⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.
Statt Pünktlichkeit bietet der Konzern Yoga gegen den Ärger
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

Yoga auf dem Bahnsteig. Der Fahrplan bleibt, wie er ist. Foto: wpa (Symbolbild)
Frankfurt (wpa) – Der Vorstand der Deutschen Bahn setzt auf Yoga. Der Fahrplan bleibt unberührt.
Unberührt bleibt die Verspätung. Verändert wird die Atmung.
„Wir arbeiten an der Haltung“, sagt Gesundheitschefin Anke Atempause. An den Zügen arbeitet niemand.
Auf dem Bahnsteig wird geatmet. Tief und langsam.
Langsam wie der Verkehr. Das passt zusammen.
Zusammen atmen die Wartenden. Der Kurs ist gratis.
Gratis ist die Ruhe. Teuer wäre die Pünktlichkeit.
Pünktlichkeit kostet Investition. Atmen kostet nichts.
Nichts kostet auch die Geste. Sie beruhigt den Konzern.
Beruhigt wird der Kunde nebenbei. Er soll loslassen.
Loslassen soll er den Anspruch. Und den Zorn.
Der Zorn ist berechtigt. Er wird weggeatmet.
Weggeatmet ist er nicht gelöst. Nur vertagt.
Vertagt auf den nächsten Ausfall. Dann atmet man wieder.
Wieder im Kreis, wie die Weiche. Sie dreht sich nicht.
Nicht gedreht wird am System. Nur an der Matte.
Die Matte liegt am Gleis. Der Zug kommt trotzdem nicht.
Kritiker nennen es Hohn. Der Konzern nennt es Achtsamkeit.
Frau Voss machte im August mit. Sie atmete zwei Stunden.
Ruhig wurde sie tatsächlich. Ihr Zug kam ja nicht.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Der Vorstand ändert nicht den Fahrplan, sondern die Atmung +++
+++ Ruhig bleibt, wer den Zug nicht braucht +++
Mehr Satire-Ersatzverkehr:
Alle Meldungen der Waschbär-Presseagentur
Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.
Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp
- Neue Slam-Texte zuerst
- Gedanken vom Gleis
- Keine E-Mail, kein Spam
Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.
Jetzt Kanal folgen