Einen eigenen Slam veranstalten: Von der Idee zur ersten Ausgabe

Einen Slam veranstalten heißt Feuer machen: der Waschbär entzündet ein kleines Lagerfeuer
Das Feuer

Einen eigenen Slam veranstalten: Von der Idee zur ersten Ausgabe

Ein Lagerfeuer wärmt nicht, weil es groß ist.
Es wärmt, weil alle nah genug drum herum sitzen.
Wer zu groß baut, hat ein Feuer, an dem niemand sitzt. Es lodert, es blendet, und kalt ist es trotzdem.
Dein erster Slam-Abend ist ein kleines Feuer. Genau so soll er sein.
Der häufigste Fehler beim ersten Mal ist nicht schlechte Planung. Es ist ein zu großer Raum.
Nötige Vorerfahrungkeine
Realistisches Publikum beim ersten Mal19 Leute
Davon Bekanntedie meisten
Wahrscheinlichkeit für Technikproblemehoch
Wahrscheinlichkeit, dass es trotzdem gut wirdhöher

Fangen wir mit dem an, was dich gerade davon abhält.

Du denkst vermutlich, dass dafür Erfahrung nötig ist.

Außerdem Geld, ein Veranstaltungsort und irgendeine Art von Erlaubnis.

Tatsächlich brauchst du davon fast nichts.

Ein Slam ist ein Raum, ein Mikrofon, ein paar Leute mit Texten und jemand, der den Abend zusammenhält.

Denn alles Weitere ist Ausschmückung, die du später ergänzen kannst.

Und der einzige Teil, den du nicht auslagern kannst, ist das Anfangen.

Beim Slam veranstalten der größte Fehler: ein viel zu großer leerer Saal
Zu groß gebaut. Vierzig Gäste in diesem Raum fühlen sich an wie vier.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du einen Slam veranstalten kannst, ohne dich dabei finanziell oder nervlich zu ruinieren.

Also welchen Raum du suchst, wie du an Auftretende kommst und was am Abend selbst in welcher Reihenfolge passiert.

Dazu kommen zwei Untersuchungen: eine darüber, wie Menschenmengen andere anziehen, und eine darüber, warum Fristen wirken.

Außerdem ein Ablaufblatt mit dem kompletten Abend von der Ankunft bis zum Aufräumen.

Zum Mitmachen gibt es sechs Etappen, sieben Holzscheite und vier deutsche Videos.

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01

Was du wirklich brauchst und was nicht

Räumen wir zuerst die Ausreden weg.

Was Alfred Hitchcock vor Drehbeginn erledigt hatte

Alfred Hitchcock plante seine Filme mit Storyboards bis ins Detail durch.

Die Deutsche Kinemathek beschreibt es so: Die Planung war so minutiös, dass die Dreharbeiten fast zur Nebensache wurden.

Er selbst sagte, vor dem Dreh seien auch die kleinsten Einzelheiten in seinem Kopf bereits fertig.

Manchmal habe er dann das Gefühl, den Film schon gesehen zu haben. Und drehe ihn deshalb gar nicht mehr.

Für einen Abend, den du veranstaltest, gilt dasselbe Prinzip.

Was du vorher entschieden hast, musst du zwischen Türöffnung und erstem Text nicht mehr entscheiden.

Und genau dann fehlt dir die Ruhe dafür.

Die vier Dinge, ohne die es nicht geht

Erstens ein Raum, in dem Leute sitzen und zuhören können.

Zweitens genug Auftretende, also mindestens fünf, besser acht.

Drittens jemand, der moderiert.

Das darfst und solltest du selbst sein.

Und viertens ein Termin, der öffentlich feststeht.

Die sieben Dinge, die du nicht brauchst

Zunächst keine Technik, wenn der Raum klein genug ist.

Außerdem keinen Verein, keine Förderung und kein Startkapital.

Drittens keine Preise, keine Jury-Schulung und keine Website.

Und schließlich keine Erfahrung, weil die genau hier anfängt.

Fast alles, was du für unverzichtbar hältst, ist eine Version zwei.

Was das rechtlich bedeutet

Für einen kleinen Abend im Hinterzimmer einer Gaststätte ist meistens der Wirt der Veranstalter.

Sobald du Eintritt nimmst, öffentlich bewirbst oder in einen eigenen Raum gehst, ändert sich das.

Dann können Anmeldepflichten, Versicherungsfragen und Abgaben an Verwertungsgesellschaften ins Spiel kommen.

Kapitel acht geht darauf ein, allerdings nur als Orientierung.

Ich bin dafür nicht die richtige Quelle.

Feuerprobe
Was ist beim ersten eigenen Slam am wichtigsten?
Auflösung anzeigen
Der Raum. Ein zu großer Raum lässt jede Zuschauerzahl nach Misserfolg aussehen. Ein voller kleiner Raum trägt sich selbst — warum das so ist, steht in Kapitel fünf.
Es brennt
Deine Stadt hat keine Bühne? Dann bau sie. Klein, warm und mit zu wenigen Stühlen.
Video 1
Veranstaltungen planen: teure Fehler vermeiden
Die Pannen, die beim ersten eigenen Abend am häufigsten passieren.
02

Der Griff: nimm den kleinsten Raum, der noch geht

Jetzt der Teil, für den du hergekommen bist.

Es gibt genau eine Entscheidung, die über den Abend bestimmt.

Und sie fällt Wochen vorher.

Der Griff
Such den kleinsten Raum, in dem dein erwartetes Publikum gerade so eben Platz hat — und stell dann noch drei Stühle weg.

Nicht den schönsten Raum, nicht den mit der besten Technik, nicht den, in dem später mal hundert Leute passen.

Denn ein voller Raum mit dreißig Leuten ist ein Erfolg. Derselbe Abend mit denselben dreißig Leuten in einem Saal für zweihundert ist eine Beerdigung.

Das war es.

Zu klein schlägt zu groß.

Und zwar deutlich.

Es gibt keinen halbvollen Raum. Es gibt nur volle und leere.
Der richtige Raum beim Slam veranstalten: ein kleiner Hinterraum mit engem Stuhlhalbkreis
Zwanzig Stühle, eng gestellt. Genau so sieht ein guter erster Abend aus.

Warum das mehr ausmacht als alles andere

Zunächst hört ein enger Raum besser, weil Lachen sich gegenseitig ansteckt.

Außerdem trauen sich Auftretende mehr, wenn niemand in leere Reihen spricht.

Drittens bleiben Leute länger, weil ein voller Raum nach Anlass aussieht.

Und schließlich kommen beim nächsten Mal mehr, weil alle erzählen, es sei voll gewesen.

Wie du die Zahl schätzt

Zähl die Leute, die dir fest zugesagt haben.

Dann rechne mit etwa der Hälfte davon plus ein paar Fremden.

Wer beim ersten Mal auf zwanzig Gäste kommt, hat es gut gemacht.

Such also einen Raum für fünfundzwanzig, nicht für achtzig.

Holzscheit 01
Dein Raum
Schreib drei mögliche Räume auf und daneben, wie viele Leute dort sitzen können.
Warum nur ein Griff und nicht zwölf
Weil du diesen Abend zum ersten Mal machst und dabei ohnehin hundert Kleinigkeiten übersiehst.

Das ist auch völlig in Ordnung. Fast alle Fehler an einem Slam-Abend sind reparabel: Technik lässt sich ersetzen, eine Moderation lässt sich retten, ein schwacher Text ist nach vier Minuten vorbei.

Der Raum ist der einzige Fehler, den du am Abend selbst nicht mehr korrigieren kannst.
03

Sechs Etappen bis zum ersten Abend

Jetzt wird es konkret.

Sechs Etappen, verteilt auf etwa zwei Monate.

Bei jeder steht, wann sie dran ist, was du tust und wo die Falle liegt.

Die drei Etappen der Vorbereitung

Etappe 1Den Raum finden
acht Wochen vorher
Was du tust
Frag Gaststätten, Cafés, Jugendzentren, Buchläden und Vereinsheime. Am besten persönlich und am Nachmittag, wenn wenig los ist. Sag klar, worum es geht, wie viele Leute du erwartest und dass du keine Miete zahlen kannst, dafür aber Gäste bringst.
Die Falle
Auf den perfekten Raum warten. Nimm den, der zuerst zusagt. Ein mittelmäßiger Raum in acht Wochen schlägt einen guten in zwei Jahren.
Etappe 2Den Termin festnageln
sieben Wochen vorher
Was du tust
Einigt euch auf ein festes Datum und eine feste Uhrzeit. Danach machst du den Termin sofort öffentlich, auch wenn noch nichts weiter steht.
Die Falle
Warten, bis alles fertig ist. Das ist der Punkt, an dem die meisten Abende sterben — Kapitel sechs erklärt, warum ein öffentlicher Termin genau dagegen hilft.
Etappe 3Auftretende sammeln
sechs bis zwei Wochen vorher
Was du tust
Frag Leute einzeln und persönlich. Andere Slammerinnen aus der Region, Schreibgruppen, Deutsch-Leistungskurse, das örtliche Theater. Sag dazu, dass Anfänger ausdrücklich willkommen sind.
Die Falle
Einen offenen Aufruf posten und hoffen. Bei einem neuen Abend meldet sich darauf fast niemand. Persönlich gefragt sagen erstaunlich viele zu.
Beim Slam veranstalten reicht wenig Technik: ein Mikrofon im warmen Eck
Ein Mikrofon, ein Licht, ein Hocker. Mehr braucht der erste Abend nicht.

Die drei Etappen kurz davor

Etappe 4Werben, aber richtig
drei Wochen bis zum Tag davor
Was du tust
Erzähl es persönlich weiter, häng Zettel dort auf, wo deine Leute wirklich hinkommen, und bitte alle Auftretenden, ihre eigenen Leute mitzubringen.
Die Falle
Alles auf soziale Netzwerke setzen. Bei einer ersten Ausgabe kommen die Gäste fast ausschließlich über persönliche Ansprache.
Etappe 5Den Ablauf schreiben
eine Woche vorher
Was du tust
Leg die Reihenfolge fest, plan Pausen ein und schreib dir auf, was du in der Moderation sagst. Besonders die ersten zwei Minuten und die Erklärung der Regeln.
Die Falle
Improvisieren wollen. Am Abend selbst bist du aufgeregt, und dann fehlen dir genau die Sätze, die den Rahmen setzen.
Etappe 6Der Tag selbst
ab zwei Stunden vorher
Was du tust
Früher da sein als nötig. Stühle stellen, Mikrofon testen, die Auftretenden begrüßen und ihnen zeigen, wo sie warten. Danach an die Tür stellen und Leute empfangen.
Die Falle
In letzter Minute noch etwas verbessern wollen. Ab zwei Stunden vorher wird nichts mehr geändert, sondern nur noch aufgebaut.
Sechs Etappen, zwei Monate. Und die wichtigste davon ist die zweite.
Holzscheit 02
Deine Etappen
Trag zu jeder Etappe ein Datum ein. Rückwärts gerechnet vom Abend.
04

Warum ein voller kleiner Raum so viel stärker wirkt

Der Satz aus Kapitel zwei klingt nach Bauchgefühl.

Es gibt dazu allerdings ein Feldexperiment.

Und es ist herrlich albern.

Stanley Milgram, Leonard Bickman und Lawrence Berkowitz veröffentlichten 1969 im Journal of Personality and Social Psychology eine kurze Arbeit über die Anziehungskraft von Menschenmengen.

Sie hat später einen Ig-Nobelpreis bekommen, was ihr sehr gut steht.

Der Versuchsaufbau

Auf einem belebten Gehweg in New York blieben Eingeweihte stehen und schauten sechzig Sekunden lang zu einem Fenster im sechsten Stock hinauf.

Dort war nichts zu sehen.

Die Gruppengröße wurde dabei verändert: eine Person, zwei, drei, fünf, zehn oder fünfzehn.

Danach wurde gefilmt und gezählt, wie viele Vorbeigehende stehen blieben oder ebenfalls hochsahen.

Was dabei herauskam

Insgesamt gingen über eintausendvierhundert Menschen vorbei, verteilt auf dreißig Durchgänge.

Bei einer einzelnen Person blieben vier Prozent der Vorbeigehenden stehen.

Bei fünfzehn Personen waren es vierzig Prozent.

Je größer die Gruppe, desto mehr Leute machten mit.

Vier Prozent bei einem Menschen. Vierzig bei fünfzehn. Angeschaut wurde nichts.
Milgram, Bickman und Berkowitz 1969
Slam veranstalten im kleinen Raum: enge Stuhlreihen in einem Hinterzimmer
Eng gestellte Stühle machen aus zwanzig Leuten eine sichtbare Menge.

Was das für deinen Abend bedeutet

Zunächst ist ein voller Raum selbst ein Argument.

Denn wer hereinkommt und sieht, dass viele da sind, schließt daraus, dass hier etwas stattfindet, das sich lohnt.

Außerdem wirkt derselbe Effekt an der Tür, im Vorraum und beim Vorbeigehen.

Deshalb lohnt es sich, den Eingangsbereich nicht abzuschotten.

Sondern sichtbar zu lassen.

SituationWas Vorbeigehende sehenWas sie daraus schließen
30 Leute in einem Saal für 200Verstreute Grüppchen.Da ist wohl nichts los.
30 Leute in einem Raum für 35Ein voller Raum.Da ist etwas los.
Stühle in Reihen mit LückenLeere Plätze.Ich störe, wenn ich mich setze.
Enger Halbkreis ohne ReserveKein freier Platz mehr.Hier will ich dazu.
Geschlossene TürNichts.Keine Information, kein Anlass.

Die vierte Zeile ist der eigentliche Trick.

Denn wenn du zusätzliche Stühle brauchst und sie sichtbar holst, wird das zum Ereignis.

Also: eher zu wenig hinstellen und im Zweifel nachlegen.

Der ehrliche Haken, und er ist wichtig

Es handelt sich um eine einzelne Feldstudie aus dem Jahr 1969, auf einer Straße in New York.

Gemessen wurde außerdem Stehenbleiben und Hochsehen, nicht der Besuch einer Veranstaltung.

Die Übertragung auf deinen Abend ist eine Analogie und kein Befund.

Und ein Detail relativiert die Sache zusätzlich: Hochsehen kam durchgehend häufiger vor als Stehenbleiben.

Auf Deutsch: Eine Menge erzeugt Aufmerksamkeit sehr leicht und Verbindlichkeit deutlich schwerer.

Die meisten schauen nur kurz und gehen weiter.

Video 2
Grundlagen der Eventplanung: Zeit, Budget, Details
Der Rahmen um die sechs Etappen aus Kapitel drei.
05

Warum du den Termin ankündigst, bevor du fertig bist

Jetzt zur Etappe, an der die meisten Abende scheitern.

Nämlich am Aufschieben, und dagegen gibt es ein erstaunlich klares Ergebnis.

Dan Ariely und Klaus Wertenbroch veröffentlichten 2002 in Psychological Science eine Arbeit über Aufschieberitis und Fristen.

Sie stellten darin drei Fragen.

Die drei Fragen

Erstens: Setzen sich Menschen freiwillig Fristen, die etwas kosten?

Zweitens: Bringen selbst gesetzte Fristen tatsächlich bessere Ergebnisse?

Drittens: Setzen Menschen diese Fristen so, dass es optimal wäre?

Die Antworten lauteten ja, ja und nein.

Was sie gemacht haben

In einem Teil durften Studierende die Abgabetermine für drei Arbeiten selbst festlegen, mit Notenabzug bei Verspätung.

Die meisten legten sie nicht alle auf den letzten möglichen Tag.

Sondern verteilten sie freiwillig über das Semester.

In einem zweiten Teil ging es um Korrekturlesen gegen Bezahlung, mit drei verschiedenen Fristmodellen.

Am besten schnitt die Gruppe mit gleichmäßig verteilten, von außen gesetzten Fristen ab.

Dann kam die Gruppe mit selbst gesetzten.

Am schlechtesten war die Gruppe mit nur einer Frist ganz am Schluss.

Eine einzige Frist am Ende ist die schlechteste aller Möglichkeiten.
Ohne festen Termin kein Slam veranstalten: ein leerer Saal mit ungenutzten Stühlen
Der Abend, der nie stattgefunden hat, weil noch nicht alles fertig war.

Was du daraus für deinen Slam machst

Zunächst: Mach den Termin öffentlich, sobald der Raum steht.

Denn ein angekündigter Abend ist eine Frist, die etwas kostet, nämlich dein Gesicht vor Leuten, denen du es erzählt hast.

Außerdem.

Und das ist der eigentliche Befund: Setz dir Zwischentermine.

Nicht nur den Abend selbst, sondern feste Tage für Raum, Auftretende, Werbung und Ablauf.

Die Zwischentermine, die sich bewährt haben
Acht Wochen vorher steht der Raum.

Sieben Wochen vorher ist der Termin öffentlich.

Vier Wochen vorher haben fünf Leute zugesagt.

Zwei Wochen vorher ist die Liste voll.

Eine Woche vorher steht der Ablauf schriftlich.

Das ist genau die Struktur, die im Versuch am besten abgeschnitten hat: mehrere verteilte Fristen statt einer großen am Ende.

Der ehrliche Haken, und die Autoren nennen ihn selbst

Die Antwort auf die dritte Frage war nein.

Selbst gesetzte Fristen halfen zwar, waren aber schlechter als gleichmäßig verteilte Vorgaben von außen.

Wer sich also selbst Termine setzt, macht das erfahrungsgemäß zu spät und zu wenig gleichmäßig.

Außerdem ging es um Studierende, Hausarbeiten und Korrekturlesen und nicht um Veranstaltungen.

Der Mechanismus ist übertragbar, die Zahlen sind es nicht.

06

Der ganze Abend auf einem Blatt

Damit du am Abend nicht überlegen musst, hier der komplette Ablauf.

Von der Ankunft bis zum letzten Stuhl.

Der Ablauf

Ablauf · ein erster Abend
18:00 Uhrzwei Stunden vorher
Ankommen, Stühle stellen, Mikrofon testen. Eher zu wenige Stühle aufstellen und den Rest griffbereit an die Wand.
19:00 Uhreine Stunde vorher
Auftretende begrüßen, Reihenfolge durchgeben, zeigen wo sie warten. Jedem einmal das Mikrofon in die Hand geben.
19:30 UhrEinlass
An der Tür stehen und Leute persönlich begrüßen. Der Raum füllt sich von vorn, also die hinteren Reihen sperren.
20:00 UhrBeginn
Zwei Minuten Begrüßung, dann die Regeln in vier Sätzen, dann die Jury losen. Danach sofort der erste Text.
20:10 Uhrerste Runde
Vier bis fünf Auftretende, je maximal fünf Minuten. Zwischen den Texten kurz moderieren, nicht lang.
21:00 UhrPause
Zwanzig Minuten. Das ist der Teil, an dem aus Gästen Stammgäste werden. Also nicht kürzen.
21:20 Uhrzweite Runde
Die restlichen Auftretenden, danach das Finale zwischen den zwei besten.
22:00 UhrSchluss
Ergebnis, Dank an alle, und der wichtigste Satz des Abends: wann der nächste stattfindet.
22:15 Uhrdanach
Bleiben, aufräumen, mit Leuten reden. Und dir aufschreiben, was du beim nächsten Mal anders machst.
Ergänzt wird das Ganze durch einen Puffer von dreißig Minuten, den du nirgends einträgst und trotzdem brauchst.

Etwa vier Stunden insgesamt.

Und davon sind zwei Stunden der eigentliche Abend.

Der letzte Satz auf der Bühne ist das Datum des nächsten Abends. Vergiss den nicht.
Holzscheit 03
Dein Ablauf
Schreib die Uhrzeiten für deinen Raum um. Und trag ein, wer neben dir aufbaut.
Dein Link-Kompass

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Schreiben & Textaufbau
31 Beiträge

Vom ersten Satz bis zur letzten Zeile: Handwerk, das trägt.

Nichts dabei? Dann schreib den Text, der dir hier fehlt. Das ist der Punkt.

07

Moderieren, ohne dass es peinlich wird

Das ist der Teil, vor dem die meisten am meisten Angst haben.

Und er ist deutlich leichter, als er aussieht.

Deine eigentliche Aufgabe

Du bist nicht der Star des Abends.

Du bist der Mensch, der dafür sorgt, dass alle wissen, was gerade passiert.

Deshalb besteht gute Moderation zu achtzig Prozent aus Ansagen und zu zwanzig Prozent aus allem anderen.

Der beste Gastgeber ist der, den nachher niemand erwähnt, weil alle über die Texte reden.
Slam veranstalten und moderieren: der Waschbär führt durch den Abend
Vorn stehen, ansagen, weitergeben. Das ist die ganze Aufgabe.

Die vier Sätze, mit denen du die Regeln erklärst

Erstens: Jede Person hat fünf Minuten und darf keine Requisiten benutzen.

Zweitens: Alle Texte sind selbst geschrieben.

Drittens: Fünf Leute aus dem Publikum bilden die Jury und geben Punkte.

Und viertens: Die Punkte sind nicht der Punkt.

Sondern nur der Vorwand, damit alle bis zum Schluss bleiben.

Was du zwischen den Texten sagst

So wenig wie möglich.

Also den Namen, eine Zeile Anmoderation und dann weg vom Mikrofon.

Denn nach einem starken Text ist alles, was du sagst, eine Störung.

Und nach einem schwachen Text hilft ein freundlicher Satz mehr als ein Witz.

Der Satz für den Moment, in dem etwas schiefgeht
Irgendwann fällt das Mikrofon aus, jemand vergisst seinen Text oder die Jury vergibt Punkte, die niemand versteht.

Dann sagst du: Das passiert. Und machst weiter.

Zwei Wörter, freundlich gesagt, lösen fast jede Peinlichkeit auf. Was ein Publikum unangenehm findet, ist nicht der Fehler. Es ist die Person vorn, die den Fehler zum Drama macht.
Holzscheit 04
Deine ersten zwei Minuten
Schreib deine Begrüßung wörtlich auf. Und lies sie einmal laut vor.
08

Geld, Genehmigungen und der rechtliche Rahmen

Vorab und deutlich
Ich bin weder Anwalt noch Steuerberater, und das hier ist keine Beratung.

Sobald du öffentlich einlädst, Eintritt nimmst oder Musik abspielst, können Anmeldepflichten, Versicherungsfragen, Abgaben an Verwertungsgesellschaften und steuerliche Fragen entstehen. Das hängt stark vom Ort, vom Raum und von der Größe ab.

Klär das vor der ersten Ausgabe mit einer fachlichen Stelle. Ordnungsämter, Industrie- und Handelskammern, Stadtverwaltungen und Fachanwaltschaften geben dazu Auskunft. Was hier steht, ist eine grobe Orientierung.

Trotzdem lohnt es sich, die Fragen einmal gehört zu haben.

Wer ist eigentlich Veranstalter

Wenn dein Abend im Hinterzimmer einer Gaststätte läuft und der Wirt einlädt, ist meistens er der Veranstalter.

Das ist für den Anfang die einfachste Lösung, weil dann seine Genehmigungen und Versicherungen greifen.

Sobald du selbst einen Raum mietest und Eintritt nimmst, wird die Sache anders.

Sprich das offen an, bevor ihr zusagt.

Wirtinnen und Wirte kennen diese Fragen und beantworten sie meistens in zwei Minuten.

Die Sache mit den Abgaben

Für öffentlich aufgeführte geschützte Werke fallen in Deutschland häufig Abgaben an eine Verwertungsgesellschaft an.

Bei selbst geschriebenen Texten ist die Lage anders als bei Musik aus der Konserve, die zwischendurch läuft.

Genau deshalb ist es ein Unterschied, ob du in der Pause eine Anlage laufen lässt oder nicht.

Frag das vorher ab, nicht hinterher.

Die zuständigen Stellen geben dazu Auskunft, und mein Beitrag ersetzt das nicht.

Was der Abend kostet

Beim ersten Mal im besten Fall gar nichts.

Denn Raum umsonst, keine Technik, keine Gage und keine Preise ergibt eine Summe von null.

Wenn du Eintritt nehmen willst, ist Hutgeld am Ausgang der einfachste Weg.

Und das Geld daraus geht zuerst an die Auftretenden, nicht an dich.

Slam veranstalten heißt Gastgeber sein: der Waschbär begrüßt Gäste an der Tür
An der Tür stehen und Leute begrüßen. Das ersetzt jede Werbung.
Video 3
So planen Sie eine erfolgreiche Veranstaltung
Ein ruhiger Durchgang durch die Vorbereitung, auch für kleine Formate.
09

Zehn Fehler beim Slam veranstalten

Fünf in der Vorbereitung, fünf am Abend.

Fünf Fehler in der Vorbereitung

Fehler 1: Zu groß denken
Der Fehler aus Kapitel zwei, und mit Abstand der teuerste. Ein zu großer Raum lässt sich am Abend nicht mehr verkleinern.
Fehler 2: Den Termin geheim halten, bis alles steht
Dann steht nie alles. Kündige an, sobald der Raum zugesagt hat, und arbeite auf die Ankündigung zu.
Fehler 3: Auf Anmeldungen warten statt zu fragen
Ein offener Aufruf bringt bei einer ersten Ausgabe fast nichts. Fünfzehn persönliche Anfragen bringen acht Zusagen.
Fehler 4: Alles allein machen wollen
Such dir eine zweite Person. Nicht für die Arbeit, sondern für den Moment, in dem um 19:40 Uhr noch niemand da ist.
Fehler 5: Technik einplanen, die du nicht kennst
Wenn du eine Anlage nimmst, dann eine, die jemand vor Ort bedienen kann. Sonst lieber ganz ohne.

Denn einen Slam veranstalten scheitert selten an der Technik und fast immer an der Raumgröße.

Fünf Fehler am Abend

Fehler 6: Alle Stühle aufstellen
Stell zwei Drittel auf und leg den Rest an die Wand. Nachlegen wirkt wie Erfolg, leere Reihen wirken wie das Gegenteil.
Fehler 7: Pünktlich anfangen wollen
Zehn Minuten Verspätung sind normal und sogar gut, weil in diesen zehn Minuten die Hälfte der Gäste kommt.
Fehler 8: Zu viel moderieren
Nach jedem Text drei Sätze zu sagen macht aus zwei Stunden drei. Ansagen, weitergeben, weg.
Fehler 9: Die Pause streichen
Die Pause ist der Teil, in dem Leute miteinander reden. Genau daraus wird beim nächsten Mal ein Publikum.
Fehler 10: Den nächsten Termin nicht nennen
Der Abend endet, alle sind gut gelaunt, und niemand weiß, wann es weitergeht. Das ist der billigste vermeidbare Fehler überhaupt.
Zum vierten Fehler ein Gedanke
Es gibt einen Moment, den alle unterschätzen: zwanzig Minuten vor Beginn, wenn der Raum noch leer ist.

In diesem Moment ist jeder Mensch, der schon einmal etwas veranstaltet hat, felsenfest überzeugt, dass niemand kommt. Und dann kommen sie alle in den letzten zehn Minuten.

Deshalb such dir jemanden, der in diesen zwanzig Minuten neben dir steht. Nicht zum Helfen. Zum Aushalten.
10

Sechs Schritte für die nächsten zwei Wochen

Das reicht, um von der Idee zum festen Termin zu kommen.

Alles Weitere ergibt sich danach von selbst.

Drei Schritte in dieser Woche

Schritt 1 – Drei Räume aufschreiben
Geh gedanklich durch deine Stadt und notier drei Orte mit Hinterzimmer. Gaststätten, Cafés, Jugendzentren, Buchläden.
Schritt 2 – Einen davon persönlich fragen
Nachmittags hingehen, wenn wenig los ist. Ein Satz reicht: Ich würde hier gern einmal im Monat einen Abend mit Texten machen.
Schritt 3 – Eine zweite Person suchen
Frag jemanden, ob er oder sie mitmacht. Nicht als Aufgabe, sondern als Gesellschaft für den Abend.

Außerdem entscheidet Schritt zwei über alles Weitere.

Drei Schritte in der nächsten Woche

Schritt 4 – Den Termin festlegen
Ein Datum, eine Uhrzeit, mindestens acht Wochen entfernt. Und dann sofort öffentlich machen.
Schritt 5 – Fünf Leute persönlich fragen
Einzeln, nicht als Gruppennachricht. Sag dazu, dass Anfängerinnen und Anfänger ausdrücklich erwünscht sind.
Schritt 6 – Die Zwischentermine eintragen
Trag dir die fünf Termine aus Kapitel fünf in den Kalender. Das ist der Teil, der aus einer Absicht einen Abend macht.

Denn Schritt sechs ist genau das, was im Versuch am besten funktioniert hat.

Zwei Wochen, sechs Schritte. Danach findet der Abend statt, ob du dich bereit fühlst oder nicht.
Holzscheit 05
Deine zwei Wochen
Trag ein, wann du den ersten Raum fragst. Ein Datum, keine Absicht.
Video 4
Die fünf häufigsten Anfängerfehler bei der Moderation
Passt zum Moderationskapitel: was du vorn falsch machen kannst und wie du es lässt.
Holzscheit 06
Dein Rhythmus
Leg fest, wie oft der Abend stattfinden soll. Einmal im Monat ist der übliche Takt.
Holzscheit 07
Dein nächster Schritt
Zum Schluss die zwei Fragen, die den Unterschied machen.
Abnahme

Deine Feuerprobe

Alles aus diesem Beitrag auf einer Seite.

Steht
Nachtrag

Der Abend mit neunzehn Leuten

Meine erste eigene Ausgabe fand in einem Vereinsheim statt.

Der Raum fasste hundertzwanzig Personen.

Und ich hatte ihn genommen, weil er umsonst war und weil ich optimistisch bin.

Gekommen sind neunzehn.

Neunzehn Menschen in einem Raum für hundertzwanzig sehen aus wie ein Missverständnis.

Was in der ersten halben Stunde passierte

Alle setzten sich weit auseinander, weil überall Platz war.

Niemand lachte laut, weil man sich selbst dabei hörte.

Und die Auftretenden sprachen leiser, als sie es sonst tun.

Nach zwei Texten war die Stimmung so, wie der Raum aussah.

So besser nicht Slam veranstalten: ein leerer Saal mit zu vielen Stühlen
Hundertzwanzig Plätze, neunzehn Gäste. Der Raum hat den Abend erklärt.

Was den Abend gerettet hat

In der Pause hat der Hausmeister vorgeschlagen, in den Nebenraum umzuziehen.

Dort standen dreißig Stühle und ein Klavier.

Und es war deutlich zu eng.

Wir haben zwanzig Minuten gebraucht, alles rüberzuräumen.

Und danach war es ein völlig anderer Abend.

Dieselben Menschen, dieselben Texte, dieselbe Moderation. Der einzige Unterschied war die Zahl der freien Stühle.
Meine Notiz danach — und der Grund für Kapitel zwei

Wie es heute läuft

Der Abend findet seit Jahren im Nebenraum statt, nicht im großen Saal.

Wir stellen zweiundzwanzig Stühle auf und legen zwölf an die Wand.

Und wenn wir nachlegen müssen, ist das der beste Moment des Abends.

Der große Saal steht übrigens immer noch leer.

Weitergehen

Was ein guter Raum nicht ersetzt

Ein voller Raum sorgt dafür, dass ein Abend trägt.

Ob die Leute wiederkommen, entscheiden allerdings die Texte.

Nach dem Slam veranstalten: ein voller Raum kurz nach dem Abend
Der Raum hat sie gehalten. Wiedergekommen sind sie wegen der Texte.
Der beste Ablaufplan der Welt rettet keinen Abend, an dem niemand etwas zu sagen hat.

Warum jetzt erst das Handwerk anfängt

Beim ersten Mal stehst du fast sicher selbst mit auf der Bühne.

Denn du brauchst acht Auftretende und hast am Anfang sechs.

Deshalb entscheidet auch dein eigener Text mit darüber, wie der Abend in Erinnerung bleibt.

Kurz gesagt: Den Rahmen baust du in zwei Monaten.

Den Inhalt nicht.

Poetry Master
Genau dafür habe ich Poetry Master gebaut.

Über 200 Storytricks, Bildsprache, Bühnenpräsenz und Auftritts-Hacks. Also das, was in den fünf Minuten passieren muss, für die alle die Stühle zusammengerückt haben.

Das Feuer baust du an einem Abend. Was daran erzählt wird, baust du dein Leben lang.

Klein bauen, früh ankündigen, Zwischentermine setzen. Und den nächsten Termin nennen, bevor alle gehen.
Es brennt
Ein Feuer, um das zwanzig Leute eng sitzen, wärmt mehr als eines, das niemand erreicht.

Übrigens hat mir eine der neunzehn später erzählt, sie sei wegen des Umzugs in den Nebenraum wiedergekommen.

Nicht wegen der Texte, sondern weil es sich nach etwas angefühlt habe, das gerade entsteht.

Für diesen einen Satz lohnt sich das ganze Stühlerücken.

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Bahn Slam · Edition

Werbung in eigener Sache

— aber mit Wucht.

Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst — wie ein Sniper mit Reimwaffe:

Was drinsteckt
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  • Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
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✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch
— Stephan Pinkwart —
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Schreiben & Textaufbau
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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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