Schule von Hellas.

Der Anlass wird zur Gelegenheit, über etwas Größeres zu reden.

Genau das ist die häufigste Falle. Wer über das Leben an sich spricht, spricht nicht über den Menschen, für den alle gekommen sind.

Was in diesem Beitrag steht

Wie du eine Trauerrede schreiben kannst, ohne in die Sprache zu rutschen, die man dabei erwartet.

Also wie du Material sammelst, welche Wörter du meidest und wie du sie hältst, wenn dir die Stimme wegbleibt.

Dazu kommen zwei Untersuchungen: eine über das Aufschreiben selbst und eine darüber, warum die verbreitete Vorstellung von Trauerphasen auf dünnem Boden steht.

Außerdem ein Abschiedsblatt für den Ablauf.

Zum Mitmachen gibt es fünf Wortwechsel, sieben Notizen und drei deutsche Videos.

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SATZ 06

Warum so viele Trauerreden gleich klingen

Es liegt zunächst einmal nicht daran, dass die Redenden es schlecht machen.

Es liegt an einer falschen Aufgabenstellung.

Die Aufgabe, die sich die meisten bei einer Trauerrede stellen

Zunächst versuchen sie, den Schmerz kleiner zu machen.

Also mildern sie die Wörter, umschreiben das Sterben und suchen nach etwas Versöhnlichem.

Daraus entsteht eine Sprache, die niemandem gehört: eingeschlafen, von uns gegangen, erlöst.

Und alle im Raum merken, dass diese Wörter nichts mit der Person zu tun haben.

Trotzdem greifen fast alle danach, weil sie sich sicherer anfühlen.

Die Aufgabe, die beim Trauerrede schreiben ansteht

Nämlich zu bezeugen, dass es diesen Menschen gab.

Und zwar genau diesen.

Also konkret zu werden statt allgemein.

Denn das Allgemeine tröstet niemanden, weil es auf jeden passt.

Was tröstet, wenn überhaupt etwas tröstet, ist die Erfahrung, dass jemand genau hingesehen hat.

Die Rede, die trösten will
Milde Wörter.
Allgemeine Sätze.
Sucht das Versöhnliche.
Passt auf viele.
Klingt wie alle anderen.
Die Rede, die bezeugt
Genaue Wörter.
Konkrete Szenen.
Hält den Verlust aus.
Passt nur auf diesen Menschen.
Klingt wie sonst niemand.

Die dritte Zeile ist die schwerste.

Denn es fühlt sich falsch an, in einem Raum voller weinender Menschen nicht sofort etwas Aufbauendes zu sagen.

Aber genau das Aufbauende ist es, was hinterher niemand behält.

Was Leute Jahre später zitieren, ist ein Satz, der genau stimmte.

Was ist die eigentliche Aufgabe einer Trauerrede?
Auflösung
Bezeugen. Trösten kann eine Rede kaum, und der Versuch führt zu genau der Sprache, die alle schon kennen — warum auch die Vorstellung von Trauerphasen wenig hilft, steht in Satz 19.
Es gibt keinen Ort, an dem Sprache wichtiger ist. Und keinen, an dem Ungenauigkeit so schnell auffällt.
CLIP 1Selbst eine Rede zur Bestattung halten
Praktische Hinweise für Angehörige, die selbst sprechen wollen. Ruhig und ohne Pathos.
SATZ 09

Der Griff: sammle, bevor du schreibst

Jetzt der Teil, der den Unterschied macht.

Und er besteht darin, den Anfang aufzuschieben.

Der Griff
Ruf drei oder vier Menschen an, die ihn kannten, und stell eine einzige Frage: Woran denkst du zuerst?

Nicht: Wie war er? Sondern: Was fällt dir als Erstes ein?

Die Antworten sind fast nie Eigenschaften. Es sind Szenen, Sätze, Gewohnheiten, kleine Ärgernisse. Und genau daraus besteht eine Rede, die trägt.

Das war es.

Also erst sammeln, dann schreiben.

Man kann nicht über einen Menschen schreiben, indem man über ihn nachdenkt. Man muss ihn sich erzählen lassen.
Trauerrede schreiben beginnt mit Zuhören: der Waschbär am Tisch vor leerem Papier
Das leere Blatt ist nicht der Anfang. Die Anrufe davor sind es.

Warum diese Anrufe so viel bringen

Zunächst, weil du allein nur deinen eigenen Ausschnitt kennst.

Außerdem war jeder mit einer anderen Seite dieses Menschen befasst.

Außerdem, weil andere Details erinnern, die du längst vergessen hattest.

Drittens, weil dir dabei auffällt, welche Geschichte immer wieder kommt.

Die gehört in die Rede.

Und schließlich, weil diese Gespräche für alle Beteiligten gut sind.

Auch für dich, wenn auch nicht sofort.

Wie du für die Rede fragst, ohne zu bedrängen

Sag zunächst, worum es geht und dass niemand etwas sagen muss.

Außerdem frag nach dem Konkreten, nicht nach dem Bedeutsamen.

Also: Was hat sie immer gesagt?

Wo habt ihr euch getroffen?

Was hat sie an dir genervt?

Und schreib mit, während die Person redet.

Aus dem Gedächtnis wird daraus hinterher wieder eine Eigenschaft.

NOTIZ 01Deine Anrufe
Schreib auf, wen du fragen willst. Drei Namen reichen, vier sind besser.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil du diese Rede unter Umständen selbst als Trauernder schreibst, in einer Woche, in der alles gleichzeitig passiert.

In dieser Lage arbeitet niemand eine Methode ab.

Was funktioniert, ist eine einzige Handlung, die man auch dann schafft, wenn nichts geht: den Hörer in die Hand nehmen und fragen.
SATZ 12

Fünf Floskeln und was stattdessen geht

Jetzt wird es konkret.

Nämlich fünf Wendungen, die in fast jeder Trauerrede vorkommen.

Bei jeder steht, was sie ersetzt und warum das besser ist.

F1
Statt
Sie ist von uns gegangen.
Zum Beispiel
Sie ist am Dienstag gestorben, morgens, im Krankenhaus in Gotha.
Umschreibungen sollen den Satz weicher machen und erreichen das Gegenteil. Alle im Raum wissen, was passiert ist. Wer es benennt, nimmt den Anwesenden die Arbeit ab, das Wort im Kopf selbst zu ergänzen.
F2
Statt
Er war ein herzensguter Mensch.
Zum Beispiel
Er hat jedem Nachbarn den Schnee weggeräumt und nie darüber geredet.
Herzensgut steht in jeder zweiten Traueranzeige und beschreibt niemanden. Eine einzige Handlung sagt mehr als fünf Adjektive, und sie gehört nur dieser einen Person.
F3
Statt
Wir werden ihn nie vergessen.
Zum Beispiel
Ich werde jedes Mal an ihn denken, wenn jemand falsch einparkt.
Das Versprechen ist zu groß und deshalb leer. Der konkrete Auslöser dagegen stimmt und er stimmt für alle, die ihn kannten. Außerdem darf an dieser Stelle gelacht werden.
Für die Trauerrede zählt das Konkrete: Brille und Knopf auf einem Fensterbrett
Ein Gegenstand, eine Gewohnheit, ein Satz. Daraus besteht ein Mensch.

Die zwei Floskeln am Anfang und am Ende

F4
Statt
Sie hat nun ihren Frieden gefunden.
Zum Beispiel
Ich weiß nicht, wo sie jetzt ist. Ich weiß, wo sie war.
Wenn du nicht weißt, ob die Anwesenden das glauben, behaupte es nicht. Die Ehrlichkeit an dieser Stelle wird nicht als Kälte gehört, sondern als Respekt. Und wer religiös ist, bringt seinen eigenen Trost ohnehin mit.
F5
Statt
Wir sind heute zusammengekommen, um Abschied zu nehmen.
Zum Beispiel
Er hätte gehasst, dass wir alle so still hier sitzen.
Der erste Satz ist der wichtigste, und der Standardanfang verschenkt ihn. Fang mit etwas an, das nur auf diesen Menschen zutrifft. Dann hört der Raum ab Sekunde eins zu.
Jede dieser Floskeln ist gut gemeint. Und jede sagt: Ich habe nicht genau hingesehen.
NOTIZ 02Deine Floskeln
Geh deinen Entwurf durch und markier jede Wendung, die in jeder anderen Rede auch stehen könnte.
SATZ 15

Was das Aufschreiben mit dir macht

Viele berichten, dass ihnen das Schreiben der Rede geholfen habe.

Zu dieser Beobachtung gibt es Forschung.

Und sie ist erfreulich ehrlich.

James Pennebaker und Sandra Beall veröffentlichten 1986 im Journal of Abnormal Psychology die erste Untersuchung dazu.

Wie der Versuch ablief

Zunächst schrieben sechsundvierzig Studierende an vier Tagen jeweils fünfzehn Minuten.

Ein Teil über ein belastendes Erlebnis aus dem eigenen Leben, der andere über belanglose Themen.

Gemessen wurden Blutdruck, Stimmung und später die Zahl der Besuche in der Gesundheitsstelle der Universität.

Beobachtet wurde also nicht das Erlebnis, sondern das Aufschreiben.

Was der Schreibversuch ergab

Zunächst ging es den Beteiligten unmittelbar nach dem Schreiben schlechter.

Höherer Blutdruck, schlechtere Stimmung, mehr körperliche Beschwerden.

Über die folgenden sechs Monate gingen dieselben Personen allerdings etwa halb so oft zum Arzt wie die Vergleichsgruppe.

Daraus wurde später ein ganzes Forschungsfeld unter dem Namen ausdrückendes Schreiben.

Allerdings ist dieses Feld bis heute uneinheitlich geblieben.

Beim Schreiben wird es schlechter, bevor es besser wird. Das ist kein Zeichen dafür, dass du es falsch machst.
Trauerrede schreiben in der Nacht: der Waschbär sitzt vor einem leeren Blatt
Der Abend, an dem man daran sitzt, ist selten ein guter Abend.

Was das fürs Trauerrede schreiben bedeutet

Zunächst der praktische Teil: Rechne damit, dass es dir währenddessen schlechter geht.

Denn das ist der übliche Verlauf und kein Grund aufzuhören.

Außerdem lohnt es sich, nicht alles in einer Nacht schreiben zu wollen.

Mehrere kurze Sitzungen entsprechen dem, was untersucht wurde.

Und schließlich: Wenn du merkst, dass es dir dabei durchgehend sehr schlecht geht, hör auf und hol dir jemanden dazu.

Eine Rede ist keine Aufgabe, die man allein durchstehen muss.

Der ehrliche Haken, und er ist ungewöhnlich groß

Es waren sechsundvierzig Studierende im Jahr 1986.

Pennebaker selbst hat später geschrieben, die Untersuchung sei rückblickend deutlich zu klein gewesen, um belastbar zu sein.

Außerdem ist die Nachfolgeforschung uneinheitlich.

Eine frühe Zusammenfassung fand mittlere Effekte, eine spätere Auswertung von dreißig kontrollierten Studien fand für körperliche wie seelische Gesundheit gar keine bedeutsamen Effekte.

Drittens ging es um vier Tage Schreiben über ein Erlebnis und nicht um eine Rede für eine Trauerfeier.

Und der wichtigste Punkt: Das ist kein Ersatz für Begleitung.

Wer Unterstützung braucht, braucht Menschen und nicht ein Blatt Papier.

CLIP 2Trauerrednerin über ihre Arbeit
Wie jemand arbeitet, der das beruflich macht. Besonders die Vorgespräche sind aufschlussreich.
SATZ 19

Warum du keine Phasen erwähnen solltest

Es gibt eine Versuchung, in eine Trauerrede etwas Erklärendes einzubauen.

Meistens ist das die Vorstellung von Phasen: erst der Schock, dann der Zorn, irgendwann die Annahme.

Diese Vorstellung geht auf ein Modell aus den sechziger Jahren zurück und ist über Jahrzehnte in den allgemeinen Sprachgebrauch gewandert.

Empirisch geprüft wurde sie erst 2007.

Wie die Untersuchung ablief

Paul Maciejewski, Baohui Zhang, Susan Block und Holly Prigerson veröffentlichten sie im Journal of the American Medical Association.

Untersucht wurden zweihundertdreiunddreißig Hinterbliebene in Connecticut, über einen Zeitraum von einem bis vierundzwanzig Monaten nach dem Verlust.

Erhoben wurden fünf Größen: Unglaube, Sehnsucht, Zorn, Niedergeschlagenheit und Annahme.

Damit war es die erste empirische Prüfung eines Modells, das bis dahin an medizinischen Fakultäten gelehrt wurde.

