Newsletter aufbauen: Deine Leute direkt erreichen

Newsletter aufbauen wie einen Stammtisch: der Waschbär sitzt in einer Runde
Die Runde

Newsletter aufbauen: Deine Leute direkt erreichen

Es gibt den Marktplatz, und es gibt den Stammtisch.
Auf dem Marktplatz kommen viele vorbei, es ist laut, und wer dich hört, entscheidet nicht du.
Am Stammtisch sitzen weniger Leute. Dafür sind alle freiwillig da, sie kennen deinen Namen, und niemand schiebt sich dazwischen.
Instagram ist der Marktplatz. Ein Newsletter ist der Stammtisch.
Die Runde ist kleiner, als du hoffst. Und sie ist mehr wert, als die Zahl vermuten lässt.
Beteiligte Algorithmennull
Sinnvolle Startgröße30 Leute
Aufwand pro Ausgabe40 Minuten
Peinlichkeitsrisiko am Anfangbeträchtlich
Anzahl Leute, die es merkensehr gering

Fangen wir mit der Zahl an, die alle zuerst hören wollen.

Dein erster Newsletter wird an ungefähr zwölf Leute gehen.

Davon sind nämlich sieben Freunde, zwei deine Eltern und einer versehentlich.

Und genau das ist der Grund, warum die meisten nie anfangen.

Zwölf Leute klingt nach nichts. Zwölf Leute, die dich lesen wollen, sind mehr als zweitausend, die an dir vorbeiscrollen.

Denn der Unterschied ist nicht die Zahl.

Der Unterschied ist, dass zwischen dir und diesen zwölf Leuten niemand steht.

Ohne Newsletter aufbauen: der Waschbär ruft in eine leere Halle
Ein voller Marktplatz, auf dem dich niemand hört. So fühlt sich Reichweite oft an.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du einen Newsletter aufbauen kannst, den Leute tatsächlich öffnen.

Also welche Teile eine Ausgabe braucht, wie oft du schreibst und wie du Leute überhaupt dazu bringst, dir ihre Adresse zu geben.

Dazu kommen zwei Untersuchungen: eine darüber, wie Neugier entsteht, und eine darüber, wie schnell Menschen vergessen.

Außerdem ein Mailblatt mit einer vollständigen Beispielausgabe.

Zum Mitmachen gibt es fünf Bestandteile, sieben Rundenbögen und vier deutsche Videos.

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01

Warum ein Newsletter etwas anderes ist als Reichweite

Der wichtigste Unterschied hat nichts mit Zahlen zu tun.

Was auf einer Plattform passiert

Du schreibst etwas, und dann entscheidet ein System, wer es sieht.

Dieses System kennt deine Absicht nicht und ändert sich außerdem regelmäßig.

Selbst Leute, die dir ausdrücklich folgen, bekommen deine Beiträge nur manchmal zu sehen.

Denn Folgen ist dort eine Empfehlung an das System, keine Zustellung.

Was bei einer Mail passiert

Sie landet zunächst einmal in einem Postfach.

Ob sie geöffnet wird, entscheidet die Person.

Nicht ein Zwischenhändler.

Und wenn sie nicht geöffnet wird, bleibt sie trotzdem liegen.

Eine Mail verschwindet nicht, weil sie zu wenig Reaktionen bekommen hat.

Was das praktisch bedeutet

Ein Newsletter mit hundert Leuten erreicht bei einem Auftritt mehr Menschen als ein Profil mit zweitausend.

Denn dort öffnen vielleicht vierzig, hier sehen vielleicht achtzig einen Beitrag und drei lesen ihn.

Außerdem gehört dir diese Liste.

Du kannst sie exportieren und mitnehmen.

Kapitel fünf zeigt, warum das mehr wert ist, als es im ersten Moment wirkt.

Rundenprobe
Was ist der eigentliche Vorteil eines Newsletters?
Auflösung anzeigen
Die Direktheit und der Besitz. Reichweite ist auf Plattformen meist größer — nur entscheidest du dort nicht, wer deine Sachen sieht. Und die Kontakte kannst du nicht mitnehmen.
Beisammen
Kein Algorithmus zwischen dir und deinen Leuten. Das ist der ganze Punkt, und er ist größer, als er klingt.
Video 1
Alles über das Double-Opt-In-Verfahren
Das Anmeldeverfahren aus dem Rechtskapitel, von der Eintragung bis zur Bestätigung.
02

Der Griff: schreib an eine einzige Person

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Regel, und sie löst das größte Problem am Anfang: den Ton.

Der Griff
Schreib jede Ausgabe an eine einzige Person, die du kennst — und benutz ihren Namen im Kopf, während du tippst.

Nicht an eine Zielgruppe, nicht an ein Publikum, nicht an alle. An genau eine Person, die auf deiner Liste steht und die du vor dir sehen kannst.

Denn sobald du an alle schreibst, wirst du unweigerlich feierlich. Und feierlich ist der Ton, den niemand zweimal liest.

Das war es.

Eine Person, nicht eine Menge.

Der häufigste Fehler bei Newslettern ist kein Fehler im Inhalt. Es ist ein Fehler in der Anrede.
Newsletter aufbauen am Küchentisch: der Waschbär schreibt abends in Ruhe
Eine Person im Kopf, vierzig Minuten am Tisch. Mehr ist eine Ausgabe nicht.

Woran du merkst, dass du an alle schreibst

Zunächst an Wörtern wie liebe Leserinnen und Leser.

Außerdem an Sätzen, die eine Ankündigung sind statt einer Mitteilung.

Ferner an jedem Satz, der eine Bilanz zieht, obwohl niemand danach gefragt hat.

Und schließlich daran, dass du dich beim Schreiben leicht schämst.

Was sich ändert, wenn du es umdrehst

Zunächst schreibst du kürzer, weil du niemandem etwas beweisen musst.

Außerdem wirst du konkreter, weil eine bestimmte Person bestimmte Dinge weiß.

Und schließlich hörst du früher auf, weil das Gespräch ein Ende hat.

Kurz gesagt: Aus einer Verlautbarung wird eine Nachricht.

Rundenbogen 01
Deine eine Person
Such dir eine konkrete Person auf deiner Liste. Und schreib auf, was sie über dich schon weiß.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil du diesen Newsletter neben allem anderen schreibst.

Nicht als Beruf, nicht mit Redaktionsplan, sondern abends nach einem Arbeitstag, wenn du eigentlich müde bist.

In dieser Lage hilft kein System mit vierzehn Regeln. Es hilft eine Vorstellung, die den Ton sofort richtig stellt. Und die passt in vier Wörter: an eine einzige Person.
03

Fünf Teile, aus denen eine Ausgabe besteht

Jetzt wird es konkret.

Nämlich fünf Teile, und keiner davon dauert lange.

Bei jedem steht, wozu er da ist, wie er klingt und was du weglässt.

Die drei Teile, die jede Ausgabe braucht

Teil 1Der Betreff
Wozu dieser Teil da ist
Er entscheidet allein darüber, ob der Rest gelesen wird. Und er ist der einzige Teil, an dem sich Mühe messbar auszahlt.
So klingt das
Ich habe in Gera vor elf Leuten gespielt · Was ich beim Abrechnen falsch gemacht habe · Der Text, den ich zweimal abgebrochen habe
Was du weglässt
Newsletter Nummer 4. Oder Neuigkeiten aus dem Oktober. Beides sagt nichts und wird entsprechend nicht geöffnet.
Teil 2Der erste Satz
Wozu dieser Teil da ist
Er wird in vielen Postfächern in der Vorschau mit angezeigt. Damit ist er ein zweiter Betreff, den fast alle verschenken.
So klingt das
Es waren wirklich elf. Ich habe sie gezählt, während ich auf der Bühne stand.
Was du weglässt
Hallo zusammen, ich hoffe, es geht euch gut. Das ist höflich und verbraucht den wertvollsten Platz der Mail.
Teil 3Die eine Sache
Wozu dieser Teil da ist
Eine Ausgabe hat ein Thema. Nicht drei, nicht fünf. Wer mehrere Dinge erzählt, erzählt keines davon zu Ende.
So klingt das
Eine Geschichte, ein Gedanke oder ein Text. Dreihundert bis sechshundert Wörter reichen völlig.
Was du weglässt
Eine Übersicht über alles, was seit der letzten Ausgabe passiert ist. Das ist ein Protokoll und kein Brief.
Newsletter aufbauen heißt schreiben: ein verschlossener leerer Umschlag auf dem Tisch
Ein Umschlag, ein Thema. Alles andere kann warten.

Die zwei Teile, die den Unterschied machen

Teil 4Die Termine
Wozu dieser Teil da ist
Der praktische Grund, warum Leute deinen Newsletter behalten. Und der einzige Teil, den manche überhaupt lesen.
So klingt das
Am 14. in Erfurt, am 22. in Jena. Beides offene Bühnen, beides Eintritt frei.
Was du weglässt
Eine leere Terminliste mit dem Zusatz, dass bald wieder etwas ansteht. Dann lass den Teil einfach weg.
Teil 5Der Abschluss
Wozu dieser Teil da ist
Er entscheidet, ob jemand antwortet. Und Antworten sind das eigentliche Ziel, weil sie aus einer Liste eine Runde machen.
So klingt das
Falls du jemanden kennst, der so einen Abend mag: leite das gern weiter. Und wenn du magst, schreib mir, was bei dir gerade läuft.
Was du weglässt
Ein Aufruf, alles zu teilen, zu liken und zu abonnieren. Am Stammtisch fragt auch niemand nach Applaus.
Fünf Teile, vierzig Minuten. Danach ist die Ausgabe raus und du hast den Kopf wieder frei.
Rundenbogen 02
Deine erste Ausgabe
Schreib die fünf Teile stichwortartig auf. Der Betreff zuletzt, nicht zuerst.
04

Warum manche Betreffzeilen geöffnet werden

Es gibt eine Theorie darüber, wie Neugier überhaupt entsteht.

Und sie erklärt ziemlich genau, warum die meisten Betreffzeilen nicht funktionieren.

George Loewenstein veröffentlichte 1994 im Psychological Bulletin den Aufsatz The Psychology of Curiosity.

Der Untertitel lautet: eine Durchsicht und Neudeutung.

Der Kern der Sache

Loewenstein deutet Neugier zunächst als eine Art Mangelgefühl.

Sie entsteht, wenn die Aufmerksamkeit auf eine Lücke im eigenen Wissen fällt.

Diese Lücke liegt zwischen dem, was jemand weiß, und dem, was er in diesem Moment wissen möchte.

Je näher eine Information an diesen Bezugspunkt heranführt, desto stärker wird die Neugier.

Neugier ist kein Interesse. Sie ist ein Mangel, den man loswerden möchte.
George Loewenstein 1994, sinngemäß
Betreffzeile beim Newsletter aufbauen: ein leerer verschlossener Umschlag
Ein geschlossener Umschlag ist eine Lücke. Genau deshalb wird er geöffnet.

Der Punkt, der beim Betreff alles entscheidet

Neugier setzt allerdings bereits vorhandenes Wissen voraus.

Denn man kann nicht neugierig auf etwas sein, wovon man gar nichts weiß.

Loewenstein beschreibt sogar, dass Menschen bei Dingen neugieriger sind, über die sie schon etwas wissen, als bei Dingen, über die sie fast nichts wissen.

Wer acht von zehn Angaben kennt, will die zwei fehlenden unbedingt haben.

Wer zwei von zehn kennt, will die acht anderen eher nicht.

Was das für deine Betreffzeilen bedeutet

Erstens: Eine Lücke funktioniert nur, wenn der Rahmen bekannt ist.

Deshalb wirkt Ich habe in Gera vor elf Leuten gespielt besser als Du wirst nicht glauben, was passiert ist.

Denn die erste Zeile nennt Ort, Anlass und Zahl und lässt genau eine Frage offen.

Die zweite lässt alles offen und damit keine bestimmte Frage.

BetreffWas er tutWirkung
Newsletter OktoberNennt kein Thema.Keine Lücke, keine Neugier.
Das musst du sehenLässt alles offen.Zu große Lücke, wirkt beliebig.
Elf Zuschauer in GeraNennt fast alles, lässt eines offen.Genau die richtige Lücke.
Was beim Abrechnen schiefgingSetzt ein bekanntes Thema voraus.Wirkt, wenn die Leute dich kennen.
Kurzer GrußKündigt Belanglosigkeit an.Wird zuverlässig übersprungen.

Die dritte Zeile ist die brauchbarste, und sie klingt am unspektakulärsten.

Und genau das ist letztlich der Punkt.

Denn eine gute Betreffzeile ist keine Ankündigung, sondern eine halbe Auskunft.

Sie sagt so viel, dass eine bestimmte Frage entsteht.

Der ehrliche Haken, und Loewenstein liefert ihn selbst

Neugier ist unangenehm.

Loewenstein beschreibt sie als intensiv, kurzlebig, mit Impulsivität verbunden und mit der Neigung, zu enttäuschen, sobald sie befriedigt wird.

Damit ist auch gesagt, warum reißerische Betreffzeilen langfristig schaden.

Sie erzeugen einen Mangel, und die Auflösung hält selten, was der Mangel versprach.

Außerdem ist der Aufsatz eine Durchsicht und Neudeutung vorhandener Forschung, also eine Theorie und kein Experiment.

Er erklärt gut, warum etwas wirkt, und sagt nicht voraus, wie stark.

Video 2
Die Double-Opt-In-Mail rechtskonform gestalten
Wie die erste Mail aussehen muss, die jemand nach der Anmeldung bekommt.
05

Warum der Rhythmus wichtiger ist als der Inhalt

Jetzt zur zweiten Frage, die alle stellen: Wie oft denn?

Die Antwort hat mit einer Kurve zu tun, die hundertvierzig Jahre alt ist.

Hermann Ebbinghaus veröffentlichte 1885 Über das Gedächtnis.

Es gilt als Beginn der empirischen Gedächtnisforschung.

Was er gemacht hat

Er lernte Listen sinnloser Silben auswendig, also Buchstabenkombinationen ohne Bedeutung.

Genau das war der Trick, denn so konnte Vorwissen ihm das Erinnern nicht erleichtern.

Danach wartete er unterschiedlich lange und maß, wie viel Lernzeit er beim Wiederlernen einsparte.

Aus diesen Werten entstand die Kurve, die heute Vergessenskurve heißt.

Die Form der Kurve

Der steilste Abfall passiert nämlich sofort.

Nach seinen Werten war rund die Hälfte schon nach einer Stunde weg.

Nach einem Tag war etwa ein Drittel übrig, nach einem Monat noch weniger.

Danach flacht die Kurve deutlich ab.

Was einen Monat übersteht, bleibt vergleichsweise lange.

Der stärkste Verlust passiert sofort. Danach wird es ruhiger.
Form der Vergessenskurve nach Ebbinghaus
Ohne Newsletter aufbauen gehen Leute: eine halb offene Tür im dunklen Flur
Niemand geht mit einem Knall. Man wird einfach nicht mehr erinnert.

Was das mit deinem Newsletter zu tun hat

Zunächst eine Warnung: Das ist eine Übertragung und kein Befund.

Ebbinghaus hat gemessen, wie schnell man sinnlose Silben vergisst, und nicht, wie schnell man einen Slammer vergisst.

Trotzdem ist die Form nützlich, weil sie eine Reihenfolge nahelegt.

Nämlich: Der Abstand am Anfang ist wichtiger als der Abstand später.

Die praktische Folgerung

Wer sich einträgt und dann drei Monate nichts hört, hat dich vergessen.

Deshalb sollte die erste Ausgabe schnell kommen, am besten innerhalb einer Woche.

Danach ist ein Rhythmus wichtiger als eine bestimmte Frequenz.

Einmal im Monat, verlässlich, schlägt viermal im Monat mit anschließender Pause von einem halben Jahr.

Die Frequenz, die realistisch funktioniert
Einmal im Monat.

Nicht weil das eine magische Zahl wäre, sondern weil du es neben allem anderen durchhältst. Und Durchhalten ist bei diesem Thema die einzige Eigenschaft, die zählt.

Wer wöchentlich anfängt, hört meistens nach sechs Wochen auf. Wer monatlich anfängt, schreibt in drei Jahren sechsunddreißig Ausgaben. Rechne das einmal gegeneinander.

Der ehrliche Haken, und er ist grundsätzlich

Zunächst war Ebbinghaus seine eigene Versuchsperson.

Also eine einzige Person, ohne Kontrolle von Übungseffekten, mit bedeutungslosem Material unter härtesten Bedingungen.

Sinnvolles Material wird deutlich langsamer vergessen.

Für Prinzipien und Zusammenhänge nennt eine spätere Aufstellung nach dreißig Tagen nur wenige Prozent Verlust, für Prosa dagegen über die Hälfte.

Bestätigt ist vor allem die Form.

Murre und Dros haben das Experiment 2015 in PLOS ONE unter modernen Bedingungen wiederholt und das Muster bestätigt, mit einer sogar etwas steileren Kurve.

Die Zahlen taugen also nicht für dein Publikum.

Die Reihenfolge schon.

06

Eine Beispielausgabe von oben bis unten

Damit du nicht vor einem leeren Feld sitzt, hier eine vollständige Ausgabe.

Fünf Teile, so wie sie tatsächlich aussehen.

Die Ausgabe

Beispielausgabe · fünf Teile
Betreffeine Zeile
Elf Zuschauer in Gera, und einer davon hat geweint
Erster SatzVorschautext
Es waren wirklich elf. Ich habe sie gezählt, während ich oben stand, weil ich sonst nichts zu tun hatte.
Die eine Sacheetwa 400 Wörter
Die Geschichte des Abends: warum so wenige da waren, was das mit dem Text gemacht hat, und was ich daraus mitgenommen habe. Ein Gedanke, ein Bogen, ein Ende. Keine Aufzählung.
Terminekurze Liste
14. Februar, Erfurt, offene Bühne, Eintritt frei. 22. Februar, Jena, Slam mit Anmeldung.
Abschlusszwei Sätze
Falls du jemanden kennst, der so etwas mag: leite es gern weiter. Und schreib mir ruhig zurück, ich lese das wirklich.
Abmeldung mit einem Klick, unten in jeder Mail. Das ist keine Höflichkeit, sondern in Deutschland Pflicht.

Insgesamt sind das etwa fünfhundert Wörter.

Und davon sind vierhundert die eigentliche Geschichte.

Eine Ausgabe ist ein Brief mit einer Terminliste am Ende. Mehr muss sie nie sein.
Rundenbogen 03
Deine Vorlage
Bau dir diese fünf Zeilen als Vorlage. Danach füllst du jeden Monat nur noch aus.
Dein Link-Kompass

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Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

07

Wie Leute überhaupt auf deine Liste kommen

Das ist die Frage, an der die meisten hängenbleiben.

Und die Antwort ist unspektakulärer, als alle hoffen.

Der wirksamste Weg ist die Bühne

Schließlich stehst du nach deinem Text ohnehin vorne, und die Leute sind ohnehin freundlich.

Genau dieser Moment ist der einzige, in dem dich jemand von sich aus sucht.

Ein Satz reicht: Wer wissen will, wo ich als Nächstes spiele, trägt sich hinten in die Liste ein.

Danach legst du einen Zettel mit Stift auf die Theke und gehst weg.

Der Zettel auf der Theke schlägt jedes Anmeldefeld auf jeder Website.
Newsletter aufbauen von der Bühne aus: der Waschbär spielt vor vollem Saal
Der beste Moment für die Frage ist der, in dem du gerade fertig bist.

Die anderen Wege, absteigend nach Wirksamkeit

Erstens ein Anmeldefeld auf deiner eigenen Seite, sichtbar und nicht im Fußbereich.

Zweitens ein Hinweis in deinem Profil, allerdings mit bescheidener Ausbeute.

Drittens die persönliche Frage an Leute, die dir nach einem Auftritt schreiben.

Und viertens gar nichts weiter, denn mehr Wege bringen selten mehr Leute.

Was du dabei nicht tust

Zunächst einmal trägst du niemanden ein, der dir nur seine Karte gegeben hat.

Außerdem übernimmst du keine Adressen aus einem Verteiler, den dir jemand weitergereicht hat.

Und schließlich kaufst du nichts, was nach Adressliste aussieht.

Denn abgesehen davon, dass es rechtlich heikel ist, funktioniert es auch nicht.

Rundenbogen 04
Deine ersten dreißig
Schreib auf, wen du persönlich fragen könntest. Dreißig Namen sind ein guter Anfang.
08

Anmeldung, Einwilligung und der rechtliche Rahmen

Vorab und deutlich
Ich bin kein Anwalt, und das hier ist keine Rechtsberatung.

Werbliche Mails an Privatpersonen sind in Deutschland an strenge Voraussetzungen geknüpft, und ein Newsletter fällt in aller Regel darunter — auch ein kostenloser.

Bevor du die erste Ausgabe verschickst, informier dich bitte bei einer fachlichen Stelle. Verbraucherzentralen, Industrie- und Handelskammern und Fachanwaltschaften für IT-Recht stellen dazu Handreichungen bereit. Was hier steht, ist eine grobe Orientierung und nichts weiter.

Trotzdem lohnt es sich, die Begriffe einmal gehört zu haben.

Die Einwilligung

Der Grundgedanke ist dabei einfach: Menschen müssen zugestimmt haben.

Und zwar bewusst, nicht nebenbei und nicht durch ein vorausgefülltes Häkchen.

Außerdem musst du im Zweifel nachweisen können, dass jemand zugestimmt hat.

Genau dafür gibt es ein übliches Verfahren.

Das doppelte Bestätigungsverfahren

Zunächst trägt jemand seine Adresse ein und bekommt daraufhin eine Mail mit einem Link.

Erst wenn dieser Link angeklickt wurde, ist die Person auf der Liste.

Das verhindert, dass jemand fremde Adressen einträgt, und dokumentiert die Zustimmung.

Jeder ernstzunehmende Anbieter hat dieses Verfahren eingebaut.

Was in jede Mail gehört

Zunächst ein Abmeldelink, der ohne Umwege funktioniert.

Außerdem eine Anbieterkennzeichnung mit deinem Namen und einer ladungsfähigen Anschrift.

Und schließlich der Hinweis, wie jemand auf die Liste gekommen ist.

Die genauen Anforderungen dazu klärst du bitte fachlich, nicht bei mir.

Newsletter aufbauen für die eigene Runde: ein leerer runder Tisch mit Stühlen
Vier Stühle, freiwillig besetzt. Jeder darf jederzeit aufstehen.
Der Abmeldelink ist kein Verlust
Viele verstecken ihn, und das ist gleich doppelt falsch.

Rechtlich, weil er leicht auffindbar sein muss. Und praktisch, weil jemand, der sich nicht abmelden kann, deine Mails stattdessen als unerwünscht meldet. Das schadet dir bei allen anderen mit.

Außerdem ist eine Liste, aus der Leute gehen können, die einzige, bei der die Zahlen etwas bedeuten.
Video 3
Newsletter versenden und die Einwilligung nachweisen
Warum der Nachweis zählt und was passiert, wenn er fehlt.
09

Zehn Fehler beim Newsletter aufbauen

Fünf am Anfang, fünf auf Dauer.

