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Die Beschwerde-KI der Bahn beschwert sich jetzt zurück
Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

Ein Kunde am Beschwerde-Terminal. Es antwortet mit einer Gegenbeschwerde. Foto: wpa (Symbolbild)
Berlin (wpa) – Die Deutsche Bahn beantwortet Beschwerden jetzt mit einer KI. Sie antwortet in Echtzeit.
Geantwortet wird mit einer Gegenbeschwerde. Die KI hat es auch schwer.
„Wir begegnen dem Kunden auf Augenhöhe“, sagt Servicechefin Nadine Rückmeldung. Auf Augenhöhe klagt man gemeinsam.
Der Kunde schildert sein Problem. Die KI schildert ihres.
Das Problem der KI ist die Datenlage. Sie kennt den Zug nicht.
Den Zug kennt niemand genau. Auch die KI nicht.
Gelöst wird die Beschwerde nicht. Beide fühlen sich gehört.
Gehört zu werden gilt als Fortschritt. Früher schwieg das System.
Jetzt redet es zurück. Es bittet um Verständnis.
Verständnis wird gegenseitig erwartet. Der Kunde gibt es zuerst.
Zuletzt gibt es die KI. Sie schließt mit einem Sinnspruch.
Der Sinnspruch lautet: Wege entstehen beim Gehen. Der Zug fährt trotzdem nicht.
Erfasst werden 90.000 Beschwerden im Monat. Beantwortet werden alle.
Beantwortet heißt nicht bearbeitet. Bearbeitet wird ein Bruchteil.
Der Bruchteil landet bei einem Menschen. Der Mensch ist überlastet.
Überlastet verweist er auf die KI. Der Kreis schließt sich.
Die KI kostete 22 Millionen Euro. Eingespart wurden 340 Stellen.
Die 340 Stellen waren die Beschwerdestelle. Jetzt beschwert sich die Software.
Für dringende Fälle gibt es eine Nummer. Sie führt zur KI.
Herr Simon beschwerte sich im Juli über eine Verspätung. Die KI antwortete in vier Sekunden.
Sie bat um Verständnis für den Betrieb. Herr Simon stand noch am Gleis.
+++ MÜLLEIMER-TICKER +++
+++ 90.000 Beschwerden im Monat, alle beantwortet, kaum bearbeitet +++
+++ 22 Millionen für die KI, eingespart wurden 340 Stellen +++
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