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Delegation entsandt: Deutschland schickt 41 Bahnfachleute nach Polen, die Anreise dauerte drei Tage
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Anreise inklusive)

Der Chefredakteur ist angereist. Es hat gedauert. Foto: wpa (Symbolbild)
Warschau (wpa) – Eine deutsche Fachdelegation hat eine polnische Schnellstrecke besichtigt. Sie umfasste 41 Personen.
Die Strecke wurde in vier Jahren gebaut. Von der Entscheidung bis zur ersten Fahrt.
Die Anreise der Delegation dauerte drei Tage. Gefahren wurde mit der Bahn.
Betroffen waren zwei Umleitungen und ein Ersatzverkehr. Alle drei lagen auf deutschem Gebiet.
„Wir wollten authentisch anreisen“, erklärt der Delegationsleiter. Authentisch war die Anreise.
Der Aufenthalt dauerte zwei Tage. Besichtigt wurden 190 Kilometer Neubaustrecke.
Der Bericht liegt seit Juli vor. Er umfasst 140 Seiten.
Auf Seite 41 steht der zentrale Befund. Er lautet, das Verfahren sei nicht übertragbar.
Begründet wird das mit Unterschieden im Planungsrecht. Diese Unterschiede bestehen.
Sie bestehen, weil das deutsche Planungsrecht so gestaltet wurde. Gestaltet wurde es vom deutschen Gesetzgeber.
Eine Änderung wäre möglich. Sie wird seit 2019 geprüft.
Der Bericht empfiehlt eine weitere Delegation. Sie soll das polnische Planungsrecht untersuchen.
Vorgesehen ist sie für 2027. Der Umfang beträgt 22 Personen.
Die Kosten der ersten Delegation betrugen 190.000 Euro. Sie umfassen Reise, Unterkunft und Dolmetscher.
Dolmetscher waren nötig, weil die Unterlagen auf Polnisch vorlagen. Eine Übersetzung war nicht Teil der Einladung.
Polen hat für seine Strecke EU-Mittel genutzt. Deutschland stehen dieselben Mittel zu.
Abgerufen wurden davon im vergangenen Jahr 61 Prozent. Der Rest verfiel.
Verfallen ist er, weil Projekte nicht baureif waren. Baureif werden sie nach dem Planfeststellungsbeschluss.
Der Planfeststellungsbeschluss dauert neun Jahre. Die Mittel sind auf sieben Jahre befristet.
Die Differenz beträgt zwei Jahre. Sie ist der Grund für den Verfall.
Herr Kowalski ist Ingenieur und hat die Delegation begleitet. Er hat an der Strecke mitgebaut.
Er sagt, die deutschen Kollegen seien sehr interessiert gewesen. Sie hätten viel gefragt.
Gefragt worden sei vor allem nach den vier Jahren. Er habe geantwortet, man habe zuerst entschieden.
Danach sei gebaut worden. Das sei die ganze Antwort gewesen.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ 41 Fachleute entsandt, die Anreise dauerte drei Tage +++
+++ Bericht liegt vor, er empfiehlt eine weitere Delegation +++
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