Fünf Unfallberichte · Slam-Fehler
Meine 5 dümmsten Slam-Fehler

Die dümmsten Fehler als Slammer passieren fast nie auf der Bühne.
Sie passieren in Küchen, an Tresen und in Postfächern.
Freitag, halb sechs.
Tessa steht in ihrer Küche und starrt auf ihr Handy.
Heute Abend ist ihr vierter Auftritt.
Ihr Text ist neu, sie hat ihn zweimal laut gelesen, und beide Male hat er sich falsch angefühlt.
Sie schreibt Arne, der ihren Schreibworkshop leitet.
„Ich glaube, ich werde krank.“
„Soll ich absagen?“
Drei Minuten später klingelt ihr Handy.
„Bist du krank, oder hast du Angst?“
Tessa schweigt.
„Dann erzähl ich dir jetzt was.“
„Was denn?“
„Meine fünf dümmsten Fehler als Slammer.“
„Alle fünf?“
„Alle fünf.“
„Du hast ja noch zwei Stunden.“
Arne und Tessa gibt es so nicht. Aber jeder der fünf Unfälle, von denen Arne erzählt, ist schneller passiert, als man denkt.
Kennst du das?
Du bereitest dich auf die Bühne vor wie auf eine Prüfung.
Text üben, Betonung feilen, die letzte Zeile schleifen.
Und dann passiert der Unfall ganz woanders.
In der Küche.
An der Bar.
Im Postfach.
Arne steht seit zwanzig Jahren auf Slam-Bühnen.
Er hat lange gebraucht, um das zu begreifen.
Du brauchst dafür nur fünf Unfallberichte.
Einer davon ist bis heute nicht repariert.
Welcher, erfährst du am Ende.
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Jetzt Kanal folgenFehler als Slammer: fünf Unfallorte, nur einer auf der Bühne
Unfallkarte · fünf Orte
Küche
zwei Stunden vor der Show
Bar
nach der Show
Abstellgleis
zwei Jahre lang
Bühne
während der Wertung · der einzige Unfall auf der Bühne
Postfach
an einem Mittwoch und danach elf Monate
Schau dir die Karte genau an.
Fünf Unfallorte.
Nur einer liegt auf der Bühne.
Ist das Zufall?
Nein!
Auf die Bühne bereiten sich alle vor.
Auf die zehn Minuten danach bereitet sich fast niemand vor.
Dabei entscheidet sich genau dort, ob du wieder eingeladen wirst.
Ob dich jemand weiterempfiehlt.
Ob du in fünf Jahren noch Leute in der Szene kennst.
Es ist wie bei einem Zug: Auffallen tut der Schaden auf der Strecke.
Entstanden ist er oft schon in der Halle, als niemand hingeschaut hat.
Also merke: Die Vorbereitung auf einen Auftritt endet nicht beim Schlussapplaus.
Und jetzt zur Küche.
Unfallbericht 1: krank gemeldet, ohne krank zu sein
Arne war damals fest gebucht.
Der Text war neu und fühlte sich falsch an.
Um halb sechs stand er in seiner Küche, das Handy in der Hand.
Genau wie Tessa jetzt.
Er schrieb, er sei krank geworden und könne leider nicht kommen.
Er war nicht krank.
Er hatte Angst.
Das Absenden dauerte eine Sekunde.
Danach war ihm leichter.
Ungefähr zwanzig Minuten lang.
Dann kam die Antwort der Veranstalterin.
Freundlich, mit Genesungswünschen und der Frage, ob er nächsten Monat könne.
In diesem Moment verstand Arne, was er getan hatte.
Er hatte einen Menschen belogen, der ihm vertraut hatte.
Und er hatte ihr zwei Stunden vor Beginn ein Loch ins Programm gerissen.
Das ist wie ein Triebwagen, der morgens nicht aus der Halle fährt.
Der Fahrplan ist gedruckt, die Leute stehen am Bahnsteig, und irgendwer muss jetzt improvisieren.
Aber hier kommt der eigentliche Schaden:
Arne hatte seinem Kopf beigebracht, dass es bei Angst einen Notausgang gibt.
Ein Kopf, der einen Notausgang kennt, sucht ihn beim nächsten Mal schneller.
Zwei Jahre lang hat er an diesem Ort nicht mehr gespielt.
Nicht, weil man ihn ausgeladen hätte.
Sondern weil er sich nicht mehr zu fragen traute.
Zwanzig Minuten Erleichterung, zwei Jahre Umweg.
Einen schlechteren Wechselkurs gibt es nicht.
Unfallbericht 2: ein Satz an der Bar
Es war nach einer Show, bei der Arne schlecht abgeschnitten hatte.
Gewonnen hatte ein Kollege, mit einem Text, den Arne für billig hielt.
An der Bar sagte er zu zwei Bekannten, das sei ein Trick gewesen und kein Text.
Dann kam noch ein Satz hinterher, der wirklich fies war.
Der Kollege stand drei Meter weiter.
Er hat jedes Wort gehört.
Er hat nichts gesagt, sein Glas abgestellt und ist gegangen.
Vier Jahre lang hatten die beiden zusammen Auftritte gemacht und sich Texte geschickt.
Danach nicht mehr.
Arne hat sich zwei Tage später entschuldigt, ehrlich und ohne Ausrede.
Die Entschuldigung wurde angenommen.
Trotzdem war etwas kaputt.
Manche Schäden lassen sich reparieren, und man sieht die Naht trotzdem.
Das Bittere daran?
Arne hatte gar nichts gegen ihn.
Er war neidisch.
Neid ist in der Slam-Szene ein Dauergast, über den kaum jemand offen spricht.
Alle stehen auf derselben Bühne, vor derselben Jury, und am Ende gewinnt eine Person.
Ausgesprochener Neid wird nicht kleiner.
Er wird nur lauter.
Und irgendwann hört ihn jemand.
Brené Brown forscht an der University of Houston zu Scham und Verletzlichkeit.
Ihr Vortrag bei TEDxHouston im Jahr 2010 gehört zu den meistgesehenen TED-Vorträgen überhaupt.
Achte beim Zuschauen darauf, was sie über Scham sagt.
Und dann frag dich, wie viel davon an einem Tresen nach einer verlorenen Runde passiert.
Unfallbericht 3: zwei Jahre auf dem Abstellgleis
Arne hatte einen Text, der überall funktionierte.
Kleine Bühne, große Bühne, laute Kneipe, stiller Saal.
Der Text lief immer.
Das ist ein wunderbares Gefühl.
Du gehst hoch und weißt vorher, was passiert.
Wie eine Strecke, die du hundertmal gefahren bist.
Du kennst jede Kurve, jede Brücke, jedes Signal.
Und genau deshalb schaust du irgendwann nicht mehr aus dem Fenster.
Zwei Jahre lang spielte Arne diesen Text, immer wenn es darauf ankam.
Aufgefallen ist es ihm an einem Dienstag in einer kleinen Kneipe.
In der ersten Reihe saß jemand und sprach lautlos mit.
Nicht böswillig.
Er kannte den Text einfach.
Hinterher hat Arne nachgezählt.
In den zwei Jahren davor war ein ganzer Stapel neuer Texte entstanden.
In diesen zwei Jahren kaum einer.
Der sichere Text hatte ihn nicht gerettet.
Er hatte ihn stillgelegt.
Ein Waggon, der zwei Jahre auf demselben Abstellgleis steht, ist am Ende nicht geschont.
Er ist eingerostet.
Also merke: Stillstand tarnt sich als Stabilität.
Wenn dein Publikum deinen Text mitsprechen kann, ist das kein Kompliment.
Es ist eine Fahrplanauskunft über die letzten zwei Jahre.

Unfallbericht 4: zwei Sekunden Gesicht
Arne hat nichts gesagt.
Kein Wort, keine Geste.
Er hat nur die Augenbrauen hochgezogen und kurz gelacht, als die dritte Jurorin ihre Tafel hob.
Zwei Sekunden, vielleicht drei.
Der Saal hat es gesehen.
Die Jurorin auch.
Sie war zum ersten Mal auf einem Slam und zehn Minuten vorher aus dem Publikum gebeten worden.
Den Rest des Abends hat sie ihre Tafel nur noch kurz gezeigt und sofort wieder gesenkt.
Eine Publikumsjury besteht aus Menschen, die freiwillig etwas Unangenehmes tun.
Sie bewerten öffentlich jemanden, der ihnen gerade sein Innenleben vorgelesen hat.
Was für ein mutiger Job!
Und die Zahl, über die Arne gelacht hatte, war eine ganz normale Wertung.
Er hatte vorher nur zwei hohe bekommen und sich schon im Finale gesehen.
Der eigentliche Fehler war also nicht das Gesicht.
Es war die Erwartung dahinter.
Wer erwartet, gut bewertet zu werden, empfindet jede normale Zahl als Angriff.
Am Ende des Abends hat Arne sich bei ihr entschuldigt.
Sie sagte, es sei nicht schlimm.
Und schaute dabei auf den Boden.
Unfallbericht 5: die Mail, die liegen blieb
Das ist der peinlichste Bericht, weil der Unfall so vollkommen sinnlos war.
An einem Mittwoch kam eine Anfrage.
Ein Festival über mehrere Tage, eine Bühne, auf der Arne immer stehen wollte.
Er freute sich und dachte: Darauf antworte ich heute Abend in Ruhe.
Am Abend war er müde.
Am nächsten Tag war die Mail zwei Bildschirmlängen nach unten gerutscht.
Nach einer Woche war Antworten peinlich.
Nach drei Wochen unmöglich.
Er hat nie geantwortet.
Elf Monate später stand er bei einer anderen Veranstaltung neben der Frau, die die Mail geschrieben hatte.
Sie war freundlich und erwähnte das Festival mit keinem Wort.
Er auch nicht.
Eine unbeantwortete Mail ist keine Nicht-Antwort.
Sie ist eine Antwort, und zwar eine ziemlich unfreundliche.
Sie sagt: Deine Anfrage war mir keine zwei Minuten wert.
Dabei war das Gegenteil gemeint.
Arne wollte so gut antworten, dass er gar nicht dazu kam.
Genau das ist die Falle.
Der Wunsch nach der perfekten Antwort verhindert die einfache.
Ed Catmull hat Pixar mitgegründet.
In seinem Buch „Creativity, Inc.“ schreibt er, dass die frühen Fassungen der Pixar-Filme schlecht sind, und zwar alle.
Die Arbeit besteht darin, sie besser zu machen, und dafür zeigt man sie früh her.
Achte im Video darauf, wie er über ehrliche Rückmeldungen in einer Gruppe spricht.
Übertragen auf Arnes Postfach heißt das: Die schnelle, unperfekte Antwort schlägt die perfekte, die nie kommt.
Das Muster hinter den Unfällen
Meldung · Beinahe-Unfall · noch in Bearbeitung
Das schnelle Ja
Gefahrenstelle: jede neue Anfrage.
Auslöser: Freude und der Wunsch, niemanden zu enttäuschen.
Gegenmaßnahme: zwölf Stunden Bedenkzeit.
Es wäre unehrlich, nur abgeschlossene Berichte zu zeigen.
Deshalb gibt es noch eine Meldung, die offen ist.
Arne kann schlecht Nein sagen.
Wenn ihn jemand anfragt, sagt er zu.
Fast immer, fast sofort, oft bevor er in den Kalender geschaut hat.
Das fühlt sich großzügig an.
Der Preis kommt später.
Drei Wochen vor dem Termin merkt er, dass an dem Wochenende noch zwei andere Dinge stehen.
Sein Kalender sieht dann aus wie ein Stellwerk im Berufsverkehr.
Überall Fahrten, nirgends Puffer.
Und plötzlich steht er wieder da, wo Unfall 1 begann: halb sechs, Küche, Handy in der Hand.
Deshalb gibt es jetzt einen Zwischenschritt.
„Klingt gut, ich schaue heute Abend in den Kalender und melde mich morgen.“
Zwölf Stunden, in denen die Freude abkühlt und der Verstand einsteigt.
Und wenn danach eine Absage kommt, dann wenigstens rechtzeitig.
Jetzt leg alle fünf Berichte nebeneinander.
Fällt dir etwas auf?
Vier von fünf Unfällen waren Vermeidungen.
Absagen statt hinfahren.
Lästern statt gratulieren.
Den sicheren Text nehmen statt etwas zu riskieren.
Schweigen statt antworten.
Fast jeder Slam-Fehler, der wirklich wehtut, ist ein vermiedenes unangenehmes Gespräch.
Jedes Mal hat Arne sich vor ein paar unangenehmen Minuten gedrückt.
Und jedes Mal hat er später viel mehr bezahlt.
Kein Bullshit: Der unangenehme Weg ist fast immer der kurze.
Der bequeme ist der teure.
In dieser Folge des Bahn-Slam-Podcasts geht es um Fehler als Chance.
Achte beim Hören darauf, an welcher Stelle aus einem Fehler etwas Brauchbares wird.
Und dann such diese Stelle in deinem eigenen Unfallbericht.
Die Schadensregulierung: So reparierst du einen Unfall
Schadensregulierung · vier Schritte
Schnell sein
Eine Entschuldigung am nächsten Tag ist etwas anderes als eine nach drei Monaten.
Benennen, was war
Nicht „falls ich dich verletzt habe“, sondern „ich habe an der Bar gesagt, dein Text sei ein Trick“.
Kein Aber
Kein „aber ich war müde“, kein „aber so war das nicht gemeint“.
Nichts verlangen
Eine Entschuldigung ist kein Tauschgeschäft. Du sagst, was war, und hörst auf zu reden.
Arne hat alle fünf Schäden irgendwann zu reparieren versucht.
Manches lief gut, manches mittel, eines gar nicht.
Aus dem Vergleich bleiben vier Schritte.
Der erste ist unromantisch.
Je länger du wartest, desto mehr Geschichte baut die andere Person um den Vorfall herum.
Nach einer Woche entschuldigst du dich nicht mehr für einen Satz, sondern gegen eine ganze Erzählung.
Der zweite schließt die Hintertür.
Das kleine „falls“ schiebt die Beweislast zurück zu dem Menschen, dem du wehgetan hast.
Der dritte ist der schwerste.
Alles, was nach einem „aber“ kommt, löscht, was davor stand.
Und der vierte braucht Geduld.
Der Kollege von der Bar hat die Entschuldigung angenommen und trotzdem Abstand gehalten.
Das war sein gutes Recht.
Bei der Veranstalterin mit der erfundenen Krankheit lief es anders.
Arne hat sie Jahre später angerufen und ihr die Wahrheit erzählt.
Dass er damals nicht krank war, sondern Angst hatte.
Sie hat gelacht und gesagt, das habe sie sich fast gedacht.
Ein halbes Jahr später stand er wieder auf ihrer Bühne.
Ehrlichkeit wirkt Wunder, auch wenn sie spät kommt.
Rückfragen aus Arnes Workshop · zum Aufklappen
„Darf ich denn nie absagen?“
Natürlich darfst du. Krankheit, ein Trauerfall, ein Termin, der wirklich wichtiger ist. Der Unterschied liegt in der Ehrlichkeit und im Zeitpunkt. Eine ehrliche Absage vier Wochen vorher ist eine Information. Eine erfundene zwei Stunden vorher ist ein Vertrauensbruch.
„Ich habe auch schon gelästert. Was jetzt?“
Hat die Person es mitbekommen: entschuldigen, ohne Erklärung und ohne Aber. Hat sie es nicht mitbekommen: nicht beichten, nur um dein Gewissen zu erleichtern. Rede ab jetzt anders. Reue, die man hört, ist die glaubwürdigste.
„Woran merke ich, dass ich zu lange denselben Text spiele?“
Wenn du vor dem Auftritt völlig ruhig bist, ist das eher Routine als Gelassenheit. Und zähl deine neuen Texte der letzten sechs Monate. Das Ergebnis sagt dir mehr als jede Wertung.
Und wenn die Angst vor Auftritten nicht mehr nur Lampenfieber ist, sondern deinen Alltag bestimmt, sprich mit deiner Hausarztpraxis.
Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos unter 0800 111 0 111.
Drei Sätze, die Arne in jedem Workshop sagt
„Deine Laufbahn entsteht in den Pausen.“
Die zehn Minuten vor der Show und die halbe Stunde danach unterschätzen fast alle. Dort wirst du gebucht, dort erfährst du von Bühnen, die nirgends ausgeschrieben sind.
„Sei der Mensch, den man gerne anruft.“
Wer antwortet, pünktlich ist und niemandem Arbeit macht, wird wieder eingeladen. Verlässlichkeit kostet kein Talent, nur Aufmerksamkeit.
„Miss dich an deinem letzten Jahr.“
Neid an der Bar, das Gesicht bei der Wertung, sogar der sichere Text: Fast jeder Unfall hier hat mit Vergleich zu tun. Lies einen eigenen Text vom letzten Jahr laut, dann siehst du deine Strecke.
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Jetzt Kanal folgenUnd Tessa?
Um zehn nach sechs sitzt Tessa in der Straßenbahn.
Nicht krank.
Mit Angst.
Und mit einem Text, der sich immer noch ein bisschen falsch anfühlt.
Sie spielt ihn trotzdem.
In der Mitte verliert sie kurz den Faden.
Sie atmet, findet ihn wieder, spricht weiter.
Die Wertungen sind mittel.
Eine Jurorin in der zweiten Reihe hält eine niedrige Zahl hoch und schaut dabei unsicher zur Bühne.
Tessa nickt ihr zu.
Freundlich.
Bei jeder Zahl.
Um halb elf bekommt Arne eine Nachricht mit drei Wörtern.
„Hingefahren.“
„Überlebt.“
„Genickt.“
Arne lacht.
Dann öffnet er einen Ordner, den er seit Jahren nicht angefasst hat.
Da liegt sie noch.
Die Festival-Mail.
Unfallbericht Nummer fünf, der einzige, der nie repariert wurde.
Dreimal hat er eine Antwort angefangen.
Jedes Mal stand ihm dieselbe Frage im Weg.
Wie antwortet man auf eine so alte Nachricht, ohne noch peinlicher zu wirken?
Genau dieser Gedanke hatte den Unfall damals verursacht.
Heute Abend schreibt er nur drei Sätze.
Dann drückt er auf Senden.
Ob eine Antwort kommt, weiß er nicht.
Aber der Waggon steht nicht mehr in der Halle.
Er steht wieder auf dem Gleis.
Eine Schülerin hat ihrem Lehrer gerade gezeigt, wie Hinfahren geht.
Und bei dir?
Du hast beim Lesen an etwas gedacht.
Eine Mail, die seit Wochen liegt.
Ein Mensch, mit dem du reden müsstest.
Eine Zusage, aus der du dich gerade herauswindest.
Mach das diese Woche.
Nur das eine.
Es dauert fast immer kürzer, als du befürchtest.
