Wie alt ist die Eisenbahn in Deutschland? Die Zahlen

Zahlen, bitte

„Was 1835 mit einem kleinen Dampfzug begann, trägt heute Millionen Menschen durchs Land.“

Wie alt ist die Eisenbahn in Deutschland?

→ Seit 1835, rund 190 Jahre – wir blättern durch die Geschichte.

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Kurz gesagt

Die Eisenbahn gehört zu Deutschland wie kaum eine andere Technik. Doch wie lange gibt es sie eigentlich schon? Wir schauen zurück auf ihre Anfänge.

Die Eisenbahn hat Deutschland verändert wie wenig anderes.

Sie verband Städte, beschleunigte den Handel und machte das Reisen für alle möglich.

Doch ihr Anfang war bescheiden.

Baureihe 146 im Hannoveraner Hauptbahnhof
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Seit 1835 – rund 190 Jahre

Am 7. Dezember 1835 fuhr die erste deutsche Eisenbahn mit Dampf.

Das ist inzwischen rund 190 Jahre her.

In dieser Zeit ist aus einer kurzen Versuchsstrecke ein Netz von zehntausenden Kilometern geworden.

190 Jahre sind eine lange Zeit.

Zum Vergleich: Das Auto kam erst rund fünfzig Jahre später.

Die Eisenbahn ist damit deutlich älter als der Straßenverkehr, wie wir ihn heute kennen.

190 Jahre Bahn

1835

erste Fahrt

Nürnberg–Fürth

~190 Jahre

Geschichte

bis heute

~30 km/h

Tempo des Adler

damals eine Sensation

Der Adler zwischen Nürnberg und Fürth

Die erste Strecke verband Nürnberg mit dem nahen Fürth.

Nur wenige Kilometer lang, aber von großer Bedeutung.

Gezogen wurde der Zug von einer Lokomotive mit dem Namen Adler.

Der Adler kam aus England, denn dort war die Eisenbahn erfunden worden.

Mit rund 30 Kilometern pro Stunde war er für die damalige Zeit unglaublich schnell.

Die Menschen staunten über das schnaubende Wunderwerk.

Ein Netz wächst

Der Erfolg war so groß, dass bald überall Eisenbahnen gebaut wurden.

Innerhalb weniger Jahrzehnte entstand ein dichtes Netz, das die großen Städte verband.

Die Bahn wurde zum Motor der Industrialisierung.

Von der ersten kurzen Strecke bis zum heutigen Netz war es ein weiter Weg.

Kriege, Teilung und Wiedervereinigung prägten die Geschichte der deutschen Bahn – doch gefahren wurde immer.

Alt und doch modern

Trotz ihres Alters ist die Eisenbahn hochmodern geblieben.

Aus der kleinen Dampflok von 1835 wurde der ICE, der mit 300 Kilometern pro Stunde durchs Land rast.

Die Grundidee aber ist dieselbe geblieben.

Rad auf Schiene, das Prinzip von damals, trägt bis heute.

190 Jahre nach dem Adler ist die Bahn kein Museumsstück, sondern ein Verkehrsmittel der Zukunft – gerade in Zeiten des Klimaschutzes.

Die große Zeit des Eisenbahnbaus

Nach dem Erfolg von 1835 brach ein regelrechtes Fieber aus.

Überall in den deutschen Ländern wollte man Eisenbahnen bauen.

Innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden lange Strecken zwischen allen großen Städten.

Die Bahn wurde zum Motor der Industrialisierung.

Sie brachte Kohle zu den Fabriken, Waren auf die Märkte und Menschen in die Städte.

Ohne die Eisenbahn wäre der rasante Aufschwung jener Zeit undenkbar gewesen.

Durch Krieg und Teilung

Die Geschichte der Bahn ist auch die Geschichte des Landes.

Zwei Weltkriege zerstörten weite Teile des Netzes.

Nach 1945 wurde es mühsam wieder aufgebaut – im Westen und im Osten getrennt.

Die deutsche Teilung spaltete auch die Bahn: hier die Bundesbahn, dort die Reichsbahn.

Erst mit der Wiedervereinigung wuchsen beide wieder zusammen und wurden zur heutigen Deutschen Bahn.

Baureihe 111 in Wesel
Foto: Chris0693, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Jubiläum mit Zukunft

190 Jahre sind ein stolzes Alter.

Doch anders als viele alte Erfindungen ist die Bahn kein Auslaufmodell.

Im Gegenteil: Als klimafreundliches Verkehrsmittel ist sie gefragter denn je.

Das Jubiläum ist deshalb kein reiner Blick zurück.

Es erinnert daran, dass eine Technik von 1835 heute wieder als Zukunftshoffnung gilt – ein seltener und schöner Fall.

Vom Adler zum ICE

Kaum eine Technik hat sich so gewandelt wie die Bahn.

Aus dem kleinen Adler mit 30 Kilometern pro Stunde wurde der ICE, der zehnmal so schnell fährt.

Und doch rollt beides auf demselben Grundprinzip: Rad auf Schiene.

Diese Beständigkeit ist bemerkenswert.

Während viele Erfindungen längst verschwunden sind, hat sich die Eisenbahn immer wieder neu erfunden, ohne ihren Kern aufzugeben.

Genau das macht ihre 190-jährige Geschichte so besonders.

Ein Erbe, das verpflichtet

190 Jahre Eisenbahn sind auch 190 Jahre gesammelte Erfahrung.

Dieses Erbe zeigt sich in jedem Bahnhof, jeder Strecke und jeder Regel.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, wurde über Generationen entwickelt.

Zugleich verpflichtet dieses Erbe.

Ein so altes und wichtiges Verkehrsmittel darf man nicht verkommen lassen.

Die Investitionen von heute sind auch ein Versprechen an die nächsten 190 Jahre.

Warum das Jubiläum zählt

Ein rundes Jubiläum ist mehr als ein Datum im Kalender.

Es lädt dazu ein, innezuhalten und zu würdigen, was die Bahn geleistet hat – für die Wirtschaft, für die Menschen und für das Zusammenwachsen des Landes.

Zugleich richtet es den Blick nach vorn.

190 Jahre nach dem Adler stellt sich die Frage, wie die Bahn der Zukunft aussehen soll.

Die Antwort entscheidet mit darüber, wie wir morgen reisen.

Kurz erklärt

Die Eisenbahn fährt in Deutschland seit 1835 – rund 190 Jahre.

Die erste Strecke verband Nürnberg mit Fürth, gezogen vom Adler.

Der Adler kam aus England und fuhr rund 30 km/h.

Aus der kurzen Versuchsstrecke wurde ein Netz von zehntausenden Kilometern.

Häufige Fragen

Seit wann gibt es die Eisenbahn in Deutschland?
Seit dem 7. Dezember 1835. Damit ist sie inzwischen rund 190 Jahre alt.
Wo fuhr die erste Bahn?
Zwischen Nürnberg und Fürth. Die kurze Strecke wurde von der Lokomotive Adler befahren, die aus England kam.
Ist die Bahn älter als das Auto?
Ja, deutlich. Das Auto kam erst rund fünfzig Jahre nach der ersten Eisenbahn auf.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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