Zugbegleiter durch KI ersetzt: Das System kann alles außer Fahrkarten kontrollieren

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Zugbegleiter durch KI ersetzt: Das System kann alles außer Fahrkarten kontrollieren

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (unkontrolliert)

Zugbegleiter KI Satire: Waschbär steht im Mittelgang eines Zugwaggons neben einem kleinen Bildschirm an der Wand

Das neue Personal im Einsatz. Es grüßt zuverlässig. Foto: wpa (Symbolbild)

Leipzig (wpa) – Die Deutsche Bahn testet einen digitalen Zugbegleiter. Er läuft auf Bildschirmen in jedem Wagen.

Das System begrüßt Reisende, informiert über Halte und wünscht gute Reise. Fahrkarten kann es nicht prüfen.

„Das war nie der Kern der Aufgabe“, erklärte Projektleiterin Nadine Lautsprecher. „Der Kern ist Präsenz.“

Präsenz zeige das System zuverlässig. Es sei immer da und immer freundlich.

Im Test auf der Strecke Leipzig–Erfurt sank die Zahl der Beschwerden. Sie sank auf null.

Beschwerden nimmt das System nämlich nicht entgegen. Es verweist auf ein Formular.

Das Formular liegt online. Der Zugang erfordert WLAN.

Fahrgäste bewerten die Neuerung gemischt. Gelobt wird die gleichbleibende Stimmung.

Kritisiert wird die fehlende Hilfe. Bei Anschlussfragen antwortet das System mit einem Sinnspruch.

Der Betriebsrat sieht Arbeitsplätze gefährdet. Die Bahn beruhigt.

Man brauche weiterhin Menschen. Sie sollen künftig die Bildschirme betreuen.

Vorgesehen ist eine Kraft je fünf Züge. Sie ist telefonisch erreichbar.

Die Nummer steht auf dem Bildschirm. Sie ist dreizehnstellig.

Für Notfälle bleibt alles beim Alten. Man wendet sich an die Person, die am ratlosesten wirkt.

Diese Person ist statistisch der Lokführer. Er sitzt allerdings vorn und hört nichts.

Im Einsatz ist das System bisher auf vier Linien. Ausgeweitet werden soll es auf 40.

Die Kosten liegen bei 22 Millionen Euro. Eingespart werden sollen 900 Stellen.

Der Betriebsrat hat eine Prüfung verlangt. Sie läuft seit dem Frühjahr.

Das Ergebnis wird für 2027 erwartet. Bis dahin läuft der Test weiter.

Für 2027 ist die nächste Stufe geplant. Dann soll das System auch fahren.

Der Zugbegleiter bliebe dann als Einziger übrig. Er würde die KI betreuen.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ System wünscht gute Reise – der Zug steht seit 40 Minuten +++

+++ Schwarzfahrerquote sinkt auf null, weil niemand mehr prüft +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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