Über echte Personen schreiben: Wo Kunst zur Bloßstellung wird

Über echte Personen schreiben: Wo Kunst zur Bloßstellung wird

Über echte Personen schreiben: Wo Kunst zur Bloßstellung wird

Es gibt eine Linie, und sie verläuft nicht dort, wo die meisten sie vermuten.

Sie verläuft nicht zwischen wahr und erfunden. Und auch nicht zwischen nett und gemein.

Sie verläuft dort, wo jemand erkennbar wird und du gleichzeitig etwas über ihn erzählst, das ihm gehört und nicht dir.

Alles andere ist Handwerk. Diese Linie ist etwas anderes.

Dein Ex sitzt vielleicht im Saal. Und selbst wenn nicht, sitzen dort Leute, die ihn kennen.
ABSTAND 01Entscheidend istErkennbarkeit
ABSTAND 02Erkennbar fürschon den Bekanntenkreis
ABSTAND 03Wirkung eines Disclaimersgering
ABSTAND 04Häufigster FehlerAbrechnung als Kunst tarnen
ABSTAND 05Bester Zeitpunkt zu fragenvorher

Fangen wir mit dem Irrtum an, auf den sich fast alle verlassen.

Er lautet: Solange ich keinen Namen nenne, ist es Fiktion.

Damit fühlen sich die meisten auf der sicheren Seite.

Das stimmt allerdings weder rechtlich noch praktisch.

Denn erkennbar ist jemand nicht erst durch den Namen, sondern durch alles, was zusammen nur auf eine Person passt.

Ein Beruf, eine Stadt, eine Krankheit, eine Marotte. Drei Details reichen, und in deinem Bekanntenkreis reichen zwei.

Deshalb geht es hier nicht um die Frage, ob du über echte Menschen schreiben darfst.

Du darfst.

Es geht darum, wo die Grenze liegt und wie du sie erkennst.

Über echte Personen schreiben heißt Abstand halten: zwei Stühle mit einer Linie dazwischen
Zwei Stühle, eine Linie. Die Frage ist nur, wo genau sie verläuft.

Was in diesem Beitrag steht

Wie du über echte Personen schreiben kannst, ohne jemanden öffentlich hinzurichten.

Also welche fünf Prüfungen ein Text bestehen sollte, was die Rechtslage dazu sagt und wie du im Zweifel vorher fragst.

Dazu kommen zwei Kronzeugen: eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und eine Untersuchung darüber, wie Publikum Figuren liest.

Außerdem ein Abstandsblatt für den Text, an dem du gerade sitzt.

Zum Mitmachen gibt es fünf Prüfungen und sieben Fragebögen.

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ABSTAND 06

Warum Namen weglassen nicht reicht

Der Reflex ist zwar verständlich und trotzdem falsch.

Wie Erkennbarkeit beim Schreiben über echte Personen entsteht

Zunächst durch die Summe der Angaben und nicht durch eine einzelne.

Außerdem durch Dinge, die dir harmlos vorkommen: ein Beruf, ein Wohnort, ein Auto, eine Redewendung.

Ferner durch die Umstände der Geschichte selbst.

Wer über eine Trennung schreibt, die im Bekanntenkreis alle mitbekommen haben, braucht gar keine Details mehr.

Und schließlich durch dich.

Du stehst auf der Bühne, und viele im Saal wissen, mit wem du zusammen warst.

Für wen jemand erkennbar sein muss

Das ist übrigens der Punkt, der die meisten überrascht.

Es genügt, wenn Menschen aus dem näheren Umfeld die Person identifizieren können.

Also Freunde, Bekannte, Familie.

Nicht die Allgemeinheit.

Und genau dieser Kreis sitzt bei einem Slam mit hoher Wahrscheinlichkeit im Saal.

Was viele annehmen
Kein Name, keine Person.
Fiktion schützt automatisch.
Ein Disclaimer hilft.
Wahrheit ist erlaubt.
Kunst darf alles.
Was tatsächlich gilt
Details reichen völlig.
Nur bei echter Verfremdung.
Er ändert wenig.
Wahrheit macht es oft schlimmer.
Kunstfreiheit ist nicht schrankenlos.

Die vierte Zeile ist die unbequemste.

Denn viele glauben, ein Text sei unangreifbar, solange alles stimmt.

Tatsächlich ist es umgekehrt: Je genauer die Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, desto schwerer wiegt der Eingriff.

Wer wahrheitsgemäß Intimes erzählt, steht schlechter da als jemand, der offensichtlich übertreibt.

Was macht jemanden in einem Text erkennbar?
Auflösung
Die Summe der Details, gemessen am näheren Umfeld. Genau dieser Kreis sitzt bei dir im Saal — was die Rechtsprechung daraus macht, steht in Abstand 15.
Dein Ex sitzt vielleicht im Saal. Und wenn nicht, sitzen dort drei Leute, die ihn kennen.
ABSTAND 09

Der Griff: frag, wem der Satz gehört

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt eine Frage, die fast alle Fälle klärt.

Der Griff
Frag bei jedem Detail: Gehört diese Information mir oder der anderen Person?

Was du gefühlt hast, gehört dir. Was du getan hast, gehört dir. Was du bereust, gehört dir.

Was sie dir im Vertrauen erzählt hat, gehört ihr. Ihre Diagnose gehört ihr. Ihre Familiengeschichte gehört ihr. Und was in ihrem Schlafzimmer passiert ist, gehört ihr auch, selbst wenn du dabei warst.

Das war es.

Also erzähl deine Hälfte.

Eine Trennung haben zwei Menschen erlebt. Erzählen darfst du nur eine der beiden Seiten.
Beim Schreiben über echte Personen streichen: der Waschbär bearbeitet nachts eine Seite
Nicht der ganze Text muss weg. Meistens sind es drei Details.

Warum diese Frage bei echten Personen so gut funktioniert

Zunächst, weil sie ohne juristische Kenntnisse auskommt.

Außerdem, weil sie den Text fast immer besser macht.

Denn die eigene Seite genau zu erzählen ist schwerer und interessanter, als die Verfehlungen des anderen aufzulisten.

Und schließlich, weil sie den Verdacht ausräumt, du wolltest abrechnen.

Wer nur über sich spricht, rechnet mit niemandem ab.

Was die Frage nach dem Besitz nicht klärt

Sie klärt nicht, ob jemand erkennbar ist.

Das ist eine eigene Prüfung.

Außerdem klärt sie nicht, ob dein Text fair ist.

Man kann auch über die eigene Seite unfair schreiben.

Ferner klärt sie nichts bei Personen des öffentlichen Lebens, wo andere Maßstäbe gelten.

Und sie klärt nicht die Fälle, in denen ein Missbrauch oder eine Straftat vorliegt.

Dort geht es um mehr als um einen Text, und dafür gibt es Beratungsstellen und Anwältinnen.

PRUEFUNG 01Deine Hälfte
Nimm deinen Text und markier jede Angabe, die nicht dir gehört.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil du diese Prüfung nachts um halb zwei machst, wenn der Text fertig ist und du ihn morgen lesen willst.

In dieser Lage arbeitet niemand eine Checkliste ab.

Eine einzige Frage überlebt diesen Zustand: Wem gehört das? Und sie führt in neun von zehn Fällen zur richtigen Streichung.
ABSTAND 12

Fünf Prüfungen für deinen Text

Jetzt wird es konkret.

Nämlich fünf Fragen, die ein Text bestehen sollte, bevor du ihn liest.

Bei jeder steht, was noch in Ordnung ist und was schon darüber hinausgeht.

P1
Wie viele Details passen nur auf eine Person?
NOCH IN ORDNUNG
Ein Beruf oder eine Stadt, aber nicht beides. Und nichts, was im Bekanntenkreis sofort zuordenbar ist.
SCHON DARUEBER
Beruf, Stadt, Alter und ein Familiendetail zusammen. Spätestens dann weiß im Saal jeder Zweite, wer gemeint ist.
Erkennbarkeit entsteht durch Summierung. Einzeln ist alles harmlos, und zu dritt ist es eine Adresse.
P2
Wie intim ist das Erzählte?
NOCH IN ORDNUNG
Ein Streit im Supermarkt, eine gemeinsame Reise, eine Angewohnheit, über die ihr beide gelacht habt.
SCHON DARUEBER
Sexuelles, eine Krankheit, eine Therapie, eine Abtreibung, eine Sucht, ein Suizidversuch.
Je näher am Intimbereich, desto weniger Erkennbarkeit verträgt der Text. Diese Wechselwirkung ist der Kern der Rechtsprechung aus Abstand 15.
P3
Würde ich das der Person ins Gesicht sagen?
NOCH IN ORDNUNG
Ja, vielleicht unangenehm, aber es ginge. Sie wäre verärgert und nicht zerstört.
SCHON DARUEBER
Nein, und genau deshalb steht es im Text. Die Bühne ersetzt hier ein Gespräch, das du nicht führen willst.
Das ist die ehrlichste Frage auf dieser Liste. Ein Text, der nur funktioniert, weil die Person nicht antworten kann, ist keine Kunst, sondern eine Ausnutzung der Bühnensituation.
Wenn du über echte Personen schreibst, sitzt vielleicht jemand im Saal
Es gibt einen Unterschied zwischen einem Text und einem Urteil vor Zeugen.

Die zwei Prüfungen, die am meisten wehtun

P4
Was passiert, wenn die Person es hört?
NOCH IN ORDNUNG
Sie erkennt sich, findet es unangenehm und kann trotzdem darüber reden.
SCHON DARUEBER
Sie müsste sich im eigenen Umfeld erklären oder rechtfertigen.
Ein Text, der jemandem Erklärungsbedarf gegenüber Dritten aufzwingt, verschiebt eine private Angelegenheit in die Öffentlichkeit. Das ist genau der Vorgang, um den es geht.
P5
Wozu brauche ich diese Person im Text?
NOCH IN ORDNUNG
Sie ist Teil einer Geschichte, in der es um etwas geht, das über sie hinausweist.
SCHON DARUEBER
Sie ist das Thema, und der Text hat kein anderes.
Wenn eine Person das Thema ist statt der Anlass, handelt es sich meistens um eine Abrechnung mit Kunstanspruch. Das merkt das Publikum übrigens auch.
Vier Prüfungen betreffen den Text. Die dritte betrifft dich, und sie ist die unangenehmste.
PRUEFUNG 02Deine Prüfungen
Geh deinen Text durch alle fünf. Notier, an welcher er hängenbleibt.
ABSTAND 15

Was das Bundesverfassungsgericht dazu gesagt hat

Vorab und deutlich
Ich bin kein Anwalt, und das hier ist keine Rechtsberatung.

Was folgt, ist eine Zusammenfassung einer bekannten Entscheidung, damit du weißt, worum es überhaupt geht. Jeder Einzelfall wird gesondert abgewogen, und wenn es ernst wird, brauchst du eine Fachanwältin für Medienrecht und keinen Blogbeitrag.

Der wichtigste Fall im deutschsprachigen Raum heißt übrigens Esra.

2003 erschien der gleichnamige Roman von Maxim Biller.

Er schildert eine Liebesbeziehung bis in intime Details.

Die frühere Freundin des Autors und deren Mutter erkannten sich in den Figuren wieder und klagten.

Wie die Sache vor Gericht ausging

Zunächst untersagten die Zivilgerichte die Verbreitung.

Der Bundesgerichtshof bestätigte das Verbot anschließend.

Das Bundesverfassungsgericht entschied am 13.

Juni 2007 unter dem Aktenzeichen 1 BvR 1783/05.

Die Verfassungsbeschwerde des Verlags hatte teilweise Erfolg: Für die Mutter fiel die Abwägung anders aus als für die frühere Freundin.

Für sie blieb es beim Verbot.

Die vier Sätze, die für dich zählen

Zunächst: Ein Roman gilt zunächst als Kunstwerk, und für seinen Inhalt gilt die Vermutung, dass es sich um Fiktion handelt.

Außerdem schließt die Kunstfreiheit ausdrücklich das Recht ein, Vorbilder aus der Lebenswirklichkeit zu verwenden.

Ferner reicht bloße Erkennbarkeit nicht aus.

Hinzukommen muss eine schwerwiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts.

Und schließlich gilt eine Wechselbeziehung, die in der Fachwelt als Je-desto-Formel bekannt ist: Je stärker Abbild und Urbild übereinstimmen, desto schwerer wiegt der Eingriff.

Je genauer die Wirklichkeit, desto mehr Verfremdung braucht es. Und je intimer das Erzählte, desto mehr Verfremdung braucht es auch.
sinngemäß nach dem Esra-Beschluss 2007
Recht und Text: Gesetzbücher neben einem leeren Blatt
Vier Sätze aus einer Entscheidung. Sie ersetzen keine Beratung.

Was daraus für deine Texte folgt

Zunächst: Du darfst über reale Vorbilder schreiben, das steht ausdrücklich fest.

Das ist mehr, als viele Schreibende vermuten.

Außerdem entscheidet nicht die Erkennbarkeit allein, sondern ihr Zusammenspiel mit der Schwere dessen, was du erzählst.

Deshalb ist die zweite Prüfung aus Abstand 12 die wichtigste: Bei Intimem verträgt ein Text fast keine Erkennbarkeit mehr.

Und schließlich hilft ein Haftungsausschluss wenig.

Entscheidend ist, wie die Figur auf das Publikum wirkt, und nicht, was du vorher behauptest.

Der ehrliche Haken, und er ist erheblich

Es handelt sich um eine Einzelfallabwägung und nicht um eine Regel, die man anwenden kann wie eine Formel.

Außerdem wurde die Entscheidung heftig kritisiert.

Teile der Presse sahen darin eine Niederlage der Kunstfreiheit, und die Je-desto-Formel gilt vielen als zu unbestimmt.

Ferner ging es um einen verbreiteten Roman und nicht um einen Text, den jemand an einem Dienstagabend vor achtzig Leuten liest.

Und schließlich zeigt ein neuerer Fall, dass es auch anders ausgehen kann: Das Oberlandesgericht Hamburg lehnte im März 2025 einen Unterlassungsanspruch gegen einen Roman ab, obwohl es eine gewisse Erkennbarkeit der Vorbilder durchaus sah.

Die Abwägung fiel dort zugunsten der Kunstfreiheit aus.

CLIP 1Maxim Biller über sein verbotenes Buch
Der Autor des Esra-Falls spricht in einem langen Gespräch selbst darüber. Ein Blick auf die Sache aus der Sicht dessen, der sie ausgelöst hat.
ABSTAND 19

Warum dein Publikum die Figur für die Person hält

Es gibt einen zweiten Grund, vorsichtig zu sein, und der ist psychologischer Art.

Er betrifft nicht das Recht, sondern die Art, wie Menschen Figuren lesen.

Edward Jones und Victor Harris haben ihn 1967 im Journal of Experimental Social Psychology beschrieben.

Wie der Versuch ablief

Zunächst lasen Studierende einen kurzen Aufsatz über Fidel Castro.

Manche Aufsätze waren zustimmend, andere ablehnend.

Ein Teil der Lesenden erfuhr, der Verfasser habe seine Position frei gewählt.

Der andere Teil erfuhr, sie sei ihm zugewiesen worden.

Danach sollten alle einschätzen, wie der Verfasser wirklich über Castro dachte.

Was der Castro-Versuch ergab

Auch wer wusste, dass die Position zugewiesen war, hielt sie für die echte Meinung des Verfassers.

Das galt selbst dann, wenn die Zuweisung ausdrücklich erwähnt worden war.

Die Beteiligten rechneten die Umstände also nicht heraus.

Sie schlossen vom Verhalten direkt auf die Person.

Später wurde daraus der Begriff des fundamentalen Attributionsfehlers, geprägt allerdings erst zehn Jahre danach von Lee Ross.

Selbst wenn du dazusagst, dass es eine Figur ist, hört dein Publikum eine Aussage über einen Menschen.
Über echte Personen schreiben vor Publikum: der Waschbär liest auf der Bühne
Das Publikum trennt nicht zwischen Figur und Vorbild. Es hört eine Person.

Was das für deine Figur auf der Bühne bedeutet

Zunächst: Der Hinweis, es handle sich um eine Figur, entlastet dich nicht.

Vielmehr hört das Publikum trotzdem eine Aussage über einen Menschen.

Denn das Publikum nimmt ihn zur Kenntnis und ignoriert ihn beim Hören.

Außerdem gilt das erst recht auf einer Bühne, wo du selbst in der Ich-Form sprichst.

Dort ist die Trennung zwischen Erzähler und Autor ohnehin schwer zu halten.

Und schließlich erklärt es, warum ein Text mit einem einzigen verächtlichen Satz so viel Schaden anrichten kann.

Der Satz beschreibt einen Moment, gehört wird eine Eigenschaft.

Was du meinstWas ankommtWas du machst
Eine Szene aus einer Nacht.So ist dieser Mensch.Die Szene entpersonalisieren.
Eine Figur, kein Porträt.Ein Porträt.Nicht auf den Hinweis verlassen.
Ich beschreibe mein Gefühl.Du beschreibst ihre Schuld.Nur die eigene Seite erzählen.
Das war damals so.Das ist sie.Zeitliche Einordnung mitliefern.
Ich übertreibe erkennbar.Nicht alle merken das.Verfremdung deutlicher machen.

Die letzte Zeile ist praktisch die wichtigste.

Denn Verfremdung wirkt nur, wenn sie auffällt.

Wer eine Person minimal verändert, hat rechtlich wenig gewonnen und beim Publikum gar nichts.

Der ehrliche Haken, und er ist deutlich

Es ging um Aufsätze über Fidel Castro und um Studierende in den Vereinigten Staaten im Jahr 1967.

Außerdem ist der Effekt nicht so fundamental, wie sein Name behauptet.

Spätere Arbeiten fanden deutliche kulturelle Unterschiede.

Ferner ging es um die Einschätzung von Meinungen und nicht um das Lesen literarischer Figuren.

Und schließlich ist die Übertragung auf Bühnentexte meine.

Sie liegt nahe, belegt ist sie damit nicht.

ABSTAND 23

Was du tun kannst, ohne den Text zu verlieren

Die gute Nachricht lautet allerdings: Fast jeder Text lässt sich retten.

Sechs Eingriffe, vom kleinsten zum größten.

Abstandsblatt · sechs Eingriffe
Eingriff 1
Details tauschen
Beruf, Stadt, Alter und Anzahl der Geschwister ändern. Nicht weglassen, sondern durch andere ersetzen, damit die Szene konkret bleibt.
Eingriff 2
Zeit verschieben
Die Geschichte fünf Jahre früher oder später ansiedeln. Kostet fast nichts und löst die Zuordnung erheblich.
Eingriff 3
Zusammenlegen
Zwei reale Personen zu einer Figur machen. Das ist die wirksamste Verfremdung, die es gibt, und sie macht Figuren meistens besser.
Eingriff 4
Das Intime streichen
Alles aus Prüfung zwei raus. Nach der Je-desto-Formel ist das der Eingriff mit der größten Wirkung.
Eingriff 5
Die Perspektive drehen
Den Text von deiner Seite erzählen statt über sie. Meistens wird er dadurch besser und nicht schwächer.
Eingriff 6
Fragen
Der Person den Text zeigen, bevor du ihn liest. Unangenehm, wirksam, und danach ist die Sache erledigt.
Ergänzt wird das Ganze durch eine Regel, die nichts kostet: Warte ein halbes Jahr, bevor du einen Text über eine Trennung liest.

Warum Warten beim Schreiben über echte Personen so viel bringt

Ein Text, den du drei Wochen nach einer Trennung schreibst, ist selten ein Text.

Er ist ein Brief, den du nicht abschicken kannst, in Zeilen gesetzt.

Nach sechs Monaten liest du ihn anders, und fast immer streichst du dann genau die Stellen, um derentwillen du ihn geschrieben hast.

Das ist kein Verlust.

Was danach übrig bleibt, ist meistens der bessere Text.

PRUEFUNG 03Deine Eingriffe
Such dir zwei aus, die deinen Text retten, ohne ihn kaputtzumachen.
Dein Link-Kompass

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Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

ABSTAND 27

Vorher fragen, und wie das geht

Der sechste Eingriff aus dem Abstandsblatt ist der unbeliebteste.

Und der einzige, der die Sache tatsächlich beendet.

Warum die meisten nicht vorher fragen

Zunächst, weil man ein Nein befürchtet.

Außerdem, weil man ahnt, dass der Text dann anders aussehen müsste.

Ferner, weil das Gespräch unangenehmer ist als der Auftritt.

Und schließlich, weil man insgeheim weiß, dass die Antwort die Prüfung drei aus Abstand 12 ersetzen würde.

Wie du fragst, ohne ein Drama daraus zu machen

Sag zunächst, worum es geht, in zwei Sätzen und ohne Vorrede.

Außerdem schick den Text mit, statt ihn zu beschreiben.

Beschreibungen klingen immer harmloser als der Text selbst.

Ferner sag dazu, wo du ihn lesen willst und wie viele Leute das hören.

Und schließlich mach klar, dass ein Nein in Ordnung ist.

Sonst ist es keine Frage, sondern eine Ankündigung.

Eine Frage, auf die nur eine Antwort erlaubt ist, ist keine Frage.
Über echte Personen schreiben und vorher fragen: der Waschbär im Gespräch am Cafétisch
Zwanzig Minuten in einem Café. Danach ist die Sache geklärt.

Was passiert, wenn jemand Nein sagt

Dann liest du den Text nicht, jedenfalls nicht in dieser Fassung.

Und das ist weniger dramatisch, als es sich im Moment anfühlt.

Das fühlt sich nach Zensur an und ist keine.

Denn niemand hindert dich daran, den Text so zu überarbeiten, dass er ohne diese Person auskommt.

Und ein Text, der nur mit einer erkennbaren Person funktioniert, war ohnehin nie ein besonders guter.

Der Fall, in dem du nicht fragen musst
Wenn jemand Gewalt ausgeübt hat, schuldest du dieser Person keine Einwilligung für deine eigene Geschichte.

Trotzdem gelten die rechtlichen Maßstäbe aus Abstand 15 auch dort, und deshalb ist genau das der Fall, in dem du keinen Blogbeitrag lesen, sondern mit einer Fachanwältin sprechen solltest. Und je nach Lage mit einer Beratungsstelle.

Was du erlebt hast, gehört dir. Wie du es öffentlich erzählst, ohne dir selbst zu schaden, ist eine Frage für Fachleute.
PRUEFUNG 04Dein Gespräch
Falls du fragen willst: Formulier die zwei Sätze, mit denen du anfängst.
ABSTAND 31

Drei Sonderfälle

Nicht jede Person steht übrigens rechtlich gleich.

Echte Personen des öffentlichen Lebens

Bei Politikern, Prominenten und Amtsträgern gelten nämlich andere Maßstäbe.

Wer sich öffentlich äußert, muss deutlich mehr Kritik hinnehmen, auch scharfe und überspitzte.

Das gilt allerdings für ihr öffentliches Wirken und nicht für ihr Privatleben.

Und die Menschenwürde ist auch dort die absolute Grenze, an der jede Abwägung endet.

Verstorbene

Auch nach dem Tod ist übrigens nicht alles erlaubt.

Unwahre Behauptungen und Verleumdungen über Verstorbene können deren Menschenwürde verletzen.

Praktisch heißt das: Über eine verstorbene Großmutter zu schreiben ist unproblematisch, solange du sie nicht bloßstellst.

Und die Angehörigen sitzen möglicherweise im Saal, was die Prüfung vier aus Abstand 12 sofort wieder wichtig macht.

Über Kinder schreiben

Bei Minderjährigen gilt zudem ein besonders strenger Maßstab.

Das betrifft eigene Kinder genauso wie fremde.

Denn ein Kind kann nicht überblicken, was es bedeutet, wenn seine Geschichte auf einer Bühne erzählt wird, und es kann das später auch nicht rückgängig machen.

Wer über sein Kind schreibt, sollte sich fragen, ob es diesen Text mit fünfzehn in der Schule hören möchte.

Der Satz, den ich mir selbst sage
Ein Text hält vielleicht zehn Jahre. Eine Beziehung zu einem Menschen hält im günstigen Fall länger.

Das ist kein moralisches Argument, sondern ein praktisches. Ich habe noch keinen Text gelesen, der es wert gewesen wäre, dass danach jemand nicht mehr mit einem redet.

Und ich habe mehrere geschrieben, bei denen ich das damals anders sah.
ABSTAND 34

Zehn Fehler beim Schreiben über echte Menschen

Fünf beim Schreiben, fünf beim Vortragen.

Fünf Fehler beim Schreiben

Fehler 1: Auf den fehlenden Namen vertrauen
Erkennbarkeit entsteht aus der Summe der Details, und im Bekanntenkreis reichen zwei.
Fehler 2: Auf einen Disclaimer vertrauen
Entscheidend ist, wie die Figur wirkt, und nicht, was du vorher behauptest. Ein Haftungsausschluss ändert daran wenig.
Fehler 3: Die fremde Seite erzählen
Der Griff aus Abstand 09. Was sie dir im Vertrauen erzählt hat, gehört ihr, auch wenn es stimmt.
Fehler 4: Zu wenig verfremden
Eine minimale Änderung bringt rechtlich wenig und beim Publikum gar nichts. Zwei Personen zusammenlegen bringt beides.
Fehler 5: Zu früh schreiben und zu früh lesen
Ein Text drei Wochen nach einer Trennung ist ein Brief. Nach sechs Monaten wird ein Text daraus.

Denn über echte Personen schreiben heißt vor allem, den eigenen Anteil zu erzählen.

Fünf Fehler beim Vortragen

Fehler 6: Vorher ankündigen, dass es wahr ist
Der Satz „das ist wirklich passiert" hebt die Fiktionsvermutung auf und macht aus einem Text eine Behauptung.
Fehler 7: In die Richtung schauen
Wenn die Person im Saal sitzt und du sie ansiehst, wissen es alle. Das ist dann keine Kunst mehr, sondern eine Zurechtweisung.
Fehler 8: Den Text bei jedem Auftritt lesen
Was einmal ein Text war, wird bei der zwanzigsten Lesung zu einer Kampagne.
Fehler 9: Den Text online stellen
Ein Auftritt ist flüchtig, ein Video nicht. Reichweite verändert die Abwägung erheblich.
Fehler 10: Nach Beschwerden nachlegen
Wenn sich jemand meldet, ist der nächste Text darüber der Punkt, an dem aus einer Sache ein Verfahren wird.
ABSTAND 39

Sechs Schritte für deinen Text

Das reicht von der ersten Fassung bis zum Auftritt.

Drei Schritte am Text

Schritt 1 – Details zählen
Wie viele Angaben passen zusammen nur auf eine Person? Ab drei wird es eng, im Bekanntenkreis ab zwei.
Schritt 2 – Besitz klären
Der Griff aus Abstand 09. Jede Angabe markieren, die nicht dir gehört, und streichen.
Schritt 3 – Zwei Eingriffe machen
Aus dem Abstandsblatt. Meistens sind es Zeit verschieben und zwei Personen zusammenlegen.

Drei Schritte vor dem Auftritt

Schritt 4 – Jemandem vorlesen
Einer Person, die weder dich noch die andere kennt. Und fragen, was sie über die beschriebene Person denkt.
Schritt 5 – Prüfung drei ehrlich beantworten
Würdest du das der Person ins Gesicht sagen? Wenn nein, weißt du warum, und das ist die Antwort.
Schritt 6 – Sechs Monate warten
Bei allem, was mit einer Trennung oder einem Streit zu tun hat. Der Text wird dadurch nicht schlechter.

Denn Schritt vier zeigt dir, was dein Publikum hören wird, und das ist selten das, was du geschrieben hast.

Details zählen, Besitz klären, zwei Eingriffe. Danach ist der Text meistens sowohl sicherer als auch besser.
PRUEFUNG 05Dein Text
Zähl die Details und schreib auf, was du änderst.
PRUEFUNG 06Deine Probe
Lies den Text jemandem vor, der niemanden kennt. Und schreib auf, was diese Person antwortet.
PRUEFUNG 07Dein nächster Schritt
Zum Schluss die zwei Fragen, die den Unterschied machen.
ABSTAND 44

Die Abnahme

Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.

NACHTRAG

Der Text, den ich vier Jahre lang gelesen habe

Ich hatte einen Text über eine Trennung, und er funktionierte hervorragend.

Er war lustig an den richtigen Stellen und traurig an den anderen.

Ich habe ihn ungefähr vierzig Mal gelesen, über vier Jahre verteilt.

Ein einziger Satz darin beschrieb eine Angewohnheit, die in unserem gemeinsamen Bekanntenkreis jeder kannte.

Was ich damals gedacht habe

Dass es kein Problem ist, weil ich keinen Namen nenne.

Außerdem, dass der Text ja hauptsächlich von mir handelt.

Und dass sie ohnehin nicht auf Poetry Slams geht.

Alle drei Annahmen waren falsch, und die dritte war die egalste.

Über echte Personen schreiben und nachträglich streichen
Ein Satz. Vier Jahre. Und irgendwann steht er auf einem Video im Netz.

Wie ich es erfahren habe

Über eine gemeinsame Bekannte, beiläufig, auf einer Feier.

Sie sagte, sie habe das Video gesehen, und ob wir uns wieder vertragen hätten.

Es gab kein Zerwürfnis, das man hätte vertragen müssen.

Es gab nur einen Satz, den ich vierzig Mal gesagt hatte, und der bei ihr angekommen war als etwas, das ich über sie denke.

„Ich hatte einen Text über mich geschrieben und vier Jahre lang ein Urteil über sie vorgetragen. Gemerkt habe ich es erst, als jemand danach fragte.“
Meine Notiz danach — und der Grund für Prüfung fünf

Was ich mit dem Text gemacht habe

Zunächst habe ich den Satz gestrichen und das Video offline genommen.

Außerdem habe ich ihr geschrieben, was ziemlich unangenehm war und sich hinterher als überfällig herausstellte.

Der Text funktioniert übrigens ohne diesen Satz genauso gut.

Das ist die eigentlich unangenehme Erkenntnis: Er hat nie etwas getragen.

WEITERGEHEN

Was Vorsicht nicht ersetzt

Alle Prüfungen dieses Beitrags machen einen Text immerhin unbedenklicher.

Ob er dann noch etwas erzählt, entscheiden sie nicht.

Nach der Prüfung bleibt der Abstand: zwei Stühle mit Linie
Der richtige Abstand ist kein Verzicht. Er ist eine Bauaufgabe.
Ein völlig unbedenklicher Text über niemanden Bestimmtes ist meistens auch ein Text über nichts.

Warum das Handwerk hier den Unterschied macht

Die einfache Lösung wäre zwar, gar nicht mehr über Menschen zu schreiben.

Nur handeln Texte fast immer von Menschen, sonst wären sie Landschaftsbeschreibungen.

Die eigentliche Aufgabe lautet also: dieselbe Wahrheit erzählen, ohne dieselbe Person auszuliefern.

Kurz gesagt: Verfremden, ohne zu verwässern.

Und das ist eine der schwersten Übungen, die es gibt.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also die Mittel, mit denen du eine Szene konkret hältst, obwohl du die Person darin verändert hast.

Die Prüfungen aus diesem Beitrag machst du an einem Abend. Das Verfremden ohne Verlust übst du dein Leben lang.

Erzähl deine Hälfte. Leg zwei Personen zusammen. Und warte sechs Monate.
Dein Ex sitzt vielleicht im Saal. Und selbst wenn nicht: Der Satz bleibt trotzdem gesagt.

Übrigens ist die häufigste Reaktion auf diesen Beitrag, wenn ich darüber rede, ein Einwand.

Er lautet: Dann kann man ja gar nichts mehr schreiben.

Man kann.

Man muss nur die eigene Seite so genau erzählen, dass die andere gar nicht mehr gebraucht wird.

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Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
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Schreiben & Textaufbau
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Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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