Der autonome Zug macht jetzt selbstständig Pause

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Der autonome Zug macht jetzt selbstständig Pause

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

Autonomer Zug Satire: Waschbär sitzt in einem leeren Führerstand ohne menschlichen Lokführer

Der Führerstand ohne Fahrer. Gerade ist Pause. Foto: wpa (Symbolbild)

Nürnberg (wpa) – Der erste fahrerlose Zug der Deutschen Bahn ist im Einsatz. Er fährt ohne Lokführer und hält ohne Lokführer.

Gehalten hat er am Mittwoch grundlos. Die Fahrgäste warteten.

„Das System hat eine Pause gemacht“, sagt Automatisierungschef Lars Fahrbefehl. Pausen sind vorgesehen.

Vorgesehen waren sie für den Menschen. Der Mensch ist nicht mehr da.

Trainiert wurde die KI mit echten Dienstplänen. In den Plänen stehen Pausen.

Die Pausen hat sie übernommen. Sie macht sie zuverlässig.

Zuverlässig hält der Zug alle vier Stunden. Dann ruht die Technik.

Die Technik braucht keine Ruhe. Sie hat sie trotzdem gelernt.

Weitergefahren wird nach 30 Minuten. Angesagt wird das nicht.

Angesagt wird ohnehin wenig. Die KI spricht selten.

Für Notfälle gibt es einen Knopf. Er ruft die Leitstelle.

Die Leitstelle betreut 900 Züge. Besetzt ist sie mit elf Personen.

Elf Personen für 900 Züge. Der Knopf wird selten beantwortet.

Der Zug kostete 40 Millionen Euro. Eingespart wurde ein Lokführer.

Der Lokführer hätte durchgefahren. Er kannte den Unterschied.

Den Unterschied zwischen Pause und Betrieb. Die KI kennt ihn nicht.

Nachgeschult wird sie gerade. Sie soll lernen, wann keine Pause ist.

Gelernt wird aus denselben Daten. Ein anderes Ergebnis ist nicht zu erwarten.

Bis dahin fährt der Zug nach Gefühl. Das Gefühl hat er von uns.

Herr Kaya saß im August im pausierenden Zug. Er verpasste den Anschluss.

Der Zug fuhr weiter, als es ihm passte. Herrn Kaya passte es nicht.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ KI mit echten Dienstplänen trainiert, Pausen inklusive +++

+++ Der Notknopf ruft eine Leitstelle mit elf Personen für 900 Züge +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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