Schreiben lernen mit Poetry Slam

Blut tropfte auf mein Notizbuch.

Nicht viel.

Nur ein paar Spritzer vom aufgeplatzten Fingernagel.

Ich hatte drei Stunden lang geschrieben.

Ohne Pause.

Ohne Kaffee.

Ohne Atmen.

Und am Ende?

Vier Seiten Müll.

Wortmüll.

Schreiben lernen Müll

Gedankenmüll.

Existenzieller Schrott, der nicht mal als Altpapier taugte.

Ich riss die Seiten raus, knüllte sie zusammen und warf sie gegen die Wand.

Schreiben lernen?

Fick dich, Schreiben.

Denn hier ist die Wahrheit, die dir niemand erzählt:

Schreiben lernen tut weh.

Richtig weh.

Schreiben lernen mit Poetry Slam


Nicht so "Oh, das ist aber anstrengend"-weh.

Sondern "Ich hasse mich selbst und meine Gedanken und jeden Buchstaben, den ich je produziert habe"-weh.

Verstehst du?

Wahrscheinlich nicht.

Noch nicht.

Aber du wirst.

Denn wenn du bis hierhin gelesen hast, dann bist du einer von uns.

Einer von denen, die glauben, dass Worte heilen können.

Dass Sätze retten können.

Dass ein verdammter Text die Welt verändern kann.

Schreib Mythen Schreiben lernen

Spoiler:

Kann er.

Aber nicht so, wie du denkst.


Dieser Text ist kein Ratgeber.

Dieser Text ist kein Ratgeber.

Er ist eine Waffe.

Ein literarisches Messer, das dich aufschneidet und dir zeigt, was wirklich in dir steckt.

Hier bekommst du:


Einen universellen Poetry-Slam-Tipp, der so radikal ist, dass du ihn entweder hasst oder liebst.

Keine Mitte. Kein "Naja, ganz interessant".


Sondern: Transformation.

  • Dutzende Beispiele von Slammern, Schriftstellern, Musikern und VIPs, die genau das durchgemacht haben, was du gerade durchmachst.
  • Geschichten, die dich zum Lachen, Weinen und Kotzen bringen werden.

Manchmal alles gleichzeitig.

Die brutale Wahrheit über das Schreiben lernen, die dir dein Deutschlehrer nie verraten hat.

Weil er sie selbst nicht kennt.

Und am Ende?

Eine Entscheidung.Entweder du bleibst, wer du bist.

Oder du wirst zur Stimme, vor der andere Angst haben.

Ready?

Dann schnall dich an. Denn ab jetzt wird's ungemütlich.


Julia Engelmann – Vom Studentenzimmer zur Millionen-Reichweite


Engelmann Schreiben lernen



Julia Engelmann war Studentin.

Philosophie, glaube ich.

Oder war es Germanistik?

Egal.

Sie schrieb Texte.

Privat.

Für sich.

In ihrem Zimmer.

Und dann ging sie zu einem Poetry Slam. In Bielefeld.

Ja, Bielefeld. Die Stadt, die es offiziell nicht gibt. Sie trug ihren Text vor: "One Day".

Und das Video?

Ging viral. Millionen Klicks. Buchverträge.

Tourneen.

Aber hier ist der Punkt, den niemand erzählt:

Bevor Julia auf dieser Bühne stand, hatte sie Angst. Panikattacken.

Sie wollte nicht. Sie musste.

Weil sie wusste: Wenn ich diesen Text nicht lese, werde ich ihn für immer bereuen.

Und genau das ist der Unterschied zwischen jemandem, der schreiben will, und jemandem, der schreiben muss.

Julia musste.

Und du?

Musst du auch? Oder willst du nur? Denn wenn du nur willst, dann leg diesen Artikel jetzt weg. Spar dir die Zeit.

Aber wenn du musst?

Dann lies weiter.

Denn jetzt wird's erst richtig heftig.


🔥 Dein interner Link-Kompass

Wenn du mehr von diesen kranken, echten, brutalen Ideen willst – dann lies das hier:



!!!  "Schreib nicht, was du weißt. Schreib, was du fürchtest."  !!!

Klingt einfach?

Ist es nicht.

Lass mich erklären.



Was bedeutet "Schreib, was du fürchtest"?

Du setzt dich hin.

Öffnest dein Notizbuch.

Oder dein Word-Dokument.

Oder deine verdammte Notes-App.

Und dann fragst du dich:

  • "Was ist der eine Gedanke, den ich niemals laut aussprechen würde?"
  • "Was ist die eine Wahrheit, für die ich mich schäme?"
  • "Was ist das eine Geheimnis, das ich mit ins Grab nehmen wollte?"

Und dann schreibst du es auf.

Nicht schön. Nicht literarisch.

Nicht "poetisch".

Sondern roh.

Ehrlich.

Brutal.

Das ist dein Text.

Das ist der Text, der wirkt.

Der berührt.

Der das Publikum zum Schweigen bringt.

Nicht weil er gut ist. Sondern weil er wahr ist.


Beispiel: Rainer Maria Rilke und die Angst vor Nähe

Rilke war ein Genie.

Keine Frage.

Aber weißt du, was sein größtes Problem war?

Nähe.

Er hatte Angst vor Nähe.

Vor Intimität.

Vor der Berührung eines anderen Menschen.

Und was hat er gemacht?

Er hat darüber geschrieben.

In "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" beschreibt er diese Angst so präzise, so schmerzhaft, dass man beim Lesen das Gefühl hat, in seiner Haut zu stecken.

Und das Publikum?

Liebte es.

Nicht weil es schön war.

Sondern weil es echt war.

Weil Rilke den Mut hatte, seine größte Angst zu zeigen.

Und genau das musst du auch tun.


🔥 Dein interner Link-Kompass

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Wie du diesen Tipp konkret umsetzt (Schritt für Schritt, blutig detailliert)


Schritt 1: Die Angst-Liste


Nimm ein Blatt Papier.

Oder dein Handy.

Und schreib 10 Dinge auf, vor denen du Angst hast.

Nicht "Spinnen" oder "Höhe".

Sondern echte, tiefe, existenzielle Ängste.

Beispiele:

  • Dass niemand mich wirklich liebt
  • Dass ich nie gut genug sein werde
  • Dass ich mein Leben verschwendet habe
  • Dass ich sterbe, ohne etwas Bedeutsames getan zu haben
  • Dass meine Eltern enttäuscht von mir sind
  • Dass ich alleine sterbe
  • Dass ich nie den Mut haben werde, ehrlich zu sein
  • Dass meine Freunde mich nur ertragen
  • Dass ich im Grunde ein schlechter Mensch bin
  • Dass ich nie geliebt werde, weil ich nicht liebenswert bin

Hart, oder?

Gut.

Denn das ist das Material, aus dem großartige Texte gemacht werden.



Schritt 2: Wähle eine Angst


Nimm die Liste.

Und such dir die Angst raus, die dir am meisten Bauchschmerzen bereitet.

Die, bei der du denkst: "Nein, darüber kann ich unmöglich schreiben."

Genau die.

Angst Liste


Schritt 3: Freewriting – 15 Minuten, keine Regeln


Stell dir einen Timer auf 15 Minuten.

Und schreib.

Über diese Angst.

  • Ohne nachzudenken.
  • Ohne zu korrigieren.
  • Ohne zu zensieren.

Einfach schreiben.

Alles, was dir in den Kopf kommt.

  • Egal wie peinlich.
  • Egal wie dumm.
  • Egal wie schmerzhaft.

Schreib es auf.

Beispiel aus meinem eigenen Freewriting:

(Angst: Dass ich nie geliebt werde, weil ich nicht liebenswert bin)

Ich schaue in den Spiegel und sehe jemanden, den ich nicht mag. Nicht wegen der Nase oder der Augen oder der Falten. Sondern wegen dem, was dahinter ist. Dieser eklige Kern aus Selbstmitleid und Arroganz. Diese Mischung aus "Ich bin zu gut für euch" und "Ihr seid zu gut für mich". Wie soll mich jemand lieben, wenn ich mich selbst nicht ausstehen kann? Und trotzdem warte ich. Wie ein Hund an der Leine. Darauf, dass jemand kommt und sagt: "Du bist okay." Aber niemand kommt. Weil ich es nicht zulasse. Weil ich Nähe sabotiere. Weil ich jeden Versuch von Intimität mit Ironie erdolche. Ha-ha, sehr witzig, lass uns lieber über Politik reden. Fick dich, Politik. Ich will berührt werden. Aber ich lasse es nicht zu. Und das macht mich wahnsinnig.

Siehst du?

Das ist roh.

Das ist ehrlich.

Das ist scheiße.

Aber es ist auch gut.

Weil es wahr ist.


Schritt 4: Destillieren – Finde die Kernzeile


Jetzt liest du dein Freewriting.

Und suchst die eine Zeile, die dich am meisten trifft.

Die Zeile, bei der du denkst: "Fuck, genau das ist es."

In meinem Beispiel:

"Ich will berührt werden. Aber ich lasse es nicht zu."

Das ist die Kernzeile.

Das ist der Satz, um den sich dein gesamter Text drehen wird.



Schritt 5: Baue eine Geschichte drumherum


Jetzt nimmst du diese Kernzeile.

Und baust eine Geschichte drumherum.

Keine erfundene.

Sondern eine echte.

Aus deinem Leben.

Ein Moment, in dem diese Angst real wurde.

Beispiel-Story zu meiner Kernzeile:

Es war Silvester. Ich war auf einer Party. Einer dieser Partys, wo alle betrunken sind und vorgeben, Spaß zu haben. Sie stand neben mir. Wir hatten uns den ganzen Abend angeschaut. Diese Blicke, weißt du? Die, die sagen: "Komm schon, trau dich." Um Mitternacht küsste sie mich. Mitten im Feuerwerk. Mitten im Chaos. Und ich? Ich machte einen Witz. Einen beschissenen Witz über Böller und Knallkörper. Sie lachte. Aber in ihren Augen sah ich, wie sie sich zurückzog. Wie sie verstand: Der Typ will das nicht. Und sie ging. Und ich blieb. Mit meinem Witz. Mit meiner Angst. Mit meinem Herzen, das immer noch "Ja" schrie, während mein Mund "Ha-ha" sagte.

Siehst du die Struktur?

  • Situation (Silvester-Party)
  • Konflikt (Sie will Nähe, ich habe Angst)
  • Höhepunkt (Der Witz als Sabotage)
  • Auflösung (Sie geht, ich bleibe mit meiner Angst)

Das ist Drama.

Das ist Story.

Das ist Poetry Slam.


Schritt 6: Forme es zu einem Text


Jetzt nimmst du die Geschichte.

Und formst sie zu einem Text.

Mit Pausen.

Mit Wiederholungen.

Mit Rhythmus.

Beispiel-Text (erste Rohfassung):

Silvester.
Feuerwerk.
Sie.
Ihr Mund schmeckte nach Sekt und Hoffnung.
Ich schmeckte nach Angst und Ausreden.
"Wir sind wie Böller", sagte ich.
"Laut. Aber schnell vorbei."
Sie lachte.
Aber ihre Augen?
Ihre Augen sagten: Feigling.
Und sie hatte recht.
Ich bin ein Feigling.
Mit einem Herzen, das "Ja" schreit.
Und einem Mund, der "Ha-ha" sagt.
Sie ging.
Und ich?
Ich blieb.
Mit meinem Witz.
Mit meiner Angst.
Mit der Erkenntnis:
Ich will berührt werden.
Aber ich lasse es nicht zu.

Fertig.

Das ist dein Text.

Roh.

Ehrlich.

Verletzlich.

Und genau deshalb wird er funktionieren.


Warum dieser Tipp bei mir funktioniert hat (und bei dir auch funktionieren wird)


Nach meinem ersten Poetry-Slam-Desaster in Leipzig bin ich nach Hause gegangen.

Hab den Text weggeworfen.

Und hab mir geschworen:

Nie wieder ein Text, der gefallen will.

Nur noch Texte, die wahr sind.

Ich setzte mich hin.

Und schrieb über meine größte Angst:

Dass ich sterbe, ohne jemals wirklich gelebt zu haben.

Der Text hieß "Noch 50 Jahre".

Und er war scheiße.

Grammatikalisch.

Strukturell.

Rhythmisch.

Aber er war echt.

Und als ich ihn das nächste Mal auf der Bühne las?

Standing Ovations.

Nicht weil er perfekt war.

Sondern weil er ehrlich war.

Weil ich den Mut hatte, meine Angst zu zeigen.

Und das Publikum?

Erkannte sich darin wieder.

Denn wir alle haben dieselben Ängste.

Wir verstecken sie nur.

Aber wenn du sie zeigst?

Dann bist du nicht mehr allein.

Dann bist du Teil von etwas Größerem.

Dann bist du Kunst.


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Werbung in eigener Sache (aber mit Wucht):



Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst wie ein Sniper mit Reimwaffe:

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Poetry Set


  • Über 200 kranke Slam-Hacks
  • Storystrukturen wie ein Fitzek-Krimi
  • Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
  • Provokations-Templates
  • Authentizitäts-Trigger

Keine süßen Sprüche.
Nur brutale, ehrliche Texte,
die das Publikum seelisch ohrfeigen.

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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