Das Museum der Verspätung eröffnet mit Verspätung

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Das Museum der Verspätung eröffnet mit Verspätung

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

Verspätungsmuseum Satire: Waschbär betrachtet in einer Museumshalle gerahmte alte Anzeigetafeln an der Wand

Ein Besucher vor den Exponaten. Die Eröffnung kam zwei Jahre zu spät. Foto: wpa (Symbolbild)

Nürnberg (wpa) – Die Deutsche Bahn hat ein Museum der Verspätung eröffnet. Die Eröffnung verspätete sich um zwei Jahre.

Die Verspätung galt als thematisch passend. Passender geht es kaum.

„Wir zeigen unsere Geschichte“, sagt Kuratorin Helga Exponat. Die Geschichte ist lang.

Ausgestellt werden alte Anzeigetafeln. Sie zeigen Prozente aus vielen Jahren.

Das Herzstück ist eine Tafel von 1998. Sie stimmte damals schon nicht.

Daneben hängt eine Notbremse. Sie kostete früher nichts.

Ein Saal ist dem Ersatzverkehr gewidmet. Er ist leer und zugig.

Zugig, weil die Tür klemmt. Das gehört zur Inszenierung.

Besucher warten am Eingang. Der Einlass verzögert sich.

Verzögert wird er durch ein Drehkreuz. Es nimmt nur Karte.

Der Eintritt kostet zwölf Euro. Kinder zahlen die Hälfte.

Für Gruppen gibt es eine Führung. Sie beginnt, wenn genug warten.

Genug warten immer. Das ist der Vorteil des Ortes.

Ein Audioguide erklärt die Exponate. Er lädt in acht Minuten.

Erklärt wird auch die Zukunft. Sie hängt an der Wand, unbeschriftet.

Unbeschriftet, weil offen. Offen ist der Termin.

Finanziert wurde das Museum aus dem Modernisierungstopf. 4,2 Millionen Euro.

Aus demselben Topf sollten Aufzüge kommen. Sie verschieben sich.

Frau Adler besuchte das Museum im September. Sie kam mit dem Zug.

Der Zug hatte Verspätung. Sie verpasste die Führung, sah aber das Thema.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Eröffnung um zwei Jahre verschoben, passend zum Thema +++

+++ 4,2 Millionen aus dem Modernisierungstopf, die Aufzüge warten +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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