Wie schnell beschleunigt ein ICE?

Zahlen, bitte!

„Kein Ruck, kein Sprung – der ICE schiebt sich sanft an und ist doch nach wenigen Minuten dreihundert schnell.“

Wie schnell beschleunigt ein ICE?

→ Eine Zahl, die zeigt, wie ein Riese in Fahrt kommt.

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Kurz gesagt

Ein ICE beschleunigt von null auf dreihundert Kilometer in der Stunde in etwa fünf bis sechs Minuten. Für sein hohes Gewicht ist das erstaunlich zügig. Anders als ein Auto fährt er dabei sanft und ohne Ruck an, gewinnt aber stetig und unaufhaltsam an Fahrt.

Wenn ein ICE aus dem Bahnhof anfährt, spürt man kaum einen Ruck, so sanft setzt sich der Zug in Bewegung.

Ganz allmählich gewinnt er an Fahrt, bis er nach einer Weile mit vollem Tempo dahingleitet.

Wie lange ein so schwerer Zug braucht, um auf sein Spitzentempo zu kommen, ist eine aufschlussreiche Zahl.

Saechsisches Eisenbahnmuseum
Foto: Kolossos at German Wikipedia, CC BY-SA 2.0 de, via Wikimedia Commons

Beschleunigung des ICE

5–6 min

0 auf 300

bis zum Spitzentempo

sanft

ohne Ruck

wegen des Gewichts

stetig

unaufhaltsam

gewinnt beständig

Ein Auto erreicht sein Tempo in Sekunden, ein ICE braucht wegen seiner großen Masse einige Minuten, gewinnt dafür aber über eine weite Strecke stetig an Fahrt.

Der sanfte Anfang

Fährt ein ICE an, so geschieht das ganz allmählich und ohne den Ruck, den man aus dem Auto kennt.

Der Zug schiebt sich zunächst nur langsam vom Bahnsteig fort, kaum merklich für die Reisenden.

Dieser sanfte Anfang liegt vor allem an dem gewaltigen Gewicht, das der Zug in Bewegung setzen muss.

Erst nach und nach nimmt der ICE spürbar an Fahrt auf und lässt den Bahnhof hinter sich.

DBAG Class 152 Bahnhof Rumeln I
Foto: kaʁstn Disk/Cat, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Fünf bis sechs Minuten bis dreihundert

Von seinem Stillstand bis auf das Spitzentempo braucht ein ICE ungefähr fünf bis sechs Minuten.

In dieser Zeit legt er bereits eine weite Strecke von vielen Kilometern zurück.

Für sein enormes Gewicht ist das eine erstaunlich zügige Beschleunigung.

So dauert es zwar seine Zeit, doch am Ende gleitet der Zug mit voller Geschwindigkeit dahin.

Gut zu wissen

Ein ICE fährt sanft und ohne Ruck an, weil sein großes Gewicht nur allmählich in Bewegung kommt. Von null auf dreihundert braucht er etwa fünf bis sechs Minuten.

Die gute Beschleunigung verdankt der ICE seinem verteilten Antrieb: Viele angetriebene Achsen ziehen den Zug gemeinsam voran und finden sicheren Halt auf der Schiene.

Warum es so lange dauert

Der Grund für die gemächliche Beschleunigung liegt in der großen Masse des Zuges.

Ein ICE wiegt mehrere hundert Tonnen, die alle zugleich in Bewegung gebracht werden müssen.

Je schwerer ein Fahrzeug ist, desto mehr Kraft und Zeit braucht es, um schneller zu werden.

Deshalb kann selbst der kräftigste Antrieb einen so schweren Zug nicht ruckartig beschleunigen.

Der Vergleich mit dem Auto

Ein Auto erreicht sein Tempo in wenigen Sekunden und beschleunigt spürbar kräftig.

Ein ICE dagegen braucht für sein weit höheres Tempo einige Minuten und fährt viel sanfter an.

Das liegt nicht an einem schwachen Antrieb, sondern allein an dem gewaltigen Gewicht des Zuges.

So beschleunigt der ICE zwar behäbiger, erreicht aber ein Tempo, das kein Auto je halten könnte.

Stetig und unaufhaltsam

Was dem ICE an anfänglicher Wucht fehlt, macht er durch seine Stetigkeit wieder wett.

Ohne Pause und ohne Schalten gewinnt der Zug beständig und gleichmäßig an Fahrt.

Er beschleunigt über viele Kilometer hinweg, bis er sein hohes Spitzentempo erreicht hat.

Diese unaufhaltsame, gleichmäßige Beschleunigung ist ein Kennzeichen der modernen Züge.

Die Kraft des verteilten Antriebs

Dass der ICE trotz seines Gewichts so zügig anfährt, verdankt er seinem modernen Antrieb.

Bei den neueren Bauarten ist die Antriebskraft über den ganzen Zug verteilt.

Viele angetriebene Achsen ziehen den Zug gemeinsam voran und packen gleichmäßig zu.

So findet der schwere Zug auch beim kräftigen Anfahren sicheren Halt auf der Schiene.

Beschleunigung und Fahrplan

Wie zügig ein Zug beschleunigt, hat auch einen unmittelbaren Einfluss auf den Fahrplan.

Ein Zug, der rasch auf Tempo kommt, verliert nach jedem Halt weniger Zeit.

Gerade auf Strecken mit vielen Halten macht das in der Summe einen großen Unterschied.

So ist die gute Beschleunigung des ICE nicht nur beeindruckend, sondern auch praktisch wertvoll.

Ein Riese kommt in Fahrt

Am Ende ist die Beschleunigung des ICE ein stilles, aber beeindruckendes Schauspiel.

Ein Riese von mehreren hundert Tonnen setzt sich sanft in Bewegung und kommt stetig in Fahrt.

Nach wenigen Minuten gleitet er mit einem Tempo dahin, das noch vor Kurzem undenkbar schien.

Wer das weiß, erlebt schon das sanfte Anfahren des Zuges mit anderen Augen.

Häufige Fragen

Wie schnell beschleunigt ein ICE?
Von null auf dreihundert Kilometer in der Stunde in etwa fünf bis sechs Minuten. In dieser Zeit legt er bereits viele Kilometer zurück.
Warum fährt er so sanft an?
Wegen seines großen Gewichts von mehreren hundert Tonnen, das nur allmählich in Bewegung kommt. Deshalb fehlt der Ruck, den man aus dem Auto kennt.
Ist das langsam?
Für das enorme Gewicht ist es sogar erstaunlich zügig. Ein Auto ist zwar in Sekunden schnell, erreicht aber niemals das hohe Tempo, das der ICE hält.
Warum beschleunigt er trotz Gewicht so gut?
Wegen des verteilten Antriebs: Bei den neueren Bauarten ziehen viele angetriebene Achsen den Zug gemeinsam voran und packen gleichmäßig zu.
Was bringt eine gute Beschleunigung?
Ein Zug, der rasch auf Tempo kommt, verliert nach jedem Halt weniger Zeit. Auf Strecken mit vielen Halten macht das in der Summe einen großen Unterschied.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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