Ein alter Stallknecht klopft an die Tür.
Er bringt Kaffee und lässt keine Ausrede gelten. Dafür bekommt er fünf Pfund im Jahr extra.
In all den Jahren, schreibt sein Arbeitgeber später, sei er kein einziges Mal zu spät gewesen.
Der Mann, der da geweckt wird, heißt Anthony Trollope.
Er ist Postaufsichtsinspektor. Dreiunddreißig Jahre lang.
Vor dem Dienst schreibt er drei Stunden. Mit der Uhr vor sich und der Vorgabe, alle fünfzehn Minuten zweihundertfünfzig Wörter zu Papier zu bringen.
Dann frühstückt er und geht zur Post.
Am Ende stehen siebenundvierzig Romane.
Slam neben Vollzeitjob
Trollope hatte keinen freien Kopf und keine ruhigen Wochenenden.
Er hatte allerdings einen Stallknecht und eine Uhr.
Das eine kannst du nicht kaufen. Das andere schon.
Denn was hier zählt, ist nicht Zeit. Es ist Bauart.
Die meisten Slammer haben einen Job. Und zwar einen richtigen.
Also Schichtdienst, Büro, Pflege, Handwerk oder Lehramt.
Trotzdem klingen fast alle Ratschläge zum Schreiben so, als hätte man den Tag zur freien Verfügung.
Dieser Beitrag geht dagegen davon aus, dass du das nicht kannst.
Was in diesem Beitrag steht
Wie du Slam neben Job so baust, dass beides hält.
Du bekommst die drei Spuren, ein Wochenblatt und eine Rechnung, die viele überrascht.
Dazu zwei Arbeiten: eine über Erholung und eine darüber, warum Vorsätze scheitern.
Zum Mitmachen gibt es sieben Übungen und zwei deutsche Videos.
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- Keine E-Mail, kein Spam
Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.
Jetzt Kanal folgenDie Rechnung, die niemand aufmacht
Zunächst eine Zahl, weil sie die Lage sofort klärt.
Was ein Auftritt neben dem Job tatsächlich kostet
Ein Slam dauert drei Stunden.
Zumindest denken das die meisten.
Tatsächlich kommen außerdem dazu: Anfahrt, Wartezeit, Rückweg und der Tag danach, an dem du müde bist.
Realistisch sind es also sechs bis zehn Stunden pro Auftritt.
Bei vier Auftritten im Monat sind das bis zu vierzig Stunden.
Also eine zweite Arbeitswoche.
Die letzte Zeile ist die unbequemste.
Denn wer jede Woche auftritt, spielt fast immer dieselben Texte.
Und irgendwann merkt man, dass man seit einem halben Jahr nichts Neues geschrieben hat.
Auflösung
Der Griff: ein Fenster statt eines Vorsatzes
Jetzt der Handgriff.
Er ist der Kern des ganzen Beitrags.
Nicht: Ich schreibe drei Stunden pro Woche.
Sondern: Dienstag, halb sieben bis acht, Küchentisch.
Eine Stundenzahl verschiebt sich. Ein Termin steht wie jeder andere Termin auch.
Das ist übrigens Trollopes Stallknecht in modern.
Warum ein Termin besser hält als ein Vorsatz
Denn ein Vorsatz konkurriert jeden Tag neu mit allem anderen.
Ein Termin nicht.
Der ist einfach da.
Außerdem musst du nicht mehr entscheiden, ob du heute Lust hast.
Diese Entscheidung frisst nämlich mehr Kraft als das Schreiben selbst.
Drittens kannst du ihn außerdem absagen.
Das ist erlaubt und trotzdem etwas anderes, als ihn nie gehabt zu haben.
Wie groß dein Schreibfenster neben dem Job sein sollte
Deutlich kleiner, als du denkst.
Denn neunzig Minuten in der Woche reichen für vier bis sechs Texte im Jahr.
Das klingt zwar wenig.
Trotzdem ist es mehr, als die meisten Slammer schaffen.
Denn wer auf den großen freien Sonntag wartet, schreibt gar nicht.
Warum Auftreten erholsam sein kann
Jetzt kommt allerdings der Befund, der die Sache umdreht.
Sabine Sonnentag und Charlotte Fritz veröffentlichten 2007 im Journal of Occupational Health Psychology eine Arbeit über Erholung nach der Arbeit.
Grundlage waren dabei Befragungen von insgesamt neunhundertdreißig Personen.
Die vier Arten von Erholung neben dem Job
Erstens die gedankliche Ablösung.
Also nicht mehr an die Arbeit zu denken.
Zweitens Entspannung.
Wenig Anstrengung, körperlich wie geistig.
Drittens Kontrolle.
Selbst zu entscheiden, was man in der freien Zeit tut.
Und viertens etwas, das für dich alles ändert: Meisterschaft.
Was Meisterschaft in diesem Zusammenhang heißt
Damit ist gemeint, dass man in der Freizeit etwas Anspruchsvolles lernt.
Die Fragebogenpunkte lauten sinngemäß: Ich lerne Neues.
Ich suche geistige Herausforderungen.
Ich tue Dinge, die mich fordern.
Genau das ist übrigens ein Slam-Auftritt.
Und es zählt in dieser Arbeit als Erholung.
Obwohl es anstrengt.
Was das für deine Woche mit Slam neben Job heißt
Ein Slam am Mittwochabend erholt dich nämlich, wenn er dir gehört.
Er erholt dich nicht, wenn du hinfährst, weil du zugesagt hast und nicht absagen willst.
Denn dann fehlt die dritte Art: die Kontrolle.
Deshalb ist die Frage nicht, ob du zu viel machst.
Sondern ob du es freiwillig machst.
Der ehrliche Haken an dieser Arbeit
Zunächst sind es Selbstauskünfte aus Fragebögen und keine Messungen.
Und die Zusammenhänge mit dem Wohlbefinden waren zwar da, aber mittelstark und nicht überwältigend.
Außerdem stammt die Arbeit aus dem Bürokontext.
Wer körperlich arbeitet, hat abends andere Voraussetzungen.
Trotzdem ist der Kerngedanke brauchbar.
Nicht jede Anstrengung zieht dich runter.
Warum gute Vorsätze scheitern
Bleibt die Frage, warum dein Fenster trotzdem nach drei Wochen wegfällt.
Dazu hat Gabriele Oettingen jahrzehntelang geforscht, an der New York University und in Hamburg.
Was sie über positives Denken herausfand
Zunächst war ihr Ausgangspunkt eine Kritik am positiven Denken.
Sie konnte zeigen, dass sehr positive Zukunftsfantasien Menschen eher davon abhalten, ihre Ziele anzugehen.
Ein Beispiel aus ihrer Forschung: Je positiver Übergewichtige über ihren Erfolg beim Abnehmen fantasierten, desto weniger Gewicht hatten sie nach Monaten verloren.
Das Schwelgen in der schönen Vorstellung raubt also Energie, statt welche zu geben.
Ihre Methode und wie sie neben dem Job funktioniert
Oettingen nennt sie mentales Kontrastieren, später als WOOP bekannt.
Zuerst der Wunsch.
Dann das Ergebnis, also wie es wäre, ihn zu erreichen.
Danach das Hindernis.
Und zwar ausdrücklich eines, das in dir selbst liegt.
Und zuletzt ein Plan in Wenn-dann-Form.
| Schritt | Deine Frage | Beispiel neben dem Job |
|---|---|---|
| Wunsch | Was will ich? | Vier neue Texte in diesem Jahr. |
| Ergebnis | Wie wäre das? | Ein Programm, das mir gehört. |
| Hindernis | Was in mir hält mich ab? | Dienstags bin ich platt. |
| Plan | Wenn X, dann Y? | Wenn ich platt bin, schreibe ich zwanzig Minuten. |
Die dritte Zeile ist der Punkt, an dem die meisten schummeln.
Denn das Hindernis soll nicht der Chef sein und nicht die Bahn.
Es soll etwas sein, das in dir liegt.
Müdigkeit, Unlust, die Angst vor einer schlechten Seite.
Nur so lässt sich ein Wenn-dann-Plan überhaupt bauen.
Der ehrliche Haken bei dieser Methode
Oettingen ist zugleich Entwicklerin und Hauptbeforscherin der Methode.
Das ist in der Psychologie üblich und trotzdem eine Einschränkung.
Außerdem sind viele der Studien an Schule, Gesundheit und Sport erhoben worden, nicht am Schreiben.
Der Grundgedanke lässt sich aber ohne Verluste übertragen.
Er kostet dich fünf Minuten.
Was dein Umfeld davon merkt
Ein Punkt fehlt noch, und er entscheidet oft mehr als jeder Kalender.
Nämlich die Menschen, mit denen du lebst.
Warum Slam neben Job auch andere betrifft
Denn ein Auftritt am Mittwoch heißt für jemand anderen: allein essen.
Und ein Schreibfenster am Sonntagmorgen heißt: leiser sein.
Das ist kein Drama.
Trotzdem solltest du es aussprechen, statt es stillschweigend vorauszusetzen.
Denn Ärger entsteht selten am Termin selbst.
Er entsteht daran, dass niemand ihn vorher kannte.
Wie du es ansagst, ohne dich zu rechtfertigen
Sag zunächst, wann du weg bist.
Und sag dazu, wann du sicher da bist.
Der zweite Teil ist dabei der wichtigere.
Denn ein Mensch, der weiß, dass der Freitagabend ihm gehört, erträgt den Mittwoch deutlich besser.
Außerdem hilft dir das selbst.
Nach Schicht 16 brauchst du ohnehin einen Abend, der nicht dir gehört.
Was du im Job davon erzählst
Deutlich weniger, als du denkst.
Ein Hobby, das nach Bühne klingt, weckt Erwartungen.
Irgendwann sollst du auf der Weihnachtsfeier moderieren.
Wer das will, sagt es gern.
Wer das nicht will, sagt einfach nichts.
Beides ist in Ordnung.
Nur solltest du dich vorher entscheiden.
Sechs Fragen für deine Woche
Damit du das Ganze einmal im Quartal überprüfen kannst.
Warum Frage fünf am wichtigsten ist
Denn sie wird fast immer als Erstes gestrichen.
Denn wer wenig Zeit hat, füllt jede Lücke mit dem, was ihm Spaß macht.
Und dann ist auch der letzte freie Abend eine Verpflichtung, nur eine schönere.
Nach Schicht 16 fehlt dann die Entspannung.
Und die lässt sich durch Meisterschaft nicht ersetzen.
Du willst mehr von diesen Ideen?
Hier liegen 280 Beiträge über Bühne, Stimme, Texte und den ganzen schönen Wahnsinn dazwischen. Such dir raus, was heute weh tut.
Präsenz, Körper, Ausstrahlung – alles, was passiert, sobald du oben stehst.
Atem, Pause, Lautstärke, Mikro – dein wichtigstes Werkzeug feinjustiert.
Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.
Metapher, Reim, Pointe, Rhythmus – die Werkzeuge im Detail.
Wenn das Blatt leer bleibt: Stoff, der wirklich zündet.
Wut, Kindheit, Verlust, Körper – die Texte, die etwas kosten.
Für die Tage, an denen nichts geht und alles zittert.
Der Kopf entscheidet, bevor das Mikro angeht.
Was die Bühne mit dir macht – im besten und im härtesten Sinn.
Outfit, Schlaf, Technik, kaltes Publikum: der Abend selbst.
Anmeldung, Zeitlimit, Jury, Finalrunde – wie der Laden läuft.
Abkürzungen und Methoden, die dir sonst keiner verrät.
Aus Auftritten wird ein Name. Und irgendwann ein Einkommen.
Wie weit darfst du gehen – und wem gehört die Geschichte?
Bücher, Bühnenmenschen und Geschichten, die deinen Stoff aufladen.
Gleis, Wartesaal, Fundbüro – wo dieser Blog herkommt.
Die schrägen Texte. Genau die, die am längsten hängen bleiben.
Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.
Drei Spuren, auf denen du fahren kannst
Es gibt nämlich nicht einen richtigen Weg neben dem Job, sondern drei.
Und jede hat einen Preis, den du kennen solltest.
Wie du deine Spur neben dem Job wählst
Und zwar nicht nach Lust, sondern nach Jahreszeit deines Jobs.
Wer beispielsweise im Winter Hochbetrieb hat, legt das Schreiben in den Sommer.
Wer Schichtdienst hat, nimmt die Sammlerspur, weil sich Auftritte schlecht planen lassen.
Und wer geregelte Zeiten hat, kann sich die Bühnenspur leisten.
Vier Kniffe für volle Wochen
Jetzt Praktisches, das wenig kostet.
Der Zettel statt der Datei
Trag außerdem einen Zettel in der Jackentasche.
Denn die Einfälle kommen nicht am Küchentisch, sondern in der Pause und auf dem Weg.
Ein Handy taugt dafür weniger.
Wer es rausholt, landet in Nachrichten.
Die Zugfahrt als Schreibfenster
Wenn du pendelst, hast du bereits ein festes Fenster.
Du benutzt es nur noch nicht.
Denn zwanzig Minuten Bahnfahrt sind bereits ein Vierteltext.
Außerdem ist das Fenster geschützt.
Niemand ruft dich dort weg.
Der Textstapel für den Ernstfall
Halte deshalb immer zwei fertige Texte bereit, die du auswendig kannst.
Dann kannst du spontan zusagen, ohne die Woche umzubauen.
Wer dagegen jedes Mal neu vorbereiten muss, sagt entweder ab oder geht unvorbereitet hin.
Die Absage als Werkzeug
Sag außerdem zwei von fünf Anfragen ab, auch wenn du könntest.
Das klingt zwar verrückt.
Trotzdem ist es der wichtigste Kniff hier.
Denn nach Schicht 16 erholt nur, was du selbst entscheidest.
Wer nie absagt, entscheidet nicht mehr.
Acht Jahre lang, an einem Schreibtisch mit Auslandsabrechnungen und Devisen.
In dieser Zeit entstand Das wüste Land, eines der wichtigsten Gedichte des zwanzigsten Jahrhunderts.
Der Bankjob sicherte den Lebensunterhalt und machte Eliot vom Erfolg seiner Gedichte unabhängig.
Der ehrliche Teil gehört dazu: Teile des Gedichts entstanden 1921 während einer längeren Krankschreibung, nach einem Zusammenbruch. Doppelbelastung geht also gut, bis sie es nicht mehr tut.
Zehn Fehler neben dem Vollzeitjob
Und zwar fünf beim Planen und fünf beim Machen.
Fünf Fehler beim Planen
Fehler 1: Auf den freien Tag warten
Fehler 2: Stunden statt Termine planen
Fehler 3: Die Auftrittskosten unterschätzen
Fehler 4: Positiv denken statt Hindernisse benennen
Fehler 5: Zwei Spuren gleichzeitig fahren
Denn Slam neben Job scheitert selten am Talent.
Fünf Fehler beim Machen
Fehler 6: Nie absagen
Fehler 7: Den freien Abend opfern
Fehler 8: Im Job über den Slam reden, um sich zu rechtfertigen
Fehler 9: Nach dem Auftritt noch arbeiten wollen
Fehler 10: Aufhören statt anpassen
Sechs Schritte für dein Jahr
Einmal aufsetzen, dann läuft es.
Drei Schritte zum Aufsetzen
Schritt 1 – Das Fenster eintragen
Schritt 2 – Die Spur wählen
Schritt 3 – Das eigene Hindernis benennen
Drei Schritte zum Durchhalten
Schritt 4 – Den freien Abend schützen
Schritt 5 – Zwei Texte bereithalten
Schritt 6 – Alle drei Monate prüfen
Die Abnahme
Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.
Was aus Trollope wurde
Zurück zu dem Mann mit der Uhr.
Trollope blieb bis 1867 im Postdienst.
Und zwar auch dann noch, als längst klar war, dass er vom Schreiben leben könnte.
Erst danach hatte er also die freie Zeit, von der alle träumen.
Was diese Zahlen wirklich zeigen
Auf den ersten Blick sieht das nach einem klaren Argument aus.
Ohne Job schafft man dreimal so viel.
Nur ging es ohne den Job überhaupt erst, weil das Verfahren vorher schon stand.
Die Uhr, die drei Stunden, das Tagebuch mit dem Arbeitsfortschritt.
Alles davon entstand neben dem Dienst.
Denn er hat die Methode nicht gefunden, als er Zeit hatte.
Er hatte sie, als die Zeit kam.
„Ich schrieb mit der Uhr vor mir und verlangte von mir zweihundertfünfzig Wörter pro Viertelstunde. Die zweihundertfünfzig Wörter kamen so regelmäßig, wie die Uhr ging.“Anthony Trollope in seiner Autobiografie, sinngemäß übersetzt
Was du für Slam neben Job daraus mitnimmst
Sicher nicht die Zahl.
Zweihundertfünfzig Wörter alle fünfzehn Minuten ist ein viktorianischer Sonderfall.
Sondern das Prinzip dahinter: Er hat nicht auf Inspiration gewartet, sondern auf halb sechs.
Und er hat einen Menschen dafür bezahlt, dass die Sache nicht ausfällt.
Du brauchst allerdings keinen Stallknecht.
Ein Wecker und ein Kalendereintrag tun es auch.
Was Struktur nicht ersetzt
Alles hier sorgt dafür, dass du überhaupt zum Schreiben kommst.
Was dann auf dem Papier steht, entscheidet es nicht.
Warum Handwerk gerade bei wenig Zeit zählt
Wer nämlich viel Zeit hat, kann sich durch zwanzig Fassungen arbeiten.
Du hast dagegen neunzig Minuten in der Woche.
Deshalb musst du in der ersten Fassung schon wissen, wohin der Text läuft.
Kurz gesagt: Weniger Zeit verlangt mehr Können, nicht weniger.
Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also die Mittel, mit denen aus neunzig Minuten am Dienstagabend ein Text wird und nicht nur eine angefangene Seite.
Den Kalendereintrag machst du in zehn Sekunden. Was du in dem Fenster tust, entscheidet über die nächsten Jahre.
Termin statt Vorsatz. Spur wählen. Und zwei von fünf Anfragen absagen.
Übrigens kenne ich niemanden, der wegen zu wenig Zeit aufgehört hat.
Aber einige, die aufgehört haben, weil jede Woche anders aussah.
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Präsenz, Körper, Ausstrahlung – alles, was passiert, sobald du oben stehst.
Atem, Pause, Lautstärke, Mikro – dein wichtigstes Werkzeug feinjustiert.
Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.
Metapher, Reim, Pointe, Rhythmus – die Werkzeuge im Detail.
Wenn das Blatt leer bleibt: Stoff, der wirklich zündet.
Wut, Kindheit, Verlust, Körper – die Texte, die etwas kosten.
Für die Tage, an denen nichts geht und alles zittert.
Der Kopf entscheidet, bevor das Mikro angeht.
Was die Bühne mit dir macht – im besten und im härtesten Sinn.
Outfit, Schlaf, Technik, kaltes Publikum: der Abend selbst.
Anmeldung, Zeitlimit, Jury, Finalrunde – wie der Laden läuft.
Abkürzungen und Methoden, die dir sonst keiner verrät.
Aus Auftritten wird ein Name. Und irgendwann ein Einkommen.
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Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.
