Zahlen, bitte
„In jeder Sekunde des Tages rollen irgendwo im Land Züge – zusammen ergeben sie eine Zahl, die kaum vorstellbar ist.“
Wie viele Züge fahren täglich in Deutschland?
→ Zahlen rund um die tägliche Menge an Zügen auf dem Netz.
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Kurz gesagt
An einem gewöhnlichen Werktag sind auf dem deutschen Schienennetz rund 40.000 Züge unterwegs, vom schnellen Fernzug über die Regionalbahn bis zum langen Güterzug. Diese gewaltige Zahl verteilt sich über das ganze Land und über nahezu alle Stunden des Tages und der Nacht.
Wer an einem Bahnhof steht und die vielen ein- und ausfahrenden Züge zählt, ahnt vielleicht, wie viel Betrieb im ganzen Land herrscht.
Und doch ist das, was man an einem einzelnen Bahnhof sieht, nur ein winziger Ausschnitt aus einem unaufhörlichen Strom von Zügen.
Wie viele Züge tatsächlich an einem einzigen Tag über die deutschen Schienen rollen, übersteigt die Vorstellungskraft der meisten Menschen.

Der tägliche Betrieb in Zahlen
~40.000
Züge pro Werktag
auf dem ganzen Netz
viele
Betreiber
nicht nur die DB
Tag & Nacht
im Betrieb
rund um die Uhr
Angaben gerundet; die Zahl umfasst Fern-, Regional- und Güterzüge vieler verschiedener Unternehmen auf dem gemeinsamen Netz.
Eine kaum fassbare Zahl
An einem gewöhnlichen Werktag sind auf dem deutschen Schienennetz rund vierzigtausend Züge unterwegs.
Diese Zahl umfasst alle Arten von Zügen, von den schnellen Fernzügen über die vielen Regionalbahnen bis zu den langen Güterzügen.
Verteilt über den ganzen Tag bedeutet das, dass in jeder Minute hunderte Züge gleichzeitig auf den Gleisen rollen.
Der Betrieb auf der Schiene ist damit ein unaufhörlicher Strom, der niemals ganz zum Erliegen kommt.

Viele Züge, viele Betreiber
Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass alle diese Züge von einem einzigen Unternehmen gefahren werden.
Tatsächlich teilen sich viele verschiedene Bahnunternehmen das gemeinsame Netz und tragen zu dieser gewaltigen Zahl bei.
Neben dem größten und bekanntesten Anbieter fahren zahlreiche weitere Unternehmen im Nah- und im Güterverkehr.
Diese Vielfalt an Betreibern ist eine Folge der Öffnung des Netzes für den Wettbewerb.
Gut zu wissen
Der größte Teil der täglichen Züge fährt im Nahverkehr. Regionalbahnen und S-Bahnen bilden das dichte Netz des Alltags.
Nicht alle Züge gehören einem einzigen Unternehmen. Viele verschiedene Betreiber teilen sich das gemeinsame Netz.
Der Löwenanteil im Nahverkehr
Der weitaus größte Teil der täglichen Züge entfällt nicht auf den Fernverkehr, sondern auf den Nahverkehr.
Die vielen Regionalbahnen und S-Bahnen bilden das dichte Netz, das die Menschen in ihrem Alltag befördert.
Sie fahren in kurzen Abständen und halten an unzähligen kleinen Stationen im ganzen Land.
Der schnelle Fernverkehr mit seinen bekannten Zügen macht dagegen nur einen kleineren Teil der Gesamtzahl aus.
Güterzüge in der Nacht
Ein großer Teil der täglichen Züge sind Güterzüge, die oft im Verborgenen und besonders in der Nacht unterwegs sind.
Während die Reisezüge tagsüber die Gleise füllen, nutzen viele Güterzüge die ruhigeren Nachtstunden.
So rollt auch dann eine große Menge an Zügen über das Netz, wenn die meisten Menschen längst schlafen.
Dieser nächtliche Güterverkehr ist ein wichtiger, aber wenig beachteter Teil des täglichen Betriebs.
Das Netz an seiner Grenze
Diese enorme Zahl an Zügen drängt sich auf einem Netz, das an vielen Stellen bis an seine Grenzen ausgelastet ist.
Besonders auf den großen Hauptstrecken und in den Knoten der Ballungsräume ist der Verkehr besonders dicht.
Jeder zusätzliche Zug muss dort sorgfältig in den ohnehin engen Fahrplan eingefügt werden.
Diese hohe Auslastung ist ein Grund dafür, warum sich Verspätungen so leicht ausbreiten können.
Der Fahrplan als Kunstwerk
Damit vierzigtausend Züge geordnet und sicher fahren können, steckt hinter dem Betrieb ein gewaltiges Planungswerk.
Der Fahrplan legt für jeden einzelnen Zug fest, wann und auf welchem Gleis er wo zu sein hat.
Diese Pläne so aufeinander abzustimmen, dass sich die Züge nicht in die Quere kommen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
Der Fahrplan ist damit eines der größten und kompliziertesten Kunstwerke der Logistik im ganzen Land.
Rund um die Uhr im Einsatz
Der Betrieb auf der Schiene folgt nicht den üblichen Arbeitszeiten, sondern läuft rund um die Uhr weiter.
Auch in den frühen Morgenstunden und tief in der Nacht sind ständig Züge unterwegs.
Damit dieser ununterbrochene Betrieb gelingt, arbeiten im Hintergrund unzählige Menschen in einem dichten Schichtsystem.
Der stete Strom der Züge ist damit auch ein Sinnbild für die ununterbrochene Arbeit vieler tausend Beschäftigter.
Was die Zahl bedeutet
Am Ende erzählt die Zahl von rund vierzigtausend Zügen an einem einzigen Tag von der ungeheuren Größe des Bahnverkehrs.
Sie zeigt, dass hinter dem einen Zug, den man selbst besteigt, ein gewaltiger, unaufhörlicher Strom weiterer Züge steht.
Zugleich macht sie deutlich, welch fein abgestimmtes Zusammenspiel nötig ist, damit all diese Züge sicher ans Ziel kommen.
Wer das nächste Mal einen Zug besteigt, ahnt vielleicht, in welch riesiges und unermüdliches System er sich einreiht.
Häufige Fragen
Wie viele Züge fahren täglich in Deutschland?
Gehören alle Züge der Deutschen Bahn?
Welche Züge machen den größten Teil aus?
Fahren auch nachts viele Züge?
Warum breiten sich Verspätungen so leicht aus?
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