Zahlen, bitte!
„Im Flachland oft keinen, im Gebirge viele: Wie viele Tunnel eine Strecke hat, hängt vom Gelände ab.“
Wie viele Tunnel hat eine Bahnstrecke?
→ Ein Blick auf die Strecke, die durch die Berge führt.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Wie viele Tunnel eine Strecke hat, ist ganz verschieden. Es hängt von der Landschaft ab. Im flachen Land braucht man oft keinen Tunnel. Die Strecke läuft einfach geradeaus. Im Gebirge ist es anders. Da stehen viele Berge im Weg. Für jeden Berg braucht es einen Tunnel. So kommen auf einer Bergstrecke viele Tunnel zusammen, manchmal Dutzende. Der Zug fährt dann oft durch den Berg statt darum herum.
Manche Strecken haben viele Tunnel.
Andere gar keinen.
Woran das liegt, schauen wir uns an.

Die Tunnel in Zahlen
im Flachland
oft keiner
die Strecke ist eben
im Gebirge
viele
manchmal Dutzende
je nach Landschaft
so viele wie nötig
durch jeden Berg einer
Eine Bahnstrecke hat je nach Landschaft keinen bis viele Tunnel.
Ganz verschieden
Es gibt keine feste Zahl.
Jede Strecke ist anders.
Manche hat keinen Tunnel.
Manche viele.

Im flachen Land
Im flachen Land ist es einfach.
Kein Berg steht im Weg.
Die Strecke läuft geradeaus.
Da braucht man keinen Tunnel.
Gut zu wissen
Eine Bahnstrecke hat je nach Landschaft keinen bis viele Tunnel. Es gibt keine feste Zahl, jede Strecke ist anders, manche hat keinen Tunnel, manche viele. Im flachen Land ist es einfach, kein Berg steht im Weg, die Strecke läuft geradeaus, da braucht man keinen Tunnel. Im Gebirge ist es anders, überall stehen Berge, man kann nicht immer außen herum, also fährt man hindurch. Steht ein Berg im Weg, gräbt man einen Tunnel, der Zug fährt hindurch, beim nächsten Berg der nächste Tunnel, so werden es viele.
Auf einer langen Bergstrecke gibt es viele Tunnel, manchmal Dutzende, kaum ist der eine zu Ende, kommt der nächste, immer wieder hell und dunkel. Warum nicht drumherum? Um den Berg herum wäre die Strecke sehr lang und oft steil, durch den Berg ist sie kürzer und bleibt flach. Manchmal gibt es nur einen Tunnel, wo ein einzelner Hügel im Weg ist, sonst läuft die Strecke frei, auch das kommt vor. So hat eine Strecke so viele Tunnel wie nötig, im Flachland keinen, im Gebirge viele, ganz nach der Landschaft.
Im Gebirge
Im Gebirge ist es anders.
Überall stehen Berge.
Man kann nicht immer außen herum.
Also fährt man hindurch.
Für jeden Berg einer
Steht ein Berg im Weg, gräbt man einen Tunnel.
Der Zug fährt hindurch.
Beim nächsten Berg der nächste Tunnel.
So werden es viele.
Manchmal Dutzende
Auf einer langen Bergstrecke gibt es viele Tunnel.
Manchmal Dutzende.
Kaum ist der eine zu Ende, kommt der nächste.
Immer wieder hell und dunkel.
Warum nicht drumherum?
Um den Berg herum wäre die Strecke sehr lang.
Und oft steil.
Durch den Berg ist sie kürzer.
Und bleibt flach.
Auch mal ein einzelner
Manchmal gibt es nur einen Tunnel.
Wo ein einzelner Hügel im Weg ist.
Sonst läuft die Strecke frei.
Auch das kommt vor.
So viele wie nötig
Am Ende hat eine Strecke so viele Tunnel wie nötig.
Im Flachland keinen.
Im Gebirge viele.
Ganz nach der Landschaft.
Vom Staunen zum Verstehen
Am Anfang steht oft das Staunen.
Wie groß, wie schwer, wie schnell!
Dann kommt die Frage: Warum?
Und plötzlich will man es verstehen.
Ein wenig Nachdenken hilft.
Man vergleicht mit dem, was man kennt.
Schon wird das Fremde vertraut.
Aus Staunen wird Wissen.
Und Wissen macht Freude.
So wächst das Verständnis Stück für Stück.
Was man mitnimmt
Am Ende bleibt ein kleines Aha.
Man weiß nun etwas mehr.
Über einen kleinen Teil der Bahn.
Das nimmt man mit nach Hause.
Beim nächsten Mal sieht man es anders.
Man erkennt es wieder.
Und erklärt es vielleicht jemandem.
So wandert das Wissen weiter.
Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.
Und die Neugier bleibt geweckt.
Warum sich der Blick lohnt
Manches am Bahnhof übersieht man leicht.
Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.
Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.
Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.
Schon sieht man mehr als vorher.
Die Bahn ist voll solcher Dinge.
Man muss sie nur bemerken.
Dann wird das Warten zur kleinen Reise.
Und die Technik wird lebendig.
So lohnt sich der zweite Blick.
