6 ungewöhnliche Fragen für ein außergewöhnliches Leben als Poetry Slamer

Ein Spielbuch · Ungewöhnliche Fragen

6 ungewöhnliche Fragen für ein außergewöhnliches Leben als Poetry Slamer

Ungewöhnliche Fragen finden: Ein Waschbär zieht im alten Wartesaal ein Buch aus dem Bücherregal
Wer blättert, findet Fragen · bahn-slam.de

Montag, 17:40 Uhr, der Wartesaal eines Kleinstadtbahnhofs.

Magdalena, 20, sitzt vor ihrem Notizbuch und sucht ungewöhnliche Fragen für ihren ersten Slam-Text.

Bisher hat sie drei gefunden, und alle sind gewöhnlich.

Was ziehe ich am Samstag an?

Wie viele Leute kommen überhaupt?

Wann ist endlich Freitag?

Aus solchen Fragen werden Texte, die niemanden stören und niemanden treffen.

Neben ihr steht der offene Bücherschrank des Bahnhofs, davor kniet ein alter Mann und sortiert.

Albert, 74, früher Deutschlehrer, kümmert sich seit seiner Pensionierung um den Schrank.

Er zieht ein zerlesenes Taschenbuch heraus, auf dem Umschlag ein Fragezeichen und ein Zug.

„Ein Spielbuch“, sagt er.

„Du liest einen Abschnitt, dann entscheidest du, und das Buch schickt dich weiter.“

„Vielleicht brauchst du keine Antworten, sondern bessere Fragen.“

Magdalena und Albert gibt es so nicht. Aber das Notizbuch voller braver Fragen kennen sehr viele, die anfangen zu schreiben.

Kennst du das?

Du willst einen Text schreiben, der Menschen erreicht.

Aber die Fragen, die du dir stellst, sind zu klein dafür.

Brave Fragen erzeugen brave Texte.

Das ist kein Talentproblem, sondern ein Werkzeugproblem.

Ungewöhnliche Fragen öffnen Türen, von denen du nicht wusstest, dass es sie gibt.

Heute bekommst du sechs davon, dazu sechs Bonusfragen aus einem Zauberinternat.

Und zwar als Spielbuch: Du liest, du entscheidest, du schreibst.

Wie in den Spielbüchern, die in den Achtzigerjahren durch viele Kinderzimmer wanderten, gibt es nummerierte Abschnitte und Wege, die sich gabeln.

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Ungewöhnliche Fragen: Warum brave Fragen brave Texte machen

§ 1Der Bahnhof der Fragen

Du stehst in einer Halle mit sechs Gleisen. Auf jedem wartet eine Frage. Welches nimmst du?

Gleis 1Der Text, den du zurückhältst§ 7
Gleis 2Die Welt, die du baust§ 14
Gleis 3Der Moment, der dich getroffen hat§ 21
Gleis 4Das Gespräch mit einem toten Dichter§ 28
Gleis 5Das Ende des Versteckspiels§ 35
Gleis 6Das letzte Gedicht§ 42
Du kannst dich nicht entscheiden?

Fang bei Gleis 6 an. Es ist das stillste. Von dort findest du zu allen anderen.

Albert schlägt die erste Seite auf.

Abschnitt 1, der Bahnhof der Fragen.

Sechs Gleise, sechs Fragen, und keine davon lässt sich mit Ja oder Nein beantworten.

Genau das ist ihr Trick.

Eine ungewöhnliche Frage hat drei Eigenschaften.

Sie ist offen, also nicht mit einem Wort zu beantworten.

Sie ist persönlich, also betrifft sie dich und nicht die Menschheit im Allgemeinen.

Und sie ist ein bisschen unbequem, also stellst du sie dir normalerweise nicht.

Wer sich solche Fragen stellt, schreibt fast automatisch Sätze, die niemand anderes schreiben könnte.

Als Handwerkszeug helfen dabei die klassischen W-Fragen: wer, was, wann, wo, wie und vor allem warum.

Mic Weigl · „Kritisches Denken – Die W-Fragen“ · YouTube

Schau dir das Video an und achte darauf, welche W-Frage du beim Schreiben am häufigsten weglässt.

Bei den meisten ist es das Warum.

Kurze Frage · Welche ist ungewöhnlich?

Welche dieser Fragen öffnet am ehesten einen Text?

Auflösung anzeigen

C. Sie ist offen, persönlich und ein bisschen unbequem. A und B lassen sich mit einem Wort beantworten – und genau so klingen dann auch die Texte.

Wenn du Fragen suchst, die Gespräche vertiefen, findest du sie in Deep Talk, der trifft wie ein Schlag.

Gleis 1 und 2: der Text, den du zurückhältst, und die Welt, die du baust

§ 7Gleis 1 · Der Text, den du zurückhältst

Was wäre, wenn dein Text etwas verändern könnte – und du hältst ihn trotzdem zurück?

Der Text ist fertig → lies weiter bei § 8

Mach die Reifeprüfung: Kannst du ihn vortragen, ohne dass er dich danach tagelang umwirft? Wenn ja, such dir einen konkreten Abend bei einem kleinen Open Mic.

Der Text existiert nur im Kopf → lies weiter bei § 9

Schreib heute nur die erste Zeile. Morgen die zweite. Übermorgen darfst du aufhören oder weitermachen.

§ 14Gleis 2 · Die Welt, die du baust

Wenn die Bühne ein Portal wäre – welche Welt würdest du für sechs Minuten erschaffen?

Du siehst deine Welt schon → lies weiter bei § 15

Leg drei Gesetze fest, die dort gelten, und eine Rolle für das Publikum: Gäste, Geister, Mitreisende.

Du hast keine Ahnung → lies weiter bei § 16

Nimm eine Welt aus der Weltenbibliothek und schreib fünf Sätze, die nur dort gesagt werden können.

Gleis 1 fragt: Was wäre, wenn dein Text etwas verändern könnte, und du hältst ihn trotzdem zurück?

Fast alle, die schreiben, haben so einen Text.

Er liegt in einer Datei mit einem unauffälligen Namen.

Zu privat, zu riskant, noch nicht so weit.

Manchmal stimmt das.

Manchmal ist es nur Angst mit einer guten Begründung.

Drei Prüfungen helfen dir, das zu unterscheiden.

Erstens der Letzter-Auftritt-Test: Wenn du für lange Zeit nur noch einen einzigen Text vortragen dürftest, welcher wäre es?

Zweitens der Empfänger-Test: Wer da draußen braucht genau diese Worte?

Nicht irgendwelche schönen Worte, sondern deine.

Drittens die Reifeprüfung: Kannst du den Text vortragen, ohne dass er dich danach tagelang umwirft?

Wenn ja, setz dir eine Frist, einen konkreten Abend bei einem kleinen Open Mic.

Wenn nein, ist Warten keine Feigheit, sondern Vernunft.

Gleis 2 fragt: Wenn die Bühne ein Portal zu einer anderen Welt wäre, welche Welt würdest du erschaffen?

Die Frage klingt verspielt, aber sie verändert, wie du auftrittst.

Wer nur einen Text vorliest, ist ein Vorleser.

Wer für sechs Minuten eine Welt baut, ist Gastgeber in einem anderen Land.

Überleg dir drei Dinge.

Wie sieht deine Welt aus?

Welche Gesetze gelten dort, etwa: Hier darf geweint werden, oder: Hier ist die Zeit stehen geblieben?

Und wer sind die Leute im Saal in dieser Welt: Gäste, Geister, Mitreisende?

Deine Stimme, dein Körper und kleine Details machen die Welt spürbar.

Eine leisere Stimme für eine Unterwasserwelt.

Ein langsamer Gang für eine Welt, in der die Zeit stillsteht.

Weltenbibliothek · zehn Welten zum Ausleihen

Badewanne · warm, schützendDachboden · staubig, vergessenWartesaal · Übergang, niemand bleibtKlassenzimmer · streng, bewertendMärchenwald · magisch und dunkelLabor · kalt, genauNachtzug · zwischen den OrtenKüche · warm, familiärSpiegelkabinett · verzerrt, ehrlichLeuchtturm · einsam, wachsam

Gleis 3 und 4: der Moment, der dich getroffen hat, und das Gespräch mit einem toten Dichter

§ 21Gleis 3 · Der Moment, der dich getroffen hat

In welchem Moment hat dich ein Text so berührt, dass du die Zeit vergessen hast?

Du erinnerst dich genau → lies weiter bei § 22

Schreib die Szene auf: Ort, Alter, Geräusche, Licht. Dann den Satz, der dich getroffen hat, in deinen eigenen Worten.

Dir fällt nichts ein → lies weiter bei § 23

Hör dir drei Slam-Texte an und notiere, an welcher Stelle du aufgehört hast, aufs Handy zu schauen.

§ 28Gleis 4 · Das Gespräch mit einem toten Dichter

Mit welcher verstorbenen Dichterin oder welchem verstorbenen Dichter würdest du sprechen – und was würdest du fragen?

Du hast sofort einen Namen → lies weiter bei § 29

Schreib drei Fragen auf und zu jeder eine Antwort, die du dir ausdenkst. Kennzeichne sie klar als erfunden.

Du kennst kaum tote Dichter → lies weiter bei § 30

Leih dir in der Bücherei einen Gedichtband aus der Zeit deiner Großeltern und lies zehn Seiten, nur zehn.

Gleis 3 fragt: In welchem Moment hat dich ein Text so berührt, dass du die Zeit vergessen hast?

Fast alle, die schreiben, haben so einen Moment.

Du warst zwölf, fünfzehn oder achtzehn, und plötzlich stand die Welt still.

Grab diese Erinnerung aus, so genau es geht.

Wo warst du, wie alt, und was genau hast du gehört?

Und was hat es mit dir gemacht?

Dann frag dich, was an diesem Menschen oder diesem Text besonders war.

War er ehrlich, verletzlich, wütend, zärtlich, regelbrechend?

Und jetzt die eigentliche Frage: Wie wäre es, wenn du das heute wärst?

Nicht wie jemand anderes werden, sondern dir diese Stärke leihen und deine eigene Geschichte behalten.

Probier es mit zwei Vorbildern gleichzeitig, etwa den Wortspielen einer Rapperin und der Ruhe eines alten Mönchs.

Aus solchen Mischungen entsteht oft ein eigener Ton.

Gleis 4 fragt: Wenn du mit einer verstorbenen Dichterin oder einem verstorbenen Dichter sprechen könntest, wer wäre es, und was würdest du fragen?

Heinrich Heine könntest du fragen, wie man spottet, ohne kalt zu werden.

Mascha Kaléko, wie man über den Alltag so schreibt, dass er leuchtet.

Und Rainer Maria Rilke, der einem jungen Dichter in seinen berühmten Briefen sinngemäß riet, die Fragen selbst liebzuhaben, statt sofort nach Antworten zu suchen.

Dann schreib nicht über die Person, sondern mit ihr.

Ein Dialog, in dem du fragst und dir ausdenkst, was sie antworten könnte.

Kein Bullshit: Leg dabei niemandem echte Zitate in den Mund, die es nicht gibt.

Mach klar, dass es dein erfundenes Gespräch ist.

Jede ungewöhnliche Frage eine Weiche: Ein Waschbär sitzt im Morgennebel zwischen auseinanderlaufenden Gleisen
Jede Frage ist eine Weiche · bahn-slam.de

Gleis 5: Was passiert, wenn du dich nicht mehr versteckst

§ 35 · Gleis 5 · Womit du dich versteckst

VERSTECKSO KLINGT ESOHNE VERSTECK
Metaphern-Mauer„Mein Herz ist ein Ozean der Traurigkeit.“„Seit März gehe ich nicht ans Telefon, wenn meine Schwester anruft.“
Wir-Falle„Wir alle kennen Einsamkeit.“„Ich esse seit Wochen allein, meistens im Stehen.“
Damals-Flucht„Früher war alles anders.“„Heute war ein schlechter Tag.“
Happy-End-Lüge„Am Ende habe ich gelernt zu lieben.“„Ich übe noch.“

Gleis 5 ist das unbequemste.

Es fragt: Was würde passieren, wenn du aufhörst, dich zu verstecken?

Die meisten Verstecke sehen aus wie Kunst.

Eine schöne Metapher statt eines klaren Satzes.

Ein allgemeines Wir statt eines Ich.

Eine Geschichte von früher, obwohl es um heute geht.

Ein versöhnliches Ende, obwohl noch nichts versöhnt ist.

Das alles ist erlaubt, aber es sollte eine Entscheidung sein und keine Flucht.

Probier es aus: Nimm deinen letzten Text, such dir die schönste Metapher und schreib daneben, was sie eigentlich meint.

Oft ist der schlichte Satz der stärkere.

Aber hier kommt der Haken: Sich nicht mehr zu verstecken heißt nicht, alles zu erzählen.

Du entscheidest, was auf die Bühne gehört und was bei dir bleibt.

Und wenn beim Schreiben etwas hochkommt, das dich überrollt, sprich mit jemandem, dem du vertraust.

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos unter 0800 111 0 111.

Versteck-Check

Gleis 6: Der letzte Mensch und das letzte Gedicht

§ 42Gleis 6 · Das letzte Gedicht

Du bist der letzte Mensch auf der Erde. Irgendwo steht noch ein Laptop mit Strom. Du schreibst eine Nachricht, die niemand lesen wird.

Wen würdest du vermissen?

Schreib Namen auf. Dann zu jedem Namen einen Gegenstand, der dich an ihn erinnert.

Was würdest du bereuen?

Nicht das Große. Das Kleine: der Anruf, der Satz, der Umweg.

Welche Wahrheit würdest du endlich aussprechen?

Ein Satz. Ohne Begründung.

Welche Lüge würdest du endlich zugeben?

Die kleinste reicht. Oft ist sie die ehrlichste.

Gleis 6 ist das stillste.

Es fragt: Was würdest du schreiben, wenn es niemanden mehr gäbe, der es liest?

Die Frage klingt düster, aber sie befreit.

Denn plötzlich fällt alles weg, was dich beim Schreiben bremst.

Keine Wertung, kein Applaus, keine Angst zu enttäuschen.

Vier Fragen helfen dir, diesen Text zu finden.

Wen würdest du vermissen?

Was würdest du bereuen?

Welche Wahrheit würdest du endlich aussprechen?

Und welche Lüge würdest du endlich zugeben?

Schreib die Antworten auf, ohne an ein Publikum zu denken.

Erst danach entscheidest du, ob und wie daraus ein Bühnentext wird.

Meistens wird er ehrlicher als alles, was du für ein Publikum geschrieben hättest.

Bahn-Slam · „24 Fragen, die du nicht beantworten wirst“ · Podcast, Folge 32

Hör dir die Folge an und notiere die eine Frage, bei der du am liebsten weiterspulen würdest.

Genau die gehört in dein Notizbuch.

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Der Geheimgang: sechs Bonusfragen aus Hogwarts

§ 77 · Der Geheimgang · sechs Fragen aus Hogwarts

Horkrux

Wo hast du ein Stück von dir versteckt, damit es niemand verletzen kann?

Patronus

Welche Erinnerung ist so hell, dass sie dir auch an dunklen Tagen hilft?

Unverzeihliche Flüche

Welcher Satz, den jemand zu dir gesagt hat, wirkt bis heute?

Spiegel Nerhegeb

Was würdest du sehen, wenn ein Spiegel deinen tiefsten Wunsch zeigt?

Sprechender Hut

In welches Haus würdest du einsortiert – und wo wehrst du dich dagegen?

Kammer des Schreckens

Was hältst du verschlossen, und was wäre das Schlimmste, wenn es herauskäme?

Albert blättert zu einem Abschnitt, den man nur über einen Geheimgang erreicht, wie in jedem guten Spielbuch.

Dahinter warten sechs Fragen aus der Welt von Harry Potter.

Sie funktionieren, weil fast alle diese Bilder kennen.

Ein Horkrux ist ein Gegenstand, in dem ein Teil einer Seele versteckt wird.

Ein Patronus entsteht aus einer glücklichen Erinnerung und vertreibt die Dunkelheit.

Der Spiegel Nerhegeb zeigt den tiefsten Wunsch dessen, der hineinschaut.

Und der Sprechende Hut sortiert neue Schülerinnen und Schüler in eines von vier Häusern.

Nimm dir eine Frage pro Woche vor.

Die Frage nach den Flüchen ist die schwerste.

Wenn sie etwas berührt, das noch wehtut, lass dir Zeit und hol dir Unterstützung, statt sie allein auf einer Bühne zu beantworten.

Vier Häuser, vier Schreibtypen

Gryffindor

Mut- und Heldentexte

Gefahr: predigen

Ravenclaw

Sprachspiel und Form

Gefahr: zu kopflastig

Hufflepuff

Herzenstexte über Nähe

Gefahr: zu harmlos

Slytherin

schonungslose Texte über Macht

Gefahr: zu verletzend

Die vier Häuser taugen übrigens erstaunlich gut als Schreibtypen.

Die meisten sind eine Mischung, und das ist gut so.

Spannend wird es dort, wo du dich gegen deine Sortierung wehrst.

Genau da liegt meistens dein nächster Text.

Offen, persönlich, ein bisschen unbequem. Nichts wird gespeichert.

Und Magdalena?

Magdalena nimmt das Spielbuch mit nach Hause.

Sie fährt alle sechs Gleise ab, eins pro Abend.

Auf Gleis 6 bleibt sie hängen.

Sie schreibt eine Nachricht an niemanden, drei Seiten lang, und merkt irgendwann, dass sie an ihren Bruder schreibt, mit dem sie seit zwei Jahren kaum spricht.

Daraus wird ihr erster Slam-Text.

Er beginnt nicht mit der Frage, was sie anziehen soll.

Er beginnt mit der Frage, wann sie zuletzt gefragt hat, wie es ihm geht.

Am Samstag trägt sie ihn bei einem kleinen Open Mic im Bahnhofscafé vor.

Es wird still, dann warm.

Ihr Bruder sitzt nicht im Publikum.

Aber am Sonntag ruft sie ihn an.

Als sie Albert das Buch zurückbringt, zeigt er auf die letzte Seite.

Dort steht, mit Bleistift, ein Abschnitt, der nicht gedruckt ist.

§ 99

Welche Frage hast du dich nie getraut zu stellen?

(darunter, in neuer Schrift, eine zweite Frage)

„Hab ich vor dreißig Jahren reingeschrieben“, sagt Albert.

„Für die Nächste, die es braucht.“

Magdalena nimmt einen Stift und schreibt darunter eine neue Frage.

Welche, verrät sie nicht.

Dann stellt sie das Buch zurück in den Schrank.

Also merke: Du brauchst keine besseren Antworten, sondern ungewöhnlichere Fragen.

Offen, persönlich und ein bisschen unbequem.

Beantworte eine davon pro Woche.

Und wenn eine Frage wehtut, bist du vermutlich auf dem richtigen Gleis.

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— Stephan Pinkwart —

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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