Poetry Slam auf Englisch: dein Text auf einem zweiten Gleis

Poetry Slam auf Englisch: dein Text auf einem zweiten Gleis

Poetry Slam auf Englisch: eine Person am Mikrofon auf einer kleinen Bühne im warmen Licht
bahn-slam.de

Vielleicht kennst du das Gefühl.

Du schreibst deine Texte auf Deutsch.

Und dann hörst du einen englischen Slam.

Und irgendetwas daran zieht dich an.

Der Klang.

Der Rhythmus.

Die vielen kurzen, harten Wörter.

Und du denkst: Könnte ich das auch?

Könnte ich auf Englisch slammen?

Die kurze Antwort ist: ja.

Die lange Antwort steht in diesem Text.

Wir schauen uns an, was auf Englisch anders ist.

Wo die Fallen liegen.

Und wie du klein und sicher anfängst.

Ohne dass du perfekt Englisch können musst.

Poetry Slam auf Englisch: der Reiz der zweiten Sprache

Warum reizt uns eine zweite Sprache so?

Ich glaube, es liegt an der Distanz.

Deine Muttersprache ist zu nah.

Jedes Wort schleppt Erinnerungen mit.

Jede Wendung hast du tausendmal gehört.

Auf Englisch ist das anders.

Die Wörter fühlen sich frischer an.

Sie sind noch nicht abgegriffen.

Ein englisches Wort kann dich überraschen.

Es öffnet einen neuen Raum.

Viele Slammer erleben das.

Auf Englisch trauen sie sich mehr.

Sie werden direkter.

Sie werden ehrlicher.

Weil die fremde Sprache wie ein Schutz wirkt.

Man versteckt sich ein wenig hinter ihr.

Und wird dadurch mutiger.

Das ist ein echter Gewinn.

Aber der Reiz hat auch eine Kehrseite.

Auf Englisch hörst du deine Fehler schlechter.

Du merkst nicht, wenn ein Satz holpert.

Du spürst den Klang nicht so genau.

Darum braucht es ein paar Regeln.

Damit aus dem Reiz auch ein guter Text wird.

Genau die schauen wir uns jetzt an.

Der Spurwechsel: von einer Sprache auf die andere

Stell dir einen Zug vor.

Er fährt auf einem Gleis.

Sicher, ruhig, seit Jahren dasselbe.

Das ist deine Muttersprache.

Und dann kommt eine Weiche.

Der Zug wechselt auf ein anderes Gleis.

Kurz ruckelt es.

Man spürt den Übergang.

Und dann rollt der Zug weiter.

Auf einer neuen Spur.

Genau das ist Poetry Slam auf Englisch.

Ein Spurwechsel.

Deine Gedanken bleiben dieselben.

Deine Gefühle bleiben dieselben.

Nur das Gleis darunter ist neu.

Und ein Spurwechsel braucht etwas Übung.

Beim ersten Mal ruckelt es stärker.

Beim zehnten Mal merkst du es kaum noch.

Wichtig ist nur: Du musst die Weiche stellen.

Du musst dich trauen, das Gleis zu wechseln.

Viele bleiben aus Angst auf dem alten Gleis.

Sie sagen: Mein Englisch ist zu schlecht.

Aber darum geht es gar nicht.

Es geht nicht um perfektes Englisch.

Es geht darum, dass der Zug weiterfährt.

Mit deiner Geschichte an Bord.

Und wie so ein Wechsel gelingt, zeigt einer besonders schön.

Ein Mann, der sein ganzes Leben die Spur gewechselt hat.

Joseph Conrad: Englisch war nicht seine erste Sprache

Zurück zu dem Jungen aus Polen.

Józef Korzeniowski wächst mit Polnisch auf.

Als Kind spricht er kein Wort Englisch.

Seine zweite Sprache wird Französisch.

Englisch kommt erst viel später.

Als er zur See geht, ist er ein junger Mann.

Er hört Englisch zum ersten Mal richtig an Bord.

Zwischen Matrosen, Tauen und Wind.

Er lernt es im Alltag, nicht in der Schule.

Wort für Wort, Hafen für Hafen.

Und er spricht es nie ohne Akzent.

Sein ganzes Leben nicht.

Wer ihn reden hört, hört den Fremden.

Und trotzdem trifft er eine mutige Entscheidung.

Er beschließt, auf Englisch zu schreiben.

Nicht auf Polnisch, seiner Muttersprache.

Nicht auf Französisch, seiner zweiten Sprache.

Sondern auf Englisch, seiner dritten.

Das ist, als würdest du in der schwierigsten Spur fahren.

Freiwillig.

Und was passiert?

Er wird einer der größten Stilisten dieser Sprache.

Menschen, die mit Englisch geboren wurden, bewundern ihn.

Sein Satzbau, seine Bilder, sein Klang.

Alles auf Englisch.

Alles in der Sprache, die er spät gelernt hat.

Was können wir daraus lernen?

Dass der Akzent kein Hindernis ist.

Dass später Anfangen kein Hindernis ist.

Conrad hatte beides.

Und er hat es trotzdem geschafft.

Weil er die Weiche gestellt hat.

Weil er den Spurwechsel gewagt hat.

Du musst kein zweiter Conrad werden.

Du musst nur den ersten Text wagen.

Was auf Englisch anders klingt

Englisch klingt anders als Deutsch.

Das merkst du sofort.

Aber warum eigentlich?

Ein Grund sind die kurzen Wörter.

Englisch hat viele Wörter mit nur einer Silbe.

Love. Fear. Home. Run. Stay.

Diese kurzen Wörter schlagen wie Trommeln.

Sie geben dem Text einen harten Takt.

Deutsch hat oft längere Wörter.

Verantwortung. Geborgenheit. Vergänglichkeit.

Schöne Wörter, aber schwerer im Takt.

Auf Englisch bekommst du den Rhythmus fast geschenkt.

Ein zweiter Grund ist die Betonung.

Englisch betont stark und klar.

Bestimmte Silben werden richtig herausgehoben.

Das macht die Sprache musikalisch.

Fast wie ein Beat unter deinen Worten.

Ein dritter Grund ist der Reim.

Englisch reimt sich leicht.

Es gibt unzählige kurze Reimpaare.

Das kann ein Geschenk sein.

Und eine Falle, dazu später mehr.

Für den Anfang halte nur fest:

Englisch hat einen eigenen Beat.

Wenn du auf Englisch schreibst, hörst du ihn.

Nutze ihn.

Lass die kurzen Wörter trommeln.

Wie einer, der genau das perfekt macht.

Rudy Francisco – „Complainers“ · Button Poetry

Der Vorteil: auf Englisch traust du dich mehr

Ich habe es oben schon angedeutet.

Eine fremde Sprache macht mutig.

Das klingt seltsam, ist aber wahr.

Auf Deutsch wiegst du jedes Wort.

Du kennst jede Nebenbedeutung.

Du weißt, wie es sich anfühlt, das zu sagen.

Und darum bremst du dich.

Du traust dich nicht an die harten Sätze.

Auf Englisch ist diese Bremse gelöst.

Die Wörter sind nicht so schwer beladen.

Du sagst Dinge, die du auf Deutsch verstecken würdest.

Über Liebe.

Über Angst.

Über Scham.

Die fremde Sprache gibt dir Deckung.

Wie eine Bahnhofshalle, in der dich keiner kennt.

Du bist mitten unter Menschen.

Und trotzdem anonym.

Das macht frei.

Viele schreiben auf Englisch ehrlicher.

Sie kommen näher an ihren Kern.

Das ist ein echter, großer Vorteil.

Nutze ihn bewusst.

Frag dich: Was traue ich mich auf Deutsch nicht?

Und schreib genau das auf Englisch.

Da liegt oft dein bester Text.

Der Nachteil: du hörst deine Fehler nicht

Jeder Vorteil hat einen Preis.

Der Preis heißt: du hörst dich schlechter.

In deiner Muttersprache hast du ein feines Ohr.

Du spürst sofort, wenn ein Satz schief klingt.

Du merkst, wenn ein Wort zu viel ist.

Auf Englisch fehlt dir dieses Ohr.

Zumindest am Anfang.

Du schreibst einen Satz, der für dich gut klingt.

Und ein Muttersprachler zuckt zusammen.

Weil die Wortstellung seltsam ist.

Oder weil das Wort nicht ganz passt.

Das ist normal.

Das ist kein Grund aufzuhören.

Aber es ist ein Grund, vorsichtig zu sein.

Übersetze nicht Wort für Wort aus dem Deutschen.

Das geht fast immer schief.

Deutsche Redewendungen klingen auf Englisch oft falsch.

Denk lieber gleich auf Englisch.

Auch wenn das schwerer ist.

Und hol dir Hilfe.

Lass jemanden drüberlesen, der die Sprache besser kann.

Das ist keine Schwäche.

Das ist Handwerk.

Auch Conrad hatte Menschen, die seine Texte prüften.

Niemand fährt den Spurwechsel ganz allein.

Und niemand muss es.

Poetry Slam auf Englisch: zwei Bahngleise laufen an einer Weiche zusammen, im warmen Abendlicht
bahn-slam.de

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Wie du anfängst: klein und sicher

Du musst nicht mit einem ganzen Text starten.

Fang klein an.

Schreib zuerst nur eine einzige Zeile auf Englisch.

Eine Zeile, die dir gefällt.

Sprich sie laut aus.

Immer wieder.

Bis sie sich in deinem Mund richtig anfühlt.

Dann schreib eine zweite Zeile.

So baust du dir langsam einen Text.

Zeile für Zeile, wie Schwellen auf einem Gleis.

Ein anderer guter Weg ist die Mischung.

Schreib deinen Text erst auf Deutsch.

Und übertrage dann einzelne Stellen ins Englische.

Die stärksten Stellen zuerst.

So merkst du, was auf Englisch trägt.

Und was nicht.

Wichtig ist nur, dass du anfängst.

Nicht perfekt.

Nur ehrlich.

Der erste englische Text ist immer der schwerste.

Danach wird jeder leichter.

Das ist wie beim Radfahren.

Oder eben wie beim Spurwechsel.

Einmal die Weiche gestellt, rollt der Zug.

Und hier ist mein wichtigster Tipp.

Er gilt für Englisch und für jede Sprache.

Lies deinen Text immer laut vor.

Nicht im Kopf.

Laut, mit deiner echten Stimme.

Nur so hörst du, ob er trägt.

Das ist der eine Tipp, den du nie vergessen solltest.

Aussprache: perfekt muss sie nicht sein

Jetzt zur großen Angst.

Zur Aussprache.

Viele trauen sich nicht, weil sie Angst vor ihrem Akzent haben.

Diese Angst kannst du ablegen.

Denn ein Akzent ist kein Fehler.

Ein Akzent ist eine Farbe.

Denk an Conrad.

Er hat sein Leben lang mit Akzent gesprochen.

Und war ein Meister der englischen Sprache.

Auf einer Slam-Bühne gilt dasselbe.

Das Publikum will keine perfekte Aussprache.

Es will Wahrheit.

Es will spüren, dass du meinst, was du sagst.

Ein leichter deutscher Akzent stört dabei nicht.

Manchmal macht er dich sogar besonders.

Trotzdem solltest du üben.

Nicht für die Perfektion.

Sondern für die Klarheit.

Man muss dich verstehen.

Das ist das Ziel.

Sprich langsamer, als du denkst.

Auf einer fremden Sprache neigt man zum Hetzen.

Nimm bewusst das Tempo raus.

Achte auf die Endungen der Wörter.

Im Deutschen verschlucken wir sie gern.

Im Englischen tragen sie viel Bedeutung.

Und such dir Vorbilder zum Nachsprechen.

Hör einen englischen Slam und sprich mit.

So lernt dein Mund die neue Spur.

Wortschatz: schreib, was du wirklich kannst

Ein häufiger Fehler ist der Wörterbuch-Text.

Man schlägt schwere, schöne Wörter nach.

Und baut sie ein, um klug zu klingen.

Das geht fast immer schief.

Denn du kannst diese Wörter nicht wirklich.

Du kennst ihren genauen Klang nicht.

Du kennst ihre feinen Bedeutungen nicht.

Und das hört man.

Der Text wirkt geliehen.

Nicht wie deiner.

Mach es anders.

Schreib mit den Wörtern, die du wirklich hast.

Auch wenn es einfache Wörter sind.

Gerade weil es einfache Wörter sind.

Einfache Wörter sind auf der Bühne stark.

Sie treffen sofort.

Home. Hurt. Hope. Hold on.

Das versteht jeder.

Das fühlt jeder.

Ein kleiner, sicherer Wortschatz schlägt einen großen, wackligen.

Merk dir das.

Deine Sprache soll dir gehören.

Nicht dem Wörterbuch.

Reim auf Englisch: Geschenk und Falle zugleich

Englisch reimt sich leicht.

Das ist ein Geschenk.

Und eine Gefahr.

Die Gefahr zuerst.

Weil der Reim so leicht kommt, wird man faul.

Man reimt, nur weil es geht.

Und der Text verliert seinen Sinn.

Er klingt dann wie ein Kinderlied.

Nett, aber leer.

Das willst du nicht.

Also die Regel: Der Reim dient dem Inhalt.

Nie umgekehrt.

Frag dich bei jedem Reim: Muss das sein?

Sagt der Reim etwas?

Oder klingelt er nur?

Wenn er nur klingelt, streich ihn.

Jetzt das Geschenk.

Ein guter Reim im Englischen ist mächtig.

Er verbindet zwei Gedanken wie eine Kupplung zwei Waggons.

Fest und hörbar.

Nutze das an den wichtigen Stellen.

Nicht in jeder Zeile.

Sondern da, wo es zählt.

Dort, wo dein Gedanke am stärksten ist.

Ein einziger perfekter Reim wirkt mehr als zwanzig billige.

Das gilt auf Deutsch.

Und auf Englisch erst recht.

Rhythmus und Flow im Englischen

Kommen wir zum Herzstück.

Zum Flow.

Flow heißt: Dein Text fließt.

Er hat einen Puls, der trägt.

Auf Englisch ist dieser Puls schnell zu finden.

Weil die kurzen Wörter von selbst einen Takt bilden.

Spiel damit.

Setz mehrere kurze Wörter hintereinander.

Und dann plötzlich ein längeres.

Der Bruch schafft Spannung.

Wechsle das Tempo.

Mal schnell, wie ein Zug auf freier Strecke.

Mal langsam, wie eine Einfahrt in den Bahnhof.

Dieser Wechsel hält die Ohren wach.

Ein gleichmäßiger Text schläfert ein.

Ein Text mit Tempowechsel packt.

Und noch etwas hilft dem Flow.

Die Wiederholung.

Im Englischen wirkt sie besonders stark.

Wiederhol eine kurze Zeile.

Am Anfang mehrerer Sätze.

Das gibt dem Text ein Rückgrat.

Wie Schienen, die immer parallel laufen.

Das Publikum spürt diese Struktur.

Auch ohne dass es sie benennen kann.

Und es lässt sich mittragen.

Die Bühne: englische Slams und wo du sie findest

Wo trägst du deinen englischen Text nun vor?

Die gute Nachricht: Es gibt viele Bühnen.

In großen Städten gibt es englische Slams.

Oft heißen sie „English Open Mic“.

Dort treffen sich Menschen aus aller Welt.

Viele von ihnen sind selbst keine Muttersprachler.

Das nimmt den Druck.

Du bist dort nicht der einzige mit Akzent.

Im Gegenteil, die Vielfalt ist Teil des Reizes.

Ein anderer Weg führt ins Netz.

Es gibt Online-Slams auf Englisch.

Da kannst du von zu Hause aus teilnehmen.

Ein sanfter Einstieg.

Und du kannst reisen.

London zum Beispiel hat eine große Slam-Szene.

Dort ist Englisch die Bühnensprache.

Und die Hallen sind voll.

Am Bahnhof King’s Cross steigst du aus.

Und mitten in der Stadt findest du offene Bühnen.

Wie ein guter englischer Vortrag klingt, zeigt das nächste Video.

Schau, wie ruhig und klar sie spricht.

Sarah Kay – „If I should have a daughter“ · TED

Üben: laut lesen, aufnehmen, anhören

Jetzt zum wichtigsten Werkzeug.

Es kostet nichts.

Und es macht dich schnell besser.

Nimm dich selbst auf.

Mit dem Handy, ganz einfach.

Sprich deinen englischen Text ein.

Und dann hör ihn dir an.

Das ist am Anfang unangenehm.

Die eigene Stimme klingt fremd.

Der eigene Akzent fällt dir auf.

Halte das aus.

Denn genau da liegt dein Fortschritt.

Beim Anhören merkst du sofort, wo es hakt.

Wo du zu schnell wirst.

Wo ein Wort undeutlich ist.

Wo eine Betonung fehlt.

Schreib dir diese Stellen auf.

Und übe genau sie.

Nach ein paar Aufnahmen hörst du den Unterschied.

Dein Text wird klarer.

Dein Mund wird sicherer.

Und deine Angst wird kleiner.

Ein zweiter Übungstrick: das Nachsprechen.

Nimm eine Zeile aus einem englischen Slam.

Und sprich sie exakt nach.

Kopiere Tempo, Pause und Betonung.

So stiehlst du dir den Klang.

Ganz legal.

Und baust ihn in deine eigene Spur ein.

Zweisprachig slammen: Deutsch und Englisch mischen

Es gibt noch einen dritten Weg.

Du musst dich nicht entscheiden.

Du kannst beide Sprachen mischen.

Das nennt man auch Code-Switching.

Der Text läuft auf Deutsch.

Und an einer Stelle springt er ins Englische.

Genau dort, wo es brennt.

Dieser Sprung kann sehr stark sein.

Er wirkt wie ein plötzlicher Spurwechsel mitten in der Fahrt.

Das Publikum horcht auf.

Warum wechselt sie jetzt die Sprache?

Diese Frage schafft Spannung.

Aber Vorsicht.

Der Wechsel muss einen Grund haben.

Nicht einfach nur, weil es cool klingt.

Wechsle die Sprache, wenn sich auch das Gefühl wechselt.

Wenn ein Gedanke auf Englisch einfach ehrlicher ist.

Oder wenn eine Erinnerung auf Englisch passiert ist.

Dann ist der Wechsel wahr.

Und dann trägt er.

Probier es aus.

Nimm einen deutschen Text.

Und übertrage nur den Höhepunkt ins Englische.

Oft ist das der stärkste Moment des ganzen Textes.

Häufige Fehler beim englischen Text

Lass uns die typischen Fallen sammeln.

Damit du sie umfährst.

Fehler eins: Wort-für-Wort-Übersetzung.

Deutsche Sätze klingen selten gut auf Englisch.

Denk gleich in der neuen Sprache.

Fehler zwei: zu große Wörter.

Schreib mit dem, was du sicher beherrschst.

Fehler drei: zu viele Reime.

Reim nur, wenn es dem Sinn dient.

Fehler vier: zu schnell sprechen.

Auf einer fremden Sprache hetzt man leicht.

Nimm bewusst Tempo raus.

Fehler fünf: fehlende Pausen.

Pausen sind auf Englisch genauso wichtig wie auf Deutsch.

Lass die starken Sätze wirken.

Fehler sechs: den Akzent verstecken wollen.

Steh zu deinem Klang.

Fehler sieben: keinen Muttersprachler fragen.

Ein kurzer Blick von außen rettet viele Zeilen.

Wer diese sieben Fallen kennt, umfährt sie.

Und kommt sicher an.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Storytelling auf Englisch: erzähl, zeig nicht nur

Ein guter Slam erzählt fast immer eine Geschichte.

Das gilt auf Deutsch.

Und es gilt auf Englisch.

Im Video eben hast du es gesehen.

Sie beginnt nicht mit einer großen These.

Sie beginnt mit einem Bild.

Mit einer Tochter, die es noch nicht gibt.

Und du bist sofort dabei.

Das ist die Kraft der Geschichte.

Sie zieht dich ins Bild.

Mach es genauso.

Auch auf Englisch.

Zeig eine Szene.

Einen Ort.

Einen Menschen.

Einen Moment.

Auf Englisch fällt das oft sogar leichter.

Weil die kurzen Wörter schnelle Bilder malen.

A door. A train. A hand. A goodbye.

Vier Wörter, und schon steht eine Szene.

Vermeide die großen, leeren Begriffe.

Freedom. Pain. Life.

Diese Wörter sagen alles und nichts.

Zeig lieber das kleine Bild.

Der volle Aschenbecher.

Der letzte Zug um kurz nach eins.

Aus kleinen Bildern wächst das große Gefühl.

Ganz von selbst.

Das ist die Regel für jede Sprache.

Erzähl, statt zu behaupten.

Kürzen: auf Englisch ist weniger noch mehr

Englische Texte werden schnell zu lang.

Weil man mehr Wörter braucht, um sicher zu gehen.

Man erklärt zu viel.

Man wiederholt aus Angst, nicht verstanden zu werden.

Genau das musst du am Ende streichen.

Nimm deinen fertigen Text.

Und lies jede Zeile mit einer Frage.

Braucht der Text diese Zeile wirklich?

Wenn nicht, weg damit.

Kürzen tut weh.

Aber Kürzen macht stark.

Ein kurzer Text trifft härter.

Er lässt Raum für die Pausen.

Und Pausen sind die halbe Miete.

Streich zuerst die Füllwörter.

Im Englischen sind das oft „just“, „really“, „very“.

Sie machen den Text weich.

Ohne sie steht er fester.

Streich dann die doppelten Gedanken.

Sag jede Sache nur einmal.

Aber sag sie richtig.

Ein Text ist nicht fertig, wenn nichts mehr passt.

Ein Text ist fertig, wenn nichts mehr fehlt.

Und nichts mehr zu viel ist.

Das gilt in jeder Sprache.

Auf Englisch nur noch ein bisschen mehr.

Der Auftritt: Körper und Stimme sprechen mit

Ein Text ist erst halb fertig, wenn er auf dem Papier steht.

Die andere Hälfte ist der Auftritt.

Und der geht über die Sprache hinaus.

Dein Körper spricht mit.

Deine Hände.

Dein Blick.

Deine Haltung.

Das ist praktisch für dich.

Denn diese Sprache ist überall gleich.

Ein ehrlicher Blick wirkt auf Englisch wie auf Deutsch.

Eine ruhige Hand beruhigt jeden Saal.

Nutze das.

Wenn dir mal ein Wort fehlt, hilft dein Körper.

Er hält den Moment.

Er füllt die Pause mit Bedeutung.

Auch deine Stimme trägt viel.

Wie laut, wie leise, wie schnell.

Das versteht das Publikum, egal in welcher Sprache.

Ein geflüsterter englischer Satz wirkt.

Auch wenn nicht jeder jedes Wort versteht.

Weil das Gefühl ankommt.

Also übe nicht nur die Wörter.

Übe auch, wie du stehst.

Wie du atmest.

Wie du schaust.

Der Körper ist deine sicherste Spur.

Auf ihr fährst du auch durch fremdes Land.

Wo du die englischen Wörter für dein Gefühl findest

Ein Problem taucht oft auf.

Du hast ein Gefühl.

Aber dir fehlt das englische Wort dafür.

Das ist normal.

Und es gibt einen guten Umweg.

Beschreib das Gefühl, statt es zu benennen.

Dir fehlt das Wort für „Sehnsucht“?

Dann zeig einen Menschen am Fenster.

