Fahrgäste sollen ihre Schienen jetzt selbst crowdfunden

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Fahrgäste sollen ihre Schienen jetzt selbst crowdfunden

Waschbär-Presseagentur · Lesezeit: 2 Minuten (Ladezeit: 8)

Crowdfunding Satire: Waschbär hält eine Spendendose auf einem Bahnsteig

Ein Spendenaufruf am Gleis. Gebraucht werden 53 Milliarden. Foto: wpa (Symbolbild)

Berlin (wpa) – Die Deutsche Bahn bittet ihre Fahrgäste um Spenden. Sie sollen die Sanierung mitfinanzieren.

Wer 50 Euro gibt, bekommt seinen Namen. Auf eine Schwelle.

„Das schafft Beteiligung“, sagt Finanzierungschef Ingo Spendenlauf. Beteiligt wird der Fahrgast.

Der Fahrgast zahlt schon ein Ticket. Jetzt zahlt er auch die Schiene.

Die Schiene ist alt und teuer. Der Staat zahlt einen Teil.

Den Rest soll der Markt bringen. Der Markt ist der Reisende.

Zusammengekommen sind 4.100 Euro. Gebraucht werden 53 Milliarden.

Die Lücke gilt als Startschwierigkeit. Man setze auf Wachstum.

Wachsen soll die Zahl der Spender. Sie liegt bei 82.

82 Spender für 33.000 Kilometer. Rechnerisch reicht das nicht.

Für Großspender gibt es eine Weiche. Sie kostet 10.000 Euro.

Die Weiche trägt dann einen Namen. Sie ändert die Richtung.

Kritiker nennen das Bankrotterklärung. Die Bahn nennt es Bürgerbeteiligung.

Beteiligt ist der Bürger seit jeher. Über seine Steuer.

Die Steuer floss in den Konzern. Der Konzern bittet erneut.

Erneut gebeten wird höflich. Eine Spende sei freiwillig.

Freiwillig ist auch das Warten. Beides gehört zusammen.

Die Namen kommen auf eine Liste. Die Liste hängt im Bahnhof.

Im Bahnhof liest sie selten jemand. Man schaut auf die Anzeige.

Herr Vogt spendete im Juli 50 Euro. Seine Schwelle liegt bei Fulda.

Über die Schwelle fährt kein Zug. Sie liegt auf einem gesperrten Abschnitt.

+++ MÜLLEIMER-TICKER +++

+++ 4.100 Euro gesammelt, gebraucht werden 53 Milliarden +++

+++ Wer 50 Euro gibt, bekommt seinen Namen auf eine Schwelle +++

Achtung, Satire: Personen, Zitate und Pressestellen sind frei erfunden — im Gegensatz zu den Verspätungen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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