Die Notfall-App der Bahn braucht Netz, das im Notfall fehlt

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Die Notfall-App der Bahn braucht Netz, das im Notfall fehlt

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

Notfall-App Satire: Waschbär hält im dunklen Bahntunnel ein Smartphone ohne Empfang hoch

Ein Reisender im Tunnel. Die App zeigt einen grünen Haken. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Die Deutsche Bahn hat eine Notfall-App vorgestellt. Sie soll Reisende bei Störungen leiten.

Aufgerufen wird sie im Notfall. Der Notfall ist meist der Stillstand.

„Im Ernstfall zählt jede Sekunde“, sagt Sicherheitschef Rainer Notruf. Die App lädt in acht Minuten.

Geladen wird sie über das Mobilfunknetz. Das Netz endet 400 Meter vor dem Tunnel.

Im Tunnel steht der Zug am häufigsten. Da hilft die App nicht.

Angezeigt wird dann die letzte Meldung. Sie ist von vor dem Tunnel.

Vor dem Tunnel war alles in Ordnung. Im Tunnel ist es das nicht.

Für diesen Fall gibt es eine Funktion. Sie heißt Offline-Modus.

Der Offline-Modus zeigt einen Bahnhofsplan. Den Plan des Startbahnhofs.

Der Startbahnhof liegt hinter dem Zug. Hilfe erwartet man vor ihm.

Entwickelt wurde die App für 340 Millionen. Beteiligt waren drei Firmen.

Zwei kannten den Bahnbetrieb nicht. Sie wurden über den Preis ausgewählt.

Getestet wurde die App im Büro. Im Büro gibt es Empfang.

Im Zug ist er selten. Getestet wurde er nicht.

Die App fragt den Standort ab. Der ist im Tunnel unbekannt.

Unbekannt meldet die App als unterwegs. Unterwegs ist man nicht.

Für den echten Notfall gibt es die Notbremse. Sie kostet seit Kurzem 8,50 Euro.

Bezahlt wird bargeldlos. Bargeldlos braucht Netz.

Netz gibt es im Tunnel nicht. Der Kreis schließt sich zuverlässig.

Die Bahn empfiehlt Ruhe. Ruhe ist offline verfügbar.

Ein zweiter Kanal ist geplant. Er nutzt den Zugfunk.

Der Zugfunk fiel im Juni bundesweit aus. Seither wird gewinkt.

Herr Sørensen saß im Juli 90 Minuten im Tunnel. Die App zeigte einen grünen Haken.

Der grüne Haken bedeutet: alles läuft. Er hat ihn lange angesehen.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ App lädt in acht Minuten und nur mit Empfang +++

+++ Empfang endet 400 Meter vor dem Tunnel +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →