Delegationsreise abgeschlossen: 41 Bahnfachleute besichtigen 3.000 Kilometer Neubaustrecke und bringen einen Bericht mit

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Delegationsreise abgeschlossen: 41 Bahnfachleute besichtigen 3.000 Kilometer Neubaustrecke und bringen einen Bericht mit

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (3.000 Kilometer)

China Satire: Waschbär steht an einer modernen Hochgeschwindigkeitsstrecke auf Betonpfeilern

Der Chefredakteur besichtigt die Strecke. Sie ist neu. Foto: wpa (Symbolbild)

Peking (wpa) – Eine deutsche Delegation hat chinesische Hochgeschwindigkeitsstrecken besichtigt. Die Reise dauerte neun Tage.

Besichtigt wurden rund 3.000 Kilometer. Sie sind im Wesentlichen in einem Jahr entstanden.

China baut jährlich etwa diese Länge. Deutschland hat im selben Zeitraum 41 Kilometer Neubaustrecke fertiggestellt.

Der Bericht liegt seit Mai vor. Er umfasst 340 Seiten.

„Die Größenordnungen sind nicht vergleichbar“, heißt es in der Zusammenfassung. Das ist zutreffend.

Zutreffend ist auch, dass die Bauzeit je Kilometer verglichen werden kann. Sie beträgt in China rund vier Monate.

In Deutschland beträgt sie rund vier Jahre. Der Faktor ist zwölf.

Der Unterschied liegt überwiegend im Verfahren. Er liegt nicht in der Technik.

Die Technik stammt in Teilen aus Deutschland. Geliefert wurden Signaltechnik und Fahrzeuge von deutschen Herstellern.

Diese Hersteller bauen heute überwiegend für den Export. Der Heimatmarkt bestellt seit 2019 kaum noch Fahrzeuge.

Er bestellt wenig, weil Projekte nicht baureif werden. Baureif werden sie nach dem Planfeststellungsbeschluss.

Der Bericht enthält 41 Empfehlungen. Umgesetzt wurde bisher eine.

Die umgesetzte Empfehlung betrifft das Format künftiger Berichte. Sie schlägt eine Kurzfassung vor.

Die Kurzfassung umfasst vier Seiten. Sie wird künftig beigefügt.

Die übrigen 40 Empfehlungen betreffen Planungsrecht, Beteiligung und Vergabe. Sie werden geprüft.

Geprüft werden sie von den Stellen, die die Verfahren durchführen. Ein externer Blick war nicht vorgesehen.

Chinesische Beteiligungsverfahren sind mit deutschen nicht vergleichbar. Das steht auf Seite drei.

Auf Seite 190 steht ein Vergleich mit Frankreich. Dort dauert ein Verfahren rund vier Jahre.

Frankreich ist ein demokratischer Rechtsstaat mit Beteiligung. Das steht ebenfalls dort.

Dieser Vergleich wurde in der Kurzfassung nicht aufgenommen. Vier Seiten sind schnell voll.

Die Reise kostete 340.000 Euro. Sie umfasste Flüge, Unterkunft und Dolmetscher.

Geflogen wurde, weil die Bahnverbindung 190 Stunden dauert. Das ist zutreffend und wurde im Bericht vermerkt.

Herr Ostermann ist 71 und wartet seit 1985 auf die Trasse Hanau–Würzburg. Er hat von der Reise gelesen.

Er sagt, er gönne den Kollegen die Reise. Er sagt auch, er habe den Bericht nicht gefunden.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ 340 Seiten Bericht, umgesetzt wurde eine Empfehlung +++

+++ Die umgesetzte Empfehlung betrifft das Format künftiger Berichte +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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