Der auf einen Zug wartet, der nicht kommt.

Schon ist die Sehnsucht da.

Ganz ohne das schwere Wort.

Das ist sogar der bessere Weg.

Denn Bilder wirken stärker als Begriffe.

In jeder Sprache.

Ein zweiter Trick hilft auch.

Hör genau hin, wenn Muttersprachler fühlen.

In Liedern.

In Filmen.

In Slams.

Wie sagen sie, dass sie traurig sind?

Welche kleinen Wörter benutzen sie?

Sammle diese Wendungen.

Schreib sie in ein Heft.

So baust du dir dein eigenes Gefühls-Wörterbuch.

Eins, das dir wirklich gehört.

Und aus dem du sicher schöpfen kannst.

Nach und nach füllt es sich.

Und mit ihm füllt sich dein Mut.

Der Titel auf Englisch: kurz und offen

Auch der Titel will überlegt sein.

Auf Englisch gilt dieselbe Regel wie auf Deutsch.

Kurz ist besser als lang.

Ein, zwei, drei Wörter reichen oft.

Der Titel soll neugierig machen.

Er soll nicht schon alles verraten.

Ein guter Titel ist wie ein Bahnsteigschild.

Er zeigt die Richtung.

Aber nicht das ganze Ziel.

Nimm ein starkes Wort aus deinem Text.

Und mach es zum Titel.

Am besten ein einfaches, klares Wort.

Vermeide die großen, abgegriffenen Titel.

„Love“ allein ist zu leer.

„Last train“ hat schon ein Bild.

Spürst du den Unterschied?

Das eine ist ein Begriff.

Das andere ist eine Szene.

Und Szenen ziehen uns hinein.

Probier mehrere Titel aus.

Sprich sie laut.

Welcher klingt am besten in deinem Mund?

Den nimmst du.

Der Titel ist das erste Wort deines Auftritts.

Lass ihn sitzen.

Deine Angst ist kleiner, als du denkst

Zum Schluss noch ein Wort zur Angst.

Die Angst vor der fremden Sprache ist groß.

Vor dem Publikum.

Vor dem Moment, in dem ein Wort fehlt.

Ich kann dich beruhigen.

Das Publikum ist auf deiner Seite.

Fast immer.

Menschen, die zu einem Slam gehen, sind offen.

Sie wollen, dass du es schaffst.

Sie freuen sich über deinen Mut.

Gerade in einer zweiten Sprache.

Ein kleiner Versprecher ist kein Drama.

Oft macht er dich sogar sympathisch.

Er zeigt: Da steht ein echter Mensch.

Kein Automat.

Und wenn dir wirklich ein Wort entfällt?

Dann hältst du kurz inne.

Du atmest.

Und du sprichst weiter.

Das Publikum wartet geduldig.

Wie Reisende auf einem Bahnsteig.

Der Zug kommt ja gleich wieder.

Also lass die Angst kleiner werden.

Sie schrumpft mit jedem Auftritt.

Bis von ihr nur noch ein kleines Kribbeln bleibt.

Und dieses Kribbeln ist gut.

Es heißt, dass es dir wichtig ist.

Ein letzter Gedanke: die Sprache gehört dir

Vergiss eine Sache nie.

Englisch gehört nicht nur den Muttersprachlern.

Es gehört allen, die es benutzen.

Auch dir.

In dem Moment, in dem du auf Englisch schreibst, ist es deine Sprache.

Mit deinem Akzent.

Mit deinem Blick auf die Welt.

Genau das macht deinen Text besonders.

Ein Muttersprachler würde ihn nie so schreiben.

Weil er deine Geschichte nicht hat.

Und deinen Weg nicht kennt.

Dein fremder Blick ist ein Geschenk.

Du siehst die Sprache von außen.

Und findest darin Bilder, die andere übersehen.

Also trag deinen Text mit Stolz vor.

Nicht als Gast in einer fremden Sprache.

Sondern als jemand, der ein neues Gleis gebaut hat.

Ganz für sich allein.

Übung: schreib heute fünf englische Zeilen

Genug gelesen.

Jetzt kommt die Übung.

Sie ist klein.

Und sie bringt dich sofort weiter.

Nimm dir ein Blatt.

Oder dein Handy.

Und schreib fünf Zeilen auf Englisch.

Nur fünf.

Zum Thema: ein Abschied.

Warum ein Abschied?

Weil fast jeder einen kennt.

Und weil das Gefühl stark ist.

Benutze nur einfache Wörter.

Keine, die du nachschlagen musst.

Zeig ein Bild, keine These.

Vielleicht einen Bahnsteig.

Vielleicht eine Hand am Fenster.

Vielleicht den Moment, in dem der Zug losfährt.

Fünf Zeilen, mehr nicht.

Dann sprich sie laut aus.

Nimm dich dabei auf.

Und hör es dir an.

Ich verspreche dir etwas.

Diese fünf Zeilen sind dein Spurwechsel.

Ab jetzt kannst du es.

Nicht perfekt.

Aber echt.

Und echt ist alles, was zählt.

Zusammengefasst: dein Fahrplan für den englischen Text

Fassen wir den Weg zusammen.

Damit du ihn im Kopf behältst.

Erstens: Trau dich zum Spurwechsel.

Dein Englisch muss nicht perfekt sein.

Zweitens: Fang klein an.

Eine Zeile, dann die nächste.

Drittens: Schreib mit einfachen Wörtern.

Die kennst du wirklich.

Viertens: Nutze den englischen Beat.

Kurze Wörter trommeln von selbst.

Fünftens: Reim nur, wenn es dem Sinn dient.

Sechstens: Erzähl eine Geschichte in Bildern.

Siebtens: Kürze am Ende hart.

Achtens: Steh zu deinem Akzent.

Er ist eine Farbe, kein Fehler.

Neuntens: Lies laut und nimm dich auf.

Zehntens: Lass einen Muttersprachler drüberschauen.

Das ist dein Fahrplan.

Zehn Punkte, kein Punkt davon schwer.

Häng ihn dir über den Schreibtisch.

Und arbeite ihn ab, Text für Text.

Nach dem dritten englischen Text ruckelt nichts mehr.

Dann rollt dein Zug auch auf dem neuen Gleis.

Ruhig und sicher.

London, der Spurwechsel und dein Text

Kehren wir zurück nach London.

Zum Bahnhof King’s Cross.

Hier kreuzen sich unzählige Gleise.

Züge kommen aus dem ganzen Land.

Und fahren in alle Richtungen weiter.

An jeder Weiche wird eine Entscheidung getroffen.

Links oder rechts.

Altes Gleis oder neues.

Auch du stehst an so einer Weiche.

Du kannst auf dem sicheren Gleis bleiben.

Nur Deutsch, nur das Gewohnte.

Das ist völlig in Ordnung.

Aber da ist auch dieses zweite Gleis.

Es führt in eine neue Sprache.

Und damit zu einem neuen Teil von dir.

Denk an den Jungen aus Polen.

An Józef, der zu Joseph wurde.

Er hat die Weiche gestellt.

In einer Sprache, die er spät und mit Mühe lernte.

Und er wurde darin ein Meister.

Nicht trotz des Spurwechsels.

Sondern wegen ihm.

Du musst nicht so weit gehen.

Du musst nur die ersten fünf Zeilen schreiben.

Heute.

In einfacher, ehrlicher Sprache.

Stell die Weiche.

Und lass deinen Text auf dem neuen Gleis losfahren.

Du wirst sehen, wohin er dich bringt.

Gute Fahrt.

Bahn Slam · Edition

Werbung in eigener Sache

— aber mit Wucht.

Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst — wie ein Sniper mit Reimwaffe:

Was drinsteckt
  • Über 200 kranke Slam-Hacks
  • Storystrukturen wie ein Fitzek-Krimi
  • Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
  • Provokations-Templates
  • Authentizitäts-Trigger
✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch, das du lesen solltest
— Stephan Pinkwart —

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →