Wie tief liegt der tiefste Bahnhof?

Zahlen, bitte!

„Über hundert Meter unter der Erde, tiefer als ein dreißigstöckiges Hochhaus hoch ist – dort liegt der tiefste Bahnhof der Welt.“

Wie tief liegt der tiefste Bahnhof?

→ Ein Blick in die Tiefe unter der Stadt.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Der tiefste unterirdische Bahnhof der Welt liegt über hundert Meter unter der Erde. Man erreicht ihn nur über besonders lange Rolltreppen und Aufzüge. So tief gräbt man einen Bahnhof, wenn die Bahn unter Bergen, Flüssen oder einer dicht bebauten Stadt hindurchführen muss.

Manche Bahnhöfe liegen nicht ebenerdig, sondern tief unter der Erde im Bauch der Stadt.

Wie tief hinab man dabei gehen kann, überrascht selbst manchen erfahrenen Reisenden.

Der tiefste Bahnhof der Welt liegt in einer geradezu schwindelerregenden Tiefe.

Gleisdreick Bahnsteig (1)
Foto: © 1971markus, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

In der Tiefe

über 100 m

der tiefste

unter der Erde

lange

Rolltreppen

führen hinab

Berg, Fluss, Stadt

der Grund

für die Tiefe

So tief baut man einen Bahnhof nur, wenn die Strecke unter einem großen Hindernis hindurchführen muss.

Ein Bahnhof tief im Boden

Der tiefste unterirdische Bahnhof der Welt liegt über hundert Meter unter der Erde.

Das ist tiefer, als ein Hochhaus mit dreißig Stockwerken in die Höhe ragt.

Wer dort hinabsteigt, verlässt für eine Weile das Tageslicht ganz und gar.

So verbirgt sich tief unter der Stadt eine eigene, künstliche Welt.

Gleisdreick Bahnsteig (2)
Foto: © 1971markus, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der lange Weg nach unten

In einen so tiefen Bahnhof gelangt man nicht über eine gewöhnliche Treppe.

Besonders lange Rolltreppen tragen die Reisenden weit in die Tiefe hinab.

Manchmal reihen sich mehrere solcher Rolltreppen hintereinander.

Auch Aufzüge bringen die Menschen rasch und bequem in die Tiefe.

Gut zu wissen

Der tiefste unterirdische Bahnhof der Welt liegt über hundert Meter unter der Erde, tiefer als ein Hochhaus mit dreißig Stockwerken hoch ist. Man erreicht ihn über besonders lange Rolltreppen und Aufzüge.

So tief baut man einen Bahnhof nur, wenn die Strecke unter einem Berg, einem Fluss oder einer dicht bebauten Stadt hindurchführen muss. Gute Fluchtwege und Belüftung sorgen für die Sicherheit.

Warum man so tief baut

So tief gräbt man einen Bahnhof nur aus einem sehr guten Grund.

Oft muss die Strecke unter einem Berg, einem Fluss oder der dichten Stadt hindurch.

Dann bleibt gar nichts anderes übrig, als tief in den Boden hinabzugehen.

So ist die große Tiefe stets die Folge eines Hindernisses an der Oberfläche.

Bahnhöfe unter der Stadt

In vielen großen Städten liegen die Bahnhöfe der U-Bahn unter der Erde.

Meist liegen sie nur wenige Meter unter der Oberfläche, dicht unter der Straße.

Doch wo mehrere Linien sich kreuzen, muss eine unter die andere tauchen.

So entstehen Bahnhöfe, die tiefer und tiefer in den Boden hinabreichen.

Kühl und still in der Tiefe

Tief unter der Erde herrscht eine ganz eigene Atmosphäre.

Es ist dort unten das ganze Jahr über angenehm kühl und gleichmäßig.

Vom Lärm und vom Wetter der Oberfläche ist nichts mehr zu spüren.

So ist der tiefe Bahnhof eine stille Welt für sich, fernab des Tages.

Sicherheit weit unten

Ein Bahnhof so tief im Boden stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit.

Für den Fall der Fälle muss es sichere und schnelle Fluchtwege geben.

Eine gute Belüftung sorgt zudem für stets frische Luft in der Tiefe.

So ist auch der tiefste Bahnhof mit größter Sorgfalt für die Menschen gebaut.

Ein Bauwerk der Superlative

Einen Bahnhof so tief in den Boden zu treiben, ist eine gewaltige Aufgabe.

Über Jahre gräbt man sich durch Fels und Erde immer weiter in die Tiefe.

Riesige Maschinen und viele Arbeiter sind für ein solches Werk nötig.

So ist der tiefste Bahnhof zugleich ein staunenswertes Bauwerk der Technik.

Die Reise in die Tiefe

Am Ende liegt der tiefste Bahnhof der Welt über hundert Meter unter der Erde.

Lange Rolltreppen und Aufzüge tragen die Reisenden in diese Tiefe hinab.

So tief baut man nur, wenn ein Berg, ein Fluss oder die Stadt es verlangt.

So wird die Fahrt mit der Bahn mancherorts zu einer Reise tief in den Boden.

Tiefe unter dem Fluss

Besonders tief muss ein Bahnhof mitunter unter einem breiten Fluss hindurch.

Denn die Strecke muss dann sowohl den Fluss als auch die Schifffahrt darüber unterqueren.

So kann ein Bahnhof am Ufer schon recht weit in die Tiefe hinabreichen.

Der Weg unter das Wasser ist eine der schwierigsten Aufgaben des Tunnelbaus.

Ein Aufzug bis nach oben

Für Menschen mit Gepäck oder im Rollstuhl ist der Aufzug in der Tiefe unverzichtbar.

Er bringt sie ohne Mühe von den Bahnsteigen bis hinauf ans Tageslicht.

Gerade in einem sehr tiefen Bahnhof ist er daher besonders wichtig.

So sorgt der Aufzug dafür, dass auch der tiefste Bahnhof für alle erreichbar bleibt.

Häufige Fragen

Wie tief liegt der tiefste Bahnhof?
Der tiefste unterirdische Bahnhof der Welt liegt über hundert Meter unter der Erde, tiefer als ein Hochhaus mit dreißig Stockwerken hoch ist.
Wie kommt man dort hinab?
Über besonders lange Rolltreppen, die sich manchmal hintereinanderreihen, und über Aufzüge, die die Menschen rasch in die Tiefe bringen.
Warum baut man Bahnhöfe so tief?
Weil die Strecke oft unter einem Berg, einem Fluss oder der dicht bebauten Stadt hindurchführen muss. Die große Tiefe ist die Folge eines Hindernisses an der Oberfläche.
Wie ist es in einem so tiefen Bahnhof?
Angenehm kühl und gleichmäßig das ganze Jahr über. Vom Lärm und Wetter der Oberfläche ist nichts zu spüren. Es ist eine stille Welt für sich.
Ist ein so tiefer Bahnhof sicher?
Ja. Es gibt sichere, schnelle Fluchtwege und eine gute Belüftung für stets frische Luft. Ein so tiefer Bahnhof wird mit größter Sorgfalt gebaut.

Weiterfahrt

Rolltreppen im Bahnhof – der Weg in die Tiefe

Die höchste Bahnbrücke – das Gegenteil der Tiefe

Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →