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Vorrat angelegt: Bund kauft vier Millionen Bahnschwellen und lagert sie, bis ein Gleis dazu passt
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (auf Vorrat)

Der Chefredakteur zählt zweimal. Es wird nicht mehr. Foto: wpa (Symbolbild)
Berlin (wpa) – Der Bund hat vier Millionen Betonschwellen beschafft. Sie liegen auf einem Platz bei Wustermark.
Bezahlt wurden sie aus dem Sondervermögen. Der Kaufpreis beträgt rund 620 Millionen Euro.
Verbaut wurden davon bisher 41.000. Das entspricht rund einem Prozent.
Der Rest wartet auf ein Gleis. Ein passendes Gleis ist nicht in Planung.
„Wir haben vorausschauend eingekauft“, erklärt Beschaffungsleiter Detlef Umbuchung. Vorausgeschaut wurde bis 2038.
Gekauft wurde 2019 zu einem günstigen Preis. Der Preis war günstig, weil ein Hersteller die Produktion einstellte.
Eingestellt wurde sie, weil zu wenige Schwellen bestellt wurden. Bestellt wurden sie von diesem Bund.
Die Schwellen sind 40 Jahre haltbar. Gelagert werden sie seit sieben.
Damit bleiben 33 Jahre. In dieser Zeit müssten jährlich 120.000 verbaut werden.
Verbaut werden derzeit 6.000 Schwellen im Jahr. Bei diesem Tempo reicht der Vorrat bis 2691.
Der Lagerplatz umfasst 14 Hektar. Er wird 2029 erweitert.
Die Erweiterung kostet 31 Millionen Euro. Bezahlt wird sie aus dem Sondervermögen.
Bewacht wird der Platz von einem Sicherheitsdienst. Der Vertrag kostet 900.000 Euro im Jahr.
Ausgeliefert wird an Baustellen im Netz. Verlegt werden dort jährlich 6.000 Schwellen.
Gestohlen wurde bisher eine Schwelle. Sie wiegt 300 Kilogramm.
Der Fall wurde aufgeklärt. Ein Anwohner hatte sie als Randstein verwendet.
Er hat sie zurückgegeben. Der Transport kostete 1.400 Euro.
Für die Rückgabe wurde ein Kran benötigt. Er stand vier Stunden.
Die vier Stunden wurden dem Vorgang zugebucht. Der Vorgang heißt Bestandssicherung.
Im Bericht an den Haushaltsausschuss erscheint der Vorrat als Anlagevermögen. Sein Wert wird mit 620 Millionen geführt.
Abgeschrieben wird er über 40 Jahre. Nach sieben Jahren stehen noch 511 Millionen in den Büchern.
Herr Wieczorek fährt den Kran und ist seit 2019 auf dem Platz. Er hat in dieser Zeit 41.000 Schwellen an Baustellen im Netz ausgeliefert.
Er sagt, es sei ein guter Arbeitsplatz. Er sagt auch, er sehe jeden Tag dieselben Stapel.
Sein Vertrag läuft bis 2031. Der Stapel steht länger als jede Sperrpause, für die er gedacht war.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ Lagerplatz wird erweitert, die Erweiterung wird aus dem Sondervermögen bezahlt +++
+++ Haltbarkeit der Schwellen beträgt 40 Jahre, gelagert wird seit sieben +++
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