Eigene Website für Slammer: Braucht das wirklich jeder?

Eigene Website für Künstler wie eine eigene Adresse: der Waschbär vor seiner Tür
Die Adresse

Eigene Website für Slammer: Braucht das wirklich jeder?

Es gibt zwei Arten zu wohnen.
Die erste ist ein Zimmer in einem großen Haus, das jemand anderem gehört. Die Miete ist umsonst, die Nachbarn sind nett, und es kommen ständig Leute vorbei.
Die zweite ist eine eigene Adresse. Klein, ruhiger, und du musst sie selbst streichen.
Instagram ist das Zimmer. Deine Domain ist die Adresse.
Die ehrliche Antwort auf die Titelfrage lautet nein. Aber sie hat einen Zusatz, und der ist der eigentliche Punkt.
6
Seiten
ein Wochenende
Aufwand
7
Adressbögen
4 deutsche
Videos

Fangen wir mit der unbequemen Version an.

Nein, nicht jeder braucht eine eigene Website.

Wer zweimal im Jahr auf einer offenen Liste steht, braucht keine.

Wer über Freundinnen und Bekannte gebucht wird, auch nicht.

Eine Website ist kein Reifezeichen. Sie ist ein Werkzeug, und Werkzeuge kauft man, wenn man sie braucht.

Der Zusatz lautet: Du brauchst eine Adresse, sobald dich jemand suchen soll, den du nicht kennst.

Denn ab diesem Moment entscheidet nicht mehr dein Netzwerk.

Sondern eine Suchzeile.

Ohne eigene Website für Künstler: der Waschbär steht in einem gemieteten Zimmer
Ein Zimmer, das jemand anderem gehört. Bequem und jederzeit kündbar.

Dieser Beitrag klärt, wann sich eine eigene Website für Künstler wirklich lohnt und wie sie aussieht, wenn sie Auftritte bringt statt nur hübsch zu sein.

Dazu kommen zwei Untersuchungen: eine darüber, wie schnell Inhalte im Netz verschwinden, und eine darüber, wie Menschen Seiten tatsächlich lesen.

Außerdem ein Adressblatt mit einer vollständigen Seitenstruktur zum Nachbauen.

Zum Mitmachen gibt es sechs Seiten, sieben Adressbögen und vier deutsche Videos.

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01

Wann du eine eigene Website brauchst und wann nicht

Es gibt eine klare Trennlinie.

Und sie hat nichts mit Erfolg zu tun.

Der Musiker, der seine Platten selbst verkaufte

2001 startete Prince eine eigene Website mit einem Musikclub.

Mitglieder bekamen dort neue Lieder, Videos und Vorverkaufsrechte für Konzertkarten, direkt von ihm.

Der Zweck war klar. Er wollte seine Musik ohne die Plattenfirmen zu den Leuten bringen.

2006 bekam er dafür einen Webby Award für sein Lebenswerk im Netz.

Im selben Jahr schaltete er die Seite ohne Vorwarnung ab. Auch die bezahlten Mitgliedschaften waren damit weg.

Beides gehört zur Lehre. Eine eigene Seite gibt dir die Kontrolle über den Zugang zu deinem Publikum.

Und sie besteht nur so lange, wie du sie pflegst.

Die drei Fälle, in denen du keine brauchst

Zunächst, wenn du selten auftrittst und das auch so bleiben soll.

Außerdem, wenn alle deine Anfragen aus einem Kreis kommen, in dem man sich kennt.

Und schließlich, wenn du gerade anfängst und noch kein Material hast, das auf eine Seite gehört.

In allen drei Fällen wäre eine Website ein leeres Haus, und leere Häuser wirken schlechter als gar keine.

Die drei Fälle, in denen du eine brauchst

Erstens, wenn dich jemand sucht, der dich nicht persönlich kennt.

Zweitens, wenn du Material bereitstellen musst, also Foto, Vita und Technik-Rider.

Drittens, wenn du etwas verkaufst, sei es ein Buch, ein Kurs oder Auftritte selbst.

Der Unterschied ist nicht, wie gut du bist. Der Unterschied ist, ob dich Fremde finden sollen.

Was für eine eigene Website sonst noch spricht

Eine eigene Adresse hat auch einen Zweck, der nichts mit Buchungen zu tun hat.

Sie ist der einzige Ort, an dem deine Sachen liegen bleiben.

Denn alles, was du auf fremden Plattformen ablegst, liegt dort auf Widerruf.

Kapitel vier zeigt, wie schnell das tatsächlich geht.

Und die Zahlen sind unangenehm.

Adressprobe
Wann lohnt sich eine eigene Website für Künstler?
Auflösung anzeigen
Sobald Fremde dich finden sollen. Solange alle Anfragen aus deinem Kreis kommen, ersetzt dein Netzwerk die Seite. Sobald jemand sucht, den du nicht kennst, entscheidet eine Suchzeile.
Bezogen
Instagram gehört nicht dir. Deine Domain schon. Das ist der ganze Unterschied und er ist größer, als er klingt.
Video 1
Wie binde ich ein Impressum in meine Website ein?
Der Pflichtteil aus dem Kapitel zu den sechs Seiten, praktisch vorgeführt.
02

Der Griff: bau die Seite für die Anfrage, nicht für dich

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Regel.

Und sie verhindert das häufigste Ergebnis: eine schöne Seite, die nichts bringt.

Der Griff
Bau die Seite für die Person, die dich buchen will — und für den einen Moment, in dem sie entscheidet.

Diese Person hat wenig Zeit, sitzt vermutlich am Telefon und sucht genau drei Dinge: Was machst du, wie klingt das, und wie erreiche ich dich.

Alles andere darf da sein. Es darf nur nicht davorstehen.

Das war es.

Erst die Anfrage, dann alles Weitere.

Eine Website für Künstler hat genau eine Aufgabe: aus einem Interesse eine Mail zu machen.
Eigene Website für Künstler als Wegweiser: ein Schild mit drei leeren Pfeilen
Drei Wege, klar beschildert. Mehr braucht die erste Seite nicht.

Was das konkret ändert

Deine Startseite beginnt nicht mit deiner Lebensgeschichte.

Sie beginnt mit einem Satz darüber, was du machst, und einem Video.

Darunter stehen zwei Wege: Termine und Kontakt.

Und erst danach kommt alles, was dir selbst am Herzen liegt.

Warum die meisten es umgekehrt machen

Weil man eine Website als Selbstdarstellung versteht und nicht als Werkzeug.

Deshalb steht oben ein Zitat, darunter eine lange Vita und irgendwo unten ein Kontaktformular.

Damit ist die Seite für dich richtig gebaut und für die Anfrage falsch.

Kapitel fünf zeigt, warum das besonders schwer wiegt: Menschen lesen Webseiten nämlich gar nicht.

Adressbogen 01
Deine drei Dinge
Schreib die drei Sätze auf, die eine buchende Person zuerst braucht. Genau drei, nicht fünf.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil du diese Seite an einem Wochenende baust und danach zwei Jahre lang nicht mehr anfasst.

In dieser Situation hilft keine Liste mit Gestaltungsregeln. Es hilft eine einzige Frage, die du bei jeder Entscheidung stellen kannst.

Sie lautet: Bringt das die Person, die mich buchen will, näher an ihre Mail?
03

Sechs Seiten, mehr braucht niemand

Jetzt wird es konkret.

Sechs Seiten, davon zwei Pflicht und vier nach Bedarf.

Bei jeder steht, wozu sie da ist, was drauf gehört und was du weglässt.

Die zwei Seiten, die jede Künstlerwebsite braucht

1Die Startseite
Wozu diese Seite da ist
Sie beantwortet in fünf Sekunden, wer du bist und was du machst. Und sie führt weiter, statt zu halten.
Was draufsteht
Dein Name, ein Satz zu deinem Thema, ein eingebettetes Video, zwei Buttons für Termine und Kontakt. Darunter drei Zeilen Vita und ein gutes Foto.
Was du weglässt
Ein Begrüßungstext, ein Zitat als Aufmacher, ein automatisch startendes Video und alles, was scrollen erzwingt, bevor irgendetwas Konkretes kommt.
2Die Kontaktseite
Wozu diese Seite da ist
Sie ist der Punkt, an dem aus Interesse eine Anfrage wird. Und sie ist erstaunlich oft die schwächste Seite überhaupt.
Was draufsteht
Deine Mailadresse als Text, nicht nur als Formular. Ein Satz dazu, worauf du dich freust. Und ein Link zu deinem Presse-Ordner mit Foto, Vita und Technik-Rider.
Was du weglässt
Ein Formular ohne sichtbare Adresse. Viele Veranstalter schreiben lieber direkt aus ihrem Postfach, weil sie den Vorgang ablegen wollen.
Ohne eigene Website für Künstler: eine Reihe gemieteter Briefkästen
Alle sehen gleich aus, und keiner davon gehört dir.

Die vier Seiten nach Bedarf

3Termine
Wozu diese Seite da ist
Sie zeigt, dass du tatsächlich auftrittst. Und zwar mehr als jede Behauptung.
Was draufsteht
Datum, Ort, Veranstaltung, verlinkt wenn möglich. Vergangene Termine dürfen stehen bleiben, denn sie sind ein Beleg.
Was du weglässt
Eine leere Terminliste. Wenn nichts ansteht, lass die Seite weg und schreib die letzten Auftritte auf die Startseite.
4Texte oder Videos
Wozu diese Seite da ist
Hier hört jemand, wie du klingst. Das ist der einzige Ersatz für einen echten Abend.
Was draufsteht
Zwei bis drei Videos, das beste zuerst. Wenn du Texte zeigst, dann wenige und vollständige, nicht zwanzig Ausschnitte.
Was du weglässt
Alles hochladen, was du hast. Wer zwanzig Videos anbietet, bekommt null angesehene Videos.
5Über mich
Wozu diese Seite da ist
Die Seite, die alle zuerst bauen und die am wenigsten entscheidet. Trotzdem gehört sie dazu.
Was draufsteht
Deine Kurzvita in der mittleren Länge, ein Foto, und ein Absatz darüber, warum du schreibst.
Was du weglässt
Der Lebenslauf ab der Schulzeit. Und jedes Adjektiv über dich selbst, denn die glaubt ohnehin niemand.
6Das Impressum
Wozu diese Seite da ist
In Deutschland ist eine Anbieterkennzeichnung für geschäftsmäßige Seiten vorgeschrieben. Das ist kein Detail, sondern eine Pflicht.
Was draufsteht
Name, ladungsfähige Anschrift, Kontaktmöglichkeit. Dazu eine Datenschutzerklärung, sobald Daten verarbeitet werden.
Was du weglässt
Nichts weglassen und nichts erfinden. Zu Inhalt und Umfang informierst du dich besser bei der Verbraucherzentrale, einer Fachanwaltschaft oder der IHK als bei mir. Ich bin dafür nicht die richtige Quelle.
Zwei Pflichtseiten, vier optionale und ein Impressum. Alles andere ist Ausbau.
Adressbogen 02
Deine sechs Seiten
Streich die weg, die du gerade nicht füllen kannst. Leere Seiten schaden mehr als fehlende.
04

Wie schnell im Netz Dinge verschwinden

Der Satz Instagram gehört nicht dir klingt nach Prinzipienreiterei.

Es gibt dazu allerdings Zahlen.

Und die sind unangenehm konkret.

Das Pew Research Center veröffentlichte im Mai 2024 die Untersuchung When Online Content Disappears.

Auf Deutsch etwa: Wenn Inhalte im Netz verschwinden.

Was untersucht wurde

Zunächst nahmen die Forschenden Stichproben von Webseiten aus jedem Jahr zwischen 2013 und 2023.

Grundlage war das Archiv von Common Crawl, das seit 2008 monatlich Daten sammelt.

Danach versuchten sie schlicht, diese Seiten aufzurufen.

In einem dritten Teil sammelten sie außerdem öffentliche Beiträge auf der Plattform X, damals noch Twitter, und verfolgten deren Status über drei Monate.

Die Zahlen

Ein Viertel aller Seiten, die zwischen 2013 und 2023 einmal existierten, war im Oktober 2023 nicht mehr erreichbar.

Von den Seiten aus dem Jahr 2013 waren es sogar achtunddreißig Prozent.

Und selbst von den Seiten aus dem Jahr 2021 war nach nur zwei Jahren etwa jede fünfte verschwunden.

Meistens lag das nicht daran, dass eine ganze Website abgeschaltet wurde.

Sondern daran, dass eine einzelne Seite gelöscht worden war.

Jede fünfte Seite aus dem Jahr 2021 war zwei Jahre später weg.
Pew Research Center 2024
Gegen die eigene Website für Künstler: gemietete Briefkästen ohne Namen
Was auf fremdem Grund liegt, liegt dort auf Widerruf.

Und der Teil zu den sozialen Netzwerken

Knapp jeder fünfte Beitrag war schon nach wenigen Monaten nicht mehr öffentlich sichtbar.

In sechzig Prozent dieser Fälle lag es am Konto selbst: Es wurde auf privat gestellt, gesperrt oder gelöscht.

In den übrigen vierzig Prozent hatte die Person nur den einzelnen Beitrag entfernt.

Bemerkenswert ist der erste Wert.

Denn dort verschwand der Beitrag, ohne dass jemand ihn löschen wollte.

Was das für dich bedeutet

Erstens: Deine Auftrittsankündigungen, deine besten Beiträge und deine Kommentare liegen auf fremdem Grund.

Zweitens: Sie verschwinden nicht nur, wenn du es willst.

Sondern auch, wenn sich an deinem Konto etwas ändert.

Drittens: Eine eigene Adresse löst dieses Problem nicht vollständig.

Aber sie verlagert die Entscheidung zu dir.

Denn eine Domain, die du bezahlst, verschwindet nicht wegen einer Regeländerung.

Der ehrliche Haken, und er ist wichtig

Nicht erreichbar heißt nicht gelöscht.

Bei den sozialen Beiträgen zählte auch als verschwunden, wenn ein Konto auf privat gestellt wurde.

Und das ist etwas anderes als eine Löschung.

Außerdem hängen solche Zahlen stark an der Stichprobe.

Eine Untersuchung eines Analyse-Anbieters kam im selben Jahr auf deutlich höhere Werte, nämlich rund zwei Drittel toter Links.

Und schließlich sind viele verschwundene Seiten weiterhin über Webarchive erreichbar.

Das Internet Archive rechnete vor, dass ein erheblicher Teil der toten Adressen von 2013 dort gesichert ist.

Weg vom offenen Netz heißt also nicht für immer weg.

Video 2
Impressum und Datenschutzerklärung erstellen und einbinden
Beides Schritt für Schritt. Der Teil, den ich dir bewusst nicht selbst erkläre.
05

Wie Menschen deine Website tatsächlich lesen

Jetzt zu der Untersuchung, die das Bauen erklärt.

Und zu einem Befund, der jede sorgfältig geschriebene Startseite kränkt.

Jakob Nielsen veröffentlichte 1997 einen Text mit dem Titel How Users Read on the Web.

Seine Antwort auf die Titelfrage bestand aus zwei Wörtern: Sie lesen nicht.

Was er gefunden hat

Neunundsiebzig Prozent der Testpersonen überflogen jede neue Seite, auf die sie stießen.

Nur sechzehn Prozent lasen Wort für Wort.

Daraus folgerte er, dass Webtexte überfliegbar sein müssen, also mit hervorgehobenen Schlüsselwörtern, aussagekräftigen Zwischenüberschriften und kurzen Abschnitten.

Genau das ist bis heute der Standard, an dem sich gute Seiten messen lassen.

Wie lesen Menschen im Netz? Gar nicht. Sie suchen.
Jakob Nielsen 1997, sinngemäß
Eigene Website für Künstler als beleuchteter Eingang bei Nacht
Ein Weg, eine Tür, ein Licht. So findet jemand hinein.

Das Muster von 2006

Neun Jahre später ergänzte Nielsen eine Untersuchung mit Blickaufzeichnung.

Zweihundertzweiunddreißig Personen wurden dabei beobachtet, wie sie Webseiten ansahen.

Ihre Augen bewegten sich in einem Muster, das ungefähr wie ein F aussieht: zuerst ein waagerechter Zug oben, dann ein zweiter etwas tiefer, danach senkrecht die linke Seite hinunter.

Rechts unten schaute kaum jemand hin.

Was du daraus für deine Website baust

Zunächst gehört das Wichtigste nach oben links, nicht in die Mitte.

Außerdem müssen deine Zwischenüberschriften allein verständlich sein.

Denn oft werden nur sie gelesen.

Drittens sollten die ersten zwei bis drei Wörter jeder Überschrift den Inhalt tragen, weil der Rest überflogen wird.

Und schließlich gehört jede wichtige Angabe an den linken Rand, nicht in eine rechte Spalte.

Was viele bauenWas dabei passiertWas stattdessen hilft
Begrüßungstext obenWird übersprungen, weil er nichts beantwortet.Ein Satz zum Thema und ein Video.
Wichtiges in der rechten SpalteLandet außerhalb des Blickmusters.Alles Wichtige nach links oben.
Überschriften wie WillkommenSagen nichts, also hilft das Überfliegen nicht.Überschriften, die den Inhalt nennen.
Lange Absätze am StückWerden nicht gelesen, sondern gescrollt.Kurze Abschnitte mit klarem Anfang.
Kontakt ganz untenWird erreicht, wenn jemand ohnehin schon überzeugt ist.Kontakt oben und unten.

Die zweite Zeile überrascht am meisten.

Denn viele Vorlagen setzen Termine oder Kontakt bewusst in eine Seitenspalte.

Genau dort schaut nach diesem Muster kaum jemand hin.

Deshalb ist die Anordnung wichtiger als die Gestaltung.

Der ehrliche Haken, und er ist mehrteilig

Die Zahlen von neunundsiebzig und sechzehn Prozent stammen aus einer Untersuchung aus dem Jahr 1997.

Das war eine andere Zeit, mit anderen Bildschirmen und anderen Gewohnheiten.

Nielsen selbst stellte in derselben Zeit fest, dass Menschen auf Bildschirmen rund fünfundzwanzig Prozent langsamer lesen.

Und wies ausdrücklich darauf hin, dass das nur für die damals üblichen Geräte galt.

Außerdem beschreibt das F-Muster, wie Menschen lesen, wenn eine Seite wenig Struktur bietet.

Es ist ein Befund über Verhalten und keine Bauanleitung.

Wer gut gliedert, verändert das Muster.

06

Deine Seitenstruktur auf einen Blick

Damit du nicht bei einem leeren Bildschirm anfängst, hier der Bauplan.

Sechs Zeilen.

Und du weißt, was wohin gehört.

Der Bauplan

Seitenstruktur · Vorschlag
Startseiteeine Bildschirmhöhe
Name, ein Satz zum Thema, ein Video, zwei Buttons: Termine und Kontakt. Darunter drei Zeilen Vita und ein gutes Foto.
Termineeine Liste
Datum, Ort, Veranstaltung. Kommende oben, vergangene darunter. Wenn nichts ansteht, gehört diese Seite weg.
Videoshöchstens drei
Das beste zuerst, jeweils mit einem Satz Einordnung. Eingebettet, nicht als Linkliste.
Über michein Bildschirm
Kurzvita in mittlerer Länge, ein Foto, ein Absatz zum Warum. Keine Adjektive über dich selbst.
Kontaktsehr kurz
Mailadresse als Text, ein einladender Satz, Link zum Presse-Ordner mit Foto, Vita und Technik-Rider.
ImpressumPflichtangaben
Anbieterkennzeichnung und Datenschutzerklärung. Inhalt und Umfang bitte bei einer fachlichen Stelle prüfen.
Ergänzt wird das Ganze durch eine Startseite, die auf jedem Telefon in einer Bildschirmhöhe funktioniert. Denn dort wird sie meistens geöffnet.

Sechs Zeilen, ein Wochenende.

Und danach ändert sich daran zwei Jahre lang fast nichts.

Was du nicht baust, musst du auch nicht pflegen. Das ist das stärkste Argument für eine kleine Seite.
Adressbogen 03
Dein Bauplan
Streich aus dem Blatt oben, was du gerade nicht füllen kannst, und schreib den Rest auf.
Dein Link-Kompass

Du willst mehr von diesen Ideen?

Hier liegen 280 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen. Such dir raus, was heute weh tut.

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✍️
Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

07

Domain, Baukasten und was das wirklich kostet

Jetzt der praktische Teil, ohne Produktnamen und ohne Empfehlungen.

Denn Anbieter wechseln, Preise ändern sich, und was heute gut ist, kann in zwei Jahren übernommen worden sein.

Die Domain ist der eigentliche Besitz

Alles andere lässt sich austauschen.

Denn wenn dir dein Baukasten nicht mehr passt, ziehst du um und nimmst die Adresse mit.

Genau das kannst du bei einem Profil auf einer Plattform nicht.

Deshalb ist die Domain die wichtigste Entscheidung und gleichzeitig die billigste.

Miete den Laden ruhig. Aber kauf das Schild an der Tür.

Drei Regeln für die Domainwahl

Regel 1 – Sprechbar am Telefon
Du wirst diese Adresse hundertmal jemandem zurufen, meistens in einem lauten Raum. Was du dabei buchstabieren musst, ist die falsche Wahl. Bindestriche und kreative Schreibweisen kosten dich jedes Mal zehn Sekunden.
Regel 2 – Dein Name, wenn es geht
Ein Künstlername ist charmant und bindet dich fest. Dein bürgerlicher Name funktioniert auch dann noch, wenn du in fünf Jahren etwas anderes machst. Und Veranstalter suchen nach dem Namen, der im Programm steht.
Regel 3 – Endung nach Publikum
Für deutschsprachige Auftritte ist eine deutsche Endung naheliegend, weil sie vertraut wirkt und leicht zu merken ist. Exotische Endungen sehen modern aus und werden am Telefon nie verstanden.

Außerdem lohnt es sich, die Adresse zu sichern, bevor du sie brauchst.

Eigene Website für Künstler bauen: der Waschbär arbeitet ruhig am Laptop
Ein Wochenende, ein Laptop. Danach steht das Haus.

Womit du die Website baust

Es gibt drei Wege.

Und alle drei sind vertretbar.

Erstens ein Baukasten, bei dem alles aus einer Hand kommt.

Am schnellsten, am wenigsten flexibel, monatliche Kosten.

Zweitens ein eigenes Redaktionssystem auf gemietetem Speicherplatz.

Mehr Kontrolle, mehr Pflege, mehr Verantwortung für Aktualisierungen.

Und drittens eine einzelne Seite aus einer fertigen Vorlage, die du selbst hochlädst.

Am günstigsten und für sechs Seiten völlig ausreichend.

Was es ungefähr kostet

Die Domain liegt im Bereich weniger Euro pro Jahr, je nach Endung.

Speicherplatz für eine kleine Seite kostet einen niedrigen einstelligen Betrag im Monat.

Baukästen liegen deutlich darüber.

Dafür entfällt die Wartung.

Genaue Zahlen nenne ich hier bewusst nicht, weil sie schneller veralten als dieser Beitrag.

Vergleich zwei oder drei Anbieter, das dauert eine halbe Stunde.

Was du dabei nicht vergessen darfst
Eine Website in Deutschland braucht eine Anbieterkennzeichnung, und sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, auch eine Datenschutzerklärung.

Das betrifft schon ein simples Kontaktformular, und je nach Einbindung auch Schriftarten oder eingebettete Videos.

Ich bin dafür nicht die richtige Quelle. Verbraucherzentralen, Industrie- und Handelskammern und Fachanwaltschaften stellen dazu Handreichungen bereit. Nimm die, bevor du online gehst.
Adressbogen 04
Deine Domain
Sprich drei mögliche Adressen laut aus, als würdest du sie jemandem im Saal zurufen.
Video 3
Impressum für die eigene Seite in sieben Minuten
Kurz und praktisch, falls du es an einem Abend erledigen willst.
08

Wie eigene Website und Plattformen zusammenarbeiten

Das ist kein Entweder-oder.

Und genau so wird es meistens diskutiert.

Tatsächlich haben beide eine klar getrennte Aufgabe.

AufgabePlattformEigene Website
Neue Leute erreichenStark. Dafür ist sie gebaut.Schwach, außer über Suche.
Gefunden werden, wenn jemand suchtUnzuverlässig.Stark, wenn dein Name draufsteht.
Material bereitstellenUmständlich bis unmöglich.Der eigentliche Zweck.
Bestand habenAuf Widerruf, siehe Kapitel vier.So lange du die Domain zahlst.
AufwandLaufend, jede Woche.Einmalig, dann selten.

Die letzte Zeile ist der Grund, warum sich beides ergänzt.

Denn eine Plattform verlangt Regelmäßigkeit, eine Website verlangt sie nicht.

Deshalb ist die Website der ruhige Teil und die Plattform der laute.

Und wer nur den lauten Teil hat, verliert alles, sobald es dort still wird.

Die Plattform bringt Leute zu dir. Die Adresse sorgt dafür, dass sie dich wiederfinden.

Die Verbindung zwischen beiden

Setz deine Adresse in jedes Profil, in jede Signatur, in jede Zusagemail.

Denn eine Website ohne Wege dorthin ist ein Haus ohne Straße.

Umgekehrt gehört auf deine Seite ein Hinweis, wo du sonst zu finden bist.

Damit schickst du Leute in beide Richtungen, statt sie festzuhalten.

Adressbogen 05
Deine Wege
Zähl auf, wo deine Adresse überall stehen sollte. Meistens sind es mehr Stellen als gedacht.
09

Zehn Fehler bei der eigenen Website

Fünf beim Bauen, fünf danach.

Fünf Fehler beim Bauen

Fehler 1: Für sich selbst bauen statt für die Anfrage
Der häufigste Fehler überhaupt. Oben steht ein Zitat, unten der Kontakt, und dazwischen die Lebensgeschichte.
Fehler 2: Zu viele Seiten
Sechs reichen. Jede weitere Seite muss gepflegt werden und wird es nicht.
Fehler 3: Wichtiges nach rechts
Nach Kapitel fünf schaut dort kaum jemand hin. Alles Wichtige gehört nach links oben.
Fehler 4: Nichtssagende Überschriften
Willkommen sagt nichts. Und wer überfliegt, liest oft nur die Überschriften.
Fehler 5: Nur auf dem großen Bildschirm prüfen
Die meisten öffnen deine Seite auf dem Telefon, oft im Stehen. Sieh sie dir dort an, bevor du zufrieden bist.

Denn eine eigene Website für Künstler scheitert selten an der Gestaltung und fast immer an der Reihenfolge.

Fünf Fehler danach

Fehler 6: Termine stehen lassen, die vorbei sind
Eine Seite mit Terminen aus dem Vorjahr sieht aufgegeben aus. Dann lieber ganz ohne Terminseite.
Fehler 7: Nie wieder hineinsehen
Zweimal im Jahr genügt. Aber diese zweimal sollten stattfinden.
Fehler 8: Die Domain vergessen zu verlängern
Danach ist sie weg, und manchmal für immer. Stell dir eine Erinnerung.
Fehler 9: Keine Sicherung haben
Auch eine eigene Seite kann verschwinden. Ein Abzug auf deiner Festplatte kostet zehn Minuten im Jahr.
Fehler 10: Sie als Ersatz für Auftritte verstehen
Eine Website bringt keine Buchungen. Sie beseitigt nur die Gründe, warum jemand nicht anfragt.
Zum zehnten Fehler ein Gedanke
Eine Website überzeugt niemanden, der dich nicht ohnehin schon erwägt.

Was sie kann, ist verhindern, dass jemand abspringt. Weil er dein Video nicht findet, deine Mailadresse nicht sieht oder nicht erkennt, ob du zu seinem Abend passt.

Das klingt bescheiden und ist es auch. Nur summiert es sich über Jahre zu ziemlich vielen Abenden.
10

Sechs Schritte für ein Wochenende

Das lässt sich an zwei Tagen erledigen.

Und danach kostet es dich etwa eine Stunde im Jahr.

Drei Schritte am Samstag

Schritt 1 – Die Adresse sichern
Sprich drei Möglichkeiten laut aus, wähl die einfachste und registrier sie. Das dauert zwanzig Minuten und ist der wichtigste Teil.
Schritt 2 – Das Material sammeln
Foto, Kurzvita in drei Längen, zwei Videos, deine letzten Termine. Wenn du den Presse-Ordner schon hast, ist dieser Schritt erledigt.
Schritt 3 – Die Startseite schreiben
Ein Satz zum Thema, drei Zeilen Vita, zwei Buttons. Nicht mehr. Alles Weitere kommt später.

Außerdem entscheidet Schritt drei über den Erfolg der ganzen Seite.

Drei Schritte am Sonntag

Schritt 4 – Zusammensetzen
Vorlage wählen, Material einsetzen, Reihenfolge prüfen. Widerstehe der Versuchung, an Farben zu feilen.
Schritt 5 – Auf dem Telefon prüfen
Öffne die Seite auf dem Handy und zähl, wie oft du scrollen musst, bis du deine Mailadresse siehst. Über zweimal ist zu viel.
Schritt 6 – Der Fremdtest
Zeig die Startseite jemandem für zehn Sekunden. Frag danach, was du machst und wie man dich erreicht. Wenn beides kommt, bist du fertig.

Denn Schritt sechs ersetzt jede Diskussion über Gestaltung.

Zehn Sekunden, zwei Fragen. Mehr Prüfung braucht eine Künstlerwebsite nicht.
Adressbogen 06
Dein Wochenende
Trag ein, wann du beginnst. Ein Datum, keine Absicht.
Adressbogen 07
Deine nächste Woche
Zum Schluss die zwei Fragen, die den Unterschied machen.
Abnahme

Deine Adressprobe

Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.

Steht
Nachtrag

Die Seite, die drei Jahre leer war

Meine erste Website hatte neun Seiten.

Darunter eine Seite mit dem Titel Projekte, auf der ein Projekt stand, und eine mit dem Titel Presse, auf der nichts stand.

Beide waren drei Jahre lang genau so.

Eine leere Unterseite ist kein Platzhalter. Sie ist eine Ankündigung, die niemand eingelöst hat.

Was ich falsch verstanden hatte

Ich hatte die Seite als Abbild dessen gebaut, was ich sein wollte.

Nicht als Werkzeug für das, was ich tatsächlich brauchte.

Deshalb gab es eine Presseseite, obwohl mich nie eine Redaktion gefragt hatte.

Und deshalb gab es keinen sichtbaren Kontakt, weil das unfein wirkte.

Vor der eigenen Website für Künstler: der Waschbär in einem leeren Mietzimmer
Neun Räume, zwei davon möbliert. So sah es aus.

Was mich umgestimmt hat

Eine Veranstalterin schrieb mir über ein Kontaktformular auf einer fremden Plattform.

Sie schrieb dazu, sie habe auf meiner Seite keine Mailadresse gefunden.

Und sie habe fast aufgegeben, weil sie eigentlich nur schnell einen Vorgang abschließen wollte.

Diesen Satz habe ich mir gemerkt: einen Vorgang abschließen.

Sie wollte mich nicht kennenlernen. Sie wollte ein Feld ausfüllen und weitermachen. Für genau das hatte ich meine Seite nicht gebaut.
Meine Notiz danach — und der Grund für Kapitel zwei

Wie meine Website heute aussieht

Fünf Seiten, davon eine Startseite mit Video, zwei Buttons und drei Zeilen Vita.

Die Mailadresse steht oben und unten, ausgeschrieben.

Und der Presse-Ordner ist ein einziger Link, den ich einmal im Jahr aktualisiere.

Seitdem kommen Anfragen direkt, ohne Umweg über fremde Postfächer.

Weitergehen

Was eine Adresse nicht ersetzt

Eine eigene Seite sorgt dafür, dass dich jemand findet und erreicht.

Ob er dich einlädt, entscheidet sie nicht.

Nach der eigenen Website für Künstler auf der Bühne: der Waschbär tritt auf
Die Adresse bringt sie hin. Bleiben tun sie wegen des Abends.
Kein Veranstalter hat je jemanden gebucht, weil die Website schön war.

Warum jetzt erst das Handwerk anfängt

Das Video auf deiner Startseite ist die eigentliche Entscheidungsgrundlage.

Denn dort hört jemand zum ersten Mal, wie du klingst.

Und ob dieses Video überzeugt, entscheidet sich nicht am Schnitt.

Sondern am Text.

Kurz gesagt: Die Seite bringt jemanden zum Abspielen.

Halten musst du ihn selbst.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also das, was in den ersten zwanzig Sekunden deines Videos passieren muss.

Das Haus baust du an einem Wochenende. Was drin passiert, baust du dein Leben lang.

Für die Anfrage bauen, nicht für dich. Sechs Seiten, nicht neun. Und die Mailadresse sichtbar.
Bezogen
Du brauchst keine Website, um Slammer zu sein. Du brauchst eine, sobald dich jemand suchen soll, den du nicht kennst.

Übrigens ist der häufigste Satz, den ich seit dem Umbau höre, ein sehr kleiner.

Er lautet: Ich hab dich gegoogelt und gleich die Mailadresse gefunden.

Für diesen einen Satz lohnt sich das ganze Wochenende.

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— aber mit Wucht.

Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst — wie ein Sniper mit Reimwaffe:

Was drinsteckt
  • Über 200 kranke Slam-Hacks
  • Storystrukturen wie ein Fitzek-Krimi
  • Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
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✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
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Schreiben & Textaufbau
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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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