Prämie fürs E-Auto, nur laden kann man es nicht

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Prämie fürs E-Auto, nur laden kann man es nicht

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 3 Minuten (Ladezeit 11 Stunden)

E-Auto Förderung Satire: Waschbär steht auf einem leeren Parkplatz neben einem eingezeichneten Stellplatz ohne Ladesäule

Der Chefredakteur sucht die Säule. Der Stellplatz ist markiert. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Der Kauf eines Elektroautos wird seit Juli erneut gefördert. Die Prämie beträgt 4.500 Euro.

Beantragt wurde sie im ersten Monat 41.000 Mal. Bewilligt wurden 34.000 Anträge.

Vorausgesetzt ist eine Lademöglichkeit. Nachzuweisen ist sie nicht.

Die Ladeinfrastruktur wächst langsamer. Bundesweit fehlen nach eigener Schätzung 190.000 Ladepunkte.

Vorgesehen sind sie bis 2031. Errichtet wurden im vergangenen Jahr 22.000.

„Der Hochlauf verläuft dynamisch“, teilt das Ministerium mit. Dynamisch ist die Prämie.

In Berliner Innenstadtbezirken hat rund die Hälfte der Haushalte keinen eigenen Stellplatz. Geladen wird öffentlich.

Öffentliche Ladepunkte sind dort zu 84 Prozent belegt. Erhoben wurde das im Juli.

Die durchschnittliche Wartezeit beträgt 41 Minuten. Danach dauert das Laden je nach Leistung bis zu elf Stunden.

Elf Stunden entsprechen einer Nacht. Nachts sind die Punkte am stärksten belegt.

Auf mehreren Park-and-ride-Plätzen an Bahnhöfen wurden Stellplätze für künftige Ladesäulen markiert. Die Markierung kostet 190 Euro je Platz.

Markiert wurden 4.100 Plätze. Das ergibt 779.000 Euro.

Die Säulen kommen ab 2031. Bis dahin sind die Plätze gesperrt.

Damit reduziert die Vorbereitung der Ladeinfrastruktur zunächst die Zahl der Stellplätze am Bahnhof. Das war absehbar.

Absehbar war es, weil die Markierung vor der Ausschreibung erfolgte. Die Ausschreibung läuft seit 2024.

Sie umfasst 900 Seiten. Erstellt wurde sie von einer Beratungsgesellschaft.

Das Honorar beträgt 2,4 Millionen Euro. Der Zuschlag ist für 2027 vorgesehen.

Die Prämie läuft bis Ende 2027. Danach wird über eine Verlängerung entschieden.

Entschieden wird nach Haushaltslage. Die wird jährlich neu bewertet.

Ein Zusammenhang zwischen Prämie und Ladeinfrastruktur ist im Programm nicht hergestellt. Beides läuft in verschiedenen Referaten.

Am Bahnhof selbst sind sieben Ladepunkte vorhanden. Gesperrt seit Juli, weil der Netzanschluss nicht ausreicht.

Die Ertüchtigung kostet 210.000 Euro. Sie ist beantragt.

Beantragt ist sie beim selben Programm, aus dem die Prämien gezahlt werden.

Das Programm ist auf Fahrzeuge ausgerichtet. Ladeinfrastruktur an Bahnhöfen ist ein anderer Titel.

Der andere Titel ist ausgeschöpft.

Gefördert wird das Auto. Nicht die Steckdose.

Frau Peschke wohnt in Neukölln und hat im August ein Elektroauto gekauft. Die Prämie hat sie erhalten.

Sie lädt an einer Säule zwei Straßen weiter. Frei ist sie meist gegen 6 Uhr.

Sie steht dafür früher auf. Sie sagt, das gehe im Sommer besser als im Winter.

Vor ihrem Haus ist ein Stellplatz markiert. Am Bahnhof sind es sieben, gesperrt seit Juli.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Prämie bis 4.100 Euro je Fahrzeug, ein Nachweis der Lademöglichkeit ist nicht erforderlich +++

+++ Ertüchtigung des Netzanschlusses am Bahnhof 210.000 Euro, Titel ausgeschöpft +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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