Bahn verbietet E-Scooter, jetzt liegen sie im Gleisbett

⚠ Störungsinfo: Auf diesem Abschnitt der Website fällt der Ernst bis auf Weiteres aus. Es verkehrt ein Satire-Ersatzverkehr. Wir bitten, die Freude zu entschuldigen.

Bahn verbietet E-Scooter, jetzt liegen sie im Gleisbett

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

E-Scooter Satire: Waschbär steht neben mehreren E-Scootern, die im Gleisbett liegen

E-Scooter im Gleis. Herausgeholt werden sie 2029. Foto: wpa (Symbolbild)

Köln (wpa) – Die Deutsche Bahn verbietet E-Scooter auf ihren Bahnsteigen. Sie hätten den Betrieb gestört.

Gestört haben sie durch Herumliegen. Jetzt liegen sie woanders.

„Der Bahnsteig ist kein Parkplatz“, sagt Sicherheitschef Ralf Rollverbot. Der Parkplatz ist jetzt das Gleisbett.

Ins Gleisbett gestellt werden die Scooter von Nutzern. Das Gleisbett gehört keinem.

Keinem gehört auch die Verantwortung. Sie liegt bei allen.

Herausgeholt werden die Scooter in einer Sperrpause. Sperrpausen sind knapp.

Die nächste ist 2029. Bis dahin liegen sie da.

Ein liegender Scooter ist ein Hindernis. Der Zug fährt dann langsamer.

Langsamer fahren kostet Minuten. Die Minuten trägt der Fahrgast.

Der Verleiher zahlt eine Strafe. Die Strafe beträgt 60 Euro.

60 Euro sind günstiger als Einsammeln. Also bleiben sie liegen.

Die Stadt sieht die Bahn in der Pflicht. Die Bahn sieht die Stadt.

Beide sehen sich seit Jahren. Der Scooter liegt dazwischen.

Für Reisende gibt es einen Hinweis. Er warnt vor Gegenständen im Gleis.

Gegenstände im Gleis sind gefährlich. Deshalb steht man hinter der Linie.

Hinter der Linie ist es voll. Der Bahnsteig ist eng geworden.

Eng, seit die Scooter weg sind. Weg heißt: im Gleis.

Die Bahn prüft eine Lösung. Vorgesehen ist eine Arbeitsgruppe.

Die Arbeitsgruppe tagt zweimal im Jahr. Ihr Thema sind Abstellflächen.

Frau Reuter wartete im August am Bahnsteig. Unter ihr im Gleis lagen drei Scooter.

Ihr Zug fuhr langsam vorbei. Er hielt woanders.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ Verbot am Bahnsteig, abgestellt wird jetzt im Gleisbett +++

+++ Die nächste Sperrpause zum Einsammeln ist 2029 +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →