Vier Millionen Betonschwellen liegen bei Wustermark

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Vier Millionen Betonschwellen liegen bei Wustermark

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (auf Vorrat)

Waschbär steht vor einem großen Stapel Betonschwellen auf einem Lagerplatz

Der Chefredakteur zählt zweimal. Es wird nicht mehr. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Der Bund hat vier Millionen Betonschwellen gekauft. Sie liegen auf einem Platz bei Wustermark, verbaut ist rund ein Prozent.

Bezahlt aus dem Sondervermögen, rund 620 Millionen Euro. Beschafft in einem Los, weil das günstiger ist.

Der Preisvorteil betrug elf Prozent, das sind 68 Millionen. Der Vorteil ist real, das Lager auch.

„Wir haben klug im Großen eingekauft“, sagt Beschaffungsvorstand Gunter Großauftrag. Klug gekauft, langsam verbaut.

Verbaut wurden bisher 41.000 Schwellen. Von vier Millionen, rund ein Prozent.

99 Prozent liegen im Freien, gestapelt, im Wetter. Beton altert auch im Liegen.

Gespart wurden 68 Millionen beim Kauf. Gebunden wurden 620, für ein Lager.

Der Vorteil ist die eine Zahl, das Lager die andere. Beide stehen im selben Bericht.

Verbaut werden die Schwellen, wenn Baukapazität da ist. Da ist sie selten, siehe die anderen Meldungen.

Herr Ude pendelt über ein Gleis mit morschen Schwellen. Die neuen liegen 300 Kilometer entfernt, bei Wustermark.

Sie liegen und warten, wie er. Er auf ein festes Gleis, sie auf einen Bautrupp.

Der Bautrupp fehlt, das Los ist da. Man hat das Material, nicht die Hände.

Der Vorstand feiert die vorausschauende Beschaffung. Vorausschauend liegt der Vorrat für Jahrzehnte.

Vier Millionen Schwellen sind Vorrat für sehr lange. Bei einem Prozent im Jahr reicht er ein Jahrhundert.

Der Minister lobt den wirtschaftlichen Großeinkauf. Wirtschaftlich ist der Rabatt, unwirtschaftlich das Warten.

Bewacht wird der Platz, beleuchtet, eingezäunt. Ein Denkmal aus Beton, geordnet gestapelt.

Für nächstes Jahr ist ein zweites Los im Gespräch. Noch mehr Vorteil, noch mehr Lager.

So wächst der Vorrat, nicht das Gleis. Gekauft ist die Zukunft, verbaut fast nichts.

Die 68 Millionen Vorteil sind gebunden im Stapel. Ausgezahlt hat er sich noch nicht, er liegt herum.

Vier Millionen Betonschwellen liegen bei Wustermark, verbaut ist ein Prozent. Der Rabatt war klug, das Warten dauert ein Jahrhundert.

+++ Preisvorteil 68 Millionen, Bewachung 900.000 im Jahr, Prüfkosten nach acht Jahren 5,6 Millionen +++

+++ Preisvorteil 68 Millionen, Bewachung 900.000 im Jahr, Prüfkosten nach acht Jahren 5,6 Millionen +++

+++ Sperrpausen sind bis 2029 vergeben und reichen für die Menge nicht +++

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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