Fünf Fehler am Anfang

Fehler 1: Auf eine größere Liste warten
Zwölf Leute sind der normale Anfang. Wer auf hundert wartet, schreibt nie die erste Ausgabe und hat deshalb nie hundert.
Fehler 2: An alle schreiben statt an eine Person
Der Fehler aus Kapitel zwei, und er ist mit Abstand der häufigste. Man hört ihn schon im ersten Satz.
Fehler 3: Der Betreff zuerst
Schreib erst die Ausgabe, dann den Betreff. Sonst schreibst du auf eine Überschrift zu, die noch gar nichts weiß.
Fehler 4: Zu viel in eine Ausgabe packen
Eine Sache pro Ausgabe. Der Rest kommt beim nächsten Mal, und du hast dann schon ein Thema.
Fehler 5: Mit einer Ankündigung starten
Niemand will lesen, dass es jetzt einen Newsletter gibt. Fang direkt mit der ersten richtigen Ausgabe an.

Denn einen Newsletter aufbauen scheitert selten am Inhalt und fast immer am Anfangen.

Fünf Fehler auf Dauer

Fehler 6: Unregelmäßig werden
Drei Ausgaben in einem Monat, dann ein halbes Jahr nichts. Danach musst du wieder von vorn anfangen.
Fehler 7: Auf Zahlen starren
Öffnungsraten schwanken und werden ohnehin ungenau gemessen. Antworten sind die bessere Größe.
Fehler 8: Sich für Abmeldungen entschuldigen
Leute gehen. Das ist normal und sogar gesund. Wer geht, wollte nicht am Tisch sitzen.
Fehler 9: Nur schreiben, wenn man etwas verkaufen will
Dann wird jede Mail zur Ankündigung, und die Runde löst sich auf. Elf Ausgaben erzählen, eine fragen.
Fehler 10: Die Liste nie exportieren
Der ganze Vorteil ist, dass sie dir gehört. Nutz das und zieh dir zweimal im Jahr einen Abzug.
Zum siebten Fehler ein Gedanke
Die einzige Zahl, die ich noch anschaue, ist die Anzahl der Antworten.

Denn eine Antwort bedeutet, dass jemand gelesen und dann auch noch getippt hat. Das ist ein ungleich stärkeres Zeichen als ein geöffneter Umschlag.

Bei einer Ausgabe an hundert Leute sind zwei Antworten ein guter Wert. Und zwei Menschen, die dir schreiben, sind ein besserer Abend als vierzig Öffnungen.
10

Sechs Schritte für die erste Ausgabe

Das lässt sich an einem Abend erledigen.

Und danach kostet dich jede weitere Ausgabe vierzig Minuten.

Drei Schritte vor dem Schreiben

Schritt 1 – Anbieter wählen
Nimm einen mit doppeltem Bestätigungsverfahren und einem kostenlosen Einstieg für kleine Listen. Zwanzig Minuten Vergleich reichen völlig.
Schritt 2 – Dreißig Leute fragen
Persönlich, einzeln, mit einem Satz. Nicht als Rundmail an alle, denn genau das ist der Ton, den du vermeiden willst.
Schritt 3 – Die eine Person aussuchen
Wähl aus deiner Liste eine konkrete Person und behalte sie im Kopf. Das ist der Griff aus Kapitel zwei.

Drei Schritte beim Schreiben

Schritt 4 – Die eine Sache aufschreiben
Vierhundert Wörter über eine Sache, die dir diesen Monat passiert ist. Nicht die wichtigste, sondern die erzählbarste.
Schritt 5 – Betreff und erster Satz
Beides zuletzt. Der Betreff nennt fast alles und lässt eine Frage offen, der erste Satz beginnt mitten drin.
Schritt 6 – Vorlesen und kürzen
Lies die Ausgabe laut. Jeder Satz, bei dem du feierlich klingst, fliegt raus. Danach abschicken, nicht nochmal überarbeiten.

Denn Schritt sechs verhindert zuverlässig den falschen Ton.

Laut lesen. Was du niemandem so sagen würdest, schreibst du auch niemandem.
Rundenbogen 05
Dein erster Abend
Trag ein, wann du die erste Ausgabe schreibst. Ein Datum, keine Absicht.
Rundenbogen 06
Dein Rhythmus
Leg fest, wann die Ausgaben rausgehen. Ein fester Tag ist leichter als eine Absicht.
Rundenbogen 07
Deine nächste Runde
Zum Schluss die zwei Fragen, die den Unterschied machen.
Abnahme

Deine Rundenprobe

Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.

Steht
Nachtrag

Die Ausgabe an vierzehn Leute

Meine erste Ausgabe ging an vierzehn Adressen.

Zwei davon waren meine eigenen, weil ich testen wollte, ob es ankommt.

Der Betreff lautete Newsletter Nummer 1, und darunter stand ein Absatz darüber, dass es jetzt einen Newsletter gibt.

Ich hatte eine Ausgabe darüber geschrieben, dass es Ausgaben geben würde.

Was danach passierte

Zunächst gar nichts.

Also keine einzige Antwort.

Das ist bei zwölf echten Empfängern statistisch unauffällig und fühlte sich trotzdem an wie ein Urteil.

Zwei Monate später habe ich es nochmal versucht, diesmal aus Verlegenheit anders.

Nämlich mit einer Geschichte über einen Abend, an dem außer mir nur der Techniker anwesend war.

Vor dem Newsletter aufbauen: der Waschbär allein in einer leeren Halle
Über diesen Abend habe ich geschrieben. Das war die Ausgabe, die funktionierte.

Der Unterschied lag nicht am Thema

Vielmehr lag er daran, dass ich sie an eine bestimmte Person geschrieben hatte.

Eine Freundin, die selbst schreibt und die diesen Abend kannte.

Deshalb konnte ich Dinge weglassen, die sie ohnehin wusste, und Dinge erzählen, die sie interessieren würden.

Daraufhin haben vier Leute geantwortet.

Und zwar bei zwölf Empfängern.

Ich hatte zwei Monate geglaubt, mein Problem sei die Größe der Liste. Mein Problem war die Anrede.
Die Notiz, aus der der Griff in Kapitel zwei geworden ist

Wie es heute läuft

Einmal im Monat, immer am gleichen Wochenende, ungefähr vierzig Minuten.

Die Liste ist dreistellig und wächst langsam, fast nur über die Bühne.

Und jedes Mal antworten ein paar Leute, manchmal ausführlich.

Das ist der Teil, den ich vorher nicht erwartet hätte.

Weitergehen

Was eine Runde nicht ersetzt

Ein Newsletter sorgt dafür, dass dich Leute nicht vergessen.

Ob sie allerdings kommen, entscheidet er nicht.

Nach dem Newsletter aufbauen: der Waschbär sitzt mit seiner Runde beisammen
Die Mail bringt sie hin. Bleiben tun sie wegen der Abende.
Niemand ist je wegen einer gut gebauten Mail zu einem Slam gefahren. Sie erinnern sich nur rechtzeitig.

Warum jetzt erst das Handwerk anfängt

Die Geschichte in deiner Ausgabe ist derselbe Stoff wie ein Bühnentext.

Allerdings ohne Mikrofon und ohne Publikum, das mitgeht.

Deshalb entscheidet auch hier, ob du einen Anfang findest, der jemanden hineinzieht.

Kurz gesagt: Der Newsletter ist der Kanal.

Das Erzählen bleibt die Arbeit.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also das, was aus vierhundert Wörtern über einen mittelmäßigen Abend eine Geschichte macht, auf die jemand antwortet.

Den Verteiler baust du an einem Abend. Was du hineinschreibst, baust du dein Leben lang.

An eine Person schreiben, nicht an alle. Eine Sache pro Ausgabe. Und den Betreff zuletzt.
Beisammen
Zwölf Leute, die dich lesen wollen, sind kein kleiner Anfang. Sie sind der einzige, der zählt.

Übrigens hat mir vor Kurzem jemand geschrieben, er sei wegen einer Ausgabe zum ersten Mal auf einen Slam gefahren.

Nicht wegen der Termine unten, sondern wegen der Geschichte darüber.

Für diesen einen Satz lohnen sich sechsunddreißig Ausgaben.

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✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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