Was dabei herauskam

Was die Prüfung des Phasenmodells ergab

Entgegen dem Modell war der Unglaube nicht die erste beherrschende Reaktion.

Die am häufigsten genannte Größe war über den gesamten Zeitraum die Annahme.

Und die stärkste belastende Größe war durchgehend die Sehnsucht, nicht der Zorn und nicht die Niedergeschlagenheit.

Die Vorstellung, dass Trauernde eine Abfolge von Zuständen durchlaufen, ließ sich in dieser Form also nicht bestätigen.

Es gibt keine Reihenfolge, die man einhalten müsste. Und deshalb keine, in der jemand gerade sein sollte.
Nach der Trauerrede: der Waschbär sitzt schweigend neben jemandem auf einer Bank
Danach hilft kein Modell. Es hilft, dass jemand sitzen bleibt.

Was das für deine Rede bedeutet

Zunächst: Sag niemandem, wie er sich gerade fühlt oder bald fühlen wird.

Denn niemand im Raum hat dich darum gebeten, das einzuordnen.

Denn im Raum sitzen Menschen, die weinen, und welche, die nichts spüren, und beide sind völlig normal.

Außerdem sind Sätze wie „irgendwann wird es leichter" nicht falsch.

Aber sie gehören nicht dir.

Sie sind eine Behauptung über das Leben eines anderen Menschen.

Und schließlich nimmt dir dieser Befund Druck ab: Du musst niemanden irgendwohin führen.

Du musst nur genau sein.

Verbreiteter SatzWas dagegen sprichtWas stattdessen geht
„Sie sind jetzt in der Schockphase."Phasen ließen sich nicht bestätigen.Gar nichts über Phasen sagen.
„Irgendwann wird es leichter."Eine Behauptung über andere.Bei dem bleiben, was du weißt.
„Du musst jetzt loslassen."Es gibt keinen Zeitplan.Nichts fordern.
„Der Schmerz gehört dazu."Klingt nach Belehrung.Den Schmerz benennen, nicht erklären.
„Zeit heilt alle Wunden."Sagt nichts über diesen Fall.Weglassen.

Die letzte Zeile gilt für die meisten allgemeinen Sätze über Trauer.

Sie sind nicht falsch, sie sind nur nicht deine.

Und in einer Rede, in der jeder Satz zählt, ist das Grund genug, sie zu streichen.

Der ehrliche Haken, und er ist wichtig

Zunächst waren es zweihundertdreiunddreißig Menschen in einem Bundesstaat.

Außerdem interpretierten die Autoren selbst ihre Kurven so, dass die Reihenfolge der Höhepunkte zum Modell passe.

Genau diese Deutung wurde in Leserbriefen an dieselbe Zeitschrift als selektiv kritisiert.

Drittens ging es um Verluste durch natürliche Ursachen.

Eine spätere Untersuchung mit Hinterbliebenen nach gewaltsamen Todesfällen fand andere Muster.

Und schließlich stammt das ursprüngliche Modell aus Gesprächen mit Sterbenden, nicht mit Hinterbliebenen.

Es wurde erst später übertragen, und dieser Sprung ist der eigentliche Fehler.

SATZ 23

Der Aufbau einer Rede

Damit du eine Reihenfolge hast, wenn dir gerade keine einfällt.

Sechs Teile, zusammen etwa sieben Minuten.

Abschiedsblatt · sieben Minuten
Teil 1
Der erste Satz
Etwas, das nur auf diesen Menschen zutrifft. Ein Satz, den er gesagt hat, oder eine Gewohnheit. Keine Begrüßung.
Teil 2
Wer du bist
Ein Satz dazu, in welchem Verhältnis du standest. Kurz, weil es nicht um dich geht.
Teil 3
Das Leben in Umrissen
Wo geboren, was gearbeitet, wen geliebt. Sachlich und ohne Wertung. Dieser Teil ist für die, die ihn weniger kannten.
Teil 4
Zwei oder drei Szenen
Aus deinen Anrufen. Konkret, mit Ort und Detail. Hier darf gelacht werden, wenn es sich ergibt.
Teil 5
Was fehlt
Der ehrliche Teil. Was es jetzt nicht mehr gibt. Ohne Trostversuch, ohne Ausblick.
Teil 6
Der letzte Satz
Zurück zum ersten. Kurz, auswendig, und dann Stille. Keine Aufforderung, kein Zitat.
Ergänzt wird das Ganze durch eine Regel, die nichts kostet: Druck die Rede groß aus und nimm sie mit, auch wenn du sie kannst.

Warum Teil fünf der Rede so wichtig ist

Es ist der Teil, den fast alle weglassen.

Und der, wegen dem eine Rede in Erinnerung bleibt.

Denn alle im Raum wissen sowieso, was fehlt.

Es auszusprechen nimmt niemandem etwas, sondern bestätigt es.

Wer stattdessen sofort zum Versöhnlichen springt, lässt die Anwesenden mit dem Ungesagten allein.

NOTIZ 03Dein Aufbau
Übertrag deine Rede auf die sechs Teile. Und prüf besonders, ob Teil fünf vorkommt.
Dein Link-Kompass

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Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

SATZ 27

Wenn dir die Stimme wegbleibt

Das passiert oft.

Und es ist ausdrücklich kein Scheitern.

Trotzdem lohnt es sich, darauf vorbereitet zu sein.

Was du vor der Trauerrede vorbereiten kannst

Zunächst: Druck die Rede groß aus, mindestens vierzehn Punkt.

Denn wenn die Augen feucht werden, kannst du kleine Schrift nicht mehr lesen.

Außerdem markier dir zwei Stellen, an denen du absetzen darfst.

Und leg jemanden fest, der übernimmt, falls du nicht weiterkannst.

Sag dieser Person vorher Bescheid und gib ihr eine zweite Ausdrucke mit.

Was du im Moment selbst machst

Halt zunächst an und atme.

Der Raum hält das aus.

Und zwar sehr gut.

Trink einen Schluck Wasser, wenn welches dasteht.

Und dann lies weiter, ohne dich zu entschuldigen und ohne einen Witz.

Nach Satz 19 gibt es keine Reihenfolge, in der du gerade sein müsstest.

Das gilt auch für die zehn Minuten am Rednerpult.

Niemand in diesem Raum erwartet, dass du das souverän machst. Die meisten wären froh, wenn sie es überhaupt könnten.
Die Trauerrede halten: der Waschbär spricht ruhig vor einer kleinen Runde
Langsam, laut genug, mit Papier in der Hand. Mehr ist nicht nötig.

Der Vortrag der Rede selbst

Sprich zunächst langsamer, als sich richtig anfühlt.

Denn Trauerhallen hallen.

Außerdem lauter, weil die Stimme unter Anspannung leiser wird als gedacht.

Drittens: Lies ab, ohne schlechtes Gewissen.

Das erwartet hier niemand anders.

Und schau zwischendurch die Menschen an, für die du sprichst.

Meistens sind das zwei oder drei in der ersten Reihe.

Die eine Sache, die ich immer mache
Ich lese die Rede am Vorabend einmal laut, allein, im Stehen.

Nicht zum Üben, sondern um die Stellen zu finden, an denen es mich erwischt. Es sind fast nie die, die ich erwartet habe.

Und wenn ich sie einmal kenne, überraschen sie mich am nächsten Tag nicht mehr. Das ist der ganze Trick.
NOTIZ 04Deine Vorbereitung
Leg fest, wer übernimmt, wenn du nicht kannst, und wo deine schwierigen Stellen liegen.
CLIP 3Was ein Trauerredner eigentlich macht
Der Beruf von innen. Auch dann interessant, wenn du nur einmal im Leben sprichst.
SATZ 31

Absprachen mit der Familie

Eine Trauerrede gehört nämlich nicht dir, auch wenn du sie schreibst.

Was du vor der Rede unbedingt klärst

Zunächst, ob es überhaupt gewünscht ist, dass du sprichst.

Außerdem, wie lange du hast und an welcher Stelle der Feier.

Drittens, ob es Dinge gibt, die nicht vorkommen sollen.

Eine Krankheit, ein Konflikt, eine Trennung, die Todesumstände.

Und schließlich, ob jemand aus der Familie die Rede vorher lesen möchte.

Bei den meisten ist die Antwort ja.

Und es nimmt allen Beteiligten Angst.

Was du weglässt, auch wenn es wahr ist

Zunächst alles, was jemanden im Raum bloßstellt, auch nachträglich.

Außerdem Details zu den Umständen des Todes, wenn die Familie sie nicht ausdrücklich erwähnt haben will.

Drittens alte Streitigkeiten, auch in versöhnlicher Verpackung.

Und jede Andeutung, die nur ein Teil des Raums versteht.

An diesem Tag sitzen Menschen zusammen, die sonst nicht zusammensitzen.

Wenn es ein schwieriges Verhältnis war
Nicht jede Beziehung war gut, und nicht jeder Tote war ein guter Mensch.

Eine Rede muss nicht behaupten, was nicht stimmt. Sie darf aber auch keine Abrechnung sein, weil die Anwesenden sich nicht wehren können und die Person auch nicht.

Der gangbare Weg liegt meistens im Konkreten und im Weglassen: Erzähl, was war, und lass weg, was du bewerten müsstest. Wenn du das nicht kannst, ist es völlig in Ordnung, die Rede jemand anderem zu überlassen.
SATZ 34

Zehn Fehler bei Trauerreden

Fünf beim Schreiben, fünf beim Halten.

Fünf Fehler beim Schreiben

Fehler 1: Sofort mit dem Schreiben anfangen
Der Griff aus Satz 09. Ohne die Anrufe schreibst du nur deinen eigenen Ausschnitt auf.
Fehler 2: Eigenschaften statt Handlungen
Herzensgut, humorvoll, immer für andere da. Das steht in jeder zweiten Rede und beschreibt niemanden.
Fehler 3: Das Sterben umschreiben
Von uns gegangen, eingeschlafen, erlöst. Alle im Raum wissen, was passiert ist. Das Wort zu meiden macht es schwerer, nicht leichter.
Fehler 4: Etwas über Trauer behaupten
Nach Satz 19 gibt es keine Phasen, die man durchlaufen müsste. Sag niemandem, wie er sich bald fühlen wird.
Fehler 5: Mit einem fremden Zitat enden
Ein Gedicht am Schluss ersetzt den eigenen letzten Satz. Und alle anderen Redenden nehmen dasselbe.

Denn eine Trauerrede schreiben heißt vor allem, die naheliegende Sprache zu vermeiden.

Fünf Fehler beim Halten

Fehler 6: Zu klein ausdrucken
Wenn die Augen feucht werden, ist elf Punkt unlesbar. Vierzehn Punkt oder größer, mit viel Zeilenabstand.
Fehler 7: Keinen Ersatz benennen
Wer nicht weiterkann, braucht jemanden mit einem zweiten Ausdruck. Das vorher zu klären kostet zwei Minuten.
Fehler 8: Sich für Tränen entschuldigen
Kurz anhalten und weiterlesen. Die Entschuldigung macht daraus erst einen Zwischenfall.
Fehler 9: Zu schnell sprechen
Trauerhallen hallen, und unter Anspannung wird man schneller. Deutlich langsamer, als sich richtig anfühlt.
Fehler 10: Zu lang werden
Sieben Minuten sind viel. Was du weglässt, kannst du hinterher einzelnen Menschen erzählen, und das ist oft der bessere Ort.
SATZ 39

Sechs Schritte, wenn wenig Zeit bleibt

Meistens hast du nur wenige Tage.

Und das reicht.

Drei Schritte am ersten Tag

Schritt 1 – Mit der Familie sprechen
Was gewünscht ist, wie lange, was nicht vorkommen soll. Die Fragen aus Satz 31.
Schritt 2 – Drei Menschen anrufen
Eine Frage: Woran denkst du zuerst? Und dabei mitschreiben, nicht hinterher aus dem Gedächtnis.
Schritt 3 – Alles aufschreiben, ungeordnet
Ohne Struktur, ohne Formulieren. Nur damit es aus dem Kopf auf das Papier kommt.

Drei Schritte am zweiten Tag

Schritt 4 – Die sechs Teile füllen
Nach dem Abschiedsblatt aus Satz 23. Beim ersten Durchgang wird es zu lang, das ist normal.
Schritt 5 – Floskeln streichen
Nach Satz 12. Jede Wendung, die in jeder anderen Rede auch stehen könnte, fliegt raus.
Schritt 6 – Einmal laut lesen, im Stehen
Allein, am Vorabend. Nicht zum Üben, sondern um die schwierigen Stellen vorher zu kennen.

Denn Schritt sechs entscheidet darüber, wie der nächste Tag wird.

Zwei Tage, drei Anrufe, sechs Teile. Und dazwischen so viele Pausen, wie du brauchst.
NOTIZ 05Deine Tage
Trag ein, wann du anrufst und wann du schreibst. Und plan Pausen mit ein.
NOTIZ 06Deine schwierigen Stellen
Nach dem lauten Lesen: Wo hat es dich erwischt?
NOTIZ 07Dein nächster Schritt
Zum Schluss die zwei Fragen, die den Unterschied machen.
SATZ 44

Die Abnahme

Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.

NACHTRAG

Der Satz, den ich nicht gesagt habe

Ich habe eine einzige Trauerrede gehalten, für einen Kollegen.

Wir waren keine engen Freunde.

Aber wir hatten jahrelang dieselben Schichten und dieselben Wege.

Ich hatte die Anrufe gemacht, die Szenen gesammelt.

Und die Rede war gut gebaut.

Was ich nicht gesagt habe, war der einzige Satz, der wirklich meiner gewesen wäre.

Was ich weggelassen habe

Dass ich ihn in den letzten Monaten zweimal nicht zurückgerufen hatte.

Es kam mir unpassend vor, in einer Rede über einen Toten etwas über mein eigenes Versäumnis zu sagen.

Also habe ich stattdessen etwas Allgemeines gesagt, über die Hektik des Alltags und darüber, wie schnell die Zeit vergeht.

Das war wahr und es war nichts.

Was in der Trauerrede fehlt: eine Brille auf einem Fensterbrett
Was man weglässt, merkt außer einem selbst meistens niemand. Man selbst schon.

Was nach der Rede passiert ist

Seine Frau hat sich hinterher bei mir bedankt, sehr freundlich.

Und dann sagte sie, er habe in den letzten Monaten oft davon gesprochen, dass sich niemand mehr melde.

Ich habe nichts darauf geantwortet.

Es wäre der Moment gewesen, in dem mein gestrichener Satz gestanden hätte.

„Ich hatte eine handwerklich saubere Rede gehalten und den einen Satz weggelassen, der etwas gekostet hätte.“
Meine Notiz danach — und der Grund für Teil fünf

Was ich daraus mitgenommen habe

Nicht, dass man sich in einer Trauerrede öffentlich schuldig sprechen sollte.

Sondern dass ich beim Streichen dasselbe Muster habe wie überall: Ich streiche, was mir unangenehm ist.

Und in dieser besonderen Lage ist das fast immer der Satz, der am nächsten an der Wahrheit liegt.

Man muss ihn nicht sagen.

Man sollte nur wissen, warum man es nicht tut.

WEITERGEHEN

Was Handwerk hier leisten kann

Bei keinem anderen Thema in diesem Blog fällt es mir schwerer, am Ende auf etwas zu verweisen.

Denn eine Trauerrede ist kein Auftritt.

Und du willst dabei nichts verkaufen.

Deshalb steht hier weniger als sonst.

Trotzdem gilt hier dasselbe wie überall: Genauigkeit ist erlernbar, und Genauigkeit ist alles, was du geben kannst.
Nach der Trauerrede bleibt der Raum: leere Stühle im Licht
Der Raum leert sich. Was gesagt wurde, bleibt bei denen, die da waren.

Warum es hier wirklich auf Sprache ankommt

Auf einer Bühne rettet dich zwar der Vortrag, wenn ein Satz schwach ist.

Hier rettet dich nichts, weil niemand auf Wirkung achtet.

Was zählt, ist ausschließlich, ob ein Satz stimmt.

Kurz gesagt: Es ist die einzige Gelegenheit, bei der Sprache vollkommen ohne Verpackung auskommen muss.

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Für diesen einen Anlass brauchst du davon fast nichts. Nur den Teil über das Konkrete: wie man eine Szene erzählt, statt eine Eigenschaft zu behaupten.

Das ist dasselbe Handwerk wie auf jeder Bühne. Es ist hier nur wichtiger.

Erst sammeln, dann schreiben. Konkret statt allgemein. Und den Teil über das, was fehlt, nicht streichen.
Du bist nicht da, um zu trösten. Du bist da, um genau zu sein.

Übrigens ist der Satz, an den sich Leute nach einer Trauerfeier am häufigsten erinnern, fast nie der schönste.

Es ist der, bei dem sie gedacht haben: Ja, genau so war er.

Und den kann nur jemand sagen, der vorher gefragt hat.

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Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
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Schreiben & Textaufbau
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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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