Gründlich geprüft: Bahn sperrt eine Strecke, um daran das Sperrkonzept zu untersuchen

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Gründlich geprüft: Bahn sperrt eine Strecke, um daran das Sperrkonzept zu untersuchen

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (in Prüfung)

Waschbär steht vor einem gesperrten Streckenabschnitt mit Bauzaun und offenem Schotterbett

Der Chefredakteur prüft die Prüfung. Sie liegt im Zeitplan. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Die Bahn sperrt einen Streckenabschnitt bei Halle für fünf Monate. Untersucht werden soll die Wirkung von Streckensperrungen.

Gebaut wird auf diesem Abschnitt nicht. Die Sperrung ist der Untersuchungsgegenstand.

Beauftragt wurde ein Institut. Das Honorar beträgt 2,4 Millionen Euro.

„Wir wollen belastbare Daten“, erklärt Projektleiter Rüdiger Fahrplanmaß. Belastbar sind Daten aus dem Feld.

Das Feld sind in diesem Fall 61 Kilometer und rund 8.000 Reisende täglich. Sie wurden nicht gefragt.

Gefragt werden sie später. Vorgesehen ist eine Befragung im vierten Monat.

Erhoben wird, wie zufrieden die Reisenden mit dem Ersatzverkehr sind. Erwartet wird ein niedriger Wert.

Ein niedriger Wert gilt als Bestätigung der Hypothese. Die Hypothese lautet, dass Sperrungen belasten.

Diese Hypothese wurde 2019 schon einmal überprüft. Damals kam dasselbe heraus.

Die Studie von 2019 wurde nicht veröffentlicht. Sie liegt im Archiv.

Gefunden wurde sie im Juni. Gefunden hat sie eine Praktikantin.

Die neue Studie läuft trotzdem weiter. Ein Abbruch hätte den Vertrag berührt.

Der Vertrag enthält eine Ausfallklausel. Sie beträgt 80 Prozent des Honorars.

Weiterlaufen kostet damit 20 Prozent mehr als Abbrechen. Gerechnet hat das die Rechtsabteilung.

Für die Untersuchung wurde eine Kontrollgruppe gesucht. Sie müsste eine vergleichbare Strecke ohne Sperrung befahren.

Eine solche Strecke wurde im Netz nicht gefunden. Die Suche dauerte drei Wochen.

Ersatzweise wird die Strecke mit sich selbst verglichen. Verglichen wird der Zustand vor und nach der Sperrung.

Vorher fuhren dort Züge. Nachher sollen dort wieder Züge fahren.

Zwischendurch fährt ein Bus. Er braucht 44 Minuten länger.

Diese 44 Minuten sind der Kern der Untersuchung. Sie stehen bereits im Fahrplan.

Frau Kohlmann pendelt auf diesem Abschnitt und wurde im Juli befragt. Der Fragebogen umfasst 31 Fragen.

Frage 14 lautet, wie sie den Ersatzverkehr auf einer Skala von eins bis sechs bewertet. Sie hat sechs angekreuzt.

Frage 15 fragt nach dem Grund. Das Feld ist zwei Zeilen groß.

Sie hat geschrieben, sie stehe seit Februar früher auf. Ausgewertet wird das als Freitext.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Studie liegt im Zeitplan, die Strecke nicht +++

+++ Kontrollgruppe gesucht, sie müsste eine unsanierte Strecke befahren +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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