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Jubiläum auf der Wiese: Trasse Hanau–Würzburg feiert 40 Jahre im Bedarfsplan mit Festakt
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (im Bedarfsfall)

Der Chefredakteur besichtigt die künftige Strecke. Es ist eine Wiese. Foto: wpa (Symbolbild)
Hanau (wpa) – Die Trasse Hanau–Würzburg steht seit 1985 im Bedarfsplan. Zum vierzigsten Jahrestag gab es einen Festakt.
Er fand auf einer Wiese bei Kahl statt. Dort soll die Strecke einmal verlaufen.
Geladen waren 140 Gäste. Angereist sind sie mit Bussen.
Eine Bahnanbindung gibt es an dieser Stelle nicht. Sie ist Gegenstand des Vorhabens.
„Wir sind einen großen Schritt weitergekommen“, erklärte Staatssekretär Ottmar Kilometerpauschale. Der Schritt ist Planungsphase zwei.
Planungsphase zwei folgt auf Planungsphase eins. Diese dauerte von 1985 bis 2019.
Insgesamt sind sieben Phasen vorgesehen. Nach dem bisherigen Tempo endet das Verfahren 2223.
Diese Zahl stand nicht auf der Einladung. Auf der Einladung stand Aufbruch.
Enthüllt wurde ein Gedenkstein. Er wiegt 1,2 Tonnen und kostete 14.000 Euro.
Er steht auf der geplanten Trasse. Beim Bau muss er versetzt werden.
Das Versetzen ist im Bauzeitenplan berücksichtigt. Es ist der einzige berücksichtigte Posten.
Die Wiese gehört seit 2004 dem Bund. Gekauft wurde sie für das Vorhaben.
Bewirtschaftet wird sie von einem Landwirt. Er zahlt Pacht und mäht zweimal im Jahr.
Sein Vater hat 1985 gegen die Trasse demonstriert. Er selbst ist heute dafür.
Beide Haltungen sind aktenkundig. Beide haben nichts bewirkt.
Im Bedarfsplan steht das Vorhaben unter vordringlicher Bedarf. Vordringlich sind derzeit 340 Vorhaben.
Für sie stehen 2,2 Milliarden Euro im Jahr bereit. Benötigt würden nach eigener Schätzung 14.
Die Differenz wird jährlich fortgeschrieben. Fortschreiben heißt, sie in den nächsten Plan zu übernehmen.
Herr Ostermann war 1989 bei der ersten Bürgerversammlung dabei. Er ist heute 71.
Er hat für die Trasse gestimmt. Er hat inzwischen zwei Enkel, die studieren.
Beim Festakt hat er in der dritten Reihe gesessen. Er sagt, das Wetter sei schön gewesen.
Gefragt, ob er den ersten Zug erlebe, hat er gelacht. Danach hat er nichts mehr gesagt.
Der nächste Festakt ist für 2035 vorgesehen. Dann wird die Aufnahme in den Plan 50 Jahre alt.
Die Wiese wird bis dahin weiter gemäht. Zweimal im Jahr, wie seit 2004.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Festakt mit 140 Gästen, angereist wurde mit dem Bus +++
+++ Gedenkstein enthüllt, er steht auf der geplanten Trasse und muss später weichen +++
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