Deutschland berät Briten, was nicht funktioniert

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Deutschland berät Briten, was nicht funktioniert

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Erfahrung geteilt)

Großbritannien Satire: Waschbär steht auf einem britischen Bahnsteig unter einer Bahnhofshalle

Der Chefredakteur berät. Er hat Erfahrung. Foto: wpa (Symbolbild)

London (wpa) – Die britische Bahn wird schrittweise verstaatlicht. Der Prozess läuft seit 2024.

Für die Umsetzung wurde deutsche Erfahrung angefragt. Beim deutschen Konzern.

Der ist seit 1994 in Staatseigentum. Über 30 Jahre.

Der Beratungsvertrag hat ein Volumen von 1,9 Millionen Euro. Laufzeit zwei Jahre.

„Wir teilen unsere Erfahrungen gern“, teilt der Konzern mit. Geteilt werden 30 Jahre.

Die britische Pünktlichkeit im Fernverkehr liegt bei 68 Prozent. Die deutsche bei 52,6.

Beide Werte werden anders erhoben. Auch mit gleicher Definition bleibt ein Abstand.

Der Abstand sind rund 15 Punkte. Zugunsten der britischen Seite.

Beraten wird trotzdem in die andere Richtung. Über Strukturfragen.

Strukturfragen betreffen die Trennung von Netz und Betrieb. In Deutschland 1994 eingeführt.

Eingeführt als Fortschritt. Heute gilt sie als eine Ursache für Abstimmungsprobleme.

Genau das ist der Inhalt der Beratung. Vermittelt wird, was nicht funktioniert hat.

Das ist ein sinnvoller Auftrag. Nur selten wird er so beschrieben.

In der Mitteilung heißt er Exporterfolg. Der Begriff steht dort zweimal.

Auf deutscher Seite sind 14 Fachleute beteiligt. Sie reisen quartalsweise nach London.

Angereist wird mit dem Flugzeug. Eine Bahnverbindung gibt es über Brüssel.

Sie dauert neun Stunden. Der Flug zwei.

Die Reisekosten sind rund 190.000 Euro. Im Vertrag enthalten.

Deutschland hat eine Bahn im Bundeseigentum. Sie ist eine Aktiengesellschaft.

Als Aktiengesellschaft ist sie erwerbswirtschaftlich ausgerichtet. So steht es im Gesetz.

Im selben Gesetz steht der Gemeinwohlauftrag der Infrastruktur. Beide gelten.

Wo sie sich widersprechen, entscheidet der Vorstand. Kontrolliert vom Aufsichtsrat.

Im Aufsichtsrat sitzt der Eigentümer. Er stellt zehn von zwanzig Sitzen.

Zehn von zwanzig sind keine Mehrheit. Bei Gleichstand entscheidet der Vorsitzende.

Den stellt die Anteilseignerseite. Auch das gehört zur geteilten Erfahrung.

Der erste Zwischenbericht liegt vor. 140 Seiten, davon 61 Anhang.

Auf Seite eins steht die zentrale Empfehlung. Netz und Betrieb zusammenzuhalten.

Herr Brooks arbeitet in der britischen Projektgruppe und hat den Bericht gelesen. Er sagt, hilfreich sei vor allem der Anhang.

Dort stehen die Fehler der letzten 30 Jahre. Er sagt, so offen bekomme man das selten.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Erwerbswirtschaftliche Ausrichtung und Gemeinwohlauftrag stehen im selben Gesetz +++

+++ Der Eigentümer stellt zehn von zwanzig Aufsichtsratssitzen +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →