Pressefoto und Kurzvita: Dein Auftritt vor dem Auftritt

Pressefoto für Künstler: der Waschbär im ruhigen Porträt vor schlichtem Hintergrund
Das Schaufenster

Pressefoto und Kurzvita: Dein Auftritt vor dem Auftritt

Stell dir eine Straße vor, an einem Abend im November.
Die Leute gehen daran entlang, ohne stehen zu bleiben.
Und an einer Stelle bleibt jemand doch stehen, sieht ins Fenster und geht hinein.
Dein Pressefoto und deine Kurzvita sind dieses Fenster.
Niemand entscheidet auf dem Gehweg, ob du gut bist. Entschieden wird nur, ob jemand hereinkommt.
6
Auslagen
3
Vita-Längen
8
Bögen
4 deutsche
Videos

Die Mail kommt fast immer gleich, und sie kommt fast immer zu spät.

Kannst du mir noch schnell ein Foto und ein paar Zeilen schicken?

Wir gehen morgen in den Druck.

Und dann suchst du in deinem Telefon nach einem Bild, auf dem du einigermaßen aussiehst.

Was du in dieser halben Stunde zusammensuchst, sehen mehr Menschen als deinen Auftritt.

Denn das Foto steht im Programmheft, auf der Website, im Instagram-Beitrag und in der Lokalzeitung.

Deine fünf Minuten auf der Bühne sehen zweihundert Leute.

Dein Pressefoto sehen zweitausend.

Deshalb lohnt sich Arbeit an diesem Material mehr als an fast allem anderen.

Pressefoto für Künstler als Schaufenster: ein leeres beleuchtetes Schaufenster
Ein Fenster ohne Auslage. So sieht eine leere Anfrage aus.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie ein Pressefoto für Künstler aussehen sollte und wie eine Kurzvita gebaut wird, die dich zeigt statt irgendwen.

Dazu kommen zwei Untersuchungen: eine darüber, wie schnell über ein Gesicht entschieden wird, und eine darüber, warum weniger Zeilen stärker wirken als mehr.

Und ein Vitablatt mit drei fertigen Längen zum Abtippen.

Zum Mitmachen gibt es sechs Auslagen, drei Vita-Längen, acht Bögen und vier deutsche Videos.

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30. DEZEMBER 1941 · OTTAWA, SPEAKER’S CHAMBER
Das meistreproduzierte Porträt der Fotografiegeschichte entstand, weil der Fotograf unhöflich wurde.

Ein Fotograf aus Ottawa hatte am Abend zuvor seine Kamera aufgebaut. Dazu sechs Flutlichter, zwei Scheinwerfer und ein Licht für den Hintergrund.

Am nächsten Tag hielt der britische Premierminister eine Rede vor dem kanadischen Parlament. Danach führte man ihn in den Nebenraum.

Winston Churchill war nicht informiert worden. Er sah die Lampen und fragte verärgert, was das solle.

Der Fotograf hatte etwa zwei Minuten. Und Churchill hatte eine Zigarre im Mund.

Also ging Yousuf Karsh auf ihn zu und nahm ihm die Zigarre aus dem Mund. Dann drückte er ab.

Der grimmige Blick auf dem Bild ist echter Ärger über einen Fotografen.

Die Welt las darin etwas anderes: Entschlossenheit im Krieg. Das Foto wurde zum Sinnbild eines Landes, das nicht aufgibt.

Es bekam später den Titel The Roaring Lion. Das Wirtschaftsblatt The Economist nannte es das am häufigsten reproduzierte Porträt in der Geschichte der Fotografie.

Karsh selbst schrieb, dieses Bild habe sein Leben verändert. Danach fotografierte er fünf Jahrzehnte lang die Berühmtheiten seiner Zeit.

Ein gutes Porträt zeigt nicht, wie jemand aussieht. Es zeigt, wofür die Leute ihn halten sollen.
01

Warum das Pressefoto wichtiger ist als der Auftritt danach

Die meisten Auftretenden behandeln Foto und Vita als lästige Pflicht.

Das ist verständlich und ein teurer Irrtum.

Wer das alles tatsächlich sieht

Zunächst der Veranstalter, der entscheidet, ob er dich ankündigt oder nur erwähnt.

Danach die Person, die das Programmheft gestaltet und sich fragt, ob dein Bild groß oder klein wird.

Außerdem die Lokalredaktion, die eine Vorschau schreibt und dafür Material braucht.

Und schließlich alle, die überlegen, ob sie an diesem Abend hingehen.

Vier Entscheidungen fallen, bevor du ein einziges Wort gesagt hast.

Was ein schlechtes Fenster anrichtet

Zunächst schadet es nicht dramatisch, und genau darin liegt das Problem.

Denn du merkst nie, dass dein Bild klein gedruckt wurde.

Du merkst nie, dass die Redaktion ein anderes Foto genommen hat.

Und du merkst nie, dass jemand deinen Namen überlesen hat, weil er in einer Textwüste stand.

Pressefoto für Künstler misslungen: der Waschbär posiert steif vor unruhigem Hintergrund
Verschränkte Arme, unruhiger Hintergrund, gezwungenes Lächeln. Das häufigste Bild überhaupt.

Was ein gutes Fenster leistet

Kurz gesagt: Es macht die Entscheidung leicht.

Denn wer ein brauchbares Bild in hoher Auflösung bekommt, benutzt es groß.

Und wer drei klare Zeilen bekommt, übernimmt sie wörtlich.

Damit bestimmst du, wie du angekündigt wirst, ohne jemanden darum bitten zu müssen.

Denn ein gutes Pressefoto nimmt anderen Leuten Entscheidungen ab.

Auslagenprobe
Warum lohnt sich Arbeit an Foto und Kurzvita?
Auflösung anzeigen
Wegen der Entscheidungen davor. Veranstalter, Gestaltung, Redaktion und Publikum entscheiden alle auf Basis dieses Materials — und zwar bevor irgendjemand dich gehört hat.
Beleuchtet
Auf dem Gehweg entscheidet niemand, ob du gut bist. Dort entscheidet sich nur, ob jemand hereinkommt.
Video 1
Posing-Tipps für dein nächstes Business-Porträt
Für alle, die ungern vor der Kamera stehen. Also für fast alle.
02

Der Griff: mach dein Pressefoto benutzbar, nicht schön

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Regel, und sie verschiebt den Maßstab.

Der Griff
Frag nicht, ob dein Foto dir gefällt. Frag, ob jemand damit arbeiten kann.

Also: hohe Auflösung, ruhiger Hintergrund, Platz um dich herum, und in zwei Ausschnitten — einmal hoch, einmal quer.

Denn die Person, die dein Bild einbaut, hat kein Interesse daran, dich schlecht aussehen zu lassen. Sie hat nur ein Raster, eine Deadline und einen Ordner mit dreißig Dateien. Wer ihr die Arbeit abnimmt, bekommt den besseren Platz.

Das war es.

Benutzbar schlägt schön.

Ein mittelmäßiges Foto in hoher Auflösung wird groß gedruckt. Ein großartiges in tausend Pixeln landet als Briefmarke.
Pressefoto für Künstler auswählen: drei leere Abzüge liegen auf einem Tisch
Drei Bilder reichen. Mehr Auswahl bedeutet weniger Entscheidung.

Was benutzbar konkret heißt

Erstens die Auflösung.

Für den Druck sollten es mindestens zweitausend Pixel an der langen Kante sein, besser deutlich mehr.

Zweitens der Ausschnitt.

Lass Luft um dich herum, damit man beschneiden kann.

Drittens der Hintergrund.

Je ruhiger er ist, desto flexibler ist das Bild.

Und viertens der Dateiname.

Nachname, Vorname, Fotografin, dann findet es jemand wieder.

Was dabei egal ist

Zum Beispiel, ob du lächelst.

Außerdem, ob du schwarzweiß oder in Farbe fotografiert wurdest.

Ebenso, ob es ein Bühnenbild ist oder ein Porträt.

Und ob es von einer Fotografin stammt oder von deiner Schwester mit einem guten Telefon.

Denn ein Pressefoto wird nicht bewertet, es wird eingesetzt.

Das teuerste Foto ist wertlos, wenn es niemand einbauen kann. Das einfachste ist gut, wenn es passt.
Schaufensterbogen 01
Deine drei Bilder
Sieh in deinen Ordner und such drei Bilder heraus. Ein Porträt, ein Bühnenbild, eins mit viel Luft.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil du dieses Material in Eile zusammenstellst.

Die Anfrage kommt abends, der Druck ist morgen, und du hast zwanzig Minuten. In dieser Lage merkt sich niemand eine Liste mit vierzehn Kriterien.

Benutzbar statt schön merkst du dir. Und es führt in fast allen Fällen zur richtigen Entscheidung.
03

Sechs Dinge, die in dein Schaufenster gehören

Jetzt wird es konkret.

Insgesamt sechs Bestandteile, mehr braucht niemand.

Bei jedem steht, was im Fenster sichtbar wird, wie du es einräumst und was die Spiegelung darüber verrät.

Denn zu einem Pressefoto für Künstler gehört mehr als nur das Bild.

Die drei Dinge, die man zuerst sieht

1Das Porträt
Was im Fenster steht
Ein Bild, auf dem man dein Gesicht erkennt. Kein Bühnenlicht, keine Verrenkung, kein Mikrofon vor dem Mund.
So räumst du es ein
Ruhiger Hintergrund, weiches Tageslicht, Augen auf Kamerahöhe. Und ein Ausdruck, den du auch im Gespräch hast. Zwanzig Aufnahmen genügen, dann ist eins dabei.
Die Spiegelung
Wenn du auf allen Bildern die Arme verschränkst, sagt das mehr über deine Unsicherheit vor der Kamera als über deine Bühnenpersönlichkeit.
2Das Bühnenbild
Was im Fenster steht
Eine Aufnahme, die zeigt, was du tust. Idealerweise mit Mikrofon, Bewegung und einem Rest von Publikum im Bild.
So räumst du es ein
Bitte jemanden, während eines echten Auftritts zu fotografieren, aus der zweiten Reihe seitlich. Zwei Dutzend Bilder, eins davon sitzt fast immer.
Die Spiegelung
Wer nur Porträts hat, wirkt wie jemand, der über Auftritte redet. Wer nur Bühnenbilder hat, ist für Programmhefte schwer zu verwenden.
3Der Name in Schreibweise
Was im Fenster steht
Wie du geschrieben werden willst. Mit oder ohne zweiten Vornamen, mit oder ohne Künstlernamen, groß oder klein.
So räumst du es ein
Ein Satz in der Mail genügt: Bitte schreib mich so. Das klingt kleinlich und erspart dir jahrelanges Korrigieren in fremden Archiven.
Die Spiegelung
Wer das nie sagt, findet sich irgendwann in vier Schreibweisen im Netz. Und die verschwinden nicht mehr.
Pressefoto für Künstler wie ein Schaufenster: beleuchtete Auslage mit Spiegelung
Was im Fenster steht, entscheidet. Und die Spiegelung verrät den Rest.

Die drei Dinge, die den Unterschied machen

4Die Kurzvita in drei Längen
Was im Fenster steht
Fünfundzwanzig Wörter, sechzig Wörter, hundertzwanzig Wörter. Dieselbe Person, drei Rahmen.
So räumst du es ein
Schreib die längste zuerst und kürze sie zweimal radikal. Kapitel sechs zeigt dir alle drei ausformuliert, sodass du nur noch deine Angaben einsetzt.
Die Spiegelung
Wer nur eine Länge hat, wird gekürzt. Und zwar von jemandem, der nicht weiß, welcher Satz dir wichtig ist.
5Die Bildrechte
Was im Fenster steht
Wer das Foto gemacht hat und wie die Person genannt werden will.
So räumst du es ein
Schreib es direkt in den Dateinamen und in die Mail. Foto: Vorname Nachname. Zwei Wörter, und niemand muss nachfragen.
Die Spiegelung
Ohne Angabe wird entweder gar nicht genannt oder das Bild aus Vorsicht nicht verwendet. Beides ist unnötig.
6Ein Satz zum Format
Was im Fenster steht
Was du auf der Bühne machst, in einer Zeile. Nicht was du bist, sondern was passiert.
So räumst du es ein
Zum Beispiel: Texte über Bahnhöfe, Verspätungen und die Leute, die dort warten. Das ist konkret, es lässt sich ankündigen und es unterscheidet dich von zwanzig anderen.
Die Spiegelung
Wer Lyrik und Spoken Word schreibt, sagt damit nichts, was nicht auch für alle anderen im Line-up gilt.
Sechs Dateien in einem Ordner. Danach beantwortest du jede Anfrage in zwei Minuten.
Schaufensterbogen 02
Dein Ordner
Leg einen Ordner an und schreib rein, was dir noch fehlt. Meistens sind es zwei Dinge, nicht sechs.
04

Wie schnell über dein Pressefoto entschieden wird

Es gibt eine Untersuchung, die genau den Moment auf dem Gehweg vermessen hat.

Und ihr Ergebnis ist unangenehm schnell.

Janine Willis und Alexander Todorov veröffentlichten 2006 in Psychological Science die Arbeit First Impressions.

Der Untertitel lautet sinngemäß: Wie man sich nach hundert Millisekunden ein Urteil bildet.

Was sie gemacht haben

In fünf Versuchen zeigten sie Menschen Fotos fremder Gesichter.

Dabei veränderten sie, wie lange das Bild zu sehen war.

Beurteilt wurden fünf Eigenschaften: Attraktivität, Sympathie, Vertrauenswürdigkeit, Kompetenz und Aggressivität.

Verglichen wurden diese Urteile mit denen von Personen, die sich beliebig viel Zeit lassen durften.

Das Ergebnis

Die Urteile nach hundert Millisekunden stimmten hoch mit denen ohne Zeitbegrenzung überein.

Und zwar bei allen fünf Eigenschaften.

Mehr Zeit machte die Übereinstimmung nicht besser.

Am stärksten war der Zusammenhang bei der Vertrauenswürdigkeit.

Hundert Millisekunden. Das ist ungefähr die Zeit, die jemand braucht, um in einem Programmheft umzublättern.
Willis und Todorov 2006
Pressefoto für Künstler im Porträt: der Waschbär schaut ruhig in die Kamera
Ein ruhiges Gesicht auf ruhigem Grund. Mehr braucht die Zehntelsekunde nicht.

Der Teil, der noch interessanter ist

Längeres Hinsehen veränderte etwas anderes.

Zwischen hundert und fünfhundert Millisekunden wurden die Urteile negativer, und die Beteiligten wurden sicherer.

Zwischen fünfhundert und tausend Millisekunden änderten sich die Urteile kaum noch, die Sicherheit stieg aber weiter.

Mehr Zeit erzeugte also vor allem mehr Überzeugung, nicht mehr Genauigkeit.

Was das für dein Pressefoto heißt

Erstens: Der erste Eindruck entsteht, bevor jemand bewusst hinsieht.

Zweitens: Du kannst diesen Eindruck nicht durch Details steuern, die man erst beim zweiten Blick bemerkt.

Drittens: Was in dieser Zehntelsekunde ankommt, ist grob.

Also Gesichtsausdruck, Blickrichtung, Helligkeit, Ruhe im Bild.

Deshalb ist ein ruhiger Hintergrund keine Geschmacksfrage, sondern eine praktische Entscheidung.

Der ehrliche Haken, und er ist der wichtigste Teil

Diese schnellen Urteile sind einheitlich, aber nicht richtig.

Todorov selbst hat später ein Modell der Gesichtsbewertung vorgelegt, das genau darauf hinausläuft: Menschen urteilen schnell und dabei nicht unbedingt zutreffend.

Die Bewertung von Gesichtern ist demnach eine Übergeneralisierung älterer Wahrnehmungsmechanismen.

Dazu kommt: Es waren standardisierte Fotos von Schauspielern, gezeigt auf einem Bildschirm, beurteilt von Studierenden.

Ein Programmheft ist etwas anderes.

Man urteilt in einer Zehntelsekunde. Man liegt dabei nur nicht besonders oft richtig.

Für dich folgt daraus eine erfreuliche Entlastung.

Denn es lohnt sich nicht, mit einem Foto kompetent wirken zu wollen.

Es lohnt sich, ein Foto zu haben, das ruhig ist, dich erkennbar zeigt und benutzt werden kann.

Alles Weitere entscheidest du ohnehin auf der Bühne.

Damit ist ein Pressefoto für Künstler eine handwerkliche Aufgabe und keine Charakterfrage.

Video 2
Posing in der Porträtfotografie: drei Tipps
Wie du dich hinstellst, damit es nicht gestellt aussieht.
05

Warum drei Zeilen stärker wirken als zwölf

Jetzt zur Vita, und zu einem Befund, der jeder Selbstdarstellung widerspricht.

Norbert Schwarz, Herbert Bless, Fritz Strack und weitere Beteiligte veröffentlichten 1991 im Journal of Personality and Social Psychology die Arbeit Ease of Retrieval as Information.

Auf Deutsch etwa: Die Leichtigkeit des Erinnerns als eigene Information.

Die Gruppe forschte damals in Mannheim.

Der Versuch

Die Beteiligten sollten Beispiele für eigenes durchsetzungsfähiges Verhalten aufzählen.

Die eine Gruppe sechs Beispiele, die andere zwölf.

Danach sollten alle einschätzen, wie durchsetzungsfähig sie selbst sind.

Erwartbar wäre gewesen: Wer zwölf Beispiele findet, hält sich für durchsetzungsfähiger.

Das Ergebnis

Tatsächlich war es umgekehrt.

Wer nur sechs Beispiele nennen musste, schätzte sich anschließend durchsetzungsfähiger ein als jene mit zwölf.

Die Erklärung liegt im Vorgang selbst: Sechs Beispiele fielen leicht, zwölf fielen schwer.

Und diese Schwierigkeit wurde als Information gedeutet nach dem Muster: Wenn mir so wenig einfällt, kann es nicht viel sein.

Nicht die Menge der Belege zählt. Sondern wie leicht sie sich anfühlen.
Schwarz und Kollegen 1991
Kurzvita für das Pressefoto schreiben: der Waschbär notiert in Ruhe wenige Zeilen
Drei Sätze, die sitzen. Nicht zwölf, die sich häufen.

Was das für deine Kurzvita bedeutet

Eine Vita mit drei starken Angaben liest sich stärker als eine mit zwölf.

Denn die Aufzählung von zwölf Auftrittsorten erzeugt beim Lesen genau dieses Gefühl von Mühe.

Außerdem verwässert jede zusätzliche Angabe die drei, auf die es ankommt.

Kurz gesagt: Streich, bis es leicht wird.

Denn eine Kurzvita überzeugt durch Auswahl und nicht durch Menge.

Wie du auswählst

Zunächst nimm die Angabe, die am konkretesten ist, nicht die größte.

Denn Landesmeisterschaft klingt größer als der Name einer bestimmten Reihe, sagt aber weniger über dich.

Nimm außerdem die Angabe, die zum Abend passt, für den du gebucht wirst.

Und schließlich nimm eine, die niemand sonst hat.

Der ehrliche Haken, und er ist ernst

Dieser Befund hat der Prüfung nicht durchgehend standgehalten.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2021 in der Fachzeitschrift Memory versuchte mit deutlich größeren Stichproben, das ursprüngliche Ergebnis zu wiederholen.

In der entscheidenden Studie mit über sechshundert Beteiligten gelang das nicht.

Die empfundene Schwierigkeit trat dabei zwar wie erwartet auf.

Auf die Einschätzung der eigenen Durchsetzungsfähigkeit wirkte sie sich aber nicht aus.

Andere Arbeiten finden den Effekt dagegen, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Für dich heißt das: Nimm die kurze Vita als gut begründete Faustregel, nicht als bewiesenes Gesetz.

Sie hat ohnehin einen zweiten Vorteil, der unabhängig davon gilt.

Und der lautet

Kurze Texte werden übernommen, lange werden gekürzt.

Wer sechzig Wörter schickt, findet sechzig Wörter im Programm.

Wer zweihundert schickt, findet irgendwelche sechzig davon.

Und ausgewählt hat sie jemand, der deinen Text zum ersten Mal liest.

06

Deine Kurzvita in drei Längen zum Abtippen

Damit du nicht bei null anfängst, hier drei fertige Fassungen.

Dieselbe Person, drei Rahmen.

Du ersetzt nur die Angaben.

Die drei Fassungen

Kurzvita · drei Längen
Die Zeilerund 25 Wörter
Stephan Pinkwart aus Erfurt schreibt Texte über Bahnhöfe, Verspätungen und die Menschen, die dort warten. Seit 2019 steht er damit auf Bühnen in ganz Thüringen.
Der Absatzrund 60 Wörter
Stephan Pinkwart aus Erfurt schreibt Texte über Bahnhöfe, Verspätungen und die Menschen, die dort warten. Seit 2019 tritt er auf Poetry-Slam-Bühnen in ganz Thüringen auf, zuletzt bei der Reihe im Kulturzentrum Beispielstadt. Hauptberuflich arbeitet er bei der Bahn, was seinen Texten eine Genauigkeit gibt, die man sich nicht ausdenken kann.
Die Seiterund 120 Wörter
Stephan Pinkwart aus Erfurt schreibt Texte über Bahnhöfe, Verspätungen und die Menschen, die dort warten. Seit 2019 tritt er auf Poetry-Slam-Bühnen in ganz Thüringen auf, zuletzt bei der Reihe im Kulturzentrum Beispielstadt und beim Landesfinale in Musterstadt. Hauptberuflich arbeitet er bei der Bahn in der Reisendeninformation. Was auf dem Bahnsteig gesagt wird und was dabei tatsächlich gemeint ist, bildet den Kern seiner Texte. Sie sind kurz, konkret und enden selten versöhnlich. Neben der Bühne betreibt er den Blog bahn-slam.de, auf dem er über Handwerk und Alltag des Auftretens schreibt.
Bitte um Nennung: Foto: Vorname Nachname. Schreibweise des Namens: Stephan Pinkwart, ohne Zusätze.

Drei Fassungen, ein Dokument.

Und jede von ihnen funktioniert allein, ohne die anderen.

Deshalb gehört jede Kurzvita in alle drei Längen in denselben Ordner.

Wer drei Längen mitschickt, wird in drei Längen gedruckt. Wer eine schickt, wird gekürzt.

Was in jeder Fassung stehen sollte

Zunächst dein Name und dein Ort.

Zweitens ein Satz darüber, worüber du schreibst, und zwar konkret.

Drittens ein Beleg, dass du das tatsächlich tust.

Alles Weitere ist optional und macht die Fassung länger, nicht besser.

Was in keiner Fassung stehen sollte

Zum Beispiel Adjektive über dich selbst.

Denn mitreißend, tiefgründig und einzigartig behauptet jeder, und niemand glaubt es.

Außerdem Angaben, die niemand einordnen kann, etwa Platzierungen bei Veranstaltungen, die außerhalb der Szene niemand kennt.

Und schließlich alles, was in einem Jahr veraltet ist.

Schaufensterbogen 03
Deine drei Fassungen
Schreib die längste zuerst. Danach kürz sie zweimal, und zwar radikal.
Dein Link-Kompass

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Hier liegen 280 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen. Such dir raus, was heute weh tut.

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✍️
Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

07

So kommst du zu einem brauchbaren Pressefoto

Du brauchst dafür kein Studio und keine Rechnung über dreihundert Euro.

Du brauchst eine halbe Stunde, jemanden mit ruhiger Hand und eine Wand.

Die Vorbereitung fürs Pressefoto, in zehn Minuten

Zunächst suchst du eine Wand ohne Muster, drinnen oder draußen.

Stell dich mindestens zwei Meter davor, damit der Hintergrund weich wird.

Außerdem brauchst du weiches Tageslicht, also einen bedeckten Tag oder ein großes Fenster.

Und zieh an, was du auf der Bühne trägst, nicht was du für seriös hältst.

Ein Foto, auf dem du anders aussiehst als auf der Bühne, ist ein Versprechen, das der Abend nicht hält.

Die Aufnahme selbst

Dabei solltest du zwanzig bis dreißig Bilder machen lassen, nicht drei.

Denn die brauchbaren entstehen fast immer zwischen den gestellten.

Sprich dabei, statt zu posieren.

Erzähl etwas, während fotografiert wird.

Und lass zwischendurch bewusst quer und hoch fotografieren.

Pressefoto für Künstler vermeiden: der Waschbär posiert verkrampft vor Unruhe
So entsteht das Bild, das man später nicht mehr los wird.

Die drei Einstellungen, die du mitnehmen solltest

Einstellung 1 – Das Porträt
Kopf und Schultern, Augen auf Kamerahöhe, ruhiger Hintergrund. Das ist die Fassung, die im Programmheft landet und die am häufigsten gebraucht wird.
Einstellung 2 – Der Halbkörper mit Luft
Etwas weiter weg, mit Platz links und rechts. Genau diese Luft braucht jemand, der dein Bild in ein Banner oder eine Kachel setzen muss.
Einstellung 3 – Das Hochformat
Dieselbe Situation, nur hochkant. Weil Programmhefte und Instagram unterschiedliche Formate verlangen und Beschneiden immer Qualität kostet.

Außerdem lohnt es sich, alle drei am selben Tag zu machen.

Denn dann sehen sie zusammengehörig aus, und das wirkt professioneller als drei gute Bilder aus drei Jahren.

Damit wirkt dein Pressefoto wie ein Satz und nicht wie eine Sammlung.

Schaufensterbogen 04
Dein Termin
Such eine Wand, ein Fenster und eine Person. Und leg einen Tag fest.
Video 3
Professionelle Fotos selbst machen: Hintergrund und Licht
Genau die zwei Dinge, die ein Foto brauchbar machen.
08

Wie du Pressefoto und Vita verschickst, ohne dass sie verlorengehen

Das beste Material nützt nichts, wenn es in einem Postfach verschwindet.

Deshalb hier der Teil, den fast niemand beachtet.

Was du machstWarumWie es aussieht
Dateien sinnvoll benennenDamit man sie in einem Ordner mit dreißig Bildern wiederfindet.pinkwart-portrait-hoch-foto-mustermann.jpg
Einen Link statt AnhangGroße Anhänge landen in Spamfiltern oder werden abgewiesen.Ein Ordner in einer Cloud, ohne Passwort.
Alle drei Vita-Längen mitschickenSonst kürzt jemand anderes, und zwar nach eigenem Gefühl.Untereinander in der Mail, nicht als Datei.
Bildrechte direkt danebenschreibenOhne Angabe wird das Bild oft gar nicht verwendet.Foto: Vorname Nachname.
Alles in einer einzigen MailZwei Mails bedeuten zwei Suchvorgänge und eine vergessene Hälfte.Betreff mit Datum und Reihe.

Die zweite Zeile spart am meisten Ärger.

Denn Bilder in Druckauflösung sind schnell zwanzig Megabyte groß.

Und viele Postfächer nehmen das gar nicht erst an.

Ein Ordner mit einem Link, der ein Jahr lang gleich bleibt. Danach beantwortest du jede Anfrage mit einer Zeile.

Der Ordner, den du einmal anlegst

Konkret liegen darin sechs Dateien: drei Bilder in hoher Auflösung, eine Textdatei mit den drei Vita-Längen, ein Hinweis auf die Bildrechte und deine bevorzugte Schreibweise.

Der Link dazu steht in deiner Signatur.

Und in jeder Zusagemail steht ein Satz: Presse-Material findest du hier.

Damit hast du das Thema für alle künftigen Anfragen erledigt.

Material fürs Pressefoto für Künstler sortieren: drei leere Abzüge auf dem Tisch
Sechs Dateien, ein Link. Das ist die ganze Verwaltung.
Schaufensterbogen 05
Dein Link
Leg den Ordner an und schreib den Satz für deine Signatur. Einmal, dann nie wieder.
09

Zehn Fehler bei Pressefoto und Kurzvita

Fünf beim Bild, fünf beim Text.

Fünf Fehler beim Bild

Fehler 1: Zu geringe Auflösung
Ein Screenshot aus einem Video hat für Druck nie genug Pixel. Und dann wird dein Bild klein gedruckt oder gar nicht.
Fehler 2: Unruhiger Hintergrund
Nach Kapitel vier entscheidet sich der Eindruck in einer Zehntelsekunde. Alles Unruhige kostet in dieser Zeit Aufmerksamkeit.
Fehler 3: Kein Platz zum Beschneiden
Wer randlos fotografiert wurde, passt in kein Raster. Und dann wird der Kopf angeschnitten.
Fehler 4: Nur ein einziges Format
Quer und hoch werden beide gebraucht. Beschneiden kostet immer Qualität.
Fehler 5: Ein Bild, das nicht mehr stimmt
Ein Foto von vor acht Jahren führt zu einem Moment im Saal, in dem alle kurz vergleichen. Das willst du nicht.

Denn ein Pressefoto für Künstler muss vor allem eines leisten: einsetzbar sein.

Fünf Fehler beim Text

Fehler 6: Adjektive über sich selbst
Mitreißend und tiefgründig behauptet jeder. Und genau deshalb glaubt es niemand.
Fehler 7: Zu lang
Nach Kapitel fünf wirkt viel nicht stärker, sondern mühsamer. Und zu lange Texte werden von Fremden gekürzt.
Fehler 8: In der dritten Person schwärmen
Er verzaubert sein Publikum liest sich, als hätte es jemand anders geschrieben. Hat aber niemand.
Fehler 9: Nur eine Länge liefern
Dann entscheidet jemand anderes, welche Hälfte wegfällt.
Fehler 10: Nie aktualisieren
Eine Vita von 2021 erzählt von jemandem, den es so nicht mehr gibt. Einmal im Jahr reicht.
Zum achten Fehler ein Gedanke
Die dritte Person ist bei Kurzviten üblich, und das ist auch in Ordnung.

Nur verführt sie dazu, über sich zu schreiben wie ein Werbetext. Der Trick dagegen ist einfach: Schreib die Fassung zuerst in der Ich-Form und stell sie danach um.

Was du über dich selbst nicht in der Ich-Form sagen würdest, gehört auch in der dritten Person nicht hinein.
10

Sechs Übungen für Pressefoto und Kurzvita

Das lässt sich an einem Nachmittag erledigen.

Und danach kostet es dich pro Jahr etwa zwanzig Minuten.

Drei Übungen am Text

Übung 1 – Die Ich-Fassung
Schreib deine Vita zuerst in der Ich-Form. Danach stellst du sie um. Alles, was dabei peinlich klingt, fliegt raus.
Übung 2 – Die Streichprobe
Kürz deine 120-Wörter-Fassung auf 60 und dann auf 25. Was in der kürzesten übrigbleibt, ist dein Kern.
Übung 3 – Der Konkretheitstest
Streich jedes Adjektiv über dich selbst. Wenn danach nichts mehr übrig ist, war nichts Konkretes drin.
Was nach dem Streichen der Adjektive übrig bleibt, ist der einzige Teil, den jemand behalten wird.

Drei Übungen am Bild

Übung 4 – Der Programmheft-Test
Verkleinere dein Foto auf Daumennagelgröße. Erkennt man dich noch? Genau so wird es oft gedruckt.
Übung 5 – Die Zehntelsekunde
Zeig drei Leuten dein Bild für einen Moment und frag danach, welches Wort ihnen einfällt. Nach Kapitel vier ist genau das der Eindruck.
Übung 6 – Der Ordnervergleich
Sieh dir an, wie andere aus deiner Szene ihr Material bereitstellen. Du wirst merken, wie niedrig die Latte hängt.

Denn Übung sechs ist die beruhigendste von allen.

Schaufensterbogen 06
Deine Zehntelsekunde
Übung fünf direkt hier. Drei Leute, ein Moment, ein Wort.
Video 4
Zehn Grundlagen für gute Porträtfotos
Falls dich jemand fotografiert, der es selten macht: zeig ihm das hier.
Schaufensterbogen 07
Dein nächster Ordner
Zum Schluss die zwei Fragen, die den Unterschied machen.
Abnahme

Deine Auslagenprobe

Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.

Damit sind Pressefoto und Kurzvita ein für alle Mal erledigt.

Liegt im Ordner
Nachtrag

Das Foto, das vier Jahre gehalten hat

Mein erstes Pressefoto war ein Ausschnitt aus einem Gruppenbild.

Man sah mich halb, der Hintergrund war eine Fototapete, und links ragte eine fremde Schulter ins Bild.

Dieses Bild hat vier Jahre gehalten.

Vier Jahre lang war ich für Leute, die mich nie gesehen hatten, eine halbe Person vor einer Fototapete.

Warum ich es nicht ersetzt habe

Schlicht deshalb, weil es nie dringend war.

Es kam immer erst dann zur Sprache, wenn jemand kurzfristig etwas brauchte.

Und dann war keine Zeit für ein neues, also schickte ich wieder das alte.

So verlängert sich ein Provisorium um jeweils genau eine Anfrage.

Was mich dann umgestimmt hat

Eine Veranstalterin schrieb mir, sie könne das Bild leider nicht aufs Plakat nehmen.

Nicht weil es hässlich war, sondern weil es zu klein war.

Sie hat es stattdessen ganz weggelassen und nur meinen Namen gedruckt.

Und das ist mir erst aufgefallen, als ich das Plakat sah.

Ich hatte nie ein schlechtes Foto. Ich hatte ein Foto, mit dem niemand arbeiten konnte. Das ist etwas anderes und kostet deutlich mehr.
Meine Notiz danach — und der Grund für Kapitel zwei

Was ich dann gemacht habe

Also eine Wand, ein bedeckter Nachmittag, eine Bekannte mit einer Kamera.

Fünfundzwanzig Minuten, ungefähr dreißig Bilder.

Drei davon liegen bis heute in einem Ordner, und der Link steht in meiner Signatur.

Seitdem hat mich niemand mehr nach Material fragen müssen.

Nach dem Pressefoto für Künstler auf der Bühne: der Waschbär tritt souverän auf
Das Fenster bringt sie herein. Halten musst du sie selbst.
Weitergehen

Was ein Schaufenster nicht ersetzt

Ein gutes Fenster bringt Leute in den Laden.

Was drinnen steht, entscheidet, ob sie wiederkommen.

Denn ein Pressefoto bringt sie einmal herein und kein zweites Mal.

Niemand ist je wegen eines Pressefotos ein zweites Mal gekommen.

Warum jetzt erst das Handwerk anfängt

Der eine Satz aus Auslage sechs ist der schwerste des ganzen Beitrags.

Denn er verlangt, dass du in einer Zeile sagen kannst, worüber du schreibst.

Und das kann nur, wer weiß, worüber er schreibt.

Kurz gesagt: Die Vita beschreibt deine Texte.

Machen musst du sie selbst.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also das, was aus einer Ankündigung einen Abend macht, an den sich jemand erinnert.

Das Fenster räumst du einmal ein. Den Laden füllst du immer wieder.

Benutzbar statt schön. Drei Längen statt einer. Und kein einziges Adjektiv über dich selbst.
Beleuchtet
Dein Pressefoto entscheidet nicht, ob du gut bist. Es entscheidet, ob jemand hinsieht.

Übrigens hat mich nach dem neuen Foto zum ersten Mal jemand erkannt, bevor ich auf der Bühne stand.

Das war ein seltsames Gefühl.

Und ein ziemlich guter Beweis dafür, dass so ein Fenster funktioniert.

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Bahn Slam · Edition

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— aber mit Wucht.

Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst — wie ein Sniper mit Reimwaffe:

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  • Über 200 kranke Slam-Hacks
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  • Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
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✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
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Schreiben & Textaufbau
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Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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