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Nach Zugfunk-Ausfall: Bahn kommuniziert künftig per Handzeichen
14. August 2026 · Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (gefühlt: winken Sie kurz)

Die neue Kommunikationszentrale im Einsatz. Reichweite: bis zur nächsten Kurve. Foto: wpa (Symbolbild)
Frankfurt am Main (wpa) – Nach dem bundesweiten Ausfall des Zugfunks im Juni sucht die Deutsche Bahn nach einer krisenfesten Alternative. Sie hat sie gefunden: Winken.
Damals stand der Verkehr in weiten Teilen des Landes still. Die Technik war ausgefallen, die Züge blieben stehen.
„Wir brauchten ein System ohne Software“, erklärte Technikvorstand Dietmar Kurbel. „Und ohne Server, ohne Funkmast, ohne Update.“
Die Wahl fiel auf die menschliche Hand. Sie gilt als extrem ausfallsicher.
Beide Arme oben bedeutet: Halt. Ein Arm bedeutet: langsam.
Zuckende Schultern bedeuten: Wir wissen es auch nicht. Dieses Zeichen wird am häufigsten benötigt.
Die Reichweite beträgt rund 400 Meter. Bei Nebel deutlich weniger.
Fachleute halten das für ausreichend. Die meisten Züge stehen ohnehin.
Für die Digitalisierung sieht die Bahn keinen Rückschritt. Man plane bereits die nächste Ausbaustufe.
Ab 2028 soll geflaggt werden. In Farbe.
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