⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.
Fahrgäste lassen ihre Verspätung jetzt als Tattoo stechen
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

Das Tattoo am Bein. Die Zahl wächst mit. Foto: wpa (Symbolbild)
Bremen (wpa) – Die Deutsche Bahn wirbt für ein neues Andenken. Es ist ein Verspätungs-Tattoo.
Manche Minute vergisst man nicht. Sie geht unter die Haut.
„Wir machen Erinnerung bleibend“, sagt Markenchef Enno Nadelstich. Bleibend ist die Zahl.
Gestochen wird die Minutenzahl. Auf den Unterarm.
Der Unterarm füllt sich schnell. Die Zahl wächst.
Wächst die Verspätung, muss nachgestochen werden. Das kostet.
Kosten trägt der Kunde. Die Bahn liefert den Grund.
Den Grund liefert sie täglich. Ein Ausfall genügt.
Ein Ausfall, eine neue Ziffer. Die Haut wird knapp.
Knapp wird der Platz am Arm. Dann kommt das Bein.
Das Bein bietet Raum. Für Jahre.
Für Jahre reicht die Verspätung. Sie hört nicht auf.
Aufhören müsste die Bahn. Sie macht weiter.
Weiter geht die Sammlung. Ein Leben lang.
Lebenslang trägt man die Zahl. Verjährt ist nichts.
Nichts verjährt auf der Haut. Anders als der Anspruch.
Der Anspruch verfällt schnell. Das Tattoo bleibt.
Kritiker nennen es absurd. Die Bahn nennt es Kult.
Herr Jung ließ sich im Juli 47 stechen. Im August waren es 90.
Nachgestochen hat er selbst gezahlt. Die Bahn lieferte nur die Minuten.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Gestochen wird die Minutenzahl, nachstechen ist nötig +++
+++ Die Zahl wächst, das Bein wird knapp +++
Mehr Satire-Ersatzverkehr:
Alle Meldungen der Waschbär-Presseagentur
Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.
Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp
- Neue Slam-Texte zuerst
- Gedanken vom Gleis
- Keine E-Mail, kein Spam
Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.
Jetzt Kanal